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Hikkaduwa

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Hikkaduwa ist ein touristisch geprägter Ort an der Südwestküste von Sri Lanka und ca. 100km von Colombo entfernt.

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

  • Der Ort hat eine Bahnstation an der Strecke Colombo <-> Galle/Matara. Kostet von Colombo-Fort in der 2.Klasse 170Rps. (Stand März 15).
  • Busbahnhof

Mit Express-/Schnellbus (sog. AC-Bus) von Colombo ca. 250-300Rps./Sitzplatz. Mit einfacheren Bussen geht´s noch wesentlich billiger (Stand März 15).

Mobilität[Bearbeiten]

Kurzstrecken-Busse sind sehr billig. Fahrradverleih in kleinen Reparaturläden/shops; ca. 200-150 Rp./T. (Stand März 2015). Mopeds gibt´s auch (OT Wewala). Tuc-Tuc (Motordreirad) für Touris verhältnismäßig teuer; die überhöhten Preise sollten vor Beginn der Fahrt heruntergehandelt werden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Eine mittelgroße Tempelanlage befindet sich vom Zentrum aus (Badegama Road) Richtung Landesinnere nahe einem kleinen Fluß.
Kleiner Fischereihafen (Eintritt 110 Rps., Stand Nov.12).
Hier und da sind noch Reste der Zerstörungen des Tsunamis zu sehen, besonders nördlich H.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Insbesondere sind 2 Strände erwähnenswert: der Strand zwischen dem Hikkaduwa Beach Hotel und dem Hotel Hikkatranz. Dort ist es gut möglich zu baden und zu schnorcheln. Die Wellen brechen im Wesentlichen an dem Korallenriff. Dort sind einige Glasbodenboote unterwegs. Wegen deren intensivem Dieselgeruch ist der Strand auch als "Hikkaduwa Diesel Beach" bei Einheimischen verschrien. Das Generve durch die örtlichen Verkäufer und Bootsbetreiber stört. Dort kann man sich aber auch gut in Sri Lanka verlieben. Wenn man vom nördlichsten Zugang - neben der öffentlichen Bar - leicht schräg rechts ins Wasser geht, kann man auf den ersten 5 Metern sehr viele bunte Fische sehen. Wenn Sie Brot verteilen, haben Sie viele Freunde. Diese kommen durchaus bis zu Ihren Fingern heran. Im Wasser ist Vorsicht geboten, denn viele Steine und eine teilweise starke Strömung können gefährlich werden. "Baywatch" gibt es nicht, hier muss jeder auf sich selbst aufpassen. Morgens ist die Sicht in der Regel besser als nachmittags. Der nächste Strand im Süden zieht sich ca. 3 km hinter dem Hotel Hikkatranz bis zum nächsten Ort Dodanduwa und dem Hafen. Baden ist hier sehr gefährlich, regelmäßig sterben Menschen. Grund sind die hohen, starken Wellen. Es gibt auch ruhigere Stellen. Neigen Sie keinesfalls zu Selbstüberschätzung. Es ist nicht peinlich, wenn Sie nicht weit ins Wasser gehen. Seien Sie vorsichtig, denn Hilfe können Sie nicht erwarten. Bevor Sie ins Wasser gehen, sollten Sie die Wellen ca. 5-10 Min. beobachten. Ein Strandspaziergang ist in jedem Fall möglich. Ein Teil des Strandes - im Bereich Wewala (Hikkaduwa) ist bei Wellenreitern beliebt. An den Stränden Wassersport möglich; schnorcheln, tauchen bzw. wellenreiten - je nach Saison und Wetterlage. Das vorgelagerte Korallenriff ist ein beliebtes Revier für Unterwasserfreunde und sieht deshalb schon dementsprechend aus. Dazu beigetragen haben aber auch die vielen motorisierten (stinkenden) Glasbodenboote, zu denen man gerne von den an der Straße lauernden Schleppern gelotst wird. Die Sandstrände südlich sind in der Monsunzeit schmaler und immer einen Spaziergang wert. In der Ortslage Wewala "nagt" die Brandung immer mehr an der Küstenlinie, sodaß schon einiges Gelände und auch Teile von Strandbars weggebrochen sind. Trockenen Fußes kommt man da am Strand kaum noch entlang - erst im südlichen Bereich wird er wieder breiter.

