Dubai
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Die Stadt Dubai ist die Hauptstadt des Emirats Dubai und liegt in den Vereinigten Arabischen Emiraten
[bearbeiten] Hintergrund
Dubai ist das pulsierende Herz der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und der Entwicklungsmotor der Region. Ein 14 Kilometer langer Meeresarm, der Creek, teilt Dubai in zwei Hälften. Er ist seit Jahrhunderten die Lebensader der Stadt. Am Ufer ankern dutzende Dhaus in mehreren Reihen. 720.000 Tonnen Fracht landen sie jährlich an – das meiste ist bestimmt für die angrenzenden Souks. Der eigentliche Frachtverkehr wird heute im größten je von Menschenhand geschaffenen Freihafen abgewickelt: Dem „Jebel Ali Port“. Die Zahlen, sind beeindruckend. An 71 Docks werden gleichzeitig 125 Schiffe gelöscht und 7 Millionen Container jedes Jahr umgeschlagen. Alle fünf Sekunden einer.
Das Wachstumstempo Dubais war in den letzten Jahren groß. Die Investitionen in die Infrastruktur haben sich bezahlt gemacht: Die Wirtschaft floriert. Dennoch hat die Börse Dubai 2006 Verlust gemacht hat (der UAE-Index sank im 2006 um über 40%). Die Stadt hat sich zur Drehscheibe für den internationalen Handel entwickelt. Von hier aus werden die Märkte im Mittleren Osten, den GUS-Staaten, Afrika und der indische Subkontinent bedient – ein Absatzmarkt mit fast zwei Milliarden Menschen. Anders als in Abu Dhabi werden Dubais Ölquellen in zehn Jahren versiegen. Dank der weitsichtigen Projekte ist die Stadt angeblich gut abgesichert: Seit den 80ern ging der Anteil von Öl und Gas am Bruttosozialprodukt von 54 auf 7 % zurück.
Das Bruttosozialprodukt (GNI) pro Kopf ist mit $24.000 deutlich kleiner als das von Deutschland ($35.000), Österreich ($37.000) oder der Schweiz ($55.000, Quelle: Weltbank). Dies sieht man auch auf der Straße an den Autos: Es fahren also nicht alle im Rolls Royce oder Mercedes...
85% der Bevölkerung Dubais sind Ausländer, überwiegend Asiaten (Inder, Pakistani, Bangladeshi, Filipinos, Chinesen, Thais, Vietnamesen), aber auch Europäer. Die Löhne sind 2006 wieder stark gestiegen, doch weil die Preise stärker angestiegen sind, verliert Dubai an Attraktivität für Europäische Gastarbeiter aufgrund abnehmender Kaufkraft. Eines der Hauptprobleme sind die stark steigenden Mieten (2005 rund 20% und 2006 rund 10%), die Schwierigkeit Wohnraum zu finden sowie die immer größeren und häufigeren Staus. Trotz intensivem Wohnungs- und Hotelbau ist das Angebot offensichtlich immer noch zu knapp, weshalb die Hotelpreise sich in den letzten 24 Monaten verdoppelt haben.
Die Preise für Wohnungen und Häuser haben in den letzten Jahren geboomt. Es geht das Gerücht, dass es Wohnungen gibt, die vor Beendigung des Baus bis zu 18 Mal den Besitzer gewechselt haben und jedesmal an Wert gewonnen haben. Der Boom dürfte im Jahr 2006 ein vorläufiges Ende erreicht haben. Die meisten zukünftigen Bewohner werden wohlhabende Inder sein. Viele Wohnungen werden aber auch vorläufig leer stehen, da sie bloss als Spekulationsobjekt gekauft wurden.
