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Helsinki
Helsinki (Schwedisch: Helsingfors) ist die Hauptstadt und größte Stadt Finnlands. Zusammen mit den Städten Espoo (schwedisch Esbo), Kauniainen (schwedisch Grankulla) und Vantaa (schwedisch Vanda) bildet sie die Hauptstadtregion (finnisch pääkaupunkiseutu, schwedisch Huvudstadsregionen), die das politische, wirtschaftliche, geistige, wissenschaftliche und kulturelle Zentrum Finnlands ist. Espoo ist mit 256.896 Einwohnern die zweitgrößte und Vantaa mit 205.275 die viertgrößte Stadt Finnlands. Das vollständig von Espoo umgebene Kauniainen hat lediglich 8.914 Einwohner. Insgesamt hat die Hauptstadtregion somit 1.075.465 Einwohner. In der weitere Städte umfassenden Region Helsinki wohnen derzeit 1.360.000 Menschen, was beinahe einem Viertel der finnischen Gesamtbevölkerung entspricht. [Bearbeiten] HintergrundHelsinki wurde 1550 vom schwedischen König Gustav Vasa als Handelsort, der in Konkurrenz zum estnischen Tallinn stehen sollte, gegründet. Als 1809 Finnland von Russland annektiert wurde, wurde drei Jahre später der Regierungssitz des neuen Großherzogtums Finnland von Turku nach Helsinki verlegt. Der Zar wollte die neue Hauptstadt in vollem Glanz erscheinen lassen. Zwei Architekten, der gebürtige Finne Johan Albrecht Ehrenström und der aus Deutschland stammende Carl Ludwig Engel, wurden beauftragt, die Stadt im Empirestil neu zu gestalten. Der 1852 fertiggestellte Dom, Wahrzeichen der Stadt, wurde von letzterem entworfen. Südlich von Helsinki liegt der finnische Meerbusen, während sich im Westen das wohlhabende Espoo (Esbo) mit der Enklave Kauniainen (Grankulla) und im Norden das stärker industrialisierte Vantaa (Vanda) befindet. Jenseits dieser drei Vororte befinden sich Farmen, Wälder und der bekannte Nationalpark Nuuksio (Noux) an den Bezirksgrenzen von Espoo, Vihti (Vichtis) und Nurmijärvi. Das Zentrum der Stadt selbst befindet sich auf einer Halbinsel, am Ende der wichtigen Hauptstraße Mannerheimintie (schwed. Mannerheimvägen) (oder einfach Mansku in lokaler Slang). Hier befinden sich auch der Haupt- und der Busbahnhof. Die Einkaufsstraßen Aleksanterinkatu (schwed. Alexandersgatan, Slang: Aleksi) und Esplanadi (schwed. Esplanaden, Slang: Espa) verbinden den Senatsplatz (Senaatintori/Senatstorget), das historische Zentrum der Stadt. Empfohlen sei in diesem Zusammenhang der interaktive Stadtplan, der unter diesem Link abrufbar ist. [Bearbeiten] Anreise[Bearbeiten] FlugzeugDer internationale Verkehrsflughafen von Helsinki und gleichzeitig der wichtigste des Landes ist Helsinki-Vantaa (HEL) in Vantaa, etwa 15 Kilometer nördlich der Innenstadt. Er verfügt über die beiden Terminals 1 und 2 und dient unter anderem als Drehkreuz der nationalen Fluggesellschaft Finnair. Folgende Fluggesellschaften fliegen Helsinki-Vantaa aus dem deutschsprachigen Raum an:
Die billigste Verbindung vom Flughafen in die Stadt ist die Buslinie 615, die bis zum Hauptbahnhof etwa 40 Minuten benötigt und 4,50 € kostet, Abfahrt in umgekehrter Richtung am Bussteig 5 (am Rautatientori, auf dem das Kivi-Denkmal steht) etwa alle 20 Minuten. Finnair bietet Busse zum Hauptbahnhof und zu den Hotels für 6,20 € an. Die Haltestelle ist kaum zu verfehlen, sie befindet sich direkt am Ausgang des Ankunftterminals. Taxis kosten 25 € und aufwärts, Airport Taxi (Tel. 0600 555555 für Buchungen) bietet jedoch Minivans für 1 bis 4 Personen an, die nur 18 € kosten. [Bearbeiten] BahnAlle Fernzüge aus Finnland und Russland (Moskau und St. Petersburg) enden am Hauptbahnhof (Rautatieasema) im Herzen der Stadt. Direkte Zugverbindungen mit anderen Ländern bestehen darüber hinaus nicht. Aus Deutschland kommend muss man in St. Petersburg umsteigen und braucht dementsprechend ein Visum für Russland. Die Fahrtzeit von Berlin-Lichtenberg beträgt mindestens 46 Stunden. Einfache Umsteigemöglichkeiten zum öffentlichen Nahverkehr (siehe dort) sind am HBF vorhanden. [Bearbeiten] BusFernbusse aus Finnland und Russland enden am zentralen Busbahnhof an der Mannerheimintie unter dem Einkaufszentrum in Kamppi. Der Fußweg zum Hauptbahnhof ist kurz (wahlweise kann man auch eine Station mit der Metro fahren). Von St. Petersburg fahren außerdem inoffizielle russische Busse, die bei gleicher Qualität deutlich günstiger sind (einfache Fahrt 10 €, Näheres: siehe St. Petersburg). [Bearbeiten] AutoMehr oder weniger durchgängig ausgebaute Autobahnen verbinden Helsinki mit Turku im Westen, Tampere und Lahti im Norden und Porvoo (aus Richtung St. Petersburg) im Osten. [Bearbeiten] SchiffEs existieren Fährlinien ab Travemünde und Rostock nach Helsinki (Finnlines). Fährverbindungen gibt es außerdem von Stockholm (Silja Line und Viking Line) und von Tallinn. Zwischen Tallinn und Helsinki operieren drei langsame (3-3,5 Stunden) und günstige (Eckerö Line, Tallink und Viking Line) und vier schnelle (ca. 1,5 Stunden) und teure Fährlinien (Linda Line Express, Nordic Jet Line, Tallink Auto Express). Am billigsten bei den langsamen ist Viking Line (einfache Fahrt 17 € bzw. 21 € am Wochenende, ermäßigt z.B. für Studenten 12 € bzw. 16 €) und bei den schnellen Linda Line Express (einfache Fahrt 27 €, Studentenermäßigung 10 %). Im Hochsommer sind die Überfahrten teurer. Neu ist eine Verbindung von Helsinki nach St. Petersburg, die auch bis zu 72h visafreien Aufenthalt in St. Petersburg anbietet St. Peter Line Als Information zur Strecke Helsinki Stockholm: Diese Verbindung ist bekannt für ihre Nachtüberfahrten. Zum Beispiel bei VikingLine fahren die Schiffe abends ab und kommen früh morgens an. Für Jugendliche und Junggebliebene sehr geeignet, da die ganze Nacht in der Schiffsdisco getanzt wird. Also genug Zeit einplanen, um das Schlafdefizit wieder aufzuholen; auf dem Rückweg dasselbe. [Bearbeiten] MobilitätDer gesamte öffentliche Personennahverkehr wird in Helsinki von der HKL geführt. Folgende Ticketarten sind verfügbar:
Die Preise können in bar oder über eine Travel Card (matkakortti) bezahlt werden, eine wiederaufladbare Karte die an Kiosks oder HKL-Filialen erhältlich ist. Die Travel Card kostet 9 € (nicht rückzahlbar) und bringt einen Rabatt von 15 % auf den Normalpreis. Des Weiteren gibt es Mehrtageskarten. So kann man z. B. für 7,00 Euro einen Tag und 3,80 Euro für jeden weiteren Tag kostenlos im Lokalbereich Bahnen, Busse und sogar die Fähre nach Suomenlinna nutzen. Sehr hilfreich ist der englischsprachige Journey Planner. [Bearbeiten] StraßenbahnFür Touristen wird in erster Linie das ausgedehnte Straßenbahnnetz interessant sein, insbesondere die Linien 3T und 3B, die jeweils in entgegengesetzter Richtung die Stadt im Kreis umfährt und normalerweise