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Dominikanische Republik
Die Dominikanische Republik liegt in der Karibik. Sie bildet den östlichen Teil der Insel Hispaniola. [Bearbeiten] RegionenDas Land ist politisch gegliedert in 10 Regionen, diese wiederum unterteilt in 31 Provinzen. Natürliche Gliederung durch die teilweise sehr hohen Gebirgsketten:
[Bearbeiten] Die zehn größten Städte
[Bearbeiten] Weitere ZieleTouristische Ziele befinden sich
Es gibt im Landesinneren viele auch für Touristen sehr reizvolle Landschaften mit hohen Bergen, reißenden Flüssen, Wasserfällen (z.B. Salto de Jimenoa und Salto de Baiguate bei Jarabacoa, Salto El Limón und Salto Río Los Cocos auf Samamá oder Las Cascadas de Damajagua bei Puerto Plata), Höhlen etc. Individuelles Reisen ist auch ohne offizielle Reiseleiter möglich. Anders als in den Hotels zur Steigerung des eigenen Absatzes oft behauptet wird, ist das eigenverantwortliche Reisen auch nicht sehr gefährlich. Es lohnt sich für den etwas erfahreneren Reisenden (am besten in einer kleineren Gruppe) sehr, dieses Land auch im Detail zu entdecken. [Bearbeiten] Nationalparks in der Dominikanischen Republiksiehe Hauptartikel Nationalparks in der Dominikanischen Republik [Bearbeiten] Strände in der Dominikanischen RepublikDer Hauptgrund, in die Dominikanische Republik zu reisen, ist für die meisten sicher ein Strandurlaub. Die Dominikanische Republik kann rund 1.500 km Sandstrand aufweisen, darunter wohl einige der schönsten Strände der Welt. Das Meer wird sowohl auf der Karibikseite im Süden wie auch an der Atlantikküste im Norden nie kälter als ca. 26 Grad Celsius. Schöne Strände findet man an allen Küsten des Landes - im Norden, Osten und Süden.
[Bearbeiten] HintergrundDie Dominikanische Republik ist eine beliebte Destination für (Kurz-)Urlauber aus den USA und Kanada (insgesamt etwa 52%) sowie für Touristen aus Europa (etwa 39%). In den 90er Jahren erwarb sich die Dominikanische Republik in Deutschland einen zweifelhaften Ruf als Billigdestination für anspruchslose All-Inclusive-Touristen - völlig zu Unrecht. Obwohl beispielsweise im Magazin "SPIEGEL" oder in der TV-Sendung "Voxtours" versucht wurde, dieses Bild zu zerstören, ist es weiterhin in vielen Köpfen präsent. Das Land macht etwa die östlichen zwei Drittel der Insel "Hispaniola" (abgeleitet von "La Española" - "die Spanische") aus. (Das westliche Drittel, Haiti - der Name ist abgeleitet aus der Sprache der Arawak-Indianer und bedeutet "bergiges Land" - ist neben Kuba und Bolivien eines der ärmsten Länder Amerikas und touristisch nicht erschlossen.) Die gesamte Insel ist etwas größer als die Niederlande und Belgien zusammen. Jedes der beiden Länder hat rund 9 Millionen Einwohner. Die Bevölkerungsdichte in der Dominikanischen Republik ist etwas geringer, in Haiti etwas höher als in Deutschland. In der Dominikanischen Republik leben rund 500.000 haitianische Immigranten (z.T. als Gastarbeiter, z.T. als "illegale" Einwanderer) und ebenfalls rund 500.000 Menschen, deren Vorfahren Haitianer sind, die aber, weil sie in der Dominikanischen Republik geboren wurden, dort leben dürfen. Rund 800.000 Dominikaner leben in den USA, die meisten in New York, ein Teil auch in Miami. Laut Human Development Report 2006 (basiert auf Daten von 2004) liegt die Dominikanische Republik mit einem HDI (Human Development Index) von 0,793 auf Platz 68 von 177 untersuchten Nationen. (Ab 0,80 gehört ein Land zu den "hochentwickelten Ländern", Deutschland hat einen HDI von 0,932 und liegt auf Rang 21.) Haiti hat einen HDI von 0,482 und liegt damit auf Platz 154 von 177. Mehr Info: [1] [Bearbeiten] Touristische ZieleWährend in den 1990er Jahren vor allem die Nordküste (Playa Dorada) und die Ortschaft Sosua Ziel vieler Deutscher Urlauber war, hat sich der Schwerpunkt des Pauschaltourismus in den Osten in die wenig besiedelten Region um Punta Cana und Bávaro verlagert. Weitere touristische Destinationen sind daneben auch der Norden in der Nähe der Stadt Puerto Plata (Playa Dorada, Costa Dorada und Playa de Long Beach östlich von Puerto Plata, Playa de Maimón, Playa Costambar und Playa de Cofresí westlich von Puerto Plata) und auf der Halbinsel Samaná die Orte Las Terrenas und Las Galeras sowie der Süden östlich der Hauptstadt Santo Domingo, z.B. Boca Chica oder Juan Dolio (besonders auch für dominikanische Kurzurlauber aus der Agglomeration der Hauptstadt). Das beste "karibische" Feeling (weißer Strand, türkisfarbenes Wasser, Kokospalmen) erhält man wohl auf der kleinen Insel "Cayo Levantado" in