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Korfu

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Korfu
Kloster Vlachérna - Das bekannteste Fotomotiv Korfus mit der dahinterliegenden "Mäuseinsel" Pontikonissi. 5 km von Korfu-Stadt entfernt
Lage
Lage von Korfu
Korfu
Korfu
Kurzdaten
Bevölkerung: 113.000 (2001)
Fläche: 641 km²
Koordinaten: 39° 37' 26" N, 19° 49' 12" O 




Korfu ist eine Insel im griechischen Mittelmeer. Sie gehört zu den Ionischen Inseln und hat eine Größe von ca. 638 km². Es leben ca. 115.000 Einwohner auf Korfu. Die Inselhauptstadt ist Korfu-Stadt, auch Kerkyra genannt.

Regionen[Bearbeiten]

Korfu ist 62 km lang und an der breitesten Stelle fast 30 km breit. Die Insel wird von zwei Bergzügen gebildet; der nördliche, welcher von West nach Ost verläuft und aus Kalken besteht, erreicht im Pantokrator (914 m) die größte Höhe der Insel, während der südliche meridional mit stark östlicher Ablenkung streicht, aus Konglomeraten, Gipsen, Sandsteinen und Kalken besteht und nach Westen schroff in das Meer abfällt. Tertiärgebiete erfüllen die ganze Nordwestecke der Insel, die Umgebung der Hauptstadt und die von Levkimo im Süden.

Orte[Bearbeiten]

Orte entlang der Küste. Anordnung im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden:

  • Roda. Eher kleinerer Ort am schmalen aber dafür langgezogenen Sand/Kiesstrand von Roda mit guter touristischer Infrastruktur.Wenige kleine Hotels bzw. Appartements die allerdings hauptsächlich auf dem britischen Markt angeboten werden. Das Gesamtbild des Ortes ist schon sehr stark auf britische Touristen ausgelegt (Britische Pubs, Fußballkneipen und englisches Frühstücksangebot).
Strand von Gyfada

In Roda gibt es ausserdem recht gutes Wassersportangebot, was sich allerdings auf den Verleih von Tretboten (Pedalos), Kanus aber auch Motorbooten beschränkt. Mit den Motorbooten kann man etwa bis Sidari in westlicher Richtung oder Kassiopi in östlicher Richtung fahren, weitere Fahrten sind nicht gestattet. Hierbei sollte man aber schon im Vorfeld den Preis für den Sprit klären, damit es nach der Rückkehr keine Unklarheiten gibt!
Roda ist außerdem Ausgangspunkt für die Fahrt mit dem Linienbus nach Kerkyra (Morgens hin und Abends 22 Uhr wieder zurück, was auch empfehlenswerter ist als einen Ausflug nach Kerkyra zu buchen bzw. die Stadt selbst mit dem Mietwagen zu besuchen). Desweiteren ist Roda der Verkehrsknotenpunkt im Norden Korfus, an dem die wichtigsten Hauptstraßen in Richtung Kerkyra oder Sidari zu finden sind.

