| Neu bei Wikitravel? Bitte lies dir kurz unsere Einsteigertipps durch. |
Ho-Chi-Minh-Stadt
Ho-Chi-Minh-Stadt ist eine Stadt in Südvietnam. Die Bevölkerung nennt die Stadt weiterhin Saigon, Ho-Chi-Minh-Stadt wird nur in offiziellen Angelegenheiten benutzt. Neben dem touristischen Zentrum, dem District 1, ist nur Cholon, das Chinesische Viertel von Saigon touristisch bedeutsam. [Bearbeiten] Hintergrund[Bearbeiten] Anreise[Bearbeiten] FlugzeugÜber den Tan Son Nhat International Airport (SGN) wird Saigon täglich von diversen internationalen Fluggesellschaften (z. B. Turkish Airlines,Malaysia Airlines, Singapore Airlines, Thai Airways, Cathay Pacific, Lufthansa, AirAsia) angeflogen. Vietnam Airlines bietet als einzige Fluggesellschaft Nonstop-Flüge aus Deutschland (ab Frankfurt FRA) an. [Bearbeiten] BahnDer Bahnhof von Saigon wurde irgendwann in den District 3 verlegt, von dort ist das Stadtzentrum per Taxi problemlos zu erreichen. Die einzige Bahnlinie führt in den Norden nach Hanoi, die nächste grössere Station ist Nha Trang und etwa 7 Stunden von Saigon entfernt. Zwischen Hanoi und Saigon verkehren in beiden Richtungen täglich sechs Züge, die für die gut 1700 km lange Strecke zwischen 29 und 42 Stunden benötigen.
[Bearbeiten] BusDie Open-Tour-Busse verkehren täglich von und nach Phan Thiet/Mui Ne und weiter nach Nha Trang, sowie von und nach Dalat. Weitere Busse fahren in praktisch alle Städte im südlichen Vietnam. Es gibt auch eine permanente Busverbindung mit Phnom Penh und Siem Reap in Kambodscha. Die Gesellschaften Phnom Penh Public Transport (zwei mal täglich, 06:30 und 09:00 Uhr, 10 US$) und Sapaco Touristic (7 mal täglich, 6:00, 7:00, 8:00, 9:00, 11:30, 13:00, 14:00 Uhr; 12 US$. Adresse: 309 Preah Sihanouk Blvd, Phnom Pen. Telefon 023 210 300) verbinden Phnom Penh und Saigon (direkter Service, kein Umsteigen, ca. 6 Stunden Fahrzeit). Sapaco Touristic fährt auch ein mal täglich (7:00 Uhr) von Siem Reap nach Saigon. [Bearbeiten] AutoIn Vietnam herrschen interessante Verkehrsbedingungen, anders als wir es gewohnt sind, ausserdem sind die meisten Vietnamesen auf zwei Rädern unterwegs. Das sind zwei hauptsächliche Gründe, weshalb man in Vietnam keine Autos mieten und selber fahren sollte und offiziell auch nicht darf, da die Gefahr eines Unfalles zu gross ist. Man kann aber einen Wagen samt Fahrer mieten (für eine Fahrt nach Nha Trang verlangen die Fahrer in der Regel ca. 120 Dollar). Außerdem werden ausländische Führerscheine in Vietnam nicht anerkannt. [Bearbeiten] SchiffEs besteht eine Schnellbootverbindung zwischen Saigon und Vung Tau. Die Tragflügelboote fahren beim Bach Dang Quai an der Duong Ton Duc Thang. Preise: 120.000 VND für alle, die Unterscheidung zwischen Ausländern und Einheimischen wurde aufgehoben. In Vung Tau am Anleger dann wird man von Taxis bestürmt, allesamt überteuert. In diesem Ausnahmefall empfehlen sich Cyclos oder Xe Om. [Bearbeiten] Mobilität[Bearbeiten] TaxiEs gibt in Saigon unzählige Taxis von verschiedenen Anbietern, die alle mit plombierten Taxametern ausgerüstet sind. Die Preise bewegen sich bei allen im gleichen Rahmen: Eine Grundtaxe von 5000 bis 15000 (meist jedoch 12000) VND inkl. 2 km und ab da ein Preis von 1200 VND pro 200 m. Die Preise sind immer auf einem Aufkleber im Fahrgastraum ersichtlich. Unbedingt kleine