Dubai bietet dem Touristen Sonne, viele gute Hotels und zahlreiche Shopping-Möglichkeiten. Das kulturelle Angebot (Museen, Kunst, regionale Musik und Tanz) ist eher schmal. Europäische Kultur wird imitiert und nachgebaut ähnlich wie in Las Vegas. So gibt es eine italienisch angehauchte Shopping Mall (Mercato Mall). Angesprochen werden die Durchschnittstouristen aus aller Welt, die unterhalten werden wollen mit Karaoke und Shopping-Exkursionen (frei nach Shakespeare "Dubai or not to buy"). Dubai bietet Architektur-Interessierten zahlreiche Leckerbissen. Allerdings ist rund die Hälfte der Fläche z.Z. im Bau, wie z.B. Burj Dubai, das 2008 als höchstes Bauwerk der Welt eröffnet werden soll.
[bearbeiten] Klima und Wetter
Dubai kennt zwei Jahreszeiten: Sommer und Winter. Die Temperaturen im Sommer erreichen manchmal 45° und mehr, weshalb der Sommer bei vielen Touristen nicht sehr beliebt ist und die Preise sinken. In der Zeit um Weihnachten sinken die Temperaturen auf rund 20° maximal tagsüber und 14° Nachts. Die Sonne scheint nicht immer: Es kann mehrere Tage aneinander wolkenbedeckter Himmel ohne Niederschlag vorkommen. Ab und zu treten Sandstürme auf.
[bearbeiten] Anreise
Ein Touristenvisum für 30 Tage bekommt man kostenlos bei Einreise.
[bearbeiten] Flugzeug
Die Fluglinie Emirates fliegt zweimal täglich von Frankfurt, München und Düsseldorf, sowie täglich von Hamburg nonstop nach Dubai. Lufthansa bietet täglich Flüge ab Frankfurt, saisonbedingt auch ab München nach Dubai mit Weiterflug nach Maskat (Muscat) im Oman oder Abu Dhabi (V. A. E) an. Viele Ferienfluggesellschaften bieten ebenfalls Nonstop-Flüge an, alle anderen großen europäischen Airlines bieten Umsteigeverbindungen über deren Heimatflughäfen an. Die Flugzeit beträgt ungefähr 6 Stunden. Es bietet sich an, bei längeren Flügen mit Stopover in Dubai den Stopover auf 2-3 Tage auszudehnen (kostet nur die Flughafengebühr) und sich die Stadt anzusehen.
[bearbeiten] Bahn
[bearbeiten] Bus
[bearbeiten] Auto
[bearbeiten] Mobilität
Die Straßen sind zwar oft drei- oder vierspurig, trotzdem gibt es zu Stoßzeiten fast immer und überall dichten Stau. Man sollte versuchen, seinen Tagesplan entsprechend zu opimieren, will heißen, zwischen 17 und 20:30 Uhr nicht auf straßengebundene Verkehrsmittel angewiesen zu sein.
Leider ist das Straßensystem in den 1960er Jahren konzipiert worden und weist somit dieselben Schwachstellen auf wie viele europäische Städte: Staus, keine Gehsteige, viele Einbahnstraßen und wenige Möglichkeiten, nach links abzubiegen (oft muss man einen 3-6 km langen Umweg fahren, um bloß auf die andere Straßenseite zu kommen).
Die ganze Stadt ist zu über 50% Baustelle.
Laufen ist aufgrund der großen Distanzen (Dubai erstreckt sich über ca. 20 x 30 km), der Hitze im Sommer, dem mangelnden Schatten und den oft nicht vorhandenen oder durch Baustellen unterbrochenen Bürgersteigen (außer im Bereich des Creek und der Souks) nur bedingt sinnvoll. Die große Sheykh Zayed Road zu Fuß zu überqueren ist nur an ganz wenigen Stellen möglich, die zudem viele Kilometer voneinander entfernt sind.
Um dem in den letzten Jahren immer dichter werdenden Autoverkehr entgegenzuwirken, wird seit Juli 2007 auf bestimmten Strecken Maut erhoben. Wo diese konkret erhoben wird und wie hoch sie ist, erfährt man auf der Seite Salik (Betreiber des Maut-Systems).
[bearbeiten] Auto
Die Preise für Mietautos sind auf europäischem Niveau.
