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Haiti

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Haiti

Haiti Banner.jpg


Labadee mit Kreuzfahrtschiff von Royal Caribbean
Lage
Karte der Karibik mit hervorgehobener Lage von Haiti
Flagge
Flagge von Haiti
Kurzdaten
Hauptstadt: Port-au-Prince
Staatsform: Präsidiale Republik
Währung: 1 Gourde (HTG)
= 100 Centimes
Fläche: 27.750 km²
Bevölkerung: 9.801.664 (2012)
Sprachen: Französchisch und Kreolisch (offiziell)
Religionen: Katholiken 80 %, Protestanten 16 % (Baptisten 10 %, Pentecostal 4 %)
Telefonvorwahl: +509
Internet TLD: .ht
Zeitzone: UTC−5 Keine Sommerzeit
Website: Tourismusseite


Karte von Haiti

Haiti gehört zu den Großen Antillen und teilt sich mit der Dominikanischen Republik die Insel Hispaniola. Im Norden grenzt der Atlantik an, während sich im Süden die Karibik befindet. Zum Staatsgebiet von Haiti gehören auch die Île de la Gonâve im gleichnamigen Golf und die Insel La Tortue nördlich der Hauptinsel.


Regionen[Bearbeiten]

Städte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Petionville liegt in Nähe der Hauptstadt. Durch die Höhe ist das Klima angenehm. Die bergige Landschaft des nahegelegenen Naturparkes hat durch die Zersiedelung und Abholzung starkt gelitten. Wer unbedingt einmal dortgewesen sein möchte, tut dies am besten durch eine organisierte Reise von der Nordküste der Dominikanischen Republik aus: in Puerto Plata, Sosúa oder Cabarete werden kurze Schnuppertouren nach Fort Liberté (kurz hinter dem Grenzübergang Dajabón) - inkl. Besuch eines Marktplatzes - angeboten. Für relativ viel Geld sieht man dabei relativ wenig von Haiti.

Hintergrund[Bearbeiten]

90 Prozent der Bevölkerung sind katholisch, viele üben dazu noch den Voodoo-Kult aus.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Der größte Flughafen Haitis ist der Toussaint Louverture International Airport in Port-au-Prince. Air Caraïbes und Corsairfly fliegen den Flughafen von Paris-Orly aus an. Des weiteren bestehen etliche Umsteigebindungen über Flughäfen in den USA und Kanada.

Bahn[Bearbeiten]

Eine Bahnverbindung aus der Dominikanischen Republik existiert nicht.

Bus[Bearbeiten]

Es existieren sehr gute Busverbindungen von der Dominikanischen Republik aus. "Caribe Tours" bringt Sie von Santo Domingo per Jimani nach Port-au-Prince oder per Santiago de los Caballeros in den Norden nach Cap Haitien.

Auto[Bearbeiten]

Von der Dominikanischen Republik aus erreicht man Haiti im Norden über den Grenzübergang bei Dajabón, im Süden in der Nähe der Orte Jimaní und Elias Piña.

Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Amtssprachen sind Französisch und Kreolisch ( Mischung aus Französisch, Englisch, Spanisch und einigen westafrikanischen Sprachen). Letztere Sprache wird von allen Haitianern gesprochen, während Französisch in der Regel eher von Personen mit Schulbildung beherrscht wird.

Kaufen[Bearbeiten]

Vorherrschendes Zahlungsmittel ist Bargeld, das überwiegend gegen US-Dollar in bar bei Banken, privaten Wechselstuben, Supermärkten und in kleineren Mengen auch auf offener Straße (Vorsicht!) getauscht werden kann. Preisangaben erfolgen häufig nicht in der Landeswährung Gourdes, sondern in Dollar, wobei meistens die Fiktivwährung haitianischer Dollar gemeint ist (1 haitianischer Dollar = 5 Gourdes). US-Dollar sollten in ausreichender Menge und ausgewogener Stückelung mitgebracht werden. Geldautomaten sind in der Hauptstadt und in einigen Provinzstädten vorhanden (nur für Visa-Kreditkarten), funktionieren aber nicht zuverlässig und sind oft Ziel für Raubüberfälle. Kreditkarten (Visa, Mastercard, American Express) werden in den größeren Hotels, Restaurants und in einigen wenigen Supermärkten der Hauptstadt akzeptiert.

Das Preisniveau für Nahrungsmittel oder Textilien und für Arbeitsleistungen ist extrem niedrig.

Küche[Bearbeiten]

Die haitianische Küche ist äußerst schmackhaft und vielseitig , vorausgesetzt, dass man sich diese Vielfalt leisten kann. Standard sind Reis mit Bohnen, Süßkartoffeln und Kochbananen in Kombination mit Fleisch oder Fischgerichten. Besonders beliebt ist Griot, ein Gericht aus Schweinefleisch. Das traditionelle Essen zu Neujahr ist eine würzige Kürbissuppe.

Ausgehen[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

Termin Name Bedeutung
1. Januar Unabhängigkeitstag
2. Januar Tag der Ahnen
Februar/März Karneval
25. März 2016 Karfreitag; Pan-Amerika-Tag
1. Mai Tag der Arbeit
18. Mai Flaggentag
5. Mai 2016 Ascension Christi Himmelfahrt
26. Mai 2016 Fronleichnam
15. August Mariä Himmelfahrt
17. Oktober Todestag von Dessalines
24. Oktober Tag der Vereinten Nationen
1. November Toussaint Allerheiligen
2. November Allerseelen
18. November Gedenktag an die Schlacht von Vertièrés
25. Dezember Noël Weihnachten

Sicherheit[Bearbeiten]

Das allgemeine Kriminalitätsniveau ist hoch, liegt aber unter dem vergleichbarer anderer Staaten der Karibik. Vor allem in den beiden Großstädten Port-au-Prince und Cap-Haitien sind Ausländer bevorzugte Opfer und werden teils gezielt ausgeraubt, z. B. nach der Erledigung von Bankgeschäften oder nach der Einreise am Flughafen. Daher wird Individualreisenden zu besonderer Vorsicht geraten.

Individualreisenden wird vor einem Aufenthalt in den folgenden Stadtvierteln der Hauptstadt Port-au-Princezu besonderer Vorsicht geraten: Cité Soleil, Martissant, Carrefour, Bel Air, Cíté Militaire, Jean-Marie Vincent.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen. Das Angebot zur Gesundheits- und Notfallversorgung ist in der Hauptstadt und insbesondere in ländlichen Gebieten unzureichend, d.h. in der Regel nicht mit europäischen technischen und hygienischen Standards vergleichbar. Nicht nur deshalb sollte unbedingt vor Reiseantritt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt.

AIDS: Außerhalb Afrikas ist Haiti das Land mit der höchsten Rate an HIV-Infizierten. Die Zahl der Infizierten übertrifft die der anderen karibischen Staaten um ein Vielfaches.

In Haiti wird weiterhin Cholera übertragen.

Klima[Bearbeiten]

Wie in der Dominikanischen Republik, d.h. an der Küste tropisch, in den (teilweise deutlich über 2.000 Meter hohen) Bergen deutlich kälter: dort sind im Winter auch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt möglich.

Respekt[Bearbeiten]

Kommunizieren[Bearbeiten]




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