Dublin

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Wappen Karte
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Basisdaten
Staat: Irland
(Éire, Ireland)
Funktion: Hauptstadt
Name: Baile Átha Cliath (irisch)
Dublin (englisch)
Bezirk: Dublin City
(Dublin County Borough)
Einwohner: 495.781 (2002)
Bevölkerungsdichte: 4.090 Einwohner pro km²
Währung: Euro
Vorwahlen: (+353) 01
Kfz-Kennzeichen: D
Politik
Oberbürgermeister: Paddy Bourke (Labour Party)
Wichtige Nummern
Polizei: 112 oder 999
Feuerwehr: 112 oder 999
Dublin am Abend. Blick auf den Liffey und die Ha'Penny Bridge.
Dublin am Abend. Blick auf den Liffey und die Ha'Penny Bridge.

Dublin ist die Hauptstadt von der Republik Irland. Sie ist für viele Irlandreisende der Beginn der Reise. Fast ein Drittel der Bevölkerung des Landes lebt in der näheren Umgebung von Dublin. Das Stadtzentrum ist jedoch klein und kann zu Fuß erkundet werden.

[bearbeiten] Hintergrund

[bearbeiten] Der Name Dublin

Der Name Dublin ist ein anglizierte Version von Dubh Linn (Irisch für "Schwarzer Tümpel"); obwohl diese Deutung nicht unumstritten ist. Früher, als die altirischen Schriftzeichen noch verwendet wurden, schrieb man das 'bh' mit einem Punkt über dem 'b', es war also Dub Linn or Dublinn zu lesen. Die Normannen, die ab dem Jahre 1169 auf die noch immer altirisch sprechende Insel kamen, waren sich dieser Tatsache nicht bewusst, was dazu führte, das sie Dublin so schrieben, wie es heute noch getan wird: als 'Dublin.'

Der neuirische Name der Stadt, Baile Átha Cliath, geht auf eine Siedlungsgründung des Hochkönigs Mael Sechnaill II aus dem Jahre 988 zurück und bedeutet Stadt der Furt an der Schilfhürde.

[bearbeiten] Geschichte

Die Siedlung Dubh Linn gab es wahrscheinlich schon im ersten Jahrhundert, Baile Átha Cliath oder einfach Áth Cliath wurde 988 direkt daneben gegründet. Die beiden Städte wuchsen dann auch rasch zusammen. Nach der normannischen Invasion ersetzte Dublin den Hügel von Tara als Hauptstadt Irlands. Seit dem 17. Jhd. wuchs Dublin sehr schnell mit der Hilfe der Wide Streets Commission, die die mittelalterliche Stadt grundlegend neu plante und ein Netz aus breiten und modernen Straßen anlegte. Das georgianische Dublin war zeitweise sogar die zweitgrößte Stadt des britischen Empires und ein Großteil der besten Architektur geht auf diese Zeit zurück. Der Osteraufstand vom 24. bis 30. April 1916 stürzte die Hauptstadt in Chaos und der Anglo-Irische und der Irische Bürgerkrieg brachte große Verwüstungen, in denen viele der schönsten Gebäude zerstört wurden. Der Irish Free State baute daraufhin viele Häuser wieder auf und verlegte das Parlament in das Leinster House. Nach dem Zweiten Weltkrieg, aus dem sich die Republik Irland größtenteils herausgehalten hatte, war Dublin als Stadt hoffnungslos veraltet. Die Modernisierung begann erst sehr zaghaft zu Beginn der 1960er Jahre. Erst in den letzten 10 Jahren wurde, mit großer finanzieller Hilfe der Europaischen Union, viel in die Infrastruktur investiert und Dublin erlebte einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung, der besonders von der IT-Branche getragen wurde.

[bearbeiten] Anreise

[bearbeiten] Flugzeug

Der Dublin International Airport (DUB) liegt ca. 9 Kilometer nördlich der Innenstadt. Da die Busverbindungen außer aus dem Stadtzentrum nicht rund um die Uhr zur Verfügung stehen, ist für sehr frühe oder sehr späte Flüge ein Taxi oft das Transportmittel der Wahl.

Folgende Fluggesellschaften fliegen von Deutschland aus direkt nach Dublin:

  • Lufthansa (3x täglich FRA, 2x wöchentlich STR)
  • Aer Lingus (2x täglich FRA, 1x täglich SXF, 2x täglich MUC außerdem auch von DUS, HAM, VIE, SZG, ZRH)
  • Ryanair (2x täglich HHN und LBC, 1x täglich FKB und SXF, 4x wöchentlich BRE, 6x wöchentlich FMM)
  • German Wings( 1x Di, Do, Sa CGN)

Am Montag Morgen sollte man sehr viel Zeit an diesem Flughafen miteinplanen da hier ab ca. 5 Uhr Morgens ziemlich viel los ist (Anreise bzw. Durchreiseverkehr) und man zum Teil sehr lange warten muß um seine Koffer aufgeben zu können das gleiche gilt für die Sicherheitskontrolle. Wer mit Ryanair fliegen will, sollte zudem noch einige Zeit haben das Gate zu erreichen, denn es liegt ein wenig ab vom Schuss und erfordert einen Fussweg von 10 - 15 Minuten.

