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Kirgisistan

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Asien : Zentralasien : Kirgisistan
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Lage
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Flagge
Kg-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Bischkek
Staatsform: Parlamentarische Republik
Währung: Som (KGS)
Fläche: 198.000 km²
Bevölkerung: 5,08 Mio
Sprachen: Kirgisisch und Russisch
Religionen: Muslime 75%, Russisch-Orthodoxe 20%, Andere 5%
Telefonvorwahl: +996
Internet TLD: .kg
Zeitzone: UTC+5 (MEZ+4)


Karte von Kirgisien

Kirgisistan liegt in Zentralasien. Angrenzende Länder sind Usbekistan, Tadschikistan, Kasachstan und China.

Regionen[Bearbeiten]

  • Chui Gebiet
  • Issyk Kul Gebiet
  • Talas Gebiet
  • Naryn Gebiet
  • Osch Gebiet
  • Jalal-Abad Gebiet
  • Batken Gebiet

Städte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Landschaft dieses Binnenlandes ist gebirgig und wird im Süden vom Tien Shan dominiert. Es existieren viele Gipfel, Gletscher und Hochgebirgsseen.

Anreise[Bearbeiten]

Dokumente[Bearbeiten]

Die Visapflicht wurde im Juli 2012 aufgehoben. Das gilt für Bürger von insgesamt 44 Staaten, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz. Man kann ohne Visum bis zu 60 Tagen im Land bleiben. Die einseitige Aufhebung der Visumspflicht geschah nach Angaben offizieller Stellen mit dem Ziel, den Tourismus zu fördern und ausländische Investitionen anzuziehen.

Flugzeug[Bearbeiten]

Es gibt in Kirgisien nur zwei nennenswerte internationale Flughäfen:

Der internationale Flughafen Manas in Bischkek wird von keinem deutschen Flughafen angeflogen. Als Fluggesellschaften seien die Kirgistan-Airlines, die russische Aeroflot und Rossija (ehemals Pulkovo) genannt und vor allem Turkish Airline täglich ueber Istanbul. 3x die Woche flog seit 2010 und 2011 die Lufthansatochter, British Midand, ueber London und Almaty oder Baku (wechselt des oefteren) nach Bishkek. Auch ueber Tadschikistan oder Uzbekistan ist Kirgistan erreichbar, von deren Hauptstädte Direktverbaendung nach Deutschland. Für 400-500 Euro kommt man mit Aeroflot nach Kirgisistan oder mit Rossija via St. Petersurg für knapp 700 Euro hin und zurück.

Auto[Bearbeiten]

Ein- und Ausreise mit eigenem Auto für zentral-asiatische Verhältnisse einfach und schnell. Kein Carnet de Passage und kein Versicherungs-Nachweis erforderlich. Selbst die „Deklarazia“ wird oft nicht ausgefüllt. Wer will, kann sein Auto auf dem Autobasar am Stadtrand von Bishkek verkaufen. Allerdings liegen die Preise kaum höher als in Deutschland. Ein Handel lohnt nicht. Vor der Übergabe Fahrzeug verzollen lassen und Kopien der Dokumente mitnehmen.

Zug[Bearbeiten]

Es verkehren regelmäßig Züge von Moskau nach Bishkek. Hierfür ist ein Transitvisum für Kasachstan erforderlich.

Mobilität[Bearbeiten]

Autofahren ist aufgrund der Straßenverhältnisse und des Verhaltens aller Verkehrsteilnehmer sehr gefährlich. Es gibt sicher zwar Verkehrsregeln, jedoch fährt jeder wie er kann oder will. Das Chaos kann gerade für Ausländer gefährlich werden, nicht nur beim Überqueren der Straße. Die Bahnverbindungen sind nicht sehr umfangreich. Es besteht lediglich eine Bahnlinie aus Kasachsten kommend über Kara-Balta, Bishkek, Tokmok bis nach Balykchy am Issyk-Kul. Dafür kommt man mit den Bussen (Marsch'rutki) in fast alle Städte. Die Nummerierung ist schwer oder nicht durchschaubar, daher lohnt es sich immer, sich beim Busfahrer über Fahrtroute und -ziel zu informieren. Ein- und aussteigen kann man so ziemlich überall, vorausgesetzt, man macht sich rechtzeitig und lautstark bemerkbar.

Sprache[Bearbeiten]

Landessprachen sind Kirgisisch und Russisch. Wobei im Norden des Landes meist Russisch gesprochen wird, ist im Süden Kirgisisch dominierend, obwohl dennoch sehr viele Leute Russisch wenigstens verstehen, wenn auch nicht gern sprechen. Englisch wird nur sehr wenig, vor allem von jungen Leuten, verstanden und etwas gesprochen. In abgelegenen Gebieten (Berge o.a.) können Kirgisischkenntnisse hilfreich sein. Jedoch sind die Menschen meist sehr freundlich und man kann sich schon irgendwie (mit Händen und Füßen) arrangieren und verständigen.

