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Indonesien

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Südostasien : Indonesien
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Borobudur EastGate.JPG
Lage
noframe
Flagge
Id-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Jakarta
Staatsform: Präsidial Republik
Währung: Indonesische Rupiah(IDR)
Fläche: 1.904.569 km²
Bevölkerung: 237.556.363 (2010)
Sprachen: Bahasa Indonesia (Amtssprache, modifizierte Form des Malaiischen), Englisch, Holländisch
Religionen: Muslimisch 88%, Protestanten 5%, Römisch-Katholisch 3%, Hindu 2%, Buddhist 1%
Stromsystem: 230V / 50Hz (+- 20%)
Telefonvorwahl: +62
Internet TLD: .id
Zeitzone: UTC+7 bis UTC+9
Website: Tourismusseite


Karte von Indonesien

Indonesien ist ein über unzählige Inseln verteiltes Land in Südostasien.

Regionen[Bearbeiten]

Die indonesischen Inseln sind:

  • Sumatra - wild und zerklüftet. Die sechstgrößte Insel der Welt besitzt einen großartigen Naturreichtum.
  • Borneo - unkartierte Dschungel, mächtige Flüsse, Siedlungsgebiet des Orang Utans und ein Paradies für Abenteurer.
  • Java - das Zentrum des Landes, Millionenstädte und viele Menschen auf kleiner Fläche.
  • Sulawesi (Celebes) - die Insel ist geographisch sehr langgezogen und beherbergt verschiedene Gesellschaftsformen und die eine oder andere spektakuläre Landschaft.
  • Kleine Sunda-Inseln (Nusa Tenggara) - die Inselgruppe im Südosten besitzt Scharen von ethnischen Gruppen, Sprachen und
  • Molukken - weitgehend unentdeckt und der Außenwelt fast unbekannt.
  • Irian Jaya - der Westteil von Neuguinea.
  • Raja Ampat - die Welt der tausend Inseln und der reichsten Korallenriffe der Welt.

Städte[Bearbeiten]

  • Jakarta - Hauptstadt
  • Bandung - das "Paris" Südostasiens , angenehmes Klima
  • Bogor - bekannter Botanischer Garten
  • Surabaja - Hafenstadt in Ostjava (sehr heiss wegen Insel Madura)
  • Yogyakarta - Sultanssitz in Zentraljava
  • Pelabuhan Ratu - beliebtes Ausflugsziel im Süden der Insel Java am Indischen Ozean
  • Manado - im christlichen Norden der Insel Sulawesi

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Bali ist zwar das Hauptziel, aber man sollte sich mal die Mühe machen, z.B. von Bandung nach Cirebon oder an die Südküste zu fahren, dort ist das eigentliche Indonesien. Allein eine Tour von Jakarta nach Bandung über den Puncak Pass ist schon sehr interessant! Besonders Interessant sind auch die Vulkane Indonesiens. Diese laden zu abenteuerlichen Trekkingtouren ein. Es gibt einen regelrechten Vulkantourismus auf den Inseln. Einheimische Guides führen zu den hoch gelegenen Kratern. Beliebt sind Trekkingtouren auf die Vulkane Semeru und Bromo auf Java. Kawah Ijen ist zwar kein Geheimtipp mehr, trotzdem kann man hier die Schwefelarbeiter bewundern. Die Vulkaninseln Anak Krakatau und Batu Tara sind nur mit dem Charterboot erreichbar. Ausbrüche des Vulkans Merapi können besonders gefährlich werden. Die Ortschaften an den Vulkanflanken sollte man nur in Ruhephasen des Vulkans besuchen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Äquatorial bedingt herrscht in Indonesien tropisch feuchtes Klima! In den Haupstädten beträgt die Temperatur auch nachts meistens noch 25 Grad Celsius. Für Ausländer sind die höheren Lagen günstig und angenehm. Daher wurden diese auch schon von den Niederländern in der Kolonialzeit bevorzugt. Bandung ist sehr angenehm (ca. 800 m), dort z.B. Lembang und auch der Puncak Pass, der auf dem Weg von Jakarta nach Bandung liegt, hat ein kühles Klima vor allem nachts! In der Regenzeit (ca. von Oktober bis April) hat man teilweise mit tagelangem Niederschlag zu rechnen. Also aufpassen zu welcher Jahreszeit man seine Reise nach Indonesien bucht! An den Küsten ist es das ganze Jahr über feucht schwül, die Nächte bieten keine Abkühlung.