Innerorts maximal 60 km/h, ausserorts 80 km/h, Autobahn 120 km/h. Manche Mietautos haben einen akustischen Alarm, sobald man mehr als 120 fährt.
Parkieren ist in den Malls kostenlos. Valet Parking bei den Hotels kostet ca. 10 Dirham pro Stunde ist aber manchmal (z.B. für die Hotelgäste) auch kostenlos.
Oft muss man über Mittag (also von 13 bis 16 Uhr) keine Parkgebühren zahlen.
[bearbeiten] Verkehrsvergehen
Vergehen sind nicht gerade günstig.
Seit 2005 werden überall (auch auf einsamen Wüstenstraßen) fest installierte Radarkontrollen betrieben. Die neueren sind allerdings im Moment noch nicht mit Kamera ausgerüstet.
Zudem werden - wie in Europa auch - mobile Radarkontrollen durchgeführt. Die Messgeräte sind ca. 50 cm hoch und werden am rechten Straßenrand aufgestellt - vorzugsweise an graden Strecken. In der Nähe steht jeweils ein weißes Auto mit dunklen Fensterscheiben.
Eine einfache Parkbuße kostet 150 Dirham.
[bearbeiten] Taxi
Das Taxi ist das Nahverkehrsmittel. Schon aufgrund der großen Distanzen und hohen Temperaturen geht man fast nicht zu Fuß. Die vielen Taxis sind ständig auf der Suche nach Fahrgästen und hupen mögliche Kunden an. Die Taxis sind sehr günstig und besitzen ein Taxameter. Wenn man sich auskennt, kann man auch einen Preis vorher aushandeln, was jedoch nicht unbedingt notwendig ist. Vom/zum Flughafen ist ein Sockelbetrag von 20 Dirham fällig. Zum Berufsverkehr sind kaum freie Taxis zu finden.
[bearbeiten] Metro
Die Metro ist zur Zeit im Bau. Erste Teilstrecken sollen im Jahr 2009 eröffnet werden.
[bearbeiten] Bus
Die meisten besseren Hotels bieten einen regelmäßigen kostenlosen Bustransfer zu den wichtigsten Punkten in Dubai an.
Die öffentlichen Busse der Roads & Transport Authority (RTA) werden fast ausschließlich von den Gastarbeitern benutzt, sind modern, klimatisiert, Taktung alle 10 bis 20 Minuten, erreichen alle gängigen Ziele und kosten zwischen 1 und 3 Dirham. Bushaltestellen sind an roten Stangen mit dem Haltestellenschild und ggf. am kleinen roten Häuschen zu erkennen. An den meisten Haltestellen hängen Fahrpläne, die auch gut eingehalten werden. Die Touristinformation und einige Hotels haben die kostenlosen Bus-Stadtpläne vorrätig und an großen Busterminals (z.B. am Gold Souk) liegen sie aus.
Wichtige Hinweise: Die ersten drei Reihen (bis zur Abtrennung) sind für Damen reserviert; Männer können dort sitzen bis eine Dame sonst keinen Sitzplatz mehr hätte. Damen dürfen nur in den ersten drei Reihen sitzen, außer sie sind in Begleitung eines irgendwie mit ihrnen verbundenen Mannes, dann dürfen sie sich auch nach hinten setzen (müssen aber nicht). Busfahrer setzen diese Regelung sehr strikt durch, daher sollte Mann sich lieber gleich nach hinten setzen, um die teilweise doch längeren Fahrten (Stau) nicht stehen zu müssen. Weiterhin gibt es keinerlei Abstellgelegenheit für größere Gepäckstücke oder Kinderwagen; für große Rucksäcke muss man meistens ein zusätzliches Ticket lösen und darf dann zwei Sitze beanspruchen - oder wird gar nicht erst in den Bus gelassen.