Ein blauer Aircoach Expressbus fährt regelmäßig, etwa alle 15min, das Stadtzentrum und die größeren Hotels an, sie sich fast alle auf der Südseite der Stadt befinden. Die Fahrtdauer beträgt rund 30min, eine einfache Fahrt kostet 7€, hin und zurück 12€.

Dublin Bus bietet einen sogenannten AirLink Service an, der zu den Spitzenzeiten im 10-Minuten-Rhythmus verkehrt. Hier kostet die Fahrt bloß 6€ (hin und zurück 10€) und es werden auch die Rambler-Tickets (siehe unten) akzepiert, was diesen Bus besonders attraktiv macht. Im Stadtzentrum hält der AirLink auf der O'Connell Street und am zentralen Busbahnhof BUSARAS. Von beiden Punkten hat man gute Verbindungen in jedes beliebige Stadtgebiet.

Am Flughafen halten auch ganz normale Linienbusse (u.a. die Buslinien 16A und 41) die für 1,60€ ins Stadtzentrum fahren. Leider verkehren die nicht sehr oft und halten (eben als ganz normale Buslinie) an jeder Haltestelle, was die Fahrt je nach Verkehr leicht auf über eine Stunde verlängern kann. Wichtig: Sie nehmen nur passend an, es gibt kein Wechselgeld sondern nur einen Beleg was man zuviel gezahlt hat..

Ein Taxi vom Flughafen ins Stadtzentrum kostet etwa 20-30€. Da es auch Kleinbusse gibt, kann es sich das durchaus lohnen, wenn man in einer kleinen Gruppe unterwegs ist und den Fahrpreis teilen kann.

Die großen Autovermietungen haben alle einen Schalter im zentralen Terminal. Sollten sie bei einer kleineren lokalen Gesellschaft gebucht haben, kann es sein, dass sie einen (kostenlosen) Shuttleservice zu deren Carpark in Anspruch nehmen müssen, der üblicherweise gleich beim Taxistand wartet.

[bearbeiten] Bahn

Bahnfahren kommt in Irland eher selten vor. Dennoch gibt es in Dublin zwei große Bahnhöfe, Heuston, ganz im Westen der Stadt und Connolly im Stadtzentrum. Typischerweise werden sie eher von Connolly aus den Zug benutzen, wobei dieser Bahnhof auch als zentraler Anlaufpunkt für die Pendlerzüge dient, die jeden Tag mehr als eine halbe Million Menschen in die Stadt zur Arbeit bringen.

[bearbeiten] Bus

Die einfachste Art aus anderen Städten nach Dublin (oder von Dublin aus in andere Städte) zu kommen, ist der Bus. Es gibt zwei Anbieter, buseireann, die alle wichtigen Strecken abdecken und aircoach, die nach Belfast, Cork und zum Dubliner Flughafen fahren. Alle buseireann haben als Zielpunkt den zentralen Busbahnhof BUSARAS, der sich in der City befindet. Aircoach stoppt an verschiedenen Punkten im Stadtzentrum.

[bearbeiten] Auto

Es ist prinzipiell möglich, entweder über England oder über Frankreich mit dem Auto auf einer Fähre einzureisen. Da man allerdings mindestens 250 € (in der Nebensaison etwa im Februar) einplanen muss, macht es einfach mehr Sinn, sich vor Ort einen Wagen zu mieten.

Das Autofahren selbst macht in der Innenstadt wenig Spaß. Die Straßen sind äußerst eng und in teilweise schlechtem Zustand. Rund um die Stadt führt ein Autobahnring, die M50, den Verkehr herum, ohne das Zentrum zu durchkreuzen. Lediglich für eine Brücke muss dabei eine Gebühr von 1,80 € entrichtet werden, ansonsten ist der Ring kostenlos. Diese Mautbrücke sorgt auch dafür, dass die M50 unter der Woche mehr einem Parkplatz denn einer Autobahn gleicht. Der Flughafen ist mit einem Zubringer direkt an diesen Ring angschlossen, wobei Staus an den Auf- und Abfahrten, das sind meist riesige Kreisverkehre, eher die Regel als die Ausnahme sind.

[bearbeiten] Schiff

Dublin ist mit regelmäßigen und leider auch sehr teuren Fährverbindungen via Liverpool oder Holyhead erreichbar. Tickets kann man hier oder hier buchen. Lohnend ist das ganze allerdings nur, wenn man mit dem eigenen Auto auf die grüne Insel reisen will.

[bearbeiten] Mobilität

[bearbeiten] Nahverkehr

In Irland herrscht Linksverkehr. Das bedeutet unter anderem, dass man beim Überqueren der Straße immer zuerst nach rechts schauen muss und dann nach links.

Das öffentliche Nahverkehrsnetz hat sich in den letzten Jahren stark verbessert, ist aber noch immer wesentlich schlechter als in den meisten europäischen Großtädten. Hauptverkehrsmittel ist der Bus (DublinBus.ie), es gibt eine Straßenbahn (LUAS) mit zwei nicht miteinander verbundenen Linien, die Vororte entlang der Küste von Howth bis Bray werden von der DART, einer S-Bahn, verbunden. Zu beachten ist, das ein Ticket für den Bus in der Strassenbahn und den S-Bahnen nicht gültig ist. In den Bussen zahlt man direkt beim Einsteigen beim Fahrer, und zwar passend, Wechselgeld gibt es nicht direkt im Bus. Auf dem Fahrschein wird der zu viel gezahlte Betrag aufgedruckt und auf O'Connell Street bekommt man gegen Vorlage der Fahrscheine diesen Betrag im Büro der Busgesellschaft erstattet. Die Preise richten sich nach der Entfernung, gemessen in Bushaltestellen.

