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Dubai

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Emirat Dubai : Dubai
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Die Stadt Dubai ist die Hauptstadt des Emirats Dubai und liegt in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Dubai bietet dem Touristen Sonne, viele gute Hotels und zahlreiche Shopping-Möglichkeiten. Das kulturelle Angebot (Museen, Kunst, regionale Musik und Tanz) ist eher schmal. Europäische Kultur wird imitiert und nachgebaut ähnlich wie in Las Vegas; das Glücksspiel ist allerdings gemäß islamischer Grundsätze verboten. So gibt es eine italienisch angehauchte Shopping Mall (Mercato Mall). Angesprochen werden die Durchschnittstouristen aus aller Welt, die unterhalten werden wollen mit Karaoke und Shopping-Exkursionen (frei nach Shakespeare "Dubai or not to buy"). Dubai bietet Architektur-Interessierten zahlreiche Leckerbissen. Der Burj Chalifa (ehemals Burj Dubai) wurde am 4. Januar 2010 eingeweiht und ist seit März 2008 mit 828m das höchste Bauwerk der Welt.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund[Bearbeiten]

Dubai ist das pulsierende Herz der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und der Entwicklungsmotor der Region. Ein 14 Kilometer langer Meeresarm, der Creek, teilt Dubai in zwei Hälften. Er ist seit Jahrhunderten die Lebensader der Stadt. Am Ufer ankern dutzende Dhaus in mehreren Reihen. 720.000 Tonnen Fracht landen sie jährlich an – das meiste ist bestimmt für die angrenzenden Souks. Der eigentliche Frachtverkehr wird heute im größten je von Menschenhand geschaffenen Freihafen abgewickelt: Dem „Jebel Ali Port“. Die Zahlen sind beeindruckend. An 71 Docks werden gleichzeitig 125 Schiffe gelöscht und 7 Millionen Container jedes Jahr umgeschlagen. Alle fünf Sekunden einer.

Das Wachstumstempo Dubais war in den letzten Jahren groß, jedoch wurde Dubai hart von der Finanzkrise getroffen. Die Investitionen in die Infrastruktur haben sich bezahlt gemacht: Die Stadt hat sich zur Drehscheibe für den internationalen Handel entwickelt. Von hier aus werden die Märkte im Mittleren Osten, den GUS-Staaten, Afrika und der indische Subkontinent bedient – ein Absatzmarkt mit fast zwei Milliarden Menschen. Anders als in Abu Dhabi werden Dubais Ölquellen in wenigen Jahren versiegen. Dank der weitsichtigen Projekte ist die Stadt angeblich gut abgesichert: Seit den 80ern ging der Anteil von Öl und Gas am Bruttosozialprodukt von 54 auf 7 % zurück.

Das Bruttosozialprodukt (GNI) pro Kopf ist mit $26,370 (2004) deutlich kleiner als das von Deutschland ($42,450, 2009), Österreich ($46,450, 2009) oder der Schweiz ($65,430 , 2009; Quelle: Weltbank). Dies sieht man auch auf der Straße an den Autos: Es fahren also nicht alle im Rolls Royce oder Mercedes...

90% der Bevölkerung Dubais sind Ausländer, überwiegend Asiaten (Inder, Pakistani, Bangladeshi, Filipinos, Chinesen, Thais, Vietnamesen), aber auch Europäer. Die Löhne sind 2006 wieder stark gestiegen, doch weil die Preise stärker angestiegen sind, verlor Dubai an Attraktivität für Europäische Gastarbeiter aufgrund abnehmender Kaufkraft. Seit 2008 gab es Stagnation. Nachdem die Mieten 2005 rund 20% und 2006 rund 10% gestiegen sind, erfolgte seit 2008 wieder ein deutlicher Rückgang. Einpendler aus den umliegenden, billigeren Emiraten müssen die täglichen Staus auf den Zubringerstraßen ertragen, öffentlicher Personennahverkehr existiert nur in Form zweier Metrolinien innerhalb Dubais und eines Bussystems.

Klima und Wetter[Bearbeiten]

Dubai hat ein Wüstenklima, dh. es fällt relativ wenig Niederschlag und wenn er fällt, dann meistens in den Wintermonaten. Im Sommer ist es sehr heiß, tagsüber zwischen 38°C und 45°C und in der Nacht zwischen 28°C und 33°C. Zudem ist es durch die Lage direkt am Wasser recht schwül (abgesehen von Touren die tief in die Wüste gehen). Im Winter gehen die Tagestemperaturen auf ca 20°C zurück, die Nachttemperaturen auf ca 14°c.

Staubstürme treten gelegentlich auf, verursachen in der Regel allerdings keine großen Schäden.

Anreise[Bearbeiten]

Ein Touristenvisum für 30 Tage bekommt man kostenlos bei Einreise. Zu beachten ist, dass keine israelischen Stempel in dem Pass vorhanden sein dürfen.

