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Hongkong

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Hongkong
Hongkong Panorama: Blick von der Lugard Road
Kurzdaten
Bevölkerung: 6.980.412
Fläche: 1.092 km²
Zeitzone: UTC+8




Die Metropole Hongkong (chinesisch 香港 Xiānggǎng, kant. Yale: Hē​unggóng, Jyutping: Hoeng1gong2, Guangfu: Hêng1gong2, Yựtpíng: Hơnggỏng, engl. Hong Kong „Duftender Hafen“) ist der Name einer Sonderverwaltungszone an der Südküste der Volksrepublik China.

Regionen[Bearbeiten]

Die Sonderverwaltungszone Hongkong lässt sich in vier Regionen Kowloon, Hong Kong Island, New Territories und Outlying Islands aufteilen. Die eigentliche Kernstadt erstreckt sich zu beiden Seiten des Victoria Habours sowohl in Kowloon als auch auf Hong Kong Island. Viele Fährverbindungen, sowie Autotunnels und U-Bahnlinien verbinden die beiden Seiten der Stadt.

  • Kowloon war einmal der am dichtesten bevölkerte Ort der Erde und ist auch heute noch der am dichtesten besiedelte Teil Hongkongs. Im Stadtteil Mong Kok beträgt die Bevölkerungsdichte laut Schätzungen zwischen 180.000 und 250.000 Einwohnern/km2. Dass Kowloon (noch) keine so beeindruckende Skyline hat wie die im Hafen gegenüberliegende Seite liegt daran, dass der Flughafen noch bis vor einigen Jahren mitten in Kowloon am Hafen lag und das Errichten von Hochhäusern unmöglich machte. Mittlerweile hat sich dies geändert und seit Ende 2010 steht das höchste Gebäude Hong Kongs nicht mehr auf Island Seite. Das International Commerce Center an der MTR Station Kowloon kann unter anderem mit dem höchsten Hotel der Welt (Ritz Carlton im 118. Stock) und der O-Zone, einer Bar auf 467 Metern mit atemberaubendem Blick, aufwarten. Vor allem ist Kowloon aber für seine Straßenmärkte und kleinen Läden bekannt, die alles vom günstigen Maßanzug bis zur teuren Rolex verkaufen.
  • Hong Kong Island war die Keimzelle der einstigen britischen Kolonie, die rund um die Stadt Victoria wuchs. Die Skyline der dem Victoria Habour zugewandten Stadtteile gilt als eine der schönsten der Welt und sie wächst kontinuierlich weiter. Höchstes Gebäude ist derzeit der IFC2 Tower mit 88 Stockwerken im Stadtteil Hongkong/Central. An der Südseite Hong Kong Island befinden sich ein paar Strände und verstreute Satellitenstädte wie Stanley und Aberdeen. Überragt wird Hong Kong Island durch einige Berge, von denen der Victoria Peak - meist nur The Peak genannt - die Skyline überragt und einen fantastischen Blick über den Victoria Harbour bietet.
  • New Territories heißen die Gebiete auf dem Festland die zusammen mit Kowloon und den umliegenden Inseln gegen Ende des 19. Jh. zur britischen Kolonie hinzugefügt wurden. Diese Gebiete bilden einen erstaunlichen Kontrast zu hektischen Stadt Hongkong und wirken in manchen Teilen sehr ländlich. Wichtige Orte sind Sha Tin und Tai Wo.
  • Outlying Islands heißen all die großen und kleinen Inseln die rund um die Kowloon Halbinsel und Hong Kong Island verstreut liegen. Mit Abstand die größte Insel ist Lantau, auf der sich der Flughafen befindet und die an das U-Bahn Netz angeschlossen ist. Die Insel ist reich an Zielen, bspw. dem neu eröffneten Disneyland Freizeitpark und der größten freisitzenden Buddhastatue der Welt. Lamma liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Hong Kong Island und ist vor allem mit guten Seafood-Essen und Naherholung verbunden.

Hintergrund[Bearbeiten]

Geographie und Klima[Bearbeiten]

HK Map of Hong Kong Island.png
Klimadiagramm Hongkong

Hongkong liegt am Delta des Perlflusses. Hongkongs 1.090 qkm Fläche verteilen sich auf vier Gebiete: Hong Kong Island (79 qkm), Kowloon (12 qkm), New Territories (740 qkm) und die Outer Islands (248 qkm). Bestimmt wird die Stadt durch die Berge an deren Fuße sie sich erstreckt. Die höchste Erhebung ist der TaiMoShan (957m) in den New Territories, höchste Erhebung Hong Kong Islands ist der Peak (552 m).

Fast acht Millionen Menschen leben in Hongkong, hauptsächlich in Kowloon und im Norden von Hong Kong Island. Die New Territories sowie die übrigen Inseln sind oft wenig und teilweise sogar gar nicht besiedelt. 98 Prozent der Bevölkerung Hongkongs sind Chinesen und nur ungefähr ein Prozent der Bewohner sind Weiße. Die wichtigsten Religionen sind der Konfuzianismus, der Taoismus und der Buddhismus. Christen machen in Hongkong fast 10 Prozent der Bevölkerung aus, dabei handelt sich vor allem um Anglikaner und Katholiken. Der Islam spielt nur eine untergeordnete Rolle.

In Hongkong herrscht subtropisches Klima mit feuchten und heißen Sommern und mit trockenen und milden Wintern. Die Temperaturen im Januar betragen 5 bis 15 Grad und steigen in den Sommermonaten auf durchschnittlich fast 30 Grad. Besonders ungewohnt mag die hohe Luftfeuchtigkeit sein, vor allem in den Monaten April bis August. Werte von 97 % sind keine Seltenheit. Im April bis September sorgt der Monsun für große Niederschlagsmengen, vor allem in Form von plötzlichen Wolkenbrüchen. Im Sommer (Juli-September) ist Taifun-Saison, und während dieser orkanartigen Stürme herrscht teilweise Ausgangsverbot, an das man sich auch halten sollte. Hong Kong kann man das ganze Jahr über bereisen, jedoch sind die Monate Juni bis August doch klimatisch sehr anstrengend.

Geschichte[Bearbeiten]

Archäologische Funde belegen, dass das Gebiet des heutigen Hongkongs bereits seit 6.000 Jahren besiedelt ist. Lange Zeit befanden sich an der Stelle der heutigen Millionenmetropole aber nur kleine Siedlungen von Fischern, die wichtigste Stadt der Region war Kanton (GuangZhou). Erst mit der Ankunft der Europäer erfuhr Hongkong zunehmend Bedeutung. Mitte des 16. Jahrhunderts durften die Portugiesen in Macau einen Stützpunkt errichten, nachdem sie mehrfach chinesische Handelsschiffe im Kampf gegen Piraten unterstützt hatten. Weiterhin bestand jedoch von wenigen Ausnahmen abgesehen Einreiseverbot für Ausländer in das Reich der Mitte.

