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Impernetrable

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Der Impernetrable ist der nordwestliche Teil der argentinischen Chaco. Es ist ein dichter, "undurchdringlicher" Trockenwald mit zwischendurch Savannenlandschaften.

[bearbeiten] Regionen

Man kann die Region als relativ einheitlich bezeichnen. Sie erstreckt sich zwischen dem Osten der Provinz Salta über den Norden von Santiago del Estero bis in den Westen von Formosa und der Provinz Chaco.

[bearbeiten] Orte

  • Castelli, 40.000 Einwohner, die Metropole des Impernetrable im westlichen Chaco
  • Las Lomitas, 15.000 Einwohner, der westliche Endpunkt der geteerten Ruta 81 in Formosa
  • Ingeniero Juárez, 10.000 Einwohner, isoliertes Zentrum der Erdölförderung im westlichen Formosa
  • Juaquín V. Gonzalez, 10.000 Einwohner, im Osten von Salta gelegene Regionalmetropole
  • Villa Río Bermejito, 1.000 Einwohner, kleiner Touristen- und Badeort am Río Bermejo

[bearbeiten] Weitere Ziele

[bearbeiten] Hintergrund

Der Westen der argentinischen Chaco-Region besteht aus dichten Dornbuschwäldern, die Impernetrable (undurchdringlich) genannt werden. Die Region ist deutlich trockener als der Litoral Chaqueño und der Süd-Chaco. Verheerende Dürren im Winterhalbjahr sind häufig und machen den Landarbeitern das Leben schwer.

Für den Reisenden sind in dieser heißen, fast tropischen Gegend vor allem die Naturreservate interessant, die immer noch praktisch unberührte Natur bieten. Vor allem die Tierwelt, mit Großkatzen wie Jaguaren und Pumas, aber auch Hirschen und anderem Rotwild, ist sehenswert.

[bearbeiten] Sprache

In der Region wird weitgehend das argentinische "Standardspanisch" gesprochen. Daneben gibt es aber auch noch indianische Sprachen wie Chiriguano, Chané. Wichi und Toba, die insgesamt von etwa 200.000 Menschen gesprochen werden.

[bearbeiten] Anreise

Die Region ist am besten vom Osten aus zu erreichen; Ausnahme ist der Osten der Provinz Salta, der an das Straßennetz dieser Provinz gut angebunden ist. In die größeren Städte fahren Busse. Orte mit größeren Flughäfen gibt es nicht.

[bearbeiten] Mobilität

Zwischen den wichtigsten Orten verkehren Busse. Nicht einfach ist es dagegen, die Region in Ost-West-Richtung zu durchqueren, hier benötigt man ein idealerweise geländegängiges eigenes Fahrzeug. Ansonsten muss man den Umweg über die Provinz Santiago del Estero nehmen.

[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Architektonische Sehenswürdigkeiten gibt es so gut wie keine. Dagegen ist die Natur der Protagonist der Region.

[bearbeiten] Aktivitäten

  • "Safaris" in die Trockenwälder. Ausgangspunkte sind Castelli und Villa Río Bermejito.

[bearbeiten] Küche

[bearbeiten] Ausgehen

In allen größeren Orten findet man auch ein bescheidenes Kultur- und Nachtleben.

[bearbeiten] Sicherheit

In der abgelegenen Region gehen die größten Gefahren von der Natur, nicht vom Menschen aus. Aufpassen sollte man vor allem auf giftige Schlangen. Pumas und Jaguare sind dagegen meist sehr scheu, bei Begegnungen gelten die in Sierras Pampeanas beschriebenen Regeln.

[bearbeiten] Klima

Der Impernetrable hat ein sehr extremes, fast tropisch heißes Klima. Die Sommer sind feucht und sehr heiß (38°C in Castelli). Die Städte Rivadavia (Salta) und Campo Gallo (Santiago del Estero), beide in der Region, wetteifern darum, der Hitzepol Südamerikas zu sein. In beiden Orten wurden bereits über 48°C gemessen - nicht einmal die Amazonasregion kann da mithalten. Der Winter ist sehr trocken und fast sommerlich warm (durchschnittlich 23°C in Castelli).

Die beste Reisezeit ist wegen des Klimas das gesamte Winterhalbjahr, auch weil im Sommer oft die Erdstraßen nach Regenfällen unpassierbar sind. Baden in den Flüssen und Seen der Region kann man praktisch das ganze Jahr über, auch wenn es im Winter seltene Kälteeinbrüche mit frischen Temperaturen geben kann.

[bearbeiten] Weiter geht's

Ein besonderes Abenteuer ist die Ruta Nacional 81, die "Ruta del Impernetrable", die von Formosa nach Tartagal (in Salta) führt. Man sollte sie nur im Winterhalbjahr und auf jeden Fall mit einem geländegängigen Fahrzeug bezwingen. Belohnt wird man mit unglaublicher Einsamkeit und unberührter Natur, und als Ziel lockt der Andine Nordwesten mit seinen spektakulären landschaftlichen und kulturellen Attraktionen.

[bearbeiten] Weblinks