informative Prospekte über die Sehenswürdigkeiten der Stadt mit sich führt. Liniennetz [Bearbeiten] MetroNeben der Straßenbahn existiert auch eine Metro, die die Innenstadt mit den östlichen Vororten verbindet. Für Touristen wird letztere jedoch weniger interessant sein. [Bearbeiten] S-BahnS-Bahn-Linien verkehren in Richtung Westen vom Hauptbahnhof nach Leppävaara (Linie A), nach Espoo (Linie E), nach Kirkkonummi (Linien S, U, L) und nach Karis (Linie Y). In Richtung Nord-West nach Vantaankoski verkehrt die Linie M und in Richtung Norden nach Tikkurila (Linie I), nach Kerava (Linien K, N), nach Saunakallio (Linie G), nach Riihimäki (Linien T, H, R) und über Mäntsälä nach Lahti (Linie Z). Die Linien in Richtung Norden verkehren teilweise über Riihimäki nach Lahti, Kouvula und Tampere. Die Preise sind abhängig von der Anzahl der berührten Zonen. Es gibt acht solcher Zonen und die Preise liegen zwischen 2,40 € für eine Zone und 14,70 € für alle acht Zonen. [Bearbeiten] Bus[Bearbeiten] FähreNach Suomenlinna verkehren Fähren, die man mit einem normalen Ticket benutzen kann (vorletzte Anlegestelle) - die vorderen 2 Fähren sind Touristenfähren und bedeutend teurer. Den Zoo erreicht man ebenfalls mit der Fähre ab Südhafen. [Bearbeiten] City BikeIm Sommer [Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten] Kirchen
[Bearbeiten] Burgen, Schlösser und PalästeVor dem Hafen thront die Festung Suomenlinna, die größte Meeresfestung Skandinaviens, mit weitläufigen Festungsanlagen, alten Holzhäusern, viel Grün, Cafés etc. Die Kirche ist die einzige, die gleichzeitig auch als Leuchtturm fungiert. Eine Fähre geht vom Hafenbecken am Marktplatz aus ca. 3x die Stunde und ist mit dem normalen Ticket der Verkehrsbetriebe befahrbar. UNESCO-Weltkulturerbe. [Bearbeiten] Bauwerke
[Bearbeiten] Denkmäler
[Bearbeiten] Museen
[Bearbeiten] Straßen und Plätze
[Bearbeiten] Parks
[Bearbeiten] Verschiedenes
[Bearbeiten] Aktivitäten
[Bearbeiten] EinkaufenIn Helsinki bekommt man Kleidung aller möglichen Stile, von klassischen Anzügen über punkige bis zu Gothic-Klamotten.
Südwestlich der Innenstadt, in den Parallel- und Queerstraßen von Bulevardi, befindet sich der Helsinki Design Destrict. Hier gibt es in Sachen Bekleidung und Inneneinrichtung Klassiker und neueste Entwürfe in allen Preisklassen. [Bearbeiten] KücheInnerhalb Finnlands besitzt Helsinki bei weitem die besten Restaurants mit internationaler Küche; der beste Platz also, um den gewöhnlichen auf Fleisch und Kartoffeln basierenden Speisen einmal zu entkommen. Die günstigste Zeit ist die Mittagszeit, da die meisten Restaurants dann Menüs für nur 7 bis 10 € anbieten. Am Abend gibt es nur wenige Restaurants, in denen eine Mahlzeit weniger als 10 € kostet (meistens wird man mit 20 € oder mehr rechnen müssen). [Bearbeiten] Günstig
[Bearbeiten] MittelNicht ganz so teure Restaurants sind in Wohngegenden zu finden. Z.B. am südlichen Ende des Bulevardi / Lönnrotinktu (Linie 6) kann man schon für 10 Euro ein "gutbürgerliches" Rentier Geschnetzeltes mit Kartoffelpürre bekommen. Da der Stadtkern ohnehin nicht so groß ist, lohnt es sich ein wenig umherzugehen und Preise zu vergleichen. Etwas teurer, aber wunderbar im Stil der 1930er Jahr speist man im Restaurant des Lasipalatsi. Hier sind vor allem die Klassiker der finnischen Küche zu empfehlen.