Nachdem der Handel mit den Portugiesen sich für China ebenfalls als vorteilhaft erwies, wurde ab 1685 die Stadt Kanton für den Freihandel mit europäischen Händlern geöffnet. Als erste Handelsgesellschaft richtete sich die British East India Company in Kanton ein. Die Chinesen handelten mit Seide und Tee, während die Engländer Wolle, Zinn und Blei anboten. Da die Menge englischer Waren nicht ausreichte um die gewünschten Mengen Tee zu kaufen, begannen die Engländer Mitte des 19. Jahrhunderts Opium aus Indien in China einzuführen. Die Auswirkungen dieser Politik waren für China dramatisch: Plötzlich begann immer mehr Geld im Handel mit England aus China abzufließen, die Anzahl Opiumabhängiger Chinesen stieg immens an und Korruption stand in den Handelsstätten auf der Tagesordnung. Als Gegenmaßnahme wurden 1839 alle europäischen Handelshäuser geschlossen und das Opium beschlagnahmt. England entsandte daraufhin ein Expeditionsheer und es kam zum Ersten Opiumkrieg (1840-42). Am 26. Januar 1841 nahm Captain ‚’’Charles Elliott’’’ offiziell die Inseln Hongkong für die Krone in Besitz. Nachdem der Erste Opiumkrieg 1842 mit dem Frieden von NanJing beendet wurde blieb HongKong im Besitz der Engländer und fünf chinesische Häfen wurden für den Freihandel geöffnet. Dispute über den ausgehandelten Friedensvertrag führten zum Ausbruch des Zweiten Opiumkriegs (1856-58) in dem die Engländer ebenfalls siegreich hervorgingen. Die Halbinsel Kowloon wurde zur Kolonie Hong Kong hinzugefügt.

Ende des 19. Jahrhunderts nutzen die Engländer politische Instabilitäten in China und schlossen einen Pachtvertrag im Juni 1898 für die New Territories und die Hongkong umliegenden Inseln für 99 Jahre. Als Pacht wurde die Summe von 5000 HKD ausgehandelt. In der darauf folgenden Zeit entspannte sich das Verhältnis zwischen chinesischen und englischen Händlern, die sich in einer gegenseitigen Abhängigkeit befanden. Die Bevölkerung in der Kolonie wuchs stetig an und auch wirtschaftlich entwickelte sich Hongkong prächtig.

Im Zweiten Weltkrieg besetzte Japan ab 1938 Südchina und Hongkong wurde zum Ziel von ungefähr einer halben Millionen Kriegsflüchtlingen. Einen Tag nach dem Angriff auf Pearl Habor begann am 8.12.1941 die japanische Erstürmung Hongkongs. Nach 18 Tagen kapitulierte der Governor of Hong Kong, Sir Mark Young, und die fast vierjährige Besetzung Hongkongs begann. Heute erinnert eine Ausstellung im Museum of History an die Besetzung, in deren Folge die Anzahl der Bevölkerung durch Deportation und die harten Lebensbedingungen in der Stadt erheblich dezimiert wurde.

Nach der Kapitulation Japans im August 1945 fiel die Kolonie zurück an Großbritannien. Die Bevölkerung wuchs schnell wieder an, nicht zuletzt aufgrund des Bürgerkriegs in China (1945-1949). Ein amerikanisches Handelsembargo gegen China und Korea (1950-53) bremste die Entwicklung Hongkongs als Handelsmetropole und führte zur Industrialisierung der Kolonie. In den 1970ern wurden die starken Industriezweige Textil und Uhren durch einen Ausbau der Dienstleistungssektoren Banken und Versicherungen ergänzt und Hongkongs Entwicklung zur internationalen Finanzmetropole in Fernostasien begründet. Die Industrie wanderte zunehmend in angrenzende chinesische Gebiete (z.B. ShenZen) ab und der Tourismus wurde neben dem Finanzdienstleistungssektor zum zweiten großen wirtschaftlichen Standbein.

1984 handelte die britische Regierung unter Magaret Thatcher die Sino-British Joint Declaration aus, in der das Vereinigte Königreich und China die Rückgabe Hongkongs besiegelten. Obwohl Hong Kong Island und Kowloon nicht Bestandteil des Pachtvertrages waren, waren längst die verschiedenen Gebiete Hongkong so zusammengewachsen, dass an eine getrennte Übergabe der New Territories nicht zu denken war. In der Joint Declaration wurden wichtige Punkte wie der 50jährige Status Hongkongs als Sonderverwaltungsgebiet (Special Administrative Region, SAR), die einhergehende Beibehaltung des Wirtschafts- und Rechtssystems und die Gewährleistung von Grundrechten wie Presse-, Reise- und Berufsfreiheit. Am 01.07.1997 wurde Hongkong dann in einer großen Zeremonie an China zurückgegeben, jedoch hat sich in vielen Bereichen des Alltags kaum etwas seitdem geändert. Allerdings lässt sich eine Beschränkung der Pressefreiheit feststellen und die freien Wahlen die für 2007 vorgesehen waren wurden verboten.

Anreise[Bearbeiten]

Einreisebestimmungen[Bearbeiten]

EU-Bürger der Schengenstaaten sowie Schweizer können bis zu drei Monate (90 Tage) visumfrei Hongkong besuchen. Bei längerem Aufenthalt muss entweder ein Arbeitsvisum beantragt werden oder man muss vorübergehend (Tagesausflug reicht) Hongkong verlassen, beispielsweise nach Macau oder Shenzhen. Bei der Einreise muss man eine Arrivalcard (Einreisekarte) ausfüllen. Der Durchschlag dieser Arrivalcard ist gleichzeitig die Departurecard (Ausreisekarte). Hebt man sich diesen Durchschlag also gut auf, entfällt bei der Ausreise das erneute Ausfüllen.

Grundsätzlich Zollkontrollen finden nicht statt, sind aber immer möglich. Zollfrei sind: 19 Zigaretten oder 15 Zigarren oder 75g Tabak, zusätzlich 1 Liter alkoholische Getränke [1]. Andere Güter in vernünftigen Mengen. Schusswaffen müssen deklariert werden und bei der Einreise in Verwahrung gegeben werden. Devisen und HKD sind unbegrenzt ein und ausführbar.

Flugzeug[Bearbeiten]

Hongkong wird praktisch von allen großen Fluglinien (z.B. Cathay Pacific, China Airlines, British Airways, Air France, Lufthansa, Swiss, Emirates, Gulf Air, Singapore Airlines) von Europa aus angeflogen. Direktflüge bestehen von Frankfurt, Amsterdam, Paris, London, München und Zürich und dauern ca. 12 Stunden. Die Preise für ein Rückflugticket bewegen sich zwischen 500 und 1300 Euro. Am teuersten sind die Tickets in den Sommerferien, um Weihnachten/Silvester und natürlich zum chinesischen Neujahr.

