Kiew
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Kiew ist die Hauptstadt der Ukraine.
[bearbeiten] Hintergrund
[bearbeiten] Anreise
[bearbeiten] Flugzeug
Die Flughäfen Borispol und Zhuliany werden von mehreren westeuropäischen Airlines und der ukrainischen Staatsfluglinie angeflogen. Der Flughafen ist mittlerweile sehr stark frequentiert wie vergleichbare in West- und Mitteleuropa.
Weil noch wenig Fluggesellschaften hierherfliegen, existiert nicht so ein ausgeprägter Preiskampf, wie man ihn aus der EU kennt. Somit sind die meisten Flugtickets vergleichsweise teuer. Für Hin- und Rückflug aus Deutschland liegen die Preise momentan etwa bei etwa 300€. Eine Ausnahme ist Wizzair, die ab Köln, Memmingen und Dortmund nach Boryspil fliegt und Tickets ab 29,99€ anbietet, gelegentlich auch noch günstiger.
Der billigste Weg vom Flughafen Borispol in die Stadt sind die Marchrutkas. Sie fahren regelmäßig vom Flughafen zur Rückseite des Hauptbahnhofes (Metro Anschluss) für 25 UAH (Stand April 2009). Beim verlassen des Flughafens wird man auf "Marschrutka" angesprochen und zu einem der Busse geführt.
Die Taxis die einem beim verlassen des Zolls angeboten werden sind sehr viel teurer als reguläre Taxi Preise (das 5-10fache der Marschrutkas).
Aus der Stadt zum Flughafen mit der Metro (grüne Linie) bis zur Station Kharkivska unter der Brücke halten die Marchrutkas in Richtung Flughafen (Preis ??), es ist darauf zu Achten das die Richtung "Aeroport" sein sollte und nicht Borispol, da man sonst im Ort Borispol ankommt.
[bearbeiten] Bahn
Die Anreise mit dem Zug aus der EU ist oft mit mehreren Umstiegen verbunden, die einer der bequemsten Varianten der Anreise darstellen. Es gibt jedoch auch einige Direktzüge. Aus Berlin braucht ein Zug ca. 24 Std. und der Preis liegt bei ca. 100 € für eine Strecke. Von Wien Südbahnhof fährt an Mo, Di, Do, Fr und So ein Zug mit einem Kurswagen (Schlafwagen) nach Kiew um 11:28 ab und kommt 31,5 Stunden später um 20:00 in Kiew an.
[bearbeiten] Bus
Der Bus ist die kostengünstigste und eine relativ bequeme Reisevariante. Aus Deutschland verkehren mehrere Busgesellschaften im Linienverkehr nach Kiew.
[bearbeiten] Auto
Die Anreise nach Kiew mit dem Auto ist recht günstig, besonders wenn man eine Fahrgemeinschaft bildet. Die Fahrweise der Einheimischen ist allerdings nicht mit dem deutschen Standard zu vergleichen.
[bearbeiten] Schiff
Ist ziemlich beschwerlich. Die einzige vorstellbare Schiffsanreise ist von Odessa oder der Krim aus den Dnepr hinauf. Dafür gibt es aber nur eine feste Anzahl von Kreuzfahrtschiffen auf dieser Route, die in der Saison meist komplett ausgebucht sind.
[bearbeiten] Mobilität
In der Stadt kommt man sehr schnell von A nach B. Dabei helfen Busse, Strassenbahnen, die Metro und Taxis.
[bearbeiten] Busse
Stadtbusse ("Marschrutka") haben wie bei uns einen Linienverkehr und kosten im Schnitt für eine Strecke 1-2 Griwna (0,16 - 0,30 €). Der Bus vom Flughafen Boryspil zum Bahnhof (Linie 322) hält auf der Rückseite des Bahnhofes (neues Gebäude) und kostet 25 Griwna.
[bearbeiten] Straßenbahn
Straßenbahnen verbinden die Satellitenstädte mit der Innenstadt und glänzen durch besonders niedriges Tempo. Man sollte also wenn möglich bei einer Metro-Station auf die Metro umsteigen.