  • Acharavi. Acharavi ist ein recht netter, touristisch sehr gut erschlossener Ort am schmalen, langezogenen Sand/Kiesstrand in der Bucht von Roda/Acharavi.
    Das Ortsbild selbst ist durch viele typische Touristengeschäfte, Souvenierläden, Bars, Restaurants und sogar eine Diskothek geprägt. Desweiteren findet man in Acharavi eine Bank, den einzigen deutschssprachigen Arzt der Insel sowie die wichtigsten größeren Autovermieter wie Herz, Europcar oder Avis vor.
    Zentrum Acharavis ist der Kreisel, der zwar weniger an die uns bekannten Kreisel erinnert aber ein sehr guter Orientierungspunkt innerhalb des langgezogenen Ortes ist. Fährt man am Kreisel in Richtung Süden gelangt man über eine sehr enge Bergstraße zu den abgelegenen Bergdörfern Korfus, sowie zum Pantokrator und über das Bergdorf Spirilia über eine sehr interessante Route in Richtung Kerkyra (Alternative zur West- oder Ostumfahrung des Pantokrators).
    Eine durchgehende Strandpromenade existiert nur eingeschränkt, ansonsten ist aber eine Strandwanderung z.B. nach Roda problemlos möglich.
  • Kassiopi. Touristisch gut erschlossenes aber dennoch recht ruhiges und urprüngliches Städtchen am Nord-Ost-Zipfel Korfus mit einer langen Kiessbucht mit kristallklarem Wasser und einigen Badeplateaus. Sehr schöner Hafen mit Tavernen. Auf jeden Fall einen Besuch wert.
  • Agios Georgios Pagon. In der nordwestlichen Ecke der Insel befindet sich zwischen Paleokastritsa und Arillas die U-förmige Bucht Agios Georgios. Um sie von der auf der südlichen Inselhälfte befindlichen, gleichnamigen Bucht zu unterscheiden, heißt sie entweder Agios Georgios Pagon oder Agios Georgios Nord. Sanfter Tourismus mit Ferienwohnungen und wenigen Hotels zeichnet diese ruhige Bucht mit Sandstrand aus. Mit einem dreißigminütigen Fußmarsch kommt man zum idyllischen Bergdorf Afionas, welches einen weiten Ausblick zu den diapontischen Inseln bietet. Von Afionas aus sind über einen ca. 30min dauernden Fußmarsch aus zwei unterhalb des Dorfes, auf der Halbinsel gelegene Buchten zu erreichen welche von relativ wenigen Touristen besucht werden und gute Möglichkeiten zum Schnorcheln bieten.
  • Agios Stefanos. Wer dem Tourismus in Kassiopi oder Sidari entfliehen möchte fährt nach Agios Stefanos (ca. 4km südöstlich von Kassiopi). Hier gibt es zwar alles, was das Touristenleben angenehm macht, wie z.B. Tavernen, Bootsverleih, Supermärkte, aber viel weniger Verkehr und Menschen als in den vorgenannten Orten. Zudem eine hübsche Bucht und wohl der beste Blick auf das albanische Festland, welches hier zum Greifen nah erscheint.
  • Chalikunas. Absoluter Geheimtipp der Insel ist der 7 Kilometer lange feinsandige Strand von Chalikunas. Touristisch zum Glück noch überhaupt nicht erschlossen, bietet er eine kleine Dünenlandschaft die zum Verweilen einlädt. Hinter den Dünen erstreckt sich der Lake Korission, ein Süßwasserbinnensee in dem Fischzucht betrieben wird. Auf Grund der guten Windverhältnisse ein sehr geeignetes Surfrevier.
  • Glyfada. Kleinerer Ort in einer wunderschönen Bucht mit schönem, langen Sandstrand. Im Ort selbst gibt es einige kleinere Geschäfte und Tavernen sowie ein paar nette Hotels in ruhiger Lage. Besonders hervorzuheben ist hierbei das Louis Grand Glyfada ein ausgezeichnetes All Inklusive Hotel direkt am flach abfallendem Sandstrand der ideal für Familien mit Kindern ist.
  • Paleokastritsa. Typischer Touristenort mit mehreren schönen Badebuchten, jedoch im Sommer recht überlaufen. Anlaufpunkt vieler angebotenen Ausflüge, zum angeblich schönsten Ort der Insel. Lohnenswert ist ein Fotostopp oberhalb des Ortes an der Küstenstrasse an einer der Schöne Aussicht Tavernen, sowie eine halbstündige Wanderung zum Kloster Angleokastro, bei derer allerdings lange Hosen nicht schaden können (Wege zum Teil mit Stechginster überwuchert). Im Ort selbst werden Bootstouren zu den abgelegenen und nur vom Meer aus erreichbaren Badebuchten angeboten. Für abends kann die Cocktailbar La Grotta empfohlen werden.
Kanal d`Amour
  • Sidari. Sehr britisch geprägter Touristenort mit einem schmalen Sand/Kiesstrand und mehreren Badebuchten. Viele Aparthotels die aber kaum auf dem deutschen Markt zu finden sind, sowie viele "Tavernen", die jedoch alles andere als landestypisch sind und oftmals den Besuch in Kombination mit der kostenlosen Benutzung der Poolanlage anbieten.Dem Ort selbst sollte man hauptsächlich wegen seiner einzigen Sehenswürdigkeit, dem Canal D'Amour einen Besuch abstatten. Dieser soll der Sage nach jeder jungen, unverheirateten Frau die ihn durchschwimmt den perfekten Mann bescheren.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • Kap Drastis. Das aus Kalkstein bestehende Kap Drastis stellt den nördlichsten Punkt Korfus dar und ist ein lohnenswertes Ausflugsziel.

