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Kinshasa

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Kinshasa
View of Kinshasa from roof of the CCIC building
Kurzdaten
Bevölkerung: 8.096.254 (2006)
Fläche: 9.965 km²
Höhe über NN: 350 m
Koordinaten: 4° 19' 54" S, 15° 18' 50" O 
Vorwahlnummer: 00234
Website: offizielle Website von Kinshasa




Kinshasa (füherer Name Léopoldville) ist Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo.

Kinshasa, von 1971 bis 1997 Hauptstadt von Zaire, ist heute Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo. Kinshasa liegt am Fluss Kongo und ist in 24 Gemeinden (communes) aufgeteilt.

Als Hauptstadt dieser 24 Gemeinden ist Kinshasa den Provinzen gleichgestellt und wird von einem Gouverneur verwaltet. Die größte Stadtgemeinde nach der Fläche ist Maluku und hat eine Fläche von 7.948,80 Quadratkilometern, was fast 80%. der Gesamtfläche ausmacht. Die kleinste Stadtgemeinde stellt mit 2,72 Quadratkilometern Kintambo dar. Im Vergleich zu Maluku beträgt hier der Anteil an der Gesamtfläche ca. nur 0,03%. Die höchste Einwohnerzahl der 24 Gemeinden von Kinshasa hat mit 946.372 Einwohnern Kimbanseke, was ca. 13,5% der Gesamtbevölkerung ausmacht. Gombe ist die Gemeinde, in der sich die meisten staatlichen und internationalen Institutionen befinden und ist zugleich Wohnsitz der meisten Diplomaten im Lande. Mit ca. 33.000 Einwohnern hat Gombe die niedrigste Bevölkerungszahl von Kinshasa. Während mit ca. 63000 Einwohnern je Quadratkilometer Bumbu die Gemeinde mit der höchsten Bevölkerungsdichte darstellt, hat Maluku mit nur 23 Einwohnern je Quadratkilometer die geringste Bevölkerungsdichte.

Hintergrund[Bearbeiten]

Kinshasa hieß bis zum 3. Mai 1966 Léopoldville (Léoville, Leopoldstadt). Léopoldville wurde am 3.Dezember 1881 von Henry Morton Stanley als Handelsposten und zu Ehren des damaligen belgischen Königs Leopold II. gegründet. Nachdem 1923 die Hauptstadt des Belgisch-Kongo von Boma nach Léopoldville verlegt wurde, erlebte Léopoldville ein rasches Wachstum.

Vor der Unabhängigkeit war Léopoldville in zwei Teile geteilt: a) Europäerstadt b) Afrikanerstadt (Quartier Indigène)

In Léopoldville war das Betreten von einem Stadtteils in den Anderen nach 21 Uhr abends strengstens verboten. Nur mit einem Sonderausweis war es den Bewohnern gestattet, sich von einem Stadtteil in den Anderen zu bewegen.

1960 galt Léopoldville mit etwa 400.000 Einwohnern als die größte Stadt Zentralafrikas. Als 1966 Joseph-Désiré Mobutu die Macht ergriff, veranlasste er die Umbenennung von Léopoldville in Kinshasa (Namen eines ehemaligen Dorfes im Stadtgebiet). Im September 1996 begann unter Führung von Laurent Désiré Kabila im Osten des Landes eine Rebellion, die militärisch von Ruanda und Uganda unterstützt wurde. Obwohl die Rebellion durch Flüchtlingsströme aus den beiden Nachbarländern, Ruanda und Uganda, verstärkt wurde, wurde sie zunächst nicht ernst genommen. Am 16. Mai 1997 zog Kabila mit seinen Truppen in Kinshasa ein und es gelang ihm der Sturz des schwer kranken und international isolierten Mobutu. Am 29. Mai 1997 erklärte Kabila sich zum neuen Präsidenten.


Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

South African Airways und Kenyan Airways bieten eine Reihe von Flügen pro Woche von ihren Drehscheiben Johannesburg und Nairobi an. Direktverbindungen aus Europa gibt es mit Air France aus Paris und SN Brussels aus Brüssel.

Der Flughafen hat wegen seines bestechlichen Personals einen schlechten Ruf. In der letzten Zeit hat sich die Situation etwas gebessert, es ist jedoch nach wie vor eine Herausforderung, ohne lokale Unterstützung vom Flughafen an sein Ziel zu gelangen. Folgen Sie einfach irgend jemandem und outen sich nicht als Tourist! Ein Nachweis über Gelbfieberimpfung ist obligatorisch.