[bearbeiten] Schiff
Im Kielwasser der großen Dhaus kann man vom Stadtteil "Bur Dubai" mit einem Wassertaxi, den „Abras“, in die gegenüberliegende Neustadt „Deira“ fahren. Auf diesen Holzkänen hat es Platz für ca. 20 Passagiere und es lässt sich ungleich schneller und romantischer die Creek-Seiten wechseln als auf den notorisch verstopften Straßen Dubais. Wartezeiten gibt es kaum, ständig drängt eine weiteres Boot an die Anlegestelle. Der Fährmann weist den letzten Passagieren einen Platz zu und kassiert den Obolus: seit Dezember 2006 1 Dirham (bis anhin 50 Fils), gerade mal 20 Cent kostet die Überfahrt. Zudem kann man ein Abra für eine Stunde mieten und der Fährmann fährt dann den Creek hinauf und hinunter für offizielle 50 Dirham (der Preis wird dennoch verhandelt). Günstiger ist Sightseeing auf dem Creek nicht zu haben.
[bearbeiten] Aktivitäten
- Wüsten-Safari
- Dubai Shopping Festival Anfang jeden Jahres findet das DSF in ganz Dubai statt. Hier gibt es nicht nur günstige Dinge zum einkaufen, sondern auch viele feiernde Straßenzüge, Sportevents, Modenschauen und Kamelreiten.
- Dubai World Cup Der Cup wird seit 1996 auf der Pferderennbahn ausgetragen und ist das höchst dotierte Rennen der Welt. Über verschiedene Längenabschnitte gehen die Pferde in 7 Rennen über Gras und Sand.
[bearbeiten] Einkaufen
Das Herz der Stadt schlägt in den Bazaren. Dubais Zweitname „City of Gold“ prangt über dem Tor zum Goldsouk. Im Vergleich zu den glitzernden Schaufenstern verblasst Ali Babas Schatzhöhle zu einer Besenkammer. 70 Tonnen Schmuck gehen hier jährlich über den Ladentisch. Das sind 10 % der jährlichen Weltproduktion. Der Preis des Schmucks wird hier, wie bei Arabern üblich, lediglich nach dem Gewicht und dem aktuellen Goldpreis berechnet. Teilweise hängt der aktuelle Goldpreis auch im Hotel aus. Und da es ein Arabischer Basar ist, ist es durchaus üblich den Preis zu verhandeln und wird nicht wie in Deutschland als Beleidigung oder geringe Wertschätzung gesehen. Man kann teilweise, wenn man sich geschickt anstellt, 25 %-50 % des Anfangspreises runterhandeln.
Die Souks gliedern sich nach den unterschiedlichen Produkten. In einem Teil werden die Düfte und Gewürze des Orients, im nächsten ausschließlich Textilien angeboten. Die Preise sind Verhandlungssache und feilschen gehört im Orient zum guten Ton. Das traditionelle Souvenir-Sortiment kommt meist aus dem Oman oder dem Jemen, der schreiend-bunte Kitsch hingegen aus Asien und dem Iran. Außerdem lockt Dubai mit unzähligen Shopping Malls. Die Konsumtempel der Extraklasse spiegeln das, worauf die Menschen in den Emiraten stolz sind: Internationale Warenvielfalt und Kaufkraft, angenehme Atmosphäre, Unterhaltungswert, Sauberkeit und Sicherheit. Mit Orient hat dieses Erleben allerdings wenig zu tun – selbst die Preise sind – wie das Warenangebot –internationaler Standard. Nur die Größe der Shopping-Malls weicht von der Norm ab und erfordert schon Pfadfinder-Talent.
Einkaufszentren
Das Deira City Centre liegt im Stadtteil Al-Garhound und bietet über 300 Geschäfte.
Im Al-Ghurair City, dem ältesten Einkaufszentrum der Stadt kann man handeln!
[bearbeiten] Was ist in Dubai besonders billig?
- Gewisse Medikamente
- Gold
[bearbeiten] Wo sollte man vorsichtig sein?
