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Diskussion:Kolumbien

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Bitte falsche oder alte Aussagen nicht verwenden![Bearbeiten]

Ich bitte alte Informationen zu hinterlassen. Bei der Stelle "Sicherheit" wurde von mir der Teil entfernt in dem behauptet wird, dass es eine hohe Kriminalitätsrate gibt oder Spuren vom "Bürgerkrieg" gibt. Der Bürgerkrieg ist unofiziell beendet. Wer noch nie in Kolumbien war, hat kein Recht unwahre Aussagen zu nennen. Auch bitte keine Links zum Auswärtigen Amt nennen. Das würde zum Teil stimmen wenn wir uns noch im Jahr 1992 oder so befinden würden. Aber, das tun wir nicht. Es ist das Jahr 2006! Außerdem; wär wirklich einen guten Reiseplan sucht, sollte im englischen Artikel von Kolumbien in Wikitravel suchen. Sie ist sehr detailliert und hat viele Informationen zu vielen Städten und ist top aktuell! Yussef90 21:43, 14. Juni 2006 (CET)

Hi, die Politikerin Ingrid Betancourt scheint aber noch nicht frei zu sein, die Guerilla ist also weiterhin aktiv. Und auch wenn Uribe die Wahl gewonnen hat, ändern kann er an den Umständen momentan nichts. -- Steffen M. 21:45, 14. Jun 2006 (CEST)
PS: Statt zu löschen, wäre eine Alternativdarstellung der Situation hilfreich. -- Steffen M. 21:46, 14. Jun 2006 (CEST)
Mein Gott,wär verfasst denn so etwas. Ok, paar Überfälle gibt es dort noch aber nie im Leben so extrem wie da geschildert. Es hat sich viel verändert nach Pablo Escobars Tot 1993 und nach der Wahl von Alvaro Uribe Velez 2002. Z.B. hat sich die Stadt Medellín so sehr geändert. Statt der Ermordungsrate von 4000 pro im Jahr 1991 betrag sie im letztem Jahr nur noch ~250 pro Jahr. Also, was für ein gewaltiger Unterschied. Und die wird Jahr für Jahr weiter sinken. Oder als man damals noch von der Guerilla auf der Landesstraße gestoppt wurde stehen heute Tausende der Straßenpolizei herum und bewachen alles. Was mich stark erschüttert hat ist, dass auf vielen deutschen Internetseiten viele grauenhafte, alte und übertriebene Informationen zu finden waren. So ist es besser aktuelles vom dem kolumbianischen Einreiseamt oder Sicherheitsamt Informationen zu kriegen ,als alte vom deutschen auswärtigen Amt.Yussef90 21:59, 14. Juni 2006 (CET)
Dann stelle es möglichst neutral, d.h. auch mit Erwähnung der Warnung des Auswärtigen Amtes, dar. 250 Morde im Jahr (und das allein in Medellin, sonstige Delikte noch nicht mal einbezogen) sind immer noch sehr hoch (ich weiß nicht, wie es im Nachbarland Venezuela aussieht, würde mich aber in diesem Zusammenhang interessieren). Jedenfalls ist es eine bessere Lösung, einen (möglichst unvoreingenommenen) Text zu schreiben, als einfach rauszulöschen, denn die Schweiz ist Kolumbien nun weiß Gott nicht. -- Steffen M. 22:29, 14. Jun 2006 (CEST)
PS zu meiner Anmerkung zu Venezuela: bin Chávez-Freund, tut aber hier nichts zur Sache. -- Steffen M. 22:32, 14. Jun 2006 (CEST)
Ich würde alles tun um den Abschnitt "Sicherheit" zu verändern. Aber ich bitte das Auswärtige Amt wegzulassen. 250 Morde sind eigentlich in Medellín gegenüber den 170 in Berlin nicht anders und auch nicht besonders. Delikte auch sinken jedes Jahr in Kolumbien sehr. Entführungen sanken von 2004 auf 2005 um 60%, Diebstähle um 33% und Autodiebstähle um 20%. Also, sind sie sehr stark gesunken. Bald werde ich einen neutralen und aktuellen Text bei der "Sicherheit" reinbringen. Außerdem auf die Anfrage wie hoch die Mordrate in Venezuela ist, hab ich leider nach neusten Angaben rausfinden müssen, dass in Caracas im Jahr 2005 ,620 Mordesfälle registriert wurden. Also viel mehr als in jeder anderen Stadt in Kolumbien.Yussef90 21:31, 15. Juni 2006 (CET)