Der Flughafen Hongkong International (Cheklapkok) befindet sich in Hongkong außerhalb der Stadt auf der Insel Lan Tau. Diese ist durch eine große Brücke an die Stadt angebunden. Sollte man noch über keine Unterkunft verfügen, ist der Reservierungsschalter für Hotels in der Eingangshalle zu empfehlen, der oft Zimmer zu sehr guten Konditionen anbietet. Mehrere Möglichkeiten bieten sich an, um vom Flughafen in die Stadt zu gelangen. Wahrscheinlich empfiehlt es sich schon direkt am Flughafen eine Octopus-Karte (siehe Mobilität) zu kaufen. Der Airport-Express (AE, 06:00 Uhr bis 01:00 Uhr) ist sicher die schnellste Möglichkeit. Für 80 HKD (100 HKD) ist man in 20 Minuten (24 Minuten) in Kowloon (Hong Kong-Station). Für Octopuskarteninhaber ist eine an die Airport-Express-Fahrt anschließende MTR-Fahrt kostenlos. Eine Taxifahrt kostet ungefähr 300 HKD nach Kowloon, bzw. 350 HKD nach Hong Kong Island. Die verschiedenen Farben der Taxis stehen für die Gebiete, die sie anfahren. Rote Taxis fahren in die Stadt, grüne in die New Territories und blaue auf Lan Tau. Daneben fahren verschiedene Busse vom und zum Flughafen. Diese sind durch ein voranstehendes "A" gekennzeichnet. Günstig für die Fahrt vom Flughafen nach Kowloon zur Nathan Road ist der Bus A21 für 33 HKD.

Bahn[Bearbeiten]

Mit der Bahn fahren heute die meisten Chinesen aus der Provinz Guangdong 广东 nach Hongkong 香港, da es relativ billig ist. Dabei gibt es drei Möglichkeiten. Zum ersten gibt es einen Direktzug von GuangZhou nach Hongkong bei dem einige Züge auch in DongGuan 东莞 halten. Ein Streckenlauf pro Tag führt weiter bis nach Foshan 佛山 und ZhaoQing 肇庆. Jeden zweiten Tag fährt je ein Zug nach ShangHai 上海 und ein Zug nach BeiJing 北京. Eine weitere Möglichkeit ist den Grenzübergang LoWu (LouHu) zu nutzen. Auf chinesischer Seite befindet sich direkt der Bahnhof von Shenzhen, auf der Hongkonger Seite die Station LoWu der MTR. Vom Bahnhof Shenzhen kommt man in knapp einer Stunde nach zur GuangZhou East Railway Station. Die dritte Möglichkeit ist LokMaChau, wo auf der chinesischen Seite ein großer Busbahnhof ist und auf der Hongkonger Seite ebenfalls eine Station der MTR ist. Dabei sollte man also aufpassen, wenn man in Richtung Grenze von Kowloon aus mit der MTR fährt, dass man auch zum richtigen Grenzübergang fährt, weil einige nach LokMaChau und einige nach LoWu fahren.

Es gibt die U-Bahn, in HongKong "MTR" genannt (MassTransitRailway) und auf Hongkong Island auch eine Straßenbahn.

Bus[Bearbeiten]

Die KMB (Kowloon Motor Bus) verbinden alles das, was die MTR (U-Bahn) nicht abdeckt. Das Netz ist sehr gut ausgebaut und zu einem kleinen Preis ist man an den abgelegensten Ecken. http://kmb.hk

Auto[Bearbeiten]

Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Mobilität wird in Hongkong GROSS geschrieben. Doch ein eigenes Auto ist hier nicht notwendig. Dem normalen Besucher stehen derart viele Möglichkeiten zum Ortswechsel zur Verfügung, dass es manchmal schwierig wird für welche man sich denn entscheiden soll. Auf Hongkong Island fährt man aufgrund der lang gezogenen aber schmal angelegten Stadtbebauung am besten mit der fast 100 Jahre alten Tram, oder mit der U-Bahn (MTR), bzw. geht zu Fuß. In Kowloon ist man hauptsächlich mit der MTR unterwegs, oder auch zu Fuß. Für längere Durchquerungen sind auch die vielen Doppeldeckerbusse sehr günstig und praktisch. Wer unsicher ist mit dem dortigen Nahverkehr kann auch auf die günstigen Taxen zurück greifen. Diese sind schnell und günstig im Gegensatz zu deutschen Taxen. Nur die Verständigung kann mangels Englischkenntnisse des Fahrers schon einmal schwierig werden. Die Zieladresse in chinesischen Schriftzeichen ist da vom Vorteil. Hilfe hierzu bekommt man beim "Hongkong Tourism Board" und sicherlich auch im Hotel. In den New Territories ist man mit den Zügen (KCR) am besten Unterwegs. Es gibt dort zwei Strecken, die "EastRail" und die "WestRail". Aber auch Busse fahren bis ins Hinterland an die Chinesische Grenze.

Octopus-Karte[Bearbeiten]

Egal ob man nun Bus, MTR oder Schiff fährt, fast überall kann man mit der Octopus-Karte bezahlen. Diese Geld-Karte wird unter anderem auch am Flughafen für 150 HKD verkauft. 100 Dollar können davon beim Ersterwerb zum Fahren verwendet werden. Wenn man Hong Kong dann wieder verlässt, bekommt man die 50 HK$ Differenz(deposit) beim Abgeben wieder zurück. Aufgeladen werden kann die Karte u.a. an jeder MTR-Station und in vielen "Seven Eleven" Shops. Der Vorteil der Karte ist, dass immer der passende Betrag beim Betreten oder Verlassen der Verkehrsmittel automatisch an einer Lesestation abgebucht wird und man sich nicht um Tickets oder Kleingeld zu kümmern braucht. Die Ocotopus Card hat sich in den letzten Jahren rasant in das tägliche Leben eingebunden. Man kann mit ihr bequem sowohl die MTR und KCR nutzen, als auch die Trams auf Hong Kong Island. Besucher des Victoria Peak können damit sogar die Peak Tram bezahlen. Die Star Ferry steht ebenfalls zum Bezahlen mit der Octopus bereit, wie fast alle Fähren zu den Outlying Islands. In vielen Läden und Shops kann man mit der Octopus Card mittlerweile auch bezahlen. Sie ist somit ein "Muss" für den Hong Kong Besucher. Sie bietet nur Vorteile und einen Vorrat an genügend Kleingeld bei sonst schwerem Münzgeld

Bahn[Bearbeiten]

Die Regionalzüge der KCR waren eine Ergänzung der MTR und gehören seit 2007 auch zur MTR Cooperation. Es kann ebenfalls mit der Octopus-Karte bezahlt werden. Sie fahren auf mehreren Linien bis an die Grenze bei Shenzhen. Mit ihren regelmäßigen Abfahrten, günstigen Preisen und großen Teils unterirdischer Linienführung erinnern sie eher an eine U-Bahn.
Ab dem Hauptbahnhof HungHom fahren Züge in chinesische Metropolen wie Guanzhou, Beijing, Shanghai.

Karte der MTR und des AirportExpress in Hongkong

MTR[Bearbeiten]

Hongkong verfügt über eines der modernsten Massentransitsysteme der Welt. Durch Hong Kongs Untergrund führen fünf verschiedene Routen, auf denen die MTR von 6 Uhr morgens bis ein Uhr nachts verkehrt. Zu den Stoßzeiten fahren die Bahnen im 2-Minuten-Takt, ansonsten alle 4 Minuten. Fahrpreise beginnen bei 4 HKD. Eine Durchquerung des Hafenbeckens kostet grundsätzlich 10 HKD. Hong Kongs U-Bahn ist auch eine der saubersten und sichersten Systeme seiner Art in der Welt. Die Züge werden von der Leitzentrale computergesteuert. Der Fahrer im Zug dient lediglich zur Aufsicht in den Bahnhöfen und zum Eingreifen im Notfall.