  • 1 - 3 €1.05
  • 4 - 7 €1.50
  • 8 - 13 €1.70
  • 14 - 23 €2.00
  • über 23 €2.00
  • und bis in die Außenbezirke €2.10 bis €4.30.

Wenn man an einer Bushalle steht, sollte man sich nicht wundern, wenn der erwartete Bus einfach vorbeifährt. Die Busse halten nur, wenn der Fahrgast mit einem Handzeichen andeutet, dass er gerne mitfahren möchte.

Angesichts des unübersichtlichen Netzes und der Tatsache, das praktisch niemand, auch die Einheimischen nicht, weiß wieviele Bushaltestellen zwischen den Punkten A und B liegen, bietet sich ein grobes Schätzen durchaus an.

Wer sich einige Zeit in der Stadt aufhalten will und viel herumfahren möchte, sollte über den Kauf eines Rambler-Tickets nachdenken. Das sind Tagestickets, die unbegrenzt für das ganze Busnetz gelten.

  • One Day Family: €10.00
  • One Day: €6.00
  • Handy Pack One Day: €19.00 (5 Einzeltagestickets)
  • Three Day: €11.50
  • Five Day: €18.50
  • Seven Day: €23.00

Achtung: Die Gültigkeit der Tagestickets ist der gestempelte Tag und nicht 24 Stunden ab dem Stempelzeitpunkt. Ein um 16 Uhr gelöstes One Day Ticket gilt also nur bis 24 Uhr, nicht bis 16 Uhr des nächsten Tages.

Vergünstigungen für Studenten werden nur gegen Vorlage einer Student Traveler Card gewährt, für deren Ausstellung jedoch eine Gebühr von 12€ erhoben und ein internationaler Studentenausweis verlangt wird.

TIPP!! Es ist eine gute Idee direkt bei Ankunft am Flughafen am Schalter des Tourist Office ein Rambler Ticket(sieh oben) zu erwerben, weil die auch für den Airport Link gelten. Das ist eine Busverbindung direkt ins Stadtzentrum, die sonst allein 6,- € kosten würde. Selbstverständlich gib es auch den Linienbus (Linie 16A, Haltestelle 3) ins Citycentre. Der kostet 1,80€ und ist attraktiver, da man nicht über die Schnellstrasse nach Dublin gelangt sondern durch die Agglo, was durchaus sehenswert ist. Bezahlt wird in Münzen und es wird kein Wechselgeld zurückgegeben, sondern nur ein entsprechender Coupon, bei dessen Vorlage man in der Stadt den Betrag ausgezahlt bekommt, also lieber passend zahlen.

Noch ein paar allgemeine Infos zum Nahverkehr:

  • Auch Busse fahren links. Schon mancher Tourist hat das vergessen und ist auf der falschen Straßenseite eingestiegen und letztlich in einer völlig falschen Gegend gelandet.
  • Busse halten nur wenn sie Zeichen geben. Wenn sie still und unbeweglich am Straßenrand verharren, wird der Fahrer nicht halten. Geben sie einfach ein kurzes Zeichen mit der Hand.
  • Wenn sie kein Rambler-Ticket haben, müssen sie direkt beim Fahrer zahlen, und zwar passend. Wechselgeld gibt es nur in Form eines Papierfetzens, der auch nur auf der O'Connellstreet bei DublinBus eingelöst werden kann.
  • Planen sie Zeit ein. Wann ein Bus kommt hängt von vielen Faktoren ab, hat aber nur bedingt mit dem Fahrplan zu tun, da dieser nur die Abfahrtszeit der Anfangsstation anzeigt. Gerade Linien die durch die Innenstadt fahren, sind wegen der Verkehrsverhältnisse nicht vorhersagbar.
  • Im Bus werden keine Stationen angesagt und da die Haltestellen auch nicht beschriftet sind, kann man nur Leute fragen. Dabei sollte man sich nicht scheuen die Busfahrer die im allgemeinen sehr freundlich sind um Hilfe zu bitten
  • Die Haltestellen haben neben den unzuverlässigen Zeittafeln nur eine sehr grobe Routenangabe, die nur Eckpunkte angibt, man kommt also nicht umher, sich vorher über die Buslinie der Wahl zu informieren.

[bearbeiten] Mietwagen

Mietwagen sind unter Individualreisenden ein beliebtes Fortbewegungsmittel und eignen sich ideal, um die Insel zu erkunden. Generell empfiehlt es sich, eher bei kleineren lokalen Gesellschaften zu mieten, als bei den großen der Branche, weil man so gut 30-40% sparen kann.

Es gilt in Irland generell Linksverkehr. Bedenken sie bitte bei der Wahl des Mietwagens auch, dass sie mit Links schalten müssen. Unter Umständen ist es also ratsam auf einen Wagen mit Automatikgetriebe zurückzugreifen.