Kurzer Einwand von mir: in Kolumbien herrschen immer noch bürgerkriegsartige Zustände, nur kommt Otto-Normalbürger nicht an die Informationen. Und das man die Informationen nicht hat, darf einen nicht dazu verleiten, aus Kolumbien ein sicheres Land zu machen. Zumindest die Luftwaffe ist nicht der Meinung, dass vor Ort alles sicher bzw unter Kontrolle ist und die sollte es wissen. BTW was interessieren die Mordraten von Medellin (die vermutlich eh nicht sonderlich nah an der Realität sind) wenn die Paras mal kurz fast ein ganzes Dorf platt machen? -- verfasst von Benutzer:89.48.5.196 23:56, 1. Aug 2006 (nachgetragen von Steffen M.)
Ich habe es mit der Hilfe von anderen Wikitravelbenutzern geschafft den perfekten Text für den Abschnitt "Sicherheit" zu kreieren. Ich bitte daher diesen Abschnitt nicht mehr zu verändern, da er von vielen Wikitravelbenutzern befürwortet wurde. Danke!)Yussef90 19:24, 17. September 2006 (CET)
Ich bin wirklich kein Experte zu Kolumbien. Aber deine Beiträge auf der Diskussionsseite lassen erahnen, dass dein Beitrag im Artikel nicht gerade von Neutralität und Objektivität geprägt ist. 1. Zitat: Ich würde alles tun um den Abschnitt "Sicherheit" zu verändern. Das läßt viel Spielraum an möglichen Handlungen. 2. Ich habe es mit der Hilfe von anderen Wikitravelbenutzern geschafft den perfekten Text für den Abschnitt "Sicherheit" zu kreieren. - Das stimmt wohl nicht. Es gibt nicht sonderlich viel Wikitraveller hier und ich habe keine Diskussion gesehen - auch nicht auf den anderen Sprachversionen. 3. Aber ich bitte das Auswärtige Amt wegzulassen. - Das auswärtige Amt hat Informationen, an die auch du nicht kommst. Und dass die Presse in KEINEM Land der Welt immer die komplette Wahrheit schreibt dürfte jeder wissen. Selbst wenn du der Präsident von Kolumbien wärst wüßtest du nicht alles - dürftest du wahrscheinlich auch nicht. Also ein Besuch der Seite des Auswärtigen Amtes gehört zu JEDER Urlaubsvorbereitung - egal in welches Land. 4. Ich bitte daher diesen Abschnitt nicht mehr zu verändern, da er von vielen Wikitravelbenutzern befürwortet wurde. - Aufgrund dieser offensichtlich falschen Aussage wirst du davon ausgehen müssen, dass der Text nicht so bleibt. Lokalpatriotismus in allen Ehren, aber Objektivität sollte gewahrt werden. Und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass dein Text eine objektive Einschätzung der Sicherheitslage in Kolumbien darstellt. -- Fussi 06:21, 19. Sep 2006 (CEST)
Yussef hat den Abschnitt aus dem englischsprachigen Wikitravel übersetzt. Trotzdem finde ich diese Schönrederei besonders gegenüber Leuten, die andere Erfahrungen in Kolumbien (auch in jüngster Zeit, siehe http://www.ist-kolumbien-sicher.de/) gemacht haben, unfair. Deshalb meine ich, dass die momentane Version ([1]) den Ansprüchen des NPOV eher gerecht wird. -- Steffen M. 15:58, 19. Sep 2006 (CEST)
Der momentane Text gefällt mir überaus. Hiermit mein Glückwunsch als Kolumbien-Experte zum Verfasser. Wer sich täglich über das Neueste in Kolumbien informieren will besucht bitte folgende Seiten: El Tiempo El Colombiano El Diario del Otun La Tarde El Heraldo Yussef90 19:24, 17. September 2006 (CET)