AirportExpress[Bearbeiten]

Als der Flughafen rund 46 Kilometer aus der Innenstadt verlagert wurde, benötigte man auch eine neue Anbindung. Der AirportExpress ist wesentlich schneller als die MTR und benötigt für die Strecke zwischen Flughafen und Central Station 23 Minuten. Die Strecke führt über Tsing Yi und Kowloon Station. Eine einmalige Fahrt kostet 100 HKD für die Strecke Central Station - Flughafen (90 HKD ab Kowloon Station, 60 HKD ab Tsing Yi Station). Die jeweils vorausgehende oder anschließende MTR-Fahrt ist kostenlos. Es besteht auch die Möglichkeit ein Hin- und Rückfahrtticket zu kaufen (Central Station: 180 HKD, Kowloon Station 160 HKD). Es gibt AirportExpress-Tickets auch im Dreierpack, die sind dann etwas günstiger. Der AirportExpress verkehrt zwischen 5:50 Uhr und 0:48 Uhr.

Wer im Besitz eines Tickets für den AirportExpress ist, kann den kostenlosen In-town Check-in benutzen. Es empfiehlt sich aber vorher zu prüfen, ob die entsprechende Airline einen Check-In-Schalter hat. Check-in-Schalter gibt es sowohl in der Central, als auch der Kowloon Station, bei denen Gepäck schon Stunden vor Abflug eingecheckt werden kann. Das ist besonders praktisch, wenn man das Hotel früh verlassen muss, der Flieger aber erst später abfliegt. Öffnungszeiten der Check-in-Schalter sind 5:30 Uhr bis 0:30 Uhr.

Der AirportExpress bietet auch eine Anbindung an das Gelände der Asia World-Expo.

LTR[Bearbeiten]

Die LTR (Light Transit Railway= fährt lediglich in Yuen Long in den "New Territories". Hier bedient sie offene Gleisstrecken in den Haupt und Geschäftsstraßen sowie nähere Umlandgemeinden. Die Stationen sind hochgepflastert und deutlich sichtbar. Die Bauart erinnert mehr an europäische Stadtbahnen als an einer Tram in Asien. Der wichtigste Knotenpunkt der LTR in Yuen Long ist der Umsteigebahnhof von KCR EastRail zu LTR im Happy Plaza Shopping Centre.

Tram[Bearbeiten]

Die Straßenbahn kostet 2,30 HK$ und ist somit neben der Star Ferry das billigste Transportmittel. Dabei bleibt der Preis gleich, ob man nun nur eine Station oder bis zur Endhaltestelle fährt. Man bezahlt beim Aussteigen vorne beim Fahrer. Die Tram fährt von Kennedy Town im Westen bis nach Happy Valley (zur Pferderennbahn) oder Shau Kei Wan im Osten. Es ist eine der wenigen noch benutzten Doppeldeckerstraßenbahnen der Welt. Eine Fahrt in der Tram, besonders im oberen Deck, sollte bei keinem Hongkong-Besuch fehlen. Da die Tram aber sehr langsam unterwegs ist, wird man sich bei häufigen Fahrten schnell nach den Doppeldeckerbussen umschauen.

Bus[Bearbeiten]

Zu Beginn scheint der Busverkehr für den unwissenden Touristen etwas chaotisch und undurchschaubar. Wenn man sich aber mal damit befasst und die ersten Erfahrungen gesammelt hat, stellt sich heraus, dass es eigentlich die Variante mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis ist. Schnell und günstig. Die Linien sind nummeriert und haben manchmal einen zusätzlichen Buchstaben. Ein X bedeutet Express. Der ist meist teurer, aber hält dafür nicht alle 100m. Er eignet sich also für weitere Strecken. An jeder Bushaltestelle stehen Säulen, mit den Nummern der Busse die dort halten. Pro Nummer ist die Linie, also die Strecke angegeben. Je früher man in den Bus einsteigt, also je näher man am Beginn der Gesamtstrecke ist, desto teurer wird die Fahrt. Auch wenn man z.B. nur 2 Stationen mitfährt, zahlt man den vollen Preis, als wolle man bis zur Endstation fahren. Alle paar Stationen wird der Preis dann billiger, da die Reststrecke kürzer wird. Deshalb sollte man an den Säulen die Strecke ablesen um zu sehen, wo man sich befindet und wo man hin will. Man sucht sich dann den Bus, der die kürzere Reststrecke hat. Da die Preise grundsätzlich sehr günstig sind, spart man jedoch nicht sehr viel. Man sollte nur nicht einen Bus erwischen, der durch einen der Tunnel fährt, wenn man beabsichtigt vorher auszusteigen. Da die Tunnel gebührenpflichtig sind, sind diese Busse deutlich teurer. Bezahlt wird beim Einsteigen mit Octopus-Card oder abgezähltem Bargeld. Zugestiegen wird nur vorne, ausgestiegen hinten! Wenn man auf einen Bus wartet und man sieht ihn herannahen, sollte man die Hand heben um dem Fahrer seine Zusteigeabsicht kundzutun. Der Bus hält meist direkt mit der Vordertüre auf Höhe der Bushaltesäule. Größere Haltestellen haben oft Anstelllinen auf dem Boden, in die man sich brav einreiht. Sind keine Linien vorhanden, wird trotzdem brav eingereiht!

Auto[Bearbeiten]

Auto fahren ist in Hongkong fuer Ortsunkundige nicht leicht und sehr teuer. Vorallem Parkplaetze sind auf Hong Kong Island und der gegenüberliegenden Hafenseite eine Raritaet. Kein Wunder, dass der Verkehr fast ausschliesslich aus Bussen, Taxis, Lieferwagen und teuren Luxusfahrzeugen besteht. Drei Tunnel fuehren unter dem Hafen durch und sind kostenpflichtig: Eastern Habour Crossing, Cross Habour Tunnel und Western Habour Crossing.

Taxi[Bearbeiten]

Sehr günstig im Vergleich zu europäischen Metropolen sind Hongkongs Taxis. Die ersten zwei Kilometer kosten 20 HKD, anschliessend HKD 1.50 pro 200 Meter. Nachdem HKD 70 erreicht wurden kosten die weiteren 200m nur noch HKD 1. Preise in Taxis werden üblicherweise auf den nächsten HKD aufgerundet. Man kann sich bevor man bezahlt vom Taxifahrer eine Quittung ausdrucken lassen. Eine Besonderheit ist, dass Taxis nur in bestimmten Stadtgebieten Fahrgäste aufnehmen dürfen, dann aber auch überall hinfahren dürfen. Rote Taxis fahren auf Hong Kong Island und in Kowloon, blaue Taxis auf Lantau und grüne in den New Territories. Sowohl die gruenen, als auch die blauen Taxis sind etwas guenstiger. Für eine Fahrt durch einen der Hafentunnel berechnen die Fahrer die doppelte Tunnelgebühr, da sie leer zurückfahren müssen. An sogenannten cross-harbour Taxi Ständen fällt die 2. Tunnelgebühr weg. Nicht jeder Fahrer versteht Zielangaben in englischer Sprache. Entweder wird man dann per Funk mit der Zentrale verbunden und kann dort das Fahrziel angeben, oder man muss das nächste Taxi ausprobieren. Am Besten man lässt sich im Hotel das Ziel auf chinesisch aufschreiben.

