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Guatemala
Die Republik Guatemala ist ein Staat in Mittelamerika. Im Süden der Halbinsel Yucatan gelegen, grenzt Guatemala im Norden an Mexiko, im Nordosten an Belize und im Süden an Honduras und El Salvador. [Bearbeiten] RegionenGuatemala ist ein landschaftlich sehr vielfältiges Land, deshalb kann man es in mehrere touristisch interessante Regionen einteilen:
[Bearbeiten] Städte
[Bearbeiten] Weitere Ziele
[Bearbeiten] Hintergrund[Bearbeiten] Anreise[Bearbeiten] FlugzeugAus Europa gibt es Flugverbindungen über Madrid (IBERIA), Mexiko (Lufthansa/Mexican) und Paris/USA (Air France über Atlanta bzw. Miami), wobei IBERIA den einzigen Direktflug anbietet. Üblicherweise wird der direkt in der Hauptstadt liegende Flughafen Aurora angeflogen. Von dort gibt es auch Direktverbindungen nach Cancun (mx) welches auch von europäischen Billigairlines angeflogen wird. Die bekannten Maya-Ausgrabungen in Tikal werden zudem aus Mexiko und Belize angeflogen (Flughafen bei Flores). [Bearbeiten] BahnDie Linien aus Tapachula in Mexiko und Santa Ana in El Salvador sind inzwischen eingestellt. Laut einer Meldung der Bundesagentur für Außenwirtschaft vom Januar 2006 plant allerdings El Salvador, sein Schienennetz wieder in Betrieb zu nehmen und auch mit Guatemala zu verbinden. Ob jedoch auch Reisezüge verkehren werden, ist momentan unklar. [Bearbeiten] Bus"Chickenbusse" (leider hat sich diese abwertende us-amerikanische Wortschöpfung unter Lonely-Planet-Anhängern wohl durchgesetzt, gemeint sind die landestypischen Busse mit bunter Lackierung, die in Guatemala "Camionetas" genannt werden) düsen durch das ganze Land. Sie sind günstig und relativ sicher. Touristenunternehmen bieten auch kleine Busse an, die sind aber teurer und werden von BanditInnen auch gerne mal ausgeraubt. Das passiert häufig an der Grenze zu El Salvador. An Sonntagen sind die Busse übervoll. Nichts Wertvolles in den Rucksäcken lassen, die dann auf dem Dachträger transportiert werden. Aktuelle Fahrpläne findet man auf horariodebuses.com [Bearbeiten] Auto[Bearbeiten] Schiff[Bearbeiten] Mobilität[Bearbeiten] SpracheVor allem bei Auskünften und beim Einkaufen ist Spanisch unersetzlich. Es wird sehr wenig Englisch gesprochen, vor allem die einfacheren Leute wie die Bauern (campesinos) sprechen, wenn überhaupt spanisch oder ihre eigene Sprache. Die Analphabetenquote liegt bei derzeit 29%. [Bearbeiten] KleidungDie Kleidung in Guatemala ist oft sehr chick und bunt. Die Schnitte kommen häufig von Touristen die ihre Markensachen bei den Näherinnen lassen und diese sie dann neu designen. Hosen, Wollpullis, Schal oder Jacke alles ist hübsch und wird sogar in Mexiko verkauft. Viele Traveller kaufen dort kistenweise ein und verkaufen die Sachen dann auf Festivals in Europa oder USA. Netter Verdienst, wobei aber darauf zu achten ist, das solche Deals mit den ProduzentInnen direkt vereinbart werden und die Preise auch für sie annehmbar sind. [Bearbeiten] KücheZu jeden Mahlzeiten werden, relativ fade muffige geschmacklose, Tortillas gereicht. Es wird sehr viel Reis und Pollo (Hühnchen) gegessen. Sehr zu empfehlen sind Früchte wie zum Beispiel Ananas, die nirgends bei uns so gut schmecken, wie dort. Bei Früchten sollte man allerdings darauf achten, dass sie frisch, bei anderen Speisen insbesondere Fleisch, daß sie frisch zubereitet, gebraten oder gekocht sind. Verdauungsprobleme wird sowieso jeder bekommen! Die Guatemalteken lieben übrigens die sogenannten Frijoles (Bohnen), die püriert serviert werden. Der erste Anblick