Flugzeug[Bearbeiten]

Der internationale Verkehrsflughafen Dubais ist der Dubai International Airport (DXB) etwa 5 km südöstlich des Zentrums. Er ist ein wichtiges Drehkreuz im internationalen Luftverkehr und besteht derzeit aus den Terminals 1 für den Großteil der Fluggesellschaften, 2 für Regionalflüge und 3 für Flüge von Emirates. Die Flugzeit beträgt etwa 6 Stunden, auf der Verbindung werden meist Langstreckenmaschinen eingesetzt.

Folgende Fluggesellschaften fliegen Dubai aus dem deutschsprachigen Raum direkt an:

  • Air Berlin aus Berlin-Tegel (Terminal 1; noch bis 11. März 2012)
  • Austrian Airlines aus Wien (Terminal 1)
  • Condor saisonal aus Frankfurt am Main
  • Emirates aus Düsseldorf, Frankfurt am Main, München (mit dem Airbus A380), Zürich, Wien und Hamburg (Terminal 3)
  • Lufthansa aus Frankfurt am Main und München (Terminal 2)
  • Swiss aus Zürich (Terminal 3)

Bahn[Bearbeiten]

Dubai ist per Eisenbahn nicht erreichbar.

Schiff[Bearbeiten]

  • den Hafen in Sharjah kann man mit der Fähre aus dem Bandar Abbas Iran erreichen. Fahrkarten für die Fähre vom Iran bekommt man in einem Reisebüro in Bandar Abbas

Bus[Bearbeiten]

  • Es fährt ein Bus von Muskat, Oman nach Dubai. Ticket an der Omani-Bus Haltestelle. Hinter dem Dnata Gebäude in Deira, Gegenüber dem Al Busana supermarkt. Eine Fahrkarte kostet 60 DHS. Hin- und Zurück 100DHS

Mobilität[Bearbeiten]

Die Straßen sind zwar oft drei- oder vierspurig, die Sheikh Zayed Road teilweise siebenspurig für jede Richtung. Trotzdem gibt es zu Stoßzeiten fast immer und überall dichten Stau. Man sollte versuchen, seinen Tagesplan entsprechend zu optimieren, will heißen, zwischen 17 und 20:30 Uhr nicht auf straßengebundene Verkehrsmittel angewiesen zu sein.

Leider ist das Straßensystem in den 1960er Jahren konzipiert worden und weist somit zahlreiche Schwachstellen auf: Staus, keine Gehsteige, viele Einbahnstraßen und wenige Möglichkeiten, nach links abzubiegen (oft muss man einen 3-6 km langen Umweg fahren, um bloß auf die andere Straßenseite zu kommen).

Die einzige fertiggestellte Metrolinie, die "Red Line", verläuft teilweise in Tunneln, teilweise oberirdisch, etwa entlang der Sheikh Zayed Road. Die Fahrpreise sind für europäische Verhältnisse sehr günstig, dies gilt aber insbesondere auch für den Taxiverkehr (s.u.).

Laufen ist aufgrund der großen Distanzen (Dubai erstreckt sich über ca. 20 x 30 km), der Hitze im Sommer, dem mangelnden Schatten und den oft nicht vorhandenen oder durch Baustellen unterbrochenen Bürgersteigen (außer im Bereich des Creek und der Souks) nur bedingt sinnvoll. Die große Sheykh Zayed Road zu Fuß zu überqueren ist nur an wenigen Stellen, insbesondere den Metrohaltestellen, möglich.

Um dem in den letzten Jahren immer dichter werdenden Autoverkehr entgegenzuwirken, wird seit Juli 2007 auf bestimmten Strecken Maut erhoben. Wo diese konkret erhoben wird und wie hoch sie ist, erfährt man auf der Seite Salik (Betreiber des Maut-Systems).

Auto[Bearbeiten]

Die Preise für Mietautos sind auf europäischem Niveau.

Innerorts maximal 60 km/h, außerorts 80 km/h, Autobahn 120 km/h. Manche Mietautos haben einen akustischen Alarm, sobald man mehr als 120 fährt.

Parken ist in den Malls kostenlos. Valet Parking bei den Hotels kostet ca. 10 Dirham pro Stunde ist aber manchmal (z.B. für die Hotelgäste) auch kostenlos.

Oft muss man über Mittag (also von 13 bis 16 Uhr) keine Parkgebühren zahlen.

Verkehrsvergehen[Bearbeiten]

Vergehen sind nicht gerade günstig.

Seit 2005 werden überall (auch auf einsamen Wüstenstraßen) fest installierte Radarkontrollen betrieben. Diese erfassen nicht nur die aktuelle Geschwindigkeit, sondern erfassen - vernetzt - auch die Durchschnittsgeschwindigkeit sämtlicher durchfahrender Fahrzeuge, so dass es nicht hilft, nur mal kurz vor der Kontrolleinheit abzubremsen.