Zwischen Sidari und Peroulades folgt man einer Ausschilderung des Kaps und erreicht dieses über einen Feldweg. Von hier aus kann man in einer kurzen Wanderung entweder das Kap selbst oder eine anliegende Badestelle erreichen von der auch Bootstouren rund um das Kap Drastis und die Steilküste im Nordem Korfus angeboten werden.

Allein wegen der Aussicht und der imposanten Steilküste sollte man dem Kap einen Besuch abstatten.

Bei Wanderungen auf dem Kap immer mit Vorsicht unterwegs sein, die Steilkanten kommen manchmal schneller als geahnt.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Insel Korfu, bei den Byzantinern und Türken Korphus (von korypho, "Gipfel") genannt, hieß in der ältesten Zeit Drepane ("Sichel") von ihrer halbmondförmig gedehnten Gestalt. Mehrere Geographen verlegen, wiewohl mit Unrecht, das Homerische Scheria, das Land der Phäaken, hierher. Später hieß die Insel Korkyra oder Kerkyra.

Sie wurde in der ältesten Zeit von illyrischen Liburnern bewohnt, dann 734 v. Chr. von Korinthern unter dem Herakliden Chersikrates kolonisiert. Die Insel hatte eine für den damaligen Handel höchst günstige Lage, und die Bewohner trieben ihn mit solchem Erfolg, dass die Herrschaft, die sie durch ihre zahlreichen Niederlassungen auf dem Ionischen und Adriatischen Meer ausübten, die Eifersucht der Mutterstadt Korinth rege machte. Es kam 665 zwischen beiden zum offenen Kampf, in welchem die Korkyräer den Korinthern ein siegreiches Treffen auf dem Adriatischen Meer, die erste Seeschlacht in der griechischen Geschichte, lieferten, worauf sie sich unabhängig machten. Doch war Korfu unter dem Tyrannen von Korinth, Periandros, 625-585 der Mutterstadt wieder unterworfen. Ein neuer Streit mit Korinth wegen der gemeinschaftlichen Kolonie Epidamnos 434-432 gab den Anlass zum Peloponnesischen Krieg, während dessen Korfu auf seiten der Athener stand, aber durch blutige Bürgerkriege zerrüttet wurde, so dass es durch Syrakus vom Handel im Ionischen und Adriatischen Meer verdrängt wurde und mehr und mehr sank. 229 eroberte Agathokles von Syrakus die Insel und trat sie an Pyrrhos von Epirus ab. Später wurde sie von illyrischen Seeräubern besetzt, denen die Römer sie 229 entrissen, um ihr die nominelle Freiheit zurückzugeben, dann sie aber mit der Provinz Epirus zu vereinigen, mit der sie bei der Teilung des römischen Reichs an das oströmische Reich fiel.

Im 11. Jahrhundert verloren es die byzantinischen Kaiser zweimal an die Normannen. Die Insulaner entzogen sich jedoch der Herrschaft derselben wieder, und bei dem Zerfall des byzantinischen Reichs fiel Korfu 1386 den Venezianern zu. Korfu wurde nun als Vormauer gegen die Türken stark befestigt. Letztere landeten 1537 mit 50.000 Mann auf Korfu, durchstrichen die Insel verheerend und verwüstend und belagerten die Festung, mussten aber nach acht Tagen unverrichteter Sache wieder abziehen. Eine neue Landung versuchten sie 1716, aber auch diesmal konnten sie bei der tapfern Verteidigung der Festung durch den Grafen v. d. Schulenburg nichts ausrichten. Seit 1797 teilte die Insel Korfu durch die französische Herrschaft das Schicksal der Ionischen Inseln. 1815 unabhängig, wurde sie 1864 ein Teil des modernen Griechenlands.