[Bearbeiten] Gehoben
[Bearbeiten] Nachtleben[Bearbeiten] AllgemeinesHelsinki hat ein sehr ausgeprägtes Nachtleben, das dem anderer Großstädte in nichts nachsteht. Vor allem Freitag und Samstag abends sind die Bars, Clubs und Straßen der Stadt bis in die frühen Morgenstunden voll von Nachtschwärmern. Aber auch in der Woche kann man gut ausgehen. Gewöhnungsbedürftig ist möglicherweise, dass die Kneipen spätestens um 3 und die Discos spätestens um 4 schließen. Bereits eine halbe Stunde vorher wird man mit dem valomerkki (Lichtzeichen) zum Verlassen der Lokalität aufgefordert und es wird kein Alkohol mehr ausgeschenkt. Zumindest am Wochenende muss man sich zudem in Geduld üben, um in die beliebtesten Clubs zu gelangen. Hier steht man genauso Schlange wie später am Taxistand, wenn man nicht ein Fahrrad sein Eigen nennt oder den Nachtbus (siehe Mobilität) vorzieht. Beachten sollte man auch, dass viele Discos recht hohe, teilweise je nach Wochentag unterschiedliche, Altersgrenzen haben. Am Wochenende muss man häufig mindestens 20, manchmal sogar 24 oder selbst 26 sein, um am Türsteher vorbeizukommen. Der persönliche Kleidungsstil ist den Herren in Schwarz hingegen relativ gleichgültig. Die gebührenpflichtige Abgabe von Mänteln und Taschen an der Garderobe ist zumindest in den meisten Clubs obligatorisch. Eine gute Übersicht über die Kneipen in der Innenstadt (Keskusta) und Kallio bietet Baarikierros. Aktuelle Informationen zum Nachtleben in deutscher Sprache unter Helsinki Blog. [Bearbeiten] InnenstadtIn der Innenstadt konzentriert sich das Nachtleben auf die Gegend um den Bahnhof, Kamppi (rund um das neue Einkaufszentrum) und Punavuori (die Gegend um das Hotel Torni, begrenzt von Eerikinkatu im Norden, Fredrikinkatu im Westen, Ratakatu im Süden und Yrjönkatu in Osten- ein Block östlich von Stockmann). Die Kneipen und Discos der Innenstadt sind größtenteils trendig und teuer (in einen halben Liter des finnischen Biers muss man mindestens 4 € investieren, es gibt jedoch unter der Woche häufig auch Happy Hours). Angesagte Clubs sind zum Beispiel Den Kungliga Klubben (Mannerheimintie 6), Helsinki Club (Kluuvinkatu 8), Kaarle XII (Kasarmikatu 40), Onnela (Frederikinkatu 48), Punavuoren Soho (Ratakatu 9) und The Club (Simonkatu 6). Das Baarikärpänen (Mikonkatu 15) ist eine Mischung aus Kneipe und Club. Ein gepflegtes Bier trinken kann man etwa im Belge Bar & Bistro, im Bierhuis Rotterdam (Tennispalatsinaukio 4) oder im Praha (Kaivopiha, Mannerheiminitie 5). Vertraute Atmosphäre bieten die beiden Irish Pubs Dubliner (Mannerheimintie 5) und Molly Malone's Irish Bar (Kaisaniemenkatu 1 C). Wer es trendig mag, kann beispielsweise ins Åbo (Uudenmaankatu 28, relaxte Bar im Retrostyle) oder ins Oujee (gleiche Adresse, winziger, oft gut gefüllter Bar-Club, in dem Live-DJs Electro, House und Indie-Pop spielen) gehen. Eine recht günstige, typisch finnische Bar mit Jukebox ist das Kantis (Ruoholahdenkatu 4). In der Nähe des Kantis gibt es weitere den Geldbeutel schonende Kneipen wie das spartanisch eingerichtete Meet In (Malminrinne 2-4) mit Kallioatmosphäre. Billard spielen kann man in der Corona Baari (Eerikinkatu 11), welche vom berühmten finnischen Regisseur Mika Kaurismäki mitbegründet wurde. [Bearbeiten] AusgefallenWer es ausgefallen mag, kommt in der Hauptstadt des verrückten Finnenvolkes natürlich ebenfalls auf seine Kosten. In einen Kaurismäkifilm hineinversetzen kann man sich bei einem russischen Baltikabier im Moskva (Eerinkatu 11, direkt neben der Corona Baari). Kühl wird es in der Jääbaari (Eisbar) des Uniq (Yliopistonkatu 5). Typisch finnischen Humor und einen Hauch von Landleben bietet