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Dresden
[Bearbeiten] StadtteileDresden gliedert sich in 14 Ortsamtsbereiche:
[Bearbeiten] HintergrundDresden wurde als Stadt erstmal im Jahre 1206 in einer Urkunde Dietrich des Bedrängten erwähnt, in der es um einen Grenzstreit zwischen dem Burggrafen Heinrich II. von Dohna und dem Hochstift Meißen geht. Man kann jedoch annehmen, dass der Platz schon länger von Slawen besiedelt war, aus deren Sprache sich auch das Wort Drježdźany, nach dem altsorbischen ’’Drežďany’’ für Sumpf- oder Auwaldbewohner, ableitet. Das Hochmittelalter war auch für die junge Stadt an der Elbe eine Zeit der Blüte und so wird Dresden im Jahre 1216 in einer Urkunde des Marktgrafen von Meißen, zu dessen Besitzungen es damals gehörte, erstmal als "civitas" also "Stadt" bezeichnet. Die große europäische Pest der Jahre 1349 und 1350 warf die Entwicklung aber genauso zurück wie die Belagerung und teilweise Zerstörung durch die Hussiten. Einen wichtigen Wendepunkt markiert das Jahr 1485, in dem die Wettiner Dresden zu ihrem ständigen Hauptsitz machten, was auch bis 1918 so blieb. Unter der Ära von Kurfürst Johann Georg II. in den Jahren 1656-1679 entstanden prachtvolle barocke Bauten sowie der Große Garten und erste Manufakturen. 1694 trat Kurfürst Friedrich August I., vorwiegend unter dem Namen August der Starke bekannt, seine Herrschaft am Dresdner Hofe an. Damit begann die klassische Geschichtsperiode Dresdens, welche bis zum Beginn des Siebenjährigen Krieges andauerte. Keine andere Epoche war vom kurfürstlichen Hof so bestimmt wie die Regierungszeit Augusts des Starken. Höchste kunsthandwerkliche und künstlerische Leistungen spiegelten sich in den prunkvollen Barockbauten wider, welche in großer Anzahl zu dieser Zeit entstanden. Großzügige Hoffeste repräsentierten Kunstverständnis und gleichzeitig Machtverlangen. Mehrere Lustschlösser und -gärten entstanden. Mit dem Erwerb der polnischen Königskrone machte August der Starke Dresden zu einer Residenzstadt höchsten europäischen Ranges. Auch der technologische Fortschritt hielt bald Einzug, etwa in Form der ersten Ferneisenbahnverbindung in Deutschland zwischen Dresden und Leipzig. Bestimmend während der industriellen Revolution waren jedoch nie die schweren Industriezweige, sondern die Opto-, Elektro- und feinmechanische Industrie, was übrigens bis heute gilt. Ein Großteil der klassischen und barocken Bebauung des Stadtkerns fiel den Bombenangriffen im Februar 1945 zum Opfer. In dem Feuersturm kamen zwischen 20.000 und 40.000 Menschen ums Leben und fast die gesamte Altstadt wurde zerstört. Während der Zeit des kalten Krieges legte die DDR-Führung wenig Wert auf die Wiederherstellung der historischen Bausubstanz. Stattdessen wurden schnell und möglichst preiswert Wohnungen und breite Straßen im bekannten sozialistischen Stil zwischen die Reste gebaut. Weil die Dresdner jedoch ihre Stadt lieben, konnten sie nach jahrelangem Druck die vollständige Restaurierung wichtiger Gebäude wie der Semperoper durchsetzen, die 1987 fertiggestellt wurde. 1989/1990 war Dresden ein Zentrum des gewaltlosen Umsturzes in der DDR. Das Jahr markiert auch den Startpunkt für ein umfangreiches Wiederaufbauprogramm, das Dresden heute nach über 15 Jahren wieder zu einer der schönsten Großstädte Europas gemacht hat. Den architektonischen und auch emotionalen Höhepunkt des Aufbaus markiert sicher die wieder erstandene Frauenkirche im Herzen der Stadt. [Bearbeiten] Anreise[Bearbeiten] FlugzeugDer Flughafen Dresden International (DRS) ist ein internationaler Verkehrsflughafen etwa 9 km nördlich der Innenstadt. Er verfügt über Verbindungen zu einigen europäischen Städte- und Urlaubszielen und wird auch aus dem deutschsprachigen Raum direkt angeflogen:
Im Tiefgeschoss des Terminals befindet sich der S-Bahnhof, von dem die S-Bahn-Linie 2 alle 30 Minuten ins Stadtzentrum bzw. wochentags weiter bis nach Pirna verkehrt. Hier moderne Niederflurzüge mit denen auch Reisende mit Gepäck bequem anreisen können. Der Fahrpreis entspricht einem normalen 1h-Ticket. Am Automaten können aber auch gleich die eventuell günstigeren Tageskarten erworben werden. Eine Tarifübersicht gibt es auf den Seiten des Verkehrsverbundes Oberelbe. [Bearbeiten] Bahn
Direkte Zugverbindungen gibt es:
Darüber hinaus bestehen direkte Nachtzugverbindungen nach Zürich, Amsterdam, Wien und Budapest. 2006 wurde der Hauptbahnhof nach umfangreichen Bauarbeiten wieder eingeweiht. Nun besitzt er eine neue Empfangshalle und ein lichtdurchlässiges Teflon-Dach. Vom Hauptbahnhof aus erreicht man die historischen Bauwerke Dresdens über die belebte Einkaufsmeile Prager Straße zu Fuß.