Falls am Strassenrand zwei durchgezogene gelbe Linien sind, gilt dort Halteverbot und man kann dort meist kein Taxi anhalten.

Schiff[Bearbeiten]

Nicht so schnell dafuer aber auf jedenfall schöner ist eine Überquerung des Hafens in einem Boot. Die Fähren der Star Ferry sind laengst eine Ikone des Hafens in Hongkong geworden. Besonders eindrucksvoll ist die Verbindung Tsim Sha Tsui und Central. Der Preis fuer diese Strecke betraegt fuer das Unterdeck 2,00 HKD und 2,50 HKD auf dem Oberdeck. Von halb sieben morgens bis halb zwölf abends verkehren die Fähren im 10 Minuten Takt. Fährverbindungen über den Hafen bestehen von Tsim Sha Tsui nach Central und Wan Chai, von Hung Hom nach Central, Wan Chai und North Point, sowie von Kwun Tong nach North Point.

Neben den Hafenüberquerungen verbinden Fähren vor allem Hongkong mit den vorgelagerten Inseln. Der wichtigste Ableger ist der Outlying Islands Ferry Pier, direkt westlich des Star Ferry Piers. Dort gibt es Fahrten nach Launtau, Cheung Chau, Lamma Island, Discovery Bay, sowie Park Island.

Weiter westlich vom Outlying Islands Ferry Pier ist das Macao Ferry Pier, dort legen die Faehren aus Macao an und ab.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • The Peak - Hongkongs Hausberg eröffnet einen einzigartigen Blick über die Metropole. Die historische Peak Tram befördert schon seit 1885 Fahrgäste auf den Berg und ist heute bei Touristen meist erste Wahl. Auf dem Peak finden sich unzählige Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten, wer jedoch einige Schritte auf Lugard Road macht, kann das Panorama mitten aus der natur heraus genießen. Mehr...
  • Promenade (Skyline) - Der Walk of Stars entlang des der Südspitze Kowloons bietet einen fantastischen Blick auf die Skyline der Stadt. Er bildet sozusagen das Gegenstück zum Blick vom Peak. Mehr...
  • Museen - Die Museen Hongkongs haben keinen Weltrang, können aber dem Shoppingmüden über einen verregneten Tag hinwegverhelfen. Insbesondere die historische Ausstellung über die Geschichte der Stadt im Hong Kong Musem of History ist ein Besuch wert. Für Kinder ist das Science Museum mit vielen Exponaten zum Ausprobieren auch bei mangelden Sprachkenntnissen ein Erlebnis. Mehr...
  • Victoria Harbour ist die Wasserstraße zwischen der Kowloon Halbinsel und der Hong Kong Insel in Hongkong. Mit einer Fläche von ungefähr 41.88 km² im Jahre 2004, verleitete seine natürliche Tiefe und die geschützte Position die Briten die Hong Kong Insel während des ersten Opium-Krieges zu besetzen um eine Kolonie mit Handelsposten zu errichten. Der Hafen ist für seine großartige Panoramasicht berühmt und ist in sich eine Attraktion.
  • Tian Tan Buddha ist eine bronzene Buddha-Statue bei Ngong Ping auf Lantau Island. Die auch Big Buddha genannte Plastik ist die weltgrößte freistehende Buddhastatue in sitzender Haltung. Sie ist eine der fünf größten Buddha-Statuen in China und das größte buddhistische Monument in Hongkong. Erreichbar mit der Faehre von Central aus nach Mui Wo und dann mit einem Bus oder Taxi, oder von Tung Chung aus und dann mit der Gondelbahn Ngong Ping 360.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Wandern So kurios das klingen mag, Hongkong ist ein Wanderparadies. Ob der MacLehose Trail in den New Territories oder eine Wanderung zum wunderschönen "Tai Long Wan" Strand bei "Sai Kung", der nur zu Fuß erreichbar ist. Das Wegenetz ist gut ausgebaut und führt teils durch unberührte Natur. Wunderschöne Wanderwege gibt es ebenfalls auf den Inseln Lantau, Lamma Island und Cheung Chau. Das Hong Kong Tourism Board hält hierfür einige sehr schöne Wandertips bereit. Auch für Familien mit Kindern sind gerade die Wanderwege auf der ehemaligen Pirateninsel Cheung Chau interessant. Die Outlying Ferry Pier Terminals sind in direkter Nachbarschaft zum IFC Building und der Star Ferry auf Hong Kong Island.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Beim Einkaufen ist zu beachten, dass bei Überschreitung des Freibetrages für Reisemitbringsel nach Deutschland die Einfuhrumsatzsteuer fällig wird. Bei teureren elektronischen Geräten ist das schnell der Fall. (Zoll am Zielflughafen)

