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Demokratische Republik Kongo

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Afrika : Zentralafrika : Demokratische Republik Kongo
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Berggorillas im Nationalpark Virunga
Lage
noframe
Flagge
Cg-flag.png
Kurzdaten
Hauptstadt: Kinshasa
Staatsform: Semipräsidiale Republik
Währung: Kongolesischer Franc (CDF)
Fläche: 2,35 Mio km²
Bevölkerung: 71.712.867
Sprachen: Französisch (offiziell)
Religionen: Römisch Katholisch 50 %, Protestanten 20 %, Kimbanguist 10 %, Muslime 10 %, andere
Telefonvorwahl: +243
Internet TLD: .cd
Zeitzone: UTC+1

UTC+2


Karte von Kongo (Demokratische Republik)

Die Demokratische Republik Kongo bis 1960 Belgisch Kongo, von 1971 bis 1997 Zaire, liegt in Zentralafrika.

Regionen[Bearbeiten]

Städte[Bearbeiten]

Kinshasa - Hauptstadt

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Nach dem Ende der belgischen Kolonialherrschaft 1960 war dem Land eine reiche Zukunft vorausgesagt worden. Doch unter der Diktatur von Mobutu glitt das Land zunächst in die wirtschaftliche Misere und anschließend in den Krieg. Nach über 30 Jahren Alleinherrschaft stürzte Laurent Désiré Kabila am 17. Mai 1997 den Potaten und übernahm selbst die Macht. Von ihm erhofften sich die Menschen im Kongo Verbesserungen. Doch sie blieben aus und Kabila wurde Opfer eines Anschlags. Erst danach war der Weg 2006 frei für faire Präsidentschaftswahlen, aus denen sein Sohn, Joseph Kabila, als Sieger hervor ging. Die DR Kongo ist ein reiches Land. Die großen Vorkommen z.B. an Diamanten, Uran, Öl, Kobalt und Kupfer haben dem Land jedoch keinen Wohlstand beschert. Gerade der Rohstoffreichtum war oft Auslöser für Krieg und Gewalt. Auch wenn die Exporte vor allem nach Belgien, China und Chile wieder zunehmen und die Rohstoffpreise steigen, bleibt die Handelsbilanz negativ. Grund dafür ist der illegale Rohstoffabbau und das Fehlen einer verarbeitenden Industrie. Die Wirtschaft wächst auf einem sehr niedrigen Niveau jährlich um sechs bis sieben Prozent. Die Inflationsrate ist hoch, 2007 lag sie bei 17%. Der Staat hat unter der Mobutu-Regierung (1965-1997) mehrere Milliarden US-Dollar Schulden angehäuft und wäre heute ohne internationale Finanzhilfe und die Entwicklungszusammenarbeit praktisch bankrott.

Anreise[Bearbeiten]

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in die DR Kongo ein Visum, das von der kongolesischen Botschaft in Berlin ausgestellt wird. Nähere Informationen unter: www.ambardc.de/visas.html Visa werden nicht an der Grenze oder am Flughafen ausgestellt! Für die Einreise wird ein internationaler Impfpass mit dem Nachweis der vorgeschriebenen Impfungen (insbesondere Meningitis-Impfung) benötigt.

Flugzeug[Bearbeiten]

Bahn[Bearbeiten]

Bus[Bearbeiten]

Auto[Bearbeiten]

Schiff[Bearbeiten]

Mobilität[Bearbeiten]

Sprache[Bearbeiten]

Außer der offiziellen Amtssprache Französisch gibt es in jeder Provinz eine offizielle afrikanische Sprache. Im Osten ist das Suaheli, im Kasai Chiluba,im Zentrum und Kinshasa Lingala und im Westen Kikongo. Außerdem werden noch über 200 lokale Sprachen gesprochen.

Kaufen[Bearbeiten]

Kreditkarten werden nur an wenigen Stellen angenommen. Nur in den beiden größten Hotels in Kinshasa (Hotel Memling, Grand Hôtel), bei den Vertretungen der Fluglinien SN-Brussels und Air France sowie bei einigen größeren Supermärkten werden sie akzeptiert. Man sollte die übliche Vorsicht walten lassen.

Küche[Bearbeiten]

Ausgehen[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

In der DR Kongo gibt es sehr viele verschiedene Sprachen. Allerdings werden 4 Hauptsprachen unterschieden. Lingala ist eine dieser Hauptsprachen und wird wie die anderen Sprachen neben Französisch gesprochen.