ist wohl nicht sehr berauschend. Das berühmteste Bier dort ist Gallo. Das wird jedem sofort klar, denn in jedem hinterwälderischen Dorf gibt es Reklame von Pepsi und Gallo (ihr werdet den Hahn nie wieder vergessen). Der Ursprung des Bieres ist übrigens ein Deutscher. Guatemaltekische Spezialitäten kann man bedenkenlos in den besseren Restaurants z.B. in Antigua probieren. Sehr zu empfehlen sind lokale Rezepte wie Pepian, Hilachas, Cack-ik (eine pikante Truthahnsuppe), Pollo Guisado oder einfach eine Caldo de Res (Rindfleischsuppe). Auch das Guacomole auf guatemaltekische Art ist ein Genuss. Wer einen unempfindlichen Magen hat sollte es sich aber nicht entgehen lassen diese Dinge in einem Comedor auf den Märketn in Antigua oder Guatemala City zu kosten. [Bearbeiten] Unterkünfte - HotelsAuch die Unterkünfte sind hier so vielfältig wie das Land und die Leute. In Guatemala eine geeignete Unterkunft zu finden ist gar nicht so leicht. Man findet zwar Angebote in allen Preiskategorien, aber oft wird viel versprochen und wenig gehalten. Auch sind viele Hotelbeschreibungen aus "guatemaltekischer Sicht" verfaßt. Da kann es leicht vorkommen, dass europäische Touristen unliebsame Überraschungen erleben. Besonders außerhalb der Hauptstadt ist es keine Seltenheit, dass man die Nächtigungen im Voraus bezahlen muss, um ein Zimmer fix zu reservieren. Umso wichtiger ist es sich gut zu informieren. Eine sehr interessante Adresse ist Kompass Guatemala - Kompass Guatemala - bietet eine Liste der besten Hotels in Guatemala, -50% Hotelgutscheine, inklusive aus europäischen Qualitätsansprüchen geprüfte Hotels in Antigua, Tikal und Flores, Panajachel, Guatemala City und anderen Destinationen, so wie viele nützliche Reiseinformationen. Die Autoren der Seite (ein Schweizer und ein Österreicher) leben in Guatemala und können so, die sich oft ändernden Konditionen der Hotels in Guatemala laufend up to date halten und Reisenden helfen ihren Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen.
[Bearbeiten] AusgehenÜberall in den größeren Städten gibt es Discotecas und jede Menge Bars. Das Nachtleben muss also nicht unedingt langweilig sein. Allerdings trauen sich zumindest die Einwohner meist nachts nicht mehr vor die Tür, denn überall, insbesondere Nachts sind Ladrones (Räuber) unterwegs. [Bearbeiten] LernenGuatemala ist voll von Sprachschulen. Ob in Antigua Guatemala, Xela (Quetzaltenango), in den Bergen oder am Atitlansee, nirgendwo auf der Welt ist Spanisch so günstig und gut zu lernen. Da das guatemaltekische Spanisch recht akzentfrei ist, ist Guatemala zusammen mit Ecuador einer der idealen Orte, um diese Sprache zu lernen. In der Regel buchen Touristen vier Stunden Einzelunterricht am Tag. Da der Unterricht sehr intensiv ist und man noch für sich selbst Vokabeln lernen sollte, ist von mehr als vier Stunden am Tag abzuraten. Die meisten Sprachschulen bieten zudem günstige Unterkunft bei Familien an, in der drei Mahlzeiten pro Tag (außer Sonntag) enthalten sind. Die Kultur und die abwechslungsreiche Landschaft sorgen dafür, dass auch an den Nachmittagen und Wochenenden genügend zu tun bleibt. Seine Sprachschule sollte man in der Regel nicht von Zuhause aus buchen, da man dann wesentlich mehr zahlt und Flexibiltät vor Ort verliert. Wenn man eine Schule gefunden hat, sollte man zunächst nur für eine Woche bezahlen, bis man sich sicher ist, dass man mit Schule, dem eigenen Lehrer und der Unterkunft zufrieden ist. Ein Wechsel des Lehrers oder der Unterkunft ist normalerweise einfach möglich, man muss sich nur bei der Leitung der Sprachschule melden. Um deine Wahlen der Sprachenschulen zu vergleichen beraten Entremundos und Guatemala's Spanish School. Wenn man schon, z.B. über Empfehlung, weiß, zu welcher Sprachschule man möchte, dann sollte man sich anmelden. So bekommt man vorab eine Unterkunft reserviert und kann sich vom Flughafen abholen lassen. Reservierungen sind vor allem während der Osterfeierlichkeiten zu empfehlen. [Bearbeiten] Arbeiten[Bearbeiten] Feiertage
