Neu bei Wikitravel? Bitte lies dir kurz unsere Einsteigertipps durch.

Bochum

Aus Wikitravel
Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis


Bochum
Wahrzeichen von Bochum - der Förderturm des deutschen Bergbau-Museums
Lage
Lage von Bochum
Bochum
Bochum
Kurzdaten
Bevölkerung: 362.000
Fläche: 145,44
Koordinaten: 51° 28' 59" N, 7° 13' 0" O 
Vorwahlnummer: 0234 und 02327
Postleitzahl: 44787
Website: offizielle Website von Bochum
Website: Fremdenverkehrsamt




Blick auf die Bochumer Innenstadt vom Tippelsberg

Bochum ist eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen. Sie liegt im Zentrum des Ruhrgebietes.

Tief im Westen...


..., wo die Sonne verstaubt, ist es besser, viel besser, als man glaubt. sang schon Herbert Grönemeyer. Und es stimmt, Bochum hat mehr zu bieten, als nur Staub und Kohlehalden. Dort, wo einst die Kumpel ihren Durst stillten, gibt es heute eine Vielzahl von Kneipen und Bars. Und wo sie tagein tagaus ihre Arbeit verrichteten, findet heute Kultur statt. Das Ruhrgebiet ist im Wandel. Die einstigen Metropolen der Arbeit suchen ihren Platz im Jetzt. Die heutige Universitätsstadt und die Heimat des VfL Bochum ist eine der 20 größten Städte (ca. 375.000 Einwohner) in Deutschland und braucht die Konkurrenz seiner großen Nachbarn Essen und Dortmund nicht zu scheuen. Im Gegenteil, Bochum geht mit ihnen zusammen – so wie mit vielen anderen Städten im Ruhrgebiet – einen gemeinsamen Weg, indem sie als Region in Sachen Kultur, Freizeitgestaltung und Tourismus als ein Ganzes auftreten.

Der 890 erstmals genannte Ort wurde 1041 in einem Dokument der Kölner Erzbischöfe unter dem Namen Cofbuokheim erstmalig urkundlich erwähnt. Im Jahre 1321 wurde Bochum dann von Graf Engelbert II von der Mark die Stadtrechte verliehen. Der Ort blieb aber über Jahrhunderte recht klein und beschaulich, deren Bewohner hauptsächlich vom Ackerbau lebten. 1843 hatte Bochum mal so ca. 4300 Einwohner. Das änderte sich schnell als Jacob Mayer im selben Jahr ein Gelände an der Essener Chaussee erwarb, auf dem eine Fabrik zur Erzeugung von Gußstahl errichtet wurde. 1854, nach finanzieller Beteiligung Kölner Kaufleute, wurde der Betrieb in Bochumer Verein für Bergbau und Gußstahlfabrikation umbenannt. Unter dem technischen Direktor Louis Baare entwickelte sich der Bochumer Verein zu einem der führenden Unternehmen des Ruhrgebietes und nach Krupp zur größten Eisenhütte Deutschlands. 1904, gut 60 Jahre später, überschritt die Einwohnerzahl die 100.000 Grenze und Bochum wurde Großstadt. Durch den eher dörflichen Character über viele Jahrhunderte sind historische Gebäude aus vergangenen Zeit selten und die wenigen Zeugnisse sind im Krieg zerstört worden. Wieder aufgebaut wurden die Probsteikirche, die Lutherkirche sowie einige alte Fachwerkhäuser in der Innenstadt. Im Vorort Stiepel, im Ruhrtal, steht die Dorfkirche mit einer fast 1000-jährigen Geschichte. Außerdem gibt es im Ruhrtal noch die Reste einiger mittelalterlichen Burganlagen. Touristische Attraktionen sind das Musical "Starlight Express", das Bergbaumuseum und auch das Eisenbahnmuseum.

Stadtteile[Bearbeiten]

Weitmar, Grumme, Altenbochum, Hamme, Hordel, Hofstede, Riemke, Günnigfeld, Wattenscheid, Leithe, Westenfeld, Höntrop, Eppendorf, Bergen/Hiltrop, Gerthe, Harpen/Rosenberg, Kornharpen/Voede-Abzweig, Laer, Werne, Langendreer, Stiepel, Querenburg, Linden, Dahlhausen und Wiemelhausen

Landschaft[Bearbeiten]

Bochum liegt auf dem Übergang des flachen Münsterlandes im Norden zum Bergischen Land im Süden. Deshalb ist der nördliche Teil Bochums flach, die höchste Erhebung ist der Tippelsberg. Der Süden Bochums grenzt an das Ruhrtal und ist schon recht bergig.

Die Industrialisierung im Ruhrgebiet hat im 19. Jahrhundert im Ruhrtal angefangen und ist dann nordwärts gewandert. Zurück blieb ein biologisch nahezu intaktes Ruhrtal, welches heute als Naherholungsgebiet dient. Zwischen Bochum und Witten liegt im Ruhrtal der Kemnader See. Die Ruhr ist Trinkwasserreservoir für das Ruhrgebiet, entsprechend streng sind die Vorschriften zur Reinhaltung des Flusses. Es gilt ein generelles Badeverbot für den Kemnader See, in der Ruhr ist Baden erlaubt, aber wegen der starken Strömung nicht ungefährlich. Sportboote dürfen jedoch überall benutzt werden.

Für Bochum gilt, wie für die meisten anderen Ruhrgebietsstädte auch, dass die exklusiveren und teureren Stadtgebiete im Süden liegen, während Industriebetriebe eher im Norden angesiedelt sind.

Anreise[Bearbeiten]

Auto[Bearbeiten]

Bochum ist gut aus allen Richtungen mit dem Auto zu erreichen. Bochum ist der Knotenpunkt des Ruhrschnellwegs (A40) und der Autobahn A43, die sich Nord-östlich von Bochum am Bochumer Kreuz treffen. Der Ruhrschnellweg sorgt für die Verbindung von Duisburg/Essen im Westen und Dortmund im Osten. Über die A43 kommt man von Münster im Norden oder von Wuppertal im Süden schnell nach Bochum. Bei der An & Abreise mit dem Auto sollte man darauf achten dass man nicht gerade in der Rush Hour fährt.

Fahrrad[Bearbeiten]

Bochum ist mit dem Fahrrad über das Revier Rad-Netz vom Regionalverband Ruhr aus vielen seiner Nachbarstädte erreichbar und verbindet die zur Route-Industriekultur zugehörigen Sehenswürdigkeiten untereinander. Hierzu gehört auch die Erzbahntrasse in Bochum, welche einst eine Eisenbahnstrecke zur Versorgung der Hochofen des Bochumer Vereins mit Eisenerz war. [1]


Bongard-Str. mit der Probsteikirche

Flugzeug[Bearbeiten]

Mit dem Flugzeug ist Bochum nur über Flughäfen Dortmund, Düsseldorf oder Münster zu erreichen. Hierfür muss man eine weitere Fahrt mit anderen Verkehrsmitteln einplanen, da die Flughäfen von Bochum aus weit entfernt liegen.

  • es gibt eine direkte Bahn-Verbindung (S-Bahn S1 sowie Regionalbahn RE1, RE11) vom Düsseldorfer Flughafen bis zum Bochumer Hbf.

Bahn[Bearbeiten]

Fernverkehr[Bearbeiten]

Bochum ist gut mit der Bahn zu erreichen. Der Hauptbahnhof ist über mehrere IC und ICE Strecken aus vielen großen Städten Deutschlands mit einer Direktverbindung erreichbar. In Richtung Süden kann man über Köln und Frankfurt bis nach Nürnberg, München oder Stuttgart reisen. In Richtung Norden geht es im Stundentakt über Dortmund nach Hannover und Berlin oder über Münster nach Hamburg.

Regionalzüge[Bearbeiten]

folgende RegionalExpress- und RegionalBahn-Linien verkehren über Bochum

  • RE 1 NRW-Express Aachen - Hamm
  • RE 6 Westfalen-Express Düsseldorf - Minden
  • RE 11 Rhein-Hellweg-Express Düsseldorf - Paderborn
  • RE 16 Ruhr-Sieg-Express Essen - Siegen/Iserlohn
  • RB 40 Ruhr-Lenne-Bahn Essen - Hagen
  • RB 46 Glückauf-Bahn Bochum - Gelsenkirchen

S-Bahn[Bearbeiten]

  • S1 Dortmund - Düsseldorf/Solingen in 20-Minuten Takt

Mobilität[Bearbeiten]

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten]

In Bochum fährst du mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Für den Personentransport im Stadtgebiet von Bochum ist für den VRR die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG kurz BOGESTRA im Einsatz. Besonderheit: Bei der Benutzung von Bussen steigt man vorne ein, löst ein Ticket oder zeigt sein gültiges Ticket. Vergiss nicht deinen Fahrschein vor Fahrtantritt abzustempeln (offiziell heißt es entwerten). Die orangefarbenen Entwerterkästen stehen an den Zugängen zum Bahnsteig und in den Fahrzeugen.

