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Granada (Nicaragua)

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Granada ist eine Stadt in Nicaragua und Hauptstadt der gleichnamigen Verwaltungsregion.

Typischer Pferdewagen in Granadas Straßen

Hintergrund[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Da es in Granada keinen Flughafen gibt, muss man, wenn man per Flugzeug einreisen möchte, entweder zur Hauptstadt Managua fliegen und von dort per Bus oder Taxi nach Granada fahren oder nach San José fliegen, was häufig billiger ist als erstere Option und dann den Überlandbus (zwischen 8 und 10 Stunden Fahrt) Richtung Granada nehmen.

Bahn[Bearbeiten]

Es existiert keine Bahnverbindung.

Bus[Bearbeiten]

Von San José aus fahren Direktbusse der Gesellschaft TICAbus, die ca. 8-10 Stunden bis Granada brauchen und ca. 23 US$ kosten. Als Alternative kann man auch die langsamen Einzelbusse nehmen, die über Liberia nach Penas Blancas, Rivas und dann Granada fahren. Von Managua fahren Taxis (ca. 35 Minuten) oder Busse (ca. eine Stunde) nach Granada.

Von Managua aus fahren direkt Chickenbusse nach Granada. Das Busterminal befindet sich gegenüber der UCA (Universität), in Granada selbst kommen die Busse ca 500 Meter vom Parque Central an.

Auto[Bearbeiten]

Von San José aus einfach der Panamerikana folgen, die über den Grenzübergang Penas Blancas und Rivas nach Granada führt. Von Managua aus führt die Panamerikana gen Süden direkt nach Granada.

Schiff[Bearbeiten]

Es gibt die Möglichkeit, über den Grenzfluss Rio San Juan per Boot nach Granada zu fahren. Soll eine sehr anstrengende Fahrt sein.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kirchen[Bearbeiten]

Sicht auf Granadas Kathedrale vom Parque Central aus

Es gibt sehr viele Kirchen in Granada, unter anderem die Kathedrale, deren vordere Fassade mittlerweile fertiggestellt ist und die die größte und am besten wiederhergestellteste Kirche ist. In der ganzen Stadt verteilt befinden sich La Merced, María Auxiliadora, San Francisco, Guadalupe und Xalteva, allesamt damals von William Walker im Jahre 1756 niedergebrannt worden und mit Ausnahme von San Francisco befinden sie sich in einem kläglichen Zustand auf Grund fehlender Mittel.


Eine Kirche ist die Iglesia de la Merced. Sie wurde 1753 errichtet und nach der Zerstörung von William Walker im Jahre 1780 wieder aufgebaut. Bei dem Brand blieben nur drei Statuen erhalten. Da die Kirche aber mit vielen Statuen geschmückt ist, finden wir nicht heraus, welche diese Drei sind. Die Front ist sehr verwittert, der Glockenturm strahlt in rosa Farbe. Die Kirche innen ist grün gestrichen. Hierdurch hat sie eine schöne Atmosphäre. Ich finde sie eine der schönsten Kirchen, die ich bisher gesehen habe.

Wir gehen durch ziemlich leere Straßen und erreichen die Iglesia La Xalteva. Sie stammt aus dem Jahre 1890, wurde 1895 fertiggestellt. Leider sind ihre Türen verschlossen. Die Kirche Auxiliadora besteht nur noch aus einer eingerüsteten Front. Sie muss durch ein Erdbeben völlig zerstört worden sein. Hinter der Front wurde aber mit dem Neubau begonnen, der weit fortgeschritten ist und hellblau leuchtet.

Burgen, Schlösser und Paläste[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

Der Parque Central bildet das Zentrum Granadas, mit einem goldverziertem Brunnen und einem Pavillon, umrahmt von hergerichteten Kolonialstilhäusern und der Kathedrale. Hier gibt es viele Bänke und kleine Comedores, die billiges Essen anbieten, viele Straßenverkäufer. Auch halten hier die lokalen Pferdekutschen und Abends wird der palmenbepflanzte Platz von Lichterketten erleuchtet.

Verschiedenes[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Leo Tours bietet verschiedene Touren in und um Granada an. Von Bootstouren durch die Las Isletas über Stadtbesichtigung in Managua oder Ausflug auf den Vulkan Mombacho.

Die Laguna de Apoyo ist ein See in einem Vulkankrater mit sauberem Wasser, in dem man schwimmen kann. Um zur Laguana de Apoyo zu kommen mit dem Chickenbus Richtung Managua fahren und vorher dem Fahrer Bescheid sagen, der schmeißt einen dann rechtzeitig an der Straße raus. Von dort entweder einen Bus runter direkt zur Lagune nehmen oder zu Fuß gehen, was gut in 1,5 Stunden machbar ist. Unten angekommen kann man dann schwimmen.

