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Kalifornien

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Golden Gate Bridge in San Francisco
Lage
Map of USA CA.png
Flagge
California state flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Sacramento
Staatsform: Bundesland der Vereinigten Staaten von Amerika
Währung: USD, $
Fläche: 423.970 km²
Bevölkerung: 36.457.549
Sprachen: Englisch
Telefonvorwahl: +1
Internet TLD: ..us, .gov, .mil, .edu
Zeitzone: Pacific: UTC-8/-7


Karte von Kalifornien

Kalifornien ist ein Bundesstaat an der Westküste der Vereinigten Staaten von Amerika. Er grenzt nördlich an Oregon, östlich an Nevada und Arizona, südlich an Mexiko (Niederkalifornien), westlich an den pazifischen Ozean und hat ein Areal von 411.900 km² (Drittgrößter Bundesstaat der USA, nach Alaska und Texas). Die Hauptstadt von Kalifornien ist bereits seit 1854 Sacramento.

Hintergrund[Bearbeiten]

Bei den Spaniern hieß der jetzige Staat Kalifornien Alta California ("Oberkalifornien"), zum Unterschied von der Halbinsel Niederkalifornien. Die Küste wurde im Lauf des 16. Jhs. entdeckt, aber erst 1768 gründeten die Spanier im Gebiet des heutigen Staats die erste Niederlassung, und zwar durch Missionäre. Die Befreiung Mexikos von der spanischen Herrschaft übte vorerst keinen Einfluss auf die blühenden Missionsstationen aus, bis 1833 die republikanische Regierung deren "Säkularisation" dekretierte und eine Zivilverwaltung für dieselben ins Leben rief. Von da an datiert ihr Verfall. Die Missionäre weigerten sich, einer republikanischen Regierung zu huldigen; sie verließen das Land; und die von ihnen bekehrten Indianer fielen allmählich wieder in ihre alte Lebensweise zurück.

Die Regierung von Mexiko tat nichts für das Land, Anarchie herrschte, und die Ansicht, dass das Wohl desselben die Trennung von Mexiko und den Anschluß an einen anderen Staat erheische, erfreute sich der allgemeinen Zustimmung. In diesem Sinn sprach sich auch eine 1846 nach Monterey, der damaligen Hauptstadt, einberufene Junta aus; nur war man unentschieden darüber, ob dem Anschluss an die Vereinigten Staaten oder an einen europäischen Staat der Vorzug gebühre. Die Entscheidung darüber wurde indes den in Kalifornien ansässigen Spaniern von der Regierung der Vereinigten Staaten nicht überlassen. Fast gleichzeitig erschienen in Kalifornien 1846 Fremonts "Forschungsexpedition" und ein Geschwader von Kriegsschiffen; die im Land bereits ansässigen Amerikaner griffen zu den Waffen, überwältigten mit Hilfe amerikanischer Truppen den Widerstand und das Gebiet von Oberkalifornien wurde durch den Frieden von Guadalupe Hidalgo am 2. Februar 1848 gegen eine Entschädigung von 15 Mio. US-$ von Mexiko an die Vereinigten Staaten abgetreten, während Niederkalifornien bei Mexiko verblieb. Die Frage, ob Kalifornien ein Sklavenstaat oder ein freier Staat werden solle, wurde durch die Bevölkerung selbst im letztern Sinn entschieden. Ohne je eine Territorialregierung gehabt zu haben, trat Kalifornien am 9. September 1850 als Staat in die Union ein.

Orte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Regionen[Bearbeiten]

Karte

Klima[Bearbeiten]

In Kalifornien ist es sehr warm und trocken, es herrscht subtropisches Klima. Es ist je nach den örtlichen Verhältnissen jedoch sehr verschieden. In den Küstenlandschaften nördlich von dem oft von Stürmen umtobten Kap Mendocino sind dichte Nebel häufig, und im Spätfrühling und Sommer fällt viel Regen. In der mittlern Region, bis Point Concepcion, kommen vom Mai bis in den September Nebel noch häufig vor; Schnee und Eis sind selten, und die größte Regenmenge fällt im Winter und Frühling. Die Hitze während des Sommers ist oft drückend. Im südlichen Kalifornien endlich kommen weder Nebel noch starke Winde vor, die Regenzeit fällt auf den Herbst und Winter; aber im Sommer ist die Hitze gleichfalls groß. Die jährliche Regenmenge in San Diego beträgt 500, in San Francisco 600, in Sacramento 540, in Redding 738 mm und schwankt sehr in verschiedenen Jahren, so dass das Land oft an Dürre leidet. In der Sierra, über 1.800 m Höhe, fällt fast nur Schnee, der im Sommer schmilzt und so Wasser für den Bergbau und die Bewässerung der Felder liefert. Gletscher, allerdings von nur geringer Ausdehnung, kommen an einigen Stellen vor. Die mittlere Jahrestemperatur ist in San Diego 16,7° C. (Januar 12°, Juli 22°), in San Francisco 12,9° (Januar 9°, Juli 14°), in Sacramento 15,6° (Januar 8°, Juli 23°), in Redding 16,7° C. (Januar 7°, Juli 28°).