Gewöhnungsbedürftig: Getrocknete Meeresfrüchte

1 HKD (Hongkong Dollar) = ca. 0,10 Euro; 1 Euro = ca. 9,5 HKD

  • Shopping Center
  • Times Square - Große und edle Mall mit vielen Geschäften und Boutiquen der mittleren Preislage. Im obersten Stockwerk befindet sich einer der größten Buchläden Hongkongs (Page One). MTR Causeway Bay, Ausgang Times Square.
  • Sogo - Japanisches Kaufhaus in Causeway Bay. Auf neun Stockwerken finden sich alle möglichen Gegenstände des täglichen Gebrauchs und Textilien, sowie Markenartikel. MTR Causeway Bay, Ausgang Sogo.
  • Wan Chai Computer Center - Obwohl technisches Zubehör oft nicht günstiger als in Europa ist, kann sich der Kauf in Hongkong trotzdem lohnen, da manche Produkte in Asien früher auf dem Markt sind. Im Wan Chai Computer Center finden sich unzählige kleine Computer- und Elektronikgeschäfte, die günstiger als die touristisch überteuerten Pendants auf der Nathan Road sind. MTR Wan Chai.
  • Golden Shopping Center - An der gleichen Adresse ist auch die Golden Computer Arcade. Shoppingcenter mit vielen kleinen Elektronikshops, durchaus günstiger als in Europa. 184 Fuk Wa Street, MTS-Station Sham Shui Po (Linie Tsuen Wan)
  • Harbour City - Riesiges Shopping Center in Tsim Sha Tsui Canton Road , MTR Tsim Sha Tsui, oder mit der Star Ferry.
  • Pacific Place Luxuriose Shopping Mall vielen bekannten Marken und einem Kino.
  • Festival Walk
  • Landmark - Die Shopping Mall ist in Central und ist auf das obere Preissegment spezialisiert. So gut wie alle wichtigen Designer haben hier ihre Dependancen: Gucci, Dior, Fendi, Vuitton, etc. Pedder Street, MTR Central
  • Fortress - Electronik-Kette, die in fast allen größeren Einkaufszentren und -straßen zu finden ist. Apple-Produkte kosten hier mind. 20 Prozent weniger als in Europa.
  • Wing Shing Photo Supplies Co. Ltd. - Ist ein seriöses gutes Fotogeschäft mit festen Preisen, hat alles, was das Herz begehrt, zu günstigen Preisen (Mongkok Kowloon, - MTR Mongkok)
  • Supermärkte
    Wellcome - Günstige Supermarktkette, gibts fast überall
    Park'nShop - Günstige Supermarktkette, gibts fast überall
    Seven-Eleven - 24-Stunden geoeffnete kleine Laeden, gibts fast überall
    City Super - teurer Supermarkt mit vielen japanischen und europäischen Produkten" IFC Mall
    Great - teurer Supermarkt mit vielen japanischen und europäischen Produkten, frischem Sushi, Säften: MTR Station Admiralty, Ausgang Pacific Place
  • Straßenmärkte
    Ladies Market - einer der größten Straßenmärkte, auf dem hauptsächlich Kleidung angeboten wird, aber auch Souvenirs, Haushaltsgegenstände und CDs. Der Markt beginnt gegen Mittag bis in den Abend hinein. Tung Choi Street, MTR Mongkok
    Flower Market - Blumenmarkt
    Goldfish Market - eine ganze Straße mit unglaublich vielen Fischen und Zubehör Tung Choi Street, MTR Prince Edward
    Birds Market - Neben Zierfischen sind Vögel die beliebtesten Haustiere im engen Hongkong. Ein großes Angebot verschiedenster Ziervögel findet sich auf dem Birds Market. MTR Station Prince Edward, Ausgang "Mong Kok Police Station". Die Prince Edward Road West Richtung Osten laufen bis zum Yuen Po Street Bird Garden
    Jade Market - Täglich 10 bis 15 Uhr in der Kanu Street. MTR Jordan oder Yau Ma Tei.
    Lanes in Central - Hier kann man Taschen, Gürtel, chinesische Kleider, Stoffe, Uhren, usw. kaufen Li Yuen Street East und Li Yuen Street West, zwischen Des Veux Road Central und Queens Road Central, in der Nähe vom Escalator
    Cat Street - Hier gibt es chinesisches Porzellan, Holzketten, Mao-Souvenirs und viel Krims Krams, der sich bestens als Mitbringsel eignet in der Nähe der Hollywood Road gegenüber vom Ma On Temple
    Argyle Center - Shopping Center für junge, günstige Mode. Viele kleine Geschäfte und fast immer unglaublich voll, macht aber erst gegen 12 Uhr mittags auf. MTR Station Mong Kok Ausgang "Argyle Centre" nehmen
    Temple Street Night Market - Sicherlich der touristischste Markt in Hongkong. Die Stände werden bereits ab Mittag aufgebaut, richtig voll ist es aber erst ab Einsetzen der Dämmerung. Ideal um Souvenirs und Mitbringsel zu erstehen. MTR Jordan, der Jordan Street Richtung Westen folgen und links in die Woo Sung Street abbiegen.
    Apliu Street Market - Straßenmarkt vorallem mit Elektroartikeln von Batterien, Stromadaptern bis zu DVD-Playern. MTR Sham Shui Po.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In Hongkong gibt es sehr viele Restaurants. Man kann sehr günstig essen, aber in den oberen Preisklassen gibt es fast keine Grenzen, besonders was europäisches Essen angeht.


  • Café de Coral
Die lokale Fastfoodkette hat Filialen praktisch an jeder Straßenecke und ist bei den Einwohnern Hongkongs sehr beliebt. Menüs kosten zwischen 25-45 Hongkong Dollar und im Angebot sind asiatische, aber auch einige westliche Gerichte.


  • Maxim MX
Diese Fastfoodkette ist die direkte Konkurrenz zum Café de Coral. Das Angebot und die Preise entsprechen etwa denjenigen.

Hongkong ist einfach ein Paradies für Genießer. "Gibt's nicht" gibt es nicht. Der Europäische Besucher findet hier natürlich seine speziellen Speisen. Von bekannten Fastfoodketten wie McDonald's, über das Spaghettihouse bis hin zum Hard Rock Café ist alles vorhanden. Auch deutsches oder typisch österreichisches Essen ist im Angebot. Wer die asiatische Küche probieren möchte ist derart reichlich bedient, dass man sich vorher ein wenig informieren sollte. Besonders geschmacksintensiv ist die einheimische kantonesische Küche. Sie hebt den Geschmack jeder einzelnen Zutat hervor. Für alle anderen Küchen gibt es ebenfalls eine Vielzahl von günstigen und guten Restaurants. Restaurantführer für Touristen gibt es beim Hongkong Tourism Board. Vorsicht geboten ist an kleinen Garküchen, die am Straßenrand stehen. Die Hygiene ist dort nicht immer gewährleistet und kann zu Magenproblemen bei Europäern führen.

Nachtleben[Bearbeiten]

Die kostenlose Zeitung HK [2] bietet wöchentliche Ausgehtipps. Man bekommt es in Cafes und in Restaurants. Alternativ kann man sich auch das TimeOut[3] für HKD18 kaufen.

  • Lan Kwai Fong[4]
Eine sehr beliebte Ausgehmeile in der Nähe der MTR-Station Central. Das wahre Leben spielt sich aber auf den autofreien Straßen ab, vor allem am oberen Ende der D’Aguilar Street. Hunderte Nachtschwärmer treffen sich dort jedes Wochenende. Ein Klassiker ist ein Foto vor dem Straßenschild Lan Kwai Fong.
Soho, die Gegend überhalb der Hollywood Road ist sehr leicht mit dem Central-Mid Levels Escalator zu erreichen. Obwohl Soho nicht weit weg von Lan Kwai Fong ist, ist die Athmosphäre hier um einiges ruhiger und entspannter. Rechts und links von der Rolltreppe tummeln sich viele kleine Restaurants und Bars aller Arten. Die meisten befinden sich in der Staunton und in der Elgin Street. Auch tagsüber kann man hier in Ruhe einen Kaffee trinken und in den kleinen Boutiquen stöbern.
  • Wan Chai
Der "Rotlicht-Bezirk" auf Hongkong Island. [6]Neben den zahlreichen "Girlie-Bars" gibt es hier auch viele normale Kneipen und Bars, einige mit festen Livebands, wie zum Beispiel "The Wanch" und "From Dusk til Dawn". Schwerpunkt des Bezirks sind die Lockhart Road und die Jaffe Road, zwischen den beiden MTR-Stationen Wan Chai und Admiralty. Weiterhin erwähnenstwert ist The Pawn[7] in der Johnston Road 62. Der Pub in einem alten, liebevoll restauriertem Gebäude bietet Bier und typisches Pub-Essen in sehr schöner Athmosphäre an.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Lernen[Bearbeiten]

Es gibt eine Schulpflicht für alle Kinder zwischen 6 und 15 Jahren. Da in der chinesischen Gesellschaft Bildung einen sehr hohen Stellenwert besitzt, werden die meisten Kinder schon im Alter von 3 Jahren in Vorschulen geschickt. Die Grundschulbildung beginnt im Alter von 6 Jahren und dauert 6 Jahre. Die Gymnasialbildung ist in junior form (3 Jahre) und senior form (2 Jahre) geteilt. Etwa 90 % der Kinder durchlaufen die Schule bis zur gesamten Gymnasialbildung, um an einer staatlichen Prüfung (HKCEE) teilnehmen zu können, nach deren Bestehen man ein Certificate of Education bekommt. Um eine Hochschulausbildung zu bekommen, muss man zunächst noch zwei Jahre Gymnasialbildung absolvieren und danach eine Numerus-Clausus-Prüfung zur Aufnahme in die Universität ablegen.

