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Botsuana

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Zebras und Antilopen sind Teil der einheimischen Tierwelt
Lage
Lage von Botswana
Flagge
Flagge von Botswana
Kurzdaten
Hauptstadt: Gaborone
Staatsform: Parlamentarische Republik
Währung: Pula (BWP)
Fläche: 600.000 km²
Bevölkerung: 1,56 Mio
Sprachen: English (offiziel), Setswana
Religionen: Naturreligionen 85%, Christen 15%
Telefonvorwahl: +267
Internet TLD: .bw
Zeitzone: UTC+2



Botsuana liegt im Südlichen Afrika.

Regionen[Bearbeiten]

Städte[Bearbeiten]

  • Gaborone ist die Hauptstadt des Landes. Sie liegt nur wenige Kilometer nördlich der südafrikanischen Grenze. Gaborone gilt heute als die am schnellsten wachsende Stadt auf dem Kontinent. Die Stadt bietet nur wenig für Touristen und wird meist lediglich als Durchreiseort genutzt, in dem Reisende aufstocken können.
  • Maun ist das Eingangstor zum Okawango-Delta und Drehkreuz für Flüge aus Windhuk und Johannesburg. Der Flugplatz liegt in der Stadt (kein Transfer erforderlich). Vom Flughafen Maun gibt es Flüge über das Okowango-Delta um 60 US Dollar (Stand 2006)

Weitere Ziele[Bearbeiten]

Nationalparks[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Region des heutigen Botswana wurde 1883 als Betchuanaland ins Britische Empire integriert. 1966 erlangte Botswana unter Präsident Seretse Khama Unabhängigkeit von Großbritannien. Heute herrscht in Botswana ein demokratisches Mehrparteiensystem, das grundlegend aus der regierenden Mehrheitspartei der Tswana, der Botswana Democracy Party (BDP) besteht sowie aus der relativ schwachen Opposition der Botswana People's Party (BPP), der Botswana Independence Party (BIP) und der Botswana National Front (BNF).

Kultur[Bearbeiten]

Botswana wird politisch wie wirtschaftlich von der ethnischen Gruppe der Tswana dominiert. Die Tswana machen tatsächlich nicht die Volksmehrheit aus, wie von vielen offiziellen Stellen behauptet wird. Neben ihnen leben weit über 40 andere ethnische Gruppen im Land, die jedoch weitgehend machtlos sind.

Klima[Bearbeiten]

Karte von Botsuana

Botswana ist das ganze Jahr über heiß und trocken. Am mildesten ist das Klima in den Wintermonaten (Juni bis September), während es in den Sommermonaten, insbesondere im Oktober und November, unerträglich heiß werden kann. Die Regenzeit setzt im November ein.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Air Botswana und South African bieten Flüge nach Gabarone an. Linien-Inlandflüge gibt es nur mit Air Botswana nach Maun. Maun ist ebenfalls ab Windhoek erreichbar, damit auch als Anschlussflug von Frankfurt.

Bahn[Bearbeiten]

Auf der einzigen, knapp 700 km langen Eisenbahnstrecke Botsuanas von der südafrikanischen Grenze über Gaborone und Francistown nach Simbabwe verkehren ausschließlich Güterzüge. Die Personenbeförderung wurde 2009 aus finanziellen Gründen eingestellt.

Bus[Bearbeiten]

Busverbindungen gibt es von Johannesburg aus nach Gabarone und von dort nach Maun, Kasane, Francistown und in andere Städte. Innerhalb Botswanas existiert ein gutes Minibusnetz zwischen den größeren Ortschaften.

Auto[Bearbeiten]

In den größeren Städten Botswanas gibt es eine Auswahl von Autoverleihern. Es empfiehlt sich jedoch, bei der Ankunft in Johannesburg/Südafrika bereits ein Auto zu mieten und mit über die Grenze zu nehmen. Die Kosten für einen Mietwagen einer Mietwagenagentur liegen in Südafrika niedriger als in Botswana.