Zudem werden - wie in Europa auch - mobile Radarkontrollen durchgeführt. Die Messgeräte sind ca. 50 cm hoch und werden am rechten Straßenrand aufgestellt - vorzugsweise an geraden Strecken. In der Nähe steht jeweils ein weißes Auto mit dunklen Fensterscheiben.

Eine einfache Parkbuße kostet 150 Dirham.

Taxi[Bearbeiten]

Das Taxi ist das Nahverkehrsmittel. Schon aufgrund der großen Distanzen und hohen Temperaturen geht man fast nicht zu Fuß. Die vielen Taxis sind ständig auf der Suche nach Fahrgästen und hupen mögliche Kunden an. Die Taxis sind sehr günstig und besitzen ein Taxameter. Vom Flughafen ist ein Sockelbetrag von 20 Dirham fällig. Obwohl es ein zentrales Taxiunternehmen (DubaiTaxi) gibt ist dort das Vorbestellen eines Taxis nicht möglich.

Vielen Taxifahrern fehlt zudem die Ortskenntnis. Es kommt z.B. vor, dass in einem Monat bis zu 3.000 neue Taxifahrer eingestellt werden. Diese können zwar Auto fahren, aber es fehlt ihnen jegliche Ortskenntnis. Oft ist es auch schwierig, in englisch mit den Fahrern zu kommunizieren! Es ist daher sinnvoll, sich vom Hotel eine Visitenkarte mitzunehmen, die man dem Taxifahrer für die Fahrt zurück zum Hotel vorlegen kann. Die meisten Fahrer werden nur Belege ausgeben, die maschinell erstellt sind, mit dem exakten Tarif.

Metro[Bearbeiten]

Die Metro ist fertiggestellt. Erste Teilstrecken sind am 9. September 2009 eroeffnet worden. Seit 2010 ist die rote Linie (und auch die grüne Linie [stand 2014] in Betrieb. Rote Linie von Station Jebel Ali, vorbei an Dubai Marina, Mall of the Emirates, Downtown Dubai(Burj Khalifa), Airport Terminal 1, Airport Terminal 3 bis Rashidiya. Grüne Linie von Station Creek, Khalid Bin Al Waleed(Kreuzungspunkt mit der roten Linie), Al Ghubaiba, Union Square(Kreuzungspunkt mit der roten Linie) bis Station Etisalat. Einige Stationen sind in ihrer Einrichtung bestimmten Themen gewidmet. Die Züge verkehren vollautomatisch ohne Fahrer. Die Verkehrsprobleme haben sich in Dubai seit Eröffnung der Metro etwas reduziert. Allerdings kann es im morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr sehr voll zugehen. Die Tarife berechnen sich nach Zonen. Es lassen sich wiederaufladbare Karten an jeder Station erwerben. Die Karten werden beim Eingang zu den Bahnsteigen gespeichert und bei Verlassen der Metro am Zielort wird der Betrag von der Karte abgebucht. Maximal zahlt man bei mehreren Fahrten (Stand 2012) 14 Dirham pro Tag. Die Abteile an der Spitze des Zuges (je nach Fahrtrichtung vorne oder hinten) sind für Inhaber von Gold-Karten reserviert. Es folgt die Familien-Zone (nur Frauen und Kinder) Plätze für Behinderte sind über den ganzen Zug verteilt, das Rollstuhlfahrersymbol ist an den Einstiegstüren angegeben.

Bus[Bearbeiten]

Die meisten besseren Hotels bieten einen regelmäßigen kostenlosen Bustransfer zu den wichtigsten Punkten in Dubai an.

Die öffentlichen Busse der Roads & Transport Authority (RTA) werden fast ausschließlich von den Gastarbeitern benutzt, sind modern, klimatisiert, Taktung alle 10 bis 20 Minuten, erreichen alle gängigen Ziele und kosten unabhängig von den zurückgelegten Stationen 2 Dirham. Bushaltestellen sind an roten Stangen mit dem Haltestellenschild und ggf. am kleinen roten (klimatisierten) Häuschen zu erkennen. An den meisten Haltestellen hängen Fahrpläne, die auch gut eingehalten werden. Die Touristinformation und einige Hotels haben die kostenlosen Bus-Stadtpläne vorrätig und an großen Busterminals (z.B. am Gold Souk) liegen sie aus.

Wichtige Hinweise: Beim Warten auf den Bus gilt das "britische" Schlangestehen. Es dürfen erst die Frauen einsteigen, dann die Männer. Wird die Dame allerdings von einem (ihr zugehörigen) Mann begleitet, darf er direkt miteinsteigen. Die ersten drei Reihen (bis zur Abtrennung) sind für Damen reserviert, sie dürfen dort sitzen, müssen es aber nicht, wenn sie z.B. in Begleitung eines Mannes sind. Männer können dort sitzen bis eine Dame sonst keinen Sitzplatz mehr hätte. Aber Mann sollte sich lieber gleich nach hinten setzen, um die teilweise doch längeren Fahrten (Stau) nicht stehen zu müssen. Weiterhin gibt es keinerlei Abstellgelegenheit für größere Gepäckstücke oder Kinderwagen; für große Rucksäcke muss man meistens ein zusätzliches Ticket lösen und darf dann zwei Sitze beanspruchen - oder wird gar nicht erst in den Bus gelassen.