Kaufen[Bearbeiten]

Dominierend im Angebot, sind Filzprodukte, darüber hinaus Stickerei wie Wandbehaenge, Toepferei und in geringem Masse, Lederprodukte. Vor allem schöne Filzteppiche mit traditionellen Mustern basierend auf alten Hirtenmotiven wie stilisierte Pferde, Stiere, Berge und Wellenmotive, typisch fuer die jeweilige Distrikte. Oft werden kräftige, farbenfrohe Motive kombiniert.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Pferd, Kalb und Schaf - Gemüse macht sich rar in der Nomadenküche. Zum traditionellen 5-Finger-Essen, dem Beschbermak, wird in der Jurte Kumys (vergorene Stutenmilch), geröstete Butter Tschöwögö und Fladenbrot Kattama mit Kaimak-Sahne serviert. In den großen Städten kann man ohne Probleme Plov, Samsa, Manty, Pelmeni, Piroschki (Piroggen), Schachlik bekommen. Meist sind diese sehr lecker und günstig ohnehin. Aber Achtung: Das Fleisch sollte sauber und frisch sein, ansonsten kann es übel ausgehn, d.h. im besten Fall nur starker Durchfall mit Fieber.

Ausgehen[Bearbeiten]

Die Hauptstadt Bishkek bietet zahlreiche Vergnügungsmöglichkeiten von Discotheken, Bars, Restaurants bis zu Theatervorführungen zu einem vergleichsweise geringen Preis. So gibt es eine ca 7 italienische Restaurants, davon 2 gefuehrt von Italienern, 3 Ukrainische, 1 Deutsches, 1 Australisches, 1 Mexikanisches, 2 Georgische, ca 5 Chinesische und diverse Russische und Tuerkische. Darueber eine Reihe von Nachtclubs, von denen manche einige Zeit funktionieren und dann wieder geschlossen werden. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Cafes, in denen livebands aufspielen. Ein monatliches Expat Magazin namens SPECTATOR, welches in den Restaurants kostenfrei ausliegt, verleiht einen Überblick über den aktuellen Stand.

In der von den Russen erbauten Oper gibt es wöchentlich wechselnd, Opern und Ballettdarbietungen für einen günstigen Preis.

SPECTATOR

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

31.August Nationalfeiertag Tag der Unabhängigkeit und Verfassung - große Paraden, Musikevents in der Hauptstadt
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Sicherheit[Bearbeiten]

Für Ausländer meist kein sehr großes Problem, auch wenn bei Unachtsamkeit durchaus die Digicam auf dem Basar geklaut wird. Die Kriminalitätsrate ist niedrig, man kann sich frei bewegen. Lediglich die Polizei ist manchmal ein Sicherheitsrisiko: Man wird als offensichtlicher Ausländer gerne angehalten. Nachdem man Ausweis und Geld vorzeigen musste, wird das Geld nachgezählt und man erhält seltsamerweise weniger Geld zurück! Außerdem sollte eine Kopie vom Paß angefertigt werden (in Unterführungen in Bishkek möglich) und IMMER mitgenommen werden. Der Pass kann somit im Hotel (falls sicher) dagelassen werden. Somit verringert man das Risiko, im Falle eines Taschendiebstahls o.a. immer noch seine Identität zu bewahren und aus dem Land ausreisen zu können. Ohnehin empfiehlt es sich, eine kleine dünne Dokumentenumhängetasche (unterm T-Shirt!, nicht sichtbar) mit sich zu führen.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Aktuelle Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und sinnvollen Impfungen findet man auf Tropeninstitut.de.

Klima[Bearbeiten]

Es herrscht ein trockenes, kontinentales Klima vor. In den höheren Lagen des Tien Shan wird es sogar subpolar. Im Südwesten des Landes (Ferganatal) ist das Klima hingegen subtropisch beeinflusst; im nördlichen Hügelland ist es gemäßigter.

Respekt[Bearbeiten]

Kommunizieren[Bearbeiten]

Wie auch in Kasachstan sind Russischkenntnisse außerordentlich hilfreich um nicht zu sagen, essentiell. Englisch wird selten verstanden und gesprochen, d.h. es reicht in den besten Fällen für ein kleines Gespräch aus. Sofern man sich aber in akademischen Kreisen bewegt, sollte auch Englisch kein Problem darstellen. Im Süden des Landes wird mehr und mehr Kirgisisch gesprochen. In der Gegend um Osh finden sich auch sprachliche Einflüsse, z.B. aus Usbekistan. Entweder wird Usbekisch gesprochen oder ein vermischtes usbekisches Kirgisisch.

Religion[Bearbeiten]

Kirgisistan hat einen moderaten Islam. Die Frauen können sich meistens so bewegen oder kleiden, wie sie wollen. Auch greift man gerne mal zu einem Glässchen Wodka um eine Feier zu feiern und dabei geraten die Bestimmungen aus dem Koran etwas in Vergessenheit. Gründe für diesen Moderaten Stiel sind vielseitig zu erklären: 1. Da es sich um ein sehr gebirgiges Land handelt, kämpfen die Menschen mit anderen Problemen als mit der islamischen Religion. 2. die Regierung hat stets darauf geachtet, dass der ismalische Einfluss möglichst gering bleibt, so sind das offene missionieren oder das Verteilen von Flugblättern mit religiösen Parolen untersagt. 3. Die Bevölkerung ist mit ihren 5 mio gegenüber der Fläche sehr gering und von daher wurde Kirgisistan nicht wirklicher Drehpunkt für das islamische Missionieren.

Weblinks[Bearbeiten]






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