| Neu bei Wikitravel? Bitte lies dir kurz unsere Einsteigertipps durch. |
Frankfurt am Main
Frankfurt am Main ist mit 680.000 Einwohnern die größte Stadt Hessens und nach Berlin, Hamburg, München und Köln die fünftgrößte Stadt der Bundesrepublik Deutschland. Frankfurt am Main ist Teil des Ballungsgebietes Rhein-Main (etwa 5 Millionen Einwohnern) mit Städten wie Mainz, Wiesbaden, Hanau oder Aschaffenburg.
[Bearbeiten] StadtteileEs gibt 43 Stadtteile, die 16 Ortsbezirken zugeordnet sind:
Die meisten Touristen konzentrieren sich auf die Innenstadt. Jedoch entgeht ihnen so die Vielfalt der Frankfurter Stadtteile. Dabei zeigt sich Frankfurt in Vierteln wie Bornheim (multikulturell), Bockenheim (studentisch), Sachsenhausen (schick) und Nordend (schick/alternativ) von seiner attraktivsten und wahren Seite! Hier gibt es auch die schönsten Cafés und Parkanlagen (siehe auch "Aktivitäten"). [Bearbeiten] HintergrundFrankfurt ist nicht nur die Stadt der Banken, sondern auch der Kunst und Kultur. Keine deutsche Stadt wendet so viel für ihre Kultureinrichtungen auf wie Frankfurt. Die Frankfurter Oper wurde z. B. zum wiederholten Male als "Opernhaus des Jahres" ausgezeichnet. Die städtische Bebauung reicht weit über die eng gezogenen Stadtgrenzen hinaus. Die engere Stadtregion hat etwa 1,8 Millionen Einwohner, die Gesamtregion Frankfurt Rhein-Main ist mit etwa 5 Millionen Einwohnern nach Rhein-Ruhr die zweitgrößte deutsche Metropolregion. Frankfurt ist Hauptsitz der Europäischen Zentralbank und der wichtigste Finanzplatz Deutschlands. Als Messestadt hat Frankfurt weltweite Bedeutung. Zudem ist es einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Europas. Seit dem Mittelalter gehört die Stadt zu den wichtigsten urbanen Zentren in Deutschland und war lange Zeit Krönungsstadt der deutschen Kaiser.
[Bearbeiten] HochhäuserSeit den 50er Jahren etablierte sich Frankfurt als Hochhausstadt. Der Henninger-Turm in Sachsenhausen war 1960 das erste Frankfurter Gebäude, das an Höhe (120 Meter) den Westturm des Kaiserdoms überbot. Heute bilden über zwei Dutzend Hochhäuser Frankfurts unverwechselbare Skyline. Daraus abgeleitet Begriffe wie "Bankfurt" oder "Mainhattan" werden in der Stadt jedoch nicht gern gehört. Frankfurt selbst wirbt für sich als Die kleinste Metropole der Welt. [Bearbeiten] Anreise[Bearbeiten] FlugzeugDer Frankfurt Airport (FRA) ist der größte Flughafen Deutschlands, eines der wichtigsten Drehkreuze Europas und die Heimatbasis der Lufthansa. Er wird von nahezu allen wichtigen Flughäfen in Deutschland und Europa aus direkt angeflogen.