Schiff[Bearbeiten]

Im Kielwasser der großen Dhaus kann man über den Wasserarm, genannt „Dubai Creek“ vom Stadtteil "Bur Dubai" mit einem Wassertaxi, den „Abras“, in den gegenüberliegenden ältesten Stadtteil „Deira“ fahren und umgekehrt. Diese Holzkäne bieten Platz für ca. 20 Passagiere und es lässt sich ungleich schneller und romantischer die Creek-Seiten wechseln als auf den notorisch verstopften Straßen Dubais. Wartezeiten gibt es kaum, ständig drängt eine weiteres Boot an die Anlegestelle. Der Fährmann weist den letzten Passagieren einen Platz zu und kassiert den Obolus: seit Dezember 2006 1 Dirham (bis dahin 50 Fils), gerade mal 20 Cent kostet die Überfahrt. Zudem kann man ein Abra für eine Stunde mieten und der Fährmann fährt dann den Creek hinauf und hinunter für offizielle 100 Dirham (ca.20Eur,der Preis wird manchmal verhandelt). Günstiger ist Sightseeing auf dem Creek nicht zu haben.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Wüsten-Safari

Eine Safari sollte man sich nicht entgehen lassen. Preise liegen in etwa bei 300 Dirham / Person. Die Safaris starten gegen 15 Uhr. Mehrere Allradautos schließen sich zu einem Konvoi zusammen und es geht in die Wüste über Sanddünen. Anschließend folgt eine Abendveranstaltung mit Shisha, Showprogramm, Arabischem Essen, Kamelreiten etc.

  • Dubai Shopping Festival Anfang jeden Jahres findet das DSF in ganz Dubai statt. Hier gibt es nicht nur günstige Dinge zum einkaufen, sondern auch viele feiernde Straßenzüge, Sportevents, Modenschauen und Kamelreiten.
  • Dubai World Cup Der Cup wird seit 1996 auf der Pferderennbahn ausgetragen und ist das höchst dotierte Rennen der Welt. Über verschiedene Längenabschnitte gehen die Pferde in 7 Rennen über Gras und Sand.
  • Wasserparks:
  1. Wild Wadi [1] Eine Tageskarte kostet etwa 40€, die es aber auch wert sind. Man kann Rutschen aufwärts rutschen, im Reifen vor sich herdümpeln, von "Schubsern" in die richtige Bahn geleitet werden oder sich einfach Sonnen. Liegt zwischen dem Burj al Arab und dem Jumeirah Beach Hotel (tolle Atmosphäre).
  2. Atlantis Aquaventure [2] Mit etwa 60€ wesentlich teurer, aber auch exklusiver, da dieser Wasserpark auf der künstlich angeschütteten Palme Jumeirah neben dem Hotel Atlantis. The Palm liegt. Hier sind viele Rutschen (die beeindruckendste geht durch ein Haifischbecken), ein langer Strömungskanal, aufmerksame Mitarbeiter bzw. unzählige Bademeister, ein Delphinarium und sogar ein 700 m langer Strand.
  • Coworking & Digitale Nomaden - In Dubai kann man als Digitaler Nomade ausgezeichnet andocken. Hierbei helfen Coworking-Spaces wie z.B. [3]
  • Yoga - Ein empfehlenswertes Yogastudio findest Du in der Media-City. [4]

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Das Herz der Stadt schlägt in den Bazaren. Dubais Zweitname „City of Gold“ prangt über dem Tor zum Goldsouk. Im Vergleich zu den glitzernden Schaufenstern verblasst Ali Babas Schatzhöhle zu einer Besenkammer. 70 Tonnen Schmuck gehen hier jährlich über den Ladentisch. Das sind 10 % der jährlichen Weltproduktion. Der Preis des Schmucks wird hier, wie bei Arabern üblich, lediglich nach dem Gewicht und dem aktuellen Goldpreis berechnet. Teilweise hängt der aktuelle Goldpreis auch im Hotel aus. Und da es ein Arabischer Basar ist, ist es durchaus üblich den Preis zu verhandeln und wird nicht wie in Deutschland als Beleidigung oder geringe Wertschätzung gesehen. Man kann teilweise, wenn man sich geschickt anstellt, 25 %-50 % des Anfangspreises runterhandeln.