der Bucht der Halbinsel Samaná und auf der Isla Saona im Südosten, zu erreichen vom Fischerort Bayahibe aus. An der Nordküste gibt es den schönsten weißen Strand und das türkisfarbenste Wasser an der Playa Grande östlich der Stadt Río San Juan. In der Nähe des Flughafens von Puerto Plata liegt der Ort Sosúa, in dem sich während der NS-Zeit ca. 600 deutsche Juden niederließen und Bäckereien, Metzgereien etc. gründeten. "Productos de Sosúa" genießen landesweit einen guten Ruf. Der kleine Ort Cabarete (40 km östlich von Puerto Plata) ist ein sehr beliebtes Ziel von Wellenreitern, Windsurfern und Kitesurfern. Hier finden auch regelmäßig WorldCup-Veranstaltungen in diesen Sportarten statt. Kilometerlange Strände laden zum Reiten oder Spazierengehen ein. In den Höhlen von Cabarete ('Cuevas de Cabarete') ca. 1 bis 2 km vom Zentrum entfernt kann man schwimmen. Alles Leben findet im Ortszentrum statt: abends ist Cabarete ein Paradies zum Essen, nachts zum Tanzen - jeweils direkt am Strand. Die Bucht von Samaná ist im Frühjahr ein beliebtes Ausflugsziel, weil sich dort Wale zur Paarung einfinden, welche man per Bootsausflug sehen kann ... aber aus Rücksicht der Natur bzw. den Tieren gegenüber nicht unbedingt sollte. Whale Watching findet in der Dominikanischen Republik nicht immer unter Einhaltung des nötigen Abstandes zu den Walen statt, was diese bei der Paarung stört. Die Dominikanische Republik hat einige der schönsten Strände der Welt, aber es lohnt sich für den Reisenden auch eine Reise ins gebirgige Hinterland oder ein Kurztrip in eine Stadt, z.B. nach Santiago oder La Vega im Landesinneren. Wasserfälle gibt es auf der Halbinsel Samaná ("Las Cascadas Del Limón"; "Salto Río Los Cocos"), im Norden in der Nähe von Puerto Plata ("Cascadas Damajagua", auch "Las 7 cascadas" genannt) - und im Landesinneren in der Nähe von Jarabacoa und Constanza ("Saltos de Jimenoa", "Saltos de Baiguate", "El Convento") ; dort entspringen auch die vier größten Flüsse des Landes. Die reißenden Gewässer eigenen sich fürs River-Rafting. Höhlen gibt es im Nationalpark "Los Haitises" sowie in Cabarete im Nationalpark "El Choco". Der Südwesten der Insel mit dem Salzsee Lago Enriquillo ist touristisch praktisch nicht erschlossen, für Individualtouristen aber in jedem Fall eine Reise wert. [Bearbeiten] Anreise und Mobilität im Land[Bearbeiten] FlugzeugVon Deutschland aus mit Air Berlin oder Condor ab vielen Flughäfen direkt nach Punta Cana (PUJ), Puerto Plata/La Unión (POP), La Romana (LRM), Santo Domingo/Las Américas (SDQ) oder Samaná/El Catey (AZS). Hinflug ab Deutschland ca. 10 Stunden, Rückflug ca. 8,5 bis 9 Stunden. Bei der Einreise muss eine Touristenkarte für 10,- US$ erworben werden. Je nach Fluggesellschaft oder Reiseanbieter ist sie im Ticketpreis schon inbegriffen oder muss extra erworben werden. Für Flüge innerhalb des Landes gibt es weitere Flugplätze, z.B. in Santo Domingo/Herrera, Santiago de los Caballeroso, Monte Cristi, Sabana de la Mar oder Barahona. [Bearbeiten] BahnBahnverbindungen zur Personenbeförderung existieren auf der Insel nicht. [Bearbeiten] Mobilität
[Bearbeiten] AutoIn der Regel gut ausgebautes Straßennetz. Rechtsverkehr. Autos (Pkw und SUV), Motorräder (Enduros) und Motorroller (werden hier "pasola" genannt) können zu vernünftigen Preisen gemietet werden. Oft sind sie technisch nicht in bestem Zustand. Darüber hinaus gilt es für Ausländer nicht als ungefährlich, ein eigenes Fahrzeug zu führen da die Gerichte beispielsweise bei Unfällen praktisch immer zu Gunsten der Einheimischen entscheiden, und ihnen teils hohe Schadenersatzansprüche zugestehen. Dieser Umstand wird deswegen nicht selten dazu genutzt, Ausländer absichtlich in Unfälle zu verwickeln. Darüber hinaus gilt es, zu berücksichtigen, dass viele Einheimische unter Alkohol- oder Drogeneinfluss am Steuer sitzen. [Bearbeiten] SchiffSeehäfen in der Hauptstadt Santo Domingo an der Südküste und in Puerto Plata an der Nordküste. [Bearbeiten] SpracheOffizielle Landessprache ist Spanisch, wobei das gesprochene Spanisch nicht mit dem in Spanien verbreiteten "Castellano" zu vergleichen ist. Grammatikalisch ist es das lateinamerikanische Spanisch, welches immer auf die 2. Person Plural verzichtet und sie durch die Höflichkeitsform Plural ersetzt, und mündlich de facto oft die 2. Person Singular wie die 3. Person Singular ausspricht. Beispiel: haben - tener
Mehr Info dazu im Wikipedia-Artikel "Dominikanisches Spanisch (de.wikipedia.org/Dominikanisches_Spanisch) Eines der Lieblingswörter der Dominikaner ist bomba.
