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Wikitravel ist ein Projekt mit dem Ziel, einen vollständigen, aktuellen und verlässlichen weltweiten Reiseführer zu erstellen, dessen Inhalte frei verfügbar sind. Die deutschsprachige Ausgabe wurde am 7. Oktober 2004 ins Leben gerufen und umfasst bereits 5.929 Artikel, die von Wikitravellern von überall her verfasst wurden. Auch du kannst sofort an diesem Projekt teilnehmen! Tipps zum Schreiben haben wir in einer Kurzanleitung zusammengefasst.



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Moskau ist die Zusammenarbeit für den Winter. Bitte, sei mutig und hilf uns mit diesem Artikel. Wir brauchen dein Wissen, deine Erfahrung, dein Talent!

Gaudi Lizard Parc Guell.jpg

Barcelona ist die am Mittelmeer gelegene, zweitgrößte Stadt Spaniens und die Hauptstadt der autonomen Region Katalonien. Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Barcelona ist wahrscheinlich die Sagrada Familia, eine bis dato noch unvollständige Kathedrale, konzipiert und begonnen vom Architekten Antoni Gaudí. Der Bau wird fast nur durch Spendengelder finanziert und ist nun schon seit mehr als 120 Jahren im Gange. Es gibt noch weitere Gaudí-Gebäude zu besichtigen (Palau Güell, Casa Milà, Casa Batlló) sowie den Parc Güell, auch von Gaudí errichtet.

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In einem Tag um die Welt

5. März 2015

Berlin - Eine Reise um die Welt, in einem statt in 80 Tagen: Das verspricht die Internationale Tourismusmesse ihren Besuchern. Bei der 49. ITB Berlin präsentieren sich über 10.000 Aussteller und werben für ihre Reiseziele - vom Partnerland Mongolei bis nach Brandenburg. Am Wochenende ist die Messe auch für Privatbesucher geöffnet. Vom Bollywood-Tanzkurs der Indien-Aussteller über Gewürz- und Dattelproben am arabischen Basar bis hin zu Oktoberfeststimmung in der Bayern-Halle: Die 49. Internationale Tourismusbörse Berlin lädt dazu ein, an einem Tag die Welt zu entdecken. Am 7. und 8. März öffnet die ITB auch für Privatbesucher ihre Tore und präsentiert sich mit über 10.000 Ausstellern. Das offizielle Partnerland der ITB ist in diesem Jahr die Mongolei. Auch bei den Besuchern wirbt das zwischen Russland und China gelegene Land für sich - zum Beispiel mit traditionellen Kostümen und Folklore, oder einer Lesung des Schamanen Galsan Tschinag. Etwa 180 Länder sind auf der ITB vertreten, von Spanien bis Pakistan. Über die regionale Kultur- und Tourismuslandschaft von Berlin-Brandenburg können sich Besucher in Halle 12 informieren. Wie in den vergangenen Jahren ist es auch diesmal wieder möglich, Reisen direkt auf der Messe zu buchen.

Am Samstag dreht sich außerdem alles rund um Reiseabenteuer: Wilfried Erdmann erinnert sich an seine Segeltörns rund um die Welt, Reisebloggerinnen erzählen von ihren Erlebnissen und ein Familienvater berichtet, wie er mit kleinen Kindern in das arabische Land Oman gereist ist. Die Messe gibt sich am Wochenende besonders familienfreundlich und wartet mit Kinderkino sowie einem mongolischen Kinderland inklusive Pferderennen und Jurtenbasteln auf. Die Kinderbetreuung ist dort kostenlos.

Öffnungszeiten Privatbesucher: 7. + 8. März, 10 – 18 Uhr


Nachbau der Chauvet-Höhle öffnet im April

6. März 2015

Ardèche - Der Nachbau der berühmten Chauvet-Höhle in der Ardèche-Schlucht öffnet am 25. April. Mit Hilfe von Computermodellen und 6.000 digitalen Fotos wurde die Höhle mit ihren Wandbildern innerhalb von 30 Monaten für 55 Million Euro in Teilen nachgebaut. Neben dem Replikat wird ein Besucher- und Bildungszentrum eröffnen, teilt die touristische Vertretung des Projekts mit. Die Originalhöhle, die zum Unesco-Welterbe zählt, ist für Besucher zum Schutz der mehr als 20.000 Jahre alten Höhlenmalereien nicht zugänglich. Im Dezember 1994 hatten Forscher die Höhle entdeckt.


Härtere Strafen für Visum-Überziehung

2. März 2015

Thailand - Wer länger in Thailand bleibt, als die in seinem Visum eingetragenen 90 Tage, muss künftig mit härteren Strafen rechnen. Ausländer die über die erlaubten 90 Tage im Land bleiben, müssen mit einem Einreiseverbot von einem Jahr rechnen. Eine Überziehung von über einem Jahr, zieht ein Einreiseverbot von drei Jahren nach sich. Wer über drei Jahre zu lange in Thailand bleibt, darf fünf Jahre nicht mehr einreisen. Bei fünf Jahren Overstay darf man sogar für zehn Jahre nicht mehr einreisen. Das sind aber nur die Strafen, bei denen der Ausländer sich selber gestellt hat. Wird man von den Behörden erwischt, fallen diese noch härter aus: weniger als ein Jahr Visum-Überziehung bedeuten dann fünf Jahre und mehr als ein Jahr sogar zehn Jahre Einreiseverbot, berichtet der Wochenblitz

