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Korsika
Korsika ist die drittgrößte Insel (8.778 km²) im westlichen Mittelmeer und gehört zu Frankreich. [Bearbeiten] RegionenDie Insel ist in zwei Départements geteilt: [Bearbeiten] OrteZitadelle von Calvi In Klammern steht jeweils der korsische Name
[Bearbeiten] Weitere Ziele
[Bearbeiten] HintergrundKorsika besteht eigentlich aus mehreren Gebirgsgruppen im Meer. Korsikas höchster Berg (Monte Cinto) ist 2.707 m hoch. Die größten Städte befinden sich alle an der Küste, aber Naturfreunde schätzen vor allem das Bergland im Inneren, wo es allerdings sehr windig sein kann. [Bearbeiten] NaturIn Küstennähe und in den niederen Gebieten wächst Macchie, also eine dornstrauchreiche halbhohe Vegetation. An den Stränden und auf den Höhenlagen der Berge sind Pinien und Kiefern häufig. Die Natur ist sehr schön auf Korsika und die Insel eignet sich auch um die Natur anzuschauen z.Bsp. auf Wanderungen oder Velorundfahrten. [Bearbeiten] SpracheDie Amtssprache ist Französisch. Korsisch ist Muttersprache für ca. 30% der Bevölkerung, für die restlichen 70% ist es Französisch. Französisch wird von fast allen gesprochen, Englisch wird zwar von einigen Einheimischen verstanden, man sollte sich darauf aber nicht verlassen, auch nicht an Orten, an denen man es erwarten würde, wie z.B. Touristeninformation oder Autovermietung. [Bearbeiten] AnreiseDer Korsika-Reisende kann die Insel entweder mit dem Schiff oder dem Flugzeug erreichen. [Bearbeiten] SchiffDie meisten Touristen kommen auf die Insel mit der Fähre vom Festland. Es gibt erhebliche Unterschiede der Preise bei den verschiedenen Reedereien. Es lohnt sich, sich umzuschauen und wenn man früh bucht, zahlt man deutlich weniger. Es gibt verschiedene Fährverbindungen, die das Festland mit Korsika verbinden. Abfahrtshäfen befinden sich:
Folgende Fährgesellschaften fahren Korsika an:
[Bearbeiten] FlugzeugAuf Korsika gibt es vier Verkehrsflughäfen. Während die Flughäfen Ajaccio und Figari (nahe Porto-Vecchio) hauptsächlich dem innerfranzösischen Verkehr dienen, werden Bastia und Calvi auch aus dem deutschsprachigen Raum direkt angeflogen. Außerhalb der Saison ist die Insel mit Umsteigen in Paris erreichbar.
Von den Flughäfen aus gibt es außer der Anmietung eines Fahrzeuges nur wenige Möglichkeiten in die Städte zu gelangen. Es ist ratsam, sich vorab über Busverbindungen zu informieren, da man am Flughafen nicht unbedingt die nötigen Auskünfte erhält. [Bearbeiten] MobilitätZumindest während der Hauptsaison bestehen gute Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln in diverse Städte oder Städtchen. In der Nebensaison kann dies schon schwieriger werden. Ab Anfang Oktober kann man sich nicht mehr darauf verlassen per Bus über die Insel zu kommen. Oft sind dann nur noch die größeren Orte mit Buslinien zu erreichen. Ankommende in Bastia können sich beim Tourist-Info (von der Fähre kommend rechter Hand auf dem großen Platz) informieren. Die Bushaltestelle ist nicht weit vom Tourist-Office (noch etwas die Straße hoch - Büro der Busgesellschaft) und der Bahnhof auch nicht (noch etwas weiter die Straße hoch - am "Kreisel"). Die Bahn verbindet Bastia sehr gut mit Ajaccio, Calvi, Ile Rousse und Calvi. Das Fahren per Anhalter ist eine Transportalternative. Man sollte sich immer des Risikos bewusst sein und möglichst nie allein Reisen. Einheimische wie Touristen sind oft hilfsbereit und man bekommt eine Mitfahrgelegenheit. Allerdings sollte man sich einen Plan B überlegen falls es nicht dazu kommt. Besonders in sehr verkehrsarmen Gegenden hat man oft kein Glück. Wikitravel