Kappadokien
Aus Wikitravel
Inhaltsverzeichnis
Kappadokien ist eine Landschaft im türkischen Zentralanatolien.
[bearbeiten] Orte
- Kayseri - Flughafen, erreichbar von Deutschland und Istanbul, Provinzhauptstadt gleichnamiger Provinz
- Nevşehir als Anfahrtsziel für Busreisende, Provinzhauptstadt gleichnamiger Provinz
- Göreme, mit dem Komplex aus Felsformationen wurde von der Unesco 1985 zum Weltkulturerbe ernannt.
- Töpferstadt Avanos
- Ürgüp, mit den Feenkamine
- Uçhisar mit Felsenburg
- Ortahisar mit Felsenburg
- Unterirdische Städte in Kaymaklı, Derinkuyu, Özkonak or Mazıköy
- Griechische Häuser in Sinasos
[bearbeiten] Weitere Ziele
- Erciyes, Vulkan bei Kayseri zum Bergsteigen
- Aladağları (Taurusgebirge), für Bergsteiger
[bearbeiten] Hintergrund
[bearbeiten] Anreise
[bearbeiten] Per Flugzeug
[bearbeiten] Flughäfen
Flughäfen gibt es in:
[bearbeiten] Überlandbusse
Busgesellschaften: Name mit Hauptsitz in Klammern:
- Nevşehir (Nevşehir)
- Kent (Kayseri)
- Aksaray (Aksaray)
- Metro (Türkei)
- Öncü (Göreme)
[bearbeiten] Mobilität
In Kappadokien gibt es innerörtlich Dolmuşe (sprich: Dolmusch). Zwischen den Orten gibt es Busverbindungen, die normalerweise im Rhythmus von einer halben Stunde, einer Stunde oder zwei Stunden verkehren.
In vielen Orten gibt es einen Autoverleih, in Kayseri auch direkt am Flughafen.
Für entferntere Orte sind geführte Touren zu empfehlen, wenn die Reisenden nur drei Tage bleibt.
[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
In der Hochgebirgsstepe Kappadokiens, bei Göreme, erheben sich merkwürdige kegelförmige Felsgebilde in einer geisterhaften Landschaft. Es sind Tuffgesteine vulkanischem Ursprungs, die auf älterem Gestein aufliegen, durch stetige Erosion zu einer einmalig beeindruckenden Landschaft geformt.
In den größeren Felsgebilden finden sich zahlreiche mehr oder weniger geräumige Höhlen: Wohnstätten und Kirchen aus früheren Jahrhunderten. Hier suchte im Mittelalter (10. bis 13. Jahrhundert) eine griechische Bevölkerungsminderheit Schutz vor der arabischen Verfolgung. Die Christen gruben Wohnungen, Kapellen und Mönchszellen in das Tuffgestein Kappadokiens. Auch in früherer Zeit gab es schon hier Behausungen. So sollen im 7. Jh. mehrere Hunderttausend Menschen in den unterirdischen Zellen Zuflucht gefunden haben. Die zahlreichen Klöster und Kirchen vereinen in ihrer einzigartigen Architektur zahlreiche byzantinische Stile der damaligen Zeit.
Die Felsformationen entstanden durch heute erloschene Vulkane, deren Lavaströme weite Teile des Hochlandes bedecken. Die Vulkane spuckten neben Lava auch Asche und feste Gesteine aus. Diese wurden durch die Erosion weggespült und zurück blieb die verfestigte basaltische Lava, die die heutigen Felsformationen bildet.
[bearbeiten] Aktivitäten
die byzantinischen Höhlenkirchen im Freilichtmuseum von Göreme