Zwischen Europa und der Demokratischen Republik Kongo verkehren zurzeit folgende Fluggesellschaften:

Schiff[Bearbeiten]

Wenn Sie ein Visum besitzen, können Sie mit dem Schiff aus Brazzaville anreisen. Es gibt Schnellboote, die in kurzer Zeit eine begrenzte Zahl von Passagieren ans andere Ufer bringen können. Wenn Sie Zeit haben, können Sie alternativ auch einen Lastkahn der örtlichen Händler benutzen. Fragen Sie nach "the Beach", welches das Fährterminal ist.

Mobilität[Bearbeiten]

In Kinshasa ist die eigene Mobilität mit einem PKW unerlässlich, da hier das Benutzen der öffentlichen Verkehrsmittel selbst für die eigene Bevölkerung eine Zumutung darstellt. Auch Taxis sollten nach Möglichkeit gemieden werden, da Taxen hier als solche nicht gekennzeichnet sind und es sich hierbei um Privatfahrzeuge handelt, welche mit mehreren Fahrgästen geteilt werden. Für eine Strecke gilt ein gewisser Fixpreis, den alle gleichermaßen entrichten. Für kurze Strecken zahlt man 300 FC (= 0,50 cent). Wer ein Fahrzeug allein für sich in Anspruch nehmen möchte, sollte auf jeden Fall mit dem Fahrer vor der Fahrt den Preis aushandeln, um Missverständnisse zu vermeiden. Bei der Auswahl eines Fahrzeugs sollte man sich wegen der besseren Übersicht in der Stadt und der schlechten Strassen für ein hoch gebautes vierradgetriebenes Fahrzeug entscheiden. Überdies sollte das Fahrzeug unbedingt eine Klimaanlage haben. Am Anfang kann auch ein Fahrzeug angemietet werden. Für die Mietfahrzeuge sind Chauffeure obligatorisch, denn insgesamt gibt es in den Strassen nicht nur keine Beschilderung, sondern die Verkehrsregeln insgesamt werden nicht beachtet.

Autovermietungen:

  • AVIS - Autovermietung, Hôtel Inter Continental, Aéroport de Ndjili
  • JEFFERY TRAVELS, Building Mayumbe, Blv 30 juin - Kinshasa Gombe, Tel.: (+243)818887777 - 818444461 - 819920786, EMail: jeffery@ic.cd - jt@ic.cd
  • OKAPI TRAVEL AND BUSINESS AGENCY (OT&BA), 3559, Boulevard du 30 juin - Kinshasa / Gombe, Tel.: (+243)999915795 - 8933826 - 819915795, Fax : 0017085704308, EMail: okapitravel_aba@yahoo.fr