Tarif, Fahrkarten, Auskunftsstellen[Bearbeiten]

Innerhalb des VRR gibt es 5 Preisstufen. Innerhalb einer Stadt gilt die Preisstufe A, für Fahrten in direkte Nachbarstädte gilt Preisstufe B, für Fahrten über 3 Stadtgebiete gilt Preisstufe C und Preisstufe E gilt für Fahrten innerhalb des gesamten Verbundgebietes.

Fahrkarten gibt es in den Kundenbüros der BOGESTRA, an Automaten an den Haltestellen der U35, an Automaten in den Stadtbahnwagen, bei den Busfahrern und in den dafür gekennzeichneten Kiosken.

Kundenbüros[Bearbeiten]

In der Stadtbahnstation Hauptbahnhof auf der Verteilerebene und im Bogestra Verwaltungsgebäude an der Universitätsstraße 58, Service Telefon: 01803/ 50 40 30

Stadtbahn[Bearbeiten]

  • Die U35 fahrt von Bochum-Querenburg über die Ruhr Universität, Bochum Hauptbahnhof, Bochum-Riemke und Herne Bahnhof nach Herne Strünkede.

Die Straßenbahnen verlaufen in der Innenstadt ebenfalls unterirdisch sodass die Innenstadt völlig gleisfrei ist. Der Knotenpunkt aller Stadtbahnlinien liegt am Hauptbahnhof.

  • Die Linie 302 fährt von Bochum Hbf über Rathaus-Süd und Wattenscheid nach Gelsenkirchen Hbf.
  • Die Linie 306 fährt vom Bochum Hbf nach Herne-Eickel Hbf.
  • Die Linie 308 fährt von Bo-Gerthe über Bochum Hbf nach Hattingen Mitte.
  • Die Linie 310 fährt von Witten über Bochum Hbf und Rathaus-Süd nach Wattenscheidt-Höntrop.
  • Die Linie 318 fährt von Bo-Gerthe über Bochum Hbf nach Bo-Dahlhausen.

Nachtexpress[Bearbeiten]

Die Nachtexpresse oder auch Nachtfalken genannt, fahren am Wochenende und vor Feiertagen von Bochumer Hauptbahnhof in den Nachtstunden einmal stündlich in die unterschiedlichen Stadtteile, um die Nachtschwärmer außerhalb der normalen Fahrzeiten des Öffentlichen Nahverkehrs nach Hause zu bringen.

Regionalverkehr[Bearbeiten]

Züge des Regionalverkehrs, Regionalexpress und S-Bahn, können mit Fahrkarten des VRR innerhalb des VRR-Gebietes benutzt werden. Liste der Regionalzüge siehe unter Bahn.

Tipp: Eine Fahrt mit der RB46 bietet Ausblicke auf das "alte" Ruhrgebiet, auf Industrieareale und Vororte.

Taxi[Bearbeiten]

Der Grundpreis für Taxifahrten beträgt 2,50 €, der Kilometerpreis tagsüber 1,35 €, zwischen 23:00 und 05:00 sowie an Sonn- und Feiertagen 1,45 €.

Die Rufnummer der Taxizentrale lautet: (0234) 333000

Für längere Fahrten sollte ein Festpreis ausgehandelt werden. Richtwerte sind: Bochum – Flughafen Düsseldorf: 50,– € Bochum – Flughafen Dortmund 40,– €

Auto[Bearbeiten]

Alle Ziele innerhalb von Bochum sind gut mit dem Auto erreichbar. Allerdings sollten Sie die Rush-Hour (die aber von 7:00 - 9:00 Uhr bzw von 17:00 - 19:00 Uhr Uhr dauert) meiden, sonst können Sie leicht in einen Stau geraten. Besonders staugefährdet ist die A40 (Ruhrschnellweg).

Fahrrad[Bearbeiten]

Das Fahrrad als Verkehrsmittel kann ich nicht empfehlen. Es gibt kein flächendeckendes Radwegnetz. Etwas besser ist die Situation wenn Sie aus sportlichen Gründen Rad fahren ohne ein bestimmtes Ziel anzufahren. Es gibt einige Industriebahnstrecken die in Radwege umgewandelt wurden und gut brauchbar sind.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Malakowturm der ehm. Zeche Hannover

Sehenswürdigkeiten findet man in Bochum unter dem Begriff Blaue Linie. Infos hierzu bekommt Ihr in allen Bürgerämtern oder auf der Webseite Blaue Linie sowie im Büro für Stadtmarketing, Huestraße 9. Dort gibt es auch monatlich einen Veranstaltungskalender. Viele Sehenswürdigkeiten der Stadt sind auch Teil der Route der Industriekultur unter der viele der alten Industrieanlagen im Ruhrgebiet zusammengefasst sind.

Museen[Bearbeiten]

Technik und Geschichte[Bearbeiten]

  • Wenn man nostalgische alte Eisenbahnen und Loks mag ist man im Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen sowie im Bahnhof Dahlhausen gut aufgehoben. Öffnungszeiten 1. März - Mitte Nov.: Di - Fr: 10 - 17 Uhr, So u. Feiertag: 10 - 17 Uhr, Eintritt: 7,- €, Kinder 6-14 J.: 4,- €, Familien: 18,- €; Dr.-C.-Otto-Straße 191; Tel.: 0234 - 492 516.
  • Das Deutsches Bergbau-Museum ist eines der bedeutendsten Bergbaumuseen der Welt. Hier kann man einen Teil der Bochumer- und Ruhrgebiets-Geschichte hautnah miterleben. Was Sie schon immer über Bergbau wissen wollten - hier können Sie es erfahren. Geboten werden ein Anschauungsbergwerk unter Tage, eine Fahrt auf den Förderturm und sehr viele Exponate. Adresse: Am Bergbaumuseum 28 (leicht zu erkennen am 65 Meter hohen Förderturm, einem der Wahrzeichen der Stadt, der von fast überall in der Innenstadt zu sehen ist). Geöffnet: Di. - Fr.: 8:30 - 17 Uhr, Sa., So. u. feiertags: 10 - 17 Uhr, Eintritt: 6,50 €, Schüler/Studenten: 3,- €, Familien: 14,- €.
  • Brauereimuseum Moritz Fiege. Mit den Zechen entstanden im Ruhrgebiet die Brauereien und mit ihnen die Brauerei Moritz Fiege. Hier kann man drei mal die Woche (Mo, Mi & Do) an einer Brauereibesichtigung teilnehmen. Der Besuch des Brauereimuseums ist nur in Kombination mit einer Besichtigung möglich. Eintrittskarten gibt es im Büro für Stadtmarketing, Huestraße 9 oder direkt bei Fiege, Tel: 0180/5260234
  • Zeche Hannover. An der Stadtgrenze zu Herne (Röhlinghausen) liegt die zum Westfälisches Industriemuseum gehörende Zeche Hannover mit dem Malakowturm und dem Maschinenhaus. Letzteres enthält die imposante Dampffördermaschine, die zu bestimmten Anlässen in Betrieb gesetzt wird, heutzutage allerdings mit Pressluft anstelle von Dampf. Günnigfelder Straße 251, 44793 Bochum
  • Zeche Knirps auf den Gelände der Zeche Hannover. Hier können Kinder spielend die Abläufe in einem Bergwerk erfahren.
  • Planetarium Bochum, Sternenprojektor - unter der rund 20 Meter hohen Kuppel haben etwa 300 Personen Platz, es empfiehlt sich ca. 1/2 Stunde vor Beginn der Vorstellung zu erscheinen, Castroper-Str. 67, 44791 Bochum
  • Sternwarte Bochum / Radom Institut für Umwelt- und Zukunftsforschung, Besichtigung des Radoms ist möglich, Exponate: 20 m Parabolantenne und Exponate aus der intern. Raumfahrt, außerdem Labor für Kinder im Vorschulalter. Adresse: Blankensteiner Str. 200 a, 44797 Bochum, Telefon: 0234/4 77 11, Telefax: 0234/46 15 04
  • Heimatmuseum Helfs Hof. Der Hof wurde im 13. Jahrhundert erstmalig urkundlich erwähnt, von 1972-1974 sorgfältig restauriert und zeigt historische Bestände aus Haus- und Landwirtschaft sowie Dokumente aus der Geschichte Wattenscheids. Adresse: In den Höfen 37
  • Bauernhaus Museum Hier werden die Lebensgewohnheiten des 18. und 19. Jahrhunderts lebendig. Im Obergeschoss befindet sich die Ausstellung über Bienenzucht. untergebracht in den Mauern von Haus Kemnade (siehe "Gebäude, Industriekultur & Denkmäler". Adresse: An der Kemnade 10, 45527 Hattingen, Tel: 02324 30268
  • Medizinhistorisches Museum Sammlung alter medizinischer Geräte im historischen Malakow Turm der Zeche Julius-Philipp aus dem Jahr 1875. Adresse: Malakowturm, Markstraße 258a, 44799 Bochum
  • Schulmuseum, Cruismannstraße 2, 44807 Bochum, Besichtigungen und Klassenführungen können mit dem Leiter des Museums, Peter Schneller, vereinbart werden, Tel: +49-(0)234-9530795 oder +49-(0)234-9101440 (Stadtverwaltung)
  • Telefonmuseum Karl-Lange-Str. 17, Anmeldung: Hans Dahr Tel.: 0234 284199 oder Dieter Nowoczyn Tel.: 0234 260680, Eintritt frei
  • Das Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte/Historisches Museum, Wittener Straße 47, 44789 Bochum. Telefon Empfang und Auskünfte: 0234 910-95 10. Das Gedächtnis der Stadt Bochum zeigt verschiedene Wechsel- und Dauerausstellungen. Zudem finden regelmäßig Veranstaltungen wie Archivkino, Führungen und Vorträge statt.

