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Hawaii

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Blick auf Honolulu
Lage
Map of USA HI.png
Flagge
Hawaii state flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Honolulu
Staatsform: Bundesland der Vereinigte Staaten von Amerika
Währung: USD, $
Fläche: 28.311 km²
Bevölkerung: 1.285.498
Sprachen: Englisch
Telefonvorwahl: +1
Internet TLD: ..us, .gov, .mil, .edu
Zeitzone: Hawaii: UTC-10


Karte

Hawaii ist ein Bundesstaat der USA. Er liegt mitten im Pazifischen Ozean, ca. 4 bis 5 Flugstunden von den großen Metropolen (Los Angeles, San Francisco) der Westküste der USA entfernt.

Inhaltsverzeichnis

Regionen[Bearbeiten]

Hawaii besteht aus sehr vielen (ca. 1.000) Inseln vulkanischen Ursprungs mit unterschiedlicher Größe. Sieben Inseln sind bewohnt, nur sechs davon sind ohne weiteres für Touristen zugänglich:

  • Oahu mit der Hauptstadt Honolulu. Auf dieser Insel befindet sich der internationale Flughafen und der absolute Hauptteil der geschäftlichen Aktivitäten. Allein 80% aller Einwohner von ganz Hawaii leben in der Stadt Honolulu. Weltweit bekannt sind unter anderem der Waikiki Beach und der North Shore als Paradies für Surfer im Winter.
  • Kauai, auch Garden Island genannt.
  • Big Island, auch Hawaii genannt, mit den Städten Hilo und Kona. In und um Kona herum findet der Iron Man Triathlon statt.
  • Maui, das Surfer-Paradies.
  • Molokai
  • Lanai, früher eine einzige riesige Ananas-Farm der Firma Dole Foods. Heute befinden sich dort einige exklusive Ressorts für Touristen.
  • Kahoolawe war früher eine Bomben-Testanlage der US Navy und ist trotz Besiedlungsversuchen der Regierung bis heute weitgehend unbewohnt.
  • Niʻihau ist in Privatbesitz und leider nicht allgemein zugänglich.

Orte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Archipel ist ein Werk der untermeerischen vulkanischen Kräfte; Laven, unter denen der Basalt vorherrscht, sind fast die einzigen vorhandenen Gesteine, Kalkstein tritt nur an einzelnen Stellen und in wenig bedeutendem Maß über das Meer hervor. Während die vulkanische Tätigkeit aber auf den westlichen Inseln längst erloschen ist und die zerfallenen Krater sich bereits mit üppiger Vegetation bedeckt haben, dauert dieselbe auf der östlichsten Insel, Big Island, noch immer fort unter heftigen Lavaergüssen aus den offenen Kratern mächtiger Vulkankegel. Die höchsten Berge auf Big Island überschreiten 4.200 m, erreichen aber die Schneegrenze nicht. Selbst kleine Flüsse sind selten, und schiffbare (aus ganz kurze Strecken) hat nur Kauai.

War Hawaii einst ein Hauptumschlagplatz für Zucker, Ananas und den Walfang, so ist es heute vor allem vom Tourismus und vom US Militär abhängig. Den Hauptteil der Touristen stellen eindeutig die Japaner, für die Hawaii relativ einfach zu erreichen ist.

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist im ganzen mild und angenehm bei großer durch die Höhenlage bedingter Verschiedenheit; die Mitteltemperaturen des Sommers reichen von 29 - 32° C, die des Winters von 18 bis 21° C. Die eine Hälfte des Jahrs (März bis Oktober) ist warm und trocken, die andere (November bis Februar) veränderlich. Stürme sind selten; der überhaupt nicht reichliche Regenfall nimmt von Osten nach Westen schnell ab.

Sprache[Bearbeiten]

Reines Hawaiisch spricht heute (leider) praktisch niemand mehr. Die älteren Leute sprechen oft Pidgin. Dies ist eine Mischung zwischen Hawaiisch und Englisch und für Englisch sprechende Leute nur sehr schwer bis überhaupt nicht verständlich. Der grösste Teil der hawaiischen Bevölkerung spricht jedoch reines Englisch.

Hawaiisch ist übrigens der Ursprung für den Begriff "Wiki" dieser Seite: wikiwiki heisst "schnell, schnell" und beschreibt wie Webseiten auf einem Wiki geändert werden können. Hawaiisch als Sprache klingt sehr melodisch, da sie alle Vokale aber nur sechs Konsonanten enthält. Auf jeden Konsonanten folgen ein oder mehrere Vokale.

Anreise[Bearbeiten]

Nicht zuletzt aufgrund der großen Entfernung gibt es aus Europa derzeit keine Direktflügen nach Hawai'i. Der größte Flughafen der Inseln ist der Honolulu International Airport (HNL) nahe der Hauptstadt Honolulu. Er ist mit diversen Umsteigeverbindungen innerhalb der USA zu erreichen, beispielsweise:

  • Hawaiian Airlines aus Las Vegas, Los Angeles, Portland oder San Francisco
  • American Airlines via Chicago-O'Hare oder Denver
  • Delta Air Lines via Atlanta
  • United Airlines via Chicago-O'Hare, Denver oder Newark

Der Flug aus dem deutschssprachigen Raum dauert mit Umsteigen etwa 20 Stunden.

Mobilität[Bearbeiten]

Auf den Inseln am einfachsten per Mietwagen, die an allen Flughäfen erhältlich sind. Die Automieten gehören zu den günstigsten der USA. Teuer ist einzig die Versicherung.

