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Halifax (Neuschottland)

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Halifax ist die Hauptstadt der Provinz Neuschottland (Nova Scotia), der zweitkleinsten Provinz Kanadas. Hier leben derzeit 380000 Einwohner.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund[Bearbeiten]

Halifax ist eine historisch bedeutsame Hafenstadt mit besonderer Bedeutung für Tourismus, Militär und Wirtschaft der maritimen Provinzen Kandadas.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Der Halifax International Airport liegt außerhalb der Stadt und ist nur mit dem Auto oder einem Shuttlebus zu erreichen. Dieser so genannte "Airbus" fährt tagsüber ein- bis zweimal pro Stunde und ist wesentlich kostengünstiger als eine Taxifahrt. In Ausnahmefällen kann es jedoch passieren, dass er voll besetzt ist und man auf den nächsten warten muss. Ab 31. Mai 2012 wird es einen zumindest stündlich verkehrenden öffentlichen Bus nach Halifax geben, Fahrtzeit etwa 40 Minuten, Preis $3.25. Nachts macht dieser Bus etwa fünf Stunden Pause.

Bahn[Bearbeiten]

Der Bahnhof liegt sehr zentral und ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln problemlos zu erreichen. Da die Bahn als Verkehrsmittel in Kanada allerdings weniger genutzt wird als in Europa, kommen in der Regel nur sechs Züge pro Woche an. Von Quebec City dauert die Fahrt nach Halifax ca. 18 Stunden.

Bus[Bearbeiten]

Es gibt Überlandbusse (Acadian Lines), die viel genutzt werden um Ziele innerhalb Nova Scotias zu erreichen. Abfahrt dieser Busse ist am Bahnhof, wo man auch Fahrplanauskünfte und Tickets erhält.

Auto[Bearbeiten]

Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Nicht betroffen sind die Überlandbusse (Acadian Bus) und das "Airporter" Shuttle zum Flughafen. (Wer im South End übernachtet, kann sehr viel zu Fuß erledigen.)

Halifax besitzt ein ausgeprägtes Bussystem, das für den Fremden aber nicht immer leicht verständlich ist, da es keine Abfahrtspläne an den Haltestellen gibt. Ein Fahrplanbuch oder die Auskunft eines Einheimischen ist also unerlässlich. Außerdem sollte man Fahrscheine im Voraus kaufen oder das Fahrgeld passend in der Hand halten, da der Busfahrer kein Wechselgeld herausgibt. Zwischen Halifax und Dartmouth verkehrt neben dem Bus auch eine Fähre, die zum öffentlichen Verkehrssystem (Metro Transit) dazugehört.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kirchen[Bearbeiten]

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Zitadelle (Halifax Citadel): Eine alte Festung, die heute eine der Hauptattraktionen der Stadt ist. Allein für den Blick über die Stadt und den Hafen an einem sonnigen Tag lohnt sich der Weg auf den Hügel. In den Sommermonaten werden Führungen angeboten, und man kann verschiedene historische Ausstellungen in den Gemäuern besichtigen.

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • Pier21: Ausstellung über die Einwanderungswelle, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stattfand. Bei "Pier21" handelt es sich um den Ort, an dem damals sehr viele Schiffe mit Immigranten aus Europa anlegten.
  • Maritime Museum of the Atlantic: Ganz in der Nähe des Pier 21 liegt auch das kleine Maritim Museum. Neben der Ausstellung über das Leben der Fischer und Seeleute früherer Zeiten wird permanent die grösste Sammlung über die "Titanic" gezeigt. Neben geborgenen Fundstücken der Unsinkbaren wird auch die Geschichte des Unglücks erzählt. In Halifax landeten nicht nur die Überlebenden sondern auch die geborgenen Toten wurden hier versorgt. Übrigens lagen diese entweder in einfachen Leinensäcken, Holzkisten oder in richtigen Särgen -je nach gebuchter Reiseklasse- am Pier 21.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • Hafen: Entlang des nicht-industiellen Teils des Hafens führt eine wunderschöne Promenade, die allerdings zur Hochsaison sehr touristisch geprägt ist. Von dort starten verschiedene Hafenrundfahrten, es finden sich neben Restaurants und Souvenirläden auch historische Schiffe und gelegentlich auch (neue) Kreuzfahrtdampfer.

Parks[Bearbeiten]

  • Point Pleasant Park: Ein großer Park, der die südliche Spitze Halifax' einnimmt. Leider wurde 2003 durch Hurrikan "Juan" viel zerstört, so dass Teile des Parks heute etwas traurig aussehen. Trotzdem lohnt sich ein Spaziergang, da man von keinem anderen Ort in der Stadt einen so offenen Blick auf den Atlantik hat.
  • Public Gardens: Ein kleiner Park, direkt in der Innenstadt, der nur im Sommer geöffnet ist. Durch die liebevolle Bepflanzung erfreut er sich großer Beliebtheit, sowohl unter Einheimischen als auch unter Touristen. Bis heute ist die Queen von England Eigentümerin des Parks und die Stadt Halifax bezahlt pro Jahr den Gegenwert eines britischen Pfunds als symbolische Miete an das Oberhaupt des Commonwealth.