- Bei gefälschten Produkten (Uhren, Markenschmuck, Taschen etc.) kann man Probleme bei der Einfuhr in das eigene Heimatland oder in ein anderes Land bekommen.
- Bei Markenuhren kann es vorkommen, dass man vermeintlich eine echte Uhr für viel Geld kauft, die sich später bei der ersten Wartung in Europa als Fälschung herausstellt.
- Bei Homosexuellen Paaren sollte auf ein Outing in der Öffentlichkeit verzichtet werden , da in allen Arabischen Emiraten die Todesstrafe auf Homosexualität steht.
[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Dubai entwickelt sich explosiv. Weiter, größer, höher und ausgefallener ist hier die Devise. Wirklich alte Gebäude findet man kaum. Das "alte" Dubai, ein Fischerdorf, ist nicht zu finden. Dubai fasziniert durch seine gigantischen Bauvorhaben.
[bearbeiten] Moscheen
Viele Moscheen darf man in Dubai, wenn man kein Moslem ist, nicht oder nur mit einer geplanten Tour, besichtigen.
- Jumeirah Moschee: Die Jumeirah Moschee bietet Führungen an jeweils Donnerstag und Sonntag um 10:00 Uhr. Es ist nicht gerade eine der schönsten Moscheen, eignet sich aber gut als Vorzeigeobjekt.
[bearbeiten] Bauwerke
Für die besonderen Gebäude muss man den jeweiligen Dresscode beachten, der meist Hemd mit Kragen, Stoffhose (auch keine edle Jeans) und "geschlossene" Schuhe vorschreibt. Schuhe gelten normalerweise als "geschlossen", wenn mindestens auf dem Spann und über der Ferse ein Riemen entlang führt, also z.B. Trekkingsandalen, aber keine Flip Flops.
Emirates Towers - man kann sehr weit oben in einer Bar etwas trinken und über die Stadt schauen.
Nur wenige Schritte von der Anlegestelle „Deira“ sind es zum unscheinbaren, aus Lehm erbauten Al-Faheidi Fort – eine der letzten Erinnerungen an das alte Dubai. Im 18. Jahrhundert sah die Wache vom Turm aus nichts als Sand. Große Staubwolken verrieten die Ankunft von Freund und Feind schon von weitem. Heute kämpft im Fort ein Museum gegen das Vergessen des kulturellen Erbes.
[bearbeiten] Denkmäler
[bearbeiten] Museen
In der Bastikya, im Stadtteil Bur Dubai unweit vom Dubai Creek werden derzeit alte Gebäude aufwendig restauriert um den Touristen auch das "alte Dubai" bieten zu können. Hier befindet sich auch das Dubai Museum.
Children City Museum Das Kindermuseum ist für Kinder von 5 bis 15 Jahren geeignet. Der Weltraum, der menschliche Körper und die Natur sind zentrale Themen, die hier multimedial und interaktiv umgesetzt wurden. Das Museum befindet sich im Creekside Park am Gate 8.
Heritage House liegt im Stadtteil Deira. Der Eintritt ist frei.
[bearbeiten] Straßen und Plätze
Die wohl bekannteste aller Straßen in Dubai ist die Sheikh-Zayed-Road, an der die meisten Wolkenkratzer (der Kategorie zwischen 300m und 400m) stehen. Es ist eigentlich keine Strasse, sondern eine 10-spurige Autobahn mit doppelspurigen Parallelstrassen. Sie wird am häufigsten gezeigt, wenn im Fernsehen über Dubai geredet wird. Hier stehen bereits die Emirates Towers, das Fairmont-Hotel, das World Trade Center, das Dusit Dubai und weiter draussen die Mall of the Emirates mit der weltgrößten Indoor-Skihalle (500 m Pistenlänge, 1 Stunde kostet 140 Dirham inklusive kompletter Skiausrüstung). Weitere spektakuläre Bauvorhaben werden dort derzeit umgesetzt, wie der welthöchste Wolkenkratzer Burj Dubai (geplant sind 750m - 950m, die genaue Höhe wird erst gegen Schluss festgelegt, falls an einem anderen Ort noch höher gebaut wird) und das höchste Hotel der Welt, die "Rotana Suites" (ca. 400m). Weiter außerhalb entstehen der weltgrößte Freizeitpark "Dubai Land" und der neue Jebel Ali International Airport and Free Zone.