[Bearbeiten] BusDie Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) betreiben im Stadtgebiet ein dichtes Netz von Bussen, Straßenbahnen und Elbfähren sowie die beiden Bergbahnen im Stadtteil Loschwitz. Darüber hinaus gibt es für Fahrten in's Umland den Verkehrsverbund Oberelbe. [Bearbeiten] AutoDresdens wichtigste Autobahn ist die A4, die im Osten nach Bautzen, Görlitz, Breslau, Kattowitz und Krakau, sowie im Westen nach Chemnitz, Erfurt und Frankfurt am Main führt. Im Norden der Stadt mündet die A13 aus Richtung Berlin und Cottbus auf die A4. Die A17 beginnt südlich der Elbe an der A4 und führt zur Zeit bis Usti nad Labem. Sie soll später bis Prag verlängert werden. Etwas westlich von Dresden, bei Nossen, zweigt von der A4 die A14 in Richtung Leipzig, Halle (Saale) und Magdeburg ab. Das Trampen in Dresden ist deutschlandtypisch gut möglich. Ankommend hat man es recht leicht von einer der vorgelagerten Autobahntankstellen ein direkten Lift in die Stadt zu bekommen. Zur Abreise fährt man wegen der großen Entfernung zur Stadt am Besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln direkt zu einer Autobahnauffahrt. Die beste Hitchbase ist 100 m (in Fahrtrichtung) hinter der Bushaltestelle Zschonergrundstraße (Linie 94). Mit Schild direkt hinter die Ampel wird man gut und lange gesehen, eine kleine Waldeinfahrt ermöglicht das Halten. [Bearbeiten] SchiffDie Ausflugsdampfer der Sächsischen Dampfschifffahrt verkehren von Dresden elbaufwärts bis an die Tschechische Grenze in Bad Schandau und elbabwärts bis Meißen. [Bearbeiten] MobilitätBesonders das historische Stadtzentrum kann man bequem und am einfachsten zu Fuß erkunden. Für einen Spaziergang an den wichtigsten Gebäuden entlang muss man nicht viel mehr als zwei Stunden einplanen. Bequemer geht's mit einem Fahrrad, das kann man an 30 Verleihpunkten mieten, von nextbike für 1,- € pro Stunde oder 8,- Euro pro Tag. Rikscha: Wer sich bequem chauffieren lassen möchte, kann sich auch ein Fahrradtaxi rufen. Zum Angebot zählen hier Taxifahrten und individuelle Stadtrundfahrten. Dresden verfügt über ein exzellentes und sehr zuverlässiges Nahverkehrssystem, das von den DVB betreut wird. Allein das Straßenbahnnetz mit 12 Linien erstreckt sich über 200 km Gesamtlänge. Fahrpreise: Der Einzelfahrschein beträgt 2,- € pro Person und für Kinder von 6-14 Jahren 1,40 €. · Empfehlenswert ist eine Tageskarte zu 5,50 € oder Familientageskarte zu 8,- €, die auch auf den (gelben) Fähren etwa am Schloss Pillnitz akzeptiert wird (Stand 1.11.2012). Für alle Nachtschwärmer interessant: In Dresden fahren die meisten Straßenbahnlinien und wichtige Buslinien die ganze Nacht hindurch. Ab 22.45 Uhr finden bis 1.45 Uhr alle 30 Minuten, dann um 2.25, 3.35, 4.45 sogenannte Postplatztreffen statt bei den sich die meisten Linien am Postplatz sammeln. Zu Linien, die nicht über den Postplatz verkehren gibt es Anschlüsse in der ganzen Stadt. Die Anschlüsse werden für gewöhnlich auch bei Verspätungen abgewartet. Bei Problemen hilft die Service-Nummer 857-1011, die nachts in die Leitstelle geschaltet ist, weiter. An Wochenenden gibt es auf zahlreichen Linien um 1.15 und 2.25 zusätzliche Regionalbusse in das Dresdner