Genauere Informationen in "Wikipedia" unter "Dominikanisches Spanisch". [2] Es ist ein sehr großer Unterschied, ob man kein Spanisch, kaum Spanisch oder gut Spanisch spricht. Wenn Sie Spanisch sprechen, öffnen sich Ihnen alle Türen und alle Herzen. (Das gilt genauso für Mexiko, Venezuela, Costa Rica, Kuba usw.). Deshalb sollten Sie, wenn Sie wirklich etwas erleben wollen, so viel wie möglich Spanisch sprechen, denn dann sind Sie, wie man so sagt, "mittendrin statt nur dabei". [Bearbeiten] KaufenLandeswährung ist der Dominikanische Peso (Abkürzung: RD$). Wechselkurs (Stand: August 2010): 1 EUR = ca. 46 RD$. In touristischer Umgebung kann man auch außerhalb der Hotels problemlos mit US$, EUR, Schweizer Franken etc. bezahlen. Innerhalb der Hotels ist der Wechselkurs oft nicht sehr gut. In Orten innerhalb touristischer Zentren kann man sicher Geld in Banken oder Wechselstuben tauschen. Auch tauschen manche Restaurantbesitzer oder Supermärkte gern und i.d.R. zu guten Wechselkursen. Vergleichen lohnt fast immer. Manchmal ist das Tauschen auch im Nachbarort günstiger. Beispielsweise tauschen die Wechselstuben in Cabarete immer ca. 2 Pesos ungünstiger für den Kunden als die Kollegen im nur 15 km entfernten Sosúa. Das entspricht einer Differenz von immerhin 5%. In touristischer Umgebung kann man problemlos Geld mit der Maestro-Karte am Bankautomaten abheben; die Menüführung erfolgt wahlweise in Spanisch oder in Englisch; die Auszahlung erfolgt in RD$ zu einem vernünftigen Wechselkurs. Pro Tag und Karte kann man 20.000 RD$ abheben, also ca. 400,- EUR pro Tag. Nicht an allen Automaten kann man 20.000 RD$ auf einmal ziehen; wichtig, da die Gebühren für jede Benutzung berechnet werden. Travellerschecks sind eher unüblich.
Die Preise für Kraftstoffe (Benzin/Diesel) und Gas sind landesweit einheitlich, d.h. anders als in Deutschland gibt es keine Unterschiede zwischen Marken- und freien Tankstellen. Ansonsten sind Preise häufig Verhandlungssache. Man muss leider feststellen, dass die Dominikaner von "Gringos" praktisch und oft auch systematisch immer mehr Geld verlangen als von ihren Landsleuten, und das auch ganz offiziell: wer in Santo Domingo in den Zoo gehen will, zahlt als Dominikaner 100 Pesos, als Ausländer 10 US-Dollar (das sind rund 384 Pesos, Stand Dezember 2011). Bei Museen ist es ebenso, statt 50 oder 60 Pesos verlangen sie von Ausländern 100 oder gar 200 Pesos. Dominikaner(innen), die mit einem Ausländer verheiratet sind oder zusammenleben, werden ebenso zur Kasse gebeten. Auch Menschen aus dem Nachbarland Haiti werden in ähnlicher Weise benachteiligt und schikaniert. In vielen Geschäften finden Sie keine Preisauszeichnungen. Das heißt, der Dominikaner kauft dort u.U. zu einem deutlich geringeren Preis als der Ausländer. Wenn das Geschäft eine Computerkasse hat, gibt es u.U. drei Preise: zum Beispiel "precio 1 = 1750 RD$", "precio 2 = 1500 RD$" und "precio 3 = 1250 RD$". Der Verkäufer kann dann (für den Kunden quasi unsichtbar) wählen zu welchem Preis er verkaufen möchte. Wenn Sie sog. "All-inclusive"-Urlaub machen, erhalten Sie ein farbiges Armband, das nicht ohne Zerstörung abgenommen werden kann. Damit ist man in der gesamten Hotelanlage berechtigt zu essen (Frühstück = "desayuno", Mittagessen = "comida", Abendessen = "cena"), zu trinken ("beber") und evtl. je nach Hotel eine Reihe von Sportarten auszuüben. Bedenken Sie: wenn Sie das Hotel verlassen, werden Sie aus 100 Metern Entfernung als (i.d.R. ahnungsloser) All-inclusive-Tourist erkannt - und entsprechend behandelt. Das geht bei der Preisgestaltung im Laden oder im öffentlichen Verkehrsmittel los - überall zahlen Sie einen deutlich erhöhten Preis. Wenn Sie das sog. plástico irgendwie kurzzeitig bei Ausflügen außerhalb der Hotelanlage verschwinden lassen können, tun Sie das. Vielfach wird in touristischer Umgebung relativ minderwertige Ware angeboten und dabei suggeriert, dass es eben im Land keine andere Ware als die angebotene gebe. Es gibt jedoch große Geschäfte (z.B. Supermärkte) nach höchstem europäischem Standard, vor allem in Santo Domingo und Santiago. Dort gibt es z.B. auch erstklassig ausgestattete Baumärkte - in Santo Domingo die "Ferretería Americana", in Santiago "Ochoa" ("8A"), "Hache" ("H") oder "El Bellón", die in Sachen Technik wirklich alles führen, was das Herz des Mitteleuropäers begehrt. Tip für eine Shopping-Tour im Norden Für Touristen an der Nordküste lohnt sich sehr eine Shopping-Tour in eine schöne dominikanische Kleinstadt (ca. 63.000 Einwohner) im Landesinneren - nach Moca. Moca ist touristisch noch unverbraucht - Sie werden kaum einen Nicht-Dominikaner sehen. Vorteil: die Preise sind sehr niedrig, die Qualität ist i.d.R. in Ordnung. Die Anfahrt nach Moca an der Nordküste: von "Sabaneta de Yásica" aus über "Jamao al Norte" durch die Berge der "Cordillera Septentrional". Allein die Fahrt ist ein Erlebnis und garantiert viele fantastische Aussichten. An klaren Tagen kann man von einigen Stellen in den Bergen Santiago, Moca und La Vega sehen - von manchen Stellen aus alle drei Städte gleichzeitig. Viele Geschäfte werden in Moca mittags für ca. zwei Stunden geschlossen. Nutzen Sie die Zeit zum Spazierengehen oder zum Mittagessen: man kann in Moca günstig und gut essen und trinken. Musik-CDs Überall im Land, besonders dort, wo Touristen sind, werden CDs / DVDs einheimischer Künstler oder von den großen Latino-Stars wie Ricky Martin, Christina Aguilera, Marc Anthony, Jennifer López, Shakira, Thalía etc. verkauft. Ein Dominikaner kauft solche CDs für rund 50 bis 100 RD$, einem Touristen wird man 250 RD$ oder sogar mehr dafür berechnen, weil er es nicht besser weiß. Übrigens: Oft handelt es sich dabei - fast immer, wenn die CDs "auf der Straße" verkauft werden - um Raubkopien (auch wenn der Verkäufer ihnen versichert, es sei ein Original). Der Euphemismus für solche CDs auf dem grauen Markt lautet übrigens "versión económica".
