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Hainleite

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Thüringen : Hainleite
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Die Hainleite ist eine Bergkette im nördlichen Thüringen. Sie schließt sich nordwestlich von Sondershausen an den östlichen Nordrand des Eichsfeldplateaus, den Dün, an, zieht sich 40 km in südöstlicher Richtung zwischen Wipper und Helbe durch den Kyffhäuserkreis bis an die Unstrut und endet in dem 300 m hohen Rücken der Sachsenburg, welcher hier mit dem jenseit des Flusses sich fortsetzenden Zug der Schmücke die "Thüringische Pforte" oder "Sachsenlücke" bildet.

Orte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Zwischen Seega und Günserode wird der Zug von dem tiefen und romantischen Tal der Wipper durchbrochen, der nordwestliche Teil bildet ein nach der Wipper steil abfallendes, prächtig bewaldetes, nach der Helbe sanft abgedachtes Plateau, der südöstliche dagegen einen Bergkamm (Mittelhöhe 330 m), der sich nach beiden Seiten gleichmäßig abschrägt. Der höchste Punkt ist die 465 m hohe Wetternburg zwischen Immenrode und Wernrode, bekannter aber der aussichtsreiche Possen, 420 m hoch, südlich von Sondershausen.

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Durch die Hainleite verläuft die Bundesstraße 4 von Erfurt über Sondershausen nach Nordhausen und die nahezu parallel verlaufende Bahnstrecke. Über die Anschlußstelle Nordhausen der A 38 erfolgt an der B4 der Anschluss an das Autobahnnetz von Deutschland.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

15 km westlich von Sondershausen befindet sich das kleine Örtchen Straußberg/Thüringen. Die dortige Burgruine (nur an besonderen Tagen zu besichtigen - z.B. Tag des Denkmals) soll das älteste Ritterklo Deutschlands besitzen. Direkt am Ort befindet sich der große Ferienpark Feuerkuppe, der sich vorallem an Kinder und Familien richtet. 1 km vom Ort entfernt befindet sich am Fuß der Hainleite der Erlebnispark Straußberg, mit Hotel, Restaurant, einer Sommerrodelbahn (760 m lang) und einem Affenwald, ein freibegehbares Affengehege (Taschen und Gegenstände gut festhalten, die Affen sind sehr neugierig).

Noch zum Stadtgebiet von Sondershausen zählend ist der Possen (420 m), eine bewaldete Hochebene im Verlauf der Hainleite. Besonders an den Hängen des Possens hat sich eine sehr interessante Pflanzenwelt angesammelt, dabei besonders Orchideen. Sehr sehenswert ist das Jagdschloss Possen, das als Restaurant und Hotel dient. Um das Jagdschloss kann man mehrere Freigehege mit Wildschweinen, Rehen und als Höhepunkt den Bärenzwinger besichtigen. Vom 1781 erbauten höchsten Fachwerkturm (42 m) Deutschlands, dem Possenturm, hat man eine tollen Umblick bis weit in die Erfurter Ackerebene und natürlich zum Brocken, dem höchsten Punkt des Harzes.

Wer die Hainleite besucht, kommt auch an der Besichtung von Sondershausen nicht drum herum, mit Schloss und Schlossmuseum (Goldene Kutsche).

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Ausgehen[Bearbeiten]

Kultureller Höhepunkt ist ein Besuch eines Konzertes im Loh, der Spielstätte des bekannten Lohorchesters (Theater Nordhausen/Sondershausen).

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Die Hainleite ist zwar nur ein relativ kleines Gebirge, dennoch kommt es zu einer, doch bemerkenswerten, oft schnellen Wetteränderung in deren Bereich. Wenn im Winter die Täler mit Nebel gefüllt sind, ragen die Höhenzüge der Hainleite häufig über dem Nebel heraus und man kann eine schöne Fernsicht genießen. Die Jahresniederschläge sind, vor allem im mittleren und westlichen Teil, um bis zu 300mm höher als die im Thüringer Becken. Der Luv / Lee Effekt ist hier deutlich zu spüren. Was bei einem Höhenunterschied von >200m zum umliegenden Land auch kein Wunder ist. Die Durchschnittstemperatur ist um 1,5-2K niedriger, was man vor allem im Winter an der schon von weiten sichtbaren "Schneegrenze" bemerkt. Im Sommer bilden sich am langsamen Südabfall der Hainleite des öfteren Gewitter. Diese sind teilweise orographisch bedingt, da unmittelbar nördlich der Hainleite wesentlich weniger konvektives zu verzeichnen ist. Durch die exponierte Lage weht häufig ein recht kräftiger Wind, dieser bringt vor allem im Winter teilweise hohe Schneeverwehungen mit sich.

Weiter geht's[Bearbeiten]



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