Generell gilt beim Autofahren auf die Straße zu achten, da es immer wieder zu Wildwechsel auf der Straße kommen kann. Darüber hinaus überqueren auch Rinder häufig die Straßen. Es empfiehlt sich aufgrund des Wildwechsels nicht nachts zu fahren, um Unfälle zu vermeiden. Straßen in Botswana sind generell nicht zu stark befahren und die Verkehrsteilnehmer fahren im Vergleich zu Nachbarstaaten vorsichtiger.

Mobilität[Bearbeiten]

Busverbindungen gibt es zwischen allen größeren Ortschaften. Nachts verkehren aber aus Sicherheitsgründen keine Busse (Tiere auf der Fahrbahn...).

Sprache[Bearbeiten]

Englisch und Setswana sind die beiden Amtssprachen des Landes. Darüber hinaus werden eine Anzahl weiterer Sprachen gesprochen, die jedoch offiziell nicht erkannt sind.

Die meisten Leute in den Städten sprechen Englisch. In abgelegeneren Dörfern bloß Setwana.

Kaufen[Bearbeiten]

Botsuanas Währung heißt Pula; 1 Pula = 100 Thebe. Auf Setswana bedeutet pula "Regen" und gleichzeitig auch "Segen" (da Regen im trockenen Klima des Landes als ein Segen empfunden wird) während thebe gleichbedeutend mit "Regentropfen" oder auch "Schutz" ist. Die Umrechnung des Pula ist etwa 5:1 (US-Dollar), 6:1 (EUR), 10:1 (GBP) und 1:1,3 (Südafrikanischer Rand).

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

In größeren Städten gibt es Restaurants und Bars, meist in Hotels. Die meisten Safari-Lodges und Safari-Camps haben auch Bars und Restaurants, aber das Essen ist außerhalb der größeren Hotels und Restaurants recht einfach. Das tagtägliche Essen ist Reis oder Papa mit Rind- oder Hühnerfleisch. Oft mit Gemüse.

Ausgehen[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Obwohl es kein formelles Sterne-System gibt, ist bei den meisten Hotels ein guter Standard vorhanden, besonders in den größeren Städten und Touristenregionen. Die meisten Hotels und Motels befinden sich in und um Gaborone, Francistown Kasane und Maun. Ausstattung und Komfort sind unterschiedlich und teilweise einfach, nicht alle Hotels haben Klimaanlagen.

Lernen[Bearbeiten]

Arbeiten[Bearbeiten]

Sicherheit[Bearbeiten]

Botswana gilt als eines der sichersten Länder im südlichen Afrika. Die Kriminalitätsrate ist gering. Dennoch kann es durchaus zu Handtaschendiebstählen kommen. Teurer Schmuck sollte nicht offensichtlich getragen werden. Außerdem rät es sich an, ein Auge auf Geldbeutel, Handy und Kamera zu haben.

Gesund bleiben[Bearbeiten]

Die medizinische Versorgung in den großen Städten Botsuanas ist gut, fast mit europäischen Verhältnissen zu vergleichen. Auf dem Land sind diese Bedingungen nicht überall gegeben. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen.

Da Botsuana die weltweit höchste Rate von HIV infizierten Menschen vorweist, empfiehlt sich äußerste Vorsicht.

Darüber hinaus sollte man gegen Diphterie, Tetanus sowie Hepatis A und B geimpft sein. Ratsam ist es auch, über eine Tollwutimpfung nachzudenken, wenn man sich außerhalb der Städte bewegen möchte. Im ganzen Land sollte man sich vor Bilharziose in Acht nehmen.

Im Norden des Landes, im feuchten Okavangodelta, herrscht Malariagefahr. Im Süden des Landes ist man weitgehend nicht bedroht.

Respekt[Bearbeiten]

Motsuana sind sehr fröhliche und freundliche Menschen. Sie freuen sich stets über eine Begrüßung auf Setsuana: "Dumela-ra" (für einen Mann) und "Dumela-maa" (für eine Frau).

Kommunizieren[Bearbeiten]

Varianten

Aktionen

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