Anreise[Bearbeiten]

Ohne Visum können Deutsche einreisen, wenn sie höchstens 30 Tage ausschließlich zu touristischen Zwecken in Indonesien verbringen möchten und über eine der folgenden Grenzkontrollstellen ein- und wieder ausreisen:

- die Flughäfen in Jakarta (Flughafen Soekarno-Hatta), Denpasar/Bali (Flughafen Ngurah Rai), Medan (Flughafen Kualanamu), Surabaya (Flughafen Juanda) und Batam (Flughafen Hang Nadim)

- die Seehäfen in Tanjung Pinang (Hafen Sri Bintan Pura), oder Batam (Häfen Batam Center und Sekupang) oder den Hafen Tanjung Uban.

Der visumfreie Aufenthalt kann nach der Einreise nicht verlängert werden. Auch ein Wechsel des Aufenthaltszwecks ist nicht möglich. Ferner muss die Ausreise über denselben Grenzübergang erfolgen wie die Einreise.

Wer länger bleiben oder zu einem anderen als touristischen Zwecken reisen möchte oder für Ein- und Ausreise unterschiedliche Grenzübergänge zu nutzen beabsichtigt, muss bei Ankunft ein „Visa on Arrival“ für 35 US-Dollar beantragen.

Eine einmalige Verlängerung des Touristenvisums „Visa on Arrival“ (um 30 Tage) ist möglich, diese Verlängerung kann man beim "Kantor Emigrasi" beantragen, kostet circa 400.000.IRP. Ist ein längerer Aufenthalt geplant, muss das Visum vor der Einreise beantragt werden. Das Visum wird erteilt für Touristen- und Geschäftsreisen. Es muss teilweise mit erheblichen Wartezeiten bei der Einreise gerechnet werden.

Per Flugzeug[Bearbeiten]

Die deutsche Airline Lufthansa fliegt mit einem Zwischenstopp (ca. 1-2h) von Frankfurt aus Jakarta an. Singapore Airlines und Ihre Tochter-Fluggesellschaften fliegen alle internationalen Flughäfen, mit nur einem Zwischenstop, in Indonesien an. Weitere Airlines die Indonesien von Deutschland aus ansteuern wären: Malaysia Airlines via Kuala Lumpur, Thai Airways via Bangkok und KLM via Jakarta angeboten. Direktflüge sind derzeit nicht möglich.

Schiff[Bearbeiten]

Früher gab es einige Kabinen für Gäste auf Frachtschiffen der Hapag-Lloyd. Ob es noch immer möglich ist, muss man neu überprüfen.

Mobilität[Bearbeiten]

Die Kereta Api (Eisenbahn) ist schneller und komfortabler, aber auch wesentlich teurer als Busse. Es gibt z.B. im Nachtzug Jakarta - Surabaya in der 1.Klasse Liegesitze, Klimaanlage und Verpflegung. Der Zug braucht für die ca. 700km gut 10 Stunden.

Die Verkehrsinfrastruktur in Indonesien leidet häufig an technischen Mängeln und generell am mangelnden Risikobewusstsein der Verkehrsteilnehmer. Die Sicherheitsanforderungen und -vorkehrungen liegen deutlich unter europäischem Niveau. Der Straßenverkehr, insbesondere außerhalb der Großstädte, ist unfallträchtig. Fahrzeuge sollten grundsätzlich nur mit Fahrer angemietet werden. Aufgrund der ungewohnten Verkehrssituation kommen Unfälle mit angemieteten Motorrädern häufig vor, insbesondere auf Bali und Lombok; daher wird zu besonderer Vorsicht geraten. Besonders bei Anmietung von Motorrollern und Motorrädern soll, im Hinblick auf mögliche Unfälle oder Diebstahl, auf ausreichenden Kasko- und Haftpflichtversicherungsschutz durch den Vermieter Wert gelegt werden.