Noten dabei haben, meist können die Fahrer auf große Noten nicht herausgeben. Wichtig bei der Fahrt mit privaten Taxis von Sehenswürdigkeiten und großen Hotels aus: Der Fahrer muss auf den Startknopf drücken. Beginnt das Taxameter gleich nach der Fahrt zu laufen, hat der Fahrer schon 2km hinter sich. In dem Fall einfach anhalten, aussteigen, nicht nachverhandeln. Besonders bei der Ankunft am Flughafen versuchen viele Fahrer einen zu hohen Fixpreis auszuhandeln. Mehr als 100'000 sollte man für die Fahrt ins Zentrum nicht bezahlen müssen. Am besten beharrt man auf den Taxameter. Alternative: Sowohl im neuen internationalen wie auch nationalen Terminal sind Taxi-Schalter vor dem Ausgang, die faire Festpreise anbieten. Bezahlt wird dort, die Mitarbeiterin bringt den Gast zum Taxi. Nette Geste: Dem Fahrer VND 5-10.000 Trinkgeld geben, wird aber nicht erwartet. [Bearbeiten] Xe ôm (Motorradtaxi)Eine schnelle und bequeme, manchmal aber auch etwas abenteuerliche Methode Kurzstrecken in der Stadt zu bewältigen sind die Motorradtaxis. Der Preis muss ausgehandelt werden und sollte im Normalfall etwas unter dem Taxipreis zu liegen kommen. Man kann die Fahrer auch für grössere Ausflüge für einen ganzen Tag anheuern. [Bearbeiten] Cyclo (Fahrradrikscha)Zunehmend von den Hondas verdrängt, ist das Cyclo eines der bequemsten Fortbewegungsmittel der Stadt und eignet sich besonders für eine ausgiebige Stadtrundfahrt. Viele Cyclo-Fahrer sind ehemalige Kämpfer der Südvietnamesischen Armee und kennen historische Fakten zur Stadt und sprechen oft auch sehr gut Englisch, so dass so eine Rundfahrt zu einer interessanten Geschichtslektion werden kann. Die auf Touristen spezialisierten Fahrer haben oft ein kleines Heftchen dabei, in dem die zufriedenen Kunden ihre Eindrücke niederschreiben. Es lohnt sich, vor der Fahrt einen Blick hineinzuwerfen. Ebenfalls sollte man sich die geplante Route beschreiben lassen und allenfalls eigene Wünsche vorher anbringen. Der Preis jeder Fahrt sollte vorher ausgehandelt werden und dies eventuell sogar schriftlich. Die Fahrpreise der Einzelfahrer sind verhandelbar, selten aber richtig überzogen. Neuerdings sind Scharen von organisierten Cyclos unterwegs (erkennbar weil komplett verchromt), hier empfiehlt sich Vorsicht. [Bearbeiten] BusWann, wo und wohin die lokalen Busse fahren, ist als Tourist schwer in Erfahrung zu bringen, da es keine kombinierten Stadt- und Busfahrpläne gibt. Die Beschilderung ist aber mittlerweile gut, am Busbahnhof am Benh-Thanh-Markt ist die Wahrscheinlichkeit, gute Informationen zu erhalten, für Touristen am besten. Auf der Webseite von http://buyttphcm.com.vn/ findet man einen Linienplan [1] und einen dynamischen Plan der Buslinien mit Straßennamen [2]. Außerdem verkaufen Buchläden Stadtpläne mit darin eingezeichneten Buslinien. Der - mittlerweile meist klimatisierte - Bus ist aber auf jeden Fall das günstigste Verkehrsmittel der Stadt. Für 2.000 / 3.000 / 4.000 VND (Zentrum, inneres Stadtgebiet, Stadtrand) fährt man sehr preiswert bei hoher Busdichte und erstaunlichem Durchkommen auch in der Hauptverkehrszeit, Haltestellen werden selten angesagt. Tickets kauft man im Bus beim Schaffner. Weilt man länger als eine Woche in Saigon, sollte der Kauf einer Monatskarte erwogen werden.[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten] Pagoden und Kirchen