Die Souks gliedern sich nach den unterschiedlichen Produkten. In einem Teil werden die Düfte und Gewürze des Orients, im nächsten ausschließlich Textilien angeboten. Die Preise sind Verhandlungssache und feilschen gehört im Orient zum guten Ton. Das traditionelle Souvenir-Sortiment kommt meist aus dem Oman oder dem Jemen, der schreiend-bunte Kitsch hingegen aus Asien und dem Iran. Außerdem lockt Dubai mit unzähligen Shopping Malls. Die Konsumtempel der Extraklasse spiegeln das, worauf die Menschen in den Emiraten stolz sind: Internationale Warenvielfalt und Kaufkraft, angenehme Atmosphäre, Unterhaltungswert, Sauberkeit und Sicherheit. Mit Orient hat dieses Erleben allerdings wenig zu tun – selbst die Preise sind – wie das Warenangebot –internationaler Standard. Nur die Größe der Shopping-Malls weicht von der Norm ab und erfordert schon Pfadfinder-Talent. Auch handeln ist in Malls nicht üblich, allerdings gibt es in Dubai eine Besucher Karte, die „Vice Versa card“. Mit dieser Karte bekommen Besucher bis zu 20% des Einkaufspreises gutgeschrieben. Dieses Guthaben kann beim nächsten Einkauf wieder eingelöst werden. Weitere Informationen gibt es unter www.viceversacard.com.

Einkaufszentren

Die Dubai Mall ist das größte Einkaufszentrum in Dubai mit 1200 Geschäften, Aquarium und Eislaufbahn.

In der Mall of the Emirates befindet sich eine künstliche Skipiste.

Das Deira City Centre liegt im Stadtteil Al-Garhound und bietet über 300 Geschäfte.

Im Al-Ghurair City, dem ältesten Einkaufszentrum der Stadt kann man handeln!

Was ist in Dubai besonders billig?[Bearbeiten]

  • Gewisse Medikamente
  • Gold

Wo sollte man vorsichtig sein?[Bearbeiten]

  • Bei gefälschten Produkten (Uhren, Markenschmuck, Taschen etc.) kann man Probleme bei der Einfuhr in das eigene Heimatland oder in ein anderes Land bekommen.
  • Bei Markenuhren kann es vorkommen, dass man vermeintlich eine echte Uhr für viel Geld kauft, die sich später bei der ersten Wartung in Europa als Fälschung herausstellt.
  • Homosexuelle Paare sollten auf ein Outing in der Öffentlichkeit verzichten.
  • Die "Reise- und Sicherheitshinweise" des Auswärtige Amtes warnen, dass der Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit verboten ist und mit Gefängnisaufenthalt bestraft werden kann. [5]. Diese Gefahr besteht schon bei einer Wange-an-Wange-Begrüßungsgeste.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Dubai entwickelt sich explosiv. Weiter, größer, höher und ausgefallener ist hier die Devise. Wirklich alte Gebäude findet man kaum. Das "alte" Dubai, ein Fischerdorf, ist nicht zu finden. Dubai fasziniert durch seine gigantischen Bauvorhaben.

Moscheen[Bearbeiten]

Prinzipiell stehen Moscheen in Dubai und anderswo allen offen, auch wenn man kein Moslem ist. Da die Gläubigen sich aber durch Touristen gestört fühlen und die meisten westlichen Besucher mit den vor dem Betreten notwendigen Ritualen nicht vertraut sind, empfiehlt sich ein Besuch auf eigene Faust in der Regel nicht.

  • Jumeirah Moschee: Die Jumeirah Moschee bietet Führungen an jeweils Donnerstag und Sonntag um 10:00 Uhr. Ab 9.00h ist eine kostenpflichtige Registrierung für 10 Dirham möglich. Es ist nicht gerade eine der schönsten Moscheen, eignet sich aber gut als Vorzeigeobjekt. Man sollte auf eine entsprechende Kleidung achten, um eingelassen zu werden. Knie, Schultern und Ellenbogen sind zu bedecken. Frauen müssen ihre Haare verschleiern, Schleier können von der Moschee gestellt werden.

Bauwerke[Bearbeiten]

Für die besonderen Gebäude muss man den jeweiligen Dresscode beachten, der meist Hemd mit Kragen, Stoffhose (auch keine edle Jeans) und "geschlossene" Schuhe vorschreibt. Schuhe gelten normalerweise als "geschlossen", wenn mindestens auf dem Spann und über der Ferse ein Riemen entlang führt, also z.B. Trekkingsandalen, aber keine Flip Flops.

Emirates Towers - man kann sehr weit oben in einer Bar etwas trinken und über die Stadt schauen.

Nur wenige Schritte von der Anlegestelle „Deira“ sind es zum unscheinbaren, aus Lehm erbauten Al-Faheidi Fort – eine der letzten Erinnerungen an das alte Dubai. Im 18. Jahrhundert sah die Wache vom Turm aus nichts als Sand. Große Staubwolken verrieten die Ankunft von Freund und Feind schon von weitem. Heute kämpft im Fort ein Museum gegen das Vergessen des kulturellen Erbes.

