Budapest
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Budapest ist die Hauptstadt von Ungarn und mit einer Bevölkerung von 1,8 Millionen noch vor Belgrad und Wien die größte Stadt an der Donau.
[bearbeiten] Stadtteile
Budapest ist verwaltungstechnisch in 23 Distrikte unterteilt, für Reisezwecke genügt eine Einteilung gemäß der alten Unterteilung der Stadt in:
- Pest der flache Teil der Stadt, östlich der Donau
- Buda der hügelige Teil der Stadt, westlich der Donau
- Óbuda ein spezieller Teil Budas am westlichen Donauufer, der älteste Teil Budapests
Eselsbrücke: Buda = Berg, Pest=Platt
[bearbeiten] Hintergrund
[bearbeiten] Anreise
Budapest ist von fast allen europäischen Hauptstädten an einem Tag erreichbar.
[bearbeiten] Flugzeug
Budapest hat einen internationalen Flughafen: Ferihegy (BUD, Ferihegyi nemzetközi repülőtér; ausgesprochen "Färihädj"). Der Flughafen besteht aus zwei Terminals (Terminal 1 und Terminal 2A/B), die kilometerweit voneinander entfernt liegen. Wer aus Deutschland mit Germanwings, EasyJet oder SkyEurope anfliegt, landet am frisch renovierten Terminal 1, das sich näher an der Stadtmitte befindet. Die Lufthansa residiert an Terminal 2.
Eine günstige Alternative für den "schmalen Gelbeutel" bietet die Low-Budget-Fluglinie Ryanair an, welche mehrmals wöchentlich von Frankfurt-Hahn ebenfalls Budapest-Ferihegy anfliegt und am Terminal 1 landet.
- Budapest Ferihegy Airport, H 1675, Budapest Pf 53, Ungarn Telefon: +36 1 296 9696 oder +36 1 296 7000, Fax: +36 1 296 6000,
Der Flughafen liegt 25 km südöstlich der Stadt. Er ist für umgerechnet rund 1,50 Euro mit dem ÖPNV zu erreichen (U-Bahn M3 bis Endstation Kőbánya-Kispest, dann Flughafen-Bus). Will man vom Flughafen mit Bus und U-Bahn in die Stadt fahren, muss man sich vorher am Kiosk im Flughafengebäude Tickets kaufen.
Seit 2006 hat das Taxi-Unternehmen Zóna Taxi einen Vertrag mit dem Budapester Flughafen. Der Tarif besteht aus Fixpreisen von 14 bis 20 Euro (bzw. 3000 bis 4300 HUF, Stand Feb. 2008), abhängig von der Zone, in der sich das Fahrtziel befindet. Am Schalter von Zóna Taxi erhält man nach Angabe des Ziels einen Beleg, auf dem der beim Fahrer zu zahlende Fahrpreis angegeben ist.
Achtung: Gelegentlich versuchen andere Taxifahrer, die angekommenen Passagiere vor Erreichen des Schalters abzufangen. Wenn man mit einem anderen Taxi fährt sollte man sich vor Beginn der Fahrt über die Preise informieren und darauf achten, dass das Taxameter eingeschaltet wird. Offiziell zugelassene Taxis sind an gelben Autokennzeichen zu erkennen.
Eine Alternative zu Taxis ist die An- und Abfahrt mit speziellen Kleinbussen ("Minibus-Service", eine Art Sammeltaxi). Kosten: 2490 HUF (ca. 9,50 €, Stand Feb. 2008), für zwei Personen 4490 HUF (ca. 17,50 EUR). Ein Hin- und Rückticket für eine Person kostet 4390 HUF (ca. 17 €). Ein Schalter zum Kauf von Minibustickets befindet sich im Terminal. Bei der Rückfahrt ist zu beachten, dass die Abholung mindestens 12, besser 24 Stunden vor der Fahrt bei der Zentrale reserviert werden muss.
- Minibus-Zentrale: Öffnungszeiten: 6.00-22.00, Telefon: +36 1 296 8555, Fax: +36 1 296 8993
[bearbeiten] Bahn
Budapest liegt nur rund drei Stunden Bahnfahrzeit von Wien (täglich zehn Direktverbindungen) entfernt. Die Stadt hat mehrere große Bahnhöfe, die zwar sämtlich miteinander per Metro verbunden sind, aber voneinander entfernt sind. Daher ist es ratsam, sich rechtzeitig vorab über den genauen Ankunfts- / Abfahrtsort zu orientieren.
[bearbeiten] Bahnhöfe
- Déli pályaudvar (Südbahnhof), Buda, Krisztina krt. 37/A. Hier treffen u.a. die Züge aus Richtung Balaton und Pécs (Südwesten) ein.
- Nyugati pályaudvar (Westbahnhof), Pest, Nyugati tér. Hier kommen viele Inlandszüge aus dem Westen und Südosten, so u.a. von Sznob, Esztergom (Westen), Köbanya-Kispest (Flughafen), Kecskemét und Szeged (Südosten), und manche Züge aus dem Osten (Debrecen) an.