[Bearbeiten] KücheAn der Küste werden gern gebratener Fisch ("pescado frito"), Scampis ("camarones") oder Krebs ("cangrejo") gegessen. Ansonsten essen Dominikaner viel Geflügel, z.B. Hähnchen ("pollo"), Pute ("pavo") und Ente ("pato"), Schweine- und Rindfleisch ("carne de cerdo", "carne de res"), Eier ("huevos", man unterscheidet aus den USA importierte "huevos gringos" und einheimische "huevos criollos"), ferner Reis ("arroz") bzw. gebratenen Reis ("concón") mit Bohnen ("habichuelas") oder einer Art Erbsen ("guandules"), außerdem gebratene oder gekochte Kochbananen ("plátano"), Yucca ("yuca"), Avocados ("aguacate"), eine Art von Esskastanien ("guempanes de grano", "guempanes de maza"), Nudeln ("pasta"), speziell Spaghetti nach dominikanischer Art mit Tomaten-Käse-Soße ("espagueti dominicano") und Spaghetti mit Thunfisch ("espagueti con atún") sowie Eintopf mit Gemüse und Hühnerfleisch ("sancocho"). Und natürlich Obst: Ananas ("piña"), Mango ("mango"), Papaya ("lechoza"), Orange ("naranja" oder "china"), Mandarine ("italiana"), Limone ("limón"), Grapefruit ("grapefruit" oder "toronja"), "Maracuja ("chinola"), Bananen ("guineo") und Melonen ("sandía"), teilweise Kirschen ("cereza") und Weintrauben ("uva") - und in den tropischen Teilen des Landes auch Früchte, die wir in Europa gar nicht kennen, z.B. "manzana de oro" (wörtlich: Goldapfel, sieht optisch ein wenig danach aus, es ist aber kein Apfel und schmeckt auch nicht so), oder "cajuí" (rote Schale, weißes Fruchtfleisch, erinnert im Geschmack etwas an einen sauren Apfel). Es gibt auch Früchte, die optisch an Kirschen ("cereza") oder Trauben ("uva") erinnern und deshalb so genannt werden, die aber nicht damit verwandt sind. Probieren geht über studieren. In den Bergen im Landesinneren erhält man aufgrund des wesentlich kühleren Klimas auch Kohl ("col"), Blumenkohl ("coliflor") und sogar Erdbeeren ("fresas"), echte Äpfel ("manzanas") und wirkliche Weintrauben ("uvas"). Fleisch und Fisch werden sehr gut gekocht und durchgebraten. Steak "medium" oder "englisch" wird man nur auf ausdrücklichen Wunsch erhalten. Gewürzt wird nicht sehr scharf, ähnlich wie in Mitteleuropa, und zwar mit Salz ("sal"), Pfeffer ("pimienta"), Muskat ("moscada"), Knoblauch ("ajo"), Paprika ("ají"), Koriander ("cilantro"), Minze ("yerbabuena"), Rosmarin ("romero"), Ingwer ("jengibre"), Oregano ("orégano"), Zimt ("canela") oder auch gern mit Maggi- und Knorr-Fertig-Suppenwürfeln ("sopita") oder fertigen Soßen und Gewürzen ("sazón"). Leitungswasser sollte man nicht trinken. Man kann damit aber durchaus ohne Gefahr die Zähne putzen. [Bearbeiten] GetränkeDas in der Dominikanischen Republik hergestellte Pilsener-Bier Presidente ist fast schon synonym mit dem Begriff "Bier" und hat wohl in Spitzenzeiten einen Marktanteil von 90% gehabt, obwohl es auch andere Sorten Bier gibt (z.B. "Quizqueya", "Bohemia" oder "Soberana"). "Presidente" tritt auch als Sponsor beispielsweise bei Merengue-Festivals oder beim Kitesurfing-Worldcup auf. Seit 2005 versucht eine brasilianische Brauerei mit hohem Werbe- und Marketingaufwand, mit der Marke "Brahma" Marktanteile zu gewinnen. Ansonsten werden natürlich karibische Cocktails (z.B. "Cuba Libre" , "Piña Colada" oder "Caipirinha" bevorzugt. Limonen kosten wie fast alle Früchte, die nicht importiert werden müssen, "fast nichts". Rum kostet je nach Qualität zwischen ca. 1,- EUR und 40,- EUR pro Flasche. Die bekanntesten Marken:
"Mamajuana" nennt man ein Getränk, welches ursprünglich von der indigenen Urbevölkerung aus Wurzeln, Zweigen und Kräutern hergestellt wurde, im Laufe der Jahrhunderte mit Rum, Gin, Wein und Honig verfeinert wurde. Einem der Inhaltsstoffe, dem "palo indio", wird eine potenzsteigendernde Wirkung nachgesagt. Es gibt sehr guten Kaffee, die bekannteste Marke heißt "Café Santo Domingo". Dominikaner trinken den Kaffee meist stark, schwarz und süß, aber in touristischer Umgebung kennt man auch Milchkaffee ("café con leche"). Im Supermarkt ("supermercado", "hipermercado") wie auch im Tante-Emma-Laden ("colmado") bekommt man Malzbier ("malta morena", "malta india") und Saft ("jugo", "jugo natural"), selbstverständlich auch Coca Cola und Pepsi Cola, ferner Wasser mit / ohne Kohlensäure ("agua con gas", "agua sin gas") und Milch. Die Milch ist meist nicht wie in Deutschland "Vollmilch" mit 1.5% Fett oder fettarm mit 0.3% Fett, sondern hat meist ca. 10% bis 12% Fett. Geschmackssache... Wenn man schon in der Karibik ist: frisch zubereiteter Saft, z.B. Maracuja-Saft ("jugo de chinola") ist doch das Größte. [Bearbeiten] ZigarrenDie Dominikanische Republik ist weltberühmt für ihre Zigarren. Bekannte Marken sind "Arturo Fuente", "La Aurora", "León Jimenes", "Carbonell", "Cojimar", "Juan Clemente", "Montecristo", "Romeo y Julieta" und "Thiriet Mercedes". Man kann in Santiago