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Faiyūm

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Das Gouvernement el-Faiyum (arab. محافظة الفيوم, Muḥāfaẓat al-Faiyūm) liegt in Mittelägypten (Ägypten), am Ostrand der Libyschen Wüste, 90 km südwestlich von Kairo. Es grenzt im Westen und im Norden an das Gouvernement Gīza und im Osten und Süden an das Gouvernement Beni Suef. Das Verwaltungszentrum ist Madīnat el-Faiyūm.

Das ursprüngliche Sumpfgebiet wurde unter Amenemhet II. und Sesostris II. (Mittleres Reich) trockengelegt, um das Gebiet für die Landwirtschaft nutzbar zu machen.

Am Nordrand des Faiyūm befindet sich der größte Binnensee Ägyptens, der abflusslose Qārūn-See, der vom Bahr Yusuf (Josephs-Kanal) gespeist wird. Er war eins von zwei Wasserrückhaltebecken des Faiyūm.

Kurzdaten
Staat Ägypten (Miṣr)
Name محافظة الفيوم /
Gouvernement al-Faiyūm
Hauptstadt مدينة الفيوم / Madīnat el-Faiyūm
Fläche 1.827 km2
Einwohner 2.371.780 (2004)
Postleitzahlen 63xxx
Telefonvorwahl (+20) 084
Kfz-Kennzeichen ET, FYM
Offizielle Website www.fayoum.gov.eg

Regionen[Bearbeiten]

Orte[Bearbeiten]

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Anreise[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Ausgehen[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Klima[Bearbeiten]

Das Klima ist ganzjährig warm bis heiß und trocken. Regenfälle stellen eine absolute Ausnahme dar, die Regendauer überschreitet wenige Minuten nie.

Werte Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittlere Lufttemperatur in °C, Mittag 22 24 25 28 35 36 38 38 35 30 27 22
Mittlere Lufttemperatur in °C, Nacht 5 7 8 11 16 19 22 22 20 16 11 9

Gefürchtet sind die Sandstürme, die Chamsīn (arab. خماسين, Chamāsīn, oder خمسين, Chamsīn) genannt werden. Dies sind heiße Süd- und Südostwinde, die den Wüstensand aufwirbeln und mit sich fortreißen. Die Entstehungsursache sind Tiefdruckgebiete im Mittelmeerraum. Die Stürme können ganzjährig auftreten, ihre Hauptsaison sind die Monate März bis Mai (ein Zeitraum von 50 Tagen nach Frühlingsanfang – auf den Zeitraum bezieht sich auch das arabische Wort), auch im Herbst treten sie gehäuft auf. Die Stürme dauern mehrere Tage an und sind in weiten Teilen Ägyptens anzutreffen. Weit gefährlicher, aber örtlich begrenzter, sind die Sandwirbelwinde, Soba'a genannt. Hier muss man in jedem Fall Augen und elektronische Geräte schützen. Die Stürme tragen nicht selten dazu bei, dass Flugpläne nicht mehr eingehalten werden. Im Jahr 2006 trat der erste Sandsturm bereits Ende Februar auf (Einheimische sagten, dass sie das seit 20 Jahren nicht erlebt hätten), irgendwo im Staub waren sogar die Pyramiden kaum zu erkennen.

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Weblinks[Bearbeiten]

  • Faiyum von Su Bayfield (englisch)




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