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Kaschubei

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Pommern : Kaschubei
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Die Kaschubei (polnisch Kaszuby) liegt im nördlichen Polen. Die Region ist Teil der Wojewodschaft Pommern und grenzt im Norden und Osten an die Ostsee und das Weichseldelta, im Westen an die Pommersche Seenplatte und im Süden an Masovien. Innerhalb der Wojewodschaft Pommern nimmt es den westlichen Teil ein. Meist wird der Begriff Kaschubei mit den Begriffen Kaschubische Schweiz oder Kaschubische Seenplatte verwandt.

Die Kaschubei ist von der Eiszeit durch hunderte Seen und Moränenhügel geprägt, und eignet sich ideal zum Wassersport. Die meisten großen Seen sind mit Flüssen verbunden, so dass den Kanuten und Seglern sich praktisch ein großes Netz an Wasserwegen auftut. Der Name Kaschubei geht auf den westslawischen Stamm der Kaschuben zurück, die seit dem 5./6. Jahrhundert diese Gegend bewohnen.

Regionen[Bearbeiten]

Orte[Bearbeiten]

  • Karthaus (Kartuzy)
  • Berent (Koscierzyna)

Weitere Ziele[Bearbeiten]

In der Kaschubei gibt es mehrere hundert Seen. Sie sind meist schmal und langgestreckt.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Kaschuben sind eine westslawische Volksgruppe, die sich in die "Küstenkaschuben" (im Norden) und die "Waldkaschuben" (Kaschubische Schweiz und Tuchler Heide) aufteilt. Ihre Sprache gehört zur lechischen Gruppe der westslawischen Sprachen und steht dem Polnischen nahe. Gegenüber den Germanisierungsversuchen, die im 19. Jahrhundert besonders stark waren, konnte sich die kaschubische Bevölkerung erfolgreich behaupten.

Vor dem Hintergrund der Germanisierungsversuche entstand im 19. Jahrhundert die Bewegung der Jungkaschuben, die sich die Pflege der Sprache, Kultur und Tradition zur Aufgabe machte. Viele ihrer Mitglieder kamen während der deutschen Besetzung in Konzentrationslager. Nach dem Krieg haben zahlreiche Kaschuben ihre Heimat aus wirtschaftlichen Gründen verlassen.

Sprache[Bearbeiten]

Kaschubisch ist eine westslawische Sprache, die in der Gegend westlich und südlich von Danzig von etwa 150.000 Kaschuben verstanden wird, jedoch nur etwa 50.000 verwenden sie im Alltag.

Die meisten Einwohner sprechen Polnisch, haben jedoch auch ihren eigenen Dialekt.

Anreise[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Eine der wichtigsten örtlichen Eisenbahnlinien ist die sogen. Kaschubenbahn, die in Gdingen/Danzig beginnt und in Kościerzyna (Berent) endet. Die Bahnstrecke von Pruszcz Gdański (Praust) nach Lebork (Lauenburg/Pommern) ist seit 1994 für den Personenverkehr stillgelegt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Ausgehen[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

In der Kaschubei herrscht kontinentales Klima, mit einer mittleren jährlichen Niederschlagsmenge von 620 mm. Die Einflüsse von der Ostsee sind selbst an der Küste gering. Nur mit steigender Höhe nimmt die Rauheit des Klimas zu, so sind die Winter auf dem Baltischen Höhenrücken strenger und schneereicher, auch ist die Niederschlagsmenge hier größer. Eine Besonderheit ist die spezielle blaue Lichreflexion, die sich bei einem bestimmten Einfallswinkel der Sonne auf der Ostsee oder dem Lebasee spiegelt. Dieses Phänomen bescherte der Region die traditionelle Bezeichnung "Das blaue Ländchen".

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