Umland. Diese Busse haben ebenfalls Anschluss vom Postplatz. Die DVB verbinden alle wichtigen und touristisch interessanten Punkte der Stadt. Empfehlenswert ist eine Familien- oder Tageskarte, die auch auf den (gelben) Fähren, etwa am Schloss Pillnitz, und in der S-Bahn akzeptiert wird. Mit einer Tageskarte erhält man außerdem einen ermäßigten Tarif für die Bergbahnen. S-Bahn: Die Doppelstockzüge sind ideal um die nähere Umgebung von Dresden kennen zu lernen. Die S1 erschließt das gesamte Dresdener Elbtal, so zum Beispiel die Porzellanstadt Meißen, die Villenstadt Radebeul mit dem Karl-May-Museum und der täglich dampfbetriebenen Schmalspurbahn zum barocken Jagdschloss Moritzburg sowie nach Radeburg. In Dresden hält die S-Bahn unter anderem am Neustädter Bahnhof, in Mitte und am Hauptbahnhof. Es folgen Heidenau, wo es Bahnanschluss ans Osterzbebirge gibt, die Städte Pirna und Wehlen, Kurort Rathen mit den Basteifelsen, Königstein mit seiner Festung und schließlich Bad Schandau, der beliebte Erholungsort in der Sächsischen Schweiz. Die S-Bahn endet in Schöna, direkt an der tschechischen Grenze. Mit der Fähre nach Hřensko und tschechischem Bus ist es von dort aus sogar möglich, sehr preisgünstig nach Děčín weiterzureisen, die Busverbindungen sind allerdings recht selten. Die S1 und S2 (Flughafen - Dresden - Pirna) fahren jeweils im 30-Minuten-Takt und ergänzen sich zwischen Dresden-Neustadt und Pirna zu einem 15-Minuten-Takt. Die S3 (Tharandt - Freital - Dresden) endet am Hauptbahnhof und fährt ebenfalls im 15-Minuten-Takt. Die überteuerte Dresden City-Card 2013 (2 Tage zu 26,- €, für Familien 48,- €) oder Dresden Regio Card (5 Tage zu 77,- / 104,- €) lohnt nur, wenn man mindestens 2 Museen der Staatlichen Kunstsammlungen besuchen will. Außer dem Historischen Grünen Gewölbe sind diese bei den Mehrtageskarten enthalten. Von mehreren Punkten im Stadtzentrum aus starten praktisch den ganzen Tag lang die üblichen Stadtrundfahrten. Einige bieten dabei eine HopOn-HopOff-Karte an, mit der man an allen Stationen der wie ein Linienbus verkehrenden Rundfahrt beliebig oft ein- und aussteigen kann. Wer eine individuelle Stadtrundfahrt bevorzugt, kann dies mit einem Stretch-Trabi tun. Auto: Dresden ist eine Stadt mit gut einer halben Million Einwohnern. Auch wenn es keine echten Engpässe oder stundenlangen Staus mehr gibt, sollte man die City oder die Ausfallstraßen zur Hauptverkehrszeit meiden. Es gibt ein gut funktionierendes Parkleitsystem in der Innenstadt, auf dem die Anzahl der verfügbaren Parkplätze angegeben wird. Es ist generell kein großes Problem, einen Parkplatz zu finden, aber man wird immer dafür zahlen müssen. Direkt in der City kostet eine Stunde Parken zwischen einem und zwei Euro. Fahrrad: Der Drahtesel erfreut sich zunehmender Beliebtheit und ist gerade in der warmen Jahreszeit eine gute Alternative zu Bus und Bahn. Es können jedoch nur Stecken durch die Stadt mit ausgebauten Radwegen empfohlen werden, die bei Umbauten inzwischen stets mit geplant werden. Nebenstraßen sind oft mit Kopfsteinpflastern und Schlaglöchern recht ungünstig für Radfahrer. Besonders empfehlenswert ist der Elberadweg, der nur nicht motorisierten Besuchern