Hersteller von Zigarren besuchen, z.B. die "Grupo León Jiménes Tabacalera" (gegründet 1903), oder die jeweils in Tamboril bei Santiago beheimateten "Fabrica Anillo de Oro", "Los Maestros" und die "Tabacalera Jacagua". In Santiago gibt es auch ein Tabakmuseum. [Bearbeiten] SouvenirsAußer Rum, Mamajuana und Zigarren sind wohl die beliebtesten Mitbringsel Schmuck aus Bernstein und Larimar: Larimar gibt es weltweit ausschließlich in der Nähe von Barahona im Südwesten der Dominikanischen Republik. (Mehr Infos zum Larimar im Wikipedia-Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Larimar) In Puerto Plata gibt es ein Bernsteinmuseum ('Amber museum'). (Mehr Infos zum Bernstein im Wikipedia-Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Bernstein) Auch Taino-Schmuck (nach der Art der Ureinwohner, die "Tainos" oder auch "Arawak"-Indianer genannt werden) ist ein beliebtes Souvenir. (Mehr Infos in Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Arawak) Weiteres beliebtes Souvenir: in allen Touristenorten wird native haitianische Malerei verkauft. [Bearbeiten] UnterkunftDie Mehrheit der europäischen Gäste kommt mit einem Pauschalarrangement in die Dominikanische Republik. Es gibt vor Ort viele (kleinere) Hotels unterschiedlicher Standards, sowie in den touristisch erschlossenen Gebieten viele Häuser und Appartments, die man sehr günstig tage-, wochen- oder monatsweise mieten kann. Hauptsaison sind Weihnachten/Neujahr, Juli/August sowie die "semana santa" (die Woche vor Ostern). Außerhalb dieser Zeit findet man reichlich Schlafstätten zu günstigen Preisen. Ein Moskitonetz ist u.U. zu empfehlen. Bedenken Sie: wenn Sie "nur Flug" buchen und sich Ihre Unterkunft selber suchen, können Sie im Falle von Reisemängeln weder bei der Fluggesellschaft noch beim Vermieter "entgangene Urlaubsfreuden" geltend machen. Gehören Sie eher zu denen, die bei Stromausfall oder ähnlichen Problemen sofort an eine "Minderung des Reisepreises" denken, müssen Sie von Deutschland aus ein Pauschalarrangement buchen. [Bearbeiten] LernenEs gibt einige wenige Angebote für Spanischunterricht in der Dominikanischen Republik. Zum "Selbststudium Spanisch" ist die Dominikanische Republik nur bedingt geeignet, da die meisten Bewohner einen recht deutlichen, vom "Castellano" abweichenden Dialekt sprechen. Getanzt wird in der Dominikanischen Republik viel und gern. Merengue und Bachata sind die landestypischen Tänze. Doch auch Salsa, Son und der vor allem bei der dominikanischen Jugend sehr beliebte Reggaeton sind in den Ranchos tipicos oder Discos zu hören. Professionelle Tanzschulen findet man unter anderem in der Hauptstadt des Landes, Santo Domingo. Die Bucht von Cabarete ist ein ausgezeichneter Ort, um Windsurfen und (ca. 1 km weiter westlich) Kitesurfen zu lernen. Es gibt eine Vielzahl an entsprechenden Schulen mit gutem Material, und die klimatischen Bedingungen sind ausgezeichnet. Westlich von Cabarete, auf etwa halber Strecke zum Nachbarort Richtung Sosúa, können Sie an der Playa Encuentro Wellenreiten lernen. In der Bucht von Sosúa können Sie Tauchen lernen. Cabarete Language Institute [3] Instituto Intercultural del Caribe / Casa Goethe [4] [Bearbeiten] ArbeitenDer Durchschnittslohn eines Dominikaners liegt wohl bei etwa 250 EUR monatlich. "Durchschnitt" ist hier aber sehr relativ - manche Dominikaner sind selbst für europäische Verhältnisse sehr wohlhabend, andere wiederum sehr arm. Es gibt wenig Angestellte, die meisten Dominikaner sind Tagelöhner oder im kleinen Rahmen selbständig. Besonders in großen Hotelanlagen werden sehr geringe Löhne gezahlt - trotzdem ist diese Arbeit recht beliebt, weil die Touristen schon mal recht großzügige Trinkgelder zahlen. Wenn Sie Dominikaner unterstützen möchten, kaufen Sie möglichst viel außerhalb der Hotels, denn von dem, was in den Hotels umgesetzt wird, profitieren meist nur die Investoren aus Europa oder Nordamerika. Viele der im Land (oft auch illegal) lebenden Haitianer verdienen ihr Geld mit Arbeiten, die Dominikaner nicht ausüben möchten oder können, z.B. im Baugewerbe oder bei der Zuckerrohrernte. Sie haben einen guten Ruf als gute Arbeitskräfte, verdienen aber extrem wenig Geld. In "Armut" leben etwa 10% der Dominikaner, einige davon in extremer Armut. In den Bergen gibt es immer noch vereinzelt Dörfer ohne Strom und ohne fließendes Wasser. Viele Dominikaner bestreiten einen Teil ihres Lebensunterhalts durch Transferzahlungen von Verwandten, die im Ausland (Puerto Rico, USA oder Europa) leben. Die Wirtschaft der Dominikanischen Republik ist international nicht wettbewerbsfähig. Das liegt vor allem daran, dass das Prinzip der Vetternwirtschaft dominiert. Alle gut gemeinten Versuche, Dominikaner besser zu qualifizieren, sind natürlich unnütz, wenn den Job dann der Schwager oder Bruder dessen bekommt, der über das Beschäftigungsverhältnis entscheidet. 