Es lohnt sich ein Spaziergang oder Radtour in die Ortsteile hinter der Eisenbahnlinie, sehr ruhige Atmosphäre, viele schöne Villen, etwas weiter entfernt auch Lagunen, zum Sonnenuntergang teilweise riesige Fledermaus-Schwärme am Himmel.

Mit etwas Glück kann man am Strand Riesenschildkröten bei der Eiablage sehen (besonders abends bei Vollmond), beim Schnorcheln begegnet man den Schildkröten ebenfalls gelegentlich.

Wer eine schöne Badebucht besuchen will, sollte auf jeden Fall zu dem 8km nördlich gelegenen Akurala Beach, gleich hinter Kahawa bzw. ganz im Süden Ambalangodas sieht man eine Badebucht. Bei flachem Wasser gleicht diese einem Swimmingpool, den man morgens fast für sich alleine hat, am Wochenende schon mal mit 200 Personen teilen muss. Bei Hochwasser und starker Strömung ist es hier sehr gefährlich. Gehen Sie keinesfalls in den nördlichen Bereich hinter den Felsen. Das Wasser wird mit starker Strömung ins offene Meer herausgezogen. Nachteil dieser Badebucht: Der Zugang gleicht eher dem Zugang zur städtischen Müllkippe.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Marktplätze liegen dicht beim Bahnhof zusammen. Sonntagvormittags ab ca. 8Uhr großer Wochenmarkt (Sunday fare) - befriedigt aber eher die Bedürfnisse der Einheimischen. Ein ähnlicher Markt findet sich Sonntagnachmittags in dem ca. 8km landeinwärts gelegenen Ort Baddegama.
Apotheke/Drogerie/Doc/Zahnarzt im Bereich Bahnhof/Busbahnhof/Fischereihafen.

Folgende Plätze befinden sich entlang der Hauptstraße Stadtmitte Richtung Süden.
Einige kleine SB-Märkte (Sandagiri (OT Wewala)) ist ganz gut sortiert - auch mit westlichen Lebensmitteln. Im nördlichen Bereich bietet Cargills weitere Artikel. Ansonsten gibt es auch Geschäfte entlang der Baddegama Road (neben dem Busbahnhof landeinwärts).
Geschlossene alkoholische Getränke (Dosen-/Flaschenbier, Arrak, importierte Alkoholika) gibt`s in den vier, meist vergitterten Wine-Shops; Flaschenpfand bei Standard-Arrak und Bierflaschen ist üblich (Kaufbeleg aufbewahren). Alle Geschäfte, die Alkohol verkaufen oder ausschenken, heissen "Bar".
Einige Banken mit Geldautomaten (akzeptieren gängige Karten, auch EC-Karten mit Maestro-Zeichen) südlich des Busbahnhofs. Zwei niedergelassene Bargeldwechsler ("Western Union") und neuerdings auch in einem Internet-Cafe, alle im OT Wewala.
Ungezählte Touristenshops (Kleidung, Souvenirs). Hikka ist der einzige Ort weit und breit, wo man auch Wassersport-Artikel (für Schnorcheln/Tauchen, Wellenreiten, Angeln) kaufen kann. Diese sind leider oft überteuert. Vom Heimatland mitbringen und ggfs. vor Ort verkaufen, lohnt sich.
Einige Reisebüros, Schneidereien, kleine Wäschereien und Internet-Cafes vorhanden.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Wer einen großen Hunger hat, schmackhaft und billig essen möchte, geht ins "Dragon" (Hauptstraße (A2), südlich des Zentrums, Glaskasten neben einer Flußmündung). Beisp.: Vegetable egg nudels 250Rp., kleine Flasche Softdrink ca. 40Rps. (Stand März 2015), dazu Servietten aus Zeitungspapier, Durchzug und freie Aussicht auf´s Meer kostenlos! Die Toilette ist nichts für "Weicheier", aber dafür auch mit "unverbaubarem" Meerblick!