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Isle de Mimosa - Les Cataractes au Fleuve Congo, nicht weit von Gombe befindet ein sehr schöner Ort, um am Strand sich auszuruhen. Die Wellen sind großartig! Um dort zum Strand zu gelangen, muss man aufgrund schlechter Straßen einen Kilometer zu Fuß gehen. Meistens wird man von einem Einheimischen für ein geringes Entgelt, d. h. für 500-1500 CF (=1-3$) dahin begleitet. Auf keinen Fall sollte man versuchen zu fotografieren, denn auch wenn man den Wachen am Eingang Bescheid gesagt hat, trifft man andere Kongolesen, die eventuell damit nicht einverstanden sind und deshalb dafür bezahlt werden möchten. Hier gilt die „Regel“ „donner et recevoir“: jemand, der ein Foto macht, bekommt etwas, d.h. das Bild und muss daher dafür zahlen. Auf dem Weg zu den großen Wellen am Fluss von Kongo sieht man Einheimische, die Steine abklopfen, um diese anschließend zu verkaufen.
  • Les Bonobos „les singes intelligentes“ - La Chute de Lukaya, sehenswert sind auf jeden Fall die Bonobos, eine Primatenart aus der Familie der Menschenaffen, die in den mittleren und südlichen Teilen der Demokratischen Republik Kongo vorkommen. Da diese Menschenaffen gefährdet sind, wurde 2006 ein großes Regenwaldgebiet unter Naturschutz gestellt: Das Lamoko-Yokokala-Reservat in der Provinz Équateur. Claudine André veranlasste 2002 die Errichtung des „Lola ya Bonobo“, des Bonobo-Paradieses. Auf dem Weg zu den Bonobos beschreiben einige Plakate das Verhalten der Bonobos, wie z.B. „Faites l’amour, pas la guerre! oder die englische Version „Make Love, not War!“. Zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern ist die Interaktion meist friedlicher als bei anderen Primaten und beinhalten Sexualverhalten, um Spannungen abzubauen. Bonobos, die in menschlicher Obhut leben, können ein Alter von 50 Jahren erreichen. Mit dem Auto erreicht man das Bonobo-Gehege indem man auf der route de Matadi stadtauswärts fährt; vorbei am Palais de Marbre; danach hinter der dritten Tankstelle auf der linken Seite (rechte nicht mitzählen) die erste Straße links fährt, dann die erste wieder links und die erste rechts. Ab hier den Schildern zu "lac ma valée" folgen, ca. 15 Min. geradeaus, nach dem Überqueren der Eisenbahnschienen rechts fahren und geradeaus weiter, nicht über den Fluss, bis zum Ziel.
  • Le Port de Maluku, am Hafen von Maluku kann man Liboke, in Bananenblättern gegrillten Fisch, essen. Allerdings kann man insofern nicht in Ruhe essen, weil Kinder und Frauen neben einem sitzen und um Essen betteln. Man ist aber unter den Einheimischen, die sehr nett sind und kann beobachten, wie geangelt wird. Fischer fahren meistens mit großen Booten hinaus, um große Beute zu machen. Auf den kleinen Booten, „pirogues“, kann man sich bei entsprechendem Wetter bis zur anderen Seite des Flusses fahren lassen.
  • Kisantu – Le jardin de Kisantu, (120 km von Kinshasa entfernt) Auf den Straßen nach Matadi mehrere umgekippte LKWs, mehrere Verletzte. Die Fahrt dauert aufgrund der schlechten Straße mehr als zwei Stunden. Für einen Ausflug an einem Tag sollte daher die Zeit für Hin- und Rückfahrt berücksichtigt werden. Insgesamt bleibt wenig Zeit, um in dem schönen Garten spazieren zu gehen und abzuschalten. Auch wenn die Fahrt anstrengend sein kann, lohnt sich der Ausflug letztendlich, weil man für einige Stunden ein ganz anders Bild vom Land erhält. Im Garten gibt es ein Restaurant und eine Baumschule, in der man günstig Setzlinge kaufen kann.
  • Bandal - kleines Vergnügungsviertel, ist vor allem bekannt für Gegrilltes, was sehr lecker ist! Als einziger Weißer war ich am 27. September mit einer Gruppe kongolesischer Freunde dort. Im Vergleich zu Matonge ist dieses Vergnügungsviertel der Stadt nicht nur viel ruhiger, sondern auch sicherer.
  • Matonge - Das Vergnügungsviertel in Kinshasa, der Stadtteil Matonge ist das Vergnügungsviertel von Kinshasa. Das Nachtleben in Kinshasa beginnt bereits in der Nähe des Stadtteils „Victoire“, wo man u.a. das Restaurant „Acropolis“, das aus einem Restaurant, einer Bäckerei und einem Nachclub besteht, vorfindet. Geht man weiter, so gelangt man in das Innere des Vergnügungsviertels. Die Straßen hier sind voller Straßenstände und Bars, wo man kaltes kongolesisches Bier, Primus oder Skol, trinken kann. Das Primus-Bier schmeckt ganz gut und muss auf jeden Fall probiert werden, auch wenn die Geschmäcker verschieden sind.
