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Gambia

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Afrika : Westafrika : Gambia
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La Platja Paradís
Lage
noframe
Flagge
Ga-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Banjul
Staatsform: Präsidiale Republik
Währung: 1 Dalasi (GMD) = 100 Butut
Fläche: 11.300 km²
Bevölkerung: 1.713.267
Sprachen: Englisch (offiziell), Mandinka, Wolof, Fula, andere
Religionen: Muslime 90 %, Christen 9 %, Naturreligionen 1 %
Stromsystem: 230V/50Hz (UK Stecker)
Telefonvorwahl: +220
Internet TLD: .gm
Zeitzone: UTC±0
Website: Tourismusseite


Karte von Gambia

Gambia liegt in Westafrika. Es ist das kleinste Land auf dem Kontinent und erstreckt sich im wesentlichen von der Atlantikküste ostwärts entlang des gleichnamigen Flusses Gambia. Das einzige angrenzende Land ist der Senegal.

Regionen[Bearbeiten]

Das Land setzt sich aus fünf Divisionen und einer Stadt* zusammen: Banjul*, Central River, Lower River, North Bank, Upper River, Western.

Städte[Bearbeiten]

  • Banjul - die Hauptstadt Gambias ist eigentlich recht gemütlich zu nennen und liegt auf einer Halbinsel. Banjul ist eher die politische Hauptstadt und
  • Serekunda ist die wirtschaftliche Hauptstadt. Hier findet man durchaus auch westliche Produkte und große Märkte. Das Durcheinander ist in Serekunda allerdings recht groß.
  • Brikama - Die letzte Stadt im Landesinneren, die noch auf "ordentlichen" Straßen erreicht werden kann.
  • Gunjur - Hier findet man herrliche Strände ohne Touristen.
  • Soma - hier wechselt man meistens die Transportmittel oder übernachtet, wenn man nach der langen Fahrt auf schrecklichen Straßen zu müde ist.
  • Farafenni - Stadt auf der nördlichen Seite vom Gambia-Fluss. Von hier kann man leicht in den Senegal kommen.
  • Janjanbureh - (früher Georgetown) schöner Ort auf einer Insel mit herrlichen Vögeln und einem Sklavenhaus.
  • Bansang - Marktort Ostgambias. Es gibt Hügel in der Region...
  • Basse Santa Su - östlichste Stadt Gambias mit Grenzübergang zum Südsenegal und Transportmöglichkeiten nach Guinea.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

  • Wassu - hier gibt es interessante Steinkreise.
  • Baboon Island National Park - nette Tourmöglichkeiten mit dem Boot bei Kuntaur. Man kann Schimpansen und Paviane sehen.
  • Gambisches Wrestling - Ist eine Große Tradition in Gambia. Die größte bzw. bekannteste Kampfarena befindet sich in Bakoteh.

Hintergrund[Bearbeiten]

Gambia erlangte 1965 seine Unabhängigkeit von Großbritannien. Von 1982 bis 1989 war es mit Senegal als Konföderation Senegambia vereint. Nach dem Staatsstreich von 1994 übernahm Yahya Jammeh die Macht und wurde bei den Wahlen 1996 im Amt bestätigt.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Die Einreise mit dem Flugzeug ist problemlos. Aber nur wenige Airlines steuern den Banjul International Airport (BJL) an, beispielsweise gibt es eine Verbindung mit Brussels Airlines über Brüssel.

Bei Ankunft und bei Abflug ist es notwendig, Informationen zur Person in schriftlicher Form abzugeben. Dazu werden jeweils entsprechende Zettel verteilt. Je nach Reiseunternehmen ist eine Touristengebühr von 10 Euro noch vor Ort fällig.

Bahn[Bearbeiten]

Eine Eisenbahn existiert nicht.

Bus[Bearbeiten]

Den Personenverkehr führt hauptsächlich die Gambia Public Transport Corporation (GPTC) durch, sie betreibt ein gut ausgebautes Busnetz. An der Küste sehr häufige Verbindungen, im Landesinneren seltener. Fahrpläne gibt es nicht oder werden nicht eingehalten. Die Reise ins Landesinnere ohne eigenes Auto ist nicht zu empfehlen.

Auto[Bearbeiten]

Schiff[Bearbeiten]

Die Fähre über den Gambia-Fluss bei Banjul zur Weiterreise nach Senegal gilt als unsicher, von einer Benutzung wird daher abgeraten. Die Fähre von Banjul nach Barra kann man nutzen, um ins Landesinnere (Nordufer des Gambia) zu kommen.

Mobilität[Bearbeiten]

Wenn man sich ein kleines, gebrauchtes und aus irgend welchen anderen Teilen zusammengeschustertes Auto kauft bzw. mietet, lässt man sich garantiert auf ein Abenteuer ein. Mit einem neuen, gepflegten Jeep sollten ausgedehnte Erkundungstouren kein Problem sein. Für kurze Strecken benutzt man besser ein grünes Touristentaxi, ein gelbes einheimischen Taxi oder ein Bushtaxi;).

Da die Taxis relativ günstig sind, kann durchaus in Erwägung gezogen werden mit einem Taxi ins Landesinnere zu reisen, oder selbstverständlich mit organisierten Trip. Fahrten die über Birikama gehen, werden aber zur Tortur. Die Straßen sind nur bei trockenen Verhältnissen passierbar, eine Reise lohnt sich aber dennoch für die etwas Abenteuerwilligen. Banken sind meines Wissens im Landesinneren nur sehr selten (wenn überhaupt) vorhanden und Tankstellen führen teilweise kein Benzin. Von Senegambia nach Masa Konko benötigt man zwischen 4 und 10 Stunden.