offen steht. Fahrräder kann man an zahlreichen Punkten mieten. [Bearbeiten] SehenswürdigkeitenSchon Victor Klemperer und Erich Kästner haben immer wieder die Schönheit von Elbflorenz beschrieben. Da es in der Stadt praktisch nie eine Schwerindustrie gab, haben sich prächtige Bauten und großzügige Grünanlagen im Laufe der wechselhaften Geschichte zu einem einzigartigen Stadtbild vermischt. Dresden bietet heute viele Sehenswürdigkeiten, vor allem Geschichts- und Kunstinteressierte kommen hier auf ihre Kosten. Alle Museen und Kunstsammlungen sind unter dem Dach der Staatlichen Kunstsammlungen zusammengefasst. Für Touristen gibt es eine Dresden Card, die z.B. für 48 Stunden freie Fahrt mit den öffentlichen Nahverkehrsmitteln sowie Eintritt in die meisten Museen beinhaltet (15 Euro). [Bearbeiten] Kirchen / Gotteshäuser
[Bearbeiten] Schlösser, Paläste und ParksSachsen ist nie eine Großmacht wie etwa Österreich oder Preußen gewesen. Vielleicht gerade deshalb demonstrierten die Wettiner und ihre Nachfahren, die Dresden im Jahr 1485 zu ihrem Hauptsitz machten, Reichtum, Kultur und Macht durch die Anlage oder den Ausbau wunderschöner, noch heute erhaltener Schlösser und Parks. Dazu gehören:
[Bearbeiten] Bauwerke[Bearbeiten] Altstadt
[Bearbeiten] Neustadt
[Bearbeiten] DenkmälerAuf der Neustädter Seite steht das berühmte Standbild "Der goldene Reiter". Am einfachsten erreicht man es bei einem Spaziergang über die Augustusbrücke, direkt von der Hofkirche und dem Platz vor der Semperoper aus. Kunst- und Kulturinteressierte finden gleich schräg gegenüber des Reiters das Japanische Palais, in dem sich heute das Völkerkundemuseum befindet. [Bearbeiten] Straßen und Plätze
[Bearbeiten] Parks und Gärten
[Bearbeiten] Für Eisenbahnfreunde
[Bearbeiten] Museen[Bearbeiten] VerschiedenesDas Dresdner Elbtal gehörte mit seinen drei in die Weinhänge integrierten Schlösser von 2004 bis 2009 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Bau einer vierspurigen Autobrücke über das Elbtal führte zur Aberkennung. Karl August Lingner hatte sich zielsicher das mittlere der Elbschlösser als Residenz ausgesucht. Er, den die geniale Vermarktung des Mundwassers Odol Anfang des 20. Jahrhunderts zum Millionär gemacht hatte, war gleichzeitig enthusiastischer Aufklärer der Bevölkerung in gesundheitlichen Belangen, wovon auch das Hygienemuseum in der Stadt zeugt. Nach einem Bummel durch die Altstadt empfiehlt es sich einen Blick in das historische Dresden von 1756 zu werfen. Im Stadtteil Reick (bequem mit der S-Bahn zu erreichen) befindet sich das Panometer [9] mit einem Panoramabild des Künstlers Yadegar Asisi. Seit 2000 lässt Volkswagen in der Gläsernen Manufaktur den Phaeton mit eher mäßigem Erfolg produzieren. Nichtsdestotrotz lohnt sich ein Besuch dieser Fabrik. Zu jeder vollen Stunde findet bis 18:00 Uhr eine etwa einstündige Führung (5 Euro) statt. In der Neustadt befindet sich der, nach eigenen Angaben, schönste Milchladen Deutschlands. Der Laden der Pfunds Molkerei im Erdgeschoss ist mit handgemalten Fliesen von Villeroy & Boch gefliest. Im Laden gibt es auch heute noch internationale Käsevariationen zu kaufen und im ersten Geschoss befindet sich ein Restaurant.