Mit dem Bis (Bus) hingegen kann man alles erleben, von Anschiebehilfe am Berg bis 1 Tag Nothalt wegen Defekt! Überland- und Übernachtbusse sind im allgemeinen ganz ok, europäische Aufteilung (2-2) und fahrtüchtig. Linienbusse sind da gewöhnungsbedürftiger, da kleine Sitze, asiatische Aufteilung (2-3 oder sogar 3-3), abenteuerlicher Zustand und wenn Gepäck nicht auf den Schoß soll, kostet das extra. Gerne werden einem gegen Aufpreis auch '1.Klasse-Busse' angepriesen - im Endeffekt gibt es aber doch nur einen Bus und alle fahren mit den hoch angepriesenen Liegesitzen (normale Sitze, deren Lehnen man verstellen kann). Abfahrtszeiten sind 'Richtzeiten' - besser 15-30 min eher da sein, aber auch keine Panik bekommen, wenn 20 min nach planmäßiger Abfahrtszeit noch kein Bus in Sicht ist... irgendwann kommt immer einer. Als Richtlinie kann man ca. 20 km/h ansetzen, um Fahrtzeiten über Land einzuschätzen. Bei Zwischenstopps auf das Gepäck aufpassen!

Bemos (Minibuse) verkehren vor allem zu kleineren Zielen, wie z.B. Vulkanen und kleineren Dörfern. Sie sind meist mit doppelter Bankanzahl (vgl. zu Europa) ausgestattet und die Indonesier bekommen in einen Minivan locker 10-15 Leute rein. Bemos haben meist verschiedene Farben, die anzeigen, welche Tour ein Bemo überwiegend fährt. Je nach Insel sind aber auch nur die Stoßfänger verschieden lackiert. Touristen werden in der Regel immer im Bus befördert, Gepäck auf dem Dach, die Schulkinder am Fenster hängend, auf dem Dach, an die Leiter geklammert etc... Wer touristische Touren bei einem guten örtlichen Reisebüro bucht, oder auch vom Hotel vermittelt bekommt, sitzt heutezutage aber eher im klimatisierten kleineren Reisebus (Bis Pariwisata) der in Bestuhlung (ca. 20-30 Sitzplätze) und Standard eher Europäischen Normen genügt. Allerdings kostet das natürlich auch seinen Preis.

Oplet. Dies ist ein Abenteuer (entweder kommt man an oder nicht). Ein Oplet ist aber ideal wenn man z.B. in einer groesseren Stadt vom Bahnhof in einen Vorort oder durch die Stadt muss. In Bandung kommt man z.B. nach Lembang (wo kein Becak mehr hinfaehrt) oder zum Dago Teehaus.

Becak. Dies ist eine Fahrradrikscha. Der Fahrer sitzt hinten. Der Preis muss verhandelt werden.

Bajaj. Motoradrikscha. Der Fahrer sitzt vorne. Der Preis muss wie immer verhandelt werden.

Suburban. Dies ist eine Verbindung zwischen den großen Städten (Bandung-Jakarta, Bandung-Cirebon).

Sprache[Bearbeiten]

  • Bahasa Indonesia
  • Kurzdictionary
    • terima kasih - Danke (mit Zusatz "banyak" Vielen Dank)
    • tidak - Nein
    • Ya - Ja
    • berapa - eigentlich "wieviel" und wird als Frage "was kostet es" verwendet
    • selamat pagi - Guten Morgen
    • selamat datang - Herzlich Willkommen
    • selamat malam - Guten Abend
    • selamat soré - Guten Nachmittag
    • selamat siang - Guten Tag
    • selamat makan - guten Appetit
    • selamat tinggal - Aufwiedersehen ("Ein gutes Bleiben", sagt der der geht)
    • selamat jalan - Aufwiedersehen ("Einen guten Weg", sagt der der bleibt)
    • sampai jumpa nanti - Bis später
    • sampai jumpa besok - Bis Morgen
  • Verdopplung des Wortes ist fast immer Mehrzahl
    • anak - Kind
    • anak-anak - Kinder
  • Dialekte der Regionen und Inseln
  • Ein guter Sprachführer, mit dem man sich nach ein paar Tagen problemlos verständigen und vieles lesen kann, ist der 'Kauderwelsch - Indonesisch Wort für Wort', ISBN 3894160047