Kunst[Bearbeiten]

  • Kunstmuseum, zu den historischen Sammlungsschwerpunkten gehören mittel- und osteuropäische Avantgarde, deutscher Expressionismus, Surrealismus, Informel und Cobra. Adresse: Kortumstraße 147, Eintrittspreis 3.- € - jeden 1. Mittwoch im Monat freier Eintritt
  • Kunstsammlung der Ruhr-Universität, Ort der Begegnung von moderner und antiker Kunst. Kern der Antikensammlung bildet das Ensemble griechisch-römischer (Kaiser) Portraits aus Mamor und Bronze sowie die Sammlung bemalter griechischer Meistervasen des 9. bis 4. Jahrhunderts vor Christus. Adresse: Universitätsstraße 150
  • Schlieker-Haus, im ehemaligen Wohn- und Atelier-Haus des Malers Hans-Jürgen Schlieker werden Ausschnitte seines Werkes in wechselnden Ausstellungen gezeigt. Schlieker (1924-2004) gehört zu den wichtigen informellen Malern in Deutschland. Öffnungszeiten Mittwoch & Sonntag 15:00 - 18:00 Uhr. Adresse: Paracelsusweg 16, 44801 Bochum
  • Situation Kunst, Gebäude-Ensemble im Park von Haus Weitmar in Bochum mit einer Dauerausstellung bedeutender Werke der Gegenwartskunst. Werke von Gianni Colombo, Dan Flavin, Gotthard Graupner, Norbert Kricke, Lee Ufan, François Morellet, Maria Nordman, David Rabinowitch, Arnulf Rainer, Dirk Reinartz, Ad Reinhardt, Robert Ryman, Richard Serra, Jan J. Schoonhoven sowie dem Afrika- und Asien-Raum. Öffnungszeiten: Mi 14:00-18:00, Fr 14:00-18:00, Sa 12:00-18:00, So 12:00-18:00. Adresse: Nevelstr. 29c, 44795 Bochum. Tel: +49-234-2988901, Fax: +49-234-2988902
  • Künstlerforum Etagensprung Die nicht-kommerzielle Galerie Etagensprung präsentiert in regelmäßigen Abständen die Werke von unbekannten Künstlern aus den Bereichen Malerei, Fotografie und Skulpturen. Nach Vernissagen sind die Exponate noch 3 bis 4 Monate in der Galerie ausgestellt und jedem Kunstinteressierten zugänglich. Brückstr. 33, 44787 Bochum, Telefon: 0234/ 68 705-60
  • Galerie m Bochum versteht sich als Avantgarde-Galerie auf den Gebieten Malerei, Skulptur, Grafik und Fotografie. Ein programmatischer Schwerpunkt liegt im Bereich der Neuen Konkreten Kunst. Jährlich werden vier bis fünf Ausstellungen gezeigt. Öffnungszeiten: mittwochs und freitags 15 bis 17 Uhr und samstags 15-18 Uhr. Adresse: Schloßstr. 1a, 44795 Bochum, Tel: 0234/ 4 39 97
  • Musikinstrumentensammlung Hans und Hede Grumbt, sehr umfangreiche Sammlung von Musikinstrumenten sowie die Klarinettensammlung von Johan van Kalker. Adresse: An der Kemnade 10, 45527 Hattingen, Tel: 02324 30268
  • Ostasiatika-Sammlung Ehrich, gezeigt werden kunstvoll gearbeitete japanische Gürtelschnallen, Darstellungen der sieben japanischen Glücksgötter und viele weiter Exponate. Adresse: An der Kemnade 10, 45527 Hattingen, Tel: 02324 30268

Kunst im öffentlichen Raum[Bearbeiten]

  • Gegenüber dem Hauptbahnhof steht seit 1977 die Großplastik Terminal von Richard Serra. Sie besteht aus vier 12 Meter hohen gegeneinander gestellten Stahlplatten, die dem Betrachter von jeder Seite aus eine andere Perspektive vermitteln
  • Ecke Kortumstr./Huestr. steht die Plastik Ohne Titel von Ulrich Rückriem. (Wegen Bauarbeiten zur Zeit nicht ausgestellt)
  • Kuhhirten-Denkmal am Massenberg-Boulevard: die Statue stellt Fritz Kortebusch dar, dem letzten Viehirten im Dienste der Stadt. 1870 trieb er zum letzten Mal das Vieh auf die Vöde, heute der Stadtpark.
  • Engelbert-Brunnen auf der Kortumstr. zum Andenken an Graf-Engelbert II der den Bochumern die Stadtrechte in den Jahren 1321-1324 verliehen hat. Leider wurde der Brunnen letztes Jahr im Rahmen von Bauarbeiten entfernt.
  • Jobsiade-Brunnen auf dem Husemannplatz. Dargestellt wird die Theologieprüfung des Helden Hieronymus Jobs, der Hauptfigur der „Jobsiade“, einem komischen Heldengedicht des Bochumer Dichters und Arztes Carl Arnold Kortum
  • Die Trauernde Alte neben der Pauluskirche, eine Figur aus Basaltlave des Kölner Bildhauers Gerhard Marcks. Sie erinnert an den schwersten Bombenangriff auf Bochum am 4. November 1944.
  • Die Entfaltung der Stadt, Skulptur an der Schützenbahn von Professor Karl Henning Seemann.
  • Skulpturen im Stadtpark.
  • Die Glocke vor dem Rathaus ist ein Denkmal für den in Bochum vervollkommneten Stahlformguss und die industrielle Blütezeit des Reviers. Die Glocke wurde für Weltausstellung in Paris 1867 gegossen.
  • Stolpersteine - in den Boden eingelassene Messingtafeln erinnern an während des Nationalsozialismus deportierte jüdische Mitbürger.
  • Ehrenmal auf dem Friedhof Hamme für die Opfer des Grubenunglücks auf "Vereinigte Präsident" im Jahre 1936. Die Plastik stammt vom Soester Bildhauer Wilhelm Wulff.

Gebäude[Bearbeiten]

Wohn- und Verwaltungsgebäude, Denkmäler[Bearbeiten]

  • Das Rathaus Bochum wurde 1931 eröffnet. Gebaut wurde es nach den Plänen des Darmstädter Architekten Prof. Karl Roth. Der Grundriss ist streng symmetrisch, die Fassadengestaltung schlicht.Im großen Innenhof ist der Saalbau so angelegt, das an beiden Seiten Nebenhöfe entstanden sind. Dort befinden sich je ein Brunnen aus Travertin und Bronze. Links steht der Brunnen der Schönheit, rechts der Brunnen des Glücks. Die Brunnen sind Arbeiten von Professor Vogel aus Berlin.
Rathaus
  • wenn du vor dem Rathaus stehst schau dir auch die U-Bahn Station vor dem Rathaus an, der Bahnsteig Süd ist architektonisch sehr interessant: freitragende Halle ohne Säulen, Lichtschächte leiten das Tageslicht nach Unten, quer durch die Halle führt eine Brücke für die Linie 306.
  • Das alte Amtshaus des Landkreises Bochum-Nord an der Brückstraße ist architektonisch der westfälischen Renaissance nachempfunden. Es wurde 1884 erbaut. Solche kontrastreich verzierten Fassaden aus rotem Backsteinen und hellem Sandstein finden sich an Wasserschlössern. Der kleine Laden neben der Treppe beherbergte früher die Kutsche des Amtmanns.
  • altes Brauhaus Rietkötter - das letzte und einzige Fachwerkhaus der ursprünglichen Altstadt von Bochum, die im 2. Weltkrieg fast völlig zerstört wurde und beim Wiederaufbau nicht wieder aufgebaut wurde.
  • Mutter Wittig
  • LUEG-Haus
  • Schauspielhaus
  • Sparkassen Gebäude
  • Schlegel-Turm
  • Der Bismarckturm im Stadtpark wurde zu Ehren Otto von Bismarcks (der Ehrenbürger der Stadt Bochum war) erbaut und am 16. Oktober 1910 eingeweiht. (Öffnungszeiten: Frühjahr/Sommer: täglich von 10:00 - 19:00 Uhr (Mo. Ruhetag); Herbst: Sa. + So. von 11:00 - 17:00 Uhr ; vom Winteranfang bis zum Beginn der Osterferien geschlossen. Eintritt frei; Sehr gute Aussicht auf das Stadtgebiet.