das von den Leningrad Cowboys eingerichtete Zetor (Mannerheimintie 3-5), in dem man auch endlich mal ein gutes finnisches Bier (das nach traditioneller Art gebraute Sahti) trinken kann. Nicht ganz so verrückt ist die Ateljee Bar im Torni Hotel (Kalevankatu 5), die dafür aber die beste Aussicht über Helsinki bietet. Sehr finnisch sind auch Karaokebars. Ein typisches Exemplar dieser Gattung ist das Jone's (Kaisaniemenkatu 13). Und wer zur Sperrstunde immer noch nicht genug hat, kann dann noch mit einem Karaoketaxi nach Hause fahren. [Bearbeiten] CafésObwohl die Finnen nicht gerade wenig Kaffee trinken, gibt es in Helsinki keine besonders ausgeprägte Cafékultur. Ein paar nette Etablissements verdienen jedoch Erwähnung. Ein sehr gemütliches Ambiente und vorzügliche Salate findet man im Café Engel direkt gegenüber vom Dom (Aleksanterinkatu 26). Vornehmer sind die Cafés Ekberg (Bulevardi 9) und Esplanad (Pohjoisesplanadi 37). Die bekannte Schokoladenfabrik Fazer hat ihr Café in der Kluuvikatu 3. Das Strindberg (Pohjoisesplanadi 33) ist eines der ältesten und besten Cafés. Die große Terrasse auf dem Gehsteig der Pohjoisesplanadi bietet gute Aussicht auf den Esplanade-Park und auf die Passanten. Sehr beliebt bei den Einheimischen. Als Muss bei einem Helsinkibesuch kann das Café Kappeli am Hafenende der Esplanadi gelten. Im prächtigen klassizistischen Stil erbaut, bietet es gemütlichen und geräumigen Platz für einen Kaffee oder ein Schwätzchen doer auch einen kleinen Imbiss. Gegenüber des Kappeli befindet sich die Sommerbühne, auf der mitunter interessante Musikangebote zu hören sind. Daneben gibt es Coffee Shops im amerikanischen Stil wie Robert's Coffee oder Wayne's Coffee, in denen man auch auf die Schnelle einen Kaffee für unterwegs mitnehmen kann. Die beste heiße Schokolade mit Sahne bekommt man definitiv im Robert's Coffee. [Bearbeiten] KallioAbseits der trendigen und teueren Innenstadtbars kann man auch gut im ehemaligen Arbeiterviertel Kallio an der Helsinginkatu und ihren Nebenstraßen ausgehen (vom HBF schnell erreichbar mit der Metro in Richtung Mellunmäki/Vuosaari, Station Sörnäinen, oder mit der Straßenbahn 3B, Haltestelle Kaarlenkatu). Etwas rauhere Atmosphäre, dunkle Straßen und billiges Bier. Deutsche in Helsinki vergleichen es schon mal mit Kreuzberg. Beliebte Ziele sind Abin Baari (Fleminginkatu 13, Kneipe mit dem meisten Krimskrams in Helsinki, Barkeeper und Publikum aus einem Kaurismäkifilm), Bar 21 (Helsinginkatu 21, recht neu und für Kallio sehr schick, gemütlicher Keller mit interessanter Wandbemalung), Roskapankki (Helsinginkatu 20, die bekannteste Bar Kallios, Bier für 2 €), Lepakkomies (Helsinginkatu 1, Konzerte im Keller, modern, sauber und günstig), Exodus (Kaarlenkatu 10, Reggae), Kallion Kulma (Kaarlenkatu 15, direkt neben der Roskapankki, genauso billig, etwas siffig), Mambo (Vaasankatu 18, will trendig sein, ist aber trotzdem gemütlich), Tauko (Kustaankatu 4, Heavy Metal), Kustaa Vaasa und Iltakoulu (beide in Vaasankatu parallel zur Helsinginkatu). Vor dem Kneipenbesuch kann man sich auch noch in der Kotiharju Sauna entspannen (siehe Aktivitäten). [Bearbeiten] GayDie meisten Gaybars und -discos befinden sich in Punavuori. Am bekanntesten sind das Dtm (Iso Roobertinkatu 28) welches sich als größten Gay-Club in Skandinavien bezeichnet und das Lost & Found (Annankatu 6). Vor allem das Lost & Found zieht mittlerweile aber auch viel Heteropublikum an und bezeichnet sich darum selbst auch als heterofreundlicher Gayclub. In Kallio gibt es den eher bei Lesben beliebten Nalle Pub (Kaarlenkatu 3-5) und das kleine Fairytale (Helsinginkatu 7). [Bearbeiten] Heavy MetalNicht