Neu bei Wikitravel? Bitte lies dir kurz unsere Einsteigertipps durch.

Frankreich

Aus Wikitravel
Wechseln zu: Navigation, Suche


noframe
Lage
noframe
Flagge
Fr-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Paris
Staatsform: semipräsidiale Republik
Währung: Euro
Fläche: 543.965 km² ohne Überseegebiete
Bevölkerung: 60,66 Mio (Stand Juli 2005)
Sprachen: Französisch zu fast 100 %, regionale Dialekte und Sprachen sind im Verschwinden
Religionen: Römisch-Katholisch 83 % bis 88 %, Protestantisch 2 %, Jüdisch 1 %, Muslimisch 5 % bis 10 %,
Stromsystem: Europäischer Stecker
Telefonvorwahl: +33
Internet TLD: .fr
Zeitzone: UTC+1 (MEZ)


Karte von Frankreich

Frankreich ist das flächenmäßig größte Land in Westeuropa. Es grenzt im Nordosten an Belgien und Luxemburg, im Osten an Deutschland und die Schweiz, im Südosten an Italien und im Südwesten an Spanien. In den Pyrenäen befindet sich zwischen Frankreich und Spanien der Zwergstaat Andorra. Im Süden wird das Land vom Mittelmeer begrenzt. An der Mittelmeerküste Côte d'Azur umschließt es außerdem den Zwergstaat Monaco. Im Westen hat Frankreich eine lange Küstenlinie zum Atlantik, während im Norden der Ärmelkanal das Vereinigte Königreich abtrennt.

Frankreich ist mit seinen unzähligen Attraktionen eines der beliebtesten Reiseziele auf dem europäischen Kontinent. Bekanntheit genießt die Gastronomie des Landes (hauptsächlich Weine und Käse), aber auch die Geschichte, Kultur und Mode. Frankreich ist Gründungsmitglied der Europäischen Union.

Regionen[Bearbeiten]

  • Die Île-de-France - ist mit der Hauptstadt Paris im Mittelpunkt und rund 11 Mio. Einwohnern der größte Ballungsraum des Landes.
  • Der Westen ist eine klimatisch und kulturell atlantisch geprägte Region, in der die alten Kelten ihren Einfluss hinterlassen haben. Zum Westen Frankreichs gehören die Bretagne, die Basse-Normandie und die Pays de la Loire.
  • Korsika die größte französische Insel im Mittelmeer

Insgesamt ist damit Frankreich in 22 Regionen, vergleichbar mit den deutschen Bundesländern, unterteilt.

Andere Regionen sind die Dordogne und das Baskenland.

Die Republik Frankreich umfasst auch vier Überseedépartements:

Es existieren außerdem die Überseeterritorien:

Städte[Bearbeiten]

  • Aix-en-Provence - eine lebhafte Universitätsstadt im Süden bei Marseille .
  • Bordeaux - Stadt des Weines, Hauptstadt des Südwestens.
  • Brest - Herz der Bretagne.
  • Cannes - Stadt der Stars an der Côte d’Azur, jährliche Filmfestspiele.
  • Dijon - ein historisches Zentrum der Weinregion Burgund.
  • Le Havre - bedeutende Hafenstadt an der Mündung der Seine in den Atlantik.
  • Lyon - die "zweite Hauptstadt", mit einer langen Geschichte von den Römern bis zur Resistance, bedeutende Restaurants.
  • Marseille - große Hafenstadt am Mittelmeer, Herz der Provence.
  • Mulhouse - südelsässische Industriestadt mit zahlreichen Technikmuseen.
  • Nancy - Wiege des Jugendstils mit einem der schönsten Plätze Europas in Lothringen.
Eiffelturm in Paris
  • Nantes - Heimatstadt von Jules Verne.
  • Nizza - unbestrittene Hauptstadt der Côte d'Azur.
  • Orléans - Stadt der Jeanne d’Arc.
  • Paris - die "Stadt des Lichtes", Hauptstadt von Frankreich.
  • Reims - bekannt für ihre Kathedrale.
  • Straßburg - Europastadt im Elsass an der deutschen Grenze.
  • Toulouse - sehr schöne und lebhafte Stadt im Süden.