HINWEISE: Es gibt zwei Wetterphänomene, bei denen es zu besonderen Wetterkapriolen kommt:

1. El Nino: Duch das wärmere Wasser steigt die Luftfeuchtigkeit in Kalifornien an, was man besonders im südlichen Teil als feucht-heißes Wetter zu spüren bekommt. Dabei kann es zu Gewittern kommen (auch in den Wüsten). Es besteht die Gefahr von Tornados,Hagel,Starkregen und Orkanböen! Dieses Phänomen tritt allerdings nur in Abständen mehrerer Jahre auf.

2. Santa Ana winds: Hier kommt trockene heiße Luft aus den Wüsten und zieht über Kalifornien (besonders Süd-Kalifornien). Die Temperaturen können in Los Angeles z. B. auf über 40 Grad ansteigen und die sonst angenehmen Küsten werden sehr warm mit bis zu 35 Grad!

Sprache[Bearbeiten]

Calico Ghost Town in der Kalifornischen Wüste

In Kalifornien wird, wie überall in den USA, amerikanisches Englisch gesprochen. Allerdings sprechen nur 60,5 % der Bevölkerung Englisch als Muttersprache (1980 noch 76%). 29% sind hingegen Spanische-Muttersprachler. Weitere 8 % verteilen sich auf asiatische Sprachen. Ein drittel der Bevölkerung Kaliforniens sind mittlerweile lateinamerikanischer Abstammung. In Los Angeles sprechen bereits genauso viele Menschen Spanisch wie Englisch. Spätestens 2030 wird Spanisch die meist gesprochene Sprache Kaliforniens sein, da die massive Einwanderung spanischsprachiger Latinos weiterhin anhält.

Anreise[Bearbeiten]

Mojave National Preserve

An alle wichtigen Straßenzugängen sowie Flughäfen (auch von anderen US-Staaten) bestehen Kontrollstationen, die die Einfuhr von bestimmten Frucht- und Gemüsearten unterbinden sollen, da der biologische Kontakt mit den örtlichen Farmen im San Joaquin Valley nicht erwünscht ist. Reisende werden oft kontrolliert (ziemlich strenge Handhabung im Binnenverkehr) und gefragt, ob sie auf einer Farm waren oder entsprechende Nahrungsmittel bei sich haben. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die Verbreitung fremder Pflanzen- (und Tier)-arten (Neozoa) zu unterbinden.

Mobilität[Bearbeiten]

Kalifornien ist bezogen auf die Fläche der drittgrößte Staat der USA und größer als viele Nationalstaaten der Erde. Dennnoch kann das Reisen sehr einfach sein. Was die Interstate- und US-Highways betrifft, besitzt Kalifornien das teuerste Verkehrsnetz der Vereinigten Staaten. Wie in allen anderen Landesteilen ist auch hier die Fahrt mit dem Auto die beste Option, um voranzukommen und alle Sehenswürdigkeiten zu erreichen. Trotztdem kann die Fahrt vom äußersten Norden in den äußersten Süden mehr als 10 Stunden dauern. Eine ernsthafte Alternative wäre das Flugzeug. Viele Linien- (wie American und United) und Billigflieger (wie jetBlue und Southwest) verbinden die Städte innerhalb des Staates.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Die Landschaften Kaliforniens sind extrem vielfältig, von Sandstränden bis zu schneebedeckten Hängen hat dieser Staat fast alles zu bieten. Versteinerte Wälder (Petrified Forest), Geysire, der tiefstgelegene Punkt der USA - all dies findet sich in Kalifornien. Eine Auswahl der natürlichen Spektakel:

Eine Auswahl der menschengemachten must-sees:

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kern County Museum im San Joaquin Valley

Santa Clarita/Valencia, 30 Meilen nördlich von LA:

daneben

Ein vom Preis-Leistungsverhältnis sehr zu empfehlender Park ist die Knott´s Berry Farm in L. A. Sie ist in einen Achterbahnpark und einen Wasserpark aufgeteilt.