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Für Lebensmitteleinkäufe fragt man sich am besten nach dem nächsten "Sobey's" oder "Super Store" durch. Für andere Dinge, wie zum Beispiel Kleidung, gibt es die in Nordamerika üblichen Malls. Die größte ist das Halifax Shopping Center, das etwas außerhalb liegt und mit der Buslinie 1 Richtung Mumford Terminal zu erreichen ist. Einige kleinere Geschäfte haben sich auch in der Innenstadt gehalten, so dass man auch dort einen Schaufensterbummel machen kann.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Vor allem Fisch und Meeresfrüchte sind zu empfehlen, da dies aufgrund des großen Hafens zum einen Tradition hat und zum anderen verhältnismäßig günstig zu haben ist (Jakobsmuscheln sind in einem Gericht mit gemischten Meeresfrüchten keine Besonderheit). Und wer gerne einen frischen Hummer probieren möchte, sollte sich dies während der entsprechenden Saison auf keinen Fall entgehen lassen. Selbstverständlich sind diese auch das ganze Jahr über in Restaurants zu bekommen.

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Ausgehen[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Für manche Europäer vielleicht ungewöhnlich ist die Tatsache, dass an roten Ampeln meist nach rechts abbiegen erlaubt ist. Darauf ist bei Straßenkreuzngen zu achten um einen Unfall zu vermeiden. Interessant ist auch das Verhalten an sog. 3 oder 4-Way-Stops: Alle müssen an der Kreuzung zunächst anhalten und dürfen dann anschließend in der Reihenfolge des Anhaltens weiterfahren.

Kriminalität[Bearbeiten]

Wie die Bewohner aller Atlantischer Provinzen Kanadas gelten auch die Bewohner von Halifax als außergewöhnlich freundlich. Wie in den meisten Großstädten gibt es aber auch in Halifax Bereiche die sicherer sind und jene in denen es tendenziell mehr Kriminalität gibt. In Halifax sind diese eher Bereiche schwer zu trennen - es gibt jedoch Gebiete mit eindeutigem Ruf.

Der Süden der Halifax Halbinsel und auch die sogenannte Waterfront gelten als eher sicher - insbesondere Tagsüber. Als allgemein eher unsicher gilt das sogenannte North End. Wie in den meisten anderen Großstädten ist auch in Halifax die Kriminalität eng mit dem Wohlstand der Stadtteile verknüpft.

Die Tatsache das Halifax eine lebendige Hafenstadt und Hauptstadt, einer ökonomisch eher ärmeren Provinz ist, zollen jedoch ihren Tribut. Auch aufgrund der allgemeinen Wirtschaftslage scheint insgesammt die Kriminalität innerhalb der letzten Jahre merklich angestiegen zu sein.

So hat Halifax etwa 2010 eine Welle sogenannter "Swarming"-Attacken erlebt. Vor allem im North End wurden mehrere Male wahllos Passanten von Jugendlichen brutal attackiert - meist nachdem um eine Zigarette gefragt wurde. Ebenso hat die Zahl der Morde in Halifax 2011 ein neues Hoch erreicht. Diese werden von der Polizei meist mit Drogen und Waffenhandel in Verbindung gebracht.

Insgesammt kann man in Halifax jedoch zumindest Tagsüber durchaus sicher unterwegs sein und Halifax fällt deshalb wohl nicht besonderes aus dem nordamerkanischen Rahmen was die Kriminalität betrifft.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Klarkommen[Bearbeiten]

Kommunizieren[Bearbeiten]

Alltagssprache ist ausschließlich Englisch, die meisten Leute sprechen auch Französisch, oft jedoch nicht fließend.

Weiter geht's[Bearbeiten]

  • Peggy's Cove: Beliebtes Ausflugsziel, knapp 50 km von Halifax entfernt. Hier befindet sich der angeblich am meisten fotografierte Leuchtturm der Welt inmitten einer idyllschen aber rauhen Küstenlandschaft.
  • Cape Breton: Der nördliche Teil Neuschottlands. Hier lohnt sich vor allem der "Cabot Trail", der unter anderem durch den Cape Breton Highlands National Park führt. Es gibt kaum eine schönere Landschaft um im späten Herbst die Farben des "Indian summer" zu erleben. Für einen Ausflug sollte man mindestens drei Tage einplanen.
  • Bay of Fundy: Die Bucht an der Westküste Neuschottlands, an der Grenze zu Neubraunschweig (New Brunswick). Hier wird der zweitgrößte Tidenhub der Welt verzeichnet. Bei gutem Wetter kann man längere Wanderungen entlang der Küste unternehmen.



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