Neu bei Wikitravel? Bitte lies dir kurz unsere Einsteigertipps durch.

Chennai

Aus Wikitravel
Südasien : Indien : Chennai
Wechseln zu: Navigation, Suche

Chennai (vormals Madras) ist eine Hafenstadt an der Ostküste Süd-Indiens am Golf von Bengalen und die Hauptstadt des indischen Bundesstaats Tamil Nadu. Sie ist die viertgrößte Stadt in Indien.

Anreise[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug[Bearbeiten]

Chennai wird nicht von sehr vielen Fluggesellschaften angeflogen. Hauptcarrier sind Air India und Emirates, die täglich von Dubai nach Chennai fliegen. Lufthansa bietet eine Verbindung von Frankfurt, Jet Airways von Brüssel und British Airways von London an.

Der Flughafen selbst ist modern und vergleichsweise sauber. Die teilweise etwas aufdringlichen Gepäckträger sollte man mit 10 bis 20 Rs entlohnen.

Anfahrt zum Flughafen: Es gibt die Möglichkeit vorausbezahlte Taxis (Prepaid Taxi) zu benutzen, es gibt verschiedene Schalter der Taxifirmen, beim verlassen des Flughafens bevor man die Grosse Menge der wartenden Leute sieht. Aviation Express hat einen guten Ruf, Fahrt in die Innenstadt ca. 450 Rupien für einen Toyota Wagen. Obwohl beide Terminals nebeneinander sind, sind die Fahrpreise für die Prepaid Taxis unterschiedlich. Es gibt die "normalen" Taxen schwarz-gelb gestreifte Ambassador (sieht etwa aus wie ein Trabi) oder die von Privat Firmen für jeden Geldbeutel. Nach Möglichkeit sollte man Wechselgeld dabei haben, also beim Umtausch auch auf kleine Scheine bestehen. Die Nummer des Kennzeichens steht auf der 2fachen Quittung (eine für den Fahrer und einen für den Fahrgast), also am besten direkt zum richtigen Auto hingehen. Es kommt manchmal vor das der Fahrer mitten auf der Fahrt noch andere Passagiere mitnehmen möchte, dies freundlich aber bestimmt ablehnen.

Wenn man etwas Komfort und einen halbwegs europäischen Service haben möchte und zusätzlich Sicherheitsorientiert denkt, dann sollte man Prepaid taxis meiden und statt dessen die Flotte der "Aviation Express" nehmen. Die Fahrer sind uniformiert und freundlich, die Klimaanlage gibt es auch, die Preise werden von der Regierung vorgegeben. Über ein kleines Trinkgeld von 10-20 Rupien freuen sich die Fahrer.

Eine Autorikschaw bekommt man in der Regel und einigem verhandeln für 200 Rupien. Nachts ist es meist teurer.

Sollte man nach einen langen Flug noch die Nerven haben, kann man auch mit dem Zug fahren, einfach auf den Bahnhof zulaufen, es gibt eine Unterführung um durch die Autobahn 45 durchzukommen. Der Tirisulam Bahnhof führt dann in die Innenstadt (Egmore). Sollte man zur Stoßzeit ankommen empfiehlt es sich ein erste Klasse Ticket zu kaufen.

Außerdem fährt Bus pp21 über Adyar, Mandaveli und Triplicane zum Broadway. Bus 21G fährt über San Thomas Mount, Guindy und Alwarpet auch zum Broadway.

Mit dem Zug[Bearbeiten]

Mit dem Zug kommt man auch aus allen größeren Städten, allerdings sollte man sich auf die Superfasttrains konzentrieren. Wobei die Strecke Bangalore- Chennai sehr oft schon weit im voraus ausgebucht ist. In Chennai gibt es zwei Bahnhöfe. Einmal den etwas kleineren Bahnhof Egmore, der die Strecken in südlicher Richtung bedient sowie den Bahnhof Central, der für die restlichen Strecken zuständig ist. Am Bahnhof Central gibt es einen speziellen Ticketschalter für ausländische Touristen, welches einen die Gelegenheit gibt, Züge auch kurzfristig buchen zu können. Reisepass und Touristenvisum müssen vorgezeigt werden. Es gibt Direktzüge nach Bombay (26 Stunden), Kolkata (30 Stunden), Delhi (36 Stunden), Bangalore (6-10 Stunden), Hyderabad (14 Stunden) sowie Cochin (12 Stunden).

Im übrigen kann das Zugfahren mit Localtrains, genannt Metro, sehr spektakulär sein. Nicht selten sieht man unzählige Inder in Stoßzeiten aufgrund von Platzproblemen außen am Zug hängen. Die Strecke zwischen Adyar und Chennai Beach verläuft auf einer hochgelegten Strecke, weshalb man fantastische Aussichten auf die Stadt hat. Tatsache ist, dass man die Züge zu Stoßzeiten definitiv meiden sollte. Zudem muss man aufpassen, dass man nicht versehentlich in die erste Klasse oder die Frauenabteile einsteigt, da das saftige Bußen nachsichziehen kann. Die Metro ist ein wesentlich schnellerer Weg des Vorankommens, da man sozusagen über die Staus und Ampeln hinwegfliegt. Die Strecke von Tambaram nach Chennai Beach verläuft ebenerdig und stellt ganz klar den billigsten und schnellsten Weg dar, um zum Flughafen zu gelangen. Zugfahrpläne befinden sich hier

Mit dem Bus[Bearbeiten]

Der zentrale Busbahnhof Chennais ist der riesige, aber durchaus gut organisierte CMBT in Koyambedu (angeblich das zweitgrößte Busterminal Asiens). Aus Mylapore kann man Bus 12Bext nehmen und vom Broadway bzw. Central Station fährt Bus 15B. Für die Reisezeit sollte mindestens eine Stunde eingeplant werden, während des Berufsverkehrs auch zwei! Eine Autorickshaw sollte aus der Innenstadt/Bahnhof nicht mehr als 150-175 Rupien kosten.