Verkehrsregeln

Die Vorfahrt ist meist eindeutig ausgeschildert, bei gleichberechtigten Straßen hat in der Regel der von rechts kommende Vorfahrt. Seit Januar 2005 gilt das metrische System in der Republik Irland, d.h., Entfernungsangaben und Geschwindigkeiten werden in km oder km/h angegeben.

Erlaubte Geschwindigkeiten (Republik Irland):

  • innerorts 50 km/h
  • außerorts (R-Straßen, lokale Straßen) 80 km/h
  • außerorts (N-Straßen) 100 km/h
  • Autobahn 120 km/h

Halten/Parken:

  • gelbe Doppellinie = Halteverbot
  • eine gelbe Linie = Parkverbot
  • gelbe Striche = Parkverbot zu bestimmten Zeiten

[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Blick auf die Ha'Penny Bridge
Blick auf die Ha'Penny Bridge

[bearbeiten] Vergünstigungen

Grundsätzlich sollte man als Student oder Schüler entweder einen Schülerausweis oder einen internationalen Studentenausweis dabei haben. Viele Eintrittspreise lassen sich damit um einige Euro drücken. So kostet die Jameson Distillery statt 9 Euro für Studenten noch 7 Euro, die Christ Church Cathedral kostet für Studenten 2,50 Euro, die "Hop-on Hopp-off"-Bustickets und sogar das Guinness-Storehouse bieten ebenfalls satte Vergünstigungen an.

[bearbeiten] Kirchen

  • Christ Church Cathedral, Christ Church Place, 01 677 8099 ('[1]'), Dublins ältestes Gebäude.
  • St. Patrick's Cathedral, Saint Patrick's Close, Dublin 8, 01 453 9472('[2]'), Dublins größte Kirche.

[bearbeiten] Burgen, Schlösser und Paläste

[bearbeiten] Bauwerke

Im Innenhof des Trinity College
Im Innenhof des Trinity College
  • Trinity College College Green, Dublin 2. Der Campus selbst lädt hier besonders an schönen Tagen zum spazieren ein. Man sollte sich unbedingt eine Stunde für die wirklich sehenswerte Ausstellung des Book of Kells in der Alten Bibliothek Zeit nehmen, deren Long Room zu den schönsten Bibliotheken der Welt gehört.
  • Four Courts
  • Custom House
  • GPO Das Hauptpostamt "General Post Office" in der O'Connell Street gilt als die Wiege der Republik, da sich hier die Führer des Osteraufstandes von 1916 verschanzten.

[bearbeiten] Denkmäler

  • O'Connell Statue
  • Molly Malone
  • Moore Statue
  • The Spire "Der Stachel" (eine ca. 120 Meter konisch zusammenlaufende Metallsäule auf O'Connell St.) ist seit 2003 ein neues Wahrzeichen von Dublin. Sie steht an der Stelle der 1966 von der IRA gesprengten Nelson-Säule und sollte eigentlich zum Millennium fertig sein.

[bearbeiten] Museen

[bearbeiten] Straßen und Plätze

  • Grafton Street Fußgängerzone
  • Henry Street Fußgängerzone günstiger als Grafton
  • Dawson Street bekannt für viele Buchläden

[bearbeiten] Parks

  • Phoenix Park Der Park gilt als der größte Stadtpark der Welt und wird von Gesetzen vor einer weiteren Bebauung geschützt. Besonders am Wochenende tummeln sich hier Freizeitsportler oder Familien, die die freilaufenden, sehr zahmen Rehe beobachten. Unter anderem befindet sich im Park selbst die Residenz des amerikanischen Botschafters und des irischen Präsidenten.
  • Dublin Zoo befindet sich ebefalls im Phoenix Park
  • St. Stephen's Green Das Green wurde von Arthur Guinness, dem Begründer der Brauerei gestiftet und ist eine wichtige grüne Lunge im Gewimmel der Innenstadt. Zur Mittagszeit verzehren hier viele Büroangestellte ihre Sandwiches und am Wochenende locken Straßenkünstler vor allem die Touristen an.
  • Merrion Square darin steht das Oscar Wilde Denkmal. Der Park befindet sich direkt gegenüber dem Regierungsgebäude.

[bearbeiten] Verschiedenes

  • Kilmainham Gaol Ehemaliges Gefängnis in dem die Aufständischen inhaftiert und hingerichtet wurden
  • Das Guinessstorehouse Hier erfährt man alles über Herstellung und Geschichte des dunklen Nationalgetränks. Eine kostenlose Probe in der höchsten Bar der Stadt ist im Eintrittspreis (etwa 14€) enthalten.
  • Bray Beliebter Badeort für Tagesausflüge, südlich von Dublin gelegen.
  • The Old Jameson Distillery Bow Street, Smithfield direkt bei TempleBar und der Ha'Penny-Bridge. Der Eintrittspreis beinhaltet eine Whiskey-Probe für 4 Freiwillige. Diese bekommen die Möglichkeit einen Scotch, einen American Whiskey und zwei Irish Whiskey zu probieren und ihren Favoriten auszuwählen. Alle anderen müssen sich mit einem Glas Jameson (wahlweise auch mit Cola oder Ginger Ale) begnügen.
  • Dublina eine Multimedia-Präsentation über die Vergangenheit von Dublin mit einem Model von Dublin im 16. Jahrhundert. Direkt neben der Christ Church Cathedral
  • Writers Museum Museum über bekannte Dubliner Literaren und Dichter. Für Schulgruppen nicht zu empfehlen - teurer Eintritt und extrem langweilig. Mit der Tastenkombination "9999" kann man die Sprache des elektronischen Führers umstellen.

