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El Hierro

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El Hierro (vormals Ferro, auch Isla del Meridiano) ist mit ca. 277 km² die kleinste und westlichste der Kanarischen Inseln.

Regionen[Bearbeiten]

Orte[Bearbeiten]

Valverde[Bearbeiten]

Valverde ist die Hauptstadt der Insel. In der Stadt hat man diverse Einkaufsmöglichkeiten und man kann hier ausgehen. Sehenswert ist die Kirche.

Frontera[Bearbeiten]

Zweitgrößte Stadt auf der Insel ist Frontera. Dieser Ort ist im El Golfo Tal gelegen. Ebenso wie in Valverde hat man hier die Möglichkeit auszugehen. Besonders sehenswert ist der Glockenturm, der auf einem Hügel steht.

In Frontera trifft man oft Deutsche, die sich hier niedergelassen haben.

Restinga[Bearbeiten]

Die große Hafenstadt ist im Süden der Insel. Sie wirkt schachbrettartig angelegt. Man erkennt, dass aus Restinga ein Ferienort am Meer werden sollte. In Restinga hat man die Möglichkeit, in mehreren Restaurants Fisch zu essen. Restinga bietet verschiedene Tauchstationen an. Ebenso wie in Frontera trifft man in Restinga viele Deutsche an.

El Pinar[Bearbeiten]

Zwischen Valverde und Restinga liegt der Ort El Pinar. Eigentlich besteht er aus den beiden Orten Las Casas und Taibique. El Pinar ist ein guter Ausgansgpunkt für Wanderungen. Im Ort gibt es eine ausreichende Infrastruktur. Ganz in der Nähe befindet sich der Hoya de Morcillo, der einzige Campingplatz auf der Insel.

Weitere Ziele[Bearbeiten]

El Sabinar[Bearbeiten]

Dieses ist ein "Wald", in dem die vom Wind verbogenen Sabinar-Bäume stehen. Er befindet sich ganz im Westen der Insel. Ganz in der Nähe befindet sich auch die Kirche Santuario de la Virgen de los Reyes.

Faro de Orchilla[Bearbeiten]

Ebenfalls im Westen der Insel steht Leuchtturm der Insel.

Los Letreros und El Tagoror[Bearbeiten]

Hier befinden sich die Zeugen der Bimbaches, der ersten Einwohner der Insel. Im Südwesten der Insel gelegen in einem baumarmen Gebiet, dass man nur zu Fuß erreichen kann.

Casas Guinea und Lagartario[Bearbeiten]

Im El Golfo Tal befinden sich gleich zwei Museen nebeneinander. Die Casas Guinea sind eine Ansammlung von alten Häusern. Hier kann man sehen, wie die Einwohner einst lebten. Im Lagatario leben noch ein paar der großen Echsen, die einst die Insel bewohnten. Sie wirken wie kleine Drachen.

Hintergrund[Bearbeiten]

El Hierro ist vulkanischen Ursprungs und die Einwohnerzahl beträgt rund 11.000 Einwohner, wovon ca. 5.000 in der Hauptsadt der Insel, Valverde, wohnen. Die höchste Erhebung mit 1.501 m heißt Pico de Malpaso. Die beliebte Wanderinsel der Kanaren wurde 2000 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Zuletzt brach 1793 ein Vulkan aus.

Sprache[Bearbeiten]

Spanisch

Anreise[Bearbeiten]

Flughafen El Hierro, Valverde

Mit dem Flugzeug nach Teneriffa Süd, bzw. Teneriffa Nord und von dort weiter mit dem Schiff ab Los Christianos (im Süden). Für das schnelle Schiff, das ca. 2,5 Std benötigt, bezahlt man ungefähr 45 Euro. Für das langsame Schiff (4-6Std) bezahlt man etwa 18 Euro. Dieses soll bald auch wieder über la Gomera fahren.

Ab dem Nordflughafen von Teneriffa gehen täglich 6-8 Flüge (Flugzeit 45 min) nach El Hierro, Preise ab 50 Euro/Flug. Da die meisten Ferienflieger im Süden von Teneriffa ankommen, muss man noch den Transfer zum Nordflughafen einplanen. Man kann sich mit dem Taxi fahren lassen (ca. 50 Euro) oder billiger mit dem Bus fahren: Hierfür kann man viermal täglich direkt fahren, oder mit den häufigen Linienbussen einmal am Busbahnhof in Sta. Cruz umsteigen. Bitte auf das Gepäck aufpassen!

Ab Gran Canaria gibt es auch mehrmals die Woche Flüge

Mobilität[Bearbeiten]

Man sollte sich ein Auto mieten, da es auf El Hierro nur unzureichenden Nahverkehr gibt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Die Insel bietet eine rauhe und sehr abwechslungsreiche Natur, es gibt viel verschiedene Vegetation und Bademöglichkeiten. Auch Wandern ist auf El Hierro sehr zu empfehlen.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Auf Hierro kann man viel Wandern. Insebsondere im Winter und Frühjahr lohnt es sich.

Besonders zu empfelhen sind die Wanderungen im Pinar-Wald und im Brezal-Fayal-Wald. Ferner lohnen sich Abstecher auf den Malpaso, den höchsten Berg der Insel. Auch sollte man einen Abstecher zum Mercader, der im Kiefernwald steht, unternehmen. Ebenso kann man von San Andrés zum Arbol-Santo wandern. Ein muss für jeden Wanderer ist der Auf- und Abstieg einer der Wege vom Golfo-Tal in die Hochebene.