[bearbeiten] Metro
Die Metro befördert schnell und preiswert stadtein oder -auswärts. Für die Benutzung benötigt man spezielle Chips, die man in den Metrostationen an Schalter und an Automaten erwerben kann. Es empfiehlt sich, dafür immer ein paar größere Münzen mitzuführen, da die Automaten nur Münzen nehmen und die Schalter nicht immer geöffnet sind. Es gibt auch Magnetkarten für zwei Wochen oder einen Monat. Zu beachten ist, dass die Karten nicht ab dem Kaufzeitpunkt, sondern wirklich ab Monatsanfang bzw. Monatsmitte gelten. Eine Monatskarte für grenzenloses Metrovergnügen kostet 25 Griwna (~4 €), eine einzelne Fahrt 1,70 Griwna (<20 Cent, Stand April 2009). Jede einzelne der Stationen ist sehenswert und sehr sauber.
Jeder Bahnsteig hat einen eigenen Namen, so das Kreuzungspunkte 2 Namen haben. Die Stationen haben zumeist nur einen Ein- / Ausgang.
[bearbeiten] Taxi
Taxis sind natürlich die individuellste Variante. Man sollte an Bahnhöfen oder am Flughafen, wo diese Taxi-Fahrer im Pulk auftreten, immer mehrere Taxifahrer nach dem Fahrpreis zum gewünschten Reiseziel fragen, denn dort existieren teilweise grosse Preisunterschiede. Am besten diese Taxi-Fahrer, die einen bedraengen, ganz meiden.
[bearbeiten] Standseilbahn
Standseilbahn (Funikuljor) verbindet den Stadtteil Podil am Dnepr-Ufer mit dem Stadtzentrum (Ticket 1,50 Griwna (Stand April 2009).
[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
[bearbeiten] Kirchen
[bearbeiten] Sophienkathedrale
Das Geländer der Sophienkatedrale (seit 1990 UNESCO Weltkulturerbe) kann besichtigt werden und beherbergt heute ein Museum, es wird also nicht mehr kirchlich genutzt. Das Fotografieren in der Kathedrale ist verboten.
Eintritt: Auf das Gelände 2 Griwna, für die Kirche 20 Griwna und den Hochzeitsturm 5 Griwna, Bäkerei 5 Griwna (Stand April 2009).
Öffnungszeiten: Gelände 9 - 19 Uhr, Museum Fr - Di 10 - 18 Uhr, Mi 10 - 17 Uhr, Do geschlossen, die Kasse befindet sich auf dem Gelände und schließt jeweils 30 min früher (Stand April 2009).
[bearbeiten] Höhlenkloster
Das Höhlenkloster gehört seit 1990 zum UNESCO-Weltkulturerbe, trotzdem gibt es so gut wie keine Informationen in Deutsch oder Englisch, man sollte also vorher einen Plan des Klosters haben und wissen welche Orte man aufsuchen will.
Eintritt in den unteren Teil frei, oberer Teil kostenpflichtig.
Die Höhlen befinden sich beide im unteren Teil und sind kostenlos zu besichtigen. Kosten fallen nur für Kerzen an, da Taschenlampen verboten sind und Teile der Höhlen schlecht bis nicht beleuchtet sind.
Viele Teile der Höhlen sind nur für Pilger zugänglich und als Tourist hat man keine Chance sich als ein solcher auszugeben.
Viele Gläubige sind in den Höhlen und küssen jedes Bild und jeden Glaskasten in dem eine Mumie liegt und eilen so durch die Höhlen, deshalb mit den Kerzen vorsichtig sein.
Von den Mönchsmumien in den Höhlen ist nicht viel zu sehen, diese sind meist komplett verhüllt und es ist höchstens mal eine Hand zu sehen.
Der Glockenturm wird zur Zeit (April 2009) restauriert und kann deshalb nicht bestiegen werden.
[bearbeiten] Burgen, Schlösser und Paläste
[bearbeiten] Bauwerke
Der Kiewer Fernsehturm ist der höchste Stahlturm der Welt. Er kann allerdings von Touristen noch nicht besucht werden.