  • Mbudi, wer für einen Moment das Chaos im Lande vergessen möchte, der ist in Mbudi bei den Livingstonefällen genau richtig: Die Livingstonefälle sind Wasserfälle des afrikanischen Stroms Kongo und ist nach dem Afrikaforscher und Missionar David Livingstone genannt. Hier trifft man Einheimische, die tanzen, schwimmen, Beach–Volleyball oder Beach Soccer spielen. Das ist noch längst nicht alles: Hier kann die Natur bewundert werden: Riesig große Steine befinden sich hier.
  • Lac de ma vallée Bester Ausflugsort um spazieren zu gehen. See mit einem knapp 6 km langen Wanderweg. Ausgangspunkt ist ein kongolesisches Restaurant und ein Tretbootverleih. Zutritt zum See für ca. 700 CF pro Person. Achtung: festes Schuhwerk zum Schutz vor Schlangen empfohlen. Auch im Wasser aufpassen (Schlangen können unter Wasser nicht zubeißen). Wegen Bilharziose nicht im See schwimmen oder das Wasser längere Zeit berühren (Larven bohren sich binnen weniger Minuten durch die Haut. Bei einer Länge von 0,5 mm sind sie praktisch unsichtbar). Anfahrt wie unter "Bonobos" beschrieben, aber am Ende den Schildern zum "lac de ma valée" weiter folgen. Am Ende der Strecke ist man mit einem Geländefahrzeug besser bedient.
  • Stade des Martyrs, das "Stade des Martyrs" (Märtyrerstadion) ist ein Multifunktionsstadion. Am 7.9.2008 fand z.B. ein Fußballspiel zwischen der Demokratischen Republik Kongo und dem Afrika-Meister Ägypten statt. Das Märtyrerstadion hat 80.000 Plätze, wurde 1994 mit chinesischer Unterstützung gebaut und ersetzt heute das alte Stade Tata Raphaël, in dem 1974 der als "Rumble in the Jungle" bekannt gewordene Kampf von Muhammad Ali und George Foreman stattfand. Die Fußballkarten gab es für 2000 CF (4 $), 3000 CF(6 $) und für 15000 CF (30 $). Aus Sicherheitsgründen sollten Sie nur in Begleitung eines Kongolesen hingehen und 50-100 $ Dollar in kleinen Scheinen für Zusatzausgaben bereithalten. Sie sollten nicht vergessen, dass hier Ihre Sicherheit nicht garantiert werden kann. Es ist empfehlenswert sich die Fußballspiele im Fernsehen anzuschauen.
  • Jardin de Symphonie des Arts, eine große Auswahl an Souvenirs findet man im „Jardin de Symphonie des Arts“: Afrikanische Masken und andere kulturelle Gegenstände sind hier gut zu finden. Allerdings sind die Preise hier sehr teuer, weil sie meistens doch für die Ausländer und die Reichen gedacht sind.
  • Zoo
  • Schlangenfarm Vipern, Kobras, Mambas und Pythons: besonders sehenswert ist die belgische Forschungsstation, in der dutzende Schlangenarten gehalten werden. Alles Schlangen, die rund um Kinshasa und im Kongo leben - übrigens ist nur eine Minderheit ungefährlich. Für den Besuch ist eine telefonische Terminvereinbarung notwendig. Tel: 0899460477. Dafür gibt es eine gründliche Führung und Schlangen zum Anfassen. Mindestens 2 Stunden Zeit einplanen. Anfahrt: stadtauswärts auf der route de Matadi, vorbei am Palais de Marbre, an den Möbelständen und einer Kirche mit quadratischem Turm. Hinter dem unscheinbaren Hotel "le refuge" die erste Straße links in die Rue Katanga einbiegen. Nach ca. 500 m befindet die Farm rechts hinter einem Tor. Kein Schild weist auf diesen Ort hin, deshalb in der Straße nach dem Haus fragen.
  • Marché de voleurs, hier werden Bilder, Papageien und eine große Auswahl an Souvenirs verkauft. Seien Sie hier vorsichtig, denn Verkäufer halten Sie auf, erzählen Ihnen vieles und versuchen Sie zu überreden, etwas zu kaufen. Der Markt befindet sich in der Innenstadt am Anfang des Boulevards, gleich neben dem (ehemaligen) Bahnhof.
  • Artisanat et développement, Möbel aus arfikanischen Hölzern im Stadtteil Bandal. Verhältnismäßig gute Qualität. Neben Tischen, Betten und Regalen gibt es auch eine gute Auswahl kleinerer Souvenirs wie Schmuck, Deko und Schachfiguren zu angemessenen Preisen.
  • Académie des Beaux-Arts de Kinsahsa, größte Kunstakademie des Landes. Hier findet man die Kunstwerke vieler bekannter kongolesischer Künstler und kann diese auch persönlich antreffen. Große Namen wie Alfred Liyolo, Lema Kusa, Henri Kalama Akulez und Roger Botembe unterrichten hier.