Die staatlichen Busgesellschaften von Andrha Pradesh, Karnataka, Kerala und Tamil Nadu steuern Ziele in diesen Bundesstaaten an und verkaufen die Tickets an Ticketschaltern direkt vor Ort. Wer z.B. nach Westbengalen oder Gujarat möchte, ist auf den Zug/Flugzeug angewiesen.

Die Busse sind, etgegen der allgemeinen Annahme, tatsächlich teurer als der Zug. Falls der Zug allerdings mal wieder hoffnungsvoll ausgebucht ist, was vor allem für die Ferien und die Wochenenden gilt, ist der Bus oft der einzige Weg.

Long-Distance Busse, wie z.B. nach Mysore oder Hyderabad, fahren meistens am Abend ab 7 Uhr los. Aber vor allem auf den beliebteren und kürzeren Strecken fahren die Busse auch schon in der Mittagszeit los.


Es gibt in Indien auch unzählige private Anbieter, wo man die Tickets im Internet, im Reisebüro oder direkt bei dem Busoperator kaufen kann (bzw. muss). Die Tickets sind in der Regel teurer, dafür hat man eine größere Auswahl hinsichtlich des Start und Endpunktes, da die Busse nicht von staatlichen Busbahnhof zu staatlichen Busbahnhof fahren. Busse der Gesellschaft KPN fahren in Chennai am T. Nagar oder Indira Nagar Busstand los, wodurch man sich die lange Anfahrt nach CMBT sparen kann.

Es gibt viele verschiedene Bustypen. Die wohl unbequemsten sind die ECR-Expressbuss (Pondycherry, Mahabalipuram, Injambakkam) sowie die Busse die Ziele in der näheren Umgebung (Vellore, Kancheepuram, Tiruvanamalai) ansteuern, da diese fünfer-Sitzreihen haben. Auf Übernacht-Fahrten unterscheidet man in der Regel zwischen Seater, Semi-Sleeper (Lehne lässt sich zuruückstellen) und sleeper (eigene 'Koje') Bus. Diese Varianten gibt es jeweils in AC bzw. Non-AC. AC kann manchmal bis zu mehr als das doppelte des Non-Ac Preises kosten.

Ziele und Fahrtdauer:

Tiruvanamalai: ca. 3 Stunden Vellore: ca. 2 Stunden Ooty: ca. 14 Stunden Tanjavore: ca. 9 Stunden Pondycherry: 3 1/2 Stunden, AC-Bus 2 3/4 Stunden Mahabalipuram: 2 Stunden, AC-Bus 1 1/2 Stunden Mysore (Karnataka): 10 Stunden Coorg (Karnataka): 16 Stunden Hyderabad (Andrah Pradesh): 12 Stunden

Schiff[Bearbeiten]

Es gibt in der Hauptsaison viermal monatlich eine Passagierfähre von und nach Port Blair auf den Andamanen. Tickets werden in vier verschiedenen Kategorien angeboten, von bunk class bis first class. Naehere Informationen gibt es bei Shipping Corporation of India Ltd., Jawahar Building, Rajaji Salai, Chennai – 600 001 Tel: (044) 5231401, Fax: (044) 5231218. Es empfiehlt sich, weit im voraus zu buchen, jedenfalls fuer die bunk class. Seit längeren wird darüber nachgedacht, die eingestellte Fährverbindung mit Sri Lanka wieder aufzunehmen. Mit dem Ende des Bürgerkrieges in Sri Lanka scheint das jetzt wieder wahrscheinlicher zu werden.

Mobilität[Bearbeiten]

Chennai suburban rail and bus interconnectivity map.png

Egal welches der Verkehrsmittel man wählt. Man sollte immer ein "Landmark" (ein bekanntes Gebäude, eine Schule, eine größere Straße..) in der Nähe seines Fahrtzieles kennen und zur Adresse dazusagen.

Anders als in jeder anderen Großstadt gibt es in Chennai keine offiziellen Taxen. Als einziges vergleichbares Verkehrsmittel gibt es TucTucs, die man insbesondere aus Thailand kennt. Der Preis für eine circa 30 minütige Fahrt liegt um die 100 Rupien (ca. 1.50 €). Wichtig zu wissen ist hier, dass es in Chennai üblich ist, den Fahrtpreis vor der Abfahrt auszumachen. Taxameters werden seit einem Tarifstreit zwischen Stadtverwaltung und Fahrergewerkschaft vor einigen Jahren nicht verwendet. Am besten man fragt vorab einen Einheimischen wieviel eine Strecke ungefähr kosten sollte und dann muss man einfach handeln.

Ansonsten kann man hier in jedem Hotel einen Fahrer bestellen, funktioniert also ähnlich wie ein Taxi, und man bucht den Fahrer einfach für zwei oder drei Stunden. Der Preis bewegt sich um die 700 Rupien für 2 Stunden

Inzwischen haben Sich aber mehrere private Taxiunternehmen in der Stadt etabliert, das grösste ist Fast Track, das Fahrten zum Festpreis anbietet. Onlinebuchung unter: http://www.fasttrackcalltaxi.in, Telefon: +914424732020 oder +914428889999. Preise bewegen Sich so um die 800 Rupien für 50 KM und 5 Stunden für ein einfaches Auto. Ein weiteres zu empfehlendes Taxiunternehmen ist Bharathi (http://www.bharathicalltaxi.com/) Beide Unternehmen bieten natürlich unterschiedliche Autos an, das billigste ist dabei immer der Tata Indigo, das teuerste in der Regel der Toyota Innova, ein Siebensitzer mit sehr gutem Fahrkonfort (etwa 1300 Rupien für 50 KM und 5 Stunden).

