Kenia
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| Lage | |
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| Flagge | |
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| Kurzdaten | |
| Hauptstadt: | Nairobi |
| Staatsform: | Präsidiale Republik |
| Währung: | 1 Kenya-Shilling (KSH) = 100 Cents |
| Fläche: | 583.000 km² |
| Bevölkerung: | 32 Mio |
| Sprachen: | Englisch (offiziell), Swahili (offiziell), Stammessprachen |
| Religionen: | Protestanten 45 %, Katholiken 33 %, Naturreligionen 10 %, Muslime |
| Telefonvorwahl: | +254 |
| Internet TLD: | .ke |
| Zeitzone: | UTC+3 (MEZ+2) |
Kenia liegt in Ostafrika. Es ist im deutschsprachigen Raum neben Südafrika das schwarzafrikanische Reiseziel schlechthin. Angrenzende Länder sind der Sudan und Äthiopien im Norden, Somalia im Osten, Tansania im Süden und Uganda im Westen. Im Südosten besitzt das Land einen Küstenstreifen zum Indischen Ozean und im Westen einen kleinen Anteil am Viktoriasee.
[bearbeiten] Regionen
[bearbeiten] Städte
[bearbeiten] Weitere Ziele
[bearbeiten] Hintergrund
[bearbeiten] Geschichte
[bearbeiten] Kultur
[bearbeiten] Klima
Kenia wird in zwei Klimazonen unterteilt: Im Hochland (höher als 1.820 m) kommt es von April bis Juni und von Oktober bis November zu Niederschlägen. Die Nächte sind relativ kühl. Die kältesten Zeit in dieser Region liegt im Juli und August mit etwa 10 °C Durchschnittsstemperatur. Die warme Periode liegt im Januar und Februar mit 25 bis 26 °C Höchsttemperatur. In Nairobi betragen die Temperaturen im Juli angenehme 11 bis 21 °C und im Februar 13 bis 26 °C.
An der Küste liegen die Temperaturen zwischen 22 und 32 °C, und die mittlere Luftfeuchtigkeit beträgt etwa 75 Prozent. Der meiste Regen fällt von April bis Juni. Die trockensten und wärmsten Monate sind Januar und Februar, die kühle Periode liegt im Juli/August.
Günstige Reisezeiten in Kenia sind Januar/Februar. In dieser Zeit ist es fast regenfrei und angenehm warm.
[bearbeiten] Anreise
[bearbeiten] Flugzeug
Von Europa und Nordamerika kommt fast nur die Einreise per Flugzeug nach Kenia in Frage. Viele große Fluggesellschaften fliegen das Ostafrikadrehkreuz Nairobi täglich an (Jomo Kenyatta International Airport östlich der Stadt). Direkte Linienflüge von Deutschland gibt es nicht, jedoch von der Schweiz (Zürich). Dafür fliegen Chartergesellschaften (LTU oder Condor, auch African Safari Airlines) nonstop und günstig nach Mombasa.
[bearbeiten] Bahn
In Kenia betreiben die privatisierten Rift Valley Railways (frühere Kenya Railways) weiterhin die Hauptbahnstrecke, auf der auch noch Personen befördert werden, von Mombasa nach Nairobi, ferner Nebenlinien von Nairobi nach Kisumu (mit Anschluß Kisumu-Butere) und nach Nyeri. Mehrmals in der Woche fahren hier Züge im Kolonialstil. Die Nachtfahrt in der ersten und zweiten Klasse (Schlafwagen, Menüs inklusive) Mombasa-Nairobi ist teurer als mit den meisten Bussen und dauert auch deutlich länger, hat dafür aber ein besonderes Flair.