Seit den 1970er Jahren ist die Pflichtschulbildung in Hongkong gratis, für alle anderen Bildungsmöglichkeiten fallen recht hohe Gebühren an; für die Pflichtschulbildung gibt es ebenfalls zahlreiche private Institutionen, die eine höhere Bildungsqualität zu höherem Preis versprechen.

Unterrichtssprache ist Chinesisch (Kantonesisch). Bis 1997 unterrichteten die meisten weiterführenden Schulen auf Englisch, was jedoch von der neuen Regierung trotz großer Proteste der Bevölkerung verboten wurde. Derzeit besitzen nur noch einige ausgewählte Gymnasien die Erlaubnis, auf Englisch zu unterrichten.

Da die Wirtschaft Hongkongs mit der Volksrepublik China und anderen asiatischen Ökonomien konkurriert, sieht die Hongkonger Regierung ein hohes Bildungsniveau als einzige Möglichkeit, den hohen Lebensstandard in Hongkong aufrecht zu halten. Es gibt deshalb Pläne, dass mit dem Jahr 2010 etwa 60 % aller Berufseinsteiger eine Hochschulausbildung haben sollen.

Hongkong verfügt über acht Universitäten und zwei Academy-Institute, die auch Bachelor-Degree-Studien anbieten. Wegen der hohen Nachfrage nach Hochschulbildung gibt es jedoch mittlerweile eine große Anzahl anderer Institutionen, die Hochschulkurse anbieten. Die älteste Hochschule ist die Universität Hongkong, welche 1910 gegründet wurde.

Arbeiten[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

Vorallem traditionelle chinesische Feiertage werden nicht nach dem Gregorianischen Kalender sondern nach einem Lunissolarkalender berechnet - d. h. ein Kalender der sowohl von Sonnen- als auch Mondzyklen abhängig ist. Das chinesische Jahr besteht aus 12 Monaten mit 29 oder 30 Tagen. Alle 3 Jahre wird ein Schaltmonat eingefügt. Die Folge ist, dass Feiertage dieses Systems jedes Jahr auf andere Tage fallen, da sie an einen bestimmten Tag eines Mondzyklusses gebunden sind, z. B. fällt das Chinesische Neujahrsfest auf den ersten Neumond zwischen 21. Januar und 21. Februar. Abgesehen vom Chinesischen Neujahrsfest sind an den Feiertagen viele Geschäfte und Restaurants geöffnet, Büros sind meist geschlossen. Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, ist der darauffolgende Montag arbeitsfrei. Die aktuellen Termine finden sich auf der offiziellen Webseite der Honk Kong Verwaltung (GovHK).

Drachenbootrennen in Stanley
  • Neujahr - Neben dem chinesischen Neujahr ist auch der erste Tag des Gregorianischen Kalenderjahres ein Feiertag (01.01.).
  • Chinesisches Neujahr - Das chinesische Neujahrsfest dauert 3 Tage und findet am ersten Neumond zwischen dem 21. Januar und 21. Februar statt. Das Chinesische Neujahrsfest sind die wichtigsten Festtage des Jahres und sind im Stellenwert mit Weihnachten in Deutschland vergleichbar. Sehr viele Restaurants und Geschäfte sind geschlossen. Am zweiten Tag findet die Neujahrsparade und abends ein Feuerwerk statt. Während des festes ist Hochsaison in Hongkong und man sollte früher als sonst Hotels buchen. Termine: 09.02.2005, 29.01.2006.
  • Ching-Ming-Fest - Es wird der Ahnen gedacht und Opfer an den Gräbern erbracht. 4. oder 5. April
  • Tin Haus Geburtstag - Gefeiert wird der Geburtstag der Prinzessin Tin Hau die die Schutzpatronin aller Fischer und Seeleute ist und einen entsprechend hohen Stellenwert besitzt. Die größten Feierlichkeiten finden im Tin Hau Tempel an der Clearwater Bay statt. Neben Opfern werden auch den ganzen Tag über Löwentänze aufgeführt. Sonderfähren fahren von North Point den ganzen Tag. 23. Tag des dritten Mondes. Termine: 01.05.2005, 20.04.2006.
  • Buddhas Geburtstag - Am 8. Tag des vierten Mondes wird Buddhas Geburtstag gefeiert und in allen Buddhatempeln werden die Buddhafiguren rituell gewaschen, in dem die Gläubigen sie mit Wasser besprenkeln. Termine: 15.05.2005, 05.05.2006.
  • Buns-Festival (Cheung Chau) - Auf der Insel Cheung Chau findet im fünften Mondmonat das Bunsfestival zu Ehren des Nordkaisers statt. Drei ca 20 Meter hohe Türme werden mit Buns (eine Arte Brötchen) behangen. In der letzten Nacht werden die Türme von einhimschen erklettert, da die Buns Glück versprechen. Priester verteilen ebenfalls Buns. Seit einem Unfall mit 100 Verletzten 1978 wurden 2005 zum ersten mal wieder unter hohen Sicherheitsauflagen die Türme erklettert. Am nächsten morgen findet eine Prozession, bei der Kinder besonders verkleidet und getragen werden. Insgesamt herrscht Volksfestcharakter. Es fahren die ganze Nacht Sonderfähren nach Hong Kong Island zurück. Ein Modell der Buns-Türme ist im History Museum ausgestellt.
  • Drachenbootfest - Bereits in den Monaten vor dem eigentlichen Fest am 5. Tag des fünften Mondmonats kann man an vielen Stränden Hongkongs die Paddelteams beim Trainieren beobachten. Gedacht wird dabei dem Dichter Qu Yuan, der sich in einem Fluss ertränkt hat. Um die Fische davon abzuhalten seinen Körper zu fressen sind die Menschen auf den Fluss hinaus gefahren und haben die Trommeln geschlagen. Zusätzlich haben sie in Bambus gewickelten Reis in Wasser geworfen, den Fische stattdessen essen sollten. Dies ist heute das traditionelle Essen zum Fest. Die Rennen finden an verschiedenen Stellen in Hongkong statt: auf Hong Kong Island in Aberdeen und Stanley, auf Lan Tau in Mui Wo und Pui O Beach in den New Territories in Sai Kung, Sha Tin, Tai Po und Tuen Muen. In Sha Tin finden die Rennen auf einem Fluss statt. Standley ist dass bei Expats beliebteste Rennen, bei dem sehr viele Firmenboote starten. Die Durchsagen sind hier in Englisch. Eine Woche nach den lokalen Rennen findet das Internationale Drachenbootrennen statt. In der Vergangenheit war der Austragungsort Sha Tin. 2005 fand das Rennen erstmals in Tsim Sha Tsui East (Kowloon) statt. Termine: 11.06.2005, 31.05.2005.
  • Gründungstag der SVR Hongkong - Der erste 01.07. erinnert jedes Jahr an die Übergabe Hongkongs an China 1997.
  • Befreiungstag - Dritter Montag im August
  • Mittherbstfest - Am 15. Tag des achten Mondmonats findet das Mittherbstfest, auch Mondfest genannt, statt. Im Mittelpunkt steht der Mond, man zündet unzählige Laternen an und isst Mondkuchen. In der Wun Sha Street prozessieren abends aus glühenden Räucherstäbchen bestehende Feuerdrachen. Termine: 18.09.2005, 06.10.2006.
  • Doppelter Neunter (Chung Yeung Fest) - Findet am neunten Tag des neunten Mondmonats statt. Ähnlich wie Ching Ming Fest gedenkt man der Ahnen und bring Opfergaben an ihren Gräbern dar. Termine: 11.10.2005, 30.10.2006.