Der Achterbahnpark bietet neben einer Westernstadt zahlreiche Fahrgeschäfte. Der Park ist insgesamt eher für Jugendliche und Erwachsene ausgelegt, da die Fahrgeschäfte nach Superlativen in jedweder hinsicht streben. Der Park ist deutlich weniger überlaufen als z. B. Disney Land und der California Adventure Park. Mit guten Nerven kann der Park bequem an einem Tag inkl. Schlange stehen geschafft werden. Zwei Tipps: Zeigen Sie Ihre ADAC-Karte vor, um deutliche Preisnachlässe (30%) zu erhalten. Personen ohne entsprechende Mitgliedschaft ist eine Online-Buchung zu empfehlen, die ca. 10 USD pro Person günstiger ist. Daneben können Sie mit einem Stempel auf der Hand jederzeit den Park verlassen, um z. B. aus Ihrem Auto Verpflegung zu holen.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Sehr bekannt ist der kalifornische Hummer

Ausgehen[Bearbeiten]

Nach Hollywood, in den Filmpark

Wissenswertes für die Reisevorbereitung[Bearbeiten]

1. Allgemeine Informationen für Reisen in die USA bekommt man beim Auswäritgen Amt. Hier werden Einreisebestimmungen, Vorsichtsmaßnahmen und weitere Informationen bereitgestellt.

2. Die Reiseroute kann mit der Hilfe eines Reiseplaners, einer detaillierten Straßenkarte und eines Routenplaners gemacht werden. Durch Punkte welche in Reiseplanern beschrieben werden ist es möglich eine grobe Idee zu bekommen zu welchen Zielen man will. Anhand der Straßenkarte kann man sehen, ob sich an den zu bewältigenden Strecken irgendwelche versteckten Attraktionen oder Hindernisse befinden. Denn es gibt zu beachten das einige Pässe im Winter gesperrt oder nur mit spezieller Winterausrüstung (Schneeketten, Winterreifen, Schaufel etc.) befahrbar sind, da sich diese in einer Höhe von mehreren tausend Fuß befinden. Aktuelle Straßenbedingungen können unter der offiziellen Website des Department of Transportation eingesehen werden. Ein Routenplaner hilft dabei die Entfernungen zwischen den geplanten Zielen abzuschätzen. Dabei sollte beachtet werden das man für 250 Meilen ca. 4 Stunden Fahrt einrechnen sollte. Ein besonderes Augenmerkt sollte dabei auf gebirgiges Gelände oder Küstenstraßen gelegt werden. Erkenntlich sind diese an vielen Kurven in der Reisekarte, welche bedeuten das man nur wesentlich langsamer als der Zeitplan fahren kann. Nicht nur die Kurven, sondern auch offene Koppeln sorgen dafür das man besondere Vorsicht gegenüber frei laufendem Wild (Kühe, Bären etc.) haben sollte. Es ist aber immer sehr lohnenswert wenn möglich nicht die Highways zu nutzen, da man so viele schöne Landschaften verpassen würde. Dazu gehören “Nebenstraßen” wie die State Route 1 und Avenue of Giants. Da die Amerikaner fast nur das Auto nutzen um sich fortzubewegen sind auch die Sehenwürdigkeiten entsprechen gut per Fahrzeug zu erreichen. Somit gibt es an wirklich sehenswerten Punkten an den Straßen immerwieder “Vista Points” welche etwas im Voraus per Schilder angekündigt werden und dann einen Stellplatz für den Wagen bieten.