2011 ging durch die Medien, dass die Dominikanische Republik von allen lateinamerikanischen und karibischen Staaten das geringste Ausbildungsniveau hat. Kein Wunder, denn gleichzeitig war zu erfahren, dass 90% der Lehrer keine didaktisch-pädagogische und auch keine geeignete fachliche Ausbildung haben, sondern sie ihren Job als Lehrer eben durch Vetternwirtschaft erhalten haben. [Bearbeiten] Dominikanische FamilienDominikaner spielen für ihr Leben gern Domino, wenn es sein muss, den ganzen Tag. Teilweise auch um Geld, vor allem aber aus Spaß. Wer als Ausländer mit ihnen mithalten kann, genießt Respekt. Männliche Dominikaner interessieren sich eher wenig für Fußball, aber sehr für Baseball (wird auch "pelota" genannt). Überall sieht man Jungen, die das Schlagen und Fangen üben. Für viele ist es ein großer Traum, einmal Profi in der amerikanischen MLB ("Major League Baseball") zu werden. Manch einer hat das schon geschafft und ist als reicher Mann in die Dominikanische Republik zurückgekehrt. (Unter http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_players_from_Dominican_Republic_in_Major_League_Baseball kann man im engl. Wikipedia sehen, wie lang die Liste der dominikanischen Baseballspieler in den USA ist.) Viele dominikanische Frauen verbringen, wie auch Frauen in anderen lateinamerikanischen Ländern, viele Stunden vor dem Fernseher und sehen sich telenovelas an. (Telenovelas nach dem lateinamerikanischen Vorbild sind ja neuerdings auch in Deutschland ein Begriff.) Die traditionellen männlichen und weiblichen Verhaltensmuster und Geschlechterrollen sind deutlich wichtiger als in Deutschland. Das betrifft das ganze Leben:
[Bearbeiten] AusgehenDominikaner(innen) gehen hauptsächlich am Sonntag Abend tanzen. Besonders beliebte Tänze sind Merengue (genaueres im Wikipedia-Artikel "Merengue" [5]) oder Bachata (genaueres im Wikipedia-Artikel "Bachata" [6]), seltener Salsa; junge Leute hören zunehmend die im gesamten karibischen Raum sehr populäre Musik Reggaetón (genaueres im Wikipedia-Artikel "Reggaetón" [7]); der dazugehörige Rhythmus heißt "Dembow", der dazugehörige Tanz heißt "Perreo" (genaueres im Wikipedia-Artikel "Perreo" [8]). Live-Konzerte werden in der Dominikanischen Republik fiesta genannt. Eine Vielzahl von Merengue- und Bachata-Interpreten tourt ständig durchs Land. Populäre Interpreten sind die Band Aventura (die 2004 mit dem Song "Obsesión" einen Nr.1-Hit auch in Deutschland hatte) sowie die Sänger Raulín Rodríguez, Zacarías Ferreira, Joe Veras, Frank Reyes und Antony Santos. Man geht nicht so sehr zum Zuhören, sondern vielmehr zum Tanzen dorthin. Eine sehr schnelle, wilde und ursprüngliche Variante der Merengue wird "merengue típico" oder auch "güiri güiri" genannt. Populäre Interpreten sind El Prodigio, Fefita La Grande, La India Canela, María Díaz oder José El Calvo. Solche Fiestas sind auch für Touristen ein interessantes Erlebnis. Der Eintritt liegt meist bei etwa 100 bis 300 RD$ (ca. 2,50 EUR bis 7,50 EUR). Oft finden solche Fiestas an Autowaschplätzen ('Car Wash') statt. Tagsüber werden halt Autos gepflegt, nachts nutzt man den Platz zum Nightlife. Sonntags verbringen (wohlhabendere) Familien den ganzen Tag am Meer, am Fluß oder in den Bergen. Besonders "Santiagueros", Einwohner der großen Stadt Santiago im Landesinneren, fahren oft an Wochenenden "mit Sack und Pack", sprich: Surfausrüstung, Jetski etc. nach Cabarete, nisten sich mit der Familie in einem Hotel ein und bleiben das ganze Wochenende. [Bearbeiten] "Sankipanki" und "Putas""Puta" ist der spanische Ausdruck für eine Prostituierte. Ein anderer Begriff ist "cuero", was im Spanischen eigentlich "Leder" bedeutet. In der Nähe von Hotelanlagen findet sich immer todsicher ein Fleck, wo die "Putas" auf finanzkräftige Touristen warten, die auf der Suche nach Sex mit exotischen Mädchen / Frauen sind. Nicht jede Frau auf Männerfang ist eine Prostituierte. Manche suchen auch einen Mann, der sie heiratet und in ein (vermeintlich paradiesisches) Land in Nordamerika oder Europa mitnimmt - eine gar nicht so seltene Form der Zukunftssicherung. Und manche haben gar keine finanziellen Hintergedanken, sondern einfach nur Spaß an der Freude - wie in jedem Land der Welt. Die männliche Form, der Gigolo, wird in der Dominikanischen Republik "Sankipanki" oder auch nur kurz "Sanki" genannt. "Sankipanki" arbeiten sehr häufig als Animateure in Hotels, oder sie vermieten Liegestühle am Strand, oder man trifft sie in Diskotheken, wo sie den "Gringas" zunächst zeigen, wie man Merengue oder Bachata tanzt - und sie dann "abschleppen". Auch "Sankipanki" machen dies entweder gegen Entgelt (bzw. Geschenke, zum Essen einladen etc.), oder um zu heiraten und nach Nordamerika oder Europa zu gelangen, oder einfach aus