Burgen und Schlösser[Bearbeiten]

  • Schlossruine Weitmar und Sylvesterkapelle, Hattinger Straße
  • Haus Kemnade, Wasserburg im Ruhrtal. Die heutige Anlage wurde auf einem Vorgängerbau in 17. Jahrhundert im Renaissance-Stil errichtet. 1921 von der Stadt Bochum erworben ist Haus Kemnade ein beliebtes Ausflugsziel. Beherbergt die Instrumentensammlung Grumbt, die Ostasiatika Sammlung und die "Schatzkammer Kemnade", eine geldgeschichtliche Sammlung der Sparkasse Bochum. Adresse: An der Kemnade 10, 45527 Hattingen, Tel: 02324 30268
  • Burg Blankenstein, auf Hattinger Stadtgebiet, aber im Besitz der Stadt Bochum. Außer dem Burgturm sind nur wenige Mauern erhalten. In der Ruine befindet sich ein Gastronomiebetrieb. Vom Burgturm hat man eine sehr schöne Aussicht auf das Ruhrtal und den Stadtteil Bochum-Stiepel mit der historischen Dorfkirche.
  • Burg Hardenstein direkt hinter den Stadtgrenze auf Wittener Gebiet an der Ruhr gelegen. Der Sage nach soll hier vor 700 Jahren der Zwergenkönig Goldemar gelebt haben.

Industriekultur[Bearbeiten]

  • Bahnhof Dahlhausen siehe auch unter Museum
Jahrhunderthalle, festlich illuminiert aus Anlass der Verleihung des Steiger-Awards
  • Jahrhunderthalle im Westpark. Erbaut 1902 für die Düsseldorfer Gewerbeausstellung und anschließend als Gaskraftzentrale des Bochumer Vereins genutzt. Bemerkenswert ist die filigrane Konstruktion der Stahlträger. Die Halle wurde zu einem ungewöhnlichen Veranstaltungsort für Theateraufführungen (z.B. Ruhrtriennale) umgebaut und ist jährlicher Veranstaltungsort der Verleihung des Steiger Awards und der Eins Live Krone. Es finden regelmäßig Führungen durch das Gebäude statt, Termine bitte im Büro für Stadtmarketing erfragen. Adresse: Gahlensche Straße 15, 44793 Bochum
  • Zeche Hannover - Malakowturm siehe auch unter Museum

Zwischen 1850 bis 1900 stieg die Einwohnerzahl Bochums von ca. 4500 auf 100 000. Die Bereitstellung von Wohnraum und Infrastruktur wäre für die Stadt absolut unmöglich gewesen. Deshalb wurde von der Industrie Wohnraum, Supermärkte (damals hießen die noch Konsumanstalten), Krankenhäuser usw. für die eigenen Arbeiter und Angestellten bereitgestellt. Auch wenn die Fabriken damit ihre eigenen Interessen zu verbinden wussten, war es doch auch ein sozialer Akt. Elendsviertel hat es im Ruhrgebiet nie gegeben, der Standard solchen Wohnviertel lag meistens über dem was auf dem freien Markt üblich war. Das bekannteste Beispiel für ein Wohnviertel dieser Art ist in Bochum die Siedlung "Dahlhauser Heide".

Bergarbeitersiedlung Dahlhauser Heide
  • Bergarbeiter Siedlung Dahlhauser Heide, Anfang des 20. Jahrhundert gebaut in Stil einer Gartenstadt im Ortsteil Bochum-Hordel für die Mitarbeiter der Zeche Hannover. Renoviert und heutigen Bedürfnissen angepasst gehören Siedlungen dieser Art zu den begehrten Wohngebieten. Einen Spaziergang durch die Siedlung kann ich empfehlen.
  • In der Kolonie Am Rübenkamp befinden sich 3 Häuser noch im Originalzustand. Sie geben Einblicke in den Alltag der damaligen Bergarbeiter. Die Häuser gehören zum Industriemuseum "Zeche Hannover".

Tipp: Im Ortsteil Wattenscheid stehen am "Alten Markt" noch einige wenige Häuser in Stil aus vorindustrieller Zeit. Sie vermitteln einen Eindruck wie die meisten Ruhrgebietsstädte noch vor gut 100 Jahren ausgesehen haben.

Gotteshäuser[Bearbeiten]

  • Propsteikirche St. Peter und Paul: älteste katholische Kirche und älteste Kirche Bochums überhaupt, bereits um 800 stand hier vermutlich eine hölzerne Missionskapelle Karls des Großen. Im 11. Jahrhundert wurde diese durch eine Kirche aus Stein ersetzt. Nach den Stadtbrand 1517 wurde sie als spätgotische Hallenkirche neu erbaut bis auf den romanischen Chor, der den Brand überstanden hatte. Das Netzgewölbe wurde 1536 eingebaut, der Turm bis 1547 fertiggestellt. Zwischen 1872 und 1874 wurde dann der romanische Chor durch einen neugotischen ersetzt. In der Kirche befinden sich zahlreiche Kunstschätze als da wären der romanische Taufstein, die neugotischen Schnitzaltäre, das Bladenhorster Kreuz im Hochaltar, der Ittenbachmadonna, der Reliquienschrein der hl. Perpetua und Felicitas und die Beweinungsgruppe aus Eichenholz aus den Jahr 1520.
  • Pauluskirche: älteste evangelische Kirche. Nach der Reformation hatten sich Protestanten und Katholiken eine Kirche geteilt, nicht immer einvernehmlich. Deshalb begann 1655 die lutherische Gemeinde mit dem Bau eines eigenen Gotteshauses, ein Renaissance-Saalbau mit Holzgewölbe. Es folgten verschiedene Renovierungsarbeiten in den folgenden Jahrhunderten, 1902/1903 wurde die Kirche mit neugotischen Fenstern ausgestattet. 1943 brannte sie nach einem Bombenangriff bis auf die Grundmauern nieder. 1949/1950 wurde sie im Stil einer mittelalterlichen Dorfkirche wieder aufgebaut. Neben der Kirche steht die "Trauernde Alte". Eine Basaltfigur des Bildhauers Gerhard Marcks, die – wohl vergeblich – nach jemandem Ausschau hält.
  • Christuskirche und Platz des Europäischen Versprechens: 1879 wurde die evangelische Kirche vollendet, sie galt als eine der schönsten Kirchen Europas. 1931 wurde die Eingangshalle zu einer Helden- und Gedenkhalle für die Gefallenen des 1. Weltkrieges umgestaltet. 1943 wurde die Kirche mit Ausnahme des Turmes fast vollständig durch Bomben zerstört. Nach dem Kriege wurde das Kirchenschiff im moderner Achitektur neu erbaut, der neugotische Turm als Mahnmal an das Kirchenschiff angegliedert. Der Platz vor dem Turm wurde im Rahmen des Kulturhauptstadt-Jahres nach einer Idee des Künstlers Jochen Gerz neu gestaltet. "Platz des Europäischen Versprechens" genannt sollen hier Tafeln mit den Namen von Bürgern verlegt werden, die ein Versprechen für die gemeinsame Zukunft der Menschen Europas und der Welt abgeben haben. Diese Tafeln sollen einen Gegenpol zu der Gedenkhalle darstellen, die zu sehr die Feindschaft Deutschlands mit der ehemaligen Gegnern betont.
  • Propsteikirche St. Gertrud von Brabant, in der Bevölkerung auch liebevoll Gertrudiskirche genannt, steht inmitten der alten Freiheit Wattenscheid. Der heutige Bau, eine neugotische, fünfschiffige Kirche, wurde zwischen 1868 bis 1872 erbaut. Aber schon zu karolingischer Zeit stand an dieser Stelle die Wattenscheider Kirchburg, der weitere Kirchenbauten folgten. Aus der Zeit um 1000 stammt der frühromanische Taufstein, getragen von vier Löwen. Er gilt als einer der ältesten Figurentaufsteine Deutschlands. Der Sage nach soll um das Jahr 1000 der Teufel einen riesigen Stein aufgenommen haben um ihn auf das Kloster Werden im Ruhrtal zu schleudern, das ihm schon lange ein Dorn im Auge war. Unterwegs begegnete ihm ein Mönch, der auf dem Wege von Wattenscheid nach eben diesem Kloster Werden war. Geistesgegenwärtig hielt der Mönch dem Teufel sein Kreuz entgegen. Die Satan warf unter Fluchen den Stein weg und verschwand. Ludgerus, der Abt des Klosters, ließ den Teufelsstein holen und einen Taufstein aus ihm meißeln, mit Bildern und vier tragenden Löwen. Aus Dank für die glückliche Rettung des Klosters schenke er den Taufstein der Wattenscheider Kirche – und da steht er noch heute in der Gertrudiskirche.
Zisterzienserkloster
  • Das Zisterzienserkloster in Bochum-Stiepel wurde 1988 gegründet und untersteht dem Abt vom Heiligenkreuz in Österreich. Beliebt ist der klösterliche Weihnachtsbasar, auf dem senegalesische Kunst angeboten wird. Adresse: Am Varenhold 9, 44797 Bochum, Tel: 0234 777050
  • Die Dorfkirche Bochum-Stiepel wurde 1008 als Saalkirche errichtet. Zwischen 1130 und 1170 wurde sie durch eine romanische Basilika ersetzt und im 15. Jahrhundert erweitert. Sehenswert sind die Wand- und Deckenmalereien aus dem 12. - 16. Jahrhundert und der historische Friedhof. Adresse: Brockhauser Straße 72a, 44797 Bochum, Tel: 0234 791337
  • Mit der neuen Synagoge an der Castroper Straße hat Bochum nach 69 Jahren wieder ein Synagoge nachdem die alte Synagoge in der Pogromnacht am 9. November 1938 ausgebrannt war. Die Bochumer Synagoge wurde nach Plänen des Kölner Architekten Peter Schmitz gebaut. Seine Pläne überzeugten die Jury durch ihre „Klarheit und Offenheit“. Schmitz löst die Aufgabe durch ein Ensemble aus drei klar voneinander getrennten, kubischen Baukörpern, die durch einen gedeckten Außenraum miteinander verknüpft sind.