Nach der Unabhängigkeit von Großbritannien wurde, wie in den übrigen Staaten Westafrikas, Rechtsverkehr eingeführt.

Sprache[Bearbeiten]

Englisch verstehen die meisten Leute. Da in Gambia auch viele Senegalesen leben wird auch Französisch gesprochen.

Kaufen[Bearbeiten]

Die einheimische Währung, Dalasi, ist außerhalb Gambias nicht konvertierbar. Devisen und Reiseschecks können in Banken und Wechselstuben eingetauscht werden. Bankomaten bieten die Standard Chartered Bank, Ecobank und die GTBank an, während man im Gebäude der TBBank mit der Visakarte Geld erhalten kann. Kreditkarten werden immer gängiger als Zahlungsmittel in den größeren Hotels und auch in größeren Geschäften akzeptiert (manchmal aber mit hohen Gebühren und schlechterem Wechselkurs verbunden.

Die Preise sind sehr billig, wenn man gut handeln kann. (Zwischen 30% und 3% ist ein realistischer Preis. Faustregel, wenn sich der Verkäufer während 2 Minuten nicht mehr herunterhandeln lässt, hat man langsam einen realistischen Preis erreicht).

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Yassa - gambianisches Gericht: Zwiebelsauce, scharf gewürzt mit schwarzen Pfeffer, dazu gibt es Fisch oder Fleisch und Reis oder Kartoffeln.

Ausgehen[Bearbeiten]

Mit garantiertem Kontakt zu redseligen und teilweise aufdringlichen Einheimischen:

Hierbei lohnt es sich an Tabaski nach Gambia zu reisen --> http://de.wikipedia.org/wiki/Feiertage_in_Gambia

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

An der Küste gibt es sehr gute Hotels, im Landesinneren billige Unterkünfte, die aber normalerweise sauber sind.

Lernen[Bearbeiten]

Die Kinder gehen gerne in die kostenpflichtige Schule.

Über mitgebrachte, alte, ausgesonderte Schulsachen wie Bleistifte, Kugelschreiber, Hefte, Blöcke usw. freut sich jedes Kind. Außerdem ist es besser als Geld (wo man nicht weiß ob es auch für Schulsachen benutzt wird) oder Süßigkeiten (Zahnproblem).

Arbeiten[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

Termin Name Bedeutung
xx. yy Xyz Xyz

Es gibt jeden letzten Samstag im Monat den "Cleaning Day". Dieser wurde vor 2 Jahren seitens der Regierung eingeführt.

D.h. in der Zeit von 9:00 bis 13:00 Uhr ist jeder Einwohner Gambias aufgerufen, für Ordnung und Sauberkeit auch ausserhalb seines Hauses zu sorgen. In dieser Zeit fahren keine Taxis und Busse. Der Verkehr für private Fahrzeuge ist ebenfalls untersagt. Weiterhin sind alle Geschäfte und Märkte geschlossen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Wie in vielen urbanen Zentren weltweit kann es im Großraum Serrekunda und Banjul zu kriminellen Übergriffen wie Taschendiebstählen, zuweilen aber auch gewalttätigen Überfällen kommen. Auch werden hin und wieder „Regelverstöße“ (z.B. Verstöße gegen Verkehrs- oder Zollvorschriften) seitens der gambischen Ordnungskräfte geahndet, die sich davon ein kleines Zubrot erhoffen.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Eine Impfung gegen Gelbfieber ist sinnvoll; bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist sie vorgeschrieben. Informationen vom Gesundheitsamt beachten, impfen lassen und Malariaprophylaxe betreiben! In Gambia herrscht wie in den meisten afrikanischen Staaten Knappheit an Medikamenten. Aus diesem Grunde sind Medikamente hauptsächlich für die Einheimischen vorgesehen. Deshalb wird empfohlen, eine Reiseapotheke mit den wichtigsten Medikamenten mitzuführen. Ein Apotheker gibt gern Auskunft, was für eine Reise durch Westafrika sinnvoll ist.

Klima[Bearbeiten]

Regenzeit: Ab Mitte Juni bis Mitte Juli ist die erste Periode. Danach gibt es eine kurze Pause. Ab August bis Anfang Oktober ist die zweite Regenperiode.

Respekt[Bearbeiten]

Homosexualität ist in Gambia strafbar und wird mit Gefängnisstrafen von mehreren Jahren geahndet. Hohe Repräsentanten des gambischen Staates haben die Bevölkerung in öffentlichen Reden zur Anzeige Homosexueller aufgerufen. Es gibt Berichte über die vorübergehende Inhaftierung von Homosexuellen, auch Europäern. Das Vorgehen der gambischen Behörden scheint sich eher zu verschärfen.

Ordentlich herumlaufen, möglichst in Hemd und man wird sehr respektiert. Anständiges Aussehen ist wichtig. Ältere Menschen werden besonders respektiert. Im Gegensatz zu jüngeren die eher Respekt zeigen sollten. Als Tourist in Strandregionen ist man sowieso der reiche Ausländer und somit Freiwild für Bettler (Bumpsters)!

Kommunizieren[Bearbeiten]

An der Küste gibt es Internetcafés. Telefonzellen gibt es in größeren Orten. Prepaid-Karten zum Mobiltelefonieren (national, international) kann man überall kaufen.