Spaß. [Bearbeiten] "Evangélicos"Evangelikale Kirchen und christlich-fundamentalistische Organisationen sind in der Dominikanischen Republik wie überhaupt in ganz Lateinamerika im Vormarsch. Mindestens ein Viertel der Dominikaner sind Mitglied einer Kirche wie "Testigos de Jehovah" (Zeugen Jehovas), "Iglesia de los Santos del 7mo Dia" (Adventisten, Heilige der letzten Tage), Mormonas (Mormonen), Iglesias Pentecostales (Pfingstgemeinden) und unzähliger anderer Kirchen mit Namen wie "Kirche des barmherzigen Samariters", "Biblischer Tempel" etc. Sie alle nennen sich "evangélicos", aber es gibt neben Gemeinsamkeiten eine Menge Unterschiede. Manche dürfen keine kurzen Hosen oder kurzärmelige Kleidung tragen, andere dürfen keine Musik machen oder tanzen etc. - entsprechend der Anzahl der Kirchen gibt es ebenso vielfältige Traditionen und Regeln. [Bearbeiten] Feiertage
beweglich:
Der Valentinstag (14. Februar) hat in der Dominikanischen Republik einen deutlich höheren Stellenwert als in Deutschland. Vor allem Ehe- und Liebespaare beschenken sich, aber auch andere Menschen, die man liebt oder mag, werden beschenkt. Ebenso werden am Muttertag (Ende Mai) nicht nur Mütter von ihren Kindern, sondern häufig Frauen ganz allgemein beschenkt. Die Woche vor Ostern, semana santa (heilige Woche) genannt, nutzen viele der (offiziell meist katholischen, in Wirklichkeit aber in Glaubenssachen indifferenten) Dominikaner zu Feiern mit Saufgelagen. Meist passieren in diesen Tagen schwere Verkehrsunfälle, manch einer ertrinkt auch im Fluss oder Meer. Touristen sollten in diesen Tagen (und auch sonntags!) im Straßenverkehr sehr vorsichtig sein und mit allem rechnen. Der Karneval wird nicht an allen Orten gleichzeitig gefeiert. Manche Gemeinden oder Regionen haben eigene Zeremonien. Über die Grenzen der Dominikanischen Republik hinaus berühmt ist der Karneval von La Vega im Landesinneren. An der Nordküste bietet es sich an, den Karneval in Río San Juan zu erleben, wo er unter dem Namen "Caraverengue" mit einem Merengue-Musikfestival kombiniert wird. [Bearbeiten] SicherheitDie Dominikanische Republik ist ein verhältnismäßig sicheres Reiseland. Das erste, was man Touristen im All-inclusive-Resort allerdings sagt, ist: "Verlassen Sie nicht das Hotelgelände, das ist gefährlich". Der Hauptgrund ist, dass man natürlich nicht dafür einstehen möchte, wenn doch etwas passiert. Ein weiterer Grund: Sie sollen nicht erfahren, dass es alle Leistungen, die das Hotel bietet (Geld wechseln, organisierte Reisen etc.) außerhalb der Hotelanlage viel günstiger gibt. Wenn jemand von den Touristen das weiss oder einen entsprechenden Verdacht hegt, erzählt man schnell ein paar Horrorgeschichten, um Sie auch bloß davon abzuhalten, das Hotel zu verlassen. Folgendes bezüglich der Sicherheit sollten Sie wissen:
[Bearbeiten] Gesund bleiben
Wenn Touristen Probleme mit der Gesundheit haben, liegt es fast immer an zu viel Sonneneinstrahlung oder zu viel Alkoholgenuss! [Bearbeiten] KlimaMan kann die Dominikanische Republik das ganze Jahr über bereisen. Am schönsten ist es für Europäer eigentlich von Januar bis März - exakt dann, wenn es in Europa am kältesten ist. An der Küste ist das Klima tropisch, mit ganzjährig Temperaturen um 32 Grad Celsius tagsüber und 22 Grad Celsius nachts sowie hoher Luftfeuchtigkeit. Im Winter ist es nur ca. 5 Grad kälter als im Sommer, d.h. an der Küste ca. 27 Grad tagsüber und ca. 18 Grad nachts. In den z.T. bis über 3.000 Meter hohen Bergen ist es kälter. In der höchstgelegenen Stadt der Dominikanischen Republik, Constanza, liegen Temperaturen im Winter auch unter dem Gefrierpunkt. Dort werden nicht tropische Früchte, sondern Kartoffeln, Kohl und Erdbeeren angebaut - wie in Mitteleuropa. Alles, was Sie über die "Regenzeiten" lesen und hören können, kann man in Zeiten globalen Klimawandels vergessen. Häufig regnet es angeblich im Mai sowie im November. Manchmal aber eben auch im Oktober - oder im Dezember bis weit in den Januar hinein. Aber auch außerhalb von "Regenzeiten" regnet es (besonders an der Nordküste) vor allem nachts sehr häufig. Daraus resultiert eine paradiesisch-tropische Vegetation. Blumenfreunde finden überall Bougainvilleen in vielen verschiedenen Farben und zwei bis drei Meter hohe blühende Hibiskussträucher. Im Sommer blühen die auch Flammenbäume genannten "Flamboyants" (meist rot, manche auch gelb), im Winter (Dezember/Januar) blühen die "pascuita" genannten Bäume, die bei uns als Topfpflanzen unter dem Namen "Weihnachsstern" verkauft werden (ebenfalls meist rot). Die Dominikanische Republik liegt im Einzugsbereich tropischer Wirbelstürme. [Bearbeiten] RespektDominikaner (und genauso die im Land lebenden Haitianer) zeigen ähnliche Verhaltensweisen wie Europäer. Man kann also auch - von sprachlichen Barrieren abgesehen - genauso mit ihnen kommunizieren.