Die Dresdner mögen ihre Brücken, weil sie die Elbe lieben. Eine hat es ihnen dabei besonders angetan, das Blaue Wunder. Die blau gestrichene, aus Stahl konstruierte Hängebrücke war bei ihrer Fertigstellung im Jahre 1893 einzigartig, daher auch ihr Name, weil sie nur von Nieten zusammengehalten wird. Am besten kann man die Aussicht bei einem Kaffee auf dem Luisenhof, dem Balkon Dresdens, genießen. Man erreicht ihn mit der Standseilbahn vom Körnerplatz aus. [Bearbeiten] Aktivitäten[Bearbeiten] Führungen und Touren
[Bearbeiten] Feste und Festivals
[Bearbeiten] Sächsische DampfschifffahrtDresden ist die Heimat der ältesten und größten Dampfschiffflotte der Welt. Zur sogenannten "Weißen Flotte" gehören neben einigen modernen Schiffen auch klassische Schaufelraddampfer, die zwischen 75 und 125 Jahre alt sind. Besonders Tagestouristen nehmen gern das Angebot einer etwa zweistündigen Rundfahrt durch das Dresdner Elbtal wahr. Die Tour startet direkt im Stadtzentrum an der Brühlschen Terrasse. Daneben gibt es aber auch einen regulären Linienbetrieb, der die Strecke zwischen Meißen und der Tschechischen Republik abdeckt. Weitere Infos über Touren, Rundfahrten und Preise findet man auf der Seite der Sächsischen Dampfschifffahrt. [Bearbeiten] Konzerte und KinoDresden ist inzwischen bekannt für seine umfangreiche Kino-Szene, die vor allem durch eine Vielzahl größerer und kleinerer Programmkinos mit Arthouse-Programm geprägt ist. Es gibt drei große Multiplex-Kinos:
Neben den Großkinos gibt es auch eine Reihe sehr erfolgreicher Programmkinos:
Neben dem klassischen Kinobetrieb gibt es vor allem im Sommer eine Vielzahl von Open-Air-Spielorten. Der bekannteste und mit Abstand größte sind die Filmnächte am Elbufer. Sie finden jedes Jahr zwischen Juni und August am nördlichen Elbufer zwischen Carolabrücke und Augustusbrücke statt, direkt gegenüber der historischen Altstadt. Das OpenAir-Kino fasst rund 5000 Gäste. Bei den Filmnächten am Elbufer sind dann während des ganzen Sommers aktuelle und ältere Filme zu sehen. Daneben treten auf der Bühne Bands wie die Ärzte, REM oder Alanis Morissette auf. Karten gibts auf der Website im Vorverkauf oder an der Abendkasse. Für Konzerte sollte man jedoch rechtzeitig buchen. [Bearbeiten] EinkaufenWie in jeder größeren Stadt finden sich auch in Dresden zahlreiche Möglichkeiten Geld auszugeben. Die größte Einkaufsmeile befindet sich im Stadtzentrum und reicht vom Dresdner Hauptbahnhof über die Prager Straße bis hin zum Altmarkt. Hier findet man neben Karstadt, C&A auch SportCheck, Saturn, H&M und die anderen üblichen Verdächtigen. Exklusive Geschäfte teurer Marken befinden sich rund um die Frauenkirche. Direkt an der Autobahnabfahrt Neustadt liegt unübersehbar der Elbepark, wo sich neben den üblichen Einkaufsmöglichkeiten (Höffner, MediaMarkt ...) auch eine IKEA-Filiale befindet. Ein besonderer Tipp ist die Dresdner Neustadt nördlich des barocken Stadtkerns. Man erreicht die Gegend mit dem öffentlichen Nahverkehr, indem man an der Haltestelle Albertplatz aussteigt und die Alaunstraße hinauf schlendert. In dem sehr alternativ angehauchten Viertel findet sich eine hippe Mischung aus Punks und Juppis, Studenten und älteren gesetzten Herren. Die teils sehr kleinen Klamottenläden sind dort eine Mischung aus den allerneuesten Trends und dem allerletzten Zeug von vorgestern, eben etwas anders. Auch ein Gang durch das Antik-viertel lohnt sich. Dresdens Antik-viertel befindet sich im Barockviertel, z.B. Antik Brocante in der Heinrichstraße. [Bearbeiten] Märkte
