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Kampala

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Kampala
Street in Kampala City.jpg
Kurzdaten
Bevölkerung: 1.353.236
Fläche: 195 km²
Höhe über NN: 1155 m
Koordinaten: -0° 18' 0" N, Expression-Fehler: Unerwarteter Operator >=
Vorwahlnummer: (+256) 0414
Zeitzone: UTC +3




Kampala ist die Hauptstadt von Uganda, unweit des Viktoriasees

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Kampala ist meist das erste Ziel für Touristen, die am Entebbe International Airport gelandet sind. Für Reisende von im Vorhinein gebuchte Touren oder Hotelübernachtungen steht meist ein Transport nach Kampala bereit. Individualreisende müssen sich zwischen einem privaten Taxi (bequem aber teuer und nicht immer vertrauenswürdig) und einem Matatu (günstig aber eng - dafür ein allererstes echtes Erlebnis) entscheiden. Die Fahrt dauert - je nach Verkehr - zwischen 40 Minuten und anderthalb Stunden.



Mobilität[Bearbeiten]

Das wichtigste Verkehrsmittel für unmotorisierte Touristen in Kampala ist das "Boda-Boda". Diese allgegenwärtigen kleinen Taxi-Motorräder, bei denen man von den Fahrern schon fast automatisch als Ausländer, aber auch als Einheimischer angesprochen wird, sorgen dafür, dass man auch in den Stoßzeiten des städtischen Verkehrs schnell an sein Ziel kommt. Der Preis bewegt sich, je nach Verhandlungsgeschick, zwischen 1,5€/4500UgX und 5€/15000UgX für ungefähr 30 Minuten Fahrt. Mein persönlicher Eindruck war, dass man aus Ausländer fast immer etwas mehr zahlen muss, wie als Einheimischer, da die Fahrer sehr gerne versuchen, Vorteile bei ortsunkundigen Ausländern zu ziehen. Aber im Normalfall wird man sich bezüglich des Fahrpreises einig.

Wer einen ortskundigen Führer hat, sparen muss oder einfach ein unvergessliches Erlebnis sucht, kann sich in das Chaos des neuen und alten Taxis-Parks nahe des Owino-Market stürzen. Die kleinen, uralten Toyota-Busse, genannt Matatus, fahren bis weit in das Umland um Kampala, vernetzen jedoch auch die einzelnen Stadteile. Die Matatus sind sehr günstig: innerhalb Kampalas kostet eine Fahrt nicht mehr als 2000UgX und ein bis zwei Stunden Fahrt ins Umland schlagen mit ungefähr 5000UgX zu Buche.

Es gibt auch vereinzelte offizielle Buslinien innerhalb der Stadt, die sogenannten Kalito Transporter, die jedoch für die allgemeine Mobilität keine große Rolle spielen. Mit diesen kann man in wenigen Stunden und je nach allgemeiner Verkehrslage, die Orte ausserhalb der Hauptstadt Kampala bereisen. Die Kosten hierbei bewegen sich im Regelfall und je nach Anbieter der Buslinie zwischen 20000UgX bis 30000UgX.



Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Das Buganda-Parliament, das Parlament des Königreichs Buganda, befindet sich im Stadteil Namirembe, nahe der St. Pauls-Cathedral. Es wurde von 1953 bis 1958 nach den Plänen des damaligen Königs Muteesa II gebaut, der nach Anerkennung und Unabhängigkeit von den englischen Kolonialherren strebte und deshalb den Aufbau des Parlaments des Vereinigten Königreichs nachahmt. In der Außenfassade, der Eingangshalle und den großen Holztoren sind die Embleme der 50 Stämme Bugandas abgebildet. Von 1966, als Muteesa II ins englische Exil getrieben wurde, bis 1993, als sein Sohn Mutebi II als 37. König von Buganda gekrönt wurde, diente das Gebäude als militärisches Hauptquartier. Heute tagt das Parlament wieder regelmäßig in den angestammten Räumen und kämpft um politische Teilhabe in den bugandischen Territorien. Für 10000UgX kann man den Sitzungssaal besichtigen und bekommt einen Einblick in die Geschichte des Königreichs und die noch heute angewandten Bräuche im Umgang mit dem König.

