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Konya
Aus Wikitravel
Inhaltsverzeichnis
| Konya | |
| Lage | |
| Kurzdaten | |
| Bevölkerung: | 961.381 |
| Fläche: | 39,000 km² |
| Höhe über NN: | 1.200 m |
| Koordinaten: | 37° 52' 41" N, 32° 28' 52" O |
| Vorwahlnummer: | (+90) 332 |
| Postleitzahl: | 42 000 |
Konya ist eine Stadt in der Region Konya in der Türkei
[bearbeiten] Stadtteile
[bearbeiten] Hintergrund
Konya ist wohl die "orientalischste" Stadt der Türkei und passt eigentlich gar nicht so ins Bild der Atatürk-Republik. Immer noch gilt sie als Stadt der Islam-Fundamentalisten und ist sekulären Türken zum Teil stark verhaßt. Dabei hat diese Stadt in den letzten Jahren einen starken Wandel erlebt. Liefen vor einem Jahrzehnt die meisten Frauen noch tief verschleiert durch die Straßen, hat sich die Kleidung inzwischen an die der Küstenstädte angepasst. Konya hat mehrere Stadtteile wie zum Beispiel Eregli oder Aksehir. Das Zentrum bildet die Mevlana Caddesi zwischen Alaaddin-Hügel und Mevlana-Kloster.
[bearbeiten] Anreise
[bearbeiten] Flugzeug
Am Rand der Stadt liegt ein Flughafen, den man aus dem Ausland über einen Zwischenstopp in Istanbul anfliegen kann.
[bearbeiten] Bahn
Der Bahnhof befindet sich ca. 3 km westlich vom Zentrum. Nach Istanbul fahren täglich um 17.05 und um 20.55 Züge (fahrplanmäßige Dauer ca. 14 Stunden). Ein Ticket im Liegewagen (4er-Abteil) kostet 38 TL (Stand September 2010). Eine Schnellzugverbindung nach Ankara ist geplant.
[bearbeiten] Bus
Der Busbahnhof, "Otogar" befindet sich nördlich vom Zentrum und ist mit der Straßenbahn Nr. 2 vom Alaaddin- Platz aus in ca. 30 Minuten zu erreichen. Er wird von den meisten der im Land zahlreich vorhandenen Busunternehmen angesteuert.
[bearbeiten] Auto
[bearbeiten] Schiff
Eher schwierig...
[bearbeiten] Mobilität
Taxis sind für mitteleuropäische Verhältnisse recht günstig. Für die Standardstrecke Universität - Otogar - Innenstadt fährt in sehr regelmäßigen Abständen eine Straßenbahn. E-Tickets zu 2.75 TL für zwei Fahrten bzw. 6 TL für fünf Fahrten müssen vor Fahrtantritt an der Verkaufsstelle erworben werden. Sie gelten auch für die zahlreichen Busse, für die es aber anscheinend keine Streckenübersicht gibt.
[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Hauptattraktion Konyas ist das Mevlâna-Kloster, das seit seiner Schließung durch Mustafa Kemal Atatürk als Museum dient, aber immer noch eine Pilgerstätte ist (Eintritt 2TL). Darüber hinaus gibt es viele Moscheen (meist in seldschukischem Stil aus Backsteinen mit türkisen Fliesen) sowie zu Museen umgenutzte Medressen zu besichtigen:
Alaaddin-Moschee auf dem Alaaddin-Hügel
Iplikci-Moschee an der Südseite der Mevlâna Caddesi
Şerafettin-Moschee nördlich der Mevlâna Caddesi
Karatay Müzesi (Fliesenmuseum) in einer ehemaligen Medresse - nördlich des Alaaddin-Hügels
Ince minare-Müzesi (Museum für Holzschnitzerei und Steinbildhauerei) ebenfalls in eienr ehemaligen Medresse - westlich vom Alaaddin-Hügel
Koyunoğlu-Museum: Privater Nachlaß eines Eisenbahninspektors, ein Sammelsurium aus ausgestopften Tieren, Mineralien, Kalligraphien, alten Fotos, Teppichen etc. An der Südwestseite des Friedhofs entlang und nach der Kreuzung weiter geradeaus.
[bearbeiten] Aktivitäten
Seit ein paar Jahren findet in der Woche bis zum 30. September in Konya das Mystic Music Festival statt, das bei freiem Eintritt abendliche Konzerte diverser Musiker_innen bietet. Es findet statt im Kulturzentrum ein Stück westlich vom Mevlana-Museum. [1]
[bearbeiten] Einkaufen
Kulesite ist schon vom weitem am höchsten Wolkenkratzer der Stadt zu erkennen. Hier findet man alle Preislagen.
Um das Mevlana-Kloster herum bieten Andenkenläden diversen Pilgerbedarf, von Mevlana Şeker (Zuckerzeug) über sich drehende Derwische und Amulett-Plastikmassenware bis hin zu Gebetsteppichen.
[bearbeiten] Küche
Spezialität Konyas ist das Fırın Kebab (im Ofen gebackenes Lammfleisch). Am Alaaddin-Hügel laden diverse Teegärten (Çaybahçe) zum Verweilen ein.
[bearbeiten] Nachtleben
Dem Gerücht nach nicht vorhanden und tatsächlich für eine Stadt dieser Größe noch recht unterentwickelt. Allerdings gibt es versteckt einige großartige Gartencafes, die auch in der Nacht noch geöffnet sind und oft Livemusik und günstige alkoholische Getränke bieten.
[bearbeiten] Unterkunft
[bearbeiten] Lernen
Die Selcuk-Universität am Nordrand der Stadt ist mit über 80.000 Studenten (die korrekte Zahl ist nicht einmal der Verwaltungsspitze bekannt) die größte Universität des Landes. Sehr gute Fremdsprachenkenntnisse sollte man aber auch nicht auf dem Campus erwarten.
[bearbeiten] Arbeiten
[bearbeiten] Sicherheit
Angeblich führt Konya die Kriminalitätsstatistik des Landes an, wohl aber wegen der vielen "Religionsdelikte". Als Westler fühlt man sich dennoch recht sicher.
[bearbeiten] Gesund bleiben
[bearbeiten] Klarkommen
Die freundliche, hilfsbereite und englischsprachige Touristeninformation befindet sich an der Aslanı Kışla Caddesi westlich des Mevlâna-Klosters.
[bearbeiten] Kommunizieren
Mit Händen und Füssen ist der Standard, es sei den man spricht fließend türkisch. Bei den Sehenswürdigkeiten und um sie herum wird durchaus englisch gesprochen.
[bearbeiten] Weiter geht's
[bearbeiten] Weblinks
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