Burj Khalifa - Der derzeit höchste Bau der Welt. In den 163 Stockwerken sind ein Hotel, Büros und Restaurants. Im 124. Stock ist eine kostenpflichtige Aussichtsplattform, die man mit dem schnellsten Fahrstuhl erreicht. Der Ausblick lohnt sich! Allerdings wird man bei Betreten wie im Flughafen gefilzt. Getränke und scharfe Gegenstände werden einem am Eingang abgenommen. Die Eintrittspreis variieren stark, es empfiehlt sich die Karten über die Hompage: https://tickets.atthetop.ae/eticketing/homepage.aspx zu buchen, da diese dann sehr viel günstiger sind. Natürlich ist man dann im Vorfeld auf ein bestimmtes Datum inkl. Uhrzeit festgelegt. Vor dem Besuch genug Zeit einplanen, da die Schlangen oft sehr lang sind.

Denkmäler[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

In der Bastikya im Stadtteil Bur Dubai unweit vom Dubai Creek werden derzeit alte Gebäude aufwändig restauriert, um den Touristen auch das "alte Dubai" bieten zu können. Hier befindet sich auch das Dubai Museum.


Children City Museum Das Kindermuseum ist für Kinder von 5 bis 15 Jahren geeignet. Der Weltraum, der menschliche Körper und die Natur sind zentrale Themen, die hier multimedial und interaktiv umgesetzt wurden. Das Museum befindet sich im Creekside Park am Gate 8.


Heritage House liegt im Stadtteil Deira. Der Eintritt ist frei.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Die wohl bekannteste aller Straßen in Dubai ist die Sheikh-Zayed-Road, an der die meisten Wolkenkratzer (der Kategorie zwischen 300m und 400m) stehen. Es ist eigentlich keine Straße, sondern eine 10-spurige Autobahn mit doppelspurigen Parallelstraßen. Sie wird am häufigsten gezeigt, wenn im Fernsehen über Dubai geredet wird. Hier stehen bereits die Emirates Towers, das Fairmont-Hotel, das World Trade Center, das Dusit Dubai und weiter draußen die Mall of the Emirates mit der weltgrößten Indoor-Skihalle (500 m Pistenlänge, 1 Stunde kostet 140 Dirham inklusive kompletter Skiausrüstung). Die Sheikh-Zayed-Road tangiert auch das Stadtviertel Downtown Dubai, dessen Mittelpunkt der mit 828m welthöchste Wolkenkratzer "Burj Khalifa" (Burj Dubai) ist. In dessen unmittelbarer Nähe befindet sich eins der größten Einkaufszentren der Welt "Dubai Mall" mit einer Verkaufsfläche von ca. 350.000 qm und der weltgrößten computergesteuerten Fontänen-Anlage. Attraktionen der Dubai Mall sind ein 50x20x11 Meter großes Schau-Aquarium, eine Eislaufhalle und die SEGA-Republic. Weitere spektakuläre Bauvorhaben werden derzeit entlang der Sheikh-Zayed-Road umgesetzt, wie das höchste Hotel der Welt, die "Rotana Suites" (ca. 400m). Weiter außerhalb entstehen der weltgrößte Freizeitpark "Dubai Land" und der neue Jebel Ali International Airport and Free Zone.

Entlang der Jumeirah Road, die unweit der Küste verläuft geht es gemächlicher zu. Hier befinden sich auf eine Länge von 20 km verteilt die Jumeirah Mosque, Mercato Mall, der Dubai Zoo, Jumeirah Beach Park, Jumeirah Beach Hotel, Burj Al Arab, Wild Wadi, Madinat Jumeirah und Dubai Marina.

Parks[Bearbeiten]

Verschiedenes[Bearbeiten]

Wild Wadi Water Park

Der Wild Wadi Water Park ist ein sehr moderner Wasserpark für alle Altersgruppen. Die Eintritspreise sind hoch (knapp 60€) und Schliessfächer kosten extra, aber es lohnt sich. Besonders im Hochsommer eine abkühlende Alternative zum warmen Meer. (http://www.jumeirah.com/en/hotels-resorts/dubai/wild-wadi/) Eine Alternative ist ein Tagestrip zum Yas Waterworld in Abu Dhabi.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

  • Allgemeine Tipps

Touristen ist allgemein zu raten Knie und Schultern zu bedecken. In den Restaurants ist es nicht üblich, dass Frauen leicht bekleidet eintreten. Sie sollten sich einen leichten Schal um die Schultern legen, falls sie ein ärmelloses Kleid tragen. Auch Herren in Shorts werden mit merkwürdigen Blicken bedacht.

Günstig[Bearbeiten]

Es gibt viele Cafés, die auch kleine Mahlzeiten anbieten (Art Döner, Pommes, Art Pfannkuchen, ...). Diese sind gut bezahlbar, ebenso die Fruchtshakes und Säfte (sehr empfehlenswert). In diesen Cafés sind nur Männer zu sehen; weibliche Touristen sollten aber kein Problem haben.