Les Plus Beaux Villages de France[Bearbeiten]

In Frankreich wird eine offizielle Liste der schönsten Dörfer Frankreichs geführt: "Les Plus Beaux Villages de France" (http://www.les-plus-beaux-villages-de-france.org)

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Der Canal du Midi

Eine der außergewöhnlichsten binnenländischen Wasserstraßen der Welt ist der im 17. Jahrhundert fertig gestellte Canal du Midi, welcher den Atlantik mit dem Mittelmeer verbindet. Er wurde in die UNESCO-Liste der Stätten des Weltkulturerbes aufgenommen. Der Kanal verläuft von Toulouse bis zur Lagune Thau in der Nähe von Sète und verfügt über etwas mehr als 240 km schiffbare Länge. Das macht den Kanal zu einem idealen Revier für Bootsferien. Der äußerst malerische Kanal, ist oft sehr ruhig und liegt zumeist im gesamten Verlauf im Schatten von Bäumen. Ferner findet man einige beeindruckende Bauwerke am Kanal, zum Beispiel die Schleusentreppe bei Fonseranes in der Nähe von Béziers, dem Geburtsort von Pierre-Paul Riquet, dem Begründer des Kanals.

Fernwanderwege

In Frankreich gibt es eine umfangreiches Netz von Fernwanderwegen, den sogenannten Grande Randonnées zu denen umfangreiches Kartenmaterial existiert. Sie sind einheitlich weiß-rot markiert.

Hintergrund[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Frankreich gehört seiner Lage nach dem mittleren Teil der gemäßigten Zone an und seine günstigen orographischen und hydrographischen Verhältnisse bewirken im ganzen ein sehr gemäßigtes und gleichmäßiges Klima, das im Durchschnitt angenehm und der Gesundheit zuträglich ist.

Dank seiner Lage am Ozean, dessen Einfluss durch keine hohen Küstengebirge beeinträchtigt wird, kommen Extreme von Hitze und Kälte nicht vor, obwohl durch nördliche und südliche Abdachung, westliche oder östliche Lage, durch die Beschaffenheit des Bodens, vorhandene stehende Gewässer, größere oder geringere Meereshöhe bedeutende Modifikationen des Klimas hervorgerufen werden. Wenn auf der ganzen südlichen Abdachung mehr trockene Wärme herrscht, so zeigt sich auf der nordwestlichen mehr feuchte Wärme; dort ist das Klima mediterran.

Die eigentlich warmen Gegenden sind an der Südseite der Gebirge am Mittelmeer, wo die Sommer italienisch sind. Im übrigen Frankreich herrscht meist milde Luft mit mäßiger Winterkälte, selbst in den nördlichen Gegenden verhindert die Nähe des Meers einen hohen Kältegrad. Dagegen sind die in den südöstlichen Provinzen oft herrschenden Nordwinde, Mistral (Nordwestwind) und Bise (Nordostwind), kalt und scharf; es herrschen hier Land-, an der ozeanischen Abdachung Seewinde.

Es lassen sich, wenn man alle meteorologischen Erscheinungen in Betracht zieht, sieben klimatische Regionen in Frankreich unterscheiden:

  1. das zentrale Hochland, welches auch klimatisch eine mittlere Stellung einnimmt;
  2. die Bretagne mit außerordentlich gleichmäßigem, feuchtem Klima, ähnlich dem Südwesten Englands;
  3. das Seinebecken, welches verhältnismäßig regenarm ist und eine mittlere Stellung zwischen der Bretagne und
  4. Lothringen einnimmt, welch letzteres sich in Bezug auf Temperaturextreme bereits sehr Deutschland nähert;
  5. das Rhônegebiet, welches mit seinem infolge wechselnden Reliefs sehr verschiedenen und wechselnden, aber etwas milderem Klima zwischen Lothringen und
  6. der mediterranen Region der Französische Riviera, Provence und Languedoc vermittelt, während das Klima
  7. des Garonnebeckens mit höherer Winterwärme, aber größerer Feuchtigkeit den Übergang von den atlantischen zu den mediterranen Landschaften bildet.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Einige innerfranzösische Ziele sind nur mit einem Zwischenstopp in Paris oder Lyon bzw. Marseille zu erreichen. Grundsätzlich empfiehlt es sich wegen kürzerer Wege und einfacherer Orientierung nicht in Paris umzusteigen. Häufig muss zudem eine Bahnfahrt zwischen den Flughäfen Roissy/Charles de Gaulle und Orly in Kauf genommen werden. Ein Umsteigen in Lyon bzw. Marseille ist zu bevorzugen.

Deutschland[Bearbeiten]

Ab Deutschland gibt es mittlerweile auch von vielen Regionalflughäfen tägliche Verbindungen nach Paris (zumeist Roissy/Charles de Gaulle).