- Keleti pályaudvar (Ostbahnhof), Pest, Baross tér. Der "internationale" Bahnhof. Tägliche Eurocitys von Berlin, Hamburg, Wien, München, Zürich, Bratislava und Bukarest. Dazu Verbindungen nach Zagreb, Ljubljana, Moskau, Kiew, Prag, Belgrad und Sofia. Inlandszüge aus dem Norden und Osten (Eger, Debrecen).
[bearbeiten] Züge aus Österreich
- Von Wien Westbahnhof täglich zehn Direktverbindungen (ca. drei Stunden Fahrzeit) nach Budapest Keleti.
- Von Graz (ca. 6:30 Std.) täglich direkt ab 06.12 h über Szentgotthard, Körmend, Szombathely, Tatabanya und Györ nach Budapest
Keleti (an 12.48 h).
- Von Innsbruck (ca. 9 Std.) ein Nachtzug aus Zürich (EN 647) ab 02.27 u.a. über Salzburg (04.36), Linz (05.59), Wien West (08.25) und
Györ (09.53) nach Budapest Keleti (11.18).
- Von Linz (ca. 5:30 Std.) ein Nachtzug (EN 269, s. auch unten "Nachtzug") aus München (23.45) um 03.43 u.a. über Wien West (06.10) nach Budapest Keleti (09.08) sowie EN 467 aus Innsbruck (05.59), s. oben.
- Von Salzburg (6-7 Std.) EN 269 (02.18), EN 647 (04.36) oder EC 63 aus München (11.00, an Budapest Keleti 16.48).
[bearbeiten] Züge aus der Schweiz
- Von Zürich (ca. 12:30 Std) um 22.40 EN 647 über Innsbruck, Salzburg, Linz, Wien West nach Budapest Keleti (11.18).
[bearbeiten] Züge aus Süddeutschland
Stand: Herbst 2007
Tägliche direkte Zugverbindungen:
- Von München Hbf über Salzburg und Wien (7:20 Std.):
Eurocity 63 um 09.28 nach Budapest Keleti (Ankunft 16.48) über Salzburg (11.00), Linz (12.05), St. Pölten (12.55), Wien West (13.52), Hegyeshalom (14.56), Györ (15.22) und Budapest Kelenföld (16.34).
- Von Frankfurt am Main über Nürnberg, Passau und Wien (10:30 Std.):
Eurocity 25 um 08.18 nach Budapest Keleti (18.48) über Hanau (08.35), Würzburg (09.34), Nürnberg (10.31), Regensburg (11.30), Plattling (12.03), Passau (12.42), Wels (13.34), Linz (13.50), St. Pölten (14.50), Wien Hütteldorf (15.28), Wien West (15.52), Bruck a.d. Leitha (16.34), Hegyeshalom (16.56), Györ (17.22) und Budapest Kelenföld (18.34).
Rückfahrt:
Täglich von Budapest Keleti :
- EC 62 um 13.10 nach München (20.34) über Budapest Kelenföld (13.25), Györ (14.38), Hegyeshalom (15.06), Wien West (16.22), St. Pölten (17.04), Linz (17.54) und Salzburg (19.03).
- EC 24 um 09.10 nach Frankfurt (19.36) über Budapest Kelenföld (09.25), Györ (10.38), Hegyeshalom (11.07), Bruck a.d. Leitha (11.27), Wien West (12.30), St. Pölten (13.12), Linz (14.13), Wels (14.28), Passau (15.22), Plattling (15.56), Regensburg (16.29), Nürnberg (17.31), Würzburg (18.27) und Hanau (19.21).
[bearbeiten] Direktzug von Hamburg
Von Hamburg über Berlin, Dresden, Prag und Bratislava (ca. 13:30 Std.):
- EC 175 um 08.44 nach Budapest Keleti (22.17) über Büchen (09.07), Ludwigslust (09.34), Wittenberge (09.52), Berlin Spandau (10.35), Berlin Hbf (10.46), Berlin Südkreuz (10.53), Dresden Neustadt (12.46), Dresden Hbf (13.09), Bad Schandau (13.38), Decin (13.59), Usti nad Labem (14.16), Praha Holesovice (15.35), Kolin (16.12), Pardubice (16.36), Ceska Trebova (17.11), Brno (18.17), Breclav (18:52), Kuty (19.06), Bratislava (19.45), Nove Zamky (20.38) und Sturovo (21.09).
- Rückfahrt mit EC 174 von Budapest Keleti (05.50) nach Hamburg (19.17) über Sturovo (07.03), Nove Zamky (07.30), Bratislava (08.25), Kuty (09.03), Breclav (09.17), Brno (09.50), Ceska Trebova (10.52), Pardubice (11.26), Kolin (11.47), Praha-Holesovice (12.34), Usti nad Labem (13.39), Decin (13.59), Bad Schandau (14.20), Dresden Hbf (15.04), Dresden Neustadt (15.12), Berlin Südkreuz (17.07), Berlin Hbf (17.18), Berlin Spandau 17.28), Wittenberge (18.09), Ludwigslust (18.27) und Büchen (18.55).