hilft bei der Suche eines Campingplatzes auf Korsika mit der Liste der Campingplätze. [Bearbeiten] SehenswürdigkeitenCap Corse (der Finger Korsikas), wunderbare Klippen. Besonders mit dem Fahrrad schön. Hotels: unbedingt vorher reservieren bzw. anmelden. Calvi: Sandstrand! Camping im Pinienwald, gleich hinter diesem Strand. Für Wanderer: GR 20 (grande randonnée), sehr schön. Reiseführer beachten. Korsika ist allgemein mehr als wunderschön. An der Westküste befindet sich das Naturschutzgebiet La Scandola, einer der schönsten Küstenstreifen Europas. In dem Naturschutzgebiet, das sich über weite Teile der Insel erstreckt, finden viele Seevögel wie Möwen, Kormorane, und der selten gewordene Seeadler ein ideales Nist- und Brutgebiet. Große Teile der Halbinsel La Girolata werden von naturbelassenen Wäldern bedeckt. Eukalyptuswälder säumen die Strände. Rund um die Buchten und Höhlen der zerklüfteten Küsten hat sich eine anderswo kaum noch anzutreffende Unterwassertierwelt erhalten. [Bearbeiten] AktivitätenAn Korsikas Küsten findet man tatsächlich noch die einsamen Strände, die man eigentlich nur noch auf Postkarten vermutet. Im Osten sind es meist endlose Sandstrände, die flach ins Wasser abfallen. Je weiter man die Ostküste nach Süden fährt, desto steiler wird die Küste, die nun zunehmend aus voneinander getrennte Buchten besteht. In den Felsen, die die sandigen Buchten umgeben, siedelt so manches Wasserlebewesen, so dass hier auch beim Schnorcheln und Tauchen einiges zu sehen gibt. Die Westküste ist sehr steil, hier findet man kleine Buchten, teils mit Kies-, teils mit Sandstränden, manche sind nur mit dem Boot zu erreichen. Abfahrt solcher Boote zum Beispiel in Saint Florent im Nord-Westen. Berge Korsika ist ein Wander- und Kletterparadies. Neben dem berühmten GR 20, einem Fernwanderweg, der die Insel in Nord-Süd-Achse durchzieht und dabei dem Hauptkamm der Berge folgt, gibt es unzählige Wanderwege zu wichtigen und weniger wichtigen Zielen. Die längeren Wanderwege sind jeweils mit eindeutigen, farbigen Markierungen auf Steinen, Felsen oder Bäumen gekennzeichnet und in mehrere Tagesetappen unterteilt, welche meist an einer Übernachtungsmöglichkeit enden (gîte). Eine Übernachtung in einer Herberge mit gutem Abendessen und Frühstück kostet etwa 40 €. Nur in den größeren Orten gibt es Geldautomaten oder Banken. Empfehlenswert ist die Mitnahme von Wanderkarten, die in größeren Orten in Buch- und Zeitschriftenläden erhältlich sind. Auch ein Kompass kann, wenn man sich bei schlechtem Wetter verlaufen hat, hilfreich sein. [Bearbeiten] KücheAuf einer Insel, die französische und italienische Einflüsse mit einer ganz eigenständigen Küche verbindet, spielt gutes Essen und Trinken eine wichtige Rolle. Selbst die einfachsten Restaurants bieten meist überzeugende Plats du Jour (Tagesgerichte) an, die noch dazu absolut preiswert sind. Die korsischen Rotweine sind meist recht kräftig, man kann sie auf den zahlreichen Weingütern probieren. [Bearbeiten] Ausgehen[Bearbeiten] SicherheitIn den Bergen können im Sommer plötzlich Gewitter auftauchen, die nicht zu unterschätzen sind. Auch sollte man auf den Bergstraßen, die vielfach nur so breit wie ein Auto sind, nicht zu schnell fahren. Denn bei überhöhter Geschwindigkeit kann man schnell die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren und von der Straße kommen. Die kleineren Straßen sind teils in schlechtem Zustand. [Bearbeiten] Klima[Bearbeiten] UnterkunftBei allen Office de tourisme der Insel findet man viele Unterkünfte Sonst auch in jeder Gegend
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