Städte wie Lyon, Marseille, Nizza, Bordeaux und Toulouse sind ab den großen deutschen Flughäfen ebenfalls ohne Umsteigen erreichbar.

Schweiz[Bearbeiten]

Ab Zürich sind Paris, Toulouse, Bordeaux, Nizza und Lyon direkt erreichbar. Ab Genf bzw. Basel ist Paris ebenfalls mehrmals täglich erreichbar, einige andere Städte werden ebenfalls bedient.

Österreich[Bearbeiten]

Ab Wien gibt es täglich mehrere Flüge nach Paris (Charles de Gaulle) sowie Verbindungen nach Lyon und Nizza. Für andere Ziele muss zumeist ein Zwischenstopp in München oder Paris bzw. Lyon eingelegt werden. Günstige Flüge gibt es auch ab Bratislava. Der Flughafen kann mit einem Bus ab dem Flughafen Wien erreicht werden und bei Buchung des Fluges gleich mitbestellt werden.

Bahn[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

Die staatliche Eisenbahngesellschaft SNCF setzt zusammen mit der Belgischen Staatsbahn und der Deutschen Bahn zwischen Köln und Paris den Hochgeschwindigkeitszug Thalys ein. Die Fahrzeit liegt bei 3 Stunden 16 Minuten. Die TGV-Züge von Stuttgart über Karlsruhe und Straßburg nach Paris Est und die ICE/TGV-Züge von Frankfurt/Main nach Paris Est benötigen knapp 4 Stunden. Die ICE/TGV-Verbindung führt über Mannheim, Kaiserslautern und Saarbrücken. Zur Zeit ist 5 Mal täglich eine Verbindung zwischen den beiden Städten eingerichtet, wo auf der französischen Neubaustrecke der ICE eine Maximalgeschwindigkeit von 320 km/h erreicht. Zudem gibt es einmal täglich eine Verbindung von München über Straßburg nach Paris. Seit März 2012 besteht täglich eine TGV-Verbindung von Frankfurt über Straßburg und Lyon nach Marseille, zwei weitere ICE-Verbindungen sind geplant.

Österreich[Bearbeiten]

Ab Wien Westbahnhof ist Paris direkt mit einem Nachtzug-Zug erreichbar, tagsüber nur mit Umsteigen in München (was sich allerdings aufgrund der kurzen Umsteigezeit nicht unbedingt empfiehlt!) mit den Zügen EC 68 Wien-München und EC 64 München-Paris. Wer sich die anstrengende Reise tagsüber antuen will (Zeitdauer über 13 Stunden), sollte schon früher nach München fahren, um seinen Anschlusszug nicht zu versäumen.

Bus[Bearbeiten]

Auto[Bearbeiten]

Die Anreise mit dem Auto ist seit der Aufhebung der Grenzkontrollen (außer von Andorra) einfach. Die für den deutschsprachigen Raum relevanten (meist mautpflichtigen) Autobahnen sind:

Die Mautgebühren in Frankreich sind kilometerbezogen. Auf bestimmten Teilstrecken ist es nötig ein Ticket zu entnehmen, auf anderen muss ein Pauschalbetrag verrichtet werden (z.B. auf zahlreichen Abschnitten der A4/Autoroute de l'Est von Saarbrücken nach Paris). Gezahlt werden kann mit Bargeld sowie mit Kreditkarte, wobei letzteres oftmals lange Wartezeiten an den Mautstationen deutlich verringern kann. Der Bereich für die Kreditkarten ist bei den Zahlstellen durch die meist weiße Bezeichnung CB (Carte bleue) oder Cards gekennzeichnet. Achtung: EC-Karten (Carte Bancaire) werden nicht akzeptiert.

Für Reisende aus Mittel- und Norddeutschland, die Frankreich nur als Durchfahrtsland nach Spanien benötigen, empfiehlt sich die Fahrt über Luxemburg (niedrige Benzinpreise). Von dort über die A 31 bis Beaune, die A 6/A 7 bis Orange, anschließend die A 9 bis zur spanischen Grenze. Der Verzicht auf die mautpflichtigen Autobahnen ist möglich, sollte aber aufgrund langer Fahrzeiten gut überlegt werden. Wer sich zu solch einem Schritt entscheidet, sollte in Nancy die Autobahn verlassen und die vierspurige N 57 über Épinal bis Remiremont nehmen, anschließend in Richtung Vesoul/Besançon fahren und danach die N 83 in Richtung Lons-le-Saunier/Lyon nehmen.