3. Die Fahrzeugwahl kann gemacht werden, sobald man eine Vorstellung hat welche Ziele man sehen möchte. Es gilt abzuwägen ob man einen günstigen Kleinwagen mit geringem Verbrauch haben möchte oder etwas mehr ausgibt um einen Geländewagen zu bekommen. Der Geländewagen gibt in manchen National Parks (Death Valley) oder in Wüstengegenden (Nevada) nochmal das Plus, um ein paar abgelegene Straßen zu befahren. Allerdings ist ein günstiger Kleinwagen vollkommen ausreichend für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Es gilt zu beachten das manche Stateparks (z.B. Bodie) nur über eine halb befestigte und halb unbefestigte Straße zu erreichen sind. Ein Wagen kann vor Ort, aber auch über eine deutsche Vermittlungsgesellschaft oder ein Reisebüro genutzt werden. Bei deutschen Angeboten kann man ohne großen Aufwand festlegen, welche Versicherungskonditionen man haben möchte. Dabei kann eine Unterboden und Dachversicherung empfohlen werden, denn es gibt viele Steilhänge an denen man sich langbegibt und auch mal die ein oder andere Unebenheit sobald man die Straße mal verlässt (damit sind auch Überholbuchten gemeint). An dieser Stelle sein nocheinmal der Hinweis auf Winterausrüstung gegeben. In den Berggebieten ist es selten möglich Schneeketten zu kaufen und als Hauptbereifung haben die Fahrzeuge Sommerräder und keinen Eiskratzer. Schneezubehör ist aber in größeren Einkaufsmärkten erhältlich.

4. Hotels oder Campingplätze sollten in der Hauptsaison oder an örtlichen Feiertagen schon vorher gebucht werden. Hotels in der Preisklasse um 50 Euro sind oft nah an Highways gebaut, wodurch man sich nicht verschrecken lassen sollte. Denn Nachts nimmt der Verkehr meist ab. Bucht man im voraus die Hotels direkt oder über ein Vermittlungsportal kann man ohne weiteren Aufwand die Reise genießen. Das Campen ist ebenfalls eine empfehlenswerte Möglichkeit der Unterkunft. Es gibt viele Campingplätze im ganzen Land, vorallem in den National Parks. Die Campingplätze im Herzen des Yosemite Valley sind heiß begehrt und schon vor der Saison schnell vergriffen. Hier sollte man sich bei den einzelnen Websiten der Parkverwaltungen informieren. Ansonsten ist es immer möglich sich eine Region oder Stadt herauszusuchen welche sich in der Nähe von einem Ziel befindet um dann dort eine Unterkunft zu buchen.

5. Benzin, Wasser und Lebensmittel sind auch in Kalifornien mehr oder weniger reichhaltig vorhanden. In kleineren Städten oder Dörfern an den Straßen befindet sich oft und regelmäßig eine Tankstelle. Dies ist natürlich von Region zu Region unterschiedlich und man sollte sich immer ein Bild davon machen wieviel Sprit man noch ungefähr vorrätig hat. Als Erfahrungswerte können bei einer 18 tägigen Reise mit einer Distanz von 3500 Meilen, einem Kleinwagen mit einem Verbrauch von 7 bis 8 Litern/100 km Benzinkosten von ca. $30 pro Tag entstehen. Dies entsprach einer Füllmenge von 7 bis 8 Gallonen pro Tag. In den National Parks Yosemite und Death Valley befinden sich nur sehr wenige Tankstellen, mit überdurchschnittlich hohen Preisen. Wasser sollte man in den Wüstengegenden immer viel Vorrätig haben, Angaben dazu können den Websiten der National Parks oder einem Reiseführer entnommen werden. Für den Lebensmittelgroßeinkauf können, wie auch in Deutschland gewohnt, Supermärkte aufgesucht werden. Dabei gibt wird man beobachten, dass manche Märkte (z.B. Safeway) hauptsächlich Lebensmittel und andere (z.B. Target, Walmart) wiederum hauptsächlich Gebrauchsgüter, Spielzeug etc. verkaufen. In CVS Shops erhält man Medikamente, Gebrauchsgüter und ein kleines Angebot an Lebensmitteln. Für eine warme Malzeit stehen viele Fastfood Geschäfte zur Verfügung, bei denen man für wenig Geld eine mehr oder weniger gesunde Speise bekommt. Das Angebot ist wesentlich größer als in Deutschland und man sollte sich entsprechend durchtesten um die eigene Vorliebe zu finden. Ebenfalls gibt es in größeren amerikanischen Städten auch Restaurants. Dabei steht einem ein Reiseführer immer gern hilfreich zu Seite.

Sicherheit[Bearbeiten]

Weiter geht's[Bearbeiten]

Von Südkalifornien aus bieten sich Abstecher an nach Mexiko bzw. in die Nationalparks der angrenzenden US-Bundesstaaten.



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