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Eritrea

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Afrika : Ostafrika : Eritrea
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Lage
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Flagge
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Kurzdaten
Hauptstadt: Asmara
Staatsform: Präsidiale Republik
Währung: Nakfa (ERN)
Fläche: 121.144 km²
Bevölkerung: 4,45 Mio
Sprachen: Tigrinja, Arabisch, Italienisch, Englisch, verschiedene Dialekte
Religionen: Muslime 50 %, Christen 50 %
Stromsystem: 220V
Telefonvorwahl: +291
Internet TLD: .er
Zeitzone: UTC+3h


Karte von Eritrea

Eritrea befindet sich in Ostafrika. Es erlangte erst 1993 seine Unabhängigkeit. Im Osten besitzt das Land eine lange Küstenlinie zum Roten Meer, im Südenosten grenzt Dschibuti und im Nordwesten der Sudan an. Die lange südwesteliche Grenze mit Äthiopien ist Gegenstand von schweren Grenzstreitigkeiten.

Regionen[Bearbeiten]

Städte[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Eritrea wurde 1890 von Italien erobert, das die Herrschaft über das Gebiet behielt, bis sie im 2. Weltkrieg von den Briten vertrieben wurden. Eritrea wurde daraufhin 1952 als Teil eines föderativen Staates an Äthiopien übergeben. Die zehn Jahre spätere Annexion Eritreas durch Äthiopien als Provinz löste einen 30 Jahre andauernden Unabhängigkeitskampf aus, der durch einen Sieg der eritreischen Rebellen über äthiopische Kräfte im Jahre 1991 endete. Die Unabhängigkeit wurde mit großer Mehrheit in einer durch die UN überwachten Volksabstimmung 1993 bestätigt.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Gute Flugverbindungen bestehen aus dem deutschsprachigem Raum aus Frankfurt mit Lufthansa über Sanaa bzw. Khartoum. Ferner fliegt EgyptAir von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München via Kairo nach Asmara. Aus der Schweiz gibt es nur verbindungen im Rahmen der Staralliance, d.h. mit Swiss von Zürich nach Kairo und dann von Kairo aus mit EgyptAir. Die Flüge sind entweder über die Homepage von Swiss oder EgyptAir zu buchen.

Die staatliche eritreische Airline Eritrean Airlines selbst steht auf der EU-Liste der "unsicheren Fluggesellschaften", die auch als die "schwarze Liste der Flugzeugesellschaften" bekannt ist, und besitzt daher keine Landerechte in der EU.

Bahn[Bearbeiten]

Bus[Bearbeiten]

Auto[Bearbeiten]

Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

In der Hauptstadt Asmara gibt es an jeder Ecke Taxis. Selbst das System der Sammeltaxis haben die Eritreer entdeckt. Außerdem ist der Bus sehr beliebt. Die innerstädtischen Busse in Asmara sind sehr stark frequentiert. Da an Sonntagen die Linien nur im Stundentakt verkehren, sind die Busse oft sehr überfüllt. Alle Städte sind auch mit dem Bus zu erreichen. Ob das aber für einen europäischen "All inklusive" verwöhnten Touristen der richtige Standard ist, möchte ich sehr bezweifeln. Aber es gibt ja Mietautos! Ich möchte aber darauf hinweisen, dass für einen Österreicher wie mich Alpenstraßen gewohntes Terrain sind. Man darf nicht vergessen Asmara liegt ca. 2400m über dem Meeresniveau und die Serpentinenstraßen sind zwar asphaltiert und in einem für Afrika sehr gutem Zustand, aber links oder rechts geht es halt dann schon mal ein paar hundert Meter hinunter.

Die bestehende Eisenbahnverbindung zwischen Asmara und Masawa ist eher eine Touristen-Atraktion und wird nur einmal in der Woche, und auch nur wenn genug Fahrgäste vorhanden sind, befahren. Dann ist es aber ein einmaliges Erlebnis. Alle anderen Eritreer fahren mit dem Fahrrad.

Sprache[Bearbeiten]

In Eritrea gibt es 9 verschieden Ethnien. Bis zum 11. Lebensjahr werden die Kinder in ihrer Muttersprache unterrichtet, ab der "secondary school" bzw. der 5. Klasse nur in Englisch. Man spricht hauptsächlich Tigrinya und Arabisch, aber viele können Englisch. Ältere Leute können auch noch Italienisch, da Eritrea bis 1941 italienische Kolonie war.

Kaufen[Bearbeiten]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Eritrea ist eine ehemalige italienische Kolonie, und daher findet man überall italienisch beeinflusste Speisen. Pasta und Risotti, Macchiatto und Espresso bekommt man in jedem Kaffeehaus oder Bistro. Das traditionelle Gericht ist Injera oder Ingera. Ein weiches säuerliches Fladenbrot, mit dem man Currys oder verschiedene Eintöpfe mit der Hand isst. Mittlerweile ist auch der Döner in Eritrea beliebt. Diesen gibt es aber nur in bestimmten Restaurants. In Asmara gibt es auch ein Chinesisches Restaurant. Sehr gute einheimische Küche bekommt man z.B. in den Restaurants rund um das Mai Ja-Ja. Einen fantastischen Ausblick auf die Stadt bietet ein Restaurant, das östlich des Hauptmarktes auf einem Hügel gelegen ist.