Es gibt 3 Kategorien von öffentlichen Bussen. Die neueste und teuerste sind klimatisierte Busse. Dann gibt es noch eine leicht teurere Express Variante und die klassischen stereotypen überfüllten Standard Busse (Preisunterschied der letzten beiden Klassen für eine Strecke von ca 10 Minuten 2 Rupies zu 4 Rupies). Busfahren ist allerdings nur dann empfehlenswert, wenn man sich auskennt. Die Fahrtziele sind meist nur in Tamil angeschrieben und Busstationene werden nicht durchgesagt.

Im Vergleich zu europäischen Städten ist der Verkehr ziemlich chaotisch, im innerindischen Vergleich ist Chennai allerdings relativ harmlos. Schwierig einen fahrbaren Untersatz zu finden wird es nur wenn es regnet. Dann gehen auch die Fahrpreise der Auto-Rikshas schlagartig in die Höhe.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Auch dieses Kapitel ist eher ein wenig traurig anzusehen. Zwar haben die Jahre der englischen Kolonialzeit ihre Spuren hinterlassen, doch Vergleiche mit anderen Großstädten sind in keinster Weise angebracht.

Fort Sant George:

Ein großes Denkmal der Kolonialzeit. Das Fort umfasst eine immens große Fläche mit mehreren Gebäuden, Kirchen und dem Fort Museum, das Militärutensilien aus der Zeit um 1600 zeigt. Sicherlich kann man hier gut und gerne einen kompletten Tag verbringen. Dies würde ich auch bei einem längeren Aufenthalt empfehlen, da es ansonsten wie gesagt an Highlights mangelt.

Georgetown: Ja, es gibt sie, die wenigen Plätze der Ruhe. Georgetown ist die Altstadt von Chennai mit zahlreichen kleinen Straßen, zahlreichen traditionellen Läden und vielen Möglichkeiten zum Essen zu gehen.

St. Andrew's Church:

Die Kirche befindet sich in der Periyar E.V.R. high road und ist der Sant Martin's Church in London nachgebaut. Vom Oberen der Kirche genießt man eine gute Aussicht auf die ganze Stadt, sehr interessant dabei ist der Treppenaufgang mit seinen extrem kleinen Stufen.

Jeden Sonntag bietet die Mylapore Times zwei Führungen an. Diese kosten nur 100 Rupien und dauern in etwa 3 Stunden. Ein Weg führt am Fort Sant George entlang, der andere Weg konzentriert sich auf alte Tempel, Kirchen und Häuser in der Innenstadt.

Nähere Informationen dazu findet man unter mylaporetimes@vsnl.com. [1]

Im Südwesten der Stadt befindet sich der San Thomas Mount, welcher zugleich der höchste Berg im Stadtgebiet ist. Von der Spitze hat man eine gute Aussicht auf die Stadt. Vor allem abends ist die Atmosphäre oftmals schön. Allerdings sollte man die Zeit der Andächte meiden, da dann aus Lautsprechern in unglaublicher Lautstärke Kirchenmusik dröhnt.

Mylapore, das älteste Viertel Chennais, hat viel zu bieten, z.B. den Kapaleeswarar Temple direkt am Mylapore Tank. Der Tempel kann auch von Nicht Hindus besichtigt werden, allerdings ist das Beste, nämlich der Torturm, von draußen genauso gut sichtbar wie von drinnen. In Mylapore sind alte Traditionen noch sehr lebendig. Wer sich vor dem Sonnenaufgang zu einem Spaziergang aufraffen kann, wird dabei zuschauen können, wie langsam das Viertel zum leben erwacht, angefangen bei den Hausfrauen, die ein Kolam, ein wunderschönes, meist symmetrisches Muster, mit Reismehl auf den vorher befeuchteten Boden vor ihrem Eingang, streuen bis hin zum Duft von frisch gemachten Kaffee und Tee. Wer mit offenen Augen durch Mylapore läuft wird hinter Reklameschildern oder in kleinen Seitengassen, in der Regel sehr verfallene, Monumente aus der Vergangenheit finden.

Eine weiter Sehenswürdigkeit Chennais sind die Strände. Da wäre zum einem der Marina Beach, der sich von Foreshore Estate bis Island Grounds erstreckt und damit der zweitlängste Strand der Welt ist. Am Wochenende kann es hier sehr voll werden, wohingegen man den Strand wochentags meistens für sich selbst hat. Das gilt aber nicht für die frühen Morgenstunden, wenn sich halb Chennai aufmacht, um am Strand spazierenzugehen, zu Joggen, Yoga oder Silambam zu praktizieren oder anderen körperlichen Ertüchtigungen nachzugehen. Sehenswert ist zudem, wenn man zufällig dabei zusehen kann, wie die Fischer ihre über Nacht ausgelegten Netze einholen.

Elliot's Beach in Besant Nagar, südlich vom Adyar Fluss, ist sauberer, kleiner und lebendiger, allerdings auch voller.

Chennai beherbergt zusätzlich noch den kleinsten Nationalpark Indiens, den 'Guindy National Park' im Süden der Stadt. Ein wirklich schöner und vor allem ruhiger Platz, an dem man sich vom Stress und Lärm der Stadt erholen kann. Die Sichtung schöner Vögel und von mehr oder weniger wilden Tieren ist gewiss. Eintritt ist frei.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In Chennai ist sehr viel los! Man wird es auf den ersten Blick sicher nicht sehen können, aber die Stadt bietet unzählige Attraktionen für Klein und Groß.