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • Kortumstraße: (Fußgängerzone, Haupteinkaufsstraße)
  • Huestraße: (Fußgängerzone, Boutiquen, einige Straßencafés)
  • Massenberg-Boulevard: (Flaniermeile, Mix aus Geschäften, Straßencafés und Restaurants)
  • Engelbertplatz: (Zentrum des Bermuda3ecks - Kneipen und Restauration)
  • Husemannplatz: bei gutem Wetter viel Sonne, viele Sitzplätze, Restauration im GlasCafé
  • Doktor-Ruer-Platz: mehrere Cafés aber keine öffentlichen Sitzplätze, Veranstaltungen wie Gourmet- oder Weihnachtsmarkt finden hier statt.

Parks & Seen[Bearbeiten]

Westpark, Fußbad in ehemaligen Kühlwasserüberlauf
  • Südlich der Ruhr-Universität im Lottental befindet sich der Botanischer Garten. Eine grüne Oase der Ruhe, die alle Bürger zum Spazieren gehen einlädt. Der Botanische Garten wird auch von der Biologischen Fakultät der Ruhr-Universität für ihre Forschung genutzt. Der Eintritt ist frei. ÖDPV: U35 bis Haltestelle Ruhr-Universität, von da ca. 500 Meter zu Fuß Richtung Universität, über das Forum und zwischen den Gebäuden runter ins Lottental.
  • Chinesischer Garten (ein Teil des Botanischer Gartens), der Einzige im südchinesischen Stil in Deutschland. Freier Eintritt.
  • Im Süden grenzt die Ruhr und der Kemnader See an Bochum. Der Kemnader See lädt durch seine gut angelegten Rad und Gehwege zum Radfahren, Inlinen, gemütlichen Wandern oder zum Laufen um den See ein. (Die kleine Runde ist ca. 8,4 km und die große ca 10,5 km lang) An Sonn- und Feiertagen leider meist sehr überlaufen. Auf der Ruhr werden von privaten Anbietern auf Anfrage Kanutouren angeboten. Die Städte Bochum, Hagen, Hattingen, Herdecke, Wetter und Witten haben die Gemeinschaftsinitiative Das Ruhrtal[2] ins Leben gerufen, um das Potential des Ruhrtals als Naherholungsgebiet auszubauen. Seit dem 2005 haben sich die Städte Dortmund, Essen, Oberhausen und Mülheim_an_der_Ruhr der Initiative angeschossen.
  • Tierpark Bochum, der Bochumer Zoo, sehenswertes Aquarium/Fossilium, der Rest ist ganz nett. Im Stadtpark gelegen von der Bergstraße aus zu erreichen.
  • Stadtpark Wattenscheid mit Vogelvoliere, freier Eintritt
  • Geologischer Garten an der Querenburger Straße in Höhe des Schulzentrums. Ein ehemaliger Steinbruch ist durch Wege und Hinweistafeln erschlossen. Man bekommt eine Einsicht in die geologische Struktur des Ruhrgebietes, ist für einen (lehrreichen) Abendspaziergang wunderbar geeignet.
  • Der Kemnader See und das Freizeitzentrum Kemnade liegen in Süden der Stadt nahe der A43.
  • Uemminger See, Spazierweg um den See - ca. 2 Km, Kinderspielplatz, Gartenwirtschaft, Halfpipe für Scater, kleine Fläche für Inliner - zum Üben ganz brauchbar, manchmal trifft man auf Modellschiffer
  • Stadtpark am nördlichen Ende der Kortumstraße mit Bismarck-Turm und Tierpark, sehr alter Baumbestand, 2 Teiche, Rosengarten
  • Westpark an der Alleestraße in Richtung Essen ca. 1 Km hinter dem Stadtzentrum. Der Reiz des Westparks liegt darin dass er auf dem Gelände des ehemaligen Bochumer Vereins angelegt wurde. Nach Abriss der Industrieanlagen in den 80er Jahren hat sich die Natur das Gelände zurückerobert. Geblieben ist die Geländestruktur mit Stützmauern, Wasserauffangbecken, alten Verkehrswegen und Laternen sowie ein Boden aus Hochofenschlacke. Darauf hat sich eine besondere Pflanzengesellschaft angesiedelt. Bei der Anlage des Parks hat man dieses alles erhalten und Wege und Wiesen behutsam integriert. Der Park ist auch bei Joggern beliebt - keine Steigungen, eine Runde ist ca. 2 km lang. Inmitten des Parks liegt die Jahrhunderthalle. An seinem Nordwestende beginnt die Erzbahntrasse, eine 10 Km lange Rad- und Joggingstrecke.
  • Weitmarer Holz Waldgebiet in den Stadtteilen Weitmar und Sundern.
  • Kortumpark an der Wittener-Str. direkt hinter dem Bahnhof. Kleiner Park mit sehr alten Gräbern, teilweise gute Aussicht auf die Innenstadt
  • Gysenberg Park Freizeitpark an der Stadtgrenze zu Herne, mehrere Kinderspielplätze
  • Tippelsberg Geologisch ist der Tippelsberg der nördlichste Ausläufer des Bergischen Landes. Er liegt an der Stadtgrenze zu Herne, ganz im Norden von Bochum. In grauer Vorzeit soll einst der Riese Tipulus sich hier niedergelassen haben, und als er dem Lehm von seinen Stiefeln abgeklopft hat, ist daraus der Tippelsberg entstanden, welcher mehr ein Hügel ist als ein Berg. Sogar ein flacher Hügel, denn so viel Lehm haben selbst Riesen nicht an den Stiefeln. Trotzdem sollte man hinaufsteigen. Die Aussicht auf das mittlere Ruhrgebiet ist phantastisch, oben gibt es Hinweistafeln mit den markanten Punkten ringsumher
  • Zillertal kleines Waldgebiet mit 2 Teichen im Bochumer Norden
  • Muttental in Witten. Spazierweg durch die Anfänge des Bergbaus. Es gibt einige Stolleneingänge und Maschinen des frühen Bergbaus zu sehen. Empfehlenswert. Wer möchte kann auch im Nachbartal die Ruine der Burg Hardenstein besuchen – siehe unter Gebäude.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Events[Bearbeiten]