[bearbeiten] Denkmäler
Gedenkstätte für den 2ten Weltkrieg, fertiggestellt 1981, bestehend aus:
- Mutter Heimat: Hoch über dem Dnjepr thront Mutter Heimat, die Statue steht auf einem 40 m hohen Podest (in dem sich das Nationales Museum der Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges befindet) und ist 68 m hoch. Ob man die Statue selber besichtigen kann ist unbekannt, wenn dann aus dem Museum heraus.
- Ewige Flamme (nicht immer an)
- Nationales Museum der Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges (Eintritt 7 UAH), das Museum befindet sich auf 2 Ebenen alle Informationen im Museum sind auf ukrainisch oder russisch, einzig an der Kasse gibt es einen Übersichtplan über die Hallen auch in Englisch, aber nur dort. Einige Orginal Dokumente sind auf Deutsch Bekanntmachung in der Zeit der Ukrainischen Besatzung, Briefe aus Ausschwitz und Notizen Deutscher Offiziere.
- Diverses Militärisches Gerät aus der Sowjetunion (u.a. Panzer, Hubschrauber, Schienenpanzer)
- Militärmuseum?
Beim Betreten der Gedenkstätte wird das ganze von Musik untermalt die vermutlich sowjetisch ist.
[bearbeiten] Museen
[bearbeiten] Nationales Museum für Kunst der Ukraine
Querschnitt durch die Werke ukrainischer Künstler. Viele gute, einige hervorragende Exponate, für jeden an Kunst interessierten ein Muss - und Genuss. Beschriftungen in ukrainisch und englisch. Nur wenige Mitarbeiter, die englisch sprechen. Offizielle Website http://namu.kiev.ua/
Öffnungszeiten: Mi - Fr 10 - 17 Uhr, Sa 12 - 19 Uhr, So 11 - 18 Uhr. Mo und Di geschlossen
Eintritt 10 UAH
In der Nähe Maidan Richtung Fussballstadion
[bearbeiten] Tschernobyl Museum
Das Museum über die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist fast ausschließlich in ukrainisch gehalten, einige wenige Zeitungen und Berichte sind deutsch oder englisch zusätzlich haben noch ein paar Karten eine englische Legende.
Öffnungszeiten: Mo - Fr 10 - 18 Uhr, Sa 10 - 17 Uhr, So geschlossen, letzter Mo im Monat geschlossen
Eintritt: 10 UAH, Garderobe kostenlos
In der Nähe der Metro Station: Kontraktova Platz (Blaue Linie)
[bearbeiten] Straßen und Plätze
Platz der Unabhängigkeit (Maidan Nezaležnosti): Häufig auch nur Maidan genannt. Der grosse Platz in Kiew, wo sich Ende 2004 die Anhänger der Orangenen Revolution versammelten und auf dem sonst immer wieder Demonstrationen stattfinden. Auch heute stehen dort immer noch Zelte der Revolution. In seiner Mitte steht ein riesiges Denkmal. An jedem Wochenende und Feiertagen wird die Verkehrsstraße für Autos gesperrt, sodass die Passanten frei spazieren können. Unter dem Denkmal befindet sich ein großes Einkaufzentrum, das "Metrograd", dass im Untergrund verborgen ist. Zu finden sind zahlreiche Fastfoodketten, Restaurants und sonstige Läden, sowie ein Brunnen. Ein Besuch der ältesten Strasse Kiews, Andrewskis Pusk mit der Andrewski Kirche und den Grundmauern der Urkirche ist Pflichtprogramm. Hier gibt es viele Künstler, Ausstellungen und Souvenirstände.
[bearbeiten] Parks
Kiew hat zwei botanische Gärten. Der kleinere befindet sich unmittelbar hinter der Metrostation Universität. Man hat ihn sehr schnell erkundet, wenn man gerade in der Nähe ist, ist er aber definitiv einen Abstecher wert. Der zweite bei Druzhby Narodiv und ist wirklich riesig. Er ist sehr hübsch auf einem der Hügel am Dnjepr gelegen und gut thematisch gegliedert. Besonders interessant sind der riesige Rosengarten und die Halle für Orchideen und Tropenpflanzen. Sogar eine zierliche Kirche mit einem sehr abwechslungsreichen Glockenspiel hat sich in den Park verirrt.
