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Grönland

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Nordamerika : Grönland
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Franz-Josef-Fjord in Nordostgrönland
Lage
Kingdom of Denmark in its region.svg
Flagge
Gl-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Nuuk (Godthab)
Staatsform: parlamentarische Demokratie mit konstitioneller Monarchie
Währung: Dänische Krone (DKK)
Fläche: 2.166.086 km
Bevölkerung: 56,376
Sprachen: Grönländisch, Dänisch, Englisch
Religionen: evangelisch lutherisch
Telefonvorwahl: +299
Internet TLD: .gl
Zeitzone: UTC -3 (Ostküste) und UTC -4 (Westküste)
Website: Tourismusseite


Karte von Grönland

Grönland ist die größte Insel der Erde und ist zu ca. 84% eisbedeckt. Die Insel gehört geografisch zu Nordamerika, politisch jedoch zu Dänemark. Seit 1979 hat Grönland einen autonomen Status, d.h. es ist innenpolitisch unabhängig wird außenpolitisch jedoch von Dänemark vertreten. Seit 1985 ist Grönland nicht mehr Mitglied der EG.

Regionen[Bearbeiten]

Städte[Bearbeiten]

Viele Städte haben neben den offiziellen grönländischen Namen auch dänische Namen.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Zu den Sehenswürdigkeiten Grönlands zählen:

  • Eisberge und Gletscher (insbesondere der Ilulissat-Eisfjord)
  • Tierleben - Wale, Robben, Walrosse, Moschusochsen, Rentiere, Polarfüchse und Eisbären.
  • Mitternachtssonne

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Name Grönland (Grünland) geht auf den Wikinger Erik der Rote zurück, der die Insel im Jahre 982 erreichte und sie so benannte. Die Inuit nennen die Insel Kalaallit Nunaat (Land der Grönländer). Die ersten Nachweise einer Besiedelung sind auf ca. 2500 v. Chr. datiert und stammen aus der Disko Bucht. Um 875 tauchten hier die ersten Wikinger auf und nach dem Wikinger Gunnbjörn wurde die Insel Gunnbjörnland genannt. Die Christianisierung begann um 1000 n. Chr. als Leif Erikson mit einem Missionar aus Norwegen nach Grönland zurückkehrte. Er war es auch der Nordamerika entdeckte, das er Vinland (Weinland) nannte und mit dem die grönländischen Wikinger bis in das 14. Jahrhundert Handelsbeziehungen unterhielten. Ab ca. 1000 n. Chr. wanderten Inuit vom nordamerikanischen Festland nach Nordgrönland ein und siedelten im Gebiet um das heutige Thule.

Im 16. Jahrhundert ging die Ära der Wikinger zu Ende und die Insel geriet in Vergessenheit. Erst im 18. Jahrhundert wird sie wiederentdeckt und die Norweger nutzen sie als Stützpunkt für den Walfang. Jetzt beginnt auch die Christianisierung der Inuit. Im Jahr 1814 fiel Grönland im Frieden von Kiel an Dänemark. Norwegen gab seine Ansprüche jedoch erst 1933 endgültig auf. Im zweiten Weltkrieg war Grönland von strategischer Bedeutung im Rahmen der Luft- und Seeüberwachung des Atlantiks. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Basen im Rahmen des kalten Krieges weiter ausgebaut. So entstand in Thule ein riesiger US-Luftwaffenstützpunkt.

Bis 1953 war Grönland eine Kolonie Dänemarks und wurde dann zur Provinz. Seit 1979 ist Grönland innenpolitisch autonom. Seit dem 1. Januar 1985 ist Grönland nicht mehr Mitglied der EU.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Ein Internationaler Flughafen mit Anbindung an Dänemark und Island ist Narsarsuaq, weitere Flughäfen mit Anbindung an Island sind Kulusuk und Constable Point bei Ittoqqortoormiit. In Kangerlussuaq (Søndre Strømfjord) besteht Flugverbindung nach Dänemark.

Schiff[Bearbeiten]

Eine reguläre Fährverbindung nach Island oder Kanada existiert nicht. Aber manchmal fährt ein Expeditionsschiff dorthin und man kann mitfahren.

Mobilität[Bearbeiten]

Da es kein Straßennetz gibt, ist der einfachste Weg von Ort zu Ort zu kommen, das Flugzeug für Fernverbindungen, der Helikopter und manchmal Küstenschiffe für Mittelstrecken. Die Grönländer benutzen außerdem im Winter Hundeschlitten und im Sommer kleine Motorboote, um in die umliegenden Siedlungen zu gelangen. Hier gibt es auf Nachfrage oft Mitfahrgelegenheiten.

Wappen von Grönland

Sprache[Bearbeiten]

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Hundeschlitten-Touren
  • Wandern
  • Kajak
  • Klettern

Kaufen[Bearbeiten]

  • Inuitkunst und -kunsthandwerk

In den touristisch erschlossenen Orten werden in den Tourismusbüros Handarbeiten verkauft bzw vermittelt.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Lernen[Bearbeiten]

Die einzige Universität Grönlands Ilisimatusarfik befindet sich in der Hauptstadt Nuuk. Hier studieren etwa 120 Studenten in den Fachbereichen Wirtschaftswissenschaften, Kultur- und Sozialgeschichte, Theologie und Literatur-, Sprach- und Medienwissenschaften. Die Abschlüsse können als Bachelor oder Master-Diplom abgelegt werden. Die Unterrichtssprache ist überwiegend Dänisch.

Arbeiten[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

Termin Name Bedeutung
xx. yy Xyz Xyz

Sicherheit[Bearbeiten]

In Bezug auf die Kriminalität gilt Grönland als sicher.

In den größeren Städten (Nuuk, Ilulissat, Kangerlussusq, Sisimiut) befinden sich Polizeistationen. Eine Verständigung mit den Beamten auf englisch ist meist problemlos möglich. Die Notrufnummern (Polizei, Ambulanz, Feuerwehr) in den Städten stehen im Telefonbuch auf einer der ersten Seiten. (Es gibt nur ein dünnes Telefonbuch für ganz Grönland.)

Wer den "Arctic Circle Trail" absolvieren will, sollte sich bei der Polizeistation in Kangerlussuaq, resp. Sisimiut ab- bzw. zurückmelden. Das für längere Wanderungen zur Mitnahme empfohlene Sicherheitspaket (ANNA-Notpaket) kann in allen KNI-Läden erworben werden.

Das wechselhafte arktische Extremklima, ausgedehnte unzugängliche Gebiete und eine sehr beschränkte Infrastruktur machen Such- und Rettungsaktionen außerhalb der Ortschaften an der Westküste Grönlands praktisch unmöglich.

Touristen, die außerhalb geschlossener Ortschaften reisen möchten, sollten sich vor Antritt der Reise mit den damit verbundenen Risiken vertraut machen. Die Mitnahme von GPS und Satellitentelefon wird empfohlen. Von Einzelreisen wird dringend abgeraten.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Respekt[Bearbeiten]

Die einheimischen Inuit sind ein stolzes Volk. Der Begriff Eskimo ist eine Beleidigung.

Kommunizieren[Bearbeiten]



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Aktionen

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