Der Flughafen Frankfurt-Hahn (HHN) befindet sich etwa 130 km von Frankfurt am Main entfernt und ist in zwei Stunden mit dem Bus ab Hauptbahnhof zu erreichen. [Bearbeiten] BahnFrankfurt am Main hat drei Fernbahnhöfe: Frankfurt (M) Hauptbahnhof, Frankfurt (M) Flughafen Fernbahnhof und Frankfurt (M) Süd. Alle Fernbahnhöfe sind mit der S-Bahn des Verkehrsverbundes RMV angebunden, Hauptbahnhof und Südbahnhof sind auch an die U-Bahn und Straßenbahn angeschlossen. Der Frankfurter Hauptbahnhof ist mit täglich 350.000 Reisenden hinter Hamburg (430.000) einer der verkehrsreichsten Bahnhöfe in Deutschland. Nicht alle Fernzüge halten im Hauptbahnhof, sondern stattdessen in Frankfurt-Süd oder Frankfurt Flughafen. Die zentrale Lage von Frankfurt und die ICE-Hochgeschwindigkeitszüge ermöglichen es, alle wichtigen Städte in Deutschland innerhalb von vier Stunden zu erreichen. Einige Zeitbeispiele: Köln in 1:15 Std., Stuttgart in 1:18 Std., München in 3:10 Std., Hamburg, Berlin, Brüssel und Paris in 3:30 Stunden, Amsterdam in 4 Stunden. [Bearbeiten] BusZahlreiche Busse aus allen west- und osteuropäischen Großstädten fahren zum Hauptbahnhof oder Flughafen. Viele Bus-Reiseunternehmen nutzen diese Haltepunkte als Zustiegsmöglichkeiten. [Bearbeiten] Fernbusbahnhöfe
[Bearbeiten] AutoFrankfurt ist der Knotenpunkt der Autobahnen A3 und A5, die sich süd-westlich von Frankfurt am Frankfurter Kreuz treffen. Die A66 sorgt für die Verbindung von Wiesbaden im Westen direkt in die Innenstadt, sie führt auf der Ostseite Frankfurts weiter nach Fulda. Vom Süden führt die A661 östlich an Frankfurt entlang nach Norden bis nach Oberursel. Aus praktisch jeder Richtung ist Frankfurt nicht zu verfehlen. Innerhalb Frankfurts führt der Alleenring im großen Halbkreis durch Frankfurt. [Bearbeiten] SchiffDie Anreise nach Frankfurt mit dem Schiff ist eher ungewöhnlich aber möglich. Es verkehren Ausflugslinien von Frankfurt aus den Main aufwärts bis Würzburg, abwärts nach Wiesbaden/Mainz und zu verschiedenen Zielen am Rhein. Außerdem machen Flusskreuzfahrtschiffe auf dem Weg zur Donau (über Main-Donau-Kanal) Halt in Frankfurt. Diese können auch zur Anreise genutzt werden, sind aber sehr teuer im Vergleich zu Bahn oder Bus.
[Bearbeiten] MobilitätMit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), der U- und S-Bahn, Busse und die Straßenbahn umfasst, kann man sich sehr gut ohne Auto in Frankfurt bewegen. Im Tarifverbund kann auch das weitere Umland besucht werden. Das Einzelticket für das Stadtgebiet kostet 2,50 €, mit Flughafen: 4,10 €. Das Kurzstreckenticket (bis 2 km, die Fahrziele dazu sind an jeder Haltestelle angegeben) 1,60 €. Das Tagesticket für das Stadtgebiet ohne Flughafen ist für 6,20 € (mit Flughafen für 9,50 €) zu haben, und gilt auch in Nachtbussen. Die Gruppentageskarte für bis zu 5 Personen kostet 9,50 € bzw. 14,90 €. Es gibt keine Einzelkarten im Vorverkauf. Sie gelten immer nur zum sofortigen Fahrtantritt, und sind bereits entwertet. (Preise: Stand Dez. 2011) 9 Nachtbus-Linien fahren täglich, weitere 7 Buslinien am Wochenende. Treffpunkt der Nachtlinien ist die Konstablerwache. Nach Mainz und Wiesbaden gibt es keine Nachtverbindungen. Die letzten S-Bahnen