Zwischen den Inseln per Flugzeug mit den lokalen Fluggesellschaften (die größte ist Hawaiian Airlines). Verbindungen zwischen den größeren Städten mehrmals täglich (z.T. stündlich), zu kleineren Ortschaften zwei bis drei Verbindungen täglich. Fährverbindungen gibt es nur zwischen Maui und Lanai sowie zwischen Maui und Molokai.

Ausser auf der Insel Oahu existiert praktisch kein Öffentlicher Verkehr auf den Inseln. Als Tourist ist meist nur mit dem Auto eine vernünftige Fortbewegung möglich.

Auf Oahu verkehren öffentliche Busse, mit denen die Insel umrundet werden kann. Sie verbinden unter anderem den Waikiki Beach, Hoholulu, Kailua Beach und weitere Strände, Shopping Center und Sehenswürdigkeiten wie Pearl Habour. Der Route führt direkt an diversen Stränden vorbei und verläuft streckenweise in unmittelbarer Nähe und gutem Ausblick zum Meer. Die Busse verkehren von ca. 8 Uhr morgens bis 22 Uhr abends. Bei Einstieg in den Bus sind 2$ zu bezahlen. Günstige Mehrtageskarten sind u.A. an den Touristeninformationen am Waikiki Beach vorhanden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Oahu - Hanauma Bay: wunderschön zum Schnorcheln, Diamond Head: atemberaubende Aussicht auf Waikiki/Honolulu, Aloha Tower: Aussichtsturm am Hafen von Honolulu mit angrenzendem Einkauszentrum, Aloha Stadium: Flohmarkt im Aloha-Stadium (jeweils Samstags und Sonntags), Polynesian Cultural Center: hier kann man einiges lernen über die Kultur der Polynesen, Pearl Harbour / Arizona Memorial: Gedenkstätte an die Schlacht um Pearl Harbor; Dole Plantage: hier kann man sehen, wie Ananas angebaut wird und durch das weltweit größte gepflanzte Labyrinth irren
  • Maui - Haleakala: atemberaubende Sonnenauf- und -untergänge auf dem Gipfel des Vulkanes (Vorsicht: da oben ist es am frühen Morgen bitter kalt und zugig!), Huialoha Church: kleine Kirche auf einer Landzunge von Maui; Lahaina das kleine Fischerdorf, schaut euch die Peter Lik Gallery dort an!; Früh morgens nach Hana im Osten der Insel einem abgelegenen Hippie-Dorf, welches man nur über die Hana-Road erreichen kann! Achtung die Fahrt dauert lange, ist kurvig und oft nicht ganz ungefährlich!
  • Kauaii - Napali Cost: superschön zum wandern/spazieren (einsame Buchten etc.), Waimea Canyon: der Grand Canyon von Hawaii
  • Big Island - Der Volcano National Park ist ein absolutes Muss; südlichster Punkt der der USA (inkl. Inseln): atemberaubend donnernde Wellen und etwas östlich eine kleine Bucht, an der man Olivin-Steinchen finden kann wie auf Lanzarote (El Golfo)

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Golfen, Wassersport

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

typ. amerikanisch, polynesisch, asiatisch, viel Fisch

Tipp: "Cheeseburger in Paradise" in Honolulu und in Lahaina oder auch gegrillter hawaiischer Fisch im Duke´s am Waikiki Beach

Günstiges Essen: Neben allen gängigen amerikaischen Fastfoodketten - McDonalds, Subway, Starbucks, Quiznos, Carl Junior findet sich in Oahu auch ein HardRock Café und die Cheesecakefacory mitten auf der Einkaufsstrasse am Waikiki Beach. Für Selbstversorger gibt es neben Walmart die anderen gängigen amerikanischen Discounter. Die Preise unterscheiden sich nicht von denen in den anderen amerikanischen Bundesstaaten.

Ausgehen[Bearbeiten]

Waikiki bietet etliche polynesische Bars, die häufig vor allem von Japanern besucht werden. Daneben gibt es mehrere Irische Bars in denen man Amerikaner und Besucher aller Nationen trifft.

Vorsicht ist ab ca. 10 Uhr abends auf den Strassen am Waikiki Beach geboten, dort verkehren viele Hookers (Prostituierte) die den Touristen ihre Dienste anbieten. Vor allem in den Wintermonaten zieht es viele vom kälteren Las Vegas ins sonnige Hawaii mit den gut zahlenden japanischen Touristen. Honolulu erinnert an New York. Sehr viele japanische Touristen bevölkern die Straßen. Ebenfalls finden sich alle großen Marken wie Gucci, Louis Vuitton usw. Hier findet der geneigte Tourist ein großes Angebot an Unterhaltung wie Bars, Discos, Strandpromenaden mit einheimischen Künstlern.

Shopping[Bearbeiten]

Auf Oahu sorgen unzählige Shopping Center für Freude am shoppen bei jung und alt, Mann und Frau. Das Spektrum reicht von exklusiven Boutiquen mit europäischen Designer Labels bis Billig-Discounter (Sears, Walmart) für den Hobbysportbedarf (Schnorchelausrüstung ab ca. 15$). Die Preise unterscheiden sich im Allgemeinen nicht vom amerikanischen Festland.

Kommunizieren[Bearbeiten]

Mobiltelefone (Triple Band, GSM 1900) funktionieren in allen größeren Städten, an den bewohnten Küstengebieten und entlang der wichtigen Straßen. Roaming-Gebühren sind nicht wirklich günstig!

Sicherheit[Bearbeiten]

völlig problemlos. Nicht am Waimanolo Beach (Oahu) campen, dort werden häufig Autos aufgebrochen.

Weiter geht's[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]





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