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Hall in Tirol

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Hall in Tirol
Tirol Hall 01.jpgMünzerturm, Herz-Jesu-Basilika und Jesuitenkirche mit dem Karwendel im Hintergrund
Lage
Lage von Hall in Tirol
Hall in Tirol
Hall in Tirol
Kurzdaten
Bevölkerung: 12.956
Fläche: 5,54 km²
Höhe über NN: 574 m
Koordinaten: 47° 16' 59" N, 11° 30' 0" O 
Vorwahlnummer: 05223
Postleitzahl: 6060
Website: offizielle Website von Hall in Tirol




Hall in Tirol ist eine Stadt im Tiroler Unterland im Bundesland Tirol in Österreich

Hintergrund[Bearbeiten]

Hall ist eine Stadt im Bundesland Tirol in Österreich auf 574 m Seehöhe mit ca. 13.000 Einwohnern. Hall liegt im Inntal, etwa rund fünf Kilometer östlich der Landeshauptstadt Innsbruck. Von 1938 bis 1974 trug Hall den Namen „Solbad Hall“.

Anreise[Bearbeiten]

Auto[Bearbeiten]

Mit dem PKW ist die Anreise am besten über die Inntalautobahn A12 [1]. Es gibt 2 Autobahnabfahrten: "Hall West" und "Hall Mitte" wenn man schnell zum Stadtkern fahren möchte, nimmt man am besten die Ausfahrt Hall Mitte.

Bahn[Bearbeiten]

Es gibt nur einen Bahnhof in Hall in Tirol, der ca. 10 Gehminuten von der Altstadt entfernt ist.

Bus[Bearbeiten]

Von Innsbruck kommend gibt es die Möglichkeit mit den IVB mit einem Bus der Nummer 4 nach Hall in Tirol zu fahren.

Mobilität[Bearbeiten]

Der öffentliche Nahverkehr wird von der der ÖBB Postbus organisiert.


Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Mit der sogenannten "Schatzkarte" (kostenlose Gästekarte) bekommen Besucher zahlreiche Ermäßigungen und Vorteile bei ca. 25 Partnern in der Region.

Das Rathaus in Hall

Graf Heinrich von Görz-Tirol (1295-1335) nannte seine Stadtburg in Hall auch „Königshaus“. Dieses schenkte der Habsburger Herzog Leopold IV. 1406 der Stadt, die es seit damals als Rathaus nutzt. Nach einem großen Stadtbrand im Jahr 1447 musste das Rathaus neu aufgebaut werden.

Aus dieser Zeit stammt auch das Gebälk in der Ratsstube (1451), die heute nicht der Gemeinderat für seine Tagungen nutzt, sondern auch ein sehr beliebter Trauungssaal ist. Der Rathaussaal kann zu den Amtsstunden besichtigt werden.

Burg Hasegg

Urkundlich erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt, wurde die Burg zum Schutz der Saline, der Schiffahrt, der Brücke über den Inn und zur Überwachung der alten Salzstraße errichtet.

Der Name stammt von den Pfannhäusern, in denen Sole verdampft wurde und an deren "Egg" (Eck) die Burg lag. 1567 ließ Erzherzog Ferdinand II. die Münzprägestätte hierher verlegen.

Die Georgskapelle und die Repräsentationssäle sind nicht öffentlich zu besichtigen, können aber für Veranstaltungen gemietet werden.


Münze Hall & Museum

Nach der Verlegung der Münzprägestätte in die Burg erlangt die Münze Hall weltweiten Ruhm, doch die bayrische Besatzung schloss die Münze 1809. Erst 1975 wurden wieder Münzen geprägt und die Burg für Besucher zugänglich gemacht. In den letzten Jahren wurden Ausstellungsbereiche modernisiert, erweitert und erforscht und es entstand ein Erlebnismuseum. Der dazugehörende Münzerturm bietet einen guten Ausblick über die Stadt Hall und die umliegenden Bergmassive.

Bergbaumuseum

Das Bergbaumuseum bietet einen Einblick in die Geschichte der Salzgewinnung und stellt eine Nachbildung des 1967 stillgelegten Bergwerkes im Halltal dar.

Stollen, Schächte, Werkzeuge, Mineralien, eine Rutschbahn und vieles mehr vermitteln einem das Gefühl selbst "unter Tag" zu sein. Das Bergbaumuseum befindet sich im Zentrum der Haller Altstadt, Führungen werden angeboten.

Pfarrkirche St. Nikolaus

Die Haller Stadtpfarrkirche wurde vor 1281 erbaut und dem hl. Nikolaus, dem Patron der Bergleute und Schiffer, geweiht.

Das einschiffige Gotteshaus im gotischen Stil erhielt nach der Stadterhebung Halls im Jahr 1303 zumindest einen größeren Chorraum. 1345 wurde der Kirchturm aufgezogen, dessen Oberteil beim Erdbeben 1670 einstürzte und durch einen barocken Zwiebelturm ersetzt wurde. Obwohl 1352 ein neues Langhaus errichtet wurde, erwies sich die Kirche nach wenigen Jahrzehnten wieder als zu klein. 1420 wurde die Kirche wiederum erweitert, welches sich jedoch als schwieriges Unterfangen herausstellte.

