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Honduras

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Mittelamerika : Honduras
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Lage
Karte von Honduras
Flagge
Flagge von Honduras
Kurzdaten
Hauptstadt: Tegucigalpa
Staatsform: Präsidialrepublik
Währung: Lempira (HNL)
Fläche: 112.090 km²
Bevölkerung: 7.326.496 (Quelle: CIA 2006)
Sprachen: Spanisch
Religionen: Römisch-Katholisch 97 %, Protestantische Minderheit
Stromsystem: 110V / 60 Hz
Telefonvorwahl: +504
Internet TLD: .hn
Zeitzone: UTC-6


Karte von Honduras

Honduras ist das zweitgrößte Land in Mittelamerika, es grenzt im Nord-Westen an Guatemala, im Westen an El Salvador und im Süd-Osten an Nicaragua. Honduras hat eine lange Küste auf der karibischen Seite und einen kleinen Zugang zum Pazifik, zum Golf von Fonseca.

Regionen[Bearbeiten]

Städte[Bearbeiten]

  • Tegucigalpa - Hauptstadt und mit ca. 1 Millionen Einwohner auch größte Stadt des Landes.
  • San Pedro Sula
  • Comayagua
  • La Ceiba

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • Islas de la Bahía - Útila, Roatán und Guanaja. Drei Inseln auf der karibischen Seite, deren Besuch zum Schnorcheln und/oder Tauchen ein absolutes Muss ist.
  • Copán - Eine der beeindruckendsten Ruinen aus der Maya-Zeit, besonders bekannt für die gut erhaltenen Skulpturen.
  • See Yojoa - Der größte See in Honduras, der heute leider stark verschmutzt ist.
  • Omoa
  • Trujillo - Hier ist Columbus zum ersten Mal auf amerikanischem Festland gelandet.
  • Tela - ein beliebter karibischer Badeort. Von einer Aussichtsplattform bietet sich ein unvergesslicher Anblick über die Bucht von Tela.
  • Cayos Cochinos - ein Meeresnationalpark mit den unberührtesten Riffen der Region

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

San Pedro Sula (SAP) und Tegucigalpa (TGU) haben internationale Flughäfen. Air France, Iberia, American Airlines und United Airlines bieten Flüge von Europa via USA. Die meisten Flüge gibt es ab Miami und Houston z.B. mit der Fluggesellschaft TACA. Ein weiterer wichtiger Flughafen im Land ist La Ceiba mit Verbindungen zu quasi allen karibischen Inseln (Roatan, Utila, Guanaja) und San Pedro sowie Tegucigalpa.

Bahn[Bearbeiten]

Der Personenschienenverkehr wurde in Honduras mitlerweile vollständig eingestellt. Selbst die bis vor kurzem noch betriebene Strecke Puerto Cortes - Tela wurde inzwischen stillgelegt.

Bus[Bearbeiten]

Der Ticabus bietet Direktverbindungen zwischen den zentralamerikanischen Ländern. Mit der Buslinie Hedman y Alas ist komfortables Reisen zwischen der Hauptstadt Tegucigalpa und den Touristenzielen im Norden möglich. Fahrpläne sind auf horariodebuses.com.

Auto[Bearbeiten]

Die Straßen sind in schlechtem Zustand und ein Auto (möglichst ein Geländewagen) zu mieten ist nur erfahrenen Fahrern zu raten.

Es gibt in Honduras sehr viele Straßenkontrollen und es ist nicht außergewöhnlich, 2- 3mal am Tag gestoppt zu werden. Das dient ausschließlich zur Sicherheit und geht meist schnell von statten.

Man sollte immer den Reisepass oder wenigstens eine Kopie dabei haben.

Schiff[Bearbeiten]

In den "Hostels", Tauchschulen usw. auf den Bay Islands gibt es regelmäßig Angebote zum Mitsegeln in andere Karibikregionen. Schaut Euch nach Aushängen um, oder fragt mal bei den Locals nach.

Mobilität[Bearbeiten]

Bus[Bearbeiten]

Die Einheimischen fahren mit den alten amerikanischen Schulbussen oder den Colectivos. Beide Varianten sind sehr günstig, jedoch ist die Fahrweise der Fahrer manchmal sehr riskant. Fahrzeiten sind oft unregelmäßig.

Sprache[Bearbeiten]

Siehe auch: Sprachführer Spanisch

Spanisch ist die offizielle Landessprache. Daneben werden noch Englisch (auf den karibischen Inseln), Indiosprachen sowie Garífuna gesprochen (Sprache der gleichnamigen Volksgruppe vorwiegend westafrikanischen Ursprungs).

Kaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Ausgehen[Bearbeiten]

Zona VIVA San Pedro Sula!!!! Taxi kostet von überall in Stadtzentrum von San Pedro Sula ca 50 Lempiras = 2 Euro. Aber nachts kann ein Taxi zurück bis zu 100 Lempiras kosten.

Aufpassen!! Frauen, die einen in Clubs ansprechen, sind meist Prostituierte, da normalerweise in Honduras immer noch erwartet wird, dass Männer den ersten Schritt machen.

In Tegucigalpa geht "man" am oder in der Nähe des Blvd. Morazán aus. In der Colonia Palmira gibt es einige nette Restaurants, Kneipen und Bars. Am Wochenende ist es z.B. im "Sabor Cubano" sehr voll, es wird getanzt. Alternativer geht es im "Glens" zu, ebenfalls in der Palmira. Das im Reiseknow empfohlene "Tobacco Road" im Zentrum ist seit Anfang Dezember aus ungeklärter Ursache geschlossen. Im Zentrum ist zu empfehlen: "Café Paradiso", ein Künstlercafé mit lauschigem Innenhof.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Hotels sind meist von niedrigen bis mittleren Standards oder absolute Spitzenklasse.

Das hängt damit zusammen, dass die meisten Hotels die Einheimischen als Zielgruppe haben und daher billig sein müssen.

Die wenigen Hotels die sich direkt an Ausländer wenden sind meist Ketten wie Hilton oder Intercontinental.

Somit gibt es fast keine Hotels der mittleren Kategorie ( 3 und 4 * )

Plätze sind meist reichlich vorhanden. Unbedingt vorgebucht werden muss nur zu Ostern und Weihnachten. Auch in Tegucigalpa empfiehlt es sich vorzubuchen, da dort nur wenige Hotels in guten und sicheren Stadtvierteln sind, die nicht zu viel kosten.

Lernen[Bearbeiten]

Es gibt in Honduras drei empfehlenswerte Orte mit Spanisch-Sprachschulen, bei denen man Spanisch im Einzelunterricht lernen kann: Copan, La Ceiba und Trujillo.

Copan bietet neben dem Sprachunterricht eine der beeindruckendsten Mayastätten Zentralamerikas (Copan Ruinas). La Ceiba ist eine lebensfrohe wenn auch etwas schmuddelige Stadt an der Karibik-Küste und das Tor zu den Islas de la Bahia (Roatan, Utila...), die als Taucherparadies gelten und schöne Strände und Korallenriffs zu bieten haben. Auch auf den Inseln gibt es kleine Spanischschulen, allerdings sind die Inseln mehrheitlich englischsprachig. Trujillo ist eine etwas verschlafene Provinzstadt in einer sehr reizvollen Bucht mit schönem Sandstrand und Naturreservat sowie sehr gastfreundlicher Bevölkerung. Sowohl in La Ceiba als auch in Trujillo leben viele Garífunas, oder Black Carribeans, d.h. Nachkommen von befreiten Sklaven afrikanischen Ursprungs.

Die Kurse kosten zwischen 100 und 150 USD pro Woche bei wochentäglich vier Stunden Einzelunterricht, 160 bis 200 USD mit Unterkunft und Verpflegung in einer Familie.

Die Kosten liegen damit etwas über den Schulen in Guatemala. Das Spanisch in Honduras ist etwas schwerer zu verstehen (undeutlicher) als in Guatemala oder Mexiko, aber die Lehrer geben sich in der Regel Mühe, klar und deutlich zu sprechen. Ein Vorteil gegenüber Guatemala ist die etwas bessere Sicherheitslage in Honduras und (v.a. in Trujillo), dass es wesentlich weniger Touristen und Sprachschüler gibt, was das Eintauchen in die spanischsprachige Umgebung erleichtert.

Der nächste internationale Flughafen für alle drei Orte ist San Pedro Sula (SAP). Air France, Iberia und Continental bieten einigermassen günstige Flüge via USA.

Websites der Spanischsschulen:

Arbeiten[Bearbeiten]

In Honduras sind verschiedene Organisationen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit tätig, u.a. DED, GTZ und CIM. Eine Übersicht der in Honduras tätigen deutschen Unternehmen bietet die Deutsch-honduranische Außenhandelskammer.