In Vandalur, südlich von Tambaram, befindet sich auch der Vandalur Zoo, größter Zoo Südasiens. Der Zoo ist in der Tat so groß, dass sich eine Fortbewegung mit einem Fahrrad, Roller oder elektrischen Auto empfiehlt. Vermietung der obengenannten Fahrzeuge findet auf dem Parkgelände statt. Die Hauptattraktion des Parks sind die beiden weißen Tiger sowie die 'Löwensafari'.

Auf Island Grounds, einer 'Flussinsel' südlich von Fort Sankt George, gibt es eine nicht allzu moderne Go-Kart-Bahn. Zudem findet alljährlich im Früjahr eine Messe mit diversen Fahrgeschäften und Attraktionen statt.

Das National Museum in Egmore soll zu den Besten in Indien gehören. Zum Zeitpunkt meines Besuches waren allerdings mehr als die Hälfte der Ausstellungsräume geschlossen, ebenso die National Art Gallery. Die zoologische Abteilung erinnerte dann auch eher an ein Gruselkabinett mit verstaubten, ausgestopften Tieren und die dreckigen, schlecht beleuchteten Arrangements in Vitrinen bestärkten dieses Gefühl noch. Die Bronze-Ausstellung sowie die ausgestellten Fundstücke der Grabungen in Amravathi sind sehr sehenswert! Auch die Steinmetzarbeiten aus den früheren Epochen, vor allem aus Tamil Nadu und Karnataka ist sehr sehenswert. Eintrittspreis: 150 Rupien Auf dem Gelände des Museums befindet sich zudem auch das wunderschöne Museumstheater, in dem diverse kulturelle Veranstaltungen stattfinden.

Es gibt unzählige Kinos in Chennai. Besonders herauszuheben sind die folgenden:

Sathyam Cinema in Royapettah bietet ein unvergessliches Kino-Erlebnis an, inklusive einem einmaligen Klangerlebnis durch das state-of-the-art Soundsystem. Hier laufen neben den aktuellen Bollywood und Kollywoodhits auch viele englische Blockbuster. Tickets kosten 120 Rupien. Am Wochenende (auch freitags) unbedingt reservieren! Ausserdem beherbergt Sathyam das Spielecenter 'Blur' mit einer Bowlingbahn sowie verschiedensten Konsolenspielen (Flipper, air-Hockey aber auch Wii und Play Station). Parkmöglichkeiten vorhanden.

Das Inox Cinema im obersten Stockwerk des Citi Centres auf dem Dr. Radakrishnasalai ist das zweitbeliebteste Kino Chennais. Die Filmauswahl ist dieselbe wie im Sathyam und die Tickets kosten ebenfalls 120 Rupien. Parkmöglichkeiten vorhanden.

South Indian Film Chamber of Commerce in der Nähe des Gemini Flyovers in Nungambakkam ist oftmals Gastgeber der diversen internationalen bzw. nationalen Filmfestspiele. Unter anderem werden auch Beiträge vom Goetheinstitut, der Indo-Korean Chamber of Commerce und der japanischen Botschaft sowie unzählige mehr gezeigt. Eintritt ist in der Regel umsonst.

Das YMCA in Royapettha bietet Paintball an. Preise varieeren je nach Gruppengröße und Spielmodus. Entlang der ECR, z.B. in Kottivakkam befinden sich mehr Paintball-Anbieter.

Das Vivekananda House (auch Ice-House genannt) am Marina Beach ist dem indischen Gure Vivekananda gewidmet. Nach seiner Rückkehr aus den USA lebte er mit seinen Anhängern für einige Tage in dem Gebäude, bis er sich mit seinen Anhängern auf den Weg nach Kolkata machte. Es gibt eine Austellung mit unzähligen Fotografien und einigen Zeichnungen sowie einer Auswahl Vivekanandas Weisheiten. Man muss wohl echter Fan sein, um es zu mögen. Eintritt Erwachsene: 2 Rupien

In der Nähe des Guindy National Parks befindet sich der 'Snake Park', in dem eine Auswahl an Schlangen, Krokodilen und anderer für Indien typischer Reptilien leben. Mach allerdings durchweg eher einen traurigen und tristen Eindruck. Eintritt: 10 Rupien, Kamera extra

http://storytrails.in/ bietet geführte Thementouren durch Chennai an, wie z.B. den Bazaar-Trail durch George Town oder den Peacock-Trail durch Mylapore. Mehr Informationen findet man auf der Homepage.

Wer gerne segelt, könnte bei dem Royal Madras Yachtclub oder der Tamil Nadu Sailing Association mal anfragen. Ein Permit für das Hafengebiet zu bekommen, könnte sich allerdings als schwierig erweisen, vor allem wenn man kein Touristenvisum hat. Man kann sich Boote zu einem nominellen Preis stündlich mieten.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Grundsätzlich ist einkaufen in Südindien teurer als zum Beispiel in Delhi. Trotzdem gibt es genügend Gelegenheit schöne Dinge zu günstigen Preisen zu bekommen. Die meisten der Geschäfte haben 7 Tage die Woche meist bis 20.30 Uhr geöffnet


Chennai ist der Haupstandort von Nalli Silks. In den Geschäften am Panagal Park, Adyar sowie in der Usman Road gibt es über mehrere Stockwerke verteilt Saris in allen Qualitäts und Preisklassen. Besonders zu empfehlen sind die Kanchipuram Seidensaris. Daneben verkauft Nalli auch Stoffsets für Salwar-Kameez und Kurtas.