Bauwerke[Bearbeiten]

Im Stadtteil Cité de l’OUA befinden sich zahlreiche Ministerien der Regierung der Demokratischen Republik Kongo. Sehenswert sind u.a. folgende Gebäude: Societé de Commercialization (SOZACOM), das Hochhaus Hotel Memling, der Zentrale Markt und die Académie des Beaux-Arts. Der Fischereihafen Kinkole und die Pagoden in den Gärten des Präsidentenpalastes können erwähnt werden. Historische Bauwerke sind das 1891 errichtete Gebäude der American Baptist Missionary Society und die 1941 fertig gestellte römisch-katholische Kathedrale. Der Boulevard de 30 Juin ist nach dem Tag der Unabhängigkeit des Landes von Belgien am 30. Juni 1960 benannt und ist eine der wichtigsten Hauptstraßen. Er verbindet den Stadtteil Gombe im Süden mit Kintambo und der Baie de Ngaliema im Westen.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Es gibt in Kinshasa viele Supermärkte, z.B.:

  • Peloustore, Boulevard de 30 juin
  • City Market
  • Regal, Boulevard de 30 juin
  • Jambo, Ngaliema (seit Anfang Juli 2009 geschlossen, Wiedereröffnung ist fraglich)
  • Hasson & Frère (hier findet man fast alles, ist allerdings Samstag erst ab 19:00Uhr geöffnet)
  • Kin Marché, Boulevard de 30 juin
  • Kin Mart, Boulevard de 30 juin
  • Maxi Food

Da die Produkte nach Kinshasa importiert werden, sind sie insgesamt hier teuer. Am günstigsten sind die Produkte bei Regal, in der Boulevard de 30 juin, und bei Jambo. Wer nicht gerne kocht oder immer wieder sich anhören muss, dass hier alles viel zu teuer sei, kann sich bei Peloustore Fertiggerichte zum Mitnehmen besorgen: Reis mit verschiedene Beilagen aus Fleisch und Gemüse, Nudeln, Pommes, Wurst usw. Der Reis ist sehr lecker und kann auf jeden Fall empfohlen werden. Die Fertiggerichte verursachen keinerlei Magen- Darmverstimmungen und was die Sauberkeit angeht, gibt es nichts zu bemängeln. Wichtig vor allem ist, dass man für ca. 5-10 $ gut essen kann. So kann man auch in einer der teuersten Städte wie Kinshasa für wenig Geld drei Mahlzeiten zu sich nehemen und muss nicht unbedingt alle armutsbedinten Werte eines Landes, wie einmal abends zu essen, übernehmen. An den Straßenständen und am Supermarkt gibt es lokales Gemüse und Obst, z.B. Avocados, Auberginen, grüne Bohnen, Gurken, Karotten, Kartoffeln, Knoblauch, Kürbis, Lauch, Limetten, Petersilie, Pilze, Salat, Tomaten, Weißkohl, Zitronen, Zucchini, Zwiebeln, Ananas, Bananen, Mangos, Orangen, Pampelmusen und Melonen. Die Anbaumethoden für diese Produkte sind natürlich unklar.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Zu allen Gerichten wird meist lokaler Reis oder Fufu, ein Brei aus Maniokwurzeln und Maismehl, serviert. Kongolesische Spezialitäten sind:

  • poulet al la moambé , Hähnchenfleisch in einer Sauce aus Palmöl
  • saka saka, zerkleinertes Gemüse, ähnlich unserem Spinat
  • soso, Hähnchenfleischeintopf
  • ngombe, Rindfleischeintopf
  • liboke, in Blätter eingewickelter einheimischer Fisch mit Tomaten und Zwiebeln
  • Capitaine, köstlicher lokaler Fisch, vergleichbar Kingfisch-Karibik
  • Gazelle und Antilope

Restaurant[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Das Nachtleben der Stadt spielt sich in Matonge und in Bandal ab.

