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General Santos City

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Mindanao : General Santos City
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General Santos City
Gensan.jpg
Kurzdaten
Bevölkerung: 529.542 (2007)
Fläche: 492,86 km²
Zeitzone: MESZ +6, MEZ +7
Website: offizielle Website von General Santos City




General Santos City, auch Gensan genannt (alter Name: Dadiangas), ist eine Stadt in den Philippinen im Süden der Insel Mindanao.

Hintergrund[Bearbeiten]

Den Namen General Santos City bekam die Stadt von General Paulino Santos, welcher 1939 die ersten Siedler in die Gegend brachte. Die Stadt ist vor allem wegen des Thunfischs bekannt, weshalb sie auch Thunfisch Hauptstadt der Philippinen genannt wird. Im September gibt es dazu ein großes Thunfisch Fest. Auch durch den Boxer Manny Pacquiao erschien die Stadt auf den internationalen Landkarten. Die Stadt weist mehr einen kleinstaedtischen Charakter als den einer Grosstadt mit 500000 Einwohnern auf. Seit 2009 gibt es auch in General Santos oefter Stromausfaelle im Bereich von 2-4 Stunden. 2010 gipfelten die Stromausfaelle und erreichten 12 Stunden taeglich. Der Grund war eine Trockenheit, durch die die Stauseen und Seen zuwenig Wasser fuehrten um die Wasserkraftwerke zu betreiben. (Pulangi River Kraftwerk, Agus 1-6 Kraftwerke in Iligan) Der Lebensstandard in General Santos liegt weit ueber dem philippinischen Durchschnitt. Durch die Fischindustrie - es gibt 168 fischverarbeitende Betriebe und sechs Canneries, sowie ueber 3000 Fangboote - gibt es hier fast Vollbeschaeftigung.

Wohnhäuser in Gensan

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Von Cebu oder Manila mit Cebu Air Pacific und Philippine Airlines

General Santos Airport

Auto[Bearbeiten]

von Davao (140km)oder Koronadal City (58km)

Schiff[Bearbeiten]

von Manila 2 1/2 Tage

Bus[Bearbeiten]

von Davao in 3-4 Stunden

Mobilität[Bearbeiten]

Es gibt mittlerweile sehr viele Autos auf den Strassen und man sieht in erster Linie Pick ups und SUVs. Auch die Anzahl der Taxis hat deutlich zugenommen und neben den Taxis am Flughafen, findet man auch Standplaetze bei den Malls, sowie beim Elizabethkrankenhaus. Das Haupttransportmittel sind die Tricycles. Der Preis muss abhängig von der Länge der Strecke verhandelt werden, wobei 15-40 Pesos pro Tricycle den Grossteil der Stadt abdecken.

Tricycle in Gensan

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In der Stadt selbst gibt es keine Sehenswuerdigkeiten, aber in der Umgebung gibt es eine ganze Menge. Eine Besichtigung des Fish Ports in Tambler gibt einen kleinen Einblick in die fischverarbeitende Industrie der Stadt. Ein Ausflug zum Kalaja Karst bei Conel mit seinen tiefen Schluchten, Wasserfaellen und Hoehlen ist fuer wanderfeste Touristen sehr zu empfehlen. Bei Glan findet man den Gumasa Beach mit seinem schneeweissen Strand. Fuenf Resorts sind dort mittlerweile entstanden. Kurz vor Maitum ist ein Wildwasserfluss auf dem man gefuehrte Wildwasserfahrten im "Autoreifen" machen kann, ein echter Spass fuer Jung und Alt. Auch eine Besteigung des Mount Matutum, einem 2200m hohem Vulkan bei Polomolok mit fantastischer Aussicht ist sehr interessant. Zudem kann man dort die kilometerweiten Ananas Plantagen von DOLE besichtigen. Nur 2 Autostunden von General Santos entfernt liegt der Lake Sebu mit seinen Inseln und Resorts. Daneben liegen der Lake Seloton und der Lake Lahit und in der gleichen Ecke findet man auch die beruehmten Seven Falls und eine der laengsten Ziplines von Mindanao. Zahlreiche Hotels und Pensionen mit angemessenen Preisen locken den Touristen zum Bleiben. Doppelzimmer mit Klimaanlage bekommt man ab 650 Pesos. Bei den Bla-an oder den T'boli kann man die immer noch lebende Kultur zweier philippinischen Minderheiten kennenlernen.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Es gibt fuenf große Malls (Fitmart, Gaisano, KCC, Robinson und SM) und viele kleine Geschäfte. Bombenanschlaege in Malls sind seit April 2002 nicht mehr vorgekommen. Die Sicherheitsmassnahmen sind streng und es besteht keine wirkliche Gefahr. Im oeffentlichen Markt koennte man schon mal Zeuge einer Auseindersetzung von Haendlern werden, die auch mal im Werfen einer Handgranate gipfeln koenen. (das letzte mal 2009) Elektronische Artikel sind veraltet und teuer, aber ander Artikel wie Kleidung und Kunstgegenstaende sind bedeutend billiger als in Manila. Auch sind in General Santos Lebensmittel und Mieten preiswerter als in anderen Grosstaedten, so dass man wirklich bedeutend mehr fuer sein Geld bekommt.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Eine Spezialität in Gesan ist auf jeden Fall Kinilaw, in Essig eingelegter roher Thunfisch, welcher sehr schmackhaft ist. Ganz besonders zu empfehlen ist gegrillter Panga und Belly, das sind die Kinnbacken und die Bauchlappen vom Thunfisch, die zum einem graetenfrei sind und zum anderen sehr viel saftiger sind als normales Thunfischfilet. Panga und Belly sind echte GenSan Spezialitaeten. Besonders gut ist auch der Buko Pie (Kokosnuss Kuchen). Wenn man sich unschlüssig ist was man essen möchte sollte man ein Adobo Gericht wählen, da kann man nichts falsch machen. Je nach Jahreszeit sollte man die frischen Durian probieren. Es gibt mittlerweile zahlreiche Restaurants in der Stadt, wobei der Ranchero Grill besonders zu empfehlen ist.

BBQ Grill in Gensan

Nachtleben[Bearbeiten]

Nachts sind die Strassen mit Scherheit ungefaehrlicher als in Manila. Das Nachtleben ist mit Ausnahme einiger Karaoke Bars nicht erwaehnenswert.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Es gibt vier größere Hotels in Gensan, das Sydney Hotel, das East Asia Royal Hotel, Country Homes und Sun Apartelle die modernen Standard bieten. daneben gibt es einige mittlere Hotels sowie zahlreiche Pensionen mit angemessenen Preisen ab 600 Pesos fuer DZ mit Klimaanlage.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die Sicherheit hat sich in den letzten zehn Jahren sttark verbessert, so dass sowohl Ueberlandreisen als auch Spaziergaenge in General Santos und Umgebung sicher sind. Zu meiden waeren jedoch Ausfluege nach Pikit und Midsayap in Northcotabato. Die Zeiten der Abu Sayyaf sind vorbei und die anderen moslemischen Gruppen haben mit der Regierung einen vorlaeufigen Friedensvertrag unterzeichnet. Da ich seit 25 Jahren in der Gegend lebe, kann ich die Situation sehr gut beurteilen, die im allgemeinen immer sehr stark uebersteigert dargestellt wird.

Kommunizieren[Bearbeiten]

Man spricht sehr viel Englisch, ansonsten Cebuano (Visaya) und Ilonggo. Tagalog ist nicht so haeufig, wird aber von vielen verstanden, wenn auch weniger gesprochen.




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