Wer nach West- oder Zentralfrankreich fahren möchte, kann von Luxemburg mautrei bis Toul (nahe Nancy) und von dort aus weiter über die RN4 nach Westen (Richtung Paris,Bar-le-Duc,Troyes) fahren.

Weitere gut ausgebaute Nationalstraßen und Autobahnen sind auch Teile der Autobahn von Angoulême nach Bordeaux und weiter über die N10 zwischen Bordeaux und Biarritz (nahe der spanischen Grenze).

Mobilität[Bearbeiten]

Auto[Bearbeiten]

Frankreich verfügt über ein gut ausgebautes Autobahnnetz, mit dem sich alle wichtigen Ziele des Landes erreichen lassen. Achtung: der größte Teil der Autobahnen unterliegt der MAUTPFLICHT.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:

PKW Straße: 90 km/h, bei vierspurigem Ausbau: 110 km/h, Autobahn: 130 km/h (bei Regen 110 km/h)

PKW + Anhänger Straße: 80 - 110 km/h - Autobahn: 110 - 130 km/h

Zug[Bearbeiten]

Frankreich verfügt über ein modernes und gut ausgebautes, aber auf Grund anderer Besiedelung weniger dichtes Eisenbahnnetz als Deutschland - die nationale Eisenbahngesellschaft heißt SNCF. Der Fernverkehr wird vom Hochgeschwindigkeitszug TGV dominiert, der auf zahlreichen Neu- und Ausbaustrecken mit bis zu 320 km/h nahezu alle wichtigen Städte erreicht - das Netz ist jedoch im ganzen Land zentral auf die Hauptstadt Paris ausgerichtet, weshalb insbesondere "Querverbindungen" durch das Land nicht immer direkt möglich sind. Dafür gelten TGV-Verbindungen als sehr schnell und zuverlässig, nicht zuletzt weil die Hochgeschwindigkeitsstrecken ausschließlich den TGV vorbehalten sind und häufig kompromisslos in die Landschaft "gepflügt" wurden und auch Großstädte umfahren. Daraus resultiert allerdings auch, dass viele Bahnhöfe sich auf "freiem Feld" befindet, um die Streckenführung nicht ihrer Effizienz zu berauben. Ergänzt wird das TGV-Netz durch Corail-Züge, die ähnlich der InterCity langsamer fahren aber dafür mehr und auch kleinere Städte untereinander vernetzen. Der Regionalverkehr wird durch die SNCF-Tochtergesellschaft TER bedient.

Flugzeug[Bearbeiten]

Trotz des TGV gibt es in Frankreich ein Netz von Inlandsflügen, die die wichtigsten Städte untereinander verbinden sowie praktisch von allen Flughäfen aus auch das Inlandsdrehkreuz am Flughafen Paris-Orly anfliegen. Marktführer sind diverse Tochtergesellschaften der Air France, aber auch easyJet und Ryanair sind in Frankreich präsent.

Sprache[Bearbeiten]

Die Hauptsprache in Frankreich ist Französisch.

Daneben gibt es aber auch zahlreiche regionale Sprachen und Dialekte, deren Erhalt mit Beginn der Dezentralisierung gefördert wird. Am bekanntesten ist den Deutschen natürlich das Elsässische, daneben gibt es Bretonisch in der Bretagne, Okzitanisch, die Sprache der Troubadoure im Südwesten und, ähnlich, das Provenzalische in der Provence und Côte d'Azur, sowie Korsisch auf Korsika. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist auch das Baskische, welches in der Gegend um Biarritz von einem Großteil der Bevölkerung gesprochen wird.

Es gibt viele Vorurteile zum Thema Franzosen und Fremdsprachen. Generell kann in Frankreich die erste Fremdsprache gewählt werden. Die Schüler haben die Auswahl zwischen Englisch, Deutsch und Spanisch. Also kann man nicht davon ausgehen, dass jeder Franzose Englisch oder Spanisch spricht, manche sprechen eben Deutsch. Obgleich die Zahl jener Schüler, die Deutsch zu Ihrer lebenden Fremdsprache wählen, in den letzten Jahren gesunken ist.