Hat man vor ein paar Tage in Granada zu verbringen lohnt es sich am Anfang beim Casa de los tres mundos vorbeizuschauen - http://www.c3mundos.org/de/programm . Im Kulturzentrum der Stadt (von der Kathedrale ca 300 Meter entfernt, gegenüber dem Casa del Cafe) werden immer Tanz/Musik/Theaterveranstaltungen für wenig Geld geboten.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

Wirklich günstiges Essen gibt es in den Comedores in der Atraversada, die normale Nica-Küche zu soliden preisen anbieten (ca 60 - 120 Cordoba umgerechnet drei bis fünf Euro), auch die Cafetins bieten günstige Mittagsmenüs und manchmal auch Kleinigkeiten an. Sie finden sich überall in der Stadt und im Grunde bieten alle so ziemlich das selbe, weshalb keines besonders empfohlen werden muss.

Abends finden sich an verschiedenen Orten in der Stadt Fritangas (kleine Straßengrills), die den Bauch mit Kochbananenchips, Gallo pinto (Reis mit Bohnen), gegrilltem Fleisch, Krautsalat und ähnlichem verwöhnen.

Noch eine Spur günstiger sind natürlich auch tagsüber die kleinen Grillstände in den Straßen (auch in der Atraversada zu finden, vor allem aber in der Umgebung des Mercado Municipal), hier sollte man aber seinen gesunden Menschenverstand einschalten und sich im Klaren sein, dass man eventuell eine Magenverstimmung riskieren könnte (nichtsdestotrotz ein Genuss - und no risk no fun)

Als besondere Empfehlung: Im Cafe de las sonrisas in der Calle Real Xalteva (zwischen der Atraversada und der Iglesia Merced) arbeiten Taubstumme. Bestellt wird mithilfe des bebilderten Menüs, Redewendungen in Zeichensprache an der Wand und kleinen Bildtafeln auf dem Tisch. Eine recht günstige, vielfältige Speisekarte, die vom Tipico über Pasta bis hin zu süßen Pfannkuchen eine kleine aber nette Auswahl bietet. Dazu gibt es frische Fruchtsäfte, die man auch selbst auf "Fahrrad-Mixern" mit eigener Power herstellen kann.

Mittel[Bearbeiten]

Nicht so günstiges Essen findet sich auf der Calzada. Hier befinden sich die etwas hübscheren Restaurants, deren Angebot auf Touristen ausgerichtet ist. Wer von der Nica-Küche nicht so begeistert ist, wird sich also hier mit Pizza, Burgern, Mexikanischem Essen und ähnlichem über Wasser halten können.

Wichtig zu wissen: Die Preise auf der Speisekarte sind abzüglich Steuer und Trinkgeld, was beides auf der Rechnung automatisch eingerechnet wird. Um eine böse Überraschung zu vermeiden empfiehlt es sich deshalb beim Bestellen immer im Kopf zu behalten, dass man zum Preis des Essens und der Getränke grundsätzlich zusätzlich nocheinmal 25% dazurechnen muss. Seltsamerweise weigern sich die Restaurants auf der Calzada oftmals vehement (im Gegensatz zu den Comedores!) Gruppen separados (getrennt) zahlen zu lassen, was in einer großen Gruppe unglaublich anstrengend werden kann, da jeder nochmal ausrechnen darf, wieviel Tax und Propina er jetzt zahlen muss, meistens nicht genug Kleingeld vorhanden ist... etc.

Die beste Pizza der STadt gibt es in der Monna Lisa (ziemlich am Ende der Calzada, links) und im Garden Cafe (Calle la libertad (Parallelstraße der Calzada)) kann man gute Salate und Sandwiches genießen.

Gehoben[Bearbeiten]

Ausgehen[Bearbeiten]

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Günstig[Bearbeiten]

  • Hostel Oasis, (Nahe dem Zentrum Granadas), [1]. Preiswerte Unterkunft sowohl mit Schlafsaal als auch Zimmern mit Bad und WC. Internetzugang und kleiner Pool im Innenhof.  edit

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Es gibt sehr viele Organisationen die Freiwilligenarbeit in und um Granada anbieten - auch viele Sprachschulen können hier vermitteln. Die größte Organisation ist wohl La esparanza Eine deutsche Organisation zum Beispiel Proyecto Mosaico

Meistens kann einem diese Organisation eine Unterkunft (Gastfamilie oder FreiwilligenWG) organisieren.

Sicherheit[Bearbeiten]

Im Parque Central laufen viele Kinder herum, die sehr aufdringlich um Essen betteln. Einheimische haben auch vor Taschendiebstahl Abends/Nachts im Park gewarnt.

Als gefährlich gilt das Seeufer (malecon) und der Weg vom See zur Calzada - vor allem nachts soll es hier häufig zu Überfällen kommen. Grundsätzlich empfiehlt es sich nachts ab zehn ein Taxi zu nehmen (20 Cordoba), auch wenn es sich nur um ein paar Straßenecken handelt.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Klarkommen[Bearbeiten]

Kommunizieren[Bearbeiten]

Weiter geht's[Bearbeiten]