Strände gibt es kaum. Die Playas Arenas Blancas in der Nähe des Pozo de la alud wirken etwas dreckig. Im Westen, unterhalb des Sabinarwaldes befindet sich ein weiterm schwarzer Kiesstrand. Vielfach gibt es Badestellen, in denen man geschützt baden kann (z.B. zwischen El Pinar und Restinga). Tamaduste hat ein natürliche Bucht, die zum Baden einlädt.

Besonders erwähnenswert: die vielen Aussichtspunkte (Miradores), die an besonders exponierten Stellen und oft mit viel Liebe angelegt und ausgestaltet sind. Beispiele: Mirador de Las Playas am Ostrand der Insel über der Bucht von Las Playas, Mirador de la Peña mit dem vom lanzarotenischen Künstler César Manrique entworfenen Restaurant und einem beeindruckenden Blick auf die Bucht von El Golfo.

Im Reiseführer wird die Insel als Tauchparadies beworben.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Fisch gibt es in Restinga. Besonders oft findet man Zicklein (cabrito) und Kaninchen (conejo) auf der Speisekarte. Besonderheiten sind die papas arrugadas, im Salz gekochte Kartoffeln. Als Sossen werden mojo rojo (scharf) und mojo verde (mild) angeboten. Diese sollte man unbedingt probieren. Eine Speise der Ureinwohner ist Gofio, ein Brei aus Weizen- und Maismehl.

In Valverde gibt es eine Quesadilla-Bäckerei. Dort kann man die kleinen Kuchen, die aus Kuh- und Ziegenmilch bestehen, kaufen. Ebenso gibt es in Frontera eine Bäckerei, die Quesadillas anbietet. Hier findet man auch weitere süße Verführungen.

Ausgehen[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Das nobelste Hotel auf der Insel ist der staatliche Parador. Dieses Hotel liegt ca. 20 Fahrminuten von Valverde entfernt. Leider ist das Hotel so unglücklich gelegen, dass man immer durch Valverde fahren muss, ehe man zu anderen Orten kommt.

Ein weiteres großes Hotel ist das Hotel Balneario am Pozo de la Salud.

Da kleinste Hotel der Insel befindet sich im Nordosten des El Golfo Tals.

Sehr zentral, günstig und schön kann man in Frontera im El Sitio wohnen, einer kleinen Appartmentanlage, die in einen Weinberg gebaut und kleine Häuschen mit Küche, Bad und einer eigenen Terrasse hat. Die Besitzer sind sehr nett und sprechen auch deutsch und englisch. An der Punta Grande gibt es ein kleines, sehr niedliches Hotel mit 4 Zimmern, ist allerdings teuer und meistens ausgebucht.

Sicherheit[Bearbeiten]

Die ganze Insel ist sehr ländlich geprägt. Durch die soziale Kontrolle - jeder kennt (fast) jeden - ist Kriminalität praktisch ausgeschlossen, auch gegenüber den (wenigen) Touristen, die vor allem von Jugendlichen häufig als Passanten gegrüßt werden. Allenfalls bei größeren Festen mit viel zugereistem Publikum mag etwas Vorsicht geboten sein.

Der Autoverkehr ist spärlich; man fährt eher geruhsam: in den Orten kann es passieren, dass ein Fahrer den durchfahrenden Verkehr blockiert, weil er ein (kurzes) Schwätzchen hält. Gefahr droht allenfalls in bestimmten Gebieten wegen Steinschlag, vor allem nach starken Regenfällen.

Wetterumschwünge können auch den Wanderer gefährden. Plötzlich aufziehender Nebel in der Passatzone erschwert die Orientierung. Regenfälle führen zu Steinschlag und lassen oft ganze Hänge abrutschen, so dass vor allem steile Wegstrecken unpassierbar werden.

Die größte Gefahr droht beim Baden im Meer, vor allem im Winter, wenn der Atlantik selbst bei gutem Wetter oft sehr bewegt ist. An den Stränden (z.B. Playa de Verodal) gibt es eine starke Unterströmung vom Land weg, und die durch Lavabarrieren geschaffenen Badebecken (z.B. Charco Azul, Pozo de las Calcosas) werden entgegen anderslautenden Beteuerungen in manchen Reiseführern immer wieder (und überraschend!) von Brechern überrollt.

Im Herbst 2011 begann vor El Hierro ein submariner Vulkanausbruch und der Ort La Restigna wurde evakuiert. Ein erneuter Ausbruch ist möglich. In diesem Fall werden betroffene Bereiche gesperrt. Den Hinweisen von Polizei und Zivilschutz ist unbedingt Folge zu leisten.

Weiter geht's[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

El Hierro ist eine recht kleine Insel. Deswegen sind noch nicht viele Bücher erschienen. Ein paar sind es wert, hier vorgestellt zu werden.

  • El Hierro, Rother Wanderführer, von Klaus und Annette Wolfsperger. Ein Muss für Wanderer. Hier sind viele schöne Routen beschrieben.
  • Urlaubshandbuch Insel El Hierro, Reise Know How, von Izabela Gawin. Bietet nette Informationen zur Insel.
  • El Hierro, Peter Meyer Reiseführer, von Sabine Keller. Viele Informationen zur Geschichte, zu Menschen und auch Wanderungen.

Weblinks[Bearbeiten]



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