Die Franzosen haben ein anderes Verhältnis zur Sprache als Deutsche, Österreicher oder Schweizer. Die Académie Française wacht aufmerksam darüber, dass Sprachpeinlichkeiten wie etwa das deutsche "Handy" gar nicht vorkommen. In Frankreich gibt es einmal pro Jahr das "Große Diktat". Millionen von Fernsehzuschauern versammeln sich an einem Samstag vor dem Fernseher und schreiben mit. Danach gibt es tagelang Diskussionen über grammatikalische Regeln und deren Auslegung. Ein Franzose hat in der Regel vor jeder Sprache Achtung und er spricht eher nicht, bevor er falsch spricht.

Kaufen[Bearbeiten]

Die offizielle Währung ist der Euro. Viele Franzosen rechnen immer noch in Francs - oft sind die Preise noch in beiden Währungen ausgezeichnet (Umrechnungskurs: 1 EUR = 6,55957 F). Auf Grund höherer Steuern sind viele Produkte in Frankreich teurer als in Deutschland. Dies hat sich mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer in Deutschland zum 01.01.2007 wieder ein wenig nivelliert.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Restaurants[Bearbeiten]

Es gibt im wesentlichen zwei Formen von Bewirtungsbetrieben: "Restaurant" sind Speisewirtschaften, also ungeeignet, um nur Kleinigkeiten zu essen oder gar nur Getränke zu sich zu nehmen. "Brasserie" ist eine reine Schankwirtschaft, es gibt also nichts zu essen.

Wenn sich eine Einrichtung "Restaurant Brasserie Café" nennt, gibt es dort alles: "richtiges" Essen, Kleinigkeiten und Getränke

Ausgehen[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Hotels

  • Für Durchreisende

Für alle jene, die einen weiten Weg mit dem Auto durch Frankreich oder zu ihrem Reiseziel in Frankreich vor sich haben, ist es ratsam die Pausen bzw. Nächtigungen schon vor Fahrtantritt festzulegen und die Hotels zu reservieren.

Oft gibt es direkt an den Autobahnen oder nur in kurzer Distanz sehr günstige Zwei-Sterne-Hotels die in etwa mit us-amerikanischen Motels vergleichbar sind. Die bekanntesten sind Formule 1, Etap und Premiere Classe. Da diese Hotels jedoch oft ausgebucht sind ist eine rechtzeitige Reservierung dringend anzuraten.

Campingplätze

Da die Franzosen gerne und viel campen (überwiegend mit Zelt), gibt es in ganz Frankreich reichlich Campingplätze. In touristisch stark erschlossenen Gebieten gibt es derer oft mehrere pro Stadt. Die Campingplätze sind im Allgemeinen gut ausgeschildert, so dass man jederzeit einen Platz findet. Die meisten Plätze sind nur von Juni bis September geöffnet. Will man in der Hauptsaison mehrere Tage bis Wochen auf einem Platz bleiben, empfiehlt es sich vorher zu reservieren. Die Plätze sind in Kategorien eingeteilt (einer bis fünf Sterne). Sehr einfache private Plätze haben manchmal nur einen Stern (selten). Die meisten Plätze haben zwei bis vier Sterne. Plätze mit vier Sternen haben eine sehr gute Ausstattung - meist mit eigenem Supermarkt, Bar, Restaurant, Schwimmbad, Kinderbetreuung und dergleichen. Der Preis für Campingplätze mit zwei bis vier Sternen liegt normalerweise zwischen 8 und 16 € (2 Erwachsene, 1 Auto, 1 Zelt, 1 Nacht). An den Küsten sind die Preise etwas höher (ca. 20 €). Duschmarken (Jetons) sind in Frankreich unüblich. Normalerweise gibt es in den Duschen Druckknöpfe mit denen man das Wasser einige Sekunden bis Minuten anschaltet. Spiritus (alcool à brûler), verschiedene Gaskartuschen und sonstiges Campingzubehör (Heringe, etc.) findet man in nahezu jedem Supermarkt.

Wikitravel hilft mit der Liste der Campingplätze bei der Suche nach Orten mit einem Campingplatz.