[bearbeiten] Bus
[bearbeiten] Auto
[bearbeiten] Schiff
[bearbeiten] Mobilität
Wie in vielen anderen ehemaligen englischen Kolonien gilt hier Linksverkehr. In Kenia gibt es ein gut funktionierendes öffentliches Verkehrsnetz. Wer auf Sicherheit und Komfort wenig wert legt kommt mit dem Matatu (Sammeltaxi) fast überall hin. Zwischen den großen Städten verkehren auch Busse und sogenannte Shuttles. Die Straßen sind meist sehr schlecht und es kommt öfters zu Unfällen, die Verkehrssicherheit hat allerdings, seit vor drei Jahren neue Regeln eingeführt wurden erheblich zugenommen. Wenn man sich ein Auto mieten möchte empfiehlt es sich den Fahrer gleich mit zu mieten, das kostet kaum Aufpreis und hat den Vorteil das man jemanden dabei hat der sich auskennt.
[bearbeiten] Sprache
Offizielle Landessprachen: Swahili und Englisch. Handelssprache ist mehrheitlich das Englische. Daneben gibt es verschiedene Stammessprachen und viele Dialekte.
Zum Lernen empfiehlt sich "Kisuaheli - Wort für Wort" von Christoph Friedrich ISBN: 3-89416-074-8 (Zwar eins der schlechtesten aus der Reihe aber immer noch das beste zu Kisuaheli!)
[[1]] - Internetwoerterbuch Kisuaheli - Deutsch (einfach zu bedienen und umfangreich)
[bearbeiten] Kaufen
Für Touristen gibt es viele günstige handgemachte Souvenirs. Schnitzereien aus Ebenholz und Speckstein, so wie alle Arten von Tüchern gehören zum Standard. Auf den großen Märkten findet man viel chinesischen Krimskrams und gute und günstige Second Hand Kleidung. In den Städten gibt es große Supermarktketten (Nakumat, Tusker). Es gibt mittlerweile nicht mehr viel was es in Kenia nicht zu kaufen gibt. Wer bereit ist ein paar Shilling mehr auszugeben braucht selbst auf Nutella oder Nivea nicht zu verzichten. Auf den Märkten und im Einzelhandel, handeln nicht vergessen!
[bearbeiten] Küche
Es gelten die üblichen Maßregeln zum Verzehr von Speisen in tropischen Ländern. Wasser sollte nur aus versiegelten Flaschen getrunken werden. Bei Getränken - speziell Wasser aus Flaschen - sollte man vor Genuss den Verschluss prüfen; manche Flschen werden mit zweifelhaftem Inhalt wiederbefüllt und nochmals verkauft!
Weit verbreitet und sehr schmackhaft ist Ugali mit Ziegenfleisch. Dieses Gericht wird normaler Weise mit der Hand gegessen, wobei man nicht vergessen sollte, nur die rechte Hand zu benutzen. Aber beinahe in jedem Restaurant bekommt man auf Wunsch auch Messer und Gabel. Alkoholische Getränke sind verhältnismässig teuer (Steuern).