Dampf-Festival auf den Gelände der Zeche Hannover
  • Flohmarkt vor dem Rathaus jeden 3. Samstag im Monat
  • Dampf-Festival Präsentation alter dampfgetriebener Straßenfahrzeuge, ca. alle 2 Jahre auf dem Gelände der Zeche Hannover in Bochum-Hordel, nächster Termin: wahrscheinlich 2013
  • FIDENA Figurentheater der Nationen
  • Bochum Maiabend Bürgerfest am letzten Wochenende vor dem 1. Mai, geht auf das Jahr 1388 zurück als die Bochumer Junggesellen im Verlauf den Dortmunder Fehde dem Grafen Engelbert III tatkrätige Unterstüzung leisteten. Aus Dank gestattete der Graf den Junggesellen jährlich im aus den gräflichen Waldungen im Bockholt (heute Stadtteil Harpen) einen Eichenbaum zu schlagen. Dieser wurde auf den Schultern der Junggesellen durch das Becktor in die Stadt getragen, versteigert und von dem Erlös ein Schützengelage veranstaltet. Dieser Brauch wird bis heute in Form des Maiabendfestes gepflegt.
  • Bochumer-Oldtimer-Meile, Autos der letzten 50 Jahre und älter werden an einem Wochenende Anfang Mai in der Innenstadt ausgestellt - freier Eintritt.
Bochum Total
  • Bochum Total das Ruhrgebietsfestival in Bochumer Bermuda3eck. Es ist eines der größten frei zugänglichen Musik-Festivals in Deutschland. Jedes Jahr im Sommer (am ersten Donnertag nach Ferienbeginn) wird an vier Tagen und mittlerweile auf fünf Bühnen ein umfangreiches Programm an Musik angeboten. Nächster Termin: 05. - 08. Juli 2012
  • Fiege Kino Open Air nahe Bochumer Innenstadt auf dem Brauereihof hinter der Berufschule.
  • Sparkassen Giro siehe unter Sport, nächster Termin: 29. Juli 2012
  • Bochum7up in Bochum Lagendreer - Hier feiert der Stadtteil Nr.7. (Bochum 7 noch aus alten Postleitzahlen Zeiten)
  • Kemnader See in Flammen
  • Uni-Sommerfest RUBissimo, jährlich am Mittwoch vor Fronleichnam
  • Kemnade International Festival der Weltkulturen am Kemnader See, fällt 2011 aus
  • Kemnader See- und Hafenfest, nächster Termin: nicht bekannt
  • Extraschicht die Nacht der Industriekultur in Juni, siehe auch unter Kultur, nächster Termin: 30. Juni 2012
  • Open Flair im September auf dem Dr. Ruer-Platz, Straßenzirkus, freier Eintritt, nächster Termin: 14.-15. September 2012
  • Bochum Kulinarisch Bochumer Gastronomen präsentieren ihr Köstlichkeiten, nächter Termin: 08.-12. August 2012
  • Zeltfestival Ruhr am Kemnader-See, nächster Termin: 17.08. - 09.09. 2012. Täglich wechselndes, außergewöhnliches Programm für Konzertgänger, Comedy- und Kabarett Fans, Kunstinteressierte oder auch Biergartenfreunde und Feinschmecker. 17 Tage Erlebniswelt, 3 Eventzelte, 35 Gastspiele und Konzerte sowie Kinderprogramm.
  • Bochumer City-Marathon am 02. September 2012
  • Bochumer Musiksommer Classic bis Rock auf dem Massenberg Boulevard, freier Eintritt, nächster Termin: 09. - 09. September 2012 (mit Winzerfest)
  • Kuhhirtenfest auf dem Boulevard, nächster Termin: 023. September 2012
  • Stoffmarkt Holland auf dem Boulevard, nächster Termin: 09. Juni und 04. November 2012
  • Oktobermarkt
  • Bochumer Weihnacht mit mittelalterlichem Weihnachtsmarkt rund um die Pauluskirche, Handwerkskunst und Met beim Klang historischer Instrumente

Kirmes[Bearbeiten]

Die Kirmes an der Castroper Straße in Bochum wird zwar immer kleiner und seltener besucht, jedoch ist es für eingefleischte die beste Kirmes der Welt. Früher war die Kirmes riesig groß und sie fand dreimal im Jahr statt. Oster-, Sommer- und Herbstkirmes. Die Osterkirmes war manchen Leuten zufolge eine der Besten in ganz NRW.

Man kann hoffen das die Kirmes sich irgendwann wieder fängt, und nicht, wie allgemein vermutet, gar nicht mehr stattfindet.

(Anreise vom BO HBf mit der 308/18 Richtung Gerthe/Schürbankstr. Austeigen an der Haltestelle Planetarium)

Kneipen[Bearbeiten]

  • Das Bermuda3eck ist der Treffpunkt des Ruhrgebiets. Siehe auch unter Ausgehen.
  • Kneipe in Bahnhof (Langendreer) [3]
  • in Querenburg befinden sich die Studentenwohnheime und die Studentenkneipen. Wem die Preise in der Bochumer City zu teuer sind, kann hier gerne auf ein (oder mehr) Pils in das Q100, Querenburger Höhe 100, einkehren.
  • EndDorn , Waldeyerstrasse 103, T. [0] 234 / 10628,
  • Boca , Mohrenstrasse 62, T. [0] 234 / 17158,
  • La Bouche, Tauentzienstrasse 42, T [0] 234 / 15965,
  • Borbone , Buschkoppel 85, T. [0] 234 / 19974,
  • Salomon , Ludwigkirchstrasse 56, T. [0] 234 / 13428,
  • Astor , Körtestrasse 52, T. [0] 234 / 7086,

Kultur[Bearbeiten]

  • Jahrhunderthalle IndustrieDenkmal <-> KulturKathedrale - eines der außergewöhnlichsten Festspielhäuser Europas - einer der Austragungsorte der Ruhrtriennale
  • ExtraSchicht die Nacht der Industriekultur. Jedes Jahr im Juni kann man zwischen 18 Uhr und 2 Uhr im ganzen Ruhrgebiet kulturelle Veranstaltungen in ehemaligen Industrieanlagen besuchen und an Führungen durch produktive Betrieben teilnehmen. (Shuttle-Busse verbinden alle Orte untereinander)
  • Thürmer Saal Klavierbau und Konzertwesen, Friederikastr. 4, 44789 Bochum
  • Bahnhof Langendreer Zentrum für Soziokultur, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum
  • Bochumer Kulturrat soziokulturelles Zentrum, Lothringer Str. 36, 44805 Bochum, Tel: 02 34 - 86 20 12 Fax: 02 34 - 5 16 58 50

Musik[Bearbeiten]

  • Kultdisco Zeche Bochum [4]
  • Bahnhof Langendreer Zentrum für Soziokultur [5]
  • Riff die Bermudahalle [6]
  • Prater & Dom [7]
  • Matrix [8]: Eine der größten und bekanntesten Metal und Cyber-Discotheken Deutschlands mit regelmäßigen Veranstaltungen und Konzerten.
  • Ruhr-Rock-Festival

Kino[Bearbeiten]

Theater,Schauspiel & Musikal[Bearbeiten]

  • Comödie Bochum, Ostring 25, 44787 Bochum, tel: 0234 961000
  • Das Schauspielhaus Bochum gehört zu den bedeutensten Theatern im deutschsprachigen Raum. Unter dem Intendanten Hans Schalla (1949-1972)wurde das Haus um die Kammerspiele erweitert. Intendant Peter Zadek (1972-1979)brach erfolgreich starre Regeln der Theaterkultur. Derzeit ist Elmar Goerden Intendant. Königsallee 15, 44789 Bochum, Tel: 0234 3333-0
  • Varieté et cetera, das einzige Zeltvariete mit festem Standort. Adresse: Herner-Strasse 299 | Tel: 0234 - 13003 | Fax: 0234 - 13004 | E-Mail: info@variete-et-cetera.de
  • Prinzregenttheater Prinz-Regent-Strasse 50-60
  • Theater Thealozzi Pestalozzistrasse 21
  • Theater Thespis Baaker Mulde 3
  • Theater Zauberkasten Lothringer Strasse 36
  • TheaterTotal Hunscheidtstrasse 154
  • Constantin Musik Theater Widume Strasse 6
  • Starlight Express - das aktuell erfolgreichste Musical der Welt mit der Musik von Andrew Lloyd Webber und Texten von Richard Stilgoe. Seit Juni 1988 wird das Stück in der eigens dafür gebauten Starlighthalle aufgeführt. Der Traum eines Jungen - ein Wettrennen der eigendlich veralteten, aber liebenswürdigen Dampflock Rusty gegen ihre modernen Konkurrenten, der E-Lok Electra und der Diesellok Greaseball. Stadionring 24, Bochum, Tel: 0234 50602-0
  • Bochumer Symphoniker
  • Freilichtbühne Wattenscheid, Parkstraße 1, 44866 Bochum-Wattenscheid, Tel: 0234 61030

Baden & Wellness[Bearbeiten]

  • Stadtbad Hallenbad am Massenberg Boulevard in der City, Sauna, Massagen, Wassergymnastik
  • Sauna, Fitness und Massage in der Meditheme am Ruhrpark (ehem. Aquadrom)
  • Nordwestbad, Hallenfreibad Hofstede, Stettiner Str. 1-3, Tel 0234 524718
  • Freizeitbad Heveney Hallen- und Freibad (schon Stadtgebiet Witten am Kemnader See), großer Saunabereich, beheiztes Außenbecken auch im Winter nutzbar, Tel 02302 56263
  • Hallenfreibad Höntrop, Am Südpark 1, Tel 02327 73167
  • Hallenfreibad Langendreer, Eschweg 50, Tel 0234 287547
  • Hallenfreibad Linden, Brannenweg 10, Tel 0234 494257
  • Hallenbad Querenburg,

Sonnenbaden[Bearbeiten]

  • Stadtpark auf der Wiese unterhalb des Stadtparkrestaurant - nicht gern gesehen, wird aber toleriert, freier Zutritt
  • Westpark, an der Alleestraße in Citynähe, viel Platz, freier Zutritt, siehe auch unter Parks
  • Kemnader See, Nord-West Ufer am Hang, Nachmittags ungünstiger Sonnenstand, freier Zutritt
  • Liegewiese an der Ruhr in Dahlhausen, sauber, sehr viel Platz, freier Zutritt

nicht zu empfehlen ist die Wiese am Uemmiger See da durch Schwäne und Enten stark verschmutzt.

