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Biberach an der Riß

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Biberach an der Riß
Blick auf den Marktplatz
Lage
Lage von Biberach an der Riß
Biberach an der Riß
Biberach an der Riß
Kurzdaten
Bevölkerung: 31.419 (2013)
Fläche: 72,16 km²
Höhe über NN: 533 m
Koordinaten: 48° 6' 0" N, 9° 46' 59" O 
Vorwahlnummer: 07351
Postleitzahl: 88400
Website: offizielle Webseite von Biberach an der Riß




Biberach an der Riß ist eine Stadt in Oberschwaben und Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die ehemalige freie Reichsstadt wurde 1083 erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadt wurde nach dem damals hier häufigen Biber benannt, der golden auf blauem Grund das Wappen der Stadt ziert. Bis zum 30 jährigen Krieg war Biberach führend in der Barchent-weberei ein Mischgewebe aus Leinen und Baumwolle. Seit 1648 besteht die Parität, d.h. Biberach ist katholisch und evangelisch gemischt, die Stadtpfarrkirche St Martin wird von beiden Konfessionen genutzt und lange Zeit waren alle öffentlichen Ämter doppelt besetzt. Heute ist Biberach hochindustrialisiert, Boehringer (Pharma), Liebherr (Krane), Handtmann (Aluguss), KaVo und Vollmer bescheren der Stadt reiche Gewerbesteuereinnahmen. Berühmtester Sohn der Stadt ist der Dichter Christoph Martin Wieland.

Anreise[Bearbeiten]

Flugzeug[Bearbeiten]

Die nächsten kommerziell betriebenen befinden sich in Memmingen, Stuttgart und Friedrichshafen. Biberach selbst besitzt eine Landebahn für Leute die mit dem eigenen Flugzeug kommen.

Bahn[Bearbeiten]

Biberach ist Station an der schwäbischen Eisabahna, heute als nicht elektrifizierte Südbahn bekannt. also an der Strecke Ulm - Friedrichshafen.

Auto[Bearbeiten]

Biberach liegt an der Kreuzung von B30 (Ulm - Friedrichshafen), B312 (Stuttgart - Riedlingen - Memmingen) und B365 (Ehingen).

Mobilität[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Kirchen[Bearbeiten]

Stadtpfarrkirche St Martin seit mehr als 500 Jahren ökumenisch.

Evangelische und katholische Spitalkirche

Bauwerke[Bearbeiten]

Spital

alte Schlachtmetzig, hier wurde Shakespears Sturm in deutscher Sprache uraufgeführt.

Das Ulmer Tor und oberhalb des Weberbergs der Gigelturm und der weisse Turm sind Teil der mittelalterlichen Stadtbefstigung.

Museen[Bearbeiten]

Das Braith-Mali-Museum im alten Spital beherbergt die meisten städtischen Sammlungen, neben den Tierbildern von Braith und Mali prägen moderne Werke von Kirchner und Bräckle aber auch naturkundliche Sammlungen und das Webermuseum das Profil des Museums.

Die Wielandgartenhäuser in der Saudengasse zeigen alles über den grössten Sohn der Stadt in historischer Umgebung.

Aktivitäten[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Jordanbad[Bearbeiten]

Das Jordanbad ist ein von der St. Elisabeth-Stiftung betriebenes staatlich anerkanntes Kneippkurbad in Biberach an der Riß. Es liegt etwa vier Kilometer südöstlich außerhalb der Kernstadt. Es befindet sich am Südhang des Jordanbergs auf zirka 540 m Höhe. Heutzutage ist das 2003 vollständig modernisierte Vier-Sterne-Parkhotel mit großem Thermalbad und neuer Saunalandschaft im Besitz der 1999 gegründeten katholischen St. Elisabeth-Stiftung. Seit April 2004 kann man in der neuerbauten „Sinn-Welt“ auf 1500 m² eine Erlebnisreise mit 70 Mitmachstationen durchführen, die sich didaktisch an Maria Montessori und Hugo Kükelhaus orientiert.

Einkaufen[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Küche[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Nachtleben[Bearbeiten]

Unterkunft[Bearbeiten][hinzufügen listing]

Weiter geht's[Bearbeiten]

Mit dem Fahrrad als Tagesausflug erreichbar:

  • Kreisfreilichtmuseum Kürnbach (in Kürnbach ist auch der Bahnhof von Bad Schussenried)
  • Bad Schussenried mit Dorfkirche Steinhausen, Bierkrugmuseum, Schussenquelle, Schwaigfurther Weiher
  • Bad Buchau mit Federseesteg, Wackelwald, jüdischer Friedhof, Therme

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