Sicherheit[Bearbeiten]

Hongkong ist eine relativ sichere Großstadt. Kriminalität existiert, jedoch sind mehr Gepäck und Geldbörse denn Leib und Leben in Gefahr. Am Flughafen und in engen Menschenmassen, sollte man Gepäck und Wertsachen nicht aus dem Auge lassen. Ein Geldgürtel oder Brustbeutel können einem Taschendiebstahl vorbeugen. Vorsicht ist auch in Schlafsälen in Jugendherbergen geboten. Auch für alleinreisende Frauen gilt Hongkong als unproblematisch und ungefährlich. Der Notruf hat die Nummer 999. Das Auswärtige Amt schreibt seit 2011 in seinen Sicherheitshinweisen: "In näherer Vergangenheit ist die Verwendung sogenannter K.O.-Tropfen mit bei einzelnen Touristen weitreichenden Konsequenzen für Gesundheit und Leben beobachtet worden."

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Abgesehen von den Chungking Mansions und anderen sehr billigen Unterkuenften findet man in Hongkong durchgehend westlichen Standard mit hohem Hygiene- und Gesundheitsstandard. Impfungen sind fuer Hongkong nicht vorgeschrieben. Die Adressen deutschsprachiger Aerzte koennen bei den Konsulaten erfragt werden. Leitungswasser kann getrunken werden,es schmeckt aber durch den hohen Chloranteil nicht wirklich gut. Stilles Wasser gibt es sehr guenstig im Supermarkt zu kaufen.

Klarkommen[Bearbeiten]

Strom[Bearbeiten]

Die elektrische Spannung beträgt in Hongkong 220V bei 50Hz, was in etwa dem deutschen System entspricht. Die Steckdosen haben jedoch in der Regel drei Löcher (entspricht den auf den britischen Inseln üblichen Steckern und -dosen) und ein entsprechender Adapter wird benötigt. Diese gibt es bereits für unter 10 HKD bei vielen Marktständen oder in der Elektrikshopkette pricerite.

Waschsalons[Bearbeiten]

Waschsalons gibt es in Hongkong nicht. Wäschereien gibt es aber in den meisten Wohngegenden und sind relativ günstig, zum Beispiel in der Staunton Street in Soho. Eine große Wäschereikette ist zum Beispiel "Sunshine Laundry". Hemden werden einzeln berechnet und kosten 18 HKD. Wäsche wird nach Gewicht berechnet.

Vertretungen[Bearbeiten]

  • Das Generalkonsulat der Republik Österreich, ([[Hongkong/Central|Central]]), +852 2522 80 86 (+852 2522 80 87, , fax: +852 2521 87 73), [8].  edit
  • Schweizerisches Generalkonsulat, Suite 6206-07, Central Plaza, 18 Harbour Road (Wan Chai), +852 2522 7174 (, fax: +852 2845 2619), [9].  edit
  • Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland, United Centre, 21st floor, 95 Queensway-Central, +852 21 05 87 77 (, fax: +852 28 65 20 33), [10].  edit

Kommunizieren[Bearbeiten]

Die chinesische Sprache in Hongkong ist ein kompliziertes Thema: Die meisten Hongkonger sprechen Kantonesisch, schreiben die chinesische Schriftsprache und verwenden traditionelle chinesische Schriftzeichen.

Die Amtssprachen sind Chinesisch und Englisch. Schilder auf öffentlichem Grund und Dokumente der Regierung werden immer in beiden Sprachen ausgestellt. Wer Englisch kann, dürfte kein Problem haben, sich in der Stadt rechtzufinden. Doch in vielen kleinen Restaurants außerhalb der Touristenzentren finden sich nur Speisekarten auf Chinesisch.

Weil Hongkong bis 1997 eine britische Kronkolonie war, spielt Englisch nach wie vor eine wichtige Rolle sowohl im Erziehungssystem als auch im Büro. Obwohl nicht jeder Englisch versteht oder spricht, gibt es auf der Straße immer jemanden, der Englischsprachig ist.

Es wird aber verwirrend, wenn man über die chinesische Sprache redet. Die Muttersprache der Hongkonger ist mehrheitlich (mehr als 90%) Kantonesisch. Obwohl Kantonesisch und Mandarin chinesische Sprachen sind, gibt es große Unterschiede. Nicht nur die Aussprache der Wörter, sondern auch viele Vokabeln und manche grammatische Konstruktionen sind unterschiedlich. Kurz gesagt sind die zwei Sprachen so verschieden voneinander wie Deutsch und Holländisch. Deswegen müssen die Hongkonger Mandarin lernen, um die Sprache verstehen zu können.

Dennoch wird Kantonesisch häufiger gesprochen als geschrieben. Man kann Kantonesisch schreiben, trotzdem macht man es nicht, wenn man etwas Formelles oder Ernstes schreibt. Man benutzt die chinesische Schriftsprache. Die auf-Kantonesisch- geschriebenen Artikel werden oft von den Lesern nicht so ernst genommen.

Ähnlich kann man im Alltag die Schriftsprache mit kantonesische Aussprache vorlesen, aber es werden die Hongkonger normalerweise sehr komisch finden. Die Hongkonger haben also ihre eigene Art zu sprechen und zu schreiben.

Mitterweile ist die Lücke zwischen der chinesischen Schriftsprache und Mandarin kleiner. Deswegen vermischen die Leute manchmal beide. Es ist aber wichtig zu bemerken, dass Mandarin generell mit mündlicher Sprache verbunden wird. Man soll in formellen Schriftstücken kein umgangspachliches Mandarin schreiben.

Als Ergebnis der Rückgabe Hongkongs zu China, wird Mandarin in Hongkong immer wichtiger. Mandarin ist jetzt in der Grundschule und im Gymnasium ein unabhängiges Schulfach und alle Schüler müssen die Sprache lernen. Ebenfalls werden die Durchsagen in der U-Bahn auf Kantonesisch, Mandarin und Englisch durchgeführt. Wegen der großen Anzahl Touristen aus China wird Mandarin jetzt in Hongkong extrem oft gehört. Eine ganze Anzahl Gesellschaften schreiben sogar vereinfachte Schriftzeichen, die in China und Singapur verwendet werden, statt traditionelle Schriftzeichen.

Als Folge davon sind die Hongkonger heutzutage sehr empfindlich im Umgang mit der kantonesischen Sprache und der traditionellen chinesischen Schriftzeichen. Falls man den Unterschied missachtet, sind die Leute schnell verärgert.

Weiter geht's[Bearbeiten]

  • Macau - 50 Minuten mit der Schnellfähre von Hongkong entfernt auf der anderen Seite des Perlflussdeltas liegt Macau, ehemalige portugiesische Kolonie.
  • Shenzhen - Die wirtschaftliche Sonderzone nördlich von Hongkong ist der Inbegriff des unbegrenzten Wirtschaftswachstums der Region.
  • Guangzhou - Nicht weit den Perlfluss hinauf liegt Guangzhou (Kanton), Hauptstadt der Provinz Guandong.





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