Empfehlenswert und billig sind auch Roti-Restaurants (ein Roti ist so eine Art gefüllte Teigtasche (mit Gemüse ca. 40Rp., mit Ei und Käse ca. 120Rp. (Stand März 2015)).

Das Restaurant "Blue Note" im OT Wewala ist unter deutscher Leitung mit den entsprechenden Preisen. Es gibt dort auch gezapftes Bier und deutsches Fernsehprogramm/Zeitung. Es wird auch am Strand serviert.

In den Abendstunden platzieren sich an der Hauptstraße (A2) Grill-/Imbissstände. Dort kann man preisgünstig und schmackhaft Speisen kaufen und mitnehmen (take-away).

Das beste Rice & Curry gibts im Bandulas Beach Inn (Freitags All You Can Eat) oder in den kleinen Food Stalls an der Hauptstraße (Rs. 200)

Funky De Bar: Gutes, vergleichsweise günstiges Essen, die typischen Sri Lanka Gerichte und Western Food, lange geöffnet, Free WIFI.

Wer ganz knapp bei Kasse ist, kann auch für 100Rp. mit einfachem, schmackhaftem Essen (Veg. Rice) satt werden. Kleines Imbiss-Restaurant auf der Badegama Road, rechte Seite, ggü. dem großen Parkplatz. Wird frisch zubereitet und braucht daher etwas Geduld. Abends gib es dort auch Kottu ab 200Rp.

Nachtleben[Bearbeiten]

Im OT Wewala/Narigama: In der Hauptsaison Parties in täglich wechselnden Locations: Mittwoch: am breiten Strand in Narigama - kommerzielle Dance Music, Donnerstag: Funky de Bar - sehr kommerzielle Dance Music, Freitag: Mambo - House, TechHouse, Minimal, Samstag: Vibrations, großer Club mit Outdoor Dancefloor, House, Live Drums, an den anderen Tagen sind Funky De Bar und Mambo gut für ein Bier zu späterer Stunde

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Im südlichen Teil größere Hotels und im Ortsteil Wewala viele Gästehäuser, teilweise mit Restaurant.

Sunny's Guesthouse, Wewala: direkt am Surf-Strand neben Mambo/A-Frame, einfache Zimmer, teilweise mit Meerblick, freundliche Besitzer, guter Service, Restaurant, free WIFI, ab Rs 1500

Bandulas Beach Inn, Wewala: direkt am Surf-Strand zwischen Funky de Bar und Mambo/A-Frame, einfache Zimmer mit Meerblick, familiäre Atmosphäre, kleines gutes Restaurant, freitags Rice & Curry all you can eat, Zimmer ab Rs 1200

Weiter geht's[Bearbeiten]

Flughafentransfer nach CMB mit (Sammel-)Taxi (Kleinbus) wird von einigen Geschäften an der Hauptstraße angeboten und ist im voraus zu buchen/anzuzahlen. Fahrpreis pro Fahrzeug 7500Rps. (Stand März 15), Tip: frühzeitig Mitfahrer suchen - gestaltet sich aber schwierig, da die Taxi-Anbieter untereinander nicht kooperieren... Mutige nehmen Bus (klimatisiert (A/C) ca. 270Rps.) oder die Eisenbahn (2.Kl. 170Rps. (Stand März 2015)). Man kommt jedoch nur bis CMB-Pettah, von dort aus kommt man mit dem Bus 187 bis in die Nähe des Flughafens (s. Katuyanaike). Eine andere Möglichkeit wäre mit einem modernen Reisebus von Galle über den Highway nach Maharagama (ca. 400Rp. (Stand März 15)). Abfahrt Galle Bus-Terminal, Nordseite, tagsüber alle 20Min. In M. umsteigen in Richtung Flughafen (habe darüber keine Infos).

Richtung Süden kommt man ebenfalls mit Bus und Bahn (bis Endstation Matara) zügig weiter.

Wer von Hikkaduwa eine organisierte Tour/Ausflug unternehmen möchte, wird bei den an der Hauptstraße gelegenen Reisebüros fündig.







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