Entlang der Jumeirah Road, die unweit der Küste verläuft geht es gemächiger zu. Hier befinden sich auf eine Länge von 20 km verteilt die Jumeirah Mosque, Mercato Mall, der Dubai Zoo, Jumeirah Beach Park, Jumeirah Beach Hotel, Burj Al Arab, Wild Wadi, Madinat Jumeirah und Dubai Marina.
[bearbeiten] Parks
[bearbeiten] Verschiedenes
[bearbeiten] Küche
- Allgemeine Tipps
Touristen ist allgemein zu raten Knie und Schultern zu bedecken. In den Restaurants ist es nicht üblich, dass Frauen leicht bekleidet eintreten. Sie sollten sich einen leichten Schal um die Schultern legen, falls sie ein ärmelloses Kleid tragen. Auch Herren in Shorts werden mit merkwürdigen Blicken bedacht.
[bearbeiten] Günstig
Es gibt viele Cafés, die auch kleine Mahlzeiten anbieten (Art Döner, Pommes, Art Pfannkuchen, ...). Diese sind gut bezahlbar, ebenso die Fruchtshakes und Säfte (sehr empfehlenswert). In diesen Cafés sind nur Männer zu sehen; weibliche Touristen sollten aber kein Problem haben.
[bearbeiten] Mittel
[bearbeiten] Gehoben
- Blue Elephant Restaurant Das thailändische Restaurant befindet sich im Al Bustan Rotana Hotel. Ein einmaliges Erlebnis hier wie im Ambiente eines Tai-Dorfes zwischen vielen Orchideen zu speisen. Die Küche ist ebenso hervorragend, wie der Service. Auf der Toilette wird dem Gast das Handtuch gereicht (Stand 2005).
- Al-Dawaar Drehrestaurant. Das Restaurant findet man im 25ten Stockwerk des Hotel Hyaat Regency. Von hier aus blickt man am Abend auf die beleuchtete Stadt. Die Gourmetspeisen á la Carte sind ebenso zu empfehlen, wie die Büffets. edit
[bearbeiten] Ausgehen
In Dubai hat sich in den letzten Jahren ein ausschweifendes Nachtleben entwickelt. Es gibt in den Hotels Nachtclubs oder Bars. In diesen erhält man auch alkoholische Getränke.
[bearbeiten] Günstig
[bearbeiten] Mittel
Unbedingt sehenswert ist das Soukh Madinat, in der Nähe des Burj el Arab. Dieser künstliche Soukh hat viele Einkaufsmöglichkeiten (Souvenirs etc.) und auch sehr viele Restaurants bzw. Cafés. Hier kann man einen schönen Blick auf das Burj el Arab erhaschen und sehr schöne Stunden beim Rauchen einer Shisha und dem Genießen eines Marokkanischen Tees verbringen. Die Preise sind sehr günstig. Am Donnerstag Abend ist hier Party angesagt und es ist sehr voll. Viele Europäer/Innen zieht die Disko auf 3 Etagen, sowie die vielen Musikcafés an. Ab 21 Uhr darf man nicht mit landesüblicher Kleidung (Kandoras) in einige Bars. Eine angemessene Kleidung ist nicht vorgeschrieben, jedoch sollte zu sportliche Kleidung (Shorts, Badelatschen) vermieden werden, da ansonsten der Eintritt in einige Lokalitäten verwehrt werden könnte.
[bearbeiten] Gehoben
[bearbeiten] Unterkunft
Es gibt nicht nur vier und fünf Sterne Hotels. Es gibt "Stadthotels" und "Strandhotels". Die Strandhotels verfügen fast auschließlich über Privatstrände, die sie teilweise gegen Eintritt auch für Nichthotelgäste öffnen. Es gibt auch öffentliche Strände.