Mittel[Bearbeiten]

Alle Restaurants in der Mall of the Emirates

Gehoben[Bearbeiten]

  • Blue Elephant Restaurant Das thailändische Restaurant befindet sich im Al Bustan Rotana Hotel. Ein einmaliges Erlebnis hier wie im Ambiente eines Tai-Dorfes zwischen vielen Orchideen zu speisen. Die Küche ist ebenso hervorragend, wie der Service. Auf der Toilette wird dem Gast das Handtuch gereicht (Stand 2005).
  • Al-Dawaar Drehrestaurant. Das Restaurant findet man im 25ten Stockwerk des Hotel Hyatt Regency. Von hier aus blickt man am Abend auf die beleuchtete Stadt. Die Gourmetspeisen á la Carte sind ebenso zu empfehlen, wie die Büffets.  edit

Ausgehen[Bearbeiten]

In Dubai hat sich in den letzten Jahren ein ausschweifendes Nachtleben entwickelt. Es gibt in den Hotels Nachtclubs oder Bars. In diesen erhält man auch alkoholische Getränke.

Günstig[Bearbeiten]

Mittel[Bearbeiten]

Unbedingt sehenswert ist das Soukh Madinat, in der Nähe des Burj el Arab. Dieser künstliche Soukh hat viele Einkaufsmöglichkeiten (Souvenirs etc.) und auch sehr viele Restaurants bzw. Cafés. Hier kann man einen schönen Blick auf das Burj el Arab erhaschen und sehr schöne Stunden beim Rauchen einer Shisha und dem Genießen eines Marokkanischen Tees verbringen. Die Preise sind sehr günstig. Am Donnerstag Abend ist hier Party angesagt und es ist sehr voll. Viele Europäer/Innen zieht die Disko auf 3 Etagen, sowie die vielen Musikcafés an. Ab 21 Uhr darf man nicht mit landesüblicher Kleidung (Kandoras) in einige Bars. Eine angemessene Kleidung ist nicht vorgeschrieben, jedoch sollte zu sportliche Kleidung (Shorts, Badelatschen) vermieden werden, da ansonsten der Eintritt in einige Lokalitäten verwehrt werden könnte.

Gehoben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Es gibt nicht nur vier und fünf Sterne Hotels. Es gibt "Stadthotels" und "Strandhotels". Die Strandhotels verfügen fast auschließlich über Privatstrände, die sie teilweise gegen Eintritt auch für Nichthotelgäste öffnen. Es gibt auch öffentliche Strände.

Günstig[Bearbeiten]

  • Youth Hostel Association U.A.E., +971 4 2988151 (), [6]. checkout: 24. Die Jugendherberge hat mehrere Lokationen in und um Dubai. Die Hauptlokation liegt östlich vom Flughafen, rund 400m südlich vom Supermarkt "LuLu Center", und ist gut ans Busnetz angeschlossen. Es ist die einzige wirklich günstige Unterkunft; incl. Frühstück, Bettzeug und Klimaanlage. Das Personal spricht nicht sonderlich gut Englisch, daher wichtige Absprachen nochmal mit komplett anderer Formulierung rückbestätigen. Ein Transfer zum Flughafen kostet 20 AED.  edit
  • Shalimar Park Hotel Dubai , Frijal Murar Deira, Dubai, United Arab Emirates, [7].Zimmer ab €50.
  • Hotels, Ferienwohnungen und Bed & Breakfast , Hotelsuche in Dubai, United Arab Emirates, [8].Unterkunft ab €30.

Mittel[Bearbeiten]

Gehoben[Bearbeiten]


  • Burj al Arab, +971 (4)/ 3017777 (, fax: +971 (4)/ 3017000), [10]. . Wenn man sich auch nicht die Nacht in diesem 7* Hotel leisten kann, einen Besuch ist es allemal wert. Für ca 50 US-Dollar kann man sich für ein paar Stunden wie in 1001 Nacht fühlen. Hinweis: Im Juni 2005 wurde der Zugang nur mit Reservierung eines Zimmers oder Tisches in einem der Restaurants gewährt. Im Burj al Arab (Turm der Araber, das Word Burj wurde zur Zeit der Kreuzzüge vom deutschen Wort Burg entlehnt) werden auch soziale Anlässe der Einheimischen (z.B. Abschlussfeier der High School) durchgeführt.  edit
  • Sheraton Jumeirah Beach Resort & Towers, Al Sufouh Road, +971 (4)/ 3995533 (, fax: +971 (4)/ 399 5577), [11]. Das Hotel liegt direkt am Strand. Es ist etwas weit von der Innenstadt entfernt aber dafür fährt ein kostenloser Shuttle mehrmals in die City. Der Strand ist sehr gepflegt und der kleine Hotelpool im Garten der begrünten Anlage verfügt über freundliches Barpersonal. Der Frühstücksraum ist recht laut und gleicht einer Mensa, da sehr viele Gäste bewirtet werden müssen, dafür ist das Personal sehr nett und zuvorkommend.  edit
  • Jumeirah Beach Hotel, +971 (4)/ 3480000 (, fax: +971 (4)/ 3016800), [12]. Die Inneneinrichtung des Hotels spiegelt die Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft wieder. Vom Strand aus hat man einen hervorragenden Blick auf das berühmte Burj al Arab Hotel.  edit

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Dubai ist mittlerweile die Boom-Town in der Welt und auch deren größte Baustelle. Das Emirat plant für die Zeit nach dem Öl; Und das Geld aus der arabischen Welt suchte nach den Anschlägen vom 11.September 2001 ein Ersatzziel für die aus der Mode geratenen USA. Die Skyline kann inzwischen problemlos mit der von Manhattan mithalten.