Kaufen[Bearbeiten]

Auf Java ist alles, zumindest für unsere Verhältnisse, extrem billig. Jedoch hat man z.B. Mühe, Kleider in seiner Größe zu finden, da die Asiaten doch kleiner und schmaler als wir Europäer sind. In dem Künstlerstädtchen Ubud (auf Bali) gibt es jede Menge Möglichkeiten zum Shoppen. Da wird der Geldbeutel schnell leichter. Bali ist etwas teurer als Java, aber trotzdem noch billig. Es gibt viele schöne Handwerksarbeit und auch Bilder, bei angeblichen Antiquitäten sollte man aber schon mehr Erfahrung haben! Der Kauf und die Ausfuhr von echten Antiquitäten kann zu erheblichen Problemen mit dem indonesischen Zoll führen. Sofern man hier bei den Beamten auffällt, kann das heftigen Ärger geben und wer nicht im indonesischen "Cafe Viereck" landen will, kann sich auf einige tausend Euro an Bakschisch einstellen.

Besonders auf Java muss man stets auf Rikscha-Fahrer achten, die einem häufig folgen. Diese geben dann in Geschäften oder Hotels an, dass sie den Kunden vermittelt hätten und bekommen Provisionen von den Händlern, die auf den Kaufpreis aufgeschlagen werden.

In ganz Indonesien werden gerne die beliebten Batik- Bilder oder Batik- Sarongs / Stoffe oft in minderer Qualität (nicht UV-resistent, wasserfest,...) verkauft, daher sollte man hier immer auf den 'Wassertest' bestehen, bei dem das ausgesuchte Ojekt mit einem tropfnassen Tuch abgerieben wird. Bei echter Batik passiert hierbei nichts. Generell ist Vorsicht bei den Begriffen "Batik", "Art" und "Exhibition" geboten, die häufig nur dazu dienen Touristen Massenware zu verkaufen.

Preise sind grundsätzlich an den Dollar gekoppelt, so dass die aktuelle Preisgestaltung häufig von den Angaben in Reiseführern abweicht.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Indonesiens Küche gehört nicht unbedingt zu "Asia's Top Class" und ums Nasi Goreng kommt der Traveller eh' nicht rum. Auf keinen Fall sollte der Besucher das Sate (Hühnerfleisch mit Erdnusssauce) verpassen. Die vielen Angebote sind kaum zu verfehlen.

  • Sate gibt es mit verschiedenen Fleischsorten
    • Sate Ayam - Huhn
    • Sate Daging - Rind
    • Sate Kambing - Lamm oder Ziege
    • Sate Babi - Schwein
  • Kerupuk (das e wird verschluckt also krupuk gesprochen, früher auch kroepuk , "oe" ist aus dem Holländischen und wird als "u" gesprochen)
    • Chips aus Reis oder Krabbenmehl
  • Süßes
    • Pisang goreng - gebratene Bananen
  • Allgemein

Wer sich etwas auf die Suche begibt, findet die sogenannte kolak. Eigentlich ein Getränk mit Kokosmilch, Palmzucker und Bananenstücken. Für den speziellen Geschmack ist das ganze bereits etwas vergoren (schmeckt zumindest so).

Sehr gut schmecken auch die frisch gepressten Fruchtsäfte aus Mangga (Mango), Nanas (Ananas), Sirsak (eine Anonenart), Nangka (Jackfruit), Alpukat (Avocado - schmeckt aber süss - wird oft mit Schokosirup gereicht). Wenn Sie Getränke ohne Eis bestellen: tanpa es.