fahren kurz nach Mitternacht, für eine „Weltstadt“ ist das Angebot dürftig. Die Fahrradmitnahme ist in U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen von Montag - Freitag nur außerhalb der Zeiten: 6.00 – 8.30 Uhr und 16.00 – 18.30 Uhr gestattet. Ohne zeitliche Einschränkung ist die Fahrradmitnahme in Regional-Expressen, Regional-Bahnen, StadtExpressen, S-Bahnen und den Regionalbussen möglich. Wie im gesamten Rhein-Main-Verbund ist die Fahrradmitnahme kostenlos. Leihfahrräder stehen in der gesamten Innenstadt von der Bahn zu 4,80 € die Stunde bei max. 9 € pro Tag an beliebigen Straßenkreuzungen zur Verfügung. Bei nextbike stehen an festen Standorten für 1 € pro Stunde bzw. 8 € pro Tag Fahrräder bereit. Mit der Frankfurt Card sind alle öffentlichen Verkehrsmittel im Stadtgebiet einschließlich Flughafen enthalten. 50 % Ermäßigung gibt es für 26 Museen, Palmengarten und Zoo. Die Karte ist erhältlich in Reisebüros, an den Tourist Informationen am Hauptbahnhof, am Römer und am Flughafen Frankfurt in der Ankunft Halle B am Terminal 1, sowie einigen Hotels. Sie kostet für 1 Tag: 9,20 €, für 2 Tage: 13,50 €, Gruppen bis 5 Personen für 1 Tag: 9,- €, für 2 Tage: 28,- €. · (Preis: 2012) [Bearbeiten] SehenswürdigkeitenHochhäuser
Frankfurt ist auch die Stadt der Hochhäuser. Schon von weitem, egal mit welchem Verkehrsmittel man anreist, sieht man die Skyline. Besonders markant ist der Commerzbank Tower mit fast 300 m und der Messeturm mit seinen 256 m. Das einzige Hochhaus mit öffentlicher Besucherterrasse und Restaurant/Bar in 200 m Höhe ist der Main Tower. Im 25. Stockwerk des Japan Center befindet sich ebenfalls ein Restaurant. Den besten Blick auf die Skyline bietet die Ignatz-Bubis-Brücke (Strab 14, Hospital zum hl. Geist), zum Fotografieren ist die Deutschherrnbrücke (Eisenbahn- und Fußgängerbrücke) zu empfehlen. Auch vom Goetheturm in Sachsenhausen hat man einen wunderbaren Blick auf die Skyline und kann bei gutem Wetter sogar bis Darmstadt sehen. Am Fuße des Goetheturms findet sich ein großer Spielplatz und ein Gartenlokal. Kirchen
Schlösser und Paläste
Bauwerke
Museen Die meisten Museen befinden sich am Museumsufer:
Außerdem findet man noch in der Innenstadt:
Teil-Wiedereröffnung am 26. Mai 2012. Die Dauerausstellungen Frankfurt Einst? und Frankfurt Jetzt! sollen 2015 im Neubau eröffnet werden. Geöffnet Di. - So.: 10 - 18 Uhr, Mi. bis 21 Uhr, Eintritt: 6,- €, ermäßigt: 3,- €, Familien: 13,- €.
Straßen und Plätze
Parks Auf jeden Fall sollte ein Besuch in den Stadtteilen und den vielen Parks nicht fehlen. Der Grüneburgpark und der sich anschließende Palmengarten ist die größte grüne Oase der Stadt neben dem Stadtwald. Ein städtisches und gleichzeitig idyllisches Erlebnis sind aber auch der Günthersburgpark in Bornheim und der kleine, aber feine Holzhausenpark. Letzterer ist in direkter Innenstadtnähe und beherbergt eine kleines Wasserschlösschen, das Holzhausenschlösschen. Der Bethmannpark in der Nähe der Konstablerwache hat einen wunderschönen chinesischen Garten. Am Mainufer wachsen im sog. "Mainpark Nizza" durch seine erheblich über dem Durchschnitt liegenden warme Temperaturen exotische Pflanzen wie Palmen oder Zitrusfrüchte.
