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Fogo

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Fogo gehört zu den Südinseln der Kapverden. Sie ist eine reine Vulkaninsel. Fogo beseitzt den einzigen aktiven Vulkan der Kapverden. Der Pico do Fogo ist mit 2.829 m die zweithöchste Erhebung im Atlantik.

Fogo eignet sich hervorragend zum Wandern und bietet einzigartige vulkanisch geprägte Landschaften.

Klima[Bearbeiten]

Der Pico do Fogo

Fogo ist wohl die heißeste von den Kapverdischen Inseln. Allerdings gibt es doch einige Regentage im Jahr - besonders an der Nordostseite, welche dem Passat zugekehrt ist. Hier gedeihen Zitrusfrüchte und Mangobäume, Bananenstauden und Kaffeesträucher.

Anreise[Bearbeiten]

Von Santiago aus gibt es Flugverbindungen mit kleinen Propellermaschinen zum Flughafen Sao Filipe.

Eine Fährverbindung Praia/Santiago-Sao Filipe/Fogo-Brava existiert ebenfalls. Diese wird mehrmals die Woche bedient, soweit das Wetter dies nicht verhindert.

Landschaft[Bearbeiten]

Im Zentrum der Insel liegt, alles überragend, der Pico do Fogo. Ein aktiver Vulkan mit 2829 m Höhe der zweithöchste Berg im Atlantik. Er ist kreisrund, mit einem Kegel von 25 km Durchmesser an der Basis und 9 km oben am Einsturzkrater. Von der Hauptstadt aus führt eine sehr steile und kurvige Straße bis zum Kraterrand und in den Krater hinein. Die Nordseite des Vulkans ist die fruchtbarste. hier gibt es auch einen dichten Nadel- und Eukalyptuswald.

Eine gepflasterte Ringstraße führt um die gesamte Insel und verbindet so die verstreut liegenden Dörfer und Höfe.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In der Caldeira

Touristenführer auf Fogo kosten nicht viel Geld und zeigen einem Sehenswertes, erläutern Hintergründe und achten auf die Sicherheit des Klienten (vor allem rund um den Vulkanismus). Hier entwickelt sich ein kleiner Wirtschaftszweig abseits der großen Tourismus-Industrie (vgl. Sal und Boa Vista). Einen Einblick über mögliche Ausflüge und die Insel kann man sich auf Kreolischer Guide verschaffen.

Hier einige Möglichkeiten:

  • Pico do Fogo

Die Hauptattraktion und ein weltweit einzigartiges Erlebnis ist die Besteigung des Pico do Fogo. Ein freistehender Vulkan, der sich über die Caldeira erhebt, wie man sich ein Bilderbuch-Vulkan vorstellt. Das ganze eingerahmt im Randabbruch der Bordeira. Der Blick von oben ist grandios.

Je nach Kondition ist der Gipfel in drei bis fünf Stunden erreicht und für fast jeden gesunden Menschen machbar. Wichtig: die Besteigung ist aus Sicherheitgründen nur in Begleitung eines offiziellen Guides erlaubt. Aber nicht nur deshalb solte man das nicht allein machen; man sieht und erfährt auch mehr. Im Verhältnis zu den Gesamtkosten einer Kapverden-Reise sind die Kosten für einen Guide vernächlässigbar, für diese aber ihr Lebensunterhalt.

  • Die Caldeira
Nach einer ca. 2 stündigen Auffahrt erreicht man den Kraterrand des Pico. Von dort fährt man in den Krater, die sogenannte "Cha das Caldeiras". Hier ist man von grauen Aschefeldern und meterhohen Lavazungen umgeben. Dennoch befinden sich direkt im Krater zwei kleine Dörfer mit je ca 700 Einwohnern. Die Häuser sind rein aus Lavasteinen erbaut. Lediglich ein paar farbige Haustüren bringen Farbe in die Landschaft.
Bei der Arbeit

In der Caldeira wird unter anderem auch Wein angebaut - direkt in den schwarzen Lavasand. Die Reben liegen am Boden in kleinen Mulden. Daraus wird der beliebte Vinho di fogo gekeltert, den es sowohl in Rot, Weiß und Roso gibt.