Ausgehen[Bearbeiten]

Das Nachtleben von Asmara konzentriert sich auf das Expo-Gelände am nördlichen Stadtrand. Dort gibt es mehrere Diskos und Restaurants aber auch Lokale mit traditioneller Musik wie das Hdmo, das sich großer Beliebtheit erfreut.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Asmara bietet eine Vielzahl von Hotels, von denen jedoch nur das Asmara Hilton an der Strasse vom Flughafen zur Innenstadt nahe des UN-Geländes gelegen, westlichen Standards entspricht. Viele Hotels in der Innenstadt gehören dem Militär; wer privat geführte Hotels bevorzugt, sollte sich von Ortsansässigen beraten lassen. Es ist üblich, erst nach Besichtigung des Zimmers die Mietvereinbarung zu unterzeichnen. In den meisten Hotels ist die durchgängige Versorgung mit heißem Wasser nicht gewährleistet. Viele Hotels bieten ein Internet-Cafe und oft läuft in der Lobby Al Jazeera in Englischer Sprache im Fernsehen.

Lernen[Bearbeiten]

Eritrea hat eine für afrikanische Staaten niedrige Analphabeten-Quote. Die Regierung legt großen Wert auf mindestens elementare Schulbildung. Aufgrund der jungen Bevölkerung findet an den meisten Schulen der Unterricht im Zwei-Schicht-Betrieb statt. Die einzige Universität des Landes wurde nach Studentprotesten im Jahr 2001 geschlossen. Stattdessen wurde ein System von "Colleges" aufgebaut, die oft in ländlichen Gebieten liegen. Diese unterstehen zudem dem Militär. So kann weiterführende Bildung nur noch im Rahmen des Militärdienstes erworben werden; der Abschluss der Grundausbildung in Sauwa ist Voraussetzung für die Zulassung zum College. Da so keine international anerkannten Abschlüsse mehr erworben werden können, trägt dieses System zudem dazu bei, die von einem Großteil der Jugend als einzige Zukunftsperspektive erlebte Flucht zu erschweren.

Arbeiten[Bearbeiten]

Die Wirtschaft in Eritrea ist - wie das ganze öffentliche Leben - sehr stark vom Militär geprägt. Die produzierenden Betriebe unterstehen fast alle der Militärverwaltung. Eritreer müssen ab dem 18.ten Lebensjahr Militärdienst leisten, der faktisch unbegrenzt ausgedehnt werden kann. Oft wird dieser Dienst in Wirtschaftsunternehmen geleistet, so dass faktisch von einem System unbegrenzter Zwangsarbeit gesprochen werden muss, da der Einzelne keinen Einfluss darauf nehmen kann, wo er/sie eingesetzt wird. Der Sold von 450 Nakfa im Monat reicht nicht aus, um den Lebensunterhalt zu sichern, da schon ein Zimmer 200 Nakfa und mehr kostet. Ohne Rück-Überweisungen von Auslands-Eritreern ist ein Überleben nur schwer möglich.

Feiertage[Bearbeiten]

Der "Independant Day" am 24. Mai ist der wichtigste Feiertag. Bereits eine Woche vor dem 24. Mai feiert man in den Straßen das Fest. Kleine Bühnen mit Bands und Kabarettisten stehen an jeder Straßenecke und es wird gesungen und gelacht. Der eigentliche Festakt findet im Stadion statt. Mit großem Aufmarsch der Militärs, aber auch mit Musicals und natürlich den örtlichen "Popstars" die ihre Werke zum Besten geben. Der Abschluss ist eine riesige Choreografie mit ca. 500 Tänzerinnen.

Sicherheit[Bearbeiten]


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Seit Juni 2006 hat die eritreische Regierung einschneidende Reisebeschränkungen verhängt. Danach benötigen alle Ausländer zum Verlassen der Hauptstadt Asmara eine Reisegenehmigung. Touristen und Besucher beantragen die Reisegenehmigung beim Touristen-Informationscenter des Tourismusministeriums - in der Regel ist sie innerhalb eines Tages abholbereit. Das deutsche Auswärtige Amt rät derzeit von 'nicht erforderlichen Reisen nach Eritrea' ab, allerdings mit dem Zusatz 'Sofern für ein Reiseziel außerhalb Asmaras - mit Ausnahme des Grenzgebiets zu Äthiopien und Dschibuti - eine Reisegenehmigung erteilt wird, bestehen keine grundsätzlichen Sicherheitsbedenken.' Das Schweizer Departement für auswärtige Angelegenheiten warnt hingegen nur vor Reisen in die Grenzgebiete zu Äthiopien und dem Sudan.




Gesund bleiben[Bearbeiten]

Die medizinische Versorgung in Eritrea ist mangelhaft. Es können lediglich einfache Krankheiten behandelt werden. Die vorhandenen Krankenhäuser sind sowohl von der Qualifikation des Personals als auch hinsichtlich Ausstattung und hygienischer Verhältnisse nicht empfehlenswert. Die Versorgung mit Medikamenten ist unzureichend. Leitungswasser ist nicht als Trinkwasser geeignet (biologische und chemische Verunreinigungen).

Klima[Bearbeiten]

In Eritrea gibt es verschiedene Klimazonen. So kommt es, dass z.B. im August in Asmara Regenzeit und in Massawa Hochsommer ist. In Massawa kann es zu der Zeit gut bis zu 55°C heiß werden.

Respekt[Bearbeiten]

Kommunizieren[Bearbeiten]

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