Häufig bekommt man auch Mie bakso. Das sind Nudeln mit Rindfleischbällchen. Die Bällchen gibts auch aus Fisch (ikan). Wer Tofu (Tahu) mag kann auch mal Gado-Gado probieren, eine Art Salat mit Tofu, Gemüse und Erdnuss Sauce. Bakso selbst, also die Hackfleischbällchen sind laut Einheimischer Aussagen für Touristen oft auch mit Vorsicht zu genießen. So gibt es leider auch "Billig Bakso", von denen gesagt wird, man wisse nicht so genau was wirklich drin ist.

Ziemlich risikofrei lässt es sich in den Einkaufszentren der Großstädte essen. Ansonsten kann man auch einen Warung (kleines indonesisches Restaurant) oder die Stände eines Nachtmarktes (pasar malam) - natürlich abends - besuchen. Wer gerne einen der Straßenstände probieren will, sollte sich an gekochtes, gebratenes oder gegrilltes Essen halten.

Wer direkt am Meer ist, sollte auch unbedingt frischen Fisch (ikan), Shrimps/Garnelen (udang), Tintenfisch (cumi-cumi) probieren. Ausserhalb der Touristenzonen kann man dort, wo der frische Fang gelöscht und verkauft wird, sich oft einen Fisch aussuchen und direkt zubereiten lassen. Falls vorhanden, dazu einmal Kangkung (eine Art Wasserspinat) probieren. Ach ja: und Chili heisst cabe und wenig sedikit.

Ausgehen[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Internationale Hotels gibt es in allen Großstädten und Touristenzentren. Die Hotelsteuern sind hoch (10 % Bedienung, außerdem 11 % Steuer). In vielen Touristengegenden, z. B. auf Bali, ist von Hotels der internationalen Luxusklasse bis zu Strandhütten fast jede Art von Unterkunft erhältlich. Auch Hotels der Mittelklasse haben oft Swimmingpools und verleihen die gängigsten Sportausrüstungen.

Lernen[Bearbeiten]

  • Deutsche Internationale Schule Jakarta
  • Deutsche Schule Bandung
  • Goethe Institut
  • Universitäten

Arbeiten[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

Die indonesiche Regierung hat die offiziellen Feiertage für das Jahr 2008 bekanntgegeben. Demnach werden zwei religiöse Feiertage von einem Donnerstag auf den darauffolgenden Freitag verschoben. Insgesamt gibt es 13 nationale Feiertage und vier offizielle Urlaubstage:

Termin Name Bedeutung
01.01 Neujahr Neujahr nach gregorianischem Kalender
10.01 Idul Adha 1429 Islamisches Neujahrsfest 1429 23.03 Hari Raya Nyepi hinduistischer Feiertag hauptsaechlich auf Bali (Quiet Day)
25. März 2016 Jumat Agung Karfreitag
5. Mai 2016 Pentakosta / Kenaikan Isa Almasih Christihimmelfahrt
20.05 Waisak Buddhistischer Feiertag zur Geburt,Erleuchtung und Tod Buddhas (Borobodurfest)
30.07 Isra Miraj Mohammads Entrückung am 1.September
17.08 Hari Merdeka indonesischer Unabhaengigkeitstag

Unbekannt

Idul Fitri Ende des Fastenmonats
08.12 Idul Adha 1429 Hijriyah
25.12 Natal Weihnachten
29.12 Islamischer Neujahrstag

Sicherheit[Bearbeiten]

Es wird landesweit zu größter Vorsicht beim Verzehr von Alkohol geraten. Mehrere Kranken- und Todesfälle, auch von deutschen Staatsangehörigen, nach dem Genuss von alkoholischen Getränken lassen auf mit Methanol verunreinigte Getränke schließen. Methanolvergiftungen können schwere gesundheitliche Schäden verursachen und schlimmstenfalls tödlich verlaufen.