Für Reisende mit einem Wohn/Reisemobil gibt es in Frankreich jede Menge Stellplätze. Eine gute Informationsquelle ist hier z.B. http://www.campingcar-infos.com.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

Termin Name Bedeutung
1. Januar Neujahrstag
21. April 2014 Lundi de Pâques Ostermontag
1. Mai Fête du Travail Tag der Arbeit
29. Mai 2014 Ascension Christi Himmelfahrt, 40 Tage nach Ostern
8. Mai Tag des Sieges (1945)
14. Juli Nationalfeiertag (Sturm auf die Bastille 1789)
15. August Maria Himmelfahrt
1. November Toussaint Allerheiligen
11. November Waffenstillstand (1918)
25. Dezember Weihnachtstag

Sicherheit[Bearbeiten]

Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland:
Derzeit (03.08.2013) ist in Frankreich mit erhöhten Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen im Reiseverkehr zu rechnen. Auf Bahnhöfen und Flughäfen gibt es verstärkte Gepäck- und Personenkontrollen. Auch an Eingängen (z.B. Museen) kann es zu Handtaschenkontrollen kommen. Bahnreisende sollten darauf achten, dass ihr Reisegepäck mit Namen und Anschrift gezeichnet ist. In vielen Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr.

Es wird empfohlen, mit Wohnmobilen und Campingwagen nur bewachte Campingplätze anzusteuern. Von Übernachtungen auf Rastplätzen, insbesondere entlang der Autobahnen in der Nord-Süd-Richtung nach Südfrankreich oder nach Spanien und im gesamten Süden Frankreichs, wird wegen Aktivitäten organisierter Banden dringend abgeraten.

Überfälle auf Fahrzeuge im Straßenverkehr werden insbesondere aus den Regionen Rhône-Alpes, Auvergne, Provence-Alpes-Côte d'Azur, Languedoc-Roussillon, Midi-Pyrénées, Aquitaine und der Insel Korsika gemeldet. Zur Vorbeugung wird empfohlen, auch während der Fahrt Wertsachen möglichst nicht sichtbar im Fahrzeug aufzubewahren und das Fahrzeug verriegelt zu lassen.

In allen touristischen Hochburgen Frankreichs sind verstärkt Übergriffe auf ausländische Besucher festzustellen, die zum Ziel haben, ihre Wertgegenstände zu stehlen. (Stand 3. August 2013)

Gesund bleiben[Bearbeiten]

In Teilen des Landes (Rheinebene, Elsass) kommt es zu vorwiegend ab April - Oktober zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse.

Respekt[Bearbeiten]

Lautheit[Bearbeiten]

Es wird als sehr grob angesehen, an einem vollgestopften Platz, wie der U-Bahn oder Metro oder in einem Restaurant laut zu sein. Bedenken Sie, dass, obwohl Sie Ihren Urlaub genießen können, die meisten Menschen um Sie herum wahrscheinlich auf dem Weg zur Arbeit oder auf dem Weg zurück sind, müde sein könnten und ggf. sehr kühl auf Touristen reagieren, die sich sehr laut verhalten.

Französisch[Bearbeiten]

Franzosen wissen es sehr zu schätzen, wenn man sich bemüht, in ihrer Sprache mit ihnen zu sprechen, auch wenn man nicht wirklich gut Französisch spricht. Sie sind dann in der Regel sehr entgegenkommend und rücksichtsvoll und versuchen langsam und deutlich zu sprechen.

Hingegen muss man eher mit unfreundlichen Blicken und einem schwer verständlichen Englisch rechnen, wenn man versucht, mit ihnen Englisch zu reden (aber inzwischen können die meisten Franzosen Englisch, vor allem die Jüngeren, und man kann auch mit Englisch in Frankreich zurechtkommen).

Generell empfiehlt es sich, vor Reiseantritt zumindest grundlegende Redewendungen zu lernen und sich mit einem entsprechenden Sprachführer auszustatten, sofern man des Französischen nicht mächtig ist.

Vor allem im ländlicheren Frankreich ist es für Kellner nicht selbstverständlich, mit den Gästen Englisch zu sprechen. Man sollte daher wenigstens versuchen, die Bestellung auf Französisch abzugeben, auch wenn dies vielleicht nicht perfekt ausgesprochen ist. Die meisten Franzosen quittieren diesen Versuch mit Wohlwollen und bemühen sich selbst auch deutlich mehr, den Gast zu verstehen.

Pfälzer und Saarländer können versuchen, ihren Dialekt in den Grenzregionen des Elsass und Lothringens, dort besonders dem Departement Moselle, anzuwenden. Besonders am Stammtisch wird man sie wahrscheinlich verstehen. Sie sprechen lieber ihre Dialekte als Hochdeutsch.

Kommunizieren[Bearbeiten]

Gelbe Seiten auf Frankreich.








Varianten

Aktionen

Insider für dieses Reiseziel:

In anderen Sprachen

andere seiten