[Bearbeiten] Küche[Bearbeiten] GünstigWie überall sonst auch gibt es die übliche Auswahl an schnellen und preiswerten Gerichten. In der Innenstadt ist es kein Problem, eine Bratwurst oder Asiamenü zu finden. Unter Kennern gelten die Dresdner Döner als die besten des Landes. Und die besten Döner der Stadt findet man in der Dresdner Neustadt. Eine Übersicht über die aktuellen Mittagstisch- und Tagesessensangebote in der Äußeren und Inneren Neustadt sind auf der Website middagstisch.de zu finden. [Bearbeiten] MittelIn der mittleren Preislage ist die Anzahl der Restaurants kaum überschaubar. Für Touristen besonders interessant sind:
[Bearbeiten] Gehoben
[Bearbeiten] AusgehenIn der Dresdner Neustadt gibt es eine Vielzahl von Kneipen und Bars. Das Angebot reicht von regelrechten Diskotheken mit Themenbereichen bis hin zu Hinterhofspelunken. Manchmal ist auch etwas Mut gefordert, weil nicht alles von außen schick aussieht. Die folgende Liste bietet eine kleine Auswahl und ist alles andere als vollständig:
[Bearbeiten] StudentenklubsEine Sonderstellung unter den Kneipen nehmen die Dresdner Studentenklubs ein, die teilweise schon auf eine beträchtliche Tradition zurückblicken können. Die meisten Clubs sind eingetragene Vereine. Das Angebot an Getränken und Cocktails ist dementsprechend preiswert und von oft überraschend guter Qualität.
[Bearbeiten] Mittel
[Bearbeiten] DiskothekenGrößere Diskotheken und Clubs finden sich vor allem im Stadtteil Industriegelände. Auf der heutigen Werner-Hartmann-Straße (früher "Straße E") befinden sich neben dem gleichnamigen Komplex "Straße E" noch viele weitere, die größtenteils in früheren Fabrikhallen untergebracht sind. Das Industriegelände ist mit den Straßenbahnlinien 7 (mit Nachtverkehr) und 8 sowie der S-Bahn erreichbar - Haltestelle "Industriegelände" bzw. Bahnhof "Dresden-Industriegelände". [Bearbeiten] UnterkunftGünstig In Dresden gibt es mehrere Jugendherbergen und Hostels, die besonders für den schmalen Geldbeutel geeignet sind. Hier kann man ab etwa 12€ pro Nacht und Person unterkommen. Eine Liste mit Adressen und Preisen findet sich hier. Die Älteste Jugendherberge Dresdens findet man in der Südvorstadt unweit vom Hauptbahnhof Jugendherberge Rudi Arndt Seit kurzem gibt es ein baby- und kleinkindgerechtes Hostel Family Hostel Dresden am Rande des Szeneviertels Neustadt. Außerdem gibt es komplett eingerichtete Ferienwohnungen, in denen man preiswert übernachten kann. Hotels Das Angebot an Hotels und Pensionen ist für eine Großstadt typisch reichhaltig. Eine Liste mit verschiedenen Unterkunftsmöglichkeiten findet man [http://www.dresden-tourist.de/ bei der Dresden-Information. [Bearbeiten] CampingIn der Umgebung von Dresden gibt es einige Campingplätze. Sehr empfehlenswert ist der kleine Platz am Kötitzer Badesee in Coswig [13] mit guter S-Bahn Anbindung nach Dresden. Nach einem anstrengenden Stadtbesichtigungstag lässt es sich hier prima baden (für Camping-Gäste kostenlos). Außerdem fließt die Elbe nebst zugehörigem Radweg direkt hinter dem Zelt vorbei. Ideal für Leute, die das Rad dabei haben. Die Stadtzentren von Dresden und Meißen sind je ca. 15km entfernt. Ebenfalls mit Bademöglichkeit, aber nicht ganz so verkehrsgünstig liegt der Campingplatz Bad Sonnenland in Friedewald. Von hier hat man es dafür nicht weit bis zum Schloss Moritzburg. Etwas versteckt findet man direkt im Zentrum einen Wohnmobil Stellplatz zwischen Großem Garten und Rathaus. [Bearbeiten] LernenDie Volkshochschule Dresden bietet zweimal pro Jahr ein umfangreiches Kursprogramm an. Ein Studium ist an der TU Dresden in vielen Wissenschaftszweigen möglich. Weitere Studienmöglichkeiten bietet die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH). Außerdem bietet die TU Dresden zusammen mit AMD, Infineon und ZMD jedes Jahr im September die Sommerschule Mikroelektronik an. Studenten der Ingenieurswissenschaften können sich während einer Woche über den aktuellen Stand der Halbleitertechnologie informieren. Zusätzlich gibt es ein kulturelles Rahmenprogramm.