Sehenswert ist auch der Marianski Park, der sich etwas weiter nördlich am Dnjeprufer befindet. Er liegt direkt in der Nähe der Metrostation Arsenalna. Mitten im Park befindet sich das ukrainische Parlament. Man sollte sich nicht täuschen lassen, der Park ist hier noch lange nicht zu Ende. Er zieht sich bis zum Bogen der Freundschaft entlang der Hügel.
[bearbeiten] Verschiedenes
[bearbeiten] Aktivitäten
[bearbeiten] Einkaufen
Musik CDs sind in Kiew besonders guenstig. Teilweise um die 6 Euro. Achtung: Von Strassenhändlern werden haeufig selbstgebrannte angeboten. In der Nähe der Metrostation Petrivka findet sich ein großer Markt für jegliche Elektronik, CDs und DVDs. Hier findet man unter dem riesigen, millionenfachen Angebot bestimmt das Passende.
[bearbeiten] Küche
[bearbeiten] Günstig
[bearbeiten] Mittel
[bearbeiten] Gehoben
[bearbeiten] Ausgehen
[bearbeiten] Günstig
[bearbeiten] Mittel
[bearbeiten] Gehoben
[bearbeiten] Unterkunft
[bearbeiten] Günstig
Man kann in Kiew ziemlich günstig Wohnungen oder Zimmer mieten. Es gibt in Zeitungen viele Anzeigen, vor den Bahnhöfen bieten viele Menschen mit kleinen Schildern Zimmer und Wohnungen an. Besonders günstig ist die Jugendherberge Yunnat an der Vyshgorodska/ Ecke Mostizka, ca. 9 € pro Nacht. Direktverbindung zum Stadtzentrum (Maidan) durch die Obuslinie 18. Günstig (5-15 €), zentral gelegen (in der Nähe von Bahnhof und Uni) und sehr sauber ist auch "The Backpackers Love Hostel".
[bearbeiten] Mittel
- Best Eastern Hotel Ukraina (bis 2001 Hotel Moskau), 4 Institutskaya St. Das Hotel befindet sich in einem 14-stöckigen Hochaus aus der Stalinära am Unabhängigkeitsplatz. Vieles erinnert im Hotel noch an die Zeit der Sowjetunion, auch was den Zimmerkomfort und den Service betrifft edit
[bearbeiten] Gehoben
- Domus Hotel **** - Bereits 1890 errichtetes, kürzlich renoviertes, City-nahes Hotel mit Business Center, Meeting Room, gehobene Business-Klasse. Metrostation Kontraktova.
[bearbeiten] Lernen
[bearbeiten] Arbeiten
[bearbeiten] Sicherheit
Die Innenstadt ist, selbst Nachts, erstaunlich sicher. Die Polizei ist im Stadtkern sehr präsent. Der Aufenthalt in den riesigen Plattenbausiedlungen der Vorstädte ist für Besucher ohne lokale Sprachkentnisse nicht allzu ratsam, um nicht zu sagen "nicht zu empfehlen"! Hierbei geht es aber weniger um die Sicherheit sondern um die eigene Orientierung weil sich alle Häuser gleichen und man sich schnell verlaufen kann.
Die Züge der Metro sind meist hoffnungslos überfüllt, dies macht es Taschendieben sehr leicht wie es in allen Metropolen auf der Welt der Fall ist.
[bearbeiten] Gesund bleiben
[bearbeiten] Klarkommen
[bearbeiten] Kommunizieren
Neben der offiziellen Landessprache ukrainisch spricht die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung russisch. Während man auf deutsch nicht allzu weit kommt, verfügen die jungen Leute meist über ordentliche Englischkenntnisse. Wenn man aber die einfachsten Worte aussprechen kann ist man überall sehr bemüht zu helfen.
[bearbeiten] Weiter geht's
[bearbeiten] Weblinks
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