[Bearbeiten] KommunizierenAußerhalb der Touristenhotels sprechen die meisten Dominikaner ausschließlich einen spanischen Dialekt, nur wenige sprechen Englisch. Auf der Halbinsel Samaná gibt es Dominikaner, die von US-amerikanischen Sklaven abstammen und deshalb nicht spanisch, sondern englisch sprechen. Die im Land lebenden Haitianer sprechen meist Haitianisch (eine Kreolsprache), selten auch Französisch und meist ein bisschen Spanisch. Mimischer Ausdruck und Gestik entsprechen weitestgehend europäischen Gepflogenheiten, so dass die Kommunikation auch trotz sprachlicher Barrieren nicht allzu schwer fällt. Auf gemachte Zusagen darf man sich, wie in vielen Gegenden der Welt, nicht allzu sehr verlassen. Manchmal wird aus Höflichkeit etwas zugesagt, was dann nicht eingehalten werden kann. Pünktlichkeit wie in Deutschland ist in der Dominikanischen Republik nicht immer gewährleistet. Kommunikation findet, anders als bei uns, überwiegend verbal und kaum schriftlich statt. Ein Brief, ein Poesiealbum, eine Zeitungsannonce - weitgehend unbekannt in der Dominikanischen Republik. Eine Postadresse haben nur wenige, oft haben sogar die Straßen keine Namen, und wenn sie welche haben, interessiert es oft niemanden, wie die Straße heißt. [Bearbeiten] Telefonieren / HandysSMS und E-Mails schreiben ist bei Jugendlichen ähnlich hoch im Kurs wie in Europa. Ein Handy ("celular") ist für Dominikaner (fast) jeden Alters ein beliebtes Statussymbol. Während es nur knapp 1 Mio. Festnetzanschlüsse gibt, haben ca. 2,8 Mio. Dominikaner ein Mobiltelefon (Stand 2005). Die Netzabdeckung ist inzwischen sehr gut. Lücken in der Netzabdeckung gibt es vor allem in den Bergen. Es gibt drei Netzbetreiber - "Orange", "Verizon" und "Tricom". Wer als Tourist mit einem Handy telefonieren möchte, benötigt ein Triband-Handy (GSM 1900) und US-Ladekabel (oder einen Adapter, den gibt es für ca. 25 RD$ im Supermarkt). Man kann sich vor Ort eine Prepaid-Karte kaufen und damit sehr günstig nach Deutschland telefonieren. Wenn man die Nummer den Verwandten oder Freunden in Deutschland mitteilt, ist man mit Call-by-call-Vorwahl (je nach Anbieter, z.B. 01026 oder 01071) von Deutschland aus für ca. 8 bis 12 Cent pro Minute erreichbar. So spart man teure Roaming-Gebühren. [Bearbeiten] Computer / InternetIn großen Städten und in touristischer Umgebung findet man Internetcafés mit High-Speed-Verbindungen. Internet-Provider sind: "Verizon", "Tricom", "Aster", "Centennial" und "France Telecom". Besonders im jugendlich-hippen Surferpardies Cabarete findet man Internetcafés wirklich an jeder Straßenecke. Der Preis liegt meist bei 1 RD$ pro Minute in Staffeln von 15 Minuten:
usw. [Bearbeiten] KabelfernsehenPer Kabel ("cable") kann man fast 100 Fernsehsender aus aller Welt empfangen. Manche Dominikaner zahlen nicht dafür (das kostet nämlich je nach Region etwa 200 bis 400 RD$ monatlich), sondern "zapfen" einfach bestehende Leitungen an. Wo es keinen Kabelempfang gibt, weicht man auf Antennen aus. Zum Teil kann man sehr abenteuerliche Eigenbau-Antennen-Konstruktionen finden ...
[Bearbeiten] AuswandernDie Dominikanische Republik ist seit Jahren ein beliebtes Ziel für deutsche Auswanderer. Als häufigste Gründe für ein Scheitern gelten fehlende oder keine Landessprachkenntnisse, das Unterschätzen von Risiken beim Immobilienkauf und das Fehlen eines(r) festen Einkommens (-perspektive) bzw. hinreichend finanzieller Reserven. [Bearbeiten] Deutsche BotschaftDie Adresse der Deutschen Botschaft in Santo Domingo:
Im Zentrum Puerto Platas gab es ein deutsches Konsulat (in der Straße "Calle Beller"). Der Posten des Honorarkonsuls in Puerto Plata ist zur Zeit und bis auf weiteres nicht besetzt.Der konsularische Service wird ausschließlich von der Deutschen Botschaft Santo Domingo wahrgenommen.
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