[bearbeiten] Aktivitäten

  • Historical Walking Tour of Dublin

[bearbeiten] Einkaufen

Dublins grösste Einkaufsstrasse ist die Grafton Street zwischen St. Stephen's Green und Trinity College. Sie ist eine Fussgängerzone. Nassau Street ist eine weitere, mehr auf Touristen ausgerichtete, Einkaufsstrasse.

Das Powerscourt Centre ist ein Shoppingzentrum in Dublins Mitte; das Gebäude stammt aus dem 18. Jahrhundert. Zu den Antiquariaten sei angemerkt, dass sich Preisverhandlungen auszahlen.

[bearbeiten] Küche

In Dublin kann man mittlerweile hervorragend essen, leider oft auch zu hervorragenden Preisen. Hauptgerichte beginnen typischerweise bei 10€ und gehen hinauf bis 40€, der Durchschnitt dürfte etwa bei 25€ liegen. Was für das Essen gilt, gilt für Weine umsomehr. Obwohl schon in den Supermärkten enorm teuer, wird in Restaurants der Preis für eine gute Flasche Wein gern nocheinmal verdoppelt oder verdreifacht.

Ein guter Tipp sind die vielen exzellenten indischen Restaurants in der Gegend rund um die South William Street, parallel zur Grafton Street. Dort werden oft so genannte 'early bird' Menus offeriert (ca. 17:30 - 19:00Uhr) wobei es dann drei Gänge für etwa 15-18€ gibt. Die Qualität ist meist sehr gut, besonders empfehlenswert sind das Khyber Tandoori auf der South William Street und das Shalimar auf der South Great Georges Street.

In einigen Restaurants ist es üblich Leitungswasser mit den Speisen zu reichen. Allerdings ist das recht chlorhaltige Wasser nicht jedermanns Sache.

[bearbeiten] Günstig

Wer wirklich günstig essen will, muss sich meist mit Snacks oder Fastfood begnügen. Neben den allgegenwärtigen Goldenen Bögen und Burger Königen gibt es jedoch auch ein paar empfehlenswertere Alternativen. Ein gutes und vor allem frisches Sandwich bekommt man bei einer Kette namens O'Briens Sandwich Bars, die wirklich auf jeder Straße zu finden ist. Mittlerweile auch aus Deutschland bekannt ist die Kette Subway. Bei beiden sollte man etwa 5€ pro Person einkalkulieren, 7 € mit einem Getränk. In einer ähnlichen Preislage befindet sich auch die Burger & Fries Kette Eddie Rocket's City Diner, welche mittlerweile an mehreren Stellen in ganz Dublin Restaurants im typischen Diner-Stil betreibt.

Rockfans sollten unbedingt das Captain America, im 1.Stock am südlichen Ende der Grafton Street besuchen. Jeder Rockstar der Irland besucht, verewigt sich dort.

Unbedingt abzuraten ist von den vielen kleineren Takeaways, die praktisch in jeder Seitenstraße auf Kundschaft lauern. Hier wird noch, den Briten sei dank, mit Mikrowelle und Friteuse gekocht und sonst mit nicht viel. Ein besonders abschreckendes Beispiel ist die Kette Abrakebabra. Halte dich bitte davon fern und komme auch nicht auf die Idee, in Dublin einen Döner/Kebap haben zu wollen. Das wird zwar oft angepriesen, hat aber mit der richtigen Speise nichts zu tun.

Anzupreisen hingegen wäre die Epicurean Food Hall, welche Mitten im Zentrum (Lower Liffey Street) liegt und von Bagels über Müsli bis hin zu asiatisch alles anbietet. Vorsicht beim Inder: wenn er zum Essen einen Salat anbietet, unbedingt ablehnen. Ansonsten wird der Salat mit einer lässigen Handbewegung auf's Essen geklatscht und mit Sauce garniert. [4]

[bearbeiten] Mittel

Talbot 101 in der Talbot Street. Vorzügliche Fusion-Küche und gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Plätze reservieren, da ständig voll besetzt. Nur ab 17 Uhr geöffnet.

Gerade im mittleren Preisniveau lohnt es sich auch abseits der Einkaufsstrasse einen Blick auf Restaurants zu werfen. Oft sind hier Preisunterschiede von 5 bis 10 Euro zu vergleichbaren Restaurants in den Touristengegenden zu finden.

[bearbeiten] Gehoben

[bearbeiten] Ausgehen

Kein Besuch in Dublin wäre perfekt ohne nicht mindestens ein Pint (oder mehrere) in einem Pub (oder mehreren) getrunken zu haben. Pubs gibt es praktisch wie Sand am Meer, egal ob du im Stadtzentrum unterwegs bist oder etwas außerhalb. Die Chancen binnen weniger als 5 Minuten eine Kneipe zu finden stehen mehr als nur gut. Leider ist auch das kein günstiges Vergnügen. Für ein Pint (0,586l) musst du im Moment zwischen 4,50 und 7 € einkalkulieren.