Arbeiten[Bearbeiten]

Feiertage[Bearbeiten]

Termin Name Bedeutung
1. Januar Neujahr
4. Januar Tag der Märtyrer
1. Mai Tag der Arbeit
17. Mai Befreiungstag
30. Juni Unabhängigkeitstag
1. August Elternfest
25 Dezember Weihnachten

Sicherheit[Bearbeiten]


Qsicon Achtung.svg
Teilreisewarnung: Vor Reisen in die östlichen und nordöstlichen Landesteile der Demokratischen Republik Kongo wird gewarnt.

Dies gilt in besonderem Maße für die Provinzen Orientale, Nord- und Süd-Kivu, Maniema und das nördliche Katanga (Tanganyika, Haut-Lomani, nördliches Haut-Katanga), wo immer wieder Kämpfe zwischen den kongolesischen Streitkräften und bewaffneten Gruppen stattfinden. Der dienstliche oder geschäftliche Aufenthalt in diesen Gebieten muss durch ein tragfähiges Sicherheitskonzept abgesichert sein.

Auch vor dem Befahren der Nationalstraße 2 Stadtausgang Goma Richtung Rutshuru wird nach einem Minenfund bis auf Weiteres gewarnt. Stand: 15. Juli 2015




Gesund bleiben[Bearbeiten]

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen, sie ist vielfach technisch und apparativ problematisch, die hygienischen Standards sind grundsätzlich unzureichend, im Landesinneren katastrophal. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch sprechende Ärzte.

Man sollte auf keinen Fall Leitungswasser trinken. Die meisten Krankheiten sind wasserinduziert. Im Supermarkt findet man Wasserflaschen. Je nach Marke variieren die Preise sehr stark. Günstig und empfehlenswert ist das im Supermarkt „Regal“ angebotene Wasser der Marke „Canadian Pure“.

Man kann auch aus Europa einen Wasserfilter mitbringen und das Wasser filtern (es gibt verschiedene Modelle, z.B. von Katadin) oder das Wasser zweimal abkochen.

Ferner sollte man Impfungen nicht vergessen. Folgende Impfungen werden seitens des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amtes empfohlen: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt Hepatitis B, Tollwut, Meningokokken-Meningitis, Typhus. Eine gültige Gelbfieberimpfung ist zur Einreise vorgeschrieben. Ein großes Problem und eine große Gefahr für alle stellt das weit verbreitete HIV Virus dar. Besonders Sex aber auch unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen. Durch konsequenten Mückenschutz, bedeckende Kleidung, Verhalten können die meisten zum Teil gefährlichen Durchfälle und viele Infektionen, wie Denguefieber und Malaria, vermieden werden.

Schutz gegen Malaria[Bearbeiten]

Der Schutz vor Mückenstichen mit angepasster Kleidung, die Verwendung von Mücken abweisenden Hautmitteln (Antibrumm forte) und Insektenspray, Moskitonet usw. stellen die wichtigsten Maßnahmen zur Malariavorbeugung dar. Eine ärztliche Untersuchung vor der Reise ist unumgänglich, nicht zuletzt wegen der obligatorischen Gelbfieberimpfung, sondern auch weil der Arzt die persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen der verschiedenen auf dem Markt erhältlichen Medikamente (z. B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) abwägen muss. Zwar sind die meisten Medikamente in Kinshasa erhältlich, aber sehr teuer. Selbstverständlich funktioniert hier alles nicht so wie man es in Europa kennt und daher sind vorübergehende Engpässe nicht ausgeschlossen.

Ratschläge zur Reiseapotheke[Bearbeiten]

Prinzipiell ist es nicht möglich für alle Eventualitäten ausgerüstet zu sein. Für Notfälle sollte der Reisende aber Folgendes bei sich haben: •Verbandsmaterial •Elastische Binden •Fieberthermometer •Zur äußeren Anwendung: Wund- und Desinfektionsmittel, Corticosteriod- Creme, Antihistamin-Salbe (Insektenstiche),

  • Antipilzmittel, Insekten- und Sonnenschutzmittel, einfache Augen und Ohrentropfen.

•Ersatzbrille •Medikamente, die ständig eingenommen werden müssen. •Weitere Medikamente muss nach Rücksprache mit dem Hausarzt eingenommen werden

Klima[Bearbeiten]

Respekt[Bearbeiten]

Kommunizieren[Bearbeiten]




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