FabIndia verkauft qualitativ hochwertige Kurtas und Schals, sowie handgefertigte Möbel und diverse Handwerkserzeugnisse. Das Hauptgeschäft ist im Illford House in der Woodsroad (Nahe Mount Road), es gibt weitere Filialen in der Spencer Plaza, gegenüber des Citi Centers und in T.Nagar. Die 'Home' Filiale auf der M.G. Road in Besant Nagar hat die mit Abstand größte Auswahl.

Spass macht auch ein Spaziergang durch die Pondy Bazar Gegend. Hier gibt es jede Menge Strassenstände mit Kitsch und Krempel. Handeln ist Pflicht. Man kann davon ausgehen, dass man als Tourist die Preise auf ca. die Hälfte herunterhandeln kann. Besonders bekannt ist Pondy Bazaar auch fuer seine Buecherstaende. Die Buecher hier wurden ohne Kopierrechte gedruckt, weshalb sie zu Spottpreisen erhaetlich sind.

Bücher sind in Indien besonders billig. Zu empfehlen sind die Landmark Filialen in der Nugambakkam High Road (Gegenüber Isphahani Center), in der Spencer Plaza und im Citi Center. Landmark verkauft auch Spielzeug, DVD und CDs. Weiterhin erwähnenswert ist der Oxford Book Store auf der Haddows Road, der oftmals interessante Angebote hat. Dann wäre da noch Higginbothams, Chennais ältester Buchladen, welcher in einem historischen Gebäude auf der Anna Salai in der nähe von Spencers Plaza untergebracht ist. Die Auswahl in den beiden zuletz genannten Läden kann allerdings nicht mit den der landmark Filalen mithalten.

Eine Sehenswürdigkeit für sich ist Giggles. Der "größte, kleinste Buchladen der Welt" im hinteren Bereich des Parkplatzes des Taj Connemara Hotels. Achtung Sonntag geschlossen.

Es gibt mehrere Einkaufszentren. Das größte ist die Express Avenue (http://www.expressavenue.in/). öffnungszeiten sind 10 bis 10 Uhr, Es bedindet sich in der Nähe des Spencer Plaza Mall an der Mount Road. Viele kleine Läden aber auch Filialen von Ketten wie Reebok, Music World oder Fab India. Dann noch das CitiCenter, dass auf eine etwas gehobenere Klientel abziehlt. Im Citicenter ist auch das Inox Multiplex untergebracht. Im September 2010 wurde Chennais neuste Mall, Express Avenue, in Royapettah eröffnet. Sehr viele internationale Marken und natuerlich der obligatorische Lifestyle Store. Spencers Plaza Mall erreicht man von der Central Station mit Bus 27D, 21 oder 1A uvm. Citi Centre kann auch mit Linie 27D erreicht werden. Express Avenue kann z.B. mit Linie 32A erreicht werden.Interessant ist, dass ausserhalb der end of season sales die Preise grundsätzlich ohne jeglichen Discount sind, Schnäppchen sind also ausserhalb des Schlussverkaufs schwierig. Im End of Season Sale im Juli/August sowie Januar und Februar ist vor allem Express Avenue ein Paradies.

Es lohnt sich sich in Chennai zB. einen Anzug schneidern zu lassen, wenn man in etwa weiß was man möchte. Die Preise variieren zwischen 20 und 40 Euro, plus Stoff. Raymond gilt als einer der besten Schneider, ist aber mit Sicherheit nicht der einzige.

Wer es kurz vorm Abflug noch bereut, sich doch nicht mit den herrlichen Lederprodukten oder Raeucherstaebchen aus Auroville eingedeckt zu haben, kann das in Chennai ohne Probleme nachholen. Der offizielle Laden Aurovilles befindet sich in der Khader Nawaz Khan Road. Hier gibt es neben den oben genannten Produkten vor allem Produkte aus handgeschöpften Papier, Kerzen und Klamotten und das alles zu durchaus vernünftigen Preisen, die sich übrigens nicht von den Preisen in Auroville/Pondy unterscheiden.

Das unbestrittene Einzelhandelszentrum Chennais ist seit der Ankunft der Briten George Town, westliche vom Hafen. Wie ein Einheimischer es ausdrueckte: 'Was man in Georgetown nicht findet, findet man wohl nirgends in Indien'. Georgetown überfällt den Reisenden regelrecht mit seinen Tausenden von Sinneseindrücken. Eine Straße verkauft oftmals nur eine Ware. So gibt es eine Straße nur fuer Blumen (definitiv einen Besuch wert), eine nur fuer Lampenschirme, für Hochzeitskarten, Plastikartikel, Papier etc. Einen Besuch wert ist auch Sowcarpet, wo nur Trockenfrüchte und Nüsse angeboten werden. Auf der NSC Bose Road wird zudem auch Obst unter Marktpreis verkauft. Handeln ist ueberall Pflicht. Mittags ist es vor allem im Sommer und Frühjahr zu heiß, um sich freiwillig in Georgetown aufhalten zu können. Dafür ist es am abend umso voller.

Wer auf second-Hand Bücher steht, ist im Moore Market hinter der Central Station richtig. Dort gibt es ausserdem eine begrenzte Auswahl an Antiquitäten.

Beim Burma Bazaar direkt an der Metro Station beach (5 Rupien fuer die Einzelfahrt) werden hingegen vor allem Elektronikartikel aus China, Korea und Japan angeboten. Außerdem gibt es Zehntausenden gefälschte CD's und DVD's. Wem es nach importierten Süßigkeiten gelüstet ist hier auch richtig. Burma Bazaar gilt als Nachtmarkt, d.h. man sollte sich erst ab 5 Uhr dort hinbegeben, weil vorher viele Stände noch geschlossen haben. Es gilt auf seine Wertsachen aufzupassen!