Sprache[Bearbeiten]

Die Landessprache ist natürlich Griechisch. Allerdings sind alle wichtigen Schilder neben der griechischen auch in latainischer Schrift geschrieben. Die meisten Einwohner Korfus sprechen ein gutes Englisch, insbesondere in den touristischen Orten auch Deutsch. Für die Höflichkeit schadet es nicht zu wissen, was folgende Redewendungen auf Griechisch heißen:

Guten Morgen - Kali mera Guten Abend - Kali spera Danke - efcharisto

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Der Corfu International Airport Ioannis Kapodistrias (CFU) liegt etwa 3 km südlich von Kerkyra und wird aus dem deutschsprachigen Raum direkt angeflogen:

  • Air Berlin aus Berlin-Tegel, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln/Bonn, Leipzig/Halle, München, Münster/Osnabrück, Nürnberg, Paderborn/Lippstadt und Zürich (alle nur saisonal)
  • Austrian Airlines aus Graz, Linz, Salzburg und Wien (alle nur saisonal)
  • Condor aus Berlin-Schönefeld, Düsseldorf und Frankfurt am Main (alle nur saisonal)
  • Easy Jet aus Berlin-Schönefeld (nur saisonal)
  • Germanwings aus Dresden, Hannover, Köln/Bonn und Stuttgart (alle nur saisonal)
  • Niki aus Linz, Salzburg und Wien (alle nur saisonal)
  • Tuifly aus Basel, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln/Bonn, München und Stuttgart (alle nur saisonal)

Schiff[Bearbeiten]

Fährverbindungen gibt es von Venedig, Brindisi oder Bari, zum griechischen Festland nach Igoumenitsa oder Patras. Außerdem sind lokale Fähren zu den diapontischen Inseln sowie der südlich gelegenen Insel Paxos verfügbar. Fuer tages Ausfluege auch zwei Schiffe von Dolphintyp nach Albanien.

Die Fährverbindung nach Bari ist z.T. nur in der Hauptsaison verfügbar. In der Nebensaison muss die Anreise über Igoumenitsa erfolgen, von dort aus gibt es zwei Fährverbindungen nach Korfu. Eine nach Korfu Stadt und eine nach Lefkimi [Lefkimmilines]. Die Fährfahrt nach Lefkimi bietet sich insbesondere bei einem Aufenthalt in Südkorfu an, der Hafen ist jedoch deutlich schlechter angebunden als der von Korfu Stadt. Wenn man auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, empfielt es sich bei eine Ankunft in Lefkimi vom etwas außerhalb gelegenen Hafen aus der Beschilderung/Hauptstraße in Richtung Lefkimi zu folgen. Hier stößt man spätestens im Ortsteil Potami auf eine Bushaltestelle an der der Bus der Linie Kavos-Korfu Stadt hält.

Mobilität[Bearbeiten]

Mietwagen[Bearbeiten]

Auf Korfu ist man am besten mit dem Mietwagen unterwegs, den es bei zahlreichen großen und kleinen Mietwagenanbietern gibt. Der Mietwagen jedoch hat den entscheidenden Vorteil sich unabhängig bewegen zu können und auch unbekanntere Ziele anzusteuern. Die Straßen Korfus sind auf den Karten verschiedenfarbig gekennzeichnet. Rot sind die Hauptstraßen, welche gut zu befahren sind. Gelb sind Nebenstraßen, bei denen es schon mal abenteuerlich werden kann. Grau eingezeichnete Straßen sollte man meiden- es handelt sich um schmale Schotterwege. Fast immer sind jedoch Schäden an der Unterseite des Fahrzeugs und an Reifen von der Vollkaskoversicherung ausgeschlossen.