  • Acropolis befindet sich auf dem "La Place des Artists". Hier finden Sie alles in einem: Kneipe, Restaurant, in der zweiten Etage Diskothek. Dieses Lokal gehört den Griechen. Das Essen ist super lecker. Allerdings sollte man auf keinen Fall ohne kongolesische Begleiter sich in Matonge bewegen.
  • L'Imprevu, Freitags und Samstags ab 22 Uhr, Addresse: 9, avenue de la Paix - Kinshasa - Gombe
  • Estoril Sun Addresse: 228 Avenue Kabasele Tshamala (ex Flambeau)
  • Standing Club, Dienstag bis Donnerstag ab 21:30, Addresse: Avenue des syndicats 315 - Kinshasa/ Gombe

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

  • Hotel de la Gombe Adress: 5258 Kauka, Kinshasa - Gombe, Tel: (+243)0815094295, Email: hoteldelagombe@voila.fr
  • Residence 165 Adress: Boulevard du 30 juin 165, Kinshasa - Gombe, Tel: (+243)818512345,Email: residence165kin@hotmail.com
  • Residence Mutchimba Adress: n°25 Quartier Pigeon, Kinshasa - Ngaliema, Tel: (+243)810818141, Email: resmutchimba@yahoo.fr, Preise: $50-$80

Mittel[Bearbeiten]

  • Guest House de Macampagne Adress: 153 Joli Parc - Kinshasa – Ngaliema Tel: (+243)999915415, Email: infoguesthouse@yahoo.fr, Preise: $50-$100
  • Hotel Estoril Adress: 85 Avenue Kabasele, Kinshasa - Gombe, Tel: (+243)8912210, Email: otelestorilrdc@yahoo.fr
  • Flat Hotel Luntu - [1]

Av. Milolo n°3 (sur OUA entre la base MONUC et UNICEF); Tél. : (+243)811451899; E-mail : flatshotelluntu@yahoo.fr

Gehoben[Bearbeiten]

  • Grand Hotel Kinshasa - Preise: $180 - $400, Avenue Batetela - Kinshasa - Gombe, Tel: (+243)818110003, Fax : (+243)8841500 - 8801625 - 812616009 -812616011, Email : grandhotelkinshasa@ic.cd - grandhotelkinshasa@yahoo.fr
  • Hotel Memling, Adresse: 5, av. du Tchad, Kinshasa, Tel: (+243) 81 700 11 11, Email: info@memling.net
  • Residence Voyageur
  • Hotel Cana
  • Hotel Venus, 306, Avebnue de la Gombe, Tel (+243)999917459 - 819970150, Email: hotelvenus@yahoo.fr oder reception@venushotel.cd
  • Sultani Hotel - 30, Avenue de la Justice, Kinshasa, Tel. +243 89 816 6000 - +243 81 885 3318, e-mail: info@sultanihotel.com, Preise ab 175 USD; es gibt einen Mitarbeiter der Deutsch spricht

Lernen[Bearbeiten]

In Kinshasa gibt es keine deutsche Schule. Es gibt aber dafür eine belgische, eine französische und eine amerikanische Schule. Die Kindergärten sind jeweils in die Schulen integriert. Während die französische Schule einen Aufnahmetest vorsieht, ist das Einschreiben in die belgische Schule sofort möglich. Empfohlen wird allerdings der Besuch der französischen Schule, da das Schulsystem in Deutschland anerkannt wird.

  • Evangelischer Kindergarten: Les Oisillons, Adresse: Avenue Katanga (un die Ecke der französischen Schule), Gombe, Kinshasa
  • Amerikanische Schule: Adresse: Ngaliema, Kinshasa
  • Belgische Schule: Adresse: Av. du 17 Mai, Gombe, Kinshasa
  • Französische Schule: Adresse: 23, Avenue Kalémie, Gombe, Kinshasa

Arbeiten[Bearbeiten]

Deutsche Institutionen[Bearbeiten]

Deutsche Firmen[Bearbeiten]

  • Karl Danzar

Internationale Organisationen[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

In Kinshasa lassen sich etwa folgende Jahreszeiten unterscheiden. Es handelt sich um Durchschnittswerte. Mitte Juni bis Ende September: große Trockenheit bei meist bedecktem Himmel. Durschnittstemperaturen von 20-25 °C am Tag, Luftfeuchtigkeit 70-80% Oktober bis Dezember: Starke Regen und Gewitter, Durchschnittstemperatur 26 °C, Luftfeuchtigkeit 75-86%. Nach einer „kleinen Trockenzeit“ im Januar mit Temperaturen wie im Dezember, folgt von Februar bis Mai: Regen und Gewitter mit sehr feuchter Hitze. Durchschnittstemperaturen von 28-37 °C, Luftfeuchtigkeit 68-92%

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Lage in der Hauptstadt Kinshasa ist seit den schweren bewaffneten Auseinandersetzungen am 22./ 23. März 2007 ruhig; der Flughafen N’Djili funktioniert normal.

