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Ellingen

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Franken : Mittelfranken : Ellingen
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Ellingen
Lage
Lage von Ellingen
Ellingen
Ellingen
Kurzdaten
Bevölkerung: 3.623 (2010)
Fläche: 31,25 km²
Höhe über NN: 395 m
Koordinaten: 49° 3' 34" N, 10° 58' 8" O 
Vorwahlnummer: 09141
Postleitzahl: 91792
Zeitzone: UST+1 (MEZ)
Sommerzeit: UST+2 (MESZ)
Website: offizielle Website von Ellingen
Website: Fremdenverkehrsamt
Im Notfall
Polizei: 110
Feuerwehr: 112
Notarzt: 19 222




Ellingen ist eine Stadt in Mittelfranken. Der Deutsche Orden ließ in Ellingen viele Barockbauten bauen, weshalb man Ellingen als „Perle des Fränkischen Barock“ bezeichnet. Zusammen mit seinen Ortsteilen Stopfenheim, Massenbach und Hörlbach hat die Stadt Ellingen rund 3600 Einwohner.

Hintergrund[Bearbeiten]

Ellingen liegt in Südfranken, die nächst größere Stadt ist Weißenburg in Bayern. Schon die Römer besiedelten das Land, was das Sablonetum (Kastell Ellingen) beweist. Der 899 erstmals erwähnte Ort gehörte von 1216 bis 1796 dem Deutschen Orden an und war die Hauptstadt der Ballei Franken, der reichsten Ballei des Deutschen Ordens. In Ellingen lebte bis zu seinem Tod der General Carl Philipp von Wrede, der viele der berühmten Barockbauten, wie z. B. die weltberühmte Residenz Ellingen bauen ließ, weswegen man nach ihm die örtliche Fürst Carl-Brauerei benannte.

Anreise[Bearbeiten]

Auto[Bearbeiten]

Westlich des Ortes führt trifft die B 13 auf die B 2, die eine gemeinsame Ortsumgehung bilden.

Bahn[Bearbeiten]

Ellingen hat einen eigenen Bahnhof an der Hauptstrecke Nürnberg-Augsburg.

Flugzeug[Bearbeiten]

Die nächsten Flughäfen befinden sich in Nürnberg und München.

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Die meisten Ellinger Sehenswürdigkeiten befinden sich entlang des Ellinger Barockrundwegs.

Schlösser[Bearbeiten]

  • Deutschordensschloss Ellingen: Das barocke Schloss Ellingen ist eines der fränkischen Residenzen und wurde von 1708 bis 1760 erbaut. Verschiedene Deckengemälde, Wandvertäfelungen und Fußböden, aber auch Stuck von Franz Joseph Roth und Kolonnaden von Pierre Michel d’Ixnard sind aus dieser Zeit erhalten. Feldmarschall Fürst Carl Philipp von Wrede ließ die Räume mit Seiden- und Papiertapeten sowie Möbel, Glas und Bronzefiguren aus Paris ausstatten. Heute befinden sich im Gebäude das Kulturzentrum Ostpreußen.

Führungen: Oktober - März: 10:00, 11:00, 12:00, 13:00, 14:00, 15:00 Uhr;April - September: 09:00, 10:00, 11:00, 12:00, 13:00, 14:00, 15:00, 16:00, 17:00 Uhr; Führungen täglich, auch an Sonn- und Feiertagen. Montags geschlossen;Tel.-Nr.: 09141 974790

  • Schloss Stopfenheim: Im Ellinger Ortsteil Stopfenheim (rund 5 km vom Kernort entfernt) befindet sich das 1716 erbaute Schloss Stopfenheim. Das Gebäude ist nur von außen zu besichtigen. Die Anlage wird von einem ehemaligen Wassergraben umgeben.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Pleinfelder Tor: Das letzte noch erhaltene Tor der Stadtmauer ist das 1660 im barocken Stil erbaute Pleinfelder Tor.
  • Ellinger Rathaus: Das spätbarocke Rathaus von Ellingen wurde von 1744 bis 1747 vom Deutschen Orden erbaut. Die Fassade ist reich mit Statuen und Götzen geschmückt.
  • Kolpingturm: Der 1594 erbaute Kolpingturm markiert die südöstliche Ecke der ehemaligen Ellinger Stadtmauer, dessen Wehrgang nur noch hier begehbar ist. Es wird ganzjährig für Vereinssitzungen und Jugendtreffs verwendet.
  • Sablonetum: Das Kastell Ellingen, das zu römischer Zeit Sablonetum hieß, wurde um das Jahr 120 errichtet und ist heute zum Teil rekonstruiert und kostenlos betrettbar. Es befindet sich auf einer Anhöhe am Rande der Stadt.

Kirchen[Bearbeiten]

  • St. Georg: Die 1731 geweihte Pfarrkirche St. Georg befindet sich am Ortsrand von Ellingen und wurde zuletzt 1991 renoviert. In der Kirche befinden sich mehrere Heiligenstatuen, Bilder, Reliefs, sowie ein wertvoller Stuck.
  • Mariahilfkapelle: Die Mariahilfkapelle wurde als Gruftkapelle des Landkomturs im Jahre 1731 in der Achse der Pfarrkirche liegend errichtet, an der Fassade Pilaster mit Totenkopfkapitellen, ovaler Hauptraum mit Laterne.
  • Maxkirche: Die Maxkirche ist eine im Jahr 1733 erbaute Saalkirche im Frührokoko-Stil. Es ist bekannt für seine reiche Ausstattung, wie Kreuzigungsgruppe, Statuen und Deckenfresken.
  • St. Augustin: Im Ellinger Ortsteil Stopfenheim (rund 5 km vom Kernort entfernt) wurde 1775 die Pfarrkirche St. Augustin im Stil des Spätbarocks und des frühen Klassizismus erbaut. Die goldene Fassade ist mit Statuen geschmückt.


Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Weiter geht's[Bearbeiten]



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