Die Deckenfresken stammen vom Wiener Hofmaler Adam Mölk. Der Hochaltar stammt aus dem Jahre 1657 und wurde vom Rubensschüler Erasmus Quellinus geschaffen.

Im nördlichen Seitenschiff befindet sich die Waldaufkapelle. Hierher stiftete Ritter Florian Waldauf zu Waldenstein (gest. 1501) ein aus dem Tiroler Bauernstand aufgestiegener Vertrauter Kaiser Maximilians I, im Jahre 1501 seine aus über 100 kostbar gefassten Reliquien bestehende „Heiltumsstiftung“. Bescheidene Reste davon befinden sich jetzt noch in mehreren Wandvitrinen. Mittelpunkt der Kapelle ist die Marienstatue.

Magdalenenkapelle

Die Doppelkapelle wurde bereits 1330 urkundlich erwähnt.

Das untere spätgotische Geschoß beherbergt Verkaufslokale, der obere freskengeschmückte Teil dient heute als Kriegergedächtniskapelle. Sehenswert sind der spätgotische Flügelaltar (2. Hälfte 15. Jh.) und die Wandgemälde aus 3 Epochen (1410-1610).

Die Besichtigung der Magdalenenkapelle ist möglich.

Damenstift Kloster Herz-Jesu

Zwei Jahre nachdem die Münzprägung aus der Burg Sparberegg in die Burg Hasegg verlegt worden war, zog Erzherzogin Magdalena, die Schwester Erzherzog Ferdinands II., 1569 mit ihren Schwestern und anderen Adeligen in das neu gegründete Damenstift. Der von Giovanni Luchese erbaute Komplex wurde 1611 und 1691 mit einem kräftigen, repräsentativen Stuck versehen. 1783 wurde das Kloster aufgehoben, ein Großteil des reichen Kunstbesitzes vernichtet. Seit 1912 wird das ehemalige Damenstift wieder als Kloster der Schwestern vom Herzen Jesu genutzt.

Jesuitenkirche

Für die geistliche Betreuung des Damenstiftes wurde 1571 ein Jesuitenkolleg gegründet. Das Kloster wurde 1671-84 vollständig erneuert. Die beiden Kirchen am Stiftsplatz sind die einzigen Kirchenbauten der höfischen Spät-Renaissance Tirols. 1773 wurde das Kloster aufgehoben; heute ist im weitläufigen Komplex mit einem der schönsten barocken Innenhöfe Tirols das Bezirksgericht untergebracht.

Die Besichtigung der Jesuitenkirche ist möglich.

Salvatorkirche

Nachdem ein Priester während einer Letzten Ölung mit der Hostie durch einen morschen Boden gebrochen war, ließ Hans Kripp 1400 - 1406 diese Kirche erbauen.

Das quadratische Langhaus weist als Besonderheit das Wappen des Erbauers und eine Darstellung "Christi als Weltenrichter am Jüngsten Tag" (1406) auf. Nach einer Brandkatastrophe wurde 1871 der Turm regotisiert und das Kircheninnere umgestaltet.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Der Alpenpark Karwendel, Tirols größter Naturpark, ist für Wanderer jeden Alters und jeder Kondition geeignet, denn es stehen unterschiedliche Wege und Routen zur Auswahl. Die bekanntesten Strecken in diesem Gebiet sind:

  • Jakobsweg
  • Adlerweg
  • Historischer Rundwanderweg

Das 10km lange Halltal, welches vom Inntal ins Karwendel hineinleitet, ist der ideale Ausgangspunkt für Klettertouren aller Art. Der Alpenverein Hall bietet sieben Klettergärten an. Die klassischen Routen sind um den Schwierigkeitsgrad 6, ein paar leichtere im 4er und 5er Bereich sind auch vorhanden. Wer die extreme Seite kennen lernen will, kann sich an Routen im oberen 8er und 9er Bereich versuchen.

Im Sommer 2012 wird die Bergerlebniswelt "Kugelwald" am Glungezer eröffnet. Hier können bei freiem Eintritt die größte Zirbenholzkugelbahn der Welt besichtigt und bespielt werden.

Adventmarkt[Bearbeiten]

In der Adventszeit eröffnet jedes Jahr eine besondere Sehenswürdigkeit in Hall. Der Adventmarkt ist bekannt über die Grenzen Tirols, er zählt zu den schönsten im Alpenraum. Die Stände reihen sich in der mittelalterlichen Stadtkulisse. Mehr Details mit Bildern gibt es auf der Karwendel Webseite.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Zahlreiche Geschäfte in der Haller Altstadt bieten ein breites Warensortiment an.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In Hall gibt es zahlreiche Lokalitäten, das Angebot reicht von traditioneller Tiroler bis hin zu internationaler (italienisch, mexikanisch, griechisch, usw.) Küche.

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Gehoben[Bearbeiten]

  • Austria Classic Hotel Heiligkreuz (Hotel Heiligkreuz), Reimmichlstrasse 18, +43 (0)5223 57114 (, fax: +43 (0)5223 571145), [2]. checkin: 1 pm; checkout: 11 am. . ab €57,00 p.Person. (47.286,11.4973) edit

Unterkünfte jeder Kategorie können auf der Homepage des lokalen Tourismusverbands gebucht werden.

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Varianten

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