Ausflüge[Bearbeiten]

  • Schiffstour auf dem Kemnader See in den Sommermonaten, Rundfahrt ca. 1 Stunde
  • Schiffstour auf der Ruhr bis Witten in den Sommermonaten, ca 2 Stunden
  • Reisen sie mit dem nostalgischen Zug durch das Ruhrtal.

Sport[Bearbeiten]

passiv[Bearbeiten]

Fußball[Bearbeiten]
Rewirpower-Stadion
  • Das Ruhrstadion bzw. Rewirpower-Stadion und Vfl Bochum sind klangvolle Namen für alle die auf erstklassigen Fußball stehen. Im Rewirpower-Stadion finden mehrere Spiele der FIFA-Frauen-WM 2011 statt. Das Stadion liegt etwa 2 Km vom Stadtzentrum entfernt an der Castroper-Str. ÖPNV: ab Hbf mit der Stadtbahn-Linie 308/318 in Richtung Schürbankstraße bis Rewirpower-Stadion (2 Haltestellen).

passiv & aktiv[Bearbeiten]

  • Karstadt Ruhr Marathon (Laufen/Inline), es gibt 2 Strecken: eine von Dortmund über Bochum, Herne, Gelsenkirchen nach Essen, die Andere von Oberhausen über Gelsenkirchen nach Essen. Die Halbmarathonstrecke verläuft von Gelsenkirchen nach Essen. Ziel für Alle ist in Essen. Über 20.000 Teilnehmer, über 500.000 Zuschauer - das Sportereignis jedes Jahr mit großem Rahmenprogramm.
  • SparkassenGiro Straßenrennen der Radprofis am 1. Wochenende nach der Tour de France und Jedermann-Giro am Vortag. Die Strecke verläuft von der Bochumer Innenstadt nach Stiepel und zurück.

aktiv[Bearbeiten]

  • Kletterzentrum Neoliet in Bochum Riemke (Klettern)
  • Kanutouren auf der Ruhr [12] (Wassersport)
  • Nahe der Stadtgrenze in der Nähe des Kemnader Sees liegt das Indoor Beachsport Center (Beach-Volleyball & Beach-Soccer)
  • Segeln auf dem Kemnader See. Bootsverleih in Heveney, Segelschein ist erforderlich, keine privaten Boote.
  • Surfen auf dem Kemnader See
  • Tretboot und Ruderboot Verleih in Heveney und Oveney am Kemnader See.
Rad fahren, joggen[Bearbeiten]
  • Die Erzbahntrasse ist ein 10 Km langer Rad- und Gehweg vom Westpark bis zum Hafen Grimberg in Gelsenkirchen mit Anschluß an den Emscher-Radweg. Keine nennenswerten Steigungen, bis auf eine wenig befahrene Straße kreuzungsfrei, auch für Familien mit Kindern geeignet. Die Strecke verläuft durch eine industriell geprägte Landschaft, vorbei an Werkssiedlungen, einigen Industriebetrieben, Halden, Fördertürmen aber auch vielen Grünflächen der nachindustriellen Phase. Der Untergrund besteht aus gewalztem Kies.
  • Die Kray-Wanner Trasse führt von der Erzbahntrasse ca. 5 Km hinter dem Westpark ab zum Zeche Zollverein. Der Untergrund besteht aus gewalztem Kies, Länge ca. 10 km. Leider vier ebenerdige, vielbefahrene Straßenkreuzungen. Führt direkt an der Halde Rhein-Elbe (Stadtgrenze Wattenscheid-Gelsenkirchen) vorbei, einfacher aber lohnender Aufstieg mit Blick auf das mittlere Ruhrgebiet.
  • Der Ruhrtal-Radweg [13] führt von Ruhrmündung in den Rhein bei Duisburg bis zur Ruhrquelle bei Winterberg und berührt Bochum an der südlichen Stadtgrenze. Gesamtlänge ca. 230 km, im Bereich von Bochum asphaltiert.
  • Emscher-Park-Radweg [14], ca. 225 Km Radreisen vor Industriekulisse.
Mountain Bike[Bearbeiten]

Es gibt ein Übungsgelände in Bochum-Weitmar, An der Holtbrügge, freier Zutritt

Inline Skating[Bearbeiten]
  • asphaltierter Rundweg (gemeinsame Nutzung mit den Radfahrern, von der Fußgängern getrennt) um den Kemnader See, ca. 9,5 bzw. 11 km.
  • Leinpfad längs der Ruhr

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

untere Kortumstraße
Massenberg Boulevard
  • Innenstadt
    • Kortumstraße - Fußgängerzone, die Haupteinkaufsstraße, gemischtes Angebot
    • Huestraße - Fußgängerzone, viele Boutiquen
    • Massenberg-Boulevard und Bongardstraße, Flaniermeile, gemischtes Angebot
    • City-Point, Ecke Komtumstasse/Bongardstrasse, Boutiquen für junge Käuferschicht
    • Drehscheibe, Ecke Komtumstasse/Bongardstrasse, gemischtes Angebot einschl. Billigdiscounter
  • Vororte mit eigener Einkaufszone
    • Gerthe
    • Langendreer
    • Linden: ÖPNV: Stadtbahn 308 Richtung Hattingen, 318 Richtung Dahlhausen
    • Querenburg: Uni Center, Parkplätze ausreichen im Hause, geringe Pargebühr, ÖPNV vom HBF: U35 in Richtung Hustadt bis Haltestelle Universität
    • Wattenscheid: ÖPNV: Stadtbahn 302 Richtung Gelsenkirchen
  • Einkaufszentren
    • Der Ruhrpark das Einkauftzentrum auf der grünen Wiese liegt direkt am Bochumer Autobahnkreuz (Ausfahrt: Bochum-Werne Ruhrschnellweg). Hier findet man alles was das Einkäuferherz begehrt. Vom Media Markt über C&A sowie Karstadt, Sinn und kleineren Boutiquen ist alles vorhanden, freies Parken, ÖPNV vom HBF: Bus 368 Richtung Ruhr-Park bis Endhaltestelle
    • Einkaufscenter Hannibal im Stadtteil Hofstede an der Dorstener Straße ( Lebensmitteldiscounter, Baumarkt, Möbelmarkt), freies Parken, an Samstagen überlaufen, ÖPNV vom HBF: Stadtbahn 306 Richtung Wanne-Eickel bis Haltestelle Hannibal-Einkaufscentrum
  • Kioske:

Eine Besonderheit im ganzen Ruhrgebiet sind die zahlreichen Kioske, hier einfach Buden genannt. Sie bieten nicht nur Getränke und Zeitschriften bis spät in die Nacht, sondern auch die wichtigsten Dinge des täglichen Bedarfs. Darüber hinaus sind sie auch Kommunikationszentren.

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Speisen[Bearbeiten]

Die Küche in Bochum ist die Küche des Ruhrgebiets, und das war eine westfälische Küche mit starken ostpreußischem und rheinischem Einfluss. Eine sehr deftige, fettreiche Küche. Es wurde viel Kohl verarbeitet, aber auch Fleisch von Kaninchen, Ziege und mitunter Tauben. Ich schreibe mit Absicht "war", denn die Ruhrgebietsküche hat sich stark verändert. Zum Einen müssen immer weniger Menschen körperlich stark arbeiten, zum Anderen haben die Menschen mehr Geld zur Verfügung. Und das Ruhrgebiet ist Einwanderungsland, die Neubürger bringen ihre Tradition mit ein. Es gibt türkische Einflüsse, auch polnische, russische und vor allem mediterrane Einflüsse.