Für indischen Designerschmuck und moderngeschnittene tradidionelle Kleidung sind Anokhi in der Chamiers Road (nahe Park Sheraton Towers and Hotel) sowie Amethyst in Royapettah, Whites Road (nahe Corporation Bank) die Top-Adressen. Was hier angeboten wird, gehört zwar nicht gerade Schnäppchen, aber der Besuch lohnt allein wegen der schönen Location. Im Obergeschoss von Anokhi befindet sich auch der Full Circle Bookstore, der eine kleine aber feine Auswahl von Büchern hat.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In Chennai kann man Essen aus so gut wie jedem Teil der Erde bekommen. Von chinesisch über thai, marrokanisch über spanisch. Es gibt alles!

Viele guten eigenständige Restaurants sind in der Nähe der Musikakademie, am Dr. Radakrishna Salai und in der TTK Road konzentriert.

Dann gibt es noch die großen Kettenrestaurans, die wirklich sehr leckeres, hygienisches Essen zu guten Preisen anbieten. Zu nenenn wären:

Vasantha Bahvan: Direkt gegnüber vom Bahnhof Egmore gibt es zwei Filialen sowie eine weitere am Mylapore Tank. Ich kann nur den Cholapuri mit Chennamasala (40 Rs) sowie die Porotha und Chapatti mit einem vorzüglichen vegetarischem Kurma (30Rs) empfehlen.

Sangeetha: Sehr leckere Dosas (30 Rs). Auch das Ghee Roast (60 Rs) ist gut. Auch berühmt für seine 'unlimited meals' am Mittag (zwischen 45-60 Rs)

Saravana Bhavan: Etwas gehobeneres Restaurant, und wirklich immer zum überlaufen voll. Exzellente Fruchteiscreme.

Murugans Idly Shop: Filiale direkt am Elliot's Beach sowie in Nungambakkam nähe Pondy Bazaar. Ganz klar das beliebteste Restaurant bei Chennais Mittelklasse. Es gibt keinen Tag, wo man nicht vor der Tür warten muss, um einen Platz im Inneren zugewiesen zu bekommen. Wie der Name schon sagt, ist das Restaurant vor allem bekannt fuer seine Idlys (Stück: 10 Rs) mit den ausgezeichneten Chutneys (Koriander, Tomate, Kokosnuss und mehr). Auch die Dosas und Vadas finden reissenden Absatz. Mein Tipp: Das sweet Pongal ist wirklich unschlagbar!

Kumarakom: Filialen gibt es in Anna Nagar, in Gandhi Nagar (Adyar) sowie in der Nähe von der landmark Filiale in Nungambakkam. Das Essen ist... ein Genuss. Und das Beste ist, dass es alles andere als teuer ist. Mit das Beste Preis-Leistungsverhältnis in Chennai. Serviert Spezialitäten aus Kerala. Porotha mit Chickenstew (ca. 100 Rs) oder das Duckroast mit Appam (ca. 140 Rs) sind fantastisch. Zum Nachtisch sollte man sich Paysam gönnen, eine Art Reispudding (35 Rs).

Palki: Gegenüber der Musikakademie in der TTK Road liegt dieses Restaurant, dass vor allem mit seinen Fischgerichten (ca. 200 Rs) überzeugen kann.

Wer sich wirklich mal etwas gönnen möchte, sollte die Buffetangebote der beiden Restaurants - The Crown (Rooftop)und Downing Street (Erdgschoss) - in den Residency Towers nicht missen. Für nur 500 Rupien inklusive Steuern gibt es ein riesige Auswahl in schönen Ambiente. Reservierung ist empfehlenswert.

Super Chicken/Mutton Hyderabadi Biryani (90-100 Rs)lässt sich in Topsee auf der L.B. Road in Adyar finden sowie in Marina Park auf San Thome Highroad.

Das beste 'continental food' gibt es in dem vegetarischen Restaurant 'Cream Centre' auf der Chamiers Road. Von italienisch bis mexikanisch, dass Essen ist originell und sehr lecker (ca. Rs 300). Auch gut ist der Riesenpfirsisch oder Limoneneistee(95 Rs)

Gutes chinesisches Essen zu einem ausgezeichneten Preisleistungsverhältnis gibt es bei Wang's Kitchen in Nungambakkam oder Adyar. Das Black Pepper Chicken mit Schenzwan Fried Rice(250 Rs)reicht locker fuer drei Personen. Man sollte Schärfe lieben!

Zum Schluss gibt es noch viele Süssigkeitengeschäfte. Zu den bekanntesten und besten gehören Krishna Sweets, Suriya Sweets und Grand Sweets. Filialen sind ueber die Stadt verstreut.

Ausgehen[Bearbeiten]

Die Party Szene in Chennai hat sich in letzer Zeit enorm weiterentwickelt. In jedem guten Hotel (4 oder 5 Sterne) gibt es i.d.R. einen Club. Ausserdem haben in letzer Zeit auch einige freie Clubs ihre Pforten geöffnet, zumeist in Besant Nagar oder Nungambakkam. In den meisten Clubs gibt es einen 'dresscode' und Männer müssen ziemlich hohe Eintrittspreise zahlen, die zwischen 500-1000 Rupien liegen. Frauen kommen meistens umsonst rein. Der Eintrittspreis kann manchmal mit den Getränkepreisen abgerechnet werden. Diese Stadt schlägt leider in Puncto Ausgehen wirklich jede Stadt - leider im negativen Sinne. Frauen gehen praktisch überhaupt nicht aus. Das ist eine reine Männersache. Alkohol wird ausschliesslich in den Hotelkneipen ausgegeben. Um 10 am eröffnen zudem sogenannte WineShops ihre Pforten, wo man sich ganz gut warm trinken kann. Ob man es glaubt oder nicht, es gibt praktisch keine grossen Kneipen oder Diskotheken. Ein Treff für Ausländer in Chennai ist die Bar im Hotel "The Residency Towers" [2]

Hauptsächlich wird 80er Musik gespielt, am Mittwoch ist Lady's Night. Die Einrichtung ist schlicht, aber schön, natürlich dürfen die zwei Monitore, die Sportsendungen wie Kricket übertragen. Das Bier kostet 200 Rupien und ist damit zwar deutlich teuerer als auf der Strasse oder einem indischen Restaurant, aber für europäische Verhältnisse immer noch sehr günstig.

