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Istanbul/Adalar

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Ein Typischen vikorianisches Haus auf der Büyükada

Prens Adalar oder geläufiger Adalar (Prinzen Inseln) ist ein Stadtteil von Istanbul. Der Bezirk liegt auf der Asiatischen Seite und liegt im Marmara Meer. Er besteht aus vier bewohnten und fünf unbewohnten Inseln. Die bewohnten Inseln sind Büyükada, Heybeliada, Burgazada und Kınalıada.

Schon unter byzantinischen Herrschaft wurden diese Inseln als Exil für Prinzen und andere Mitglieder der königlichen Familie benutzt um Thronfolgekriege zu vermeiden. Nach der Eroberung durch die Ottomanen 1453 wurde die Insel für diesen Zweck weiter genutzt. Dadurch bekamen sie ihren heutigen Namen.

im 19. Jhd. wurden die Inseln zu einem Erholungsort der wohlhabenden Istanbuler und Istanbulerinnen. So veränderte sich über die Jahre das Erscheinungsbild der Inseln und heute überwiegen die viktorianischen Holzhäuser. Bis ins 20 Jhd. war die Bevölkerung überwiegend griechisch. Aber nach den schrecklichen Progromen 1955 gegen die Griechen und Griechinnen in Istanbul, kehrten beinahe die gesamte griechische Bevölkerung Istanbul den Rücken und Adalar wurden fast ausschließlich türkisch.

Anreise[Bearbeiten]

Auf die Inseln kommst Du nur per Boot. Am günstigsten sind die Fährlinien der öffentlichen verkehrsbetriebe. hier bezahlts Du mit der Istanbulkart wie in jedem Bus oder jeder U-Bahn. Der Hinweg kostet dabei 2 TYL (1 TYL für Studierende) und bei jeder weiteren Schifffahrt verdoppelt sich der Preis. Es gibt die Kabataş-Kadıköy-Adalar-Hattı und die von Kabataş über Kadıköy zu den drei größten Inseln (in der Reihnfolge: Kınalıada, Burgazadası, Heybeliada & Büyükada) und den Kabataş-Adalar-Bostancı-Deniz-Otobüsü, die von den Inseln noch weiter nach Bostancı auf der asiatischen Seite fährt. Liese Linien fahren etwa alle ein bis zwei Stunden. Schaue unbedingt, wann die letzten Boote fahren! Ansonsten musst Du die Nacht auf den Insen verbringen. Die Reise ist ebenfalls vom Wetter abhängig: Wenn es zu stürmen beginnt, dann fährt die Fähre nicht.

Es gibt auch Private Fährlinie von Kabataş, Kadıköy und Bostancı nach Adalar, die aber teurer sind und nur wenig an Zeit sparen. Der Luxus ist halt das Private.

Auf Büyükada (der grossen Insel) sind alle Sehenswürdigkeiten, v.a. aber ein großer Teil der Strecke zum Kloster "Aya Yorgi" mit Pferdekutschen(vom alten osmanischen Hafengebäude aus ca.70m geradeaus, dem Schild "FAYTON" (=Fiaker) folgen) zu festen Preisen zu erreichen. Wochenende u. Feiertage sind wegen Überfüllung zu vermeiden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen, Klöster und Moscheen[Bearbeiten]

auf der Büyükada

  • Aya Triada Kirche: Eine griechisch-orthodoxe Kirche.
  • Aya Yorgi Griechisches Kloster: Das Kloster, das sich auf dem höchsten Punkt Büyükadas befindet, wurde 963 während der Regierungszeit von Kaiser Justinus II errichtet. Das Kloster war St. Georg gewidmet.
  • Hamidiye Moschee: Die 1895 eröffnete Moschee ist ein ästhetisches Gebäude.
  • Hristos Kloster: Es wird angenommen, dass dieses Kloster auf den Resten eines byzantinischen Klosters aufgebaut wurde.

auf der Heybeliada

  • Das Kloster der Heiligen Trinität liegt auf dem nördlichen Hügel, ist sehr gut sichtbar und leicht erreichbar. Es war ein griechisch-orthodoxes Kloster das unter der Herrschaft des Patriarchen vo Konstantinopel Photios I. 878 bis 886 erbaut wurde. 1894 wurde die gesammte Anlage zerstört. Nur die Kapelle überlebte und ist bis heute erhalten. Sie ist ein solider romainischer Bau, der einen Blick wert ist.
  • Das Seminar von Chaldiki liegt auf dem nördlichen Hügel, ist sehr gut sichtbar und leicht erreichbar. Die Schule wurde 1848 gegründet und steht direkt auf den Ruinen des Klosters der heiligen Trinität. Es war bis 1971 die wichtigste theologische Schule des ökomenischen Patriarchads von Konstantinopel. Heute wird die Schule durch eine Treuhandgesellschaft verwaltet und wartet darauf, dass die Schule wieder erlaubt wird. Tagsüber sind die Türen für Touristen offen und jeder kann sich in dem idylischn Garten der Schule die Zeit vertreiben.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

auf der Büyükada

  • Griechisches Waisenhaus: Das Haus, das sich auf der Isa Höhe befindet, wurde 1898 von einer französischen Firma als Hotelgebäude errichtet. Da die Firma die Erlaubnis zum Betrieb nicht bekommen konnte, wurde das Gebäude an das Griechische Patriarchat verkauft und 1902 zu einem Waisenhaus verwandelt. Das Gebäude steht seit Jahren leer und verfällt. Deshalb ist es gefährlich, das Gebäude zu betreten und auch verboten.

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

Verschiedenes[Bearbeiten]

auf der Heybeliada

  • Die Marineakademie der türkischen Marine befindet sich gleich am Hafen von Heybeli. Der Zutritt ist Unbefugten jedoch leider untersagt.

Aktivitäten[Bearbeiten]

Einkaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

auf der Heybeliada
Am günstigsten kommst Du weg, wenn Du in den Bäckereien und den Lebensmittelläden in der Rıhıtım Caddesi/Ayyıldız Caddesi einkaufen gehst.

Mittel[Bearbeiten]

auf der Heybeliada
Hier gibt es einige Restaurants direkt an dem Fährenanlegeplatz und in der Rıhıtım Caddesi/Ayyıldız Caddesi. Hier kannst Du Fischbrot und die üblichen Dönerspeisen essen. Dir Preise bewegen sch zwischen 6 un 16 TYL und ein Tee kostet meist 2 TYL. Weiter landeinwärts im Ort finden sich eigentlich gar keine Essgelegenheiten.

Gehoben[Bearbeiten]

Nachtleben[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Das einzig wirklich gefährliche auf den Inseln sind die Hunde. Es gibt eine Reihe friedlicher Straßenhunde, die gemütlich in der Sonne liegen und absolut ungefährlich sind. Aber die Wachhunde können sehr agressiv werden und sogar Passanten angreifen. Und nicht jedes Grundstück ist eingezäunt. Schilder die vor Hunden wahnen ("Dikkat, Köpek var" = "Achtung, hier git es einen Hund") sollten auf jeden Fall ernst genommen werden und Wachsamkeit ist geboten.

Kommunikation[Bearbeiten]

Varianten

Aktionen

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