Verschiedenes
Aussichtspunkte
[Bearbeiten] Führungen und Touren
[Bearbeiten] KulturEine Übersicht erhält man auf dem Kulturportal [Bearbeiten] Theater
[Bearbeiten] Oper
[Bearbeiten] Varieté
[Bearbeiten] Konzerte
[Bearbeiten] AktivitätenWer einmal in Frankfurt ist, sollte sich vom Trubel der Innenstadt nicht täuschen lassen: Frankfurt hat dem Touristen auch mondänes und idyllisches zu bieten: Wer Frankfurt von seiner wahren Seite kennenlernen möchte sollte einen Spaziergang vom Schauspielhaus (U-Bahn Willy-Brandt-Platz) durch die Wallanlage entlang des Bankenviertels bis zur Alten Oper machen. Von dort aus über die Fressgass zur Hauptwache. Einen kleinen Abstecher auf die Zeilgalerie (schöner Blick auf die Skyline von der Dachterrasse, kostenlos, Zugang auch vom Kaufhof) und weiter zum Römer flanieren. Von da aus über den Archäologischen Garten (Ausgrabungen einer römischen Siedlung) weiter zum Dom. Zurück zum Römerberg und über den Eisernen Steg auf das Sachsenhäuser Ufer "übersetzten." Dort kann man einen wunderschönen Spaziergang auf der Uferpromenade machen und die imposante Stadtsilouhette bewundern. Eine "Etage" höher, auf Straßenebene, reihen sich die Museen des Museumsufers auf. Hier sind vor allem das Deutsche Film Museum, das Deutsche Architekturmuseum, das Museum für Kommunikation, das Museum für angewandte Kunst und das Museum der Weltkulturen hervorzuheben. Als Abschluss einer Museumstour sollte man das romantische Café im Liebighaus nicht auslassen, das im Hinterhof einer Villa aus dem 19. Jahrhundert liegt. Häufig lassen Touristen die Stadtteile Frankfurts und die wunderschönen Parks links liegen. So kann man von Bockenheim ausgehend über das Westend und Nordend nach Bornheim wunderschön durch intakte Stadtviertel des 19. Jahrhunderts spazieren gehen und dabei in einem der vielen Cafés und Parks (Grüneburg-, Günthersburg- und Holzhausenpark seien hier nur beispielhaft erwähnt) halt machen. Für die passiven Sportler gibt es in Frankfurt so ziemlich alle Sportarten erstklassig zu bewundern. Die Frankfurter Eintracht (Fußball, 1. Bundesliga), Frankfurt Lions (Eishockey, DEL), Skyliners (Basketball, 1. Bundesliga), Frankfurt Galaxy (Football, NFL Europe) 1. FFC Frankfurt (Damen-Fußball, 1. Frauen-Bundesliga). Zudem gibt es noch zweitklassiges Fußballvergnügen beim FSV Frankfurt (auch Damen-Fußball, 1. Frauen-Bundesliga), im benachbarten Mainz (FSV Mainz 05) und in Offenbach am Main (Kickers Offenbach), das direkt an Frankfurt angrenzt. [Bearbeiten] BäderErlebnisbäder:
[Bearbeiten] RadfahrenRadfahren in Frankfurt erfreut sich steigender Beliebtheit. In den letzten Jahren sind Radwege und Radfahrstreifen ausgebaut worden.
[Bearbeiten] EinkaufenIm Zentrum von Frankfurt erstreckt sich die Zeil zwischen Hauptwache und Konstablerwache. Die Zeil ist die umsatzstärkste Einkaufsstraße Deutschlands mit entsprechend kommerziellem Angebot. Südlich der Zeil in dem Viereck Konstablerwache, Hauptwache, Goethehaus und Museum für Moderne Kunst bis runter zum Main kann man alles kaufen, was das Herz begehrt. An der Hauptwache, am Eingang der Zeil, befindet sich eines der größten Einkaufszentren Deutschlands (MyZeil), dass Mitte 2009 fertig gestellt wurde. Daran angeschlossen wurde auch das ehemalige Palais Thurn und Thaxis wiedererrichtet. Hauptwache und Opernplatz werden von der Goethestraße (mit Shops internationaler Luxusdesigner) und der - Fressgass' genannten - Große Bockenheimer Straße (mit Delikatessläden, Coffee-Shops, Gastronomieangeboten) verbunden. Empfehlenswert ist auch der Einkaufsbummel auf der Berger Straße (Bornheim), Leipziger Straße (Bockenheim), Schweizer