Also der unten dargestellte Artziekl zur Sicherheitslage, denke ich, gibt die Situation ganz gut wieder. Anzumerken ist, dass man in Kolumbien trotz sinkender Wahrscheinlichkeit immer noch einem gewissen Restrisiko ausgesetzt ist entführt zu werden. Beispielsweise ist in dem hier als sicher beschriebenen Nuqui/choco 5 Jahre lang nichts passiert. kurz bevor ich den Ort besuchen wollte, wurden dann 6 Kolumbianer genau dort entführt (Januar 2008). Dennoch ist hier auch die richtige Relation zu wahren: Die Choco Küste ist weitaus weniger vom Staat geschützt und überwacht als die Atlantikküste. Direkt dahinter beginnt nahezu undurchdringlicher und unkontrollierbarer Regenwald. Die Bedingungen für Entführungen scheinen somit für die Guerilla äußerst günstig. Gleichzeitig fahren viele wohlhabende kolumbianische Inlandstouristen, aber auch nicht wenige Ausländer, insbes. aus den USA dorthin u.a. zum Surfen und whalewatching. Dass unter diesen Bedingungen in den letzten Jahren in der Region dennoch nur eine Entführung stattfand, rückt die Sache somit in ein anderes Licht.

Zu Cali: ich habe mich selbst länger in Cali aufgehalten. Die Stadt ist auch bei Dunkelheit nicht unbedingt gefährlich. Zu Fuß sollte man jedoch immer den Eindruck vermitteln als wisse man genau wohin man geht, auch wenn dem nicht so ist, also nicht durch mangelnde Ortskenntnis auffallen. Dass es natürlich auch Stadtteile gibt, die man tags wie nachts eher meiden sollte ist klar. Dies gilt aber wohl für alle Großstädte der Welt. Insbesondere erscheint mir Cali wesentlich ungefährlicher als viele andere Städte in Südamerika, in die Touristen jedoch mit wesentlich weniger Bedenken fahren als in kolumbianische Städte allgemein. Wenigstens wird man in Cali nicht tagsüber im belebten Zentrum ausgeraubt, wie z.B. in Caracas und ähnlichen Städten. Das ist in Deutschland halt noch nicht so richtig angekommen, was im Übrigen auch der neue Kinofilm "Dr. Aleman" belegt, der Cali immer noch als eine der gefährlichsten Städte der Welt bezeichnet (ganz sicher nicht richtig!).

Der Ernst[Bearbeiten]

fehlt dem Artikel IMO etwas. Besonders beim Kapitel über die Sicherheit... --62.2.175.42 13:56, 13. Jul. 2007 (CEST)

Sicherheitsartikel ist nicht aktuell[Bearbeiten]

Hallo,

ich bin öfter in Kolumbien und arbeite auch hauptberuflich im Südamerika-Tourismus und habe deshalb ständigen Kontakt nach Kolumbien und kann deshalb denke ich auch einiges darüber sagen:

1. Leticia ist keinesfalls gefährlicher als andere Amazonas-Gegenden. Wenn man da mal Leute mit Maschinen-Gewehren gesehen hat, bedeutet das noch gar nichts. Die sieht man in Kolumbien vielerorts und deuten in erster Linie daraufhin, dass hier das Militär für Sicherheit sorgt. In Bezug auf Sicherheit ist Leticia deutlich sicherer als Manaus.

2. Popayan-Cali ist auch mittlerweile sehr sicher. Sogar die Verlängerung der Strecke bis zur ecuadorianischen Grenze ist so sicher wie jede andere lateinamerikanische Straße. früher war es aber wirklich das Gegenteil

3. Nordosten: auch der hat sich deutlich gebessert. Die Guajira kann man problemlos bereisen, man sollte sicher aber besser einer Reisegruppe anschließen. Maicao ist auch etwas ruhiger geworden. Jedoch immer noch nicht das Gelbe vom Ei. Problematischer ist der Grenzübergang bei Cucuta, v.a. wegen der korrupten Polizei in Venezuela

4. Sierra Nevada: Das kann man nicht so pauschal aburteilen. Der Tayrona Nationalpark liegt auch darin und dort ist noch nie etwas vorgekommen (zumindest in dem Teil den man bereist nicht). Auch das Trekking zur Ciudad Perdida ist sehr sicher. Das ist mittlerweile vielleicht der sicherste Ort überhaupt in Kolumbien. Diese Sicherheit hatte allerdings einen harten Preis. Seit der Touristen-Entführung 2003 hat das Paramilitär dort aufgeräumt (vermutlich brutal). Seither ist der Pfad hermetisch abgeriegelt. Wirklich gefährlich ist die Süd-Seite der Sierra Nevada, aber dort kommt man auch als Tourist nicht so einfach hin

5. Gefährlich sind ganz andere Gegenden in Kolumbien:

- Nordwesten (Bundesstaat Choco, außer Nuqui und Bahia Solano): Orte wie Turbo oder die sagenumwobene "Darien Gap" sollte man nur mit äußerster Vorsicht genießen. Der berühmte Nationalpark Los Katios liegt leider auch in dieser Zone.

- Busfahrten bei Nacht (außerhalb der Hauptrouten): sind alle nicht wirklich sicher: insbesondere die von Cali nach Buenaventura

- Cali bei Nacht. Auch die anderen Großstädte haben sehr dunkle Ecken, allerdings auch tolle und sichere Ausgehzonen (v.a. in Medellin und Cartagena)

- Los Llanos: Von Bogota kommt man noch bis Acacias oder Puerto Lopez. Der Weg zur Serrania de Macarena ist aber abgeschnitten. Diese ist aber per Flug zu erreichen und auch nur in manchen Gebieten sicher (z.B. Cano Cristales). Ebenfalls als sicher gilt Puerto Carreno/ Tuparro. Der Rest der Los Llanos ist dringend zu meiden (die nehmen leider große Teile des Landes ein).

Das mal für´s Erste weitere Sicherheits-Empfehlungen folgen.

Danke für deine Hinweise. Wir sind hier bei Wikitravel auf solche Informationen aus erster Hand angewiesen, da die Literatur die Lage ja nicht immer wirklich richtig darstellt und auch häufig nicht mehr aktuell ist. Du kannst die Dinge, die du im Artikel für falsch hältst oder die noch fehlen gerne direkt korrigieren/ergänzen, ohne den Umweg über die Diskussionsseite, zumal deine Informationen mir durchaus fundiert und objektiv erscheinen, obwohl ich kein Experte für Südamerika bin. Gruß Albion 00:53, 18. Dez. 2007 (CET)

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