[Bearbeiten] Paläste
Der Wiedervereinigungspalast (1966 fertiggestellt) gleich einer Designausstellung, die Einrichtung ist vollständig erhalten. Sehr empfehlenswert, auch wegen der manchmal kritischen Führer. Nach dem Besuch unbedingt in den Park hinter dem Palast gehen (besteht aus mehreren Teilen): Er ist die schönste grüne Oase im Zentrum, wenn nicht der ganzen Stadt. Danach in eins der erschwinglichen Edelcafés auf der südlichen Parkseite (Palast im Rücken vorn rechts): Tagsüber das französisch/maghrebinische "Au Parc", abends die illuminierte "Creperie". [Bearbeiten] Bauwerke
[Bearbeiten] Denkmäler[Bearbeiten] Museen
[Bearbeiten] Straßen und PlätzeSaigon bietet einige prächtige Straßen und Alleen, großzügige Plätze und interessante Kreuzungen. Der Blick vom Balkon des Wiedervereinigungspalasts auf die Le Duan erinnert ein wenig an die Champs d'Elysee. Die Dai Lo Le Loi und die Nguyen Hue beeindrucken durch ihre Breite und die unzähligen Prachtsbauten, die sie säumen. [Bearbeiten] ParksIn Saigon gibt es eine ganze Reihe von Parks, der grösste ist der Cong Vien Van Hoa Park in der Umgebung des Wiedervereinigungspalastes. Ebenfalls ziemlich groß ist der botanische Garten, der auf dem selben Areal wie der Zoo im Norden des Dist. 1 liegt. Die Tiere des Zoos machen zwar nicht gerade einen sehr glücklichen Eindruck, doch ist der Park eine gute Möglichkeit, für ein paar Stunden der Hektik der Stadt zu entfliehen. In vielen Parks finden oft irgendwelche Musik- oder andere Veranstaltungen statt. [Bearbeiten] Verschiedenes[Bearbeiten] Aktivitäten[Bearbeiten] VergnügungsparksIn den Aussenbezirken und der näheren Umgebung der Stadt gibt es einige Vergnügungs-, Themen- und Wasserparks, die besonders für Familien mit Kindern eine willkommene Abwechslung bieten.
[Bearbeiten] Organisierte Touren
Man kann aber auch auf eigene Faust, ganz einfach mit den öffentlichen Bussen, zu den "echten" Cu Chi Tunnels gelangen. Einfach an der Ben Tanth Busstation in die Nummer 13 einsteigen. Die Fahrt dauert in etwa 1.5 Stunden und kostet 7000 VND pro Person. Es kann recht warm werden, ist aber durchaus erträglich. Der letzte Stop ist der Busbahnhof in Cu Chi. Angekommen in Cu Chi wechselt man in den Bus Nummer 79 nach Ben Duoc. Die Fahrt dauert ungefähr 30 bis 45 Minuten. Das Busticket kostet 5000 VND pro Person.
[Bearbeiten] Einkaufen
[Bearbeiten] Küche[Bearbeiten] GünstigIn Garküchen auf den Gehwegen und in von Einheimischen frequentierten kleinen Lokalen mit dem Charme eines Hallenbades kann man für sehr wenig Geld oft sehr gut essen. Hat ein Lokal sehr viele Kunden (zu erkennen am mit Knochen, Fischgräten und Servietten übersäten Fussboden), kann dies ein zusätzliches Indiz für gutes Essen sein. Viele dieser Lokale sind spezialisiert auf eine bestimmte Sorte von Gerichten und anhand des Werbeschildes leicht zu identifizieren. Phở ist die typische Vietnamesische Nudelsuppe und wird von den Einheimischen oft zum Frühstück gegessen. Phở bò ist die Variante mit Rindfleisch, Phở ga mit Hähnchenfleisch . Cơm steht für Reis, in diesen Lokalen gibt es Reisgerichte. Der Reis wird üblicherweise mit einem Fleisch- oder Fischgericht gegessen. Hủ tiếu nam vang ist eine weitere sehr nahrhafte Suppe mit gekringelten Nudeln, Gemüse und Fleisch oder Crevetten.