[bearbeiten] Unterkunft
[bearbeiten] Lernen
[bearbeiten] Arbeiten
[bearbeiten] Feiertage
| Termin | Name | Bedeutung |
| xx. yy | Xyz | Xyz |
[bearbeiten] Sicherheit
| Von nicht notwendigen Reisen nach Kenia wird derzeit abgeraten. . Von Reisen in das Rift Valley und die Provinzen Western und Nyanza wird nach wie vor abgeraten; dringend abgeraten wird von Reisen in die Städte Eldoret, Kakamega, Kisumu, Nakuru und Naivasha. Die Tourismusgebiete nördlich und südlich von Mombasa waren bisher nicht Schauplatz von Unruhen. Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß Transfers zwischen dem internationalen Flughafen Mombasa und den beiden vorgenannten Regionen durch kritische Stadtgebiete von Mombasa führen, und im Falle neuerlicher gewalttätiger Unruhen gefährdet sein könnten [2] |
Für Schwarzafrika ist Kenia ein relativ sicheres Reiseland. Es ist im Gegensatz zu zahlreichen Nachbarstaaten kein Kriegsgebiet und auch Unruhen sind eher unbekannt. Die Innenstädte Nairobis und Mombasas sollten nachts generell, bestimmte Gegenden des Stadtinnern Nairobis (dazu gehören River Road, Tom Mboya Street, Machakos Bus Terminal) möglichst auch bei Tag gemieden werden. Diebstähle sind an der Tagesordnung. Wer seine Sachen unbeaufsichtigt liegen lässt, darf sich nicht wundern, wenn sie weg sind. Da viele Häuser wegen der Hitze keine Fenster haben, ist das Fischen nach Handys etc. mit selbstgebastelten Angeln üblich. Ebenso gibt es Trickdiebe - die Frage nach Wasser an der Tür sollte einen sehr stutzig machen. Auch brutale Raubüberfälle kommen vor - zuweilen mit Schießereien und Toten. Allerdings sind diese relativ selten. Wer mit dem Bus oder Auto reist, sollte vorsichtig sein: Nicht jede Straßensperre ist tatsächlich von der Polizei. Gegenwehr bei solchen Überfällen kann sehr gefährlich werden. Seit die Kolonialzeiten vorbei sind, sind einheimische Polizisten beim Thema Rassismus höchst sensibel. Entsprechende Vorwürfe können Sie in große Schwierigkeiten bringen. Ansonsten gelten die für Entwicklungsländer üblichen Sicherheitsmaßnahmen. Kenia gehört zu den 20 korruptesten Ländern der Welt (Lt. Tranparency International). Man kann mit Bestechung alles erreichen und sie wird sehr oft verlangt. Wenn man ohne auskommen möchte, muss man auf viele Dinge länger warten und beharrlich sein.
[bearbeiten] Prostitution
Prostitution ist in Kenia sehr häufig. Vor allem an den Stränden nördlich und südlich von Mombasa ist die Prostitution derart verbreitet, dass sie einen wichtigen Wirtschaftszweig darstellt. Es gibt sowohl weibliche als auch männliche Prostitution. Vor allem bei allein reisenden Damen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Kenia daher sehr beliebt.
[bearbeiten] Gesund bleiben
Eine Malaria-Prophylaxe ist dringend zu empfehlen. Als Mittel der Wahl gilt heutzutage das (teure, aber aus Frankreich oder den Niederlande wesentlich billig beziehbarere) Malarone, vom früher häufig verschriebenen Lariam wird wegen der nicht seltenen extremen (psychischen) Nebenwirkungen und tlw. Dauerschäden abgeraten. Informieren Sie Ihren Arzt von der Reise, falls Sie nach Ihrer Rückkehr Fieber-Symptome haben; deutsche Ärzte denken oft nicht an Tropenkrankheiten. Das gilt auch für Familienangehörige, die Mücken reisen oft im Gepäck mit.
Baden in stehenden und langsam fließenden Gewässern birgt ein hohes Bilharzioserisiko.
Große Teile der Bevölkerung haben AIDS. Vor ungeschütztem Sex (nicht nur mit Prostituierten) kann nur eindringlich gewarnt werden!
[bearbeiten] Respekt
Ältere Leute sind in der Kenianischen Gesellschaft höher angesehen als junge Leute. Auch vor Polizisten, Regierungsbeamten etc. empfiehlt es sich eine respektvolle Haltung einzunehmen. Möchte man sich anpassen und nicht gleich als Tourist auffallen, dann zieht man sich als Frau einen langen Rock und als Mann lange Hosen an.
[bearbeiten] Kommunizieren
In den ländlichen Gebieten ist Kommunikation zuweilen sehr schwierig. Regelmäßig fällt der Strom aus oder es werden Telefonkabel geklaut. Sogar Großstädte sind davon betroffen. Telefonieren mit dem Handy nach Europa ist störanfällig. SMS werden nicht zuverlässig zugestellt. Internet-Cafés gibt es nur in Städten und die Internetverbindung ist sehr, sehr langsam.
[bearbeiten] Weblinks