In den Dörfern gibt es auch einige kleine Pensionen, welche Zimmer an Wanderer vermieten. Der Aufstieg auf den Pico beginnt früh am morgen und dauert 4 - 5 Stunden. Das Besteigen des Vulkans ist aus gutem Grunde nur mit einem Führer erlaubt. Der Abstieg geht sehr viel schneller, da man dabei durch das Aschefeld halb gehend, halb gleitend herunterrutscht! Der Abstieg führt auf den zuletzt ausgebrochenen Pico Pequeno zu.

  • Nebelwald

Von der Cha das Caldeiras ist ein Abstieg durch den Nebelwald nach Mosteiros möglich. Verschiedene endemische und andere (Kultur-)Pflanzen liegen am Wegesrand, an denen ein Guide den Gast vorbeiführt.

  • La Salina

Beste Badegelegenheit auf Fogo in einem geschützten natürlichen Becken.

  • Sao Filipe

Die Hauptstadt der Insel ist ein geführter Rundgang wert.

  • verschiedene Maßnahmen der Entwicklungshilfe

Vor allem aus Deutschland, Italien und Portugal wurden Unterstützungen initiiert, deren Ideen, Ergebnisse und Nachhaltigkeit inspiziert werden können. Ein Guide führt Sie zu den Sie interessierenden Stellen hin.

Sprache[Bearbeiten]

Die Nationalsprache auf Fogo ist - wie auf allen Kapverden - Kriolu obwohl die Amtssprache portugiesisch ist. Kriolu ist aus verschiedenen afrikanischen Sprachen entstanden und hat heute noch keine geschriebene Form.

Als Tourist kommt man mit Französisch am besten, häufig aber auch mit Englisch, Spanisch und Italienisch einigermaßen klar.

Die meisten Touristenführer sprechen Französisch, einzelne auch weitere Sprachen.

Hauptstadt[Bearbeiten]

Sao Filipe

Die Hauptstadt ist Sao Filipe. Eine am Abhang des Vulkans, am Ufer der Westküste, gebaute Stadt. Sao Filipe hat einen schönen alten Ortskern mit einem sehr lebhaften Markt im Mittelpunkt. Rund die Hälfte aller Inselbewohner lebt im Bezirk Sao Filipe.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Fogo ist überhaupt noch nicht massen-touristisch eingerichtet. Hier ist fast alles kleinteilig: In der Hauptstadt gibt es kleine Hotels, Pensionen mit wenigen Zimmern, viele kleine Geschäfte, eine Markthalle und Restaurants, aber keine großen Supermärkte. Der Bedarf des Touristen kann dennoch problemlos gedeckt werden.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In der Caldeira - das Ausflugsziel schlechthin - gibt es einige kleine Lokale indem man eine sehr gute "Cachupa" (Nationalgericht der Kapverden) essen kann. Erstaunlicherweise wird auf 2.000 m Höhe auch gerne Fisch konsumiert und wird frisch serviert.

In Sao Filipe gibt es verschiedene Restaurants unterschiedlicher Preislage und Qualität.

Egal, ob in der Caldeira oder in Sao Filipe, fragen Sie Ihren Guide, damit Sie das für Sie passende Restaurant finden. Wenn Sie ihn an den Tisch bitten, unterstützt er bei der Bestellung und erläutert beim gemeinsamen Essen gerne die lokalen Speisen und Getränke.

Berühmt ist der Kaffee von Fogo, der sehr stark ist und vorzüglich schmeckt. Er kann in vielen Geschäften und beim Erzeuger gekauft werden.

Guter Wein wird in der Caldeira angebaut und unter dem Markennamen Chã verkauft. Es wird sowohl Rot, Weiß- wie auch Rosé-Wein gekeltert.

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