Wer die typische Suppe "Pho" mag, aber von den hygienischen Zuständen der meisten einschlägigen Suppenküchen abgeschreckt ist, dem sei die Kette "Pho 24" empfohlen. Ist etwas teurer, aber ein angenehm gestalteter Rückzugsraum für eine Mittagspause. Auch die Desserts probieren. [Bearbeiten] MittelIm mittleren Preissegment gibt es ebenfalls unzählige Restaurants. Die meisten haben keinen eigenen Namen sondern werden mit der Hausnummer bezeichnet. Da dies logischerweise zu Überschneidungen führt, sollte man sich auch die Straße zur Nummer merken. Ab drei bis vier Personen lohnt es sich, quer durch die Speisekarte einige Gerichte zu bestellen und diese gemeinsam zu verspeisen. Abgesehen davon, dass das Essen so natürlich abwechslungsreicher ist, ist es nämlich so, dass kaum je alle Gerichte gleichzeitig serviert werden, sondern in Abständen von oft 10 Minuten oder mehr. Ebenfalls im mittleren Segment findet man einige gute Restaurants mit westlicher Küche.
[Bearbeiten] GehobenWahrscheinlich kann man kaum irgendwo auf der Welt so günstige und gute erstklassige Restaurants finden wie in Saigon. Es stehen neben der vietnamesischen auch die japanische, französische, italienische, chinesische, indische und viele andere Küchen zur Auswahl.
[Bearbeiten] Nachtleben[Bearbeiten] Günstig[Bearbeiten] Mittel[Bearbeiten] Gehoben[Bearbeiten] Unterkunft[Bearbeiten] Günstig
Das Hostel ähnelt eher einem Hotel. Sehr sauber, gute Lage - mitten im " backpacker district" . Günstige 8-12 Bett dormrooms 5-7$. Tipp: am besten über hostelbookers buchen. Auf dem Dach des hostels befindet sich ne kleine bar mit super Ausblick über die Stadt! Im 1. Stück gibt es poolbillard, Computer und ebenfalls ne kleine bar. Dieses hostel ist absolut weiter zu empfehlen. [Bearbeiten] Mittel
[Bearbeiten] Gehoben
[Bearbeiten] Lernen[Bearbeiten] Arbeiten[Bearbeiten] SicherheitDie Gewaltkriminalität gegenüber Ausländern ist in Ho-Chi-Minh-Stadt gering. Wer mit gesundem Menschenverstand unterwegs ist, wird kaum Probleme haben. Grösstes Problem sind Taschendiebe, die vor allem in den Touristengegenden ihren "Geschäften" nachgehen. Es kann vorkommen, dass man von einer bettelnden Kinderschar abgelenkt wird, während sich von hinten eine kleine Hand die Hosentaschen vornimmt. Ebenfalls relativ häufig sind Entreißdiebstähle. Besonders beim Überqueren der Straße sollte man Kamera und Rucksack sicher festhalten, denn oft brausen die Täter mit dem Motorrad heran und schnappen sich lose baumelnde Dinge beim Vorbeifahren. Wertvolle Dinge sollte man daher nicht in einer Umhängetasche oder einem Rucksack herumtragen. Nach dem Geldbezug/-wechsel verstaut man sein Geld besser vor Verlassen der Bank an einem sicheren Platz, da es manchmal vorkommt, dass Diebe vor der Bank lauern. Wer nachts alleine unterwegs ist, sollte das Taxi dem Motorrad oder gar dem Cyclo vorziehen. Zu zweit oder dritt ist aber auch ein Nachtspaziergang kein Problem. [Bearbeiten] Gesund bleiben[Bearbeiten] Klarkommen[Bearbeiten] KommunizierenVietnamesisch zu lernen ist für Europäer trotz der vertrauten Buchstaben sehr schwer. Ähnlich wie im chinesischen können gleichaussehende Wörter unterschiedlichste Bedeutungen haben, im vietn. Alphabet wird das durch zahlreiche Ober- und Unterzeichen gekennzeichnet. Wenn es um Tourismus oder um Verkauf geht, können auch ältere Vietnamesen die wichtigsten englischen Vokabeln. Die jüngeren können besser Englisch und es kann schonmal passieren, dass man einfach so angesprochen wird, um die eigenen Englischkenntnisse zu testen. Einige wenige Ältere sprechen sehr gut Deutsch weil sie einige Zeit in der DDR studierten. [Bearbeiten] Weiter geht's
|
|