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Jura (Polen)

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Der Krakauer-Tschenstochauer Jura ist ein Gebirgszug im südlichen Polen.

Regionen[Bearbeiten]

Die Region ist Teil der Wojewodschaften Großpolen, Schlesien und Kleinpolen. Der Jura grenzt im Norden an die polnische Tiefebene, im Osten an das Heiligkreuzgebirge, im Süden an das Weichseltal und im Westen an das oberschlesische Hochland und erstreckt sich von Wielun über Tschenstochau bis nach Krakau. Der höchste Berg ist knapp 600 m hoch. Das Gebirge ist vom Kalkstein geprägt und hat zahlreiche Karsterscheinungen (Tropfsteinhöhlen, Steilwände etc.) sowie die einzige Wüste Mitteleuropas (Pustynia Bledowska). Die Juragipfel sind mit einer Reihe von Burgen und Schlössern bebaut, den so genannen Adlerhorsten, die seit dem 14. Jahrhundert eine schnelle Kommunikation mit Licht und Rauchzeichen von Krakau bis nach Tschenstochau ermöglichten. Der Jura wird teilweise durch den Ojcowski Nationalpark geschützt.

Orte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Der Ojcow-Nationalpark liegt im nördlichen Teil Kleinpolens 16 km nördlich von Krakau, im Krakau-Tschenstochai-Jura. Der Park umfasst die Täler zweier kleiner Flüsse - Pradnik und Saspowka sowie anliegende Bereiche der Jura-Hochebene. Es ist der kleinste Nationalpark in Polen. Die geologische Basis des Parkgebiets besteht aus Jura-Kalkstein. Infolge der Einwirkung von Karstwasser in den Ojcow-Tälern ist eine seltsame Landschaft entstanden, unterbrochen von steilwandigen Schluchten von bis zu 120 m Tiefe mit unterschiedlichen Felsformen und Restbergen. Im Parkgebiet befinden sich ca. 400 Höhlen und andere Karstformationen, wie Vauclusequellen, Kerbtäler, Karstflächen und -trichter. Die Anzahl der Tierarten wird auf 12.000 geschätzt. Zu den hier vorkommenden Säugetieren gehören der Dachs, die Haselmaus, das Hermelin, Biber und die Fledermäuse, von denen viele in den hiesigen Höhlen leben. Die ältesten Spuren der Anwesenheit des Menschen in diesem Gebiet stammen aus dem Mittelpaläolithikum und sind rund 120 000 Jahre alt. Im Parkgebiet befinden sich zahlreiche Architektur-Denkmäler. Dazu gehören u.a. das gut erhaltene Renaissance-Schloss in Pieskowa Skala und die Ruinen eines gothischen Schlosses in Ojcow. Beide gehörten einst zu einem mittelalterlichen Verteidigungssystem, das die südwestliche Grenze Polens schützte. Angesichts der Nähe Krakaus wird der Park von zahlreichen Touristen besichtigt, die eine reiche Infrastruktur zu ihrer Verfügung haben (Museum, Wege, Unterkünfte, usw.).

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Ausgehen[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Weiter geht's[Bearbeiten]

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