[bearbeiten] Nachtzüge
- EuroNight 269 fährt täglich gegen Mitternacht (23.45) in München Hbf ab nach Budapest Keleti (09.08) über Rosenheim (00.26), Salzburg (02.18), Attnang-Puchheim (03.06), Wels (03.25), Linz (03.43), St. Valentin (04.02), Amstetten (04.25), St. Pölten (05.00), Wien Hütteldorf (05.48), Wien West (06.10), Hegyeshalom (06.51), Györ (07.13) und Budapest Kelenföld (08.54).
- Die Rückfahrt im EN 268 "Kálmán Imre" ist ab 20.35 Uhr von Budapest Keleti nach München Hbf (06.17) über Budapest Kelenföld (20.50), Györ (22.03), Hegyeshalom (22.31), Bruck a.d. Leitha (22.51), Wien West (23.45), St. Pölten (00.30), Amstetten (01.04), St. Valentin (01.25), Wels (02.03), Attnang-Puchheim (02.22), Salzburg (04.28), Rosenheim (05.29) und München Ost (06.07).
Es gibt sowohl im Liegewagen als auch im Schlafwagen ein Frühstück (Croissant mit Marmeladenfüllung oder "Dreiecks-Sandwich"). In den 2006 eingesetzten Wagen war die Klimaanlage nicht abschaltbar und dauerhaft laut (es gibt einige "Einschlafpausen"). Der Bettenkomfort in Schlaf- und Liegewagen unterscheidet sich nicht, und ist mit dem alter Jugendherbergsbetten in Deutschland vergleichbar. Im Schlafwagen gibt es richtiges Bettzeug, während es im Liegewagen nur eine Wolldecke gibt. Es wurden keine Ohrstöpsel verteilt. Die Schaffner sprachen teilweise nur gebrochenes Deutsch und Englisch.
[bearbeiten] Bus
Es besteht eine direkte Busverbindung von Cluj-Napoca (Rumänien), Kostenpunkt ca. 20 Euro. Daneben gibt es etliche Linienbusverbindungen ab Prag (ca. 20-30 Euro).
[bearbeiten] Auto
[bearbeiten] Schiff
Budapest ist in Deutschland vom Abfahrtshafen Passau aus über eine mehrtägige Schiffsreise auf der Donau zu erreichen.
[bearbeiten] Mobilität
Budapest hat ein gut ausgebautes Nahverkehrsnetz, bestehend aus Bussen, Straßenbahnen, der S-Bahn-ähnlichen HEV-Bahn und vor allem der Metro. Die drei Metrolinien ("Gelb", "Rot" und "Blau") bilden die älteste kontinentaleuropäische U-Bahn und sind eine Sehenswürdigkeit. Sie verkehren in äußerst kurzem Takt, sind schnell und Tickets können an Automaten gezogen werden, die auch in englisch programmiert sind.
- Gelb: Vörösmarty tér <--> Mexikói út, wichtige Stationen: Opera (Oper), Hősök tere (Heldenplatz), Széchenyi fürdő (Széchenyi-Bad)
- Rot: Déli pályaudvar <--> Örs vezér tere, wichtige Stationen: Déli pályaudvar (Südbahnhof), Batthyány tér (Platz an der Donau, gegenüber vom Parlament und am Fuß des Schlossberges), Kossuth tér (Platz am Parlament), Keleti pályaudvar (Ostbahnhof)
- Blau: Kőbánya-Kispest <--> Újpest-Központ, wichtige Stationen: Ferenciek tere, Nyugati pályaudvar (Westbahnhof), Árpád híd (Árpádbrücke)
Die Metrolinien kreuzen sich nur an einem Punkt, dem Déak Ferenc tér. Beschriftungen und Aushänge der Metro sind oftmals dreisprachig (ungarisch, englisch, deutsch), Busse und Bahnen sind zumeist nur in ungarisch.