[bearbeiten] Günstig
- Youth Hostel Association U.A.E., ☎ 00971 4 2988151 (uaeyha@emirates.net.ae), [1]. . Die Jugendherberge hat mehrere Lokationen in und um Dubai. Die Hauptlokation liegt östlich vom Flughafen, rund 400m südlich vom Supermarkt "LuLu Center", und ist gut ans Busnetz angeschlossen. Es ist die einzige wirklich günstige Unterkunft; incl. Frühstück, Bettzeug und Klimaanlage. Das Personal spricht nicht sonderlich gut Englisch, daher wichtige Absprachen nochmal mit komplett anderer Formulierung rückbestätigen. Ein Transfer zum Flughafen kostet 20 AED. edit
[bearbeiten] Mittel
[bearbeiten] Gehoben
- Hawthorn Deira Extended Stay Suites, ☎ +971 4 297 0808 (sales@hawthorn-deira.com, fax: +971 4 297 1112), [2]. edit
- Burj al Arab, ☎ +971 (4)/ 3017777 (BAAreservations@jumeirah.com, fax: +971 (4)/ 3017000), [3]. . Wenn man sich auch nicht die Nacht in diesem 7* Hotel leisten kann, einen Besuch ist es allemal wert. Für ca 50 US-Dollar kann man sich für ein paar Stunden wie in 1001 Nacht fühlen. Hinweis: Im Juni 2005 wurde der Zugang nur mit Reservierung eines Zimmers oder Tisches in einem der Restaurants gewährt. Im Burj al Arab (Turm der Araber, das Word Burj wurde zur Zeit der Kreuzzüge vom deutschen Wort Burg entlehnt) werden auch soziale Anlässe der Einheimischen (z.B. Abschlussfeier der High School) durchgeführt.
- Sheraton Jumeirah Beach Resort & Towers, Al Sufouh Road, ☎ +971 (4)/ 3995533 (sherjum@emirates.net.ae, fax: +971 (4)/ 399 5577), [4]. Das Hotel liegt direkt am Strand. Es ist etwas weit von der Innenstadt entfernt aber dafür fährt ein kostenloser Shuttle mehrmals in die City. Der Strand ist sehr gepflegt und der kleine Hotelpool im Garten der begrünten Anlage verfügt über freundliches Barpersonal. Der Frühstücksraum ist recht laut und gleicht einer Mensa, da sehr viele Gäste bewirtet werden müssen, dafür ist das Personal sehr nett und zuvorkommend. edit
- Jumeirah Beach Hotel, ☎ +971 (4)/ 3480000 (JBHreservations@jumeirah.com, fax: +971 (4)/ 3016800), [5]. Die Inneneinrichtung des Hotels spiegelt die Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft wieder. Vom Strand aus hat man einen hervorragenden Blick auf das berühmte Burj al Arab Hotel. edit
- Metropolitan Deira (Liegt im Zentrum), ☎ +971 (4)/ 295 9171 (reservation@metdeira-dubai.com, fax: +971 (4)/ 295 8377), [6]. edit
[bearbeiten] Lernen
[bearbeiten] Arbeiten
Dubai ist mittlerweile die Boom-Town in der Welt und auch deren größte Baustelle. Das Emirat plant für die Zeit nach dem Öl und das Geld aus der arabischen Welt suchte nach den Anschlägen vom 11.September 2001 ein Ersatzziel für die aus der Mode geratenen USA. Die Skyline kann inzwischen problemlos mit der von Manhattan mithalten.
85 % der in Dubai lebenden Menschen sind Einwanderer, in erster Linie aus Schwarzafrika und Zentralasien. Vor einem Auswandern aus Mitteleuropa muß jedoch gewarnt werden. Teilweise gut ausgebildete Inder und Südafrikaner bestimmen das Lohnniveau. Sie leben in einfachsten Vorstadt-Wohncontainern mit einem Monatsgehalt von 200 Euro, das oft nicht einmal ganz ausbezahlt wird. Niemand wartet in Dubai auf Europäer. Bis auf wenige Spezialberufe werden keine Arbeitskräfte benötigt. Wer kein konkretes Angebot hat, sollte dort nicht sein Glück versuchen.