Cocktails werden zwar manchmal angeboten, sind aber oft völlig überteuert und schmecken nicht. Irland ist eben eine Biertrinkernation. In einem Pub bestellt man Guinness, Smithwicks, Kilkenny oder ein anderes lokales Bier. Alternativ kann man auch verschiedene europäische oder amerikanische Biere haben. Mittlerweile sind auch deutsche Biere sehr populär, so dass es in vielen Pubs auch Pils oder Weizenbier vom Fass gibt, wobei deutsches Flaschenbier schon fast zum Standard gehört. Ein Radler heisst übrigens Shandy und wird mit der gewünschten Biersorte bestellt. "One Heineken Shandy, please." Gerne getrunken wird auch Cider, das wie Bier vom Fass gezapft wird.

[bearbeiten] Traditionelle Pubs

Ein typischer Pub in der Temple Bar.
Ein typischer Pub in der Temple Bar.
  • O'Donoghue's Baggot Street, Dublin 2
  • Grogan's South William Street, Dublin 2
  • The Long Stone 10 Townsend Street, Dublin 2

[bearbeiten] Moderne Kneipen

  • The Odeon Harcourt Street, Dublin 2 -- diese attraktive Bar auf der Harcourt Street ist in einem alten Bahnhof untergebracht, die neue Strassenbahnlinie hat eine Haltestelle direkt vor der Tür.
  • Craw Daddy Harcourt Street, Dublin 2 -- direkt neben dem Odeon gelegen mit Sitzmöglichkeiten vor der Tür und geht direkt in den Club POD (Place of Dance) über. Am Wochenende kann es zu späterer Stunde zu längeren Wartezeiten beim Einlass kommen.
  • Ba Mizu South William Street, Dublin 2 -- genau gegenüber Grogan's, im Powerscourt Townhouse Shopping Center; ziemlicher Konstrast.
  • Café en Seine Dawson Street, Dublin 2 -- ein typisches und nicht ganz reizloses Beispiel für die neuen 'megapubs' in Dublin.
  • John M. Keating Mary Street (Verlängerung der Fußgängerzone Henry Street), Dublin 1 -- moderne Bar und Restaurant in der ehemaligen St. Mary Church. Als solche ist sie noch in den meisten Stadtplänen verzeichnet. Reizvolles Ambiente.

[bearbeiten] Brauereien

  • The Porterhouse Parliament Street, Dublin 2 -- braut mehrere unterschiedliche Biere am nächsten am traditionellen Guinness ist das 'Plain Porter'. Der Kenner kann sich in der ausliegenden Karte über Charakter, Hopfen- und Gerstensorten der verschiedenen Gebräue informieren (wieso müssen Iren ein Bier namens 'templeBräu' brauen, dessen Namen sie dann nicht ausprechen können?). Die Kühlschränke hinter der Theke bieten für jeden Geschmack eine Flasche, unter anderem mehr als 20 belgische Biere und mehr als 12 deutsche Sorten.
  • Messrs. Maguire Burgh Quay, Dublin 2 -- direkt bei der O'Connell Bridge, dort wird ein Bier gebraut das sich vom normalen Guinness durch einen frischeren Geschmack unterscheidet.

[bearbeiten] Musik

Iren sind ein sehr musikalisches Volk, und nach dem internationalen Erfolg Irischer Musiker bietet Dublin eine lebendige Musik-Szene, in die man als Tourist leicht eintauchen kann. Neben der "traditionellen" Irischen Musik, die in vielen Pubs leider zunehmend nur für Touristen gespielt wird, bietet es sich an, am Abend Nachwuchs-Rock-Bands anzusehen. Hierfür empfiehlt es sich, eine Ausgabe der Publikation "The event guide" zu besorgen, die gratis z.B. in Schallplattengeschäften ausliegt. Als locations sind interessant

  • Eamonn Doran's 3a Crown Alley, Temple Bar, Dublin 2 -- direkt in Temple Bar, und
  • Voodoo Lounge 39-40 Arran Quay, Smithfield, Dublin 7 -- auch sehr zentral gelegen.

[bearbeiten] Unterkunft

Wikitravel hilft mit der Liste der Campingplätze bei der Suche eines Campingplatzes.

Bed & Breakfast ist neben normalen Hotels eine der besten Möglichkeiten eine gute und (vergleichsweise preiswerte) Unterkunft zu finden. Dabei handelt es sich meist um private Einfamilienhäuser, in denen eine Hand voll Räume inklusive Frühstück vermietet werden. Die B&B-Schilder finden sich vor allem an typischen Einfallsstraßen und werden im Stadtzentrum eher seltener. Es ist durchaus üblich, einfach an der Tür zu klopfen und nach einem Zimmer zu fragen. In der Hauptsaison im Juli und August kann es jedoch manchmal etwas dauern, ein freies Zimmer zu finden. In Dublin selbst zahlt man etwa 35 € pro Person und Nacht. Auch wenn es wenig üblich ist, kann etwas Verhandlungsgeschick den Preis drücken, zumal man eher selten eine geschriebene Rechnung bekommt.

Fáilte Ireland, das Irische Touristenbüro, hat eine gute online-Unterkunfts-Suchmaschine.

[bearbeiten] Günstig

Mit Hostels sollte man etwas vorsichtig sein. Selbst für Jugendherbergen sind die gebotenen Standards vergleichweise niedrig. Unter Hostels.com kann man Preise gut vergleichen und die Erfahrungen früherer Gäste in die eigene Entscheidung mit einbeziehen.