Die Botschaft kann generell bei bewaffneten Auseinandersetzungen in der Hauptstadt sowie in anderen Landesteilen nur sehr eingeschränkt konsularische Hilfe leisten.

Vor der Ausreise sollten Sie Ihren Koffer auf Stabilität prüfen und mit einem Schloss verriegeln. Bei der Ankunft mm Flughafen ist Filmen und Fotografieren strengstens verboten, denn jeder Ort könnte fürs Militär strategischen Wert haben. Auch Erinnerungsbilder von Land und Leute sollte man unterlassen. Auch wenn Sie nach einiger Zeit den Eindruck bekommen sollten, dass in Kinshasa eigentlich keine Unruhe gäbe, sollten Sie nicht vergessen, dass die Sicherheitslage im gesamten Land sehr fragil ist und es jeder Zeit auch in Kinshasa zu gewalttätigen Unruhen kommen kann. Polizeikontrollen richten sich in der Regel an „Weiße“. Man sollte versuchen, möglichst höflich zu bleiben, um „administrative“ Schwierigkeiten zu vermeiden. Da die Polizisten von den Weißen abkassieren möchten, sollte man einige 500 kongolesischer Francs Scheine für diesen Zweck griffbereit halten. Ferner sollten Sie Ihren Führerschein, Carte rose, Zulassung und Nachweis über die kongolesische Autoversicherung immer in Form von Kopien bei sich haben. Originale sollten Sie sicher aufbewahren. Während der Fahrt mit eigenem Auto sollte man die Türen von innen verschließen, um beim Stau den zahlreichen, teilweise sogar aggressiven Bettler nicht zu provozieren. Taschen und Wertsachen sollte man nie auf dem Beifahrersitz ablegen. Nach Möglichkeit sollte man nicht alleine unterwegs sein, denn in einer Gruppe ist man doch sicherer.

Ferner sind einige Verhaltensnormen zu beachten, um nicht die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf sich zu ziehen: Frauen sollten möglichst bei offiziellen kongolesischen Anlässen keine armfreien oder tief ausgeschnittenen Oberteile tragen. Die Kleidung sollte möglichst auch kniebedeckend sein. Bei Einkäufen sollte nur soviel Geld wie nötig mitgenommen und möglichst nahe am Körper getragen werden. Vorsicht vor Taschendieben auf den Märkten. Sicherheit ist im größten Markt von Kinshasa, dem „Grand Marché“ ein Fremdwort. Der Markt ist meistens überfüllt und man hat den Eindruck, als befände man sich im Mittelalter. Hier sollte man – wenn überhaupt notwendig – sich in Begleitung eines Einheimischen befinden, weil man meistens von Jugendlichen verfolgt wird. Auf dem Markt sollte man sein Geld nicht offen zeigen, denn das würde die aggressiven und scheinbar höflichen Verkäufer provozieren.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Sport[Bearbeiten]

  • [www.elaeis.cd Sport Club Cercle Elaeis], Adresse: Avenue Lt Colonel Lukusa - Kinshasa, Gombe, Tel: (243)818845165, Email: elaeis@ic.cd,
  • Sports Club Maison de France Adresse: Avenue de la Gombe - Kinshasa, Gombe
  • Cercle de Kinshasa, Adresse: Avenue du Cercle - Kinshasa, Gombe, golfclubkinshasa@yahoo.fr

Empfehlungen[Bearbeiten]

Man sollte auf keinen Fall Leitungswasser trinken. Die meisten Krankheiten sind wasserinduziert. Im Supermarkt findet man Wasserflaschen. Billiger und umweltfreundlicher ist es, Wasser aus einer der tiefen Quellen unter Kinshasa zu kaufen. Abeer-Cooling (Av. Bateteke, parallel zum Boulevard hinter dem Finanzministerium) bietet 10 Liter für 1,50€ an, sehr gutes Wasser. Einen ähnlichen Laden gibt auf dem Boulevard etwas weiter statteinwärts auf der linken Seite. Folgende Impfungen werden seitens des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes empfohlen: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Meningitis, Typhus. Eine gültige Gelbfieberimpfung ist zur Einreise vorgeschrieben. Ein großes Problem und eine große Gefahr für alle stellt das weit verbreitete HIV Virus dar. Besonders Sex aber auch unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen. Durch konsequenten Mückenschutz, bedeckende Kleidung, Verhalten können die meisten, zum Teil gefährlichen Durchfälle und viele Infektionen, wie Denguefieber und Malaria, vermieden werden.