Auf einer Geraden mit dem Parlament liegt der Königspalast, der jedoch nur für offizielle Zwecke genutzt wird und die meiste Zeit des Jahres leer steht. Außer dem König ist es nur seinen Dienstboten, den Reinigungskräften und Gästen offizieller Empfänge gestattet, den Palast zu betreten, sodass er nur von außen besichtigt werden kann. Trotzdem lohnt sich der Eintrittspreis (es ist günstiger, wenn gleich im Parlament gebucht wird!), denn man erhält einen Rundgang über das Gelände des Palastes, welcher auch den Besuch der Folterhöhle Idi Amins beinhaltet. Dort wird das Grauen und die Brutalität des Regimes greifbar und sichtbar und die vielen Fragen und Schreie, die Hinterlassene an die Wände geschrieben haben, hinterlassen Sprachlosigkeit.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Einkaufen kann in Kampala grundsätzlich als Erlebnis und Teil des Erkundens und Kennenlernens der Stadt betrachtet werden.

Der Besuch des zentralen Owino Market und der angrenzenden Straßenzüge ist ein Feuerwerk der Sinne: Gerüche von fangfrischem Fisch aus dem Victoriasee, enge Gassen voller Menschen, Musik aus den Radios der Verkäufer (deren Hoffnung auf ein gutes Geschäft mit einem Muzungu freundlich ignoriert werden sollte), bunte Farben von ordentlichen Pyramiden frischer Früchte, das Aroma der Säcke voller Gewürze, Bohnen, Nüsse und unendlich viel mehr, ein überwältigendes Angebot von Kleidung und Taschen (hier findet man die Second Hand Produkte aus den Kleidersammlungen in Europa und Amerika wieder), der Geschmack der Gerichte in der "Großküche" des Markts (unbedingt probieren!), das Rattern der Nähmaschinen, die faulige Note des zertretenden Unrats in den unbefestigten Gassen. In der Nähe des Marktes haben sich viele kleine Malls angesiedelt, die oft nach Produkten sortiert sind. So findet sich in einem Gebäude eine hundertfache Auswahl von Haarteilen, Schmuck und Kosmetika, in dem anderen Herrenhemden, Anzughosen und Schlipse.

Die Einkaufszentren - hier ist besonders die Garden City hervorzuheben - bieten `westlichen´ Komfort durch klimatisierte Räume, ein großes und gut sortiertes Angebot und günstige sowie gehobene Restaurants und Bars für zahlungskräftige Kunden. Es gibt Boutiquen der gängigen großen Marken, Bücherläden mit umfassendem Sortiment von Lehr- und Schulbüchern, Romanen und Bildbänden zu Uganda und Afrika, Schuhläden und viele Geschenk- und Souvenirläden. Die Preise in den dortigen Supermärkten können das europäische Niveau erreichen.

Traditionelle afrikanische Handarbeiten unterschiedlicher Qualitäten und Preise finden sich an verschiedenen Orten der Stadt. Täglich geöffnet hat der Markt hinter dem National Theatre im Zentrum. Ein Bummel entlang der Buden lässt sich mit einem Besuch eines der hübschen Restaurants oder einer Bar im Hinterhof des Theaters verbinden. Auf der Buganda Road befindet sich der `Exposure Africa´ Markt, der größte Markt für handwerkliche Souvenirs in Kampala. Jeden Freitag findet ein wunderschöner traditioneller Markt in Nambiya entlang der Ggaba Road statt, wo die Hersteller und Handwerker ihre Produkte direkt verkaufen. Dort bestehen gute Chancen, bei gegebenem Verhandlungsgeschick günstige Einzelstücke zu erwerben.



Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Nachtleben[Bearbeiten]

Einer der ersten Anlaufstellen, wenn man ein gutes und gemischtes Publikum fürs Tanzen, Trinken und Musik haben möchte, ist hierbei der irische Pub O' Leary's http://www.irishpubsglobal.com/irish-pub-of-uganda-bubbles-o-leary/ An 7 Tagen die Woche geöffnet bis open end. Eintritt vor 21 Uhr frei. Ab 21 Uhr 5000UgX pro Person. Die Preise variieren. Das günstigste Bier bekommt man für 7000UgX. Genausoviel kostet auch Smirnoff Ice. Essen wird in diesem Pub auch angeboten. Allerdings sollte man das nicht erst nachts um 2 oder 3 Uhr bestellen, da zu diesem Zeitpunkt nur noch Getränke ausgeschenkt werden. Die Musik ist gemischt. Man hat hier aber den Eindruck, dass fast jeden Abend das Gleiche gespielt wird.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Kampala Regency Hotel
  • Sheraton, [1]
  • Speke Hotel. [2]

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