  • Empfehlenswert ist beispielsweise Paddy's Pallace. Dort werden auch hervorragende Ausflüge und Rundfahrten angeboten, allerdings sollte man auch mal auf Klopapier verzichten können, es geht ihnen regelmäßig aus.
  • Ernsthaft abzuraten ist von Isaacs Hostel. Obwohl es oft gelobt wird, lassen Sauberkeit und Hygiene doch sehr zu wünschen übrig.
  • Barnacles Temple Bar House, 19 Temple Lane, Temple Bar, Dublin 2 tel +353 1 6716277, fax +353 1 6716591, email templebar@barnacles.ie. Im Herzen des Dubliner Kulturviertels Temple Bar gelegen. 2007 wurden wir bei den Green, Clean & Safe Awards in der Kategorie „Best Hostel“ ausgezeichnet.
  • Ashfield House, 19/20 D'Olier Street, 01 6797734 (fax 01 6790852, email ashfield@indigo.ie)
  • Das Avalon House sollte hier auch erwähnt werden, es biete sowohl 1 bis 3 Bettzimmer sowie auch ein 12 Bett Zimmer für Gruppen das zur Not auch mal mit 13 Personen bewohnt werden kann. Die Zimmer sind sehr klein, der gebotene Standard ist aber recht gut. Auf jedem Stockwerk ist ein eigener Wasch- und WC-Raum. Morgens wird ein im Preis inbegriffenes Frühstück das aus Kaffee und Toaust besteht im Gemeinschaftsraum im EG angeboten wer lieber selbst kocht findet hier auch eine Küche die zur freien Verfügung steht. Im Haus gibt es auch Waschmaschinen. Das Personal selbst ist sehr freundlich und hilfsbereit. So kann man schon mal eine weiter Nacht für die man eigentlich nicht mehr bezahlt hat auf den Sofas des Gemeinschaftsraums verbringen.(http://www.avalon-house.ie/)

[bearbeiten] Mittel

Für Hotels und Unterkünfte aller Art ist die Seite Visitdublin.ie ein zentraler Anlaufpunkt.

[bearbeiten] Gehoben

In der mittleren bis gehobenen Preisklasse gibt es im Stadtgebiet insgesamt zehn Jurys Doyle Hotels. Am günstigsten sind die Unterkünfte am Custom House und in Parnell St., in denen man schon ab ca. 80 EUR unterkommt. In anderen Häusern der Kette ist aber bei 300 EUR nach oben hin noch nicht Schluss.

Das Wohl teuerste Hotel in Dublin ist The Clarence Hotel, welches direkt an der Ha'Penny-Bridge im Viertel TempelBar zu finden ist. Es gehört Paul David Hewson und David Howell Evans, die auch als Bono und The Edge aus der irischen Rockgruppe U2 bekannt sind. Das Hotel genießt einen Kultstatus. Eine Übernachtung kostet ab 200 EUR aufwärts.

[bearbeiten] Lernen

[bearbeiten] Arbeiten

Durch einen immer noch anhaltenden Wirtschaftsboom ist es vergleichsweise einfach, einen Job in Dublin zu finden. In quasi jedem Hostel gibt es ein schwarzes Brett, an dem Backpacker kurzfristig meist dürftig bezahlte Angebote finden können. Die lebhafte Pubszene braucht immer frische Arbeitskräfte, wobei man jedoch davon ausgehen kann, sogut wie nie einen Platz hinter der Theke zu bekommen. Schlechtbezahltes Fässerschleppen oder trinkgeldloses Putzen ist für Hilfskräfte in Pubs leider eher die Regel als die Ausnahme.

Ein besonders starker Markt sind CallCenter. Da es in diesem Bereich eine enorm hohe Fluktutation gibt, selten arbeiten die Leute länger als ein Jahr bei derselben Firma, finden sich immer Angebote auch für deutschsprechende Bewerber.

Eine ganze Reihe von privaten Agenturen kümmert sich um den normalen Arbeitsmarkt.

  • Jobs.ie Die größte irische Seite mit täglich aktuellem Angebot.
  • Monster.ie Der irische Ableger des bekannten Portals. Hier kann auch ein individueller Lebenslauf hinterlassen werden.

Auch deutsche Jobbörsen und Zeitarbeitsfirmen vermitteln nach Irland. Wer in Deutschland arbeitslos gemeldet ist, dem sponsert die Arbeitsagentur Flug und 3-monatige Arbeitssuche in Irland. Ein Gespräch mit dem zuständigen Berater hilft hier weiter.

[bearbeiten] Rechtliches

Deutsche Staatsangehörige brauchen als Bürger der Europäischen Union keine Arbeitserlaubnis. Die Behördengänge sind wie in jedem Land unvermeidlich, halten sich aber etwa im Vergleich zu Deutschland in Grenzen.

[bearbeiten] Wohnungssuche

Wer sich bei seiner Ankunft in Dublin in einem Hostel einquartiert hat, will bald schnell wieder raus. Da die Mieten schwindelerregend hoch sind, gibt es tausende von Angeboten, wo man ein Zimmer zur Untermiete oder in einer WG bekommen kann. Ein erträglich großes Zimmer in einem einigermaßen ordentlichen Haus kostet im Moment zwischen 300 und 400 € zuzüglich etwa 100 € Nebenkosten.