Bus[Bearbeiten]

Alternativ gibt es ein gut ausgebautes Linienbusnetz. Unterschieden wird zwischen Blue Bus, welche im Nahverkehr um Korfu Stadt operieren und Green Bus, welches auf der ganzen Insel operierende Fernbusse sind. Die Abfahrtszeiten des Green Bus können bspw. dieser Website entnommen werden, eine Linienübersicht gibt es hier. Es handel sich um Abfahrtszeiten an den Endhaltestellen. Zwischenhalte gibt es in praktische jedem Ort auf der Linie, die Abfahrzeiten hierfür sind jedoch nur schwer zu erhalten. Für die Linie Kavos-Korfu Stadt gilt ungefähr Lefkimi = Kavos + 15min, Argirades = Kavos + 30min. Es empfielt sich rechtzeitig dort zu sein und etwas mehr Zeit einzuplanen.

Fahrrad[Bearbeiten]

Insbesondere in der Nebensaison, wenn wenig Verkehr ist und die Temperaturen niedriger, lassen sich Teile der Insel recht gut mit dem Fahrrad erkunden. Gut geignete ist hierfür insbesondere der Süden, rund um Argirades, wo es etwas weniger Hügelig ist. Auch hier jedoch sollte man sich jedoch auf einige Steigungen einstellen. Fahrräder leihen kann man bspw. in Ag. Georgios oder Moraitika. In Argirades kann einem auch der örtliche Fahrradhändler weiterhelfen. In der Nebensaison sollte man Berücksichtigen, dass viele Verleiher ihr Geschäft ab ca. ende Oktober schließen.

Organisierte Touren[Bearbeiten]

Eine andere Möglichkeit ist die Teilnahme an organisierten Tagesausflügen zu den Sehenswürdigkeiten Korfus oder Inselrundfahrten, die von den Reiseveranstaltern oder örtlichen Agenturen angeboten werden.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In der Hauptsaison ist es Ratsam vor der Anreise eine Unterkunft zu reservieren. In der Nebensaison (September/Oktober) kann man es auf gut Glück versuchen. Der Preis für ein zwei Zimmer Appartment mit Balkon und Meerblick im Oktober beträgt ca.30€ pro Nacht. Für die Zeit zwischen Oktober und April ist zu berücksichtigen, dass viele Wohnungen winterfest gemacht werden und unter Umständen niemand mehr anzutreffen ist von dem man sie mieten könnte. Auch hier könnte es also ratsam sein vorher zu reservieren.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Achillion Palace bei Kanoni, kleinerer Palast der Kaiserin Sisi auf Korfu (Eintritt 7 Euro)
  • Anglokoastro bei Paleokastritsa (Ruinen, relativ wenig erhalten, schöne Aussicht)
  • Kloster bei Paleokastritsa (romantisches Kloster, relativ viele Besucher)
  • Kaisers Thron bei Pelekas (gute Aussicht)
  • Korfu Stadt

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Wandern zur byzantinische Festung Angelokastro

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Die griechische Küche ist zwar weltbekannt, in den kleinen Tavernen der Insel sind aber auch Speisen zu bekommen, die man in griechischen Restaurants in Europa oder USA selten oder gar nicht bekommt. In einigen wenigen Tavernen gibt es traditionell keine Speisekarte. Nachdem die Getränke gebracht wurden, wird der Gast vom Chef in die Küche gebeten. Dort werden ihm die Speisen des Tages in den Töpfen gezeigt und man wählt aus. Diese Form der Bestellung sollte der Tourist unbedingt einmal ausprobieren. Vom Preis wird nicht gesprochen, in einer guten, traditionellen Taverna jedoch wird er sich im Rahmen des Üblichen bewegen.

In den letzten Jahren hat sich die Gastronomie mehr und mehr auf den Wunsch der meisten Touristen eingestellt, das Essen heiß serviert zu bekommen. Früher wurde es eher lauwarm gebracht.