Bis auf wenige Ausnahmen konzentriere ich mich hier auf die Innenstadt. In den Vororten einfach Bekannte oder Passanten fragen.

allgemein[Bearbeiten]

  • Zu Bochum gehört die Echte von Dönninghaus (helle, feine Bratwurst). Sie gehört zum Pflichtprogramm für jeden Besucher. Die bekannteste Bratwurst in Bochum ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und dient oft als Grundlage für eine richtig gute Currywurst. Man bekommt sie z.B. am Bratwursthäuschen am Engelbertbrunnen. Guten Appetitt!
  • Bochum kulinarisch (Massenberg-Boulevard) an einem verlängertem Wochenende servieren Gastronomen aus Bochum und Umgebung internationale Gourmetküche zum Probierpreis, allerdings bei übersichtlicher Portionsgröße. Ob australisch, italenisch, spanisch, japanisch oder französisch - hier findet jeder seinen Gaumenschmaus.
  • In allen Monaten die auf "r" enden werden frische Miesmuscheln angeboten. Sie gelten als Delikatesse.
  • Im Mai gibt es holländische Matjes - diese sind sehr mild, unbedingt probieren
  • ebenfalls im Mai ist Spargelzeit
  • viele türkische oder arabische Lebensmittelgeschäfte bieten kleine Süßigkeiten aus Blätterteig, Mandeln, Kokosflocken, Honig und Zucker an (türkisch: tatle´). Die Türkischen sind extrem süß, man bekommt sie nur mit viel Kaffee hinunter. Die Arabischen entsprechen eher den mitteleuropäischen Geschmack. Sie sollten sie probieren.

Was jemand als preiswert empfindet hängt sehr start von den Ansprüchen (Portion Pommes aus der Hand oder gemütliches Lokal) und seinem Hunger ab. Da muß sich jeder das Passende heraussuchen.

Budget[Bearbeiten]

(bis zu 10 € ohne Getränke)

Schnellimbisse findet man überall in der Innenstadt, weniger jedoch auf der Kortum- und Hue-Straße. Eine Portion Pommes gibt es so für 2 €, Brat- oder Currywurst für 2,5 €. Viele Bäckereien bieten Pizzastücke vom Blech an - 2,5 € - 3,5 €. Für den kleinen Hunger ist das sicher ausreichend. Ein sehr gutes Preis/Leistungs-Verhältnis bieten Döner - ab 2,5 €, kann man durchaus von satt werden. Auch asiatische Schnellrestaurants sind meist preiswert.

  • mehrere Schnellrestaurants findet man im City-Point auf der unteren Ebene
  • ein Wok-Restaurant befindet sich auf der unteren Kortumstraße neben der City-Passage
  • türkische und arabische Imbissbuden befinden sich vermehrt nördlich der Innenstadt an der Dorstener- und Herner-Straße (hier ist das türkische Viertel) und am Massenberg-Boulevard in Bahnhofsnähe
  • Auf jeden Fall erwähnt werden muss der Profi-Grill in Wattenscheid an der Bochumer-Str. 96. Von Außen unscheinbar bis schäbig, das Essen ausgezeichnet - gilt als eine den besten Pommesbuden im Ruhrgebiet. Der Inhaber ist ein ehemaliger 3-Sterne Koch!

Auch eine amerikanische Imbisskette ist vertreten.

  • McDonalds ist im Hauptbahnhof (linke Seite)


Ein wenig mehr Ambiente bieten:

  • Nudelland am Massenberg-Boulevard

mittel[Bearbeiten]

(10 - 20 Euro)

  • AVLI im Luisenhof, Luisenstr. 14, griechische Küche
  • Stätlingshof in Altenbochum (4 km von Zentrum), Altenbochumer Str. 64, australische und internationale Küche
  • TAPAS, Kortumstr. 3, spanische Küche
  • UNA MAS, Hans-Böckler-Str. 34, spanische Küche
  • Sticks, Viktoriastr. 59, japanische Küche
  • Taufenbach - Brauereiausschank, Gerberstr. 19-21
  • Altes Brauhaus Rietkötter, Große Beckstr. 7, Tel: 0234 9266710
  • Mutter Wittig, Bongardstr. 35, Tel: 0234 / 12141
  • Zur Uhle, Huestr. 24a
  • SIDE, Hattinger Str. 601 (5 km vom Zentrum), türkische Küche
  • PACIFIC BARBEQUE, Widumestr. 6, mongolische Küche
  • LIVINGROOM, Luisenstr. 9-13, neue internationale Küche
  • Restaurant Zappenduster, Gahlenschestraße 129, Tel.: 0234 6102727. Speisen in absoluter Finsternis, ein Highlight der Erlebnisgastronomie

gehoben[Bearbeiten]

ab 20 Euro

  • Gesellschaft Harmonie, Gudrunstr. 9

Getränke[Bearbeiten]

Im Ruhrgebiet wird Bier getrunken! Einst war Dortmund die Stadt mit den meisten Brauereien und auch heute findet man noch zahlreiche Brauereien (wenn auch nicht mehr so viele) im Ruhrgebiet. Wer einmal hier ist sollte eine der Brauhäuser oder Bierstuben besucht haben. Fiege ist die einzige verbliebene Großbrauerei in Bochum, das Pils scheckt angenehm herb und hopfig und ist von kräftig gelber Farbe. Etwas milder ist das Fiege Gründer Hell, das die Sorte Export abgelöst hat. Außerdem stellt Fiege noch ein Dunkelbier, Bläck Mäck, und im Mai ein Bockbier mit 7% Alkoholgehalt her.

  • In Bochum findet man das Fiege's Stammhaus in dem man auch in Sachen kulinarischer Köstlichkeiten nicht zu kurz kommt. Bongardstr. 23
  • Auch in der Hausbrauerei und Kornbrennerei Tauffenbach kommt das Essen nicht zu kurz. Doch das Bier des Hauses ist das Highlight, aber nur hier erhältlich. Taufenbach Pils ist sehr mild und süffig. Gerberstr. 19, 44787 Bochum

Ausgehen[Bearbeiten]

Im Bermuda3eck
  • Das Bermuda3eck ist der Treffpunkt des Ruhrgebiets. Hier reiht sich eine Kneipe an die nächste. Gerade im Frühling werden auf dem Engelbert-Platz (Zentrum des Bermuda3ecks) die ersten schönen Tage des Jahren mit dem Motto Stühle raus zelebriert. (Da ist hier die Hölle los!). Bermuda3eck heißt ca. 75 Bars, Restaurants, Cafes und Bistros mit 10000 Plätzen, davon 3000 unter freiem Himmel.
  • Riff - die Bermudahalle Konrad-Adenauer-Platz 3, 44787 Bochum, Tel: 0234 6404626
  • Prater & Dom Diskothek, Dorstener Straße 425, 44809 Bochum
  • Matrix Rockpalast, Hauptstr. 200, 44892 Bochum-Langendreer
  • Zeche Bochum Diskothek, Prinz-Regent-Str. 50-60, 44795 Bochum

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

günstig[Bearbeiten]

  • Jugendherberge Bochum [15], Adresse: Humboldtstraße 59-63 (im Bermudadreieck), 44787 Bochum

mittel[Bearbeiten]

  • Ibis Bochum Zentrum
  • Hotel Plaza (direkt am Bermuda3eck, trotzdem ruhig, kostenloses WLAN)

gehoben[Bearbeiten]

Lernen[Bearbeiten]

  • RUB (Ruhr-Universität-Bochum) Blick auf das Forum und die Gebäude der Ingenieurwissenschaften
  • Bochum verfügt mit der Ruhr-Universität (RUB) über eine Hochschule mit exzellentem internationalen Ruf, Universitätsstraße 150, Anschrift: Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, Telefon: +49 234 32-201 Fax: +49 234 14-201
  • BO (Hochschule Bochum) Lennershofstraße 140, 44801 Bochum, Tel.: +49 (0)234 32-202, Fax: +49 (0)234 32-14312

Sicherheit[Bearbeiten]

Bochum ist wie das gesamte Ruhrgebiet eine sehr sichere Region. Es gibt keine sog. NoGo Areas. Aber man sollte die grundsätzlichen Regeln befolgen: ein Auge auf sein Gepäck haben, nicht mit einer dicken Brieftasche protzen, sich nicht provozieren lassen und niemanden provozieren.

Weiter geht's[Bearbeiten]

... in die anderen Städte des Ruhrgebiets,

nach Düsseldorf Köln

  • Karneval

Münster

  • Altstadt

Münsterland

  • Radtouren
  • Wildpferde im Merfelder Bruch
  • Wasserschlösser

Sauerland

Bergisches Land

oder auch in die Niederlande.





Varianten

Aktionen

Insider für dieses Reiseziel:

In anderen Sprachen

andere seiten