[bearbeiten] Sicherheit

Dublin gilt generell als vergleichsweise sicheres Reiseziel. Dennoch ist es eine Großstadt mit den üblichen Problemen. Wer meint, nachts um drei unter einer einsamen Straßenlaterne sein Geld zählen zu müssen, dem wird sicher gern geholfen. Ein wenig gesunder Menschenverstand vorausgesetzt, ist es nicht gefährlicher als in jeder deutschen Großstadt.

[bearbeiten] Gesund bleiben

Für Irland sind keine Impfungen notwendig, besondere Krankheiten sind auch nicht zu befürchten. Das Leitungswasser kann man problemlos trinken, auch wenn es ziemlich hart ist und viel Kalk enthält. Auch im Sommer ist immer eine leichte Regenjacke oder ein Schirm empfehlenswert, weil es täglich regnen kann, egal wie gut der Tag am Morgen aussieht. Die Regenschauer sind aber in den warmen Monaten nicht kalt oder störend sondern eher wie ein sanfter leichter Niederschlag Irisch Mist eben.

[bearbeiten] Klarkommen

Es ist in Dublin generell kein Problem klar zu kommen wenn man sich genau so offen und freundlich wie die Dubliner verhält. Hat man einmal ein Problem mit dem Stadtplan oder dem öffentlichen Nahverkehr, kann man getrost ein paar Passanten ansprechen oder wird bei offensichtlicher Hilflosigkeit auch gleich angesprochen. Das eher relaxte Miteinander trägt eben einen nicht unwesentlichen Teil zur Atmosphäre der Stadt bei.

[bearbeiten] Klima

Dublin Jahresklima

Das einzig beständige am Wetter ist, dass es sich ändern wird. Ein Ire würde sich wahrscheinlich über das langweilige Wetter in Deutschland nur ärgern, dort ist es schließlich sechs Monate warm und dann sechs Monate kalt. In Dublin ist das da schon wesentlich spannender. Der normale Tourist wird das Klima als eher kühl empfinden. Wirklich heiße Tage mit über 30°C gibt es eigentlich nicht, wirklich kalte mit lang anhaltendem Frost aber dafür auch nicht. Das Wetter wechselt sehr häufig und ein sonniger Morgen ist alles andere als ein Garant für einen schönen Tag. Es empfiehlt sich eigentlich immer einen Schirm oder eine Regenjacke dabei zu haben. In den kühleren Monaten von Oktober bis April sollte die Kleidung auch auf den recht unangenehmen Wind vorbereitet sein.

[bearbeiten] Kommunizieren

Erste Amtssprache in Irland, und das ist per Verfassung vorgeschrieben, ist Gälisch. Diese Sprache wird jedoch nur noch von wenigen Leuten besonders im Westen der Insel als erste Sprache gesprochen. Dennoch hat jeder Schüler Gälischunterricht und alle Verkehrsschilder, öffentlichen Bekanntmachungungen etc. sind zweisprachig verfasst. Im Englischen heißt die Sprache "Irish", allerdings wird auch manchmal "Gaelic" genannt, weil das Wort Ausländer oft durcheinanderbringt, weil sie glauben, dass "Irish" das Englisch ist, welches in Irland gesprochen wird. Das Englische der Iren heißt Hiberno-Englisch. Englisch ist selbstverständlich die Umgangs -und Verkehrssprache Nummer 1. Touristen und Besucher, die das erste mal in Irland sind, lassen sich gleich bei Ankunft durch den herben Akzent und die schnelle Sprechweise einschüchtern. Die Iren sind jedoch generell ein sehr freundlicher Menschenschlag und haben kein Problem damit etwas langsam und deutlich zu wiederholen, wenn es zu schnell war. Dennoch sollte man immer die Ohren aufsperrern, wenn Iren miteinander reden, um sich an die lokale Aussprache zu gewöhnen. Im übrigen ist der in Dublin gesprochene Dialekt keineswegs der schlimmste, da kann es in Cork wesentlich unverständlicher werden.

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Nördlich der Stadt bietet sich die Halbinsel Howth für einen Spaziergang auf den Klippen an. Man kann sie leicht mit dem Bus oder dem Zug (DART) erreichen.

Wicklow, südlich von Dublin gelegen, ist der sogenannte "Garten Irlands" und bietet eine sehr schöne Landschaft. Die Gärten und Wasserfälle von Powerscourt sind ein beliebtes Reiseziel. Sie befinden sich nahe der Stadt Enniskerry, 20 km südlich von Dublin.

In der Stadt Glendalough kann man eine Klosterruine besichtigen.

Es gibt "politische" Ausflüge nach Belfast. Während der Busfahrt erfährt man einiges über Irlands Geschichte mit besonderem Augenmerk auf Belfast. Der Trip kostet 30 bis 40 Euro und findet mittwochs, samstags und sonntags statt. Diese Ausflüge werden organisiert, es stehen übrigens auch eine ganze Reihe anderer von Paddy Wagon Tours zur Verfügung. Das Angebot richtet sich speziell an junge und jung gebliebene Leute. Wer auf eigene Faust nach Belfast fahren möchte, der kommt am günstigsten mit Flughafenbus dorthin (8-12 EUR für die einfache Fahrt).

[bearbeiten] Weblinks