Einige der wenigen Highlights in Chennai sind ausserdem.

Zara's, 74 Radhakrishnan Salai: Eine hippe Tapas Bar mit sehr guter Musik und guten Cocktails, wo sich vor allem am Wochenende eine Vielzahl an Leuten trifft.

Leather Bar, Park Hotel, 601 Anna Salai: Der Treffpunkt der In-Szene mit Leder Sofas und Leder Boden, sehr interessant anzuschauen, aber ich fühlte mich nicht wohl darin.

Geoffrey's, Hotel Radha Park Inn, 171 Jawaharlal Nehru Salai: Eine eher ruhige Bar, in der sich sogar viele Frauen bewegen.

Dublin, ITC Hotel Park Sheraton & Towers, 132 TTK Road: Eine typische Irish Bar, aber auch sehr ruhig.

Clubs ausserhalb der grossen Hotels sind mir nicht bekannt, dürfte es aber auch nicht geben.


Aufgrund der Religion und striker Gesetze ist das Volk scheinbar so konservativ, dass auf das Nachtleben praktisch komplett verzichtet wird. Man trifft sich hier auf der Strasse - oder eben in der Hotelbar. Eine Entwicklung eines Nachtlebens scheiter schon an einer einfachen Sache: Ab 23.30 müssen sämtliche Clubs und Bars schliessen.

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Hotels in Chennai mit höherem Standard sind erstaunlicherweise trotz des generell extrem niedrigen Preisniveaus sehr teuer. Eine Nacht in einem First Class Hotel kostet in der Regel circa 7000 Rupien. Zu beachten ist, dass zu dem genannten Preis noch 12,5 % Tax dazukommen. Persönlich kenne ich das GRT Grand, welches sich in der Nähe des Zentrums befindet. Die Zimmer sind sehr schön, der Service eigentlich einwandfrei, jedoch liegt das Hotel an einer sehr lauten Strasse, auf der nur von drei bis vier Uhr morgens Ruhe herrscht. Die Umgebung selbst hat leider nicht sehr viel zu bieten.

Weiter kenne ich noch das Radisson, das in etwa nur drei Kilometer vom Flughafen entfernt und im Kontinentalstil gehalten ist. Die Einrichtung wirkt äusserst luxuriös, der Preis leider auch.

Neu eröffnet hat das Hilton, ein super Hotel mit (noch) günstigem Preisniveau ebenfalls in der Nähe des Flughafens. Genial ist dort auch der Sonntagsbrunch, für 2250 Rupien sind Cocktails und Sekt soviel man will inklusive. Dafür gibt es auch mal westliches Essen, auf das man sich richtig freut, wenn man für längere Zeit in den Klauen der indischen Küche gefangen war. (ähnliches Preislevel bei Sonntagsbrunch im Fisherman's Cove an der ECR, allerding Focus Indisches Essen).

Aber als absoluten Geheimtipp möchte ich das Radisson Temple Bay (ehemals GRT Templebay) GRT Temple Bay in Mamallapuram nennen. Dieses Beach Resort glänzt mit einem weitreichenden Garten, einer insgesamt sehr sauberen Anlage, einem Ajurveda- und Fitnesszentrum sowie einem traumhaften Pool. Mamallapuram ist einfach mit dem Bus ab Chennai zu erreichen. Seit etwa drei Jahren gibt es einen zusätzlichen 200 Meter langen Pool (ich wiederhole: 200 Meter!) Im dortigen Restaurant "The Wharf" kann man sehr gut, aber etwa teuer direkt am Meer essen, allerdings empfehlen sich eher die zahlreichen Fischrestaurants direkt am Strand von Mammalapuram. Mein Favourit is übrigens Anthonys, etwa 50 Meter vom Strand entfernt. Der Red Snapper und die Tiger Prawns mit Masala sind ein Gedicht. Unglaublich auch die Tandoori Gerichte in aller Form.


Für low-budget Unterkünfte sind die Stadtteile Triplicane und Egmore bekannt. Um nach Triplicane zu kommen, empfiehlt es sich eine Rikscha zum Star-Cinema/Triplicane-High-Road anzuheuern; einige günstige Unterkünfte befinden sich im direkten Umkreis. Es gibt auch zwei YMCAs in Chennai: Eines hinter dem Egmore-Bahnhof und eines in der Nähe des Royapettah-Hospital.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Chennai ist national und auch international bekannt für seine Krankenhäuser und seine top Gesundheitsvorsorge, d.h. wenn man das nötige Kleingeld hat. Das Apollo Krankenhaus in Nungambakkam ist wahrscheinlich das bekannteste mit angeschlossenem Kinderkrankenhaus. Weiter zu empfehlen sind das Billroth Hospital in R.A. Puram und das Malabar Hospital in Adyar. In jedem dieser Krankenhäuser kann man mit europäischen Standards rechnen, man sollte sich aber nicht wundern, wenn die Krankenschwester den Tag schon um 5 Uhr in der früh einläutet. Zudem sollte man sich nicht über die schiere Anzahl von 'Krankenhäusern' wundern. Jeder Arzt kann seine Praxis je nach Belieben auch Hospital nennen. Wenn man auf Nummer sicher gehen möchte, sollte man diese allerdings meiden und sich den Krankenhäusern anvertrauen.