Feiertage[Bearbeiten]

Termin Name Bedeutung
1. Januar Neujahrstag
17. April 2014 Gründonnerstag
18. April 2014 Karfreitag
14. April Pan-Amerika-Tag
1. Mai Tag der Arbeit
15. September Unabhängigkeitstag
3. Oktober Morazán-Tag
12. Oktober Día de la Raza Kolumbustag
21. Oktober Tag der Streitkräfte
25. Dezember Weihnachtstag
31. Dezember Silvester

Sicherheit[Bearbeiten]

Leider genießt Honduras einen sehr schlechten Ruf, was die Sicherheit im Land betrifft. Hotels, Einkaufszentren, Banken, Ausgangsviertel und generell die Stadtzentren sind von der "Policía Nacional" gut bewacht. Es kommen Taschendiebstähle vor, zudem auch Überfälle mit Waffen (Messer oder Pistole). In Diskotheken mit vielen Leuten sollte man auf seine Wertsachen acht geben (z.B. Geld in vordere Hosentasche). Auch sollte man nicht leichtsinnig durch das Land reisen. In jeder größeren Stadt gilt es unsichere Stadtviertel (v.a. in Tegucigalpa, San Pedro Sula und La Ceiba), ganz besonders bei Dunkelheit zu meiden. In Tegucigalpa sind quasi alle Busbahnhöfe im relativ unsicheren Stadtteil Comayaguela. Hier ist es wichtig, bei den frühen Abfahrten (die ersten Busse fahren jeweils um 5:30h) nicht mehr als 15 min. früher beim Busbahnhof zu sein, dieser öffnet nämlich erst dann. Entgegen den allgemeinen Befuerchtungen kommen die kriminellen Jugendgangs (Maras) jeweils nur in bestimmten, meist sehr armen Stadtvierteln von Tegucigalpa, San Pedro Sula und La Ceiba vor (siehe Reiseführer z.B. "Reise KnowHow"). Sollte man einmal überfallen werden, so sollte man auf keinen Fall Widerstand leisten und dem Übeltäter geben, was er will. Die Gewaltbereitschaft der kriminellen Minderheit ist hoch, denn sie gehören zu dem Bevölkerungsteil, der nichts zu verlieren hat. Man sollte dunkle, menschenleere, arme Stadtviertel meiden. Auch in den Stadtzentren, den "Zona Viva's" (Ausgangsviertel) und in den etwas reicheren Gegenden sollten keine größeren Mengen Bargeld mitgenommen werden. Schmuck und Fotoausrüstung sollte nicht offen getragen werden. Frauen wird empfohlen, bei Aufforderungen zum Mitkommen durch Sicherheitskräfte (Polizei, Militär) auf der Begleitung durch eine weitere Person zu bestehen. Siehe auch www.auswaertiges-amt.de

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Temperaturen je nach Höhenlage. An der Nordküste heiß, Niederschläge ganzjährig. Im Süden (Pazifikküste) feuchtwarmes tropisches Klima mit einer ausgeprägten Trockenzeit. In Höhenlagen (600-1800 m) gemäßigtes Klima, durchschnittliche Temperaturen: 16-20°C. Trockenzeit November - April, Regenzeit Mai - Oktober. In der Zeit von Juni bis September muss mit tropischen Stürmen (Zyklonen) gerechnet werden. Diese Stürme haben aber normalerweise nur Auswirkungen auf Küstenstädte und leider auch Tegucigalpa mit seiner Kessellage. Orte wie Santa Rosa de Copan, Gracias oder San Pedro sind durch den Sturm normalerweise nicht wirklich betroffen. Zu kurzfristigen Stromausfällen kann es allerdings kommen. Die meisten Hotels haben aber Stromaggregate.

Respekt[Bearbeiten]

Bitte fragen Sie Leute nach ihrem Einverständnis, bevor Sie ein Foto machen.

Wenn Ihnen jemand vorgestellt wird, ist allgemein die Antwort "mucho gusto" üblich. Dies bedeutet sinngemäß "nett, Sie kennen zu lernen".

Kommunizieren[Bearbeiten]

Spanisch ist die Hauptsprache auf dem Festland, auf den Bay Islands wird Englisch als Muttersprache gesprochen; Englisch ist aber auch als Zweitsprache im Land verbreitet. Allerdings ist der Unterschied zwischen Städten und ländlichen Gegenden enorm. Man wird in Tegucigalpa und San Pedro Sula schnell jemanden finden, der Fremdsprachen spricht, in Gracias, Trujillo oder Juticalpa wird das schwieriger sein. Man sollte zumindest ein paar Wörter Spanisch lernen, wenn man diese Regionen ohne Reiseleiter besuchen möchte.

Weblinks[Bearbeiten]






Varianten

Aktionen

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