Straße und Wallstraße/Brückenstraße (Sachsenhausen). Hier ist eine Vielzahl kleiner Läden und junger Designer zu finden. [Bearbeiten] KücheBesondere Spezialitäten der Region sind Ribbsche mit Kraut, Handkäs mit Musik und Frankfurter Grie Soß(Grüne Soße). Handkäse mit Musik wird typischerweise mit Brot und Butter gereicht. Der Gast erhält i. Allg. keine Gabel, sondern nur ein Messer, mit dem der Handkäse stückchenweise auf das Brot gelegt und abgebissen wird. Die Grüne Soße besteht aus 7 verschiedenen Kräutern, die typischerweise aus den Gärtnereien im Stadtteil Oberrad stammen und kleingehäckselt in Sahne oder manchmal auch Joghurt gerührt werden. Abgestimmt wird diese Mischung mit Pfeffer, Salz und einer ordentlichen Portion Senf. Als Beilage werden Salz- oder Bratkartoffeln und hartgekochte Eier gereicht. Dazu wird der typische Frankfurter Apfelwein, der Ebbelwoi, aus einem speziellen Glas, dem Geribbde, getrunken. Eingeschenkt wird das Schöbbsche (ursprünglich 0,3l, heute vielfach 0,25l) aus dem Bembel, einem tönernen Krug, dessen Größe in der Anzahl der Schöbbsche angegeben wird (z.B. 5'er Bembel). Wem der Apfelwein zu sauer ist, der kann ihn als G'spritzde trinken, mit Mineralwasser gestreckt. Wem das nicht reicht, der bestellt sich einen Süß-G'spritzde, einen Apfelwein mit Zitronen-Limonade oder im Umland öfter auch mit Orangen-Limonade. Doch Vorsicht! Bestellt man einen Süßgespritzten in den traditionsreichen Apfelweinlokalen Sachsenhausens und z.T. auch Bornheims, dann setzt man sich u.U. dem Zorn des Personals aus, da die Zugabe von Limonade den Charakter des Apfelweins zerstört. Die meisten dieser Lokale keltern ihren Apfelwein selbst und sind demensprechend stolz auf die Früchte ihrer Arbeit, die sie sich allenfalls verwässern, keinesfalls aber versüßen lassen. Krapfen heissen Kreppel (singular = plural) und Teilchen heissen Stückchen. Das einzige typische lokale Backwerk heisst Bethmännchen, vereint Marzipan und Mandeln in einer kleinen, vage menschlichen Figur und wird nur während der Adventszeit gebacken. Der Name geht zurück auf die bekannte Frankfurter Patrizierfamilie Bethmann. Wem die regionale Küche nicht zusagt, findet in Frankfurt reichlich Auswahl. Von Afrikanisch über Orientalisch und Süd-Amerikanisch bis zum Asiatischen ist alles vorhanden. Gut bürgerliche Küche ist natürlich auch allenthalben zu finden. Roter Ochs, Lorchheimer-Str, [0] 69 / 4865 Hildebrnds, Alte Gasse, [0] 69 / 97599-29 Bierhelder Hof, Ringstr., [0] 69 / 7820 Goldenes Schaf, Lindenweg, [0] 69 / 4856 Mac Donald, Rudolf Weg, [0] 69 / 4861 Havana, Rungenweg, [0] 69 / 4867 Brinkhoff, Tiergarten, [0] 69 / 4867 Gyros, Rudolf Weg, [0] 69 / 97599-21 Markthalle, Strasse, [0] 69 / 4861 Augustiner , Lise-Meitner, [0] 69 / 2698 [Bearbeiten] AusgehenWer in Frankfurt ausgehen will, muss sich ein wenig hier auskennen. Die besten Tipps findet man im vierzehntäglich erscheinenden "Journal Frankfurt" oder im "PRINZ", der monatlich erscheint. Kulturell hat Frankfurt viel zu bieten, angefangen von den mehrfach prämierten Frankfurter Bühnen (Schauspielhaus, Oper), über alternative Unterhaltung und Kleinkunst (Mousonturm) und modernen Tanz (The Forsythe Company) bis hin zu Variete im Tigerpalast. Zudem hat Frankfut eine ausgeprägte Museumslandschaft. Die bekanntesten sind das Museum für Moderne Kunst, das Museum für Angewandte Kunst, die Schirn Kunsthalle und das Städelsche Kunstinstitut. Die meisten Museen sind am Museumsufer auf der Südseite des Mains zu finden. Neben den bekannten und eleganten Clubs in der Innenstadt, das Living XXL im Basement der Europäischen Zentralbank, die Gallerie