Chennai hat ausserdem eine unfassbar hohe Apothekendichte, darunter sogenannte 24 Studen Apotheken. Hier gilt leider dasselbe wie bei den Krankenhäusern, was heisst das die 24 Stunden Apotheke eventuell nur bis sechs oder acht Uhr auf hat. Also lieber immer genug Medikamente auf Vorrat dabei haben. Hochwertige Arnzeimittel sollten auch nur bei bekannten Apothekenketten gekauft werden, da diese durch ihre Generatoren als einzige eine andauernde Kühlung der Medikamente im Falle eines Stromausfalls gewähren können, z.B. die Apollo-Apotheken oder Star Pharmacy-Apotheken.

Atemwegstechnisch sieht es in Chennai für die Lungen im innerindische Vergleich sehr gut aus, da sich die Smogbildung durch eine bessere Infrastruktur und den ständigen Seewind in Grenzen hält.

Malariafälle gibt es sehr selten in Chennai, und falls doch in der Regel nur in Nord Chennai nördlich von George Town oder an den Ufern der verdreckten Flüsse, Kooum und Adyar. Allerdings werden regelmäßig Schädlingsbekämpfungsmittel an den Ufern und in den Kanalistationen versprüt, um die Moskitolarven zu töten.

Kommunizieren[Bearbeiten]

Landessprache in Tamil Nadu und damit natürlich auch in Chennai ist Tamil. Die Tamilen sind sehr stolz auf ihre uralte, traditionsreiche Sprache. Tamil ist die größte dravidische Sprache und damit die wichtigste Sprache in Südindien und sehr nah mit z.B. Malayam oder Kannada verwandt. Tamilen waren und sind noch immer stark gegen die Erhebung von Hindi zur Nationalsprache, da Hindi nur in Nordindien gesprochen wird. Dadurch kann man in Chennai prinzipiell ohne Probleme auf Englisch kommunizieren, da Englisch mit Vorzug vor Hindi an jeder Schule gelehrt wird. Hindi wird meistens als Zweitsprache gelehrt und ist damit auch relativ weit verbreitet. Im Sommer 2010 führte die Regierung ein neues Gesetz zum 'Schutz' des Tamil ein. Dadurch mussten alle Ladenschilder und öffentliche Schilder auf Tamil übersetzt werden, also nicht wundern, wenn Pizza Hut oder McDonald's auch in Tamil auf dem Ladenschild geschrieben stehen. Das macht, zusammen mit der Umbenennung von Straßen mit englischen Straßennamen in Straßen, die nach wichtigen Tamilen benannt wurden, das ganze nicht touristenfreundlicher.

Weiter geht's[Bearbeiten]

In dem kleinen Dorf Injambakkam an der Küste ca. 30 Kilometer von Chennai befindet sich die Künstlerkolonie Cholamandel Artist Village. Es gibt ein wirklich tolles Museum mit modernen Kunstwerken, Bildern und Statuen. Ausserdem gibt es einen kleinen Verkaufsbereich, wo Stuecke zum Verkauf angeboten werden. Direkt hinter dem Museum befindet sich das von der sympatischen Nasreen geführte Shiraz Cafe, dass ausgezeichnete iranische Gerichte und Getränke in einer klasse Atmosphäre anbietet. Ein dreigänge Menü kostet etwa 360 Rs und eine Kanne Kaffe bekommt man schon für 35 Rs. Es gibt einen riesigen Gartenbereich.

Vom Broadway oder Triplicane kann man Bus pp19 nach Injambakkam nehmen. Ansonsten einfach in einen der Busse von CMBT nach Mammalepuram einsteigen und in Injambakkam aussteigen.


Etwa 10 km südlich von Injambakkam befindet sich das open-air Museum und Kulturzentrum 'Dakshin Chitra' (Mo. geschlossen Eintritt Erw. 150 Rs, Studenten 75 Rs, Kamera 10 Rs extra). Auf einem grossen Gelände wurden traditionelle Häuser aus den vier südindischen Staaten Tamil Nadu, Kerala, Andrha Pradesh und Karnataka nachgebaut. Innerhalb der Häuser gibt es Vorstellungen in den traditionellen Handwerken und man kann sich auch selbst für Kurse im z.B. Palmblätterfalten, Töpfern und ähnlichem einschreiben. Ausserdem gibt es ein extra Programm für Kinder. In der Nähe des Eingangs kann man auch zuschauen, wie Handwerker Waren herstellen und diese zu leicht überteuerten Preisen (dafür ist es sehr gute Qualität) direkt vor Ort kaufen. Im Eingangsgeäude gibt es auch noch einen Shop, der tolle Handwerksgegenstände anbietet.

Neben Dakshin Chitra befindet sich einer der besten Freizeitparks Südindiens (was nicht bedeutet, dass ein Europäer sonderlich beeindruckt sein würde) mit actionlastigen Attraktionen und einer Achterbahn.

65 Kilometer von Chennai befindet sich Mamallepuram, zu erreichen vom Broadway mit Bus 588C sowie von T. Nagar mit Bus 599. Sonst einfach ECR-Expressbusse von CMBT nehmen. Preis fuer eine normale Fahrt ist ca. 20 Rupien, für den AC-Volvo Bus muss ca. 100 Rs gezahlt werden.

Nördlich von Chennai liegt die zweitgrößte Lagune Indiens, wo man einen schönen Tag auf den Backwaters oder mit schwimmen verbringen kann. Vor allem im Früjahr sehr interessant für Vogelliebhaber.







Varianten

Aktionen

Insider für dieses Reiseziel:

In anderen Sprachen

andere seiten