Eine Besonderheit der korfiotischen Küche ist die häufige und reichliche Verwendung von Zimt. Bei Moussaka oder Pastitsio ist fast immer eine feine Zimtnote zu schmecken. Weitere, gerne servierte Gerichte sind Sofrito (Kalbfleisch mit viel Knoblauch), Hühnchen, natürlich Lamm, Kaninchen oder Fisch (Dorade, Rotbarbe, Burdetto-Eintopf, Kalamares und seltener, aber besonders delikat, Schwertfisch).

Die Klassiker sind auch auf Korfu der griechische Salat (Grünsalat, Tomaten, Gurken, Zwiebeln und Paprika, serviert mit Essig und Olivenöl sowie Kräutern und als Topping Fetakäse) sowie Tsatsiki, die zu fast zu jeder Mahlzeit gehören. Dazu wird einfaches Weißbrot serviert.

Zum Dessert kennt man entweder sehr süße Baklava, Joghurt mit Honig und Walnüssen oder aber Obst verschiedener Sorten.

Begleitet wird das Essen entweder vom sehr leckeren griechischen Mythos-Bier oder griechischen Weinen. Dazu gehört aber auch Wasser und zum Abschluß ein Uzo (Anisschnaps, mit kaltem Wasser verdünnt). Beim Kaffee kennt man natürlich auch die westeuropäischen Kaffeezubereitungen, der klassische griechische Kaffee wird aber sehr stark und mit dem gemahlenem Kaffe in der Tasse serviert.

Besonders erfrischend ist der gerührte und aufgeschäumte Nescafe, der kalt getrunken wird und auch mit Vanilleeis ergänzt werden kann.

Ausgehen[Bearbeiten]

Wer an der südlichen Westküste unterwegs ist, findet in Pentaki auf der Straße nach Agios Gordis "Chris Place", eine kleine Taverne mit fantastischem Blick auf's Meer und leckerem frischen Orangensaft. Es gibt auch eine kleine Essenskarte.

Am Strand von Paleokastritsa findet sich die Strandbar Akron. Abends (außer an Sonntagen) gibt es auch ein Dinner, das vor der malerischen Kulisse der Bucht bei Sonnenuntergang eingenommen wird.

Empfehlenswert ist auch die Taverna Sunrise im Norden. Sie liegt ca. 3 km von Roda entfernt Richtung Sidari an der Hauptstaße kurz vor der Ortschaft Karoussades und bietet eine sehr sehr gute griechische Küche sowie einen tollen Ausblick aufs Meer. Die Besitzer sind unheimlich nette Leute, wie fast alle Griechen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Korfu ist im Großen und Ganzen eine recht sichere Insel. Autos können auf öffentlichen Straßen geparkt werden ohne Angst haben zu müssen, dass sie gestohlen werden. Im Gedränge der Inselhauptstadt sind natürlich die üblichen Vorsichtsmaßnahmen angebracht. Einbrüche oder Diebstähle sind selten. Die korfiotischen Griechen sind Touristen gegenüber vorwiegend freundlich, aufgeschlossen und hilfsbereit, insbesondere älteren Menschen und Kindern gegenüber.

Bei der Abrechnung im Restaurant, der Taverne oder Café ist jedoch eine Kontrolle des Kassenzettels durchaus angebracht, da die Korfioten gerne mal "Elf gerade sein" lassen. Ein freundlicher Hinweis klärt die Situation. Laute Worte dagegen sind zumeist nutzlos.

Klima[Bearbeiten]

Im Vergleich zu den anderen griechischen Inseln gibt es auf Korfu deutlich mehr Regen. Die beste Reisezeit ist von Mai bis September. Bereits Ende September steigt die Regenhäufigkeit stark an. Ende Oktober bis Ende März sind wenig empfehlenswert, auch die meisten Hotels sind in der Zeit geschlossen.

Weiter geht's[Bearbeiten]

Korfu ist ein guter Ausgangspunkt für Touren zu den anderen Ionischen Inseln wie Kefaloniá, Lefkás und Zákynthos. Außerdem kann man von Korfu aus nach Albanien oder Italien gelangen.

Weblinks[Bearbeiten]




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