in der Nähe des Hbf oder das Praesidium 19/11 (geschlossen) einige Meter weiter, hat sich das Uniongelände (geschlossen) im Ostend zu einem angesagten Treffpunkt entwickelt. Neben den Clubs King Kamehameha und dem 190East (heist jetzt Apartment) sind hier auch Bars wie die Sansibar Roofgarden (Sommer - Dachgarten) zu finden. Für die meisten Clubs empfiehlt es sich, ein Jackett mitzunehmen (kann ja an der Garderobe wieder abgegeben werden) und kein T-Shirt anzuziehen. Für Techno-Freunde empfiehlt sich das U-60311 (der Name leitet sich aus der Postleitzahl ab, das U aus der Lage des Clubs, unter der Erde, in der ehemaligen Fußgängerunterführung vom Roßmarkt zu Kaiserstraße) an der Hauptwache in der Innenstadt. Zudem ist im Ostend das Cocoon zu finden. Dieser Club der Techno-Ikone Sven Väth ist wohl einer der beeindruckensten Techno-Clubs der Welt. Die exklusive Küche und das extravagante Design haben allerdings ihren Preis. Ein Besuch lohnt sich trotzdem. Eine gute Empfehlung ist die Bar 22nd Lounge im 22 Stockwerk des Eurotheum in der Innenstadt(direkt neben dem Main Tower). Von hier hat man einen schönen Blick auf die Stadt. Besonders im Winter, wenn das Lichtermeer der Stadt in der Dunkelheit glitzert, ist dies ein besonderes Erlebnis. Wer eine Mischung aus schick und bodenständig mag, sollte sich in Sachsenhausen in der Schweizer Straße und der Textorstraße umsehen. Hier gibt es von der Äpplerwirtschaft (Aatschel, Fichtekränzi, Gemalte Haus, Wagner) bis zur schicken Bar (Bar Oppenheimer, Keepers Lounge, Hoppers) alles was die Leber begehrt. Weitere Apfelweinwirtschaften gibt es in Bornheim (z.B. Eulenburg) und das 'Rad' in Seckbach. Altenativer geht es im studentischen Bockenheim (rund um die Leipziger Str.) und im Nordend (Berger Str.) zu. Aber auch in der Innenstadt um die Katharinen Kirche (Studio Bar, Helium) und am Römer gibt es nette Läden zum ausgehen. Geheimtipp: Gegenüber vom Goethe-Haus hat sich in der Innenstadt rund um das Kaffee Karin eine kleine aber feine Barszene entwickelt. Einfach mal reinschauen! Die Schwule Szene geht vor allem ins Pulse, Luckys Manhatten (LM27), Central oder ins Schwejk, die alle im sog. "Bermudadreieck" in der Nähe der "Konstablerwache" liegen, aber wegen der verwinkelten Straßen manchmal etwas schwer zu finden sind. In Alt-Sachsenhausen und Umgebung findet sich ein bunte Mischung aus traditioneller Apfelweinkultur, Bars und Clubs (Clubkeller, Stereobar, Dreikönigskeller). Die Straße mit der größten Häufung von Restaurants ist die Freßgass, die sich bis zur Alten Oper erstreckt. Dort findet man Restaurants und Snacks für jeden Geschmack. [Bearbeiten] UnterkunftIn Frankfurt herrscht wahrlich kein Mangel an Hotelbetten, solange keine größere Messe ist. Zu Messezeiten sind die Hotels jedoch hochpreisiger und oft auch ausgebucht. Ob 3, 4 oder 5 Sterne, hier findet jeder eine passende Übernachtungsmöglichkeit. Am Wochenende sind Übernachtungen in Frankfurt ausgesprochen günstig, da die Hotels nur unter der Woche von Geschäftsreisenden belegt sind. Hier sind auch Übernachtungen in fünf Sterne plus Hotels durchaus bezahlbar. Günstig ist es zu jeder Zeit in der Jugendherberge am Schaumainkai, die sich zusätzlich in direkter Laufnähe zu Alt-Sachsenhausen und zum Mainufer befindet. Hier fand auch der 1. Wikimania Kongress statt. Allgemein ein bischen günstiger als Frankfurt selbst ist das Übernachten in Offenbach, dessen Zentrum näher an die Frankfurter Innenstadt reicht, als viele Frankfurter Stadtteile. Die S-Bahn-Station "Kaiserlei" gehört zu beiden Tarifgebieten, also ist kein Aufpreis zu zahlen, in der Nähe sind einige Hotels.