85 % der in Dubai lebenden Menschen sind Einwanderer, in erster Linie aus Schwarzafrika und Zentralasien. Vor einem Auswandern aus Mitteleuropa muß jedoch gewarnt werden. Teilweise gut ausgebildete Inder und Südafrikaner bestimmen das Lohnniveau. Sie leben in einfachsten Vorstadt-Wohncontainern mit einem Monatsgehalt von 200 Euro, das oft nicht einmal ganz ausbezahlt wird. Niemand wartet in Dubai auf Europäer. Bis auf wenige Spezialberufe werden keine Arbeitskräfte benötigt. Wer kein konkretes Angebot hat, sollte dort nicht sein Glück versuchen.

Sicherheit[Bearbeiten]

Man fühlt sich sehr sicher. Die Wagen der Polizei sind übrigens wie früher in Deutschland grün-weiß lackiert.

Rufnummer der Polizei ist 999.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Man muss sich darauf einstellen, dass in Dubai die Innenräume auf ungefähr 18 Grad heruntergekühlt werden. Bei Außentemperaturen von teilweise über 50 Grad (in den Monaten Juni bis September) kann dies zu Kreislaufproblemen und Erkältungen führen. Ansonsten kann man in den Straßencafes, Restaurants etc. alles bedenkenlos essen oder trinken.

Klarkommen[Bearbeiten]

Im Gegensatz zu christlich geprägten Regionen der Welt ist nicht der Sonntag, sondern der Freitag der freie Tag der Woche. So ist während der Freitagsgebete bis Mittags der Großteil des Öffentlichen Nahverkehrs (staatliche Transportbehörde RTA) lahm gelegt (auch die Metro zum Flughafen) und die Geschäfte öffnen später.

Kommunizieren[Bearbeiten]

Rund um Dubai ist das Telefonieren mit Mobiltelefonen möglich. Oft auch viele Kilometer tief in der Wüste gibt es noch gute Feldstärke und man bleibt voll erreichbar. Die Gebühren bewegen sich im Bereich von rund €3-4/min. Grund dafür ist, dass es bisher bloss einen (staatlichen) Anbieter gibt: etisalat. Ab März 2007 gibt es mit "du" einen zweiten Anbieter, was evtl. für etwas Bewegung bei den Preisen sorgen wird.

Bei internationalen Anrufen aus dem Hotel sind es noch höhere Gebühren.


Wer als Tourist mehr als nur 1-2 kurze Gespräche vom Handy nach Hause führen möchte, sollte den Kauf einer einheimischen Prepaid-SIM-Karte in Erwägung ziehen: die Kosten für Gespräche nach D/A/CH betragen damit maximal nur rund 40 Eurocent/Minute. Die beiden Mobilfunk-Betreiber der V.A.E. halten spezielle Angebote für Touristen bereit:

  • Etisalat - Produkt Ahlan - 90 Dirham - erhältlich im Duty Free Shop der Ankunftshalle im Flughafen Dubai
  • du - Produkt Visitor Mobile Line - 70 Dirham - erhältlich am Kiosk von Telefonika in der Ankunftshalle des Flughafens Dubai


Für den Internet-Zugang gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Direkt aus dem Hotelzimmer. Preise um die 40 Dirham pro Stunde oder 100 Dirham pro Tag
  • Manchmal gibt es in der Hotellobby kostenlosen Internet-Wireless-LAN-Zugang
  • Internet-Cafés, die vor allem in der Innenstadt zu finden sind (manchmal ein wenig versteckt in Seitenstraßen, einfach Leute fragen), bieten schnelle Zugänge für 4-6 Dirham pro Stunde an.
  • In einem Café, dass eine Wireless LAN anbietet unter dem Label "i-Zone" (Betreiber ist auch hier wieder die staatliche "etisalat"). Wird angeboten in zahlreichen Malls, in den Starbucks-Läden. Kosten: 120 Dirham für 12 Stunden, die stückweise genutzt werden können. Bandbreite (gemessen): 111 kbit/sec Download.

Leider gibt es nur sehr wenige offene, kostenlose Wireless-LAN.


Die VAE sind einer der Staaten, der Zensur betreibt. So werden bestimmte Web-Sites (wie z.B. die der BILD-Zeitung, nicht jedoch das schweizerische Pendant BLICK) geblockt. Auch die englischsprachigen Tageszeitungen sind brav auf Regierungskurs. Dennoch wurde im 2006 etwas mehr Kritik zugelassen.

Weiter geht's[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]






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