erst seit Lordi ist Finnland auch das Land des Heavy Metal und es ist daher nicht besonders verwunderlich, dass Helsinki eine große Auswahl an Bars und Clubs für die Freunde härterer Musik bietet. Aber auch in vielen, auf den ersten Blick gewöhnlichen Kneipen kommt man in den Genuß des in Finnland absolut massentauglichen Hardrocks und Metals. Eine beliebte Adresse in der Innenstadt ist Heavy Corner (Hietaniemenkatu 2). In dem kann man auch versuchen, die anwesenden Metaller beim Hevikaraoke von seinen Gesangskünsten zu überzeugen. Teurer ist das On the Rocks (Mikonkatu 15) und auch im Keller des Kantis und in einer Area des Onnela (siehe Innenstadt) wird Metal gespielt. In Punavuori lockt außerdem die Rock Bar The Stage (Iso Rooberinkatu 13) mit relaxter Atmosphäre. In Kallio sollte man vor allem die Bar Tauko (Kustaankatu 4) und das Nightlife Rock (Läntinen Brahenkatu 2) ansteuern. Die üblichen Liveclubs sind das Nosturi (Telakkakatu 8), Dante's Highlight (Fredrikinkatu 42), das Semifinal und das Tavastia (die letzten beiden befinden sich in der Urho Kekkosenkatu 6). Ein neuer Metalclub ist das Rocktown (Mannerheimintie 17). [Bearbeiten] UnterkunftDie Unterbringung ist generell sehr teuer, jedoch auf hohem Standard. Gewöhnlich sind die Hotels an den Wochenenden billiger, da die Geschäftsleute dann weg sind. Die Touristeninformation im Hauptbahnhof vermittelt gegen 5€ Gebühr (nur bei Buchung zu zahlen) Unterkünfte und bietet durchaus interessante Sonderkonditionen. [Bearbeiten] GünstigEs gibt nur ein paar billige Hotels, die billigsten sind Jugendherbergen.
[Bearbeiten] Mittel
[Bearbeiten] Gehoben
[Bearbeiten] LernenWer lernen möchte, finnische Spezialitäten zuzubereiten, für den sind vielleicht die Kochkurse von Uudenmaan Martat etwas. [Bearbeiten] ArbeitenEinfache Jobs (selbst bei McDonald's oder Putzjobs) sind für Menschen ohne ausreichende Finnischkenntnisse kaum zu bekommen. [Bearbeiten] SicherheitFinnland gilt generell als sicher und Helsinki macht da keine Ausnahme. Trotzdem hat mit dem Wachstum auch die Kriminalitätsrate zugenommen, was dem Besucher jedoch keinesfalls Sorgen machen sollte. In einer Studie vom März 2005 war Helsinki die zweitsicherste Stadt der Welt. [Bearbeiten] Gesund bleiben[Bearbeiten] Klarkommen[Bearbeiten] SpracheDa 6,2 Prozent der Einwohner Schwedisch als Muttersprache benutzen, ist Helsinki offiziell zweisprachig. Wenn man nicht gerade einem Angehörigen dieser Minderheit gegenüber steht, kommt man mit Schwedisch jedoch häufig nicht weit. Wer des Finnischen nicht mächtig ist, sollte es vor allem mit Englisch probieren, das von fast jedem Einwohner Helsinkis als Verkehrssprache verstanden und gesprochen wird. Außerdem lernt ein Großteil der Bevölkerung in der Schule entweder Deutsch, Französisch, Russisch oder Spanisch. [Bearbeiten] Fremdenverkehrsamt
[Bearbeiten] Kommunizieren[Bearbeiten] Internet CafesInternet-Cafés sind ziemlich dünn angesiedelt, da die meisten Einheimischen eigene Anschlüsse zu Hause besitzen.
[Bearbeiten] Telefon(Nahezu) jeder Finne hat mindestens ein Mobiltelefon. Daher wurden vor einiger Zeit die öffentlichen Telefonapparate in Helsinki entfernt. Selbst am Hauptbahnhof und dem daneben befindlichen Zentralpostamt sind keine öffentlichen Telefone mehr verfügbar. Auch Telefonzellen sind mehr oder weniger inexistent. In der Vuorikatu ist ein kleines Geschäft, dass neben Internetanschluss auch einige Telefonzellen hat. [Bearbeiten] Weiter geht'sIn der näheren Umgebung befinden sich Sehenswürdigkeiten wie
Als Küstenstadt besitzt Helsinki gute internationale Verbindungen nach
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