[Bearbeiten] Akademisches LernenFrankfurt verfügt über mehrere Hochschulen. Zuerst ist da natürlich die große Johann-Wolfgang-von-Goethe-Universität mit über 43.000 Studenten zu nennen, mit dem I.G.-Farben-Haus im neuen Campus Westend. Daneben gibt es noch die Hochschule für Bankwirtschaft (Wikipedia:hfb), die Hochschule für Musik und darstellende Kunst und die Fachhochschule Frankfurt. Seit kurzem gibt auch die Goethe Business School, die in Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Duke University eines der in Deutschland wohl renommiertesten MBA-Programme anbietet. Es gibt auch noch das Max-Planck-Institut für Biophysik im Norden Frankfurts sowie das Max-Planck-Institut für Hirnforschung im Stadtteil Niederrad. [Bearbeiten] ArbeitenFrankfurt ist eine Pendlerstadt. Tagsüber bläht sich die Stadt auf und wird zur Millionenmetropole, abends, wenn die Pendler in die Vororte fahren, zieht sich die Stadt wieder zusammen. In keiner deutschen Stadt ist das Dienstleistungsgewerbe so vorherrschend wie in Frankfurt. Nicht nur das Finanzdienstleistungsgewerbe, Unternehmensberatungen und Anwälte haben Frankfurt zu ihrer Hauptstadt erklärt. Auch Werbungs- und PR- oder Chemie- und Pharmafirmen fühlen sich hier zu Hause. Die Stadt hat beinahe so viele Arbeitsplätze wie Einwohner. Es gibt jedoch auch noch bedeutende Industrie in Frankfurt und der Region. Hierzu zählen neben dem Industriepark Höchst z. B. Opel in Rüsselsheim, Continental im Stadtteil Rödelheim oder Celanese am Flughafen, Continental Reifenwerke. [Bearbeiten] SicherheitFrankfurt gilt als Hauptstadt des Verbrechens in Deutschland. Trotzdem kann man sich genauso sicher fühlen wie in jeder anderen deutschen Großstadt auch. Seit einiger Zeit ist auch die Umgebung um den Hauptbahnhof, die früher bedingt durch Drogenabhängige unter keinem guten Ruf stand, sicherer geworden. Durch massive Präsenz von Sicherheitsleuten sowie Videoüberwachung ist das Bahnhofsgelände zu jeder Zeit problemlos zu begehen. Auch Frauen können sich hier relativ sicher fühlen. [Bearbeiten] KlarkommenDer Frankfurter ist nicht als besonders freundlich bekannt. Allerdings wird man nur in Ausnahmefällen wirklich unfreundlich behandelt. Hat man sich an die raue Umgangsart besonders in Apfelweinkneipen gewöhnt, kommt man sehr gut mit allen Einheimischen klar. Gelegentliche sprachliche Probleme lassen sich mit einem "Hä?" lösen, dem hessischen Universal-Fragewort. Gar nicht lustig finden es Frankfurter, wenn sie als Hessen bezeichnet werden. "Ob ich ein Hesse bin? Gott bewahre! Ich bin Bürger der Freien Reichsstadt Frankfurt am Main." (Johann Wolfgang von Goethe über Hessen).
[Bearbeiten] Kommunizieren[Bearbeiten] Weiter geht’s
|
|
||||||||||||||||||||||||||||