90 Prozent Stornopauschale ist ungültig

4. März 2015

Köln - Krank geworden, Flug verpasst, mit dem Partner überworfen - manchmal platzt die Reiseplanung erst in letzter Minute. Ein Trost: Ein bisschen Geld gibt es zurück. Der Reiseveranstalter kann nicht einfach pauschal den Großteil des Preises einbehalten. Bucht man eine Reise und tritt sie dann nicht an, ist der Großteil des Geldes wahrscheinlich verloren. Allerdings darf der Reiseveranstalter nicht einfach pauschal 90 Prozent des Reisepreises einbehalten. Das hat jetzt das Landgericht Köln entschieden (Az.: 26 O 196/14.) Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hatte gegen den Veranstalter DER Touristik geklagt. Den Verbraucherschützern ist die pauschale Regelung der Rücktrittskosten ein Dorn im Auge. Kunden des Reiseveranstalters sollen bei Nichterscheinen nämlich grundsätzlich 90 Prozent des Reisepreises zahlen – egal, ob sie eine Pauschalreise, eine Rundreise, einen Flug, einen Mietwagen oder ein Hotel gebucht haben. Wer eine Kreuzfahrt nicht antritt, bekommt sogar den vollen Reisepreis in Rechnung gestellt. Kabinen auf dem Schiff könnten schließlich nicht kurzfristig neu vergeben werden, argumentierte DER. Der vzbv hatte die hohen Stornopauschalen kritisiert, weil sie den zu erwartenden Schaden des Reiseveranstalters weit überstiegen. "Wenn der Kunde einen Flug nicht antritt, spart der Veranstalter allein schon an Steuern und Flughafengebühren etwa zehn Prozent des Flugpreises", sagt Kerstin Hoppe, Rechtsreferentin beim vzbv. Mietwagen, Hotels und Ferienwohnungen könnten kurzfristig anderweitig vermietet werden. "Das muss der Veranstalter bei der Kalkulation der Rücktrittskostenpauschale berücksichtigen", so Hoppe. Die Richter stellten klar: Ein Reiseveranstalter muss seine Kalkulation offenlegen und belegen, dass sich seine Stornopauschalen am tatsächlichen Schaden orientieren. Diesen Nachweis blieb DER Touristik allerdings schuldig. So konnte das Unternehmen den Richtern nicht erklären, warum die strittige Stornopauschale für völlig verschiedene Reiseleistungen nahezu einheitlich 90 Prozent des Reisepreises betragen sollte. Wenig plausibel fanden die Richter auch, dass bei Stornierungen bis zu einem Tag vor der Abreise teilweise nur 75 Prozent Stornopauschale verlangt werden, bei Nichtantritt dann aber 90 Prozent. Das Gesetz verlangt, dass ersparte Aufwendungen und anderweitige Verwertungsmöglichkeiten differenziert für jede Reiseart ermittelt werden. Außerdem hat der Reiseveranstalter eine Schadensminderungspflicht, er muss also versuchen, zumindest einzelne Bestandteile der Reise noch anderweitig loszuwerden. Seit 2012 hat der vzbv mehrere Reiseveranstalter wegen überhöhter Stornopauschalen und Anzahlungen abgemahnt. Das Urteil gegen die DER Touristik GmbH ist aber noch nicht rechtskräftig.


Hasir-Gründer eröffnet Luxushotel in Berlin

3. März 2015

Berlin - Die Unternehmerfamilie des angeblichen Döner-Erfinders Mehmet Aygün eröffnet in Berlin ein Luxushotel. Herzstück des "Titanic Deluxe" an der Französischen Straße in Mitte ist der Hamam. Für eine Doppelsuite muss man 2500 Euro pro Nacht zahlen. Berlins Tourismusindustrie schreibt ihre Rekordgeschichte ungebrochen fort: 28,7 Millionen Übernachtungen im Jahr, 11,9 Millionen Gäste, 4,5 Millionen davon aus dem Ausland. Klar, dass sich auch die Zahl der Hotels in der Stadt permanent vergrößert, schließlich wollen viele an dem Boom mitverdienen. Allein vierzehn neue Hotels sollen noch dieses Jahr eröffnen. Doch nur eines davon gehört zum Luxussegment: Das Titanic Deluxe an der Französischen Straße in Mitte mit seinen fünf Sternen ist ab Sonntag geöffnet, ab Mitte März können Zimmer gebucht werden. Dabei ist das neue Haus eigentlich ein altes. Das Gemäuer aus dem 19. Jahrhundert diente lange als Kulissenhaus der Staatsoper. Dann bot der Liegenschaftsfonds das zum Denkmal ernannte Gebäude zum Verkauf an. Im Jahr 2010 ging das Geschäft über die Bühne. Bis zuletzt wurde an dem völlig neuen Haus hinter der alten Fassade, die aus Denkmalschutzgründen stehenbleiben musste, gearbeitet. 600 Tonnen Marmor wurden dabei verbaut, sie stammen aus Steinbrüchen in Italien, Indien und der Türkei. Das mag protzig klingen, für Faouzi Jlassi ist es schlicht sichtbarer Ausdruck dessen, was seine Chefs meinen, wenn sie sagen, dass das Haus „Tradition und Moderne vereinen“ soll. Wie das zusammenpassen kann mit dem „bescheidenen Produkt“, das man nach eigener Aussage auch gerne sein möchte, das wird eine der Fragen sein, die der Betriebsleiter, 33 Jahre alt, Franzose tunesischer Abstammung, in täglicher Arbeit beantworten muss. [1]

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