[Bearbeiten] BibliothekenDie Sächsische Staats- und Universitätsbibliothek - SLUB Der Neubau der Bibliothek ist nicht nur, aber auch etwas für Architekturfans. Der unterirdische, zentrale Lesesaal ist das Herzstück des Baus. Das Buchmuseum ist als ständige Ausstellung Montags bis Samstags von 9.00 - 16.00 Uhr geöffnet. Führungen finden Mittwoch um 16.00 Uhr und Samstag um 14.00 Uhr statt. Sowohl Eintritt als auch Führung sind kostenlos. Mit der Busline 61 bis zur Haltestelle SLUB. [Bearbeiten] ArbeitenWie überall in den neuen Bundesländern ist auch in Dresden die Arbeitslosigkeit hoch (9,3% im April 2013). Im Vergleich zu anderen Regionen ist jedoch gerade in den letzten Jahren ein leichter Aufwärtstrend zu verzeichnen. Durch massive Subventionen und eine kluge Standortpolitik gelang die Ansiedlung vor allem von High-Tech-Unternehmen wie AMD und Infineon. [Bearbeiten] SicherheitDresden gehört im Bundesvergleich zu den sichersten Städten Deutschlands und nimmt bei schweren Verbrechen den drittbesten Platz in der Statistik ein. Dennoch sollte man gerade in großen Menschenmengen in touristischen Gegenden auf seine Wertgegenstände achten und besonders nachts dunkle Ecken meiden. Eine offene Neonaziszene gibt es defacto nicht, wovon die vielen internationalen Touristen in Dresden zeugen. In Nebenstraßen der Äußeren Neustadt kommt es nachts gelegentlich zu kleineren Sachbeschädigungen an parkenden Autos, gerade an Wochenenden ist es sicherer, etwas weiter außerhalb oder in einem Parkhaus zu parken. Die Louisenstraße ist inzwischen videoüberwacht. [Bearbeiten] Gesund bleiben[Bearbeiten] KlarkommenZeitungen / Zeitschriften Es gibt zwei Tageszeitungen in Dresden: die Dresdner Neuesten Nachrichten und die auflagenstärkere Sächsische Zeitung. Mehrere monatlich erscheinende Stadtmagazine enthalten Termine für Veranstaltungen in und um Dresden. Kostenlos zur Verfügung stehen Fritz und Dresdner, Blitz und Prinz, wobei die letzten beiden deutschlandweit mit Regionalausgaben erscheinen. [Bearbeiten] KommunizierenIm Gegensatz zur landläufigen Meinung gibt es kein Sächsisch das von Plauen bis Görlitz gleich klingt. Tatsächlich wird weder in Plauen noch in Görlitz nach sächsischer Mundart parliert, weil beide zu anderen Dialektbereichen gehören, aber das ist eine andere Geschichte. Touristen von außerhalb werden sich vielleicht wundern, wenn sie einen Dresdner über den furchdboren Dialegd in Leipzsch klagen hören. Und tatsächlich gibt es da enorme regionale Unterschiede, zumindest für die Dresdner. Ein richtig breites Sächsisch wird aber in Dresden tatsächlich nicht gesprochen, besonders wenn man es mit den Varianten in Chemnitz und Leipzig vergleicht. Der Dialekt kennt generell keine harten Konsonanten, K klingt also wie G, T wie D. Im Gegensatz zum Bayerischen ist das Sondervokabular jedoch eher klein, was kaum Raum für Verständigungschwierigkeiten lässt. Man sollte sich jedoch nicht verwirren lassen, wenn ein Sachse eine Frage mit Nu Nu bejaht. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kann die Eigenheiten aber auch nocheinmal hier nachlesen. [Bearbeiten] Weiter geht'sDresden ist nicht nur als Ziel selbst lohnend, sondern bietet sich auch als Ausgangspunkt für Erkundungen im Umland an.
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