Krankenhäuser[Bearbeiten]

  • Centre Medical International (CMI), Allgemeine Medizin, Adresse: Av. Mbuji Mayi n. 81 - Kinshasa/ Gombe, Tel.: (+243) 8910415, Email: centremedinter@yahoo.fr
  • Centre Medical de la Mongala, Avenue de la Mongala 48, Kinshasa / Gombe, Kontakt: Dr. Mukania, Tel.: 0818841774, Email: cmm@gbedrc.com
  • Centre Hospitalier Nganda, Adresse: Av. Haute Tension 3816 - Kintambo / Kinshasa, Tel.: (+243) 997416224, Email: sulunicole@ch-nganda.org, Notfall- Tel: 0815129646 - 0998946869, Terminvereinbarung unter Tel. 0998231091, Rezeption-Tel.: 0997416224
  • Centre Arivé d'Urgence, Tél.: 0898950305, adresse: Coin avenue du commerce et Bas-Congo c/Gombe, email: cmkcpu@ic.cd

Klarkommen[Bearbeiten]

Minimal-Packliste für Reisen nach Kinshasa:

- Doppelte Menge Seife/ Shampoo wg. höherem Hygienebedarf - Fieberthermometer plus Malariaprophylaxe auch über mehrere Monate, lese: Merkblatt des Auswärtigen Amtes - Paracetamol gg. (Kopf-) Schmerzen bei Malaria - Zwei Dosen Insektenspray pro Person - Repellent: eine Flasche Antibrumm forte (Deet 30%) pro Person und Monat - Moskitonetz - Helle Kleidung, kein rot, gelb oder schwarz – das zieht verschiedenste Insekten an. Outdoorkleidung. - Eigener Vorrat an: Schokolade, Müsliriegel, Kaugummi, Trockenobst, Nutella für die gesamte Zeit bis zum nächsten Flug - Sonnencreme, Sonnenbrille und Baseballkappe o.ä. - JH-Schlafsack - Toilettenpapier für 4 Wochen - Impfpass mit Gelbfieberimpfung - Reisepass mit Visum - Auslandskrankenversicherung - Dollars Stückelung: 5, 10, 20, 50 keine 1er (werden manchmal nicht angenommen). Alle in sauberem, unversehrtem Zustand. - Keine alten Scheine = kleine Washingtonköpfe. - In den größeren Supermärkten werden oft auch EURO akzeptiert (50er getestet), allerdings auch nur in absolut unversehrtem Zustand (sauber, nicht eingerissen, im Idealfall neue Scheine). Diese werden dann in Dollar umgerechnet und man bekommt das Wechselgeld in Dollar und kongolesischen Franc. - Flugtickets gibt’s nur noch als e-tix. Bei Ausreise min. 2 Tage vorher Flug bestätigen

Kommunizieren[Bearbeiten]

Man sollte sich nicht wundern, hier tatsächlich Leute zu treffen, die zwar kein Handy, aber dafür ein Walky-Talky zum telefonieren benutzen. Das Mobilnetz hier ist stark ausgelastet und es kann vorkommen, dass man plötzlich keinen Empfang mehr hat. Da nicht jeder so ein Gerät besitzt, kann man sich trotz der Einschränkung fürs Mobiltelefon entscheiden. Da deutsche Mobil Sim-Karten hier nicht funktionieren, bleibt einem hier nichts übrig als sich hier eine Sim-Karte zu kaufen. Vodafone D2 Karten funktionieren mit "Vodacom" und "Celtel" (Nov. 2008). Folgende Mobiltelefonanbieter können empfohlen werden. •Vodacom •Zainn •Tigo •Standard •Telecom •CCT – Congo Chine Telecom




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