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Kleine Diner-Tour in Berlin und Brandenburg

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Dieser Artikel ist eine Reiseroute.

Diese Tour ist als Idee für einen Tagesausflug und als Erlebnisbericht gedacht. Schwerpunkt bilden die American Diner mit Ihrem speziellen Flair und Speisenangebot. Die Tour ist für alee diejenigen gedacht, die am Wochenende oder in ein paar freien Stunden ein bischen "Route 66" erleben wollen, ob Sie denn nun mit dem Mottorrad oder dem Auto unterwergs sind.

Start im Cruise-In, Spandau[Bearbeiten]

Das Cruise In in Spandau

Wir beginnen die Tour am besten morgens im Cruise In Spandau. Das wohl originellste aller Berliner Diner wurde in eine alte Tankstelle gebaut. Sensationell ist der Rundumblick, auch wenn die Aussicht auf den Gewerbehof nicht durch außergewöhnliche Higlights beindruckt. Das ursprüngliche Flair und die familiäre Atmosphäre sind ungewöhnlich authentisch. Sollten sich an dem Tag einige der der zahlreichen Berliner US-Car Besitzer hier aufhalten, bekommt die Situation mit den großen Fensterflächen einen nicht zu überbietenden Unterhaltungseffekt. Hier könnte man es auch gerne länger aushalten. Jedoch verlassen wir das "Cruise-In" nach einem kleinen Snack mit Kaffee (oder Kaffe, wie der Berliner sagt) und fahren über einen recht engen Teil der Pawesiner Straße zur Seeburger Straße und dann weiter über die Heerstraße (B5) in Richtung Nauen.

The great Planes (ca. 26 Km)[Bearbeiten]

Über die großzügig ausgebaute Heerstraße verlassen wir Berlin in Richtung Westen. Besonders Autoconvoys werden hier Ihre Freude haben. Die merhrspurigen Straßen laden zum gemütlichen Überholen ein. Die Fahrgeschwindigkeit kann hier auf ein gemütliches "Cruising" reduziert werden, ohen das andere einigere Verkehrsteilnehmer belästigt werden. Nach einigen Kilometern verlassen wir Berlin und fahren in das Bundesland Brandenburg. Auf dem Weg fahren wir auch an den Kasernenkomplexen (rechts und links der B5) von Dallgow-Döberitz vorbei. Hier wurde 1935 das Dorf mit den Quartieren für die olympischen Atlethen errichtet. Nach überqueren des Berliner Autobahnrings kommen wir in eine landschaftlich ungewöhnliche Gegend. Zugegeben: die Great Planes sind es nicht, jedoch verleiht die langgezogene Chausse vor Nauen und die weitläufigen Felder rechts und links der Strecke ein für Deutschland eher ungewöhnliches Raumgefühl.

Mittagessen im Big's, Nauen[Bearbeiten]

Das Big's Diner in Nauen

Nach einer Fahrt von ca 40-50 Minuten erreichen wir das Big's Diner in Nauen. Hinter der recht unscheinbaren Fassade erwarten uns leckere Burger und Sandwiches, sowie ein außergewöhnlich netter Service. Parkplätze sind reichlich vorhanden. Big's ist ebenfalls regemäßiger Treffpunkt der Biker und US-Car Szene. Besonders attraktiv ist auch die Möglichkeit bei schönem Wetter draußen auf der Terrrase zu sitzen und den An- und Abreisenden zuzusehen.

Weiterfahrt nach Potsdam (ca. 50 Km)[Bearbeiten]

Wir fahren wieder zurück auf die B5/B273 bis zum Berliner Ring. Hier fahren wir nicht zurück nach Berlin, sondern folgen der B273 über eine lanschftlich immer reizvoller werdenede Strecke über Wustermark, Hoppenrade, Bucho-Karpzow Nach Falkenrehde. In Falkenrehde können wit über links die L114 einen kleinen Schlenker durch Ketzin machen, welcher uns kurz hinter Paaren wieder auf die Straße nach Potsdam (L204) bringt. Hier überqueren wir nun die A10/Berliner Ring und fahren über die Marquarder Chaussee (B273) über Bornim weiter nach Potsdam. In Potsdam folgen wir weiter der B273 (Bornstedter Straße) über die wunderschönen Potsdamer Alleen am Park Sanssouci vorbei. An der Kreuzung mit der Hegelallee biegen wir links in dieselbe (B2) ein und folgen dem Straßenverlauf bis zur B1. Hier biegen wir ebenfalls links ab und folgen der B1 (Berliner Straße) bis kurz vor die Glienicker Brücke.

Indian Motorcycle Café, Potsdam[Bearbeiten]

Das Indian Motorcycle Cafe in Potsdam

Das Indian Motorcycle Café an der Berliner Straße in Potsdam, kurz vor der Glienicker Brücke, ist eines der Kultorte der Berlin/Brandenburger Bikerszene. Der Platz,welcher ebenfalls in und um eine alte Tankstelle herum gebaut ist, hat einen ganz eigenen Charme. Obwohl die Parkmöglichkeiten (für Autos) recht begrenzt sind, treffen sich an schönen Tagen hier auch unter der Woche Mengen von Motorradbegeisterten, ob Sie denn nun per Pedes, mit dem Auto, auf dem eigenen Motorrad oder mit dem Fahrrad anreisen. Hier ist Self-Service angesagt. Die explizite Freundlichkeit eines Diners kann hier nicht vorrausgesetzt werden - Coolness ist angesagt. der Kaffee und der Kuchen ist ausgezeichent und nichts bietet sich mehr an, hier eine Kaffeepause einzulegen.

Rückfahrt über die Avus und quer durch Berlin (ca. 32 Km)[Bearbeiten]

Über Avus, Bismarckstraße, Ernst-Reuter Platz und dann weiter über die Straße des 17ten Juni, durch den Tiergarten und zum Brandenbuerger Tor. Über die Behrenstrasse, Unter den Linden, Alexanderplatz bis zur Karl-Marx Allee haben wir auch viele Berliner Sehenswürdigkeiten auf der Strecke.

Abschluß der Tour[Bearbeiten]

Das "Hennings" an der Karl-Marx Allee

Den Abschluß der Tour bildet ein Eis im Hennings Eiscafe. Das ist zwar kein American Diner, jedoch eine echte (Ost-) Berliner Sehenswürdigkeit, vom Rang eines Konopke. Es stehen reichlich Parkmöglickeiten am Prachtbulevard des Ostens zur Verfügung. Die Nähe zum Straußberger Platz lädt zu eine kurzen Spaziergang ein.

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