[bearbeiten] Sicherheit
Man fühlt sich sehr sicher. Die Wagen der Polizei sind übrigens wie früher in Deutschland grün-weiß lackiert.
Rufnummer der Polizei ist 999.
[bearbeiten] Gesund bleiben
Man muss sich darauf einstellen, dass in Dubai die Innenräume auf ungefähr 18 Grad heruntergekühlt werden. Bei Außentemperaturen von teilweise über 50 Grad (in den Monaten Juni bis September) kann dies zu Kreislaufproblemen und Erkältungen führen. Ansonsten kann man in den Straßencafes, Restaurants etc. alles bedenkenlos essen oder trinken.
[bearbeiten] Klarkommen
[bearbeiten] Kommunizieren
Rund um Dubai ist das Telefonieren mit Mobiltelefonen möglich. Oft auch viele Kilometer tief in der Wüste hat es noch gute Feldstärke und man bleibt voll erreichbar. Die Gebühren bewegen sich im Bereich von rund €3-4/min. Grund dafür ist, dass es bisher bloss einen (staatlichen) Anbieter gibt: etisalat. Ab März 2007 gibt es mit "du" einen zweiten Anbieter, was evtl. für etwas Bewegung bei den Preisen sorgen wird.
Bei internationalen Anrufen aus dem Hotel sind es noch höhere Gebühren.
Wer als Tourist mehr als nur 1-2 kurze Gespräche vom Handy nach Hause führen möchte, sollte den Kauf einer einheimischen Prepaid-SIM-Karte in Erwägung ziehen: die Kosten für Gespräche nach D/AU/CH betragen damit maximal nur rund 40 Eurocent/Minute. Die beiden Mobilfunk-Betreiber der V.A.E. halten spezielle Angebote für Touristen bereit:
- Etisalat - Produkt Ahlan - 90 Dirham - erhältlich im Duty Free Shop der Ankunftshalle im Flughafen Dubai
- du - Produkt Visitor Mobile Line - 70 Dirham - erhältlich am Kiosk von Telefonika in der Ankunftshalle des Flughafens Dubai
Für den Internet-Zugang gibt es folgende Möglichkeiten:
- Direkt aus dem Hotelzimmer. Preise um die 40 Dirham pro Stunde oder 100 Dirham pro Tag
- Manchmal hat es in der Hotellobby kostenlosen Internet-Wireless-LAN-Zugang
- Internet-Cafés, die vor allem in der Innenstadt zu finden sind (manchmal ein wenig versteckt in Seitenstraßen, einfach Leute fragen), bieten schnelle Zugänge für 4-6 Dirham pro Stunde an.
- In einem Café, dass eine Wireless LAN anbietet unter dem Label "i-Zone" (Betreiber ist auch hier wieder die staatliche "etisalat"). Wird angeboten in zahlreichen Malls, in den Starbucks-Läden. Kosten: 120 Dirham für 12 Stunden, die stückweise genutzt werden können. Bandbreite (gemessen): 111 kbit/sec Download.
Leider gibt es nur sehr wenige offenen, kostenlosen Wireless-LAN.
Die VAE sind einer der Staaten, der Zensur betreibt. So werden bestimmte Web-Sites (wie z.B. die der BILD-Zeitung, nicht jedoch das schweizerische Pendant BLICK) geblockt. Auch die englischsprachigen Tageszeitungen sind brav auf Regierungskurs. Dennoch wurde im 2006 etwas mehr Kritik zugelassen.
[bearbeiten] Weiter geht's
[bearbeiten] Weblinks
- Bus-/Stadtplan der Roads & Transport Authority, kurz RTA