Man sollte überall vorsichtig sein. Vor allen Dingen sollte man nicht provozieren oder angeben. Das fordert meistens eine Aktion heraus. Also nicht die teure Uhr am Arm aus dem Autofenster oder Becak zeigen!

Bei Problemen kann man sich an die Vertretungen wenden:

  • Deutsche Botschaft Jakarta: Jalan M.H. Thamrin 1, 10310 Jakarta; Tel.: +62-21-398 55 000 - Der Bereitschaftsdienst für Notfälle außerhalb der Öffnungszeiten ist unter der Nummer +62-811-152526 zu erreichen.

Außerdem gibt es Konsulate in:

  • Medan (Sumatra): Jalan Samanhudi 16, Medan 20152; Tel.: +62-61-4568006 (bis auf weiteres geschlossen)
  • Sanur (Bali): Jalan Pantai Karang 17, Batujimbar-Sanur/Bali.; Tel.: +62-361-288535
  • Surabaja - (Java): Jalan Dr. Wahidin 27, Surabaya 60264; Tel.: +62-31-5631871

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch.

Für eine Reise nach Java und Bali ist eine Hepatitis A + B Impfung empfohlen. Des weiteren sind auch mögliche Auffrischungen für Polio und Typhus notwendig. Da es in vielen Gebieten noch sumpfig ist (auch in Jakarta!!), sollte man an Malariaprophylaxe denken!

Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen, Einmalhandtücher verwenden.

Eine gute und kompakte Reiseapotheke sollte nicht fehlen, vor allem auch wirksame Durchfallmittel. Kohletabletten sind bei Durchfall nicht ratsam, man sollte sie nur bei Vergiftungen benutzen. Statt einer Malaria-Prophylaxe kann auch z.B. Lariam als Notfallmedikation mitgenommen werden. Insgesamt sollte man aber möglichst immer lange Kleidung tragen und Insekten-Abwehr-Mittel sowie Moskitonetze nutzen, so können Insektenstiche großenteils vermieden werden. Vorsicht ist auch vor dem Dengue Fieber geboten, Infektionen auf Java haben stark zugenommen. Die gestreiften Mosquitos können den Virus übertragen, sie sind besonders am Tage aktiv.

Die Auswahl des Medikamentes und dessen persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten entsprechend dem Reiseprofil (Dauer, Ort und Zeit) unbedingt vor Abreise mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.

Respekt[Bearbeiten]

Da die indonesische Bevölkerung einiges mit den Kolonialmächten mitgemacht hat, sollte man mit überheblichen Phrasen und Handlungen vorsichtig sein! Besonders die älteren Indonesier kennen diese Zeit noch zu gut! Hinsichtlich Religionen waren die Indonesier immer ziemlich tolerant, man weiß aber nicht, wie die Rückkehr zu den alten Gesetzen des Islams seit 1990 hier gewirkt hat.

Kurz: Man kommt gut mit den Menschen aus, wenn man offen, aber nicht arrogant ist!

Kommunizieren[Bearbeiten]

Man kommt gut mit Englisch weiter, zumindest in den größeren Städten. Dadurch, dass erst seit ein paar Jahren Englischunterricht als Pflichtfach an den staatlichen Schulen existiert, ist es sehr schwer sich mit einfachen Menschen auf englisch zu unterhalten. Es erweckt den Anschein, dass die Indonesier Englisch sprechen können. Überall wird man auf der Strasse mit "Hello Mister!" und "How are you?" begrüsst, ein Conversation auf Englisch fällt dann meistens sehr schwer. Auf jedenfall lohnt es sich trotzdem immer auf die Leute zuzugehen, man lernt so Land und Leute gut kennen (immer ein Abenteuer). Indonesisch ist zumindest in den Grundzügen eine sehr einfache Sprache. Es lohnt sich, vor der Reise einige Wörter und Sätze zu lernen. Indonesier zeigen sich sehr erfreut, wenn man auch nur ein paar Brocken ihrer Sprache beherrscht. Dass sich daraus die eine oder andere interessante Situation ergibt, ist naheliegend. (siehe Sprache)