[Bearbeiten] Sicherheit...ist in Guatemala für alle Reisenden ein wichtiges Thema. Für TouristInnen und Einheimische gleichermaßen. Wer von El Salvador nach Guatemala City fährt, sieht dort auf Werbetafeln riesige Pistolen, unter denen vor der Kriminaltität in Guatemala gewarnt wird. Zwei große Gangs operieren in dieser Gegend sehr massiv. Die Kämpfe zwischen den einezelne Banden sind sehr ausgeprägt. Oft wird auch vor der Bedrohung von TouristInnen gewarnt. Teilweise herrscht die Meinung vor, dass es sicherer sei die landestypischen Busse ("Camionetas") zu nehmen, als die teureren der Reiseveranstalter. Diese sollen häufiger überfallen werden. Bei Überfällen sollte man, mit den Gangstern zu kooperieren und sich strikt an deren Anweisungen halten. Wo es gefährlich werden könnte beschreibt das Auswärtige Amt auf seiner Homepage, wobei die Angaben meistens niemanden wirklich weiterhelfen, weil die Angaben dort sehr willkürlich und veraltet sind. Guatemala war in der jüngeren Geschichte ein Bürgerkriegsschauplatz mit zahlreichen grausamen Massakern. Die US-amerikanischen Geheimdienste waren an diesen Bürgerkrieg stark beiteiligt. Augen auf und in gefährlichen Gebieten (wo die sind, bekommt man vor Ort mit) nüchtern bleiben... Neben der Benutzung landestypischer Busse haben sich außerdem drei weitere Verhaltensweisen als sinnvoll erwiesen: besteige nie einen Vulkan ohne ortskundige Begleitung, Reisen sollte man vermeiden und eine eine Unterkunft vor Einbruch der Dunkelheit haben. In der Hauptstadt "Guatemala Ciudad" ist die Gewalt am höchsten und man sollte hier besonders die o.g. Verhaltensregeln einhalten. [Bearbeiten] Gesund bleiben
[Bearbeiten] KlimaIn Guatemala gibt es extreme klimatische Unterschiede. Der Norden ist bedeckt von Urwald und sehr heiß und schwül. Unbedingt auf Reisen für ausreichend Wasser (agua) sorgen. Die ehemalige Haupt-Stadt Antigua ist eher gemäßigt und nachts relativ kühl. Am westlichen Strand (mit seinem aufgrund des vulkanischen Ursprungs schwarzen Sand) von Monterrico sind selbst die Nächte mit großen Ventilatoren fast nicht zu ertragen und innerhalb einer Stunde setzt der erste Sonnenbrand ein. Ideale Reisezeit sind die Monate Februar bis April / Mai. Von Juni bis September ist Regenzeit, was einer Reise nicht widerspricht, den Genuß aber etwas einschränken kann. Besonder ein Besuch des Dschungels und der Ruinen von Tikal kann in dieser Zeit nur eingeschränkt möglich sein. Oktober und November ist wieder ein recht guter Reisezeitraum. In Dezember und Januar kann es, besonders nachts, empfindlich kalt werden. [Bearbeiten] Respekt[Bearbeiten] KommunizierenWie überall auf dem lateinamerikanischen Festland gibt es auch in Guatemala eine hohe Anzahl Internetcafés. Die Preise liegen zwischen 5 und 15 Quetzales. Die Hauptstadt und der Atitlansee sind teurer. Telefon und Fax lassen sich ebenfalls leicht finden, wobei die hohen Preise für Auslandsgespräche das Internettelefonieren zu einer billigeren Alternative machen. Benötigt wird hierfür ein Headset. [Bearbeiten] Weblinks
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