Die Budapest Card ist eine Rabattkarte, die je nach Variante zwei oder drei Tage lang die Fahrkarte auf allen Strecken in der Stadt ersetzt und zugleich Eintrittspreisermäßigungen in Museen, Sehenswürdigkeiten, Restaurants u.ä. mit sich bringt (6450/7950 HUF). Da seit einiger Zeit der Eintritt zu den Dauerausstellungen ohnehin gratis ist, lohnt sich die Budapest Card kaum noch. Die Alternative ist das Tourist Ticket zu 3100 HUF, mit dem man drei Tage lang jedes Verkehrsmittel benutzen kann. Alternativ bietet sich der Kauf eines 7-Tagetickets an (3600 HUF). Ein Ein-Tages-Ticket gibt es für 1350 HUF. Am günstigsten ist eine Zehnerkarte zu 2050 HUF: die Streifen lassen sich einzeln abreißen (sind also übertragbar, wenn man nicht allein reist). Man kann sie auch über mehrere Tage verteilt nutzen. (Stand: 2007)
[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
[bearbeiten] Strassen und Plätze
- Andrássy út
- Die Prachtstraße, die seit 2002 UNESCO-Weltkulturerbe ist, beginnt in der Nähe des Deak Ferenc tér und führt zum Heldenplatz. Die Straße wurde 1870 angelegt, nachdem sich die parallel verlaufende Kiraly Utca als zu eng erwies. Wichtige Gebäude und Orte auf oder entlang der Andrassy Út sind die Ungarische Staatsoper, das Operettentheater, das Moulin Rouge, der Liszt Ferenc tér mit der Musikakademie, der Oktogon Platz und das Franz-Liszt-Gedenkmuseum in der Alten Musikakademie. Rund um den inneren Teil (also innerhalb der Oktogon) der Prachtstraße befindet sich das Künstlerviertel der Stadt. Hier findet man zahlreiche kleine Theatern und Künstlercafés. Außer der Prachtstraße ist noch die Hajós utca eine schöne Fußgängerzone des Viertels mit Einkaufsmöglichkeiten. Das berühmteste Kaffehaus des Künstlerviertels ist das "Müvész Café" in der Nähe der Oper. Seit kurzem siedeln sich auf der Andrássy út viele Luxusgeschäfte, wie Louis Vuitton oder Caprice an. Unter der Andrássy út verläuft die "gelbe" Milleniums-U-Bahn - die älteste U-Bahn Kontinentaleuropas. Die Haltstellen sind von der Innenstadt aus gesehen: Bajcsy-Zsilinsky út, Opera, Oktogon, Vörösmarty utca, Kodály körönd, Bajza utca und Hösök tere.
- Gül Baba Türbe - Grabstätte eines türkischen hohen Beamten, der auch als religiöse Figur geehrt wird.
- Heldenplatz - Auch Milleniumplatz genannt, imposantes Denkmal, umrahmt von Museen
- Jüdisches Viertel - an der Kiraly utca, derzeit vom Abriss bedroht
- Margit Sziget - Die Margareten Insel befindet sich zwischen den Árpád und Margit Brücken. Diese Insel ist das grüne Herz der ungarischen Hauptstadt mit Spazierungs- und Sportmöglichkeiten. Wirklich ruhig, weil die Insel vom Autoverkher frei ist.
[bearbeiten] Museen
- Für EU-Bürger ist der Eintritt in über 20 Museen in Budapest kostenfrei.
- Ungarische Nationalgalerie
- Ludwig Musem
- Budapester Historische Museum
- Szechenyi-Nationalbibliothek
- Statuenpark - Sammlung kommunistischer Statuen aus dem ganzen Land
- Der Eintritt kostet 1500HUF ist aber in der Budapest Card enthalten . Der Park ist interessant, aber mit öffentlichen Verkehsmitteln ist man für ca. eine Stunde Besichtigung anderthalb Stunden unterwegs.
- Leider ist der Volanbus mit dem man das letzte Stück fährt nicht Teil der Budapester Verkehrsgesellschaft (Kosten je Fahrt 200 HUF). Es gibt auch einen Direktbus, der täglich um 11Uhr aus der Stadt dorthin fährt und um 12:35 Uhr wieder zurück. Die Kosten hierfür betragen 2450 HUF (inkl. Eintritt) für Hin- und Rückfahrt. Ein reines Rückfahrtticket kostet 850 HUF. (Stand 06/2007)
- Jüdisches Museum
- Ungarisches Nationalmuseum
- Ethnographisches Museum
- Museum der Bildenden Künste
- Kunsthalle
- Haus des Terror - Eindrucksvolles Museum über die frühere nationalsozialistische und kommunistische Gewaltherrschaft in Budapest
[bearbeiten] Kirchen
- Synagoge - Größte Synagoge Europas, zweitgrösste in der Welt nach New York, in Ziegelbauweise gebaut. Führungen finden täglich statt.
- Matthiaskirche
- Neben der Fischereibastei steht die Matthiaskirche auf dem Burgberg. Seit Mitte des 13. Jahrhunderts befindet sich eine Kirche an dieser Stelle. Ursprünglich war die Kirche die Kirche der deutschen Gemeinde in Budapest und wurde im 15. Jahrhundert von König Matthias gotisch umgestaltet. Während der türkischen Herrschaft war die Matthiaskirche eine Moschee. Nach dem Ausgleich zwischen Österreich und Ungarn, wurden am 8. Juni 1867 Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth in dieser Kirche zu König und Königin von Ungarn gekrönt. Die heutige Gestaltung der Kriche stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Kirche präsentiert sich als weißer Bau im neogotischem Stil mit einem bunten Dach aus Majolika-Ziegeln. Anfahrt: Bus 16.
- St. Stephan Dom - Die grösste Kirche von Budapest befindet sich nähe dem Deák Ferenc tér (U-Bhan Kreuzung)
[bearbeiten] Bauwerke
- Aquincum - Größere römische Ruinenstadt in Obuda. Mauerreste gibt es zu sehen, ein Amphietheater (nördlich der Bahnstrecke, Eintritt kostenlos, ziemlich verwildert) und ein paar Museumsräume.
- Burgschloss
- Im Süden des Burgbergs befindet sich das Burgschloss, das über der Donau und der Kettenbrücke thront. Im Inneren des Gebäudekomplexes befinden sich die Ungarische Nationalgalerie, das Ludwig Museum, das Budapester Historische Museum und die Szechenyi-Nationalbibliothek. Seit 2002 ist das Schloss auch Sitz des ungarischen Präsidenten. In seiner Geschichte ist das Schloss mehrfach zerstört worden. Die erste Befestigungsanlage an dieser Stelle wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet. Später wurde das Schloss mehr und mehr gotisch umgebaut und erweitert, unter anderem unter König Matthias. Bei der Vertreibung der Türken wurde der Palast dann gänzlich zerstört. Unter den Habsburgern wurde das Schloss ab dem frühen 18. Jahrhundert wieder erbaut. Zu Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Schloss abermals zerstört und danach nach Entwürfen der vorangegangenen Jahrhunderte wieder errichtet. Seit 1987 ist das Schloss Weltkulturerbe der UNESCO. Anfahrt: Bus 16 vom Moskau Platz aus
- Fischerbastei
- Der Abschnitt der Festungsmauer rund um die Fischerbastei wurde in vergangenen Zeiten von den Fischern aus dem darunter liegenden Viertel verteidigt. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Bastei neu gestaltet und erhielt ihr heutiges neoromanisches Aussehen. Die sieben Türme sind Symbol für die sieben landnehmenden Stämme. Von der Fischerbastei bietet sich ein großartiger Blick über die Donau auf den Stadtteil Pest. Der obere Teil der Festungsanlage ist tagsüber in der Saison kostenpflichtig. Später am Abend kann man allerdings kostenlos den Blick auf die nächtliche Metropole genießen. In der Bastei steht das Reiterstandbild König Stephans I., dass nur wenige Jahre später hier errichtet wurde. Einen starken Kontrast bildet das direkt an die Fischereibastei angrenzende Hilton-Hotel. Das Hotel wurde in den 1970er Jahren gebaut und die Spiegelung der Bastei in der braunen Glasfront ist ein beliebtes Fotomotiv. Anfahrt: Bus 16.
- Parlament
- Das drittgrößte Parlamentsgebäude der Welt, und zugleich das grösste Gebaeude Ungarns, ist das Wahrzeichen von Budapest. Der neogotische Palast , der direkt an der Donau liegt, wurde zwischen 1885 und 1902 errichtet. Im Inneren befinden sich über 700 Räume und 29 Treppenhäuser. Vorbild des Bauwerks ist eindeutig die Westminster Abbey in London. Das Parlament kann besichtigt werden, Tickets werden direkt am Parlament verkauft (Tor X). Deutschsprachige Führungen gibt es mindestens einmal täglich, in der Hochsaison auch öfter. Mitunter kommt es zu langen Schlangen (Wartezeit über eine Stunde), so dass man gut beraten ist sich früh oder am Vortag anzustellen. Die Führung beginnt in einem prachtvollen Treppenhaus aus Marmor und Gold. In der Kuppelhalle können die Kronjuwelen Ungarns besichtigt werden. Im weiteren Verlauf der Führung sieht man auch den Gobelinsaal in dem sich ein fast 30 Quadratmeter großer Teppich mit einer historischen Darstellung befindet und den Parlamentsaal. Anfahrt: U-Bahn Station Kossuth Lajos tér.
- Nyugati pályaudvar - Der Westbahnhof wurde nach dem Plan von Gustave Eiffel am Ende des 19. Jahrhunderts errichtet.
- Opernhaus - An der Andrássy út
- Zentrale Markthalle - Der "Bauch Budapests", nahe der Donau, wurde vom Architekturbüro Gustave Eiffel entworfen - genau, der mit dem Turm.
- Zoo
[bearbeiten] Aktivitäten
- Thermalbäder
- Über 120 Thermalquellen im Stadtgebiet haben die Geschichte der Stadt geprägt. Bereits die Römer nutzen die Quellen für ihre Badehäuser und haben die Badekultur nach Budapest gebracht. Die ältesten Bäder stammen aus der Zeit der türkischen Herrschaft: das Rudas- und das Kiraly-Bad stammen aus der Mitte des 16. Jahrhunderts. Seit 1934 ist Budapest ein staatlich anerkanntes Heilbad. Manche Bäder haben getrennte Badetage für Männer und Frauen, bzw. lassen keine Frauen zu (Rudas).
- Gellertbad - Architektonisch spektakuläres Schwimm- und Thermalbad am Donauufer
- Széchenyibad
- Rácbad
- Danubius Thermalhotel
- Rudasbad - Fast 500 Jahre altes türkisches Bad
Siehe auch: Budapester Thermalbäder .
[bearbeiten] Einkaufen
- Váci utca
Die älteste und berühmteste Einkaufsstraße der Stadt. Sie liegt unmittelbar hinter dem Donauufer auf der Pester Seite der Stadt. Hier findet man Geschäfte berühmten Markenfirmen.
- Deák Ferenc utca
Auch "Fashion Street" genannt, ist die neuste Einkaufsstraße der Stadt. Hier findet man die Geschäfte berühmten und teuren Markenfirmen wie Lacoste, MaxMara oder Hugo Boss.
- Hajós utca
Diese Gasse in dem Künstlerviertel beherbergt viele kleine und unbekannte, dafür aber einzigartige Jungdesigner-Geschäfte. Für Fans von verrückten, aber lustigen Design ist das Geschäft "Repülö tehén" (fliegende Kuh) ein Paradies!
- Andrássy út
Wie gesagt, gibt es seit kurzem sehr viele teure, aber anspruchsvolle Designergeschäfte auf der Prachtstraße. Wer sich nicht leisten kann, in solchen geschäften einzukaufen, kann sich vor der Auslage stehend amüsieren!
- Westend City Center
Die größte und wahrscheinlich architektonisch eindrucksvollste Shoppingmall Mitteleuropas mit dem angegliederten WestEnd Hilton Budapest. Konzipiert von der kanadischen TrizecHahn Corporation bietet dieses futuristische und preisgekrönte Einkaufszentrum mit seinen über 400 Geschäften alles, was das Shoppingherz begehrt.
[bearbeiten] Küche
Eine besondere Spezialität der Stadt sind die Palatschinken, kleine, gefüllte Pfannkuchen. Der Begriff hat nichts mit Schinken zu tun, sondern ist eine Verballhornung des ungarischen Palacsinta. Palacsinta werden nicht einzeln gegessen, sondern der Gast stellt sich ein Menü aus mehreren süssen und pikanten Füllungen zusammen. Auch das wohl bekannteste Restaurant der Stadt ist für seinen Palacsinta berühmt. Es ist das 1910 gegründete
- Gundel, Állatkerti út 2., H-1146 Budapest, Telefon: (361) 468-40-40, Telefax: (361) 363-19-17, E-mail: info@gundel.hu,
Bei den Touristen-Informationen gibt es einen kostenlosen Dining Guide, der die Restaurants der Stadt und deren Preisklasse auflistet.
[bearbeiten] Ausgehen
Budapest verfügt über ein reichhaltiges Nachtleben. Erwähnenswert ist das Sziget-Festival [1] auf der Obudai-Insel, ein international renommiertes Rockfestival,das mit etlichen Bühnen von Heavy Metal bis Weltmusik und etlichen kulturellen und kulinarischen Angeboten jedes Jahr im August Jugendliche und Junggebliebene aus ganz Europa anzieht.
Vorsicht ist beim Besuch von Nachtclubs geboten (Nachtclub meint hier solche, in denen Frauen in Unterwäsche auf dem Tisch tanzen). In vielen gibt es eine bizarre First-Drinks-Regel, die nicht immer angekündigt wird, sondern manchmal nur winzig auf der Karte vermerkt ist. Erst mit der Rechnung erfährt man, dass der erste Drink des Abends 15-18000 HUF (ca. 70 EUR) kostet. Ähnlichen Nepp gibt es auch mit den Eintrittsgeldern. Deshalb unbedingt mit dem Türsteher absprechen, wie hoch der Eintritt ist und dass der erste Drink nichts extra kostet. Das ist alles verhandelbar.
- Gödör Club: Erzébet tér. Großer Klub im Herz der Innenstadt, unter dem sehr belebten Erzébet Platz. Studentisches Puplikum, abends fast immer Live-Acts (Jazz). Mal kostenlos, oder aber auch gegen einige hundert Forint Eintritt. Der Club hat eine große Terasse. Der Erzébet Platz ist den ganzen Tag mit Skatern, Bikern und entspannten Grüppchen bevölkert, die sich ein Sixpack Bier genehmigen. Toller Ort!
- Zu empfehlen ist das Montematre. Es liegt auf dem direktem Weg von der Staphanus Basilika zur Donau. Jeden Dienstagabend spielen dort Studentenbands, was gute Stimmung garantiert.
- Um den Klauzal tér findet man zwei super Kneipen mit künstlerischem Flair, in denen sich die Budapester abends einfinden, ab und zu zieht auch ein Trupp Engländer auf Kneipentour durch. Die Atmosphäre lädt aber eher zur angeregten Unterhaltung über einigen Bier als zu einem Saufgelage ein.
- Ein Zentrum für Touristen scheint der Liszt Ferenc tér zu sein: Auf dem länglichen Platz reihen sich Restaurants/Bistros und Bars zu beiden Seiten. In Deutsch, Englisch und manchmal auch Ungarisch werden die traditionellen Speisen und Biere angepriesen.
- Ein netter Platz ist auch die Kreuzung der Hajós utca mit der Ó utca. Hier finden sich zwei günstige Restaurants und eine Bar, die offen miteinander kommunizieren.
- Das Abszint ist ein gepflegtes Lokal an der Adrássy ut. Es gibt gute französische und ungarische Küche, Cocktails und natürlich Absinth. Zu dem Verzehrbetrag kommt noch ein Aufschlag von 10% (Szervizd?j) der möglicherweise (laut MarcoPolo-Reiseführer) nicht erhoben werden darf. Wir haben dafür eben auf das Trinkgeld verzichtet.
Im Sommer werden an verschiedenen Stellen, häufig in der Nähe des Donauufers ein bißchen Abseits des Zentrums, Biergärten eröffnet, in denen auch häufig Bands spielen. Zu empfehlen ist hier das Zöld-(Green)Pardon. Es liegt direkt am Donauufer und der Petöfi Hid und ist sehr gut mit den Straßenbahnlinien 4,6, die auf dem äußeren Ring fahren zu erreichen.
[bearbeiten] Unterkunft
[bearbeiten] Jugendherberge
- Yellow Submarine, Terez Krt. 56, 1063 Budapest, Telefon / Fax: +36-1-331-9896. Jugendherberge nahe dem Nyugati-Bahnhof, zentrale Lage. 2800 - 7500 HUF (10 - 30 €). (Stand 2004)
Desweiteren werden in Budapest zahlreiche, in den Sommermonaten aufgrund der Semesterferien häufig leerstehende, Studentenwohnheime als Backpacker-Hostels genutzt. Die Preise schwanken je nach Lage und Komfort zw. 10 - 17 €! Sogn. 'Agents' werben für diese Übernachtungsmöglichkeiten (häufig an touristisch stark frequentierten Orten) mit Flyern oder Visitenkarten. Mit diesen sind in den Backpacker-Hostels Ermässigungen von bis zu 30% möglich!
[bearbeiten] Hotels
- Hotel Pedagogus (2 Sterne), Benczúr ut. 35, 1068 Budapest Telefon: +36 1 342-7970, +36 1 479-5650, Fax: +36 1 342-1558. Das vermutlich preiswerteste Hotel Budapests ist das Pedagogus. Die Zimmer des Billighotels sind zwar schon lange nicht mehr renoviert worden, aber sauber und mit allem Notwendigen ausgestattet (eigenes Bad, WC, TV, Telefon). Ein reichhaltiges Frühstück ist ebenso inklusive wie der Internetzugang in der hauseigenen Bar. Das Personal ist freundlich, es wird englisch und teilweise deutsch gesprochen. Eine Reservierung über Hotelsuchmaschinen im Internet wird empfohlen. Das Hotel liegt im Botschaftsviertel der Stadt nahe dem Heldenplatz und der gelben Metro. EZ: ab 27 € pro Pers., DZ: ab 20 € pro Pers., 3-Zi.: ab 17 € pro Pers. (Stand 2004)
- Hotel Benczúr (3 Sterne), Benczúr ut. 35, 1068 Budapest Telefon: +36 1 342-7970, +36 1 479-5650, Fax: +36 1 342-1558. Direkt neben dem Pedagogus liegt das Hotel Benczúr, das vom selben Management geführt wird, es ist jedoch gepflegter als das Pedagogus. Das Hotel liegt im Botschaftsviertel der Stadt nahe dem Heldenplatz und der gelben Metro. Ein reichhaltiges Frühstück ist ebenso inklusive wie der Internetzugang in der hauseigenen Bar. EZ: ab 45 € pro Nacht, DZ: ab 60 € pro Nacht., 3-Zi.: ab 70 € pro Nacht. (Stand 2006)
- Hotel Charles (3 Sterne), Hegyalja út 23, 1016 Budapest, Telefon: + 36 - 1 - 212 9169, Fax: + 36 - 1 - 202 2984. Direkt zwischen Gallertberg und Burgviertel liegt das Hotel Charles. Ein gutes Frühstück ist ebenso inklusive wie der Internetzugang in allen Räumen. Die Zimmer sind geräumig und sauber. Man sollte aber darauf achten das man kein Zimmer an der Hegyalja út bekommt, da der Lärm der Autos doch stört. Klimatisierte Zimmer kosten einen Mehrpreis von etwa 15€. Es gibt eine gut frequentierte Bushaltestelle direkt vor dem Hotel. EZ: ab ? € pro Nacht, DZ: ab 55 € pro Nacht., 3-Zi.: ab ? € pro Nacht. (Stand 2007)
- Nordic Pension - Pension. In Buda. - Adresse der Unterkunft 1028 Budapest, Gyopár utca 6. + 36 1 274 6292, +36 30 933 2919, Übernachtung 25 Euro und 3 Euro für Frühstück, drei Sandwiches vom Kontaktgrill und Kaffee. 15 Minuten mit der Straßenbahn vom Moskauplatz und zwei Stationen mit dem Bus und 5 Minuten laufen. Alles noch relativ neu von 1992. Wenn der Wirt Zeit hat, berichtet er auf Deutsch aus seiner Zeit als er als Grenzsoldat dabei war, als der Zaun zu Österreich geöffnet wurde. 25 € pro Person (Stand April 2007).
[bearbeiten] Camping
- Camping Haller, Haller utca 27., Budapest, 1096, Mobil: (+36)20-367-4274, Tel:(+36)1476-3418 Preise: 5 €/pro Person/pro Nacht, 10 €/pro Zelt/pro Nacht, 14 €/pro Wohnmobil/pro Nacht. GPS: N 47º 28,55' E 19º 04,975'
[bearbeiten] Lernen
Budapest ist Sitz vieler Universitäten. Einige bieten deutschen Studenten dabei auch die Möglichkeit, in deutscher Sprache zu studieren, darunter die folgenden:
- Andrássy Gyula Deutschsprachige Universität Budapest / Andrássy Gyula Budapesti Német Nyelvű Egyetem, H-1088 Budapest, Pollack Mihaly tér 3., Postanschrift:Levelezési cim: H-1464 Budapest, Pf. 1422, Tel: +36 1 2663101, +36 30 525 50 43, Fax: +36 1 266 3099, ist staatsrechtlich spezialisiert.
- Semmelweis Universität, H-1085 Budapest, VIII. Üllői út 26., Telefon:+36 1 459 1500, ist eine medizinische Universität.
- Technische und Wirtschaftswissenschaftliche Universität Budapest, Mûegyetem rkp. 3-9., H-1111 Budapest, Pf. 91, H-1521 Hungary, Tel: +36 1 463 1111, Fax: +36 1 463 1110, bietet deutschsprachige Fakultäten für Bauwesen, Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau und für Verkehrswesen sowie weitere in Englisch und Französisch.
[bearbeiten] Arbeiten
[bearbeiten] Sicherheit
Generell gehört Budapest zu den sichersten Städten Europas (und der Welt). Überfälle sind selten, Schlägereien ebenso. Passieren kann, dass man von Trickbetrügern, Geldwechslern, Taxifahrern der kleinen Privatgesellschaften übers Ohr gehauen wird. Vorsicht am Ostbahnhof (Keleti Pu.)! Direkt gegenüber den Gleisen gibt es einige Wechselstuben, die falsche Wechselkurse anzeigen, nur damit Schwarzwechsler vor diesem Laden mit ihren ebenfalls falschen Kursen ein gutes Geschäft machen.
Die Stadt Budapest ist in 23 Bezirke eingeteilt. Wie bereits erwähnt ist Budapest eine der sichersten Städte, doch sollte man als Tourist den achten Bezirk die Józsefváros (Josefstadt) lieber meiden. Drogendealer, Prostituierte, Easys und so weiter sind dort anzutreffen.
Bei einem Besuch auf dem riesigen Chinesenmarkt in Kobanya Kispest ist erhöhte Vorsicht vor Dieben empfohlen. Das Mitführen von Schußwaffen ist hier strengstens verboten (dies wird auch durch Schilder am Eingangsbereich kenntlich gemacht). Das riesige eingegrenzte Areal stellt einen eigenen kleinen Mikrokosmos mit teilweise eigenen Regeln dar. Bandenkriminalität ist hier durchaus an der Tagesordnung und auch Polizeipräsenz ist hier eher selten. Das offensichtliche Tragen von wertvollem Schmuck, Digitalkameras und anderen Luxusartikeln sollte zur eigenen Sicherheit vermieden werden. Bei Beachtung dieser Regeln stellt jedoch auch diese Gegend keine größere Gefahr dar. Vorsicht: Bei dem Großteil der dort angebotenen Ware handelt es sich um Fälschungen und Plagiaten aus China. Die Einfuhr dieser Waren nach Deutschland oder in andere EU-Länder kann strafrechtliche Probleme mit sich führen!
[bearbeiten] Gesund bleiben
[bearbeiten] Klarkommen
1 Ungarischer Forint = 0,003767 Euro
1 Euro (EUR) = 265,48 Ungarischer Forint (HUF)
(Stand Feb.2008)
[bearbeiten] Kommunizieren
Viele insbesondere junge Budapester sprechen englisch. Aber auch Deutsch ist weitverbreitet, französisch dagegen kaum.
Wichtig: Ungarisch ist bekanntlich eine "Sprache für sich", sie ist mit keiner anderen europäischen Sprache nah verwandt, es bestehen nur entfernte Verwandschaften mit Estnisch und Finnisch. Auch dem sprachgeschickten Reisenden wird es daher schwerfallen, sich ohne einheimische Hilfe zu orientieren. Es hilft ungemein, sich zuvor mit einem Grundwortschatz von 10-15 Redewendungen auszustatten und sich mit den grundlegenden Ausspracheregeln der ungarischen Sprache vertraut zu machen.
Siehe dazu auch den Sprachführer Ungarisch.
[bearbeiten] Weiter geht's
Auf einer Strecke von rund 60 km donauaufwärts finden sich:
- Esztergom - Ursprüngliche ungarische Hauptstadt mit gigantischer Basilika
- Szentendre - Ehemaliges Künstlerdörfchen mit Freilichtmuseum
- Visegrád - Donauknie mit mittelalterlicher Burg
Weitere sehenswerte Ziele in unmittelbarer Umgebung:
- Martonvásár - Zeitweise Wohnort Beethovens, bis heute Zentrum für seine Musik
- Gödöllő - Imposantes Barockschloss, zeitweise Sitz der Kaiserin "Sissi".
- Százhalombatta